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Kundenrezensionen

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am 16. Februar 2012
Das Buch ist im engeren Sinne handlungsarm; ein Reisender, längere Zeit in fremden Ländern unterwegs, trifft andere Menschen, verbringt mit ihnen Zeit, überquert eine Grenze, und noch eine, nächstes Transportmittel, nächstes Hotel ... Klingt eher nicht so interessant, aber das Buch schaffte es dennoch, dass ich es kaum beiseite legen wollte.

Das eine, was mich fasziniert hat, ist die innere Unruhe, die die Hauptperson spürt, und die auch ein gelegentlich auftauchender und für mich omimös gebliebener Ich-Erzähler nicht erklären kann; das andere ist die Abwesenheit von Schönreden; eine dürre Landschaft bleibt einfach öde, oder eine anstrengende Wanderung bringt den Reisenden über sein Limit hinaus; wenn sich eine neue Bekanntschaft nicht viel zu sagen hat, wird die Stille ausgehalten und nicht darüber hinweg geplappert. Viele Sätze sind Perlen, die noch lange glänzen.

Eine Songzeile fällt mir zu diesem Langzeitreisenden ein, ich glaube sie stammt von Crosby, Stills, Nash & Young: "You, who are on the road, must have a coat, that you can live by ..." Dieses lange Unterwegssein, offen sein, sich auf etwas Unerwartetes einlassen und gleichzeitig seinen eigen Rhythmus finden - das muss jemand erst einmal so intensiv wie hier beschrieben tatsächlich leben können, mit allen Auf's und Ab's, und sich sogar von Katastrophen anderer berühren zu lassen. Nicht ganz trivial.

Wirklich anteilnehmend wird die Hauptperson beim Geschick einer Reisegefährtin, wo er keine Verantwortung übernehmen möchte (und das klar reflektiert), aber gleichzeitig sich der Situation, auch unter großer persönlicher Herausforderung, nicht entzieht.

Ein schönes Buch, das anrührt, das kein Happy-End sucht und auch nicht vorgibt, auf alle Fragen eine Antwort parat zu haben, beispielsweise woher die Unruhe stammt, die ihn über Jahre in die Ferne treibt. Das fehlende Zuhause (wieso schafft er es sich nicht?); die fehlende Fähigkeit, der ausbleibende Entschluss zur Liebe etwa??
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am 17. Juni 2013
Dies ist ein ziemlich depressives Buch über Planlosigkeit, Tod und Suizid. Sehr seltsam ist auch der Stil, der zwischen Ich-Erzähler und Beobachter hin- und herwechselt, oft genug mehrfach in einem Absatz. Vielleicht soll das ja die innere Zerrissenheit des ewig unzufriedenen Reisenden darstellen. So schlimm kann es ja andererseits nicht sein, wenn er jahrelang für mehrere Monate in der Weltgeschichte rumreisen kann. Die bisherigen guten Kritiken kann ich nicht so recht nachvollziehen. Immerhin war das Buch kurz, ich hätte es sonst nicht zu Ende gelesen. Jedenfalls würde ich gerne nach Südafrika reisen, um den Autor an den Füßen zu schütteln, damit wenigstens ein bisschen meiner gestohlenen Zeit vielleicht unten wieder rauspurzelt.
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am 23. Oktober 2013
Ok, it is short, but still, I read it in two days and I really loved it. There are so many things he says about traveling that anyone who loves traveling or has travelled a lot will identify with, so many situations, feelings and experiences. He describes them in such a real and vivid way that you really feel the book and his trips.
Although it's a bit confusing in the beginning as he changes the narrator and uses pronouns as he pleases, one gets used to it quickly. The stories are all rather sad, but you can feel that he lived them all and they're nor made up, nor any cliche wannabe travel guide.
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am 4. Mai 2011
Drei kleine Reiseberichte denkt man, na ja. Und dann: Unwiderstehlich klare und elegante Sprache, voll tiefer Menschkenntnis und Poesie und voll von Charakteren und Situationen, die man nicht vergessen kann. Mit das beste was ich in den letzten Jahrn gelesen habe.
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am 3. August 2014
Not sure what kind of literary work this is... Three different stories barely linked by a he or an I --- but this hardly matters. Immense emotional power that resonates for a long time.
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am 24. April 2016
Strong prose and vivid imagery. narrative approach sometimes confusing, but author always found a way to lock the reader back in. descriptive and compelling.
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