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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Früher war alles besser ...
Wie üblich habe ich einer neuen CD einige Tage und noch mehr Durchläufe im Player zugestanden, bis ich mich zu einer Rezension hinreißen lasse. Zwiegespalten ist mein Eindruck jedoch nach wie vor, wenn's um Ozzys Neue geht!

Ich kann mich auch für "Scream", ebenso wie für "Black Rain" (2007) oder "Down to Earth" (2001) nicht...
Veröffentlicht am 21. Juni 2010 von Haubentaucher

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vom Schwarzen Regen in die Traufe
Nein, ich hab nichts dagegen, wenn sich jemand musikalisch weiterentwickelt und immer wieder umorientiert. Die Black-Sabbath-Ära, danach die ersten grandiosen Abrocker mit dem genialen Randy R., die ganz eigene Schaffenszeit mit Jake E. Lee und dann natürlich (fast) alles, was mit Herrn Wylde eingespielt wurde -' das war alles eigenständig. Das war aber...
Veröffentlicht am 13. November 2011 von Re(i)mbrandt


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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Früher war alles besser ..., 21. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Wie üblich habe ich einer neuen CD einige Tage und noch mehr Durchläufe im Player zugestanden, bis ich mich zu einer Rezension hinreißen lasse. Zwiegespalten ist mein Eindruck jedoch nach wie vor, wenn's um Ozzys Neue geht!

Ich kann mich auch für "Scream", ebenso wie für "Black Rain" (2007) oder "Down to Earth" (2001) nicht uneingeschränkt erwärmen. Zugegeben, die Produktion ist meiner Meinung nach nicht mehr so dumpf wie bei den Vorgängern (vor allem DTE) aber eben auch unheimlich glatt, eben zu glatt. Dass Ozzys Stimme inzwischen teilweise bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und nachbearbeitet wird, ist längst kein Geheimnis. Aber der Hauptkritikpunkt - und da kann ich mich Teilen meiner Vorredner nur anschließen - ist: Man versucht die größtenteils fehlende Melodiösität der Songs durch pure Härte und Düsternis auszubügeln, was nicht wirklich gelingt. Ozzys Songs haben doch stets sowohl Melodie als auch die geilen Riffs ausgezeichnet. Schöne Harmonien werden auf "Scream" höchstens "angedeutet", wohlwollend ausgedrückt. Natürlich erwarte ich im Jahr 2010 kein neues "Crazy Train" oder "Mr. Crowley" ... auch wenn ich's mir irrationalerweise jedes Mal erhoffe! :-)
Aber als Referenz könnte doch zumindest "Ozzmosis" (1995) herhalten; mein persönliches Lieblingsalbum von Ozzy, das für mich genau den richtiges Mittelweg aus harten Riffs und grandiosen Harmonien darstellt: Man denke nur an "Perry Mason" oder überhaupt fast alle anderen Songs dieser Platte.
Für mich sind auf "Scream" auch die beiden (Halb)-Balladen "Life Won't Wait" und "Time" nicht ganz überzeugend, wenn auch ganz ordentlich. Was die Balladen angeht muss ich mich allerdings outen und zugeben, dass mir ehrlich gesagt ein weiterer "Dreamer"-Clon (so wie "Here For You" auf Black Rain) lieber gewesen wäre. Ich weiß, viele können sich für schlager'esquen Töne nicht begeistern, aber es wäre zumindest klanglich eine Abwechslung auf "Scream" gewesen. Den Schlussakt des Albums, den quasi-Track "I Love You All", halte ich für genauso überflüssig wie "You know ..." von "Down To Earth", aber immerhin hat er sich nicht idiotischerweise in die Mitte des Albums verirrt, sondern steht am Ende, ähnlich einem Hidden Track.

Positiv dagegen bewerte ich die Gitarrenarbeit des neuen Gitarristen Gus G. sowie die Tracks "Let It Die", "Diggin' Me Down" und "Let Me Hear You Scream" (mit einigen Abstrichen vielleicht noch "I Want It More"). Diese drei ersteren sind für sich alleine genommen sicher nicht herausragend in Ozzys Oeuvre, doch traue ich diesen gelungenen Songs zumindest ein gewisses Live-Potential zu. Dass ein anderer Songs des Albums außer diesen dreien (mal von einer eventuellen Ballade abgesehen) jemals den Weg in die Setlist eines Ozzy-Konzerts finden wird, halte ich ehrlich gesagt für ziemlich ausgeschlossen.

Fazit: Schwierig ... kein herausragend großer Wurf, aber doch ein paar Lichtblicke. Vielleicht liege ich bei meinem Schwanken zwischen 3 und 4 Sternen letzlich mit vier ein wenig hoch, aber halbe Sterne gibt's bekanntlich nicht (Warum eigentlich, amazon?). Eins kann man jedenfalls von "Scream" behaupten, nämlich dass sich Mr. Osbourne mit seiner neuen Scheibe nicht selbst demontiert hat, wie es ein paar Spötter sicher befürchtet und sogar gehofft hatten!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein großartiger Lichtblick, 3. April 2012
Von 
C. Ludwig "Velvet" (Rockfunksoulhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Mal im ernst, alle Scheiben seit "Down to Earth" (2001) haben die Gemeinde gespalten. Für mich bleibt das genannte Werk das schwächste seiner gesamten Karriere ("Dreamer" und "Gets me Through" waren da schon geniale Ausnahmen), so schwaches "Pulver", obwohl "Ozzmosis" bereits 6 Jahre zurück lag.
"Black Rain" (2007, erneut 6 Jahre Pause) allerdings war für mich endlich wieder ein fast komplett geniales Album vom Madman. Stücke wie "I don't wanna Stop, "Nightmare", "Trap Door" und die berührende Ballade "Here for You" gehören einfach zum Besten, das unter dem Namen Osbourne je erschienen ist.

"Scream" selbst also... Die ersten 2-3 Durchläufe erzeugten keinen bleibenden Eindruck, plötzlich jedoch blieben Nummern wie "Soul Sucker" (FETTER Stampfer), "Life won't Wait" (geile, berührende Nummer), "Fearless" (starke Solos), "Time" (nette Halbballade) und "I want it More" (geniales Solo, das mich stark an Jeff Loomis, ex-NEVERMORE, erinnert) hängen.

Mich hat sein jüngster Output vollends überzeugt, mit so einem starken Brecher hätte ich ehrlich nicht mehr gerechnet, wahrscheinlich war es doch richtig, sich nach so vielen Jahren mal wieder von einem Gitarristen zu trennen.

Warum ich trotzdem nur 4 Punkte vergebe? Weil die Produktion (mal wieder) der letzte Dreck ist. Total übersteuert (alle Regler hoch macht noch keine gute Produktion, Herr Churko und Herr Osbourne), dass es regelrecht in den Boxen brutzelt und knackt, dazu wieder die nervtötenden, absolut leblosen, getriggerten Drums (die gibts bei Osbourne aber schon seit "No more Tears") ...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vom Schwarzen Regen in die Traufe, 13. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Nein, ich hab nichts dagegen, wenn sich jemand musikalisch weiterentwickelt und immer wieder umorientiert. Die Black-Sabbath-Ära, danach die ersten grandiosen Abrocker mit dem genialen Randy R., die ganz eigene Schaffenszeit mit Jake E. Lee und dann natürlich (fast) alles, was mit Herrn Wylde eingespielt wurde -' das war alles eigenständig. Das war aber auch mindestens immer gut, wenn nicht gar ab und zu brillant (Diary, No more Tears).

Aber ehrlich gesagt: Mir hat schon Black Rain nicht mehr behagt. Das war sicher eine Entwicklung, aber eine in die falsche Richtung. Ozzys Songs hatten ja immer gewisse »Ohrwurmqualiäten«; im vorletzten Album jedoch war eigentlich nur noch der Wurm drin, aber nichts, ewas ins Ohr geht oder melodische Qualität hat.

Diese Würmer haben sich jetzt leider Gottes munter vermehrt und muten uns einen Komposthaufen namens Scream zu. Scream ist nur noch Hardrock-Pornografie: Es wird so getan, als ob man mit Liebe dabei wäre '- dabei ist hier alles bis ins Letzte seelenlos durchgestylt, vorhersehbar und schablonenhaft wie eine Dieter-Bohlen-Produktion.

Herr O. müsste doch wirklich Kohle genug haben, und die sei ihm von Herzen gegönnt. Warum tut er sich das an? Und uns?
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ozzy, die Zitrone oder der Goldesel, 2. Juli 2010
Von 
Der Wolf "Weltenbrand" (HB) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Vorab: ich habe ALLE offiziellen Alben von Ozzy! Sowohl aus der BLACK SABBATH Ära als auch seine Solowerke. Alle, auch die relativ schwachen Scheiben der Vergangenheit. Ozzy war Kult und er hat sehr viel für die HR/HM-Szene getan.

Bis vor ein paar Wochen hätte ich es gar nicht mehr für möglich gehalten, dass Ozzy überhaupt noch einmal ein neues Werk veröffentlichen könnte. Für mich war das Thema "Ozzy" abgeschlossen, was auch etwas mit dieser unseligen MTV-Serie "The Osbournes" zu tun hatte. Hier hatte er sich meiner Meinung nach so sehr zum Kasper gemacht und wurde durch diesen Quark für Millionen von 12-17 jährigen Teenies zum "lustigen Hard-Rock-Opa, der nicht mehr alle Tassen im Schrank hat". Die Selbstzerstörung eines Denkmals. Danke Sharon! Wenn man das Leben des "Madman" in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß man, dass Ozzy zwar die Konstitution eines "Stehaufmännchens" hat, dass er aber gesundheitlich sehr stark angeschlagen ist und nicht so ohne Probleme neue Alben aufnehmen oder Konzerte abhalten kann. Aber es gibt ja noch die "Lenker und Denker" hinter dem Madman. Diese verantwortlichen Personen hinter Ozzy versuchen alles, mit dem Madman noch einmal richtig Kohle abzugreifen und alles aus ihm rauzuquetschen", bevor gar nichts mehr geht. Und diesen Eindruck habe ich bei diesem Werk. Ozzy wurde noch einmal in ein Studio geschoben und dann ging es los.

Nun zum Album. Ich erwartete kein Revival der 80er oder der 90er. Kein zweites "Blizzard Of Ozz", kein zweites "Diary Of A Madman" oder eine neue "Ozzmosis". Ich hatte lediglich die Hoffnung, dass Mr. Osbourne sich, gegenüber den letzten beiden Scheiben "Down To Earth" und "Black Rain", musikalisch und kompositorisch steigern würde, da bei einem Großteil seiner Fans diese Werke nicht unbedingt Begeisterungsstürme auslösten. Leider ist meiner Ansicht nach, daraus nichts geworden.

Produktionstechnisch einwandfrei, klarer und druckvoller Sound und Ozzy's, technisch sehr stark aufgepeppte, Stimme treffen auf simple Songstrukturen, Nu-Metal-Anleihen, Crossover-Gitarren und biedere Kompositionen. Der Härtegrad soll letztendlich alles rausreißen. Ich hatte stets den Eindruck, dass diese Hardcore-mäßigen Riffs und Strukturen überhaupt nicht zu Ozzy passen. Da treffen zwei Welten aufeinander, die besser nicht aufeinander treffen sollten. Wenn ich Ozzy hören möchte, will ich eingängige und dunkle Riffs, düstere Stories und eine Stimme, die der Verzweiflung nahe ist weil der Sensenmann anklopft oder der Gehörnte mit einem Bier in der Hand vor der Tür steht. Wenn ich Nu-Metal möchte, höre ich Limp Bizkit o.ä.

Meine Empfehlung: Wer den "Sabbath-Ozzy" oder den Ozzy der 80/90er erwartet, sollte unbedingt vorher in dieses Werk hineinhören. Wer keinen nachhaltigen Bezug oder Anspruch zum Madman hat oder auf "alles steht was hart ist", kann fast bedenkenlos kaufen.
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27 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste Album seit Ozzmosis, allerdings..., 15. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
klingt das Album wieder nicht nach 80er Ozzy. Die Zeiten dürften ein für allemal vorbei sein. Wer also ein neues Bark at the Moon oder No Rest for the Wicked Album erwartet wird wieder enttäuscht werden.
Das komplette Album ist jetzt schon auf myspace zu hören. Der Sound klingt wieder recht neu, allerdings merkt man das Zakk Wylde nicht mehr dabei ist. Es klingt nicht mehr nach Black Label Society, aber auch nicht wie die alten Alben aus den 80gern oder den frühen 90ern. Der Sound ist sehr modern, Ozzys Stimme klingt fantastisch, da die Technik hier wohl sehr nachgeholfen haben dürfte.
LET IT DIE und SOUL SUCKER klingen fett, LIFE WONT WAIT ist eine wunderschöne Ballade, ebenfalls stimmlich perfekt mit etwas Hall auf der Stimme. DIGGIN ME DOWN ist ein erstklassiger Midtempo-Stampfer, welcher etwas an Sabbath erinnert. Zu LET ME HEAR YOU SCREAM muß man nicht mehr viel sagen, ein erstklassiger Abgeh-Song vor dem Herrn (bin mal auf das Video gespannt). CRUCIFY liegt ebenfalls im Midtempo Bereich, klingt auch cool. Mit FEARLESS geht es dann wieder etwas schneller vorwärts, mit klassischer Gitarrenarbeit von Gus G und einem abruptem Ende. Mit TIME geht eine weitere Ballade an den Start, welche aber nicht ganz so eingängig ist wie Life wont wait. Ganz OK. I WANT IT MORE knallt dann wieder richtig schön, ist aber ebenfalls wieder nur Midtempo mit einigen schnelleren Passagen, aber wieder sehr eingängig mit schönem Soli von Gus G. und mit Klavier. Cool!
LATIMERS MERCY klingt am Anfang richtig schön fies und finster, aber auch wieder Midtempo. Auch wieder mit coolem Soli. I LOVE YOU ALL ist dann die Ode an die Fans. Mit einer Minute etwas kurz und sehr minimalistisch instrumentiert. Ist eigentlich kein richtiger Song.
Sicherlich muß man das Album öfters hören um noch mehr sagen zu können. Mein derzeitiges FAZIT:
Der Sound ist fett, Ozzys Stimme so gut wie lange nicht mehr und die Songs rocken. Für mich das beste (Rock)Album in diesem Jahr. Und ab 18.06. auf Dauerrotation in meinem CD Player...
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ruhestand? Nein danke..., 5. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Es ist schon irgendwie merkwürdig, welche Musikauffassung einige der hier versammelten Schreiberling haben. Ein neues *Bark At The Moon* sollte Ozzys Scheibe werden oder gar eine neue *Ozmosis*, oder zumindest eine neue *Ultimate Sin*?

Zum Glück hat die neue Ozzy-Scheibe mit diesen Werken überhaupt nichts zu tun. Zum großen Glück, denn was würde es für einen Sinn machen, sich ständig selber zu plagiieren? Wer also unbedingt auf eine weitere *Bark At The Moon* wartet oder glaubt das 2010 einen Ozzy-Scheibe unbedingt nach 1983 klingen sollte, der soll durchaus alle musikalischen Neuerungen seit Mitte der 80er ignorieren und sich als Museumswächters ins einsame Kämmerlein einschliessen...

Für seine neue Scheibe *Scream* hält Ozzy Osbourne an Kevin Churko als Produzent und Songwritingpartner fest. Für Zakk Whylde hatte Ozzy anscheinend keine Verwendung mehr, ihn folgt Jungspund Gus G. an der Gitarre nach. Das Endergebnis klingt wie ein konsequente Weiterführung des Konzeptes von *Black Rain*, und sei es nun Absicht oder nicht. Manche Teile der Songs klingen nach den alten Helden von früher, bei den Ozzy Osbourne 1979 seinen Hut nehmen musste, nach Black Sabbath nämlich. Übertriebene Neuerungen, konnte ich nicht feststellen, auch die viel bescholtenen Nu-Metal-Anleihen sind wohl eher nur subjektives Nörgeltum. Dafür hält sich die Dichte der Balladen angenehm zurück und es donnert ordentlich das klassische Metal-Riff.

Anspieltipps: Let It Die, Soul Sucker, Crucify, I Want It More, Fearless

FAZIT: Klasse Alterswerk, Ozzman...
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4.0 von 5 Sternen Ozzys neues Studioalbum, 20. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
So, heute habe ich mir einfach mal um neues Futter für die Ohren zu haben, das letze Album von Ozzy bestellt. Und das hat ja wahrlich die Meinungen gespalten. Mir gefällt das Album als ein Metal-Liebhaber, der aber nichts gegen Stimmenverzerrer oder Synthesizer hat, sehr gut. Ich finde das düstere Setting gut, und Ozzy gibt gesangstechnisch Alles, auch das Songwriting sagt mir im Großen und Ganzen sehr zu. Die Produktion klingt eher hart aber dennoch recht glatt, das hätte man besser machen können, aber schlecht ist es definitiv nicht. Das Album wird eröffnet mit "Let It Die" und "Let Me Hear You Scream", die beide sofort ins Ohr gehen und mir sehr gut gefallen. "Soul Sucker" wechselt häufiger mal die Geschwindigkeit und funktioniert wirklich gut, ein tolles Stück. "Life Won't Wait" ist der erste Track mit Balladen-Anleihen und macht das echt gut. "Diggin' Me Down" hat irgendwie Metallica-mäßige Riffs und gefällt mir auch echt gut. Hintenraus wird die Platte schwächer, mit "Time" aber noch ein brauchbarer Baladen-Ansatz und mit "I Want It More" noch ein gewöhnungsbedürftiges aber nicht schlechtes Lied.

Insgesamt finde ich, dass sich die Platte in jedem Fall lohnt und die Leute sich etwas mehr den neuen Sounds in Ozzys Musik öffnen sollten. Ich werde sie definitiv noch häufig einlegen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Muß man nicht unbedingt Kaufen, 31. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Bei der neuen Scheibe von Ozzy ist mir doch stark aufgefallen,daß die Stücke im Songaufbau sowohl auch in der Melodieführung einem sehr bekannt vorkommen.Man kennt solche Songs von seinen Alben so ab Ozzmosis.Also nicht wirklich tolle neue Songs,sondern einfach nur typisch die Art von Songs der letzten drei Alben.Diese Scheibe muß man sich also nicht unbedingt kaufen,wenn man die letzten drei Alben besitzt.Ich hoffe das die nächste Scheibe wieder mehr heraussticht.
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18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwaches Ozzy Werk, 12. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Liebe Leute, lasst euch von den vielen positiven Rezensenten hier nicht blenden. Das neue Werk von Ozzy ist noch schlechter als Black Rain. Ich denke, dass hier professionelle, bezahlte Rezensenten aktiv sind, die gegen Bares, dieses schwache Werk in den Himmel loben und jeden negativen Kritiker lächerlich machen wollen. Warum wohl? Genau, weil das neuste Ozzy-Werk einfach nur schlecht ist und es sich trotzdem verkaufen muss.

Ozzy hört sich an, als würde er unter Starkstrom stehen. Allerdings nicht im positiven Sinne. Jeder Laie erkennt, dass Mister O. Stimme so was von gepusht wurde, dass es einem die Fußnägel hochrollt. Das bekommt jeder x-beliebige Amateur ebenfalls im Studio hin. Und diese ach so harte Musik. Ich lach' mich schlapp. Trend- und punktgenau auf die Massen zugeschnitten. Von Individualität keine Spur. Hier haben einige Strategen genau geschaut, mit was sich zurzeit am Markt und in den Charts Geld verdienen lässt. Ozzy, die Britney Spears des Hardrocks. Und bevor nun die begnadeten, gerechten Hardrock-Jünger und Ozzy-Verehrer auf mich einprügeln, denkt mal darüber nach, ob ihr dieses Werk auch noch in 20 Jahren hören werdet und wie viel Ozzy wirklich in diesem Werk vorhanden ist?

Alle die Ozzy mit den genialen B.S. oder auch mit seinen Solo-Frühwerken in Erinnerungen haben, Finger weg von diesem Retortenprodukt, dass mit Ozzy soviel gemein hat, wie Frankreich mit dem Fußball-Weltmeister-Titel.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scream for me, Ozzy!, 22. Juni 2010
Von 
hubibe "hubibe" (Gütersloh) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Scream (Audio CD)
Ich verstehe die ganzen Leute nicht, die immer nach den seligen 80ern schreien, wenn die Altmeister so geniale CDs veröffentlichen, wie diese hier. Nicht falsch verstehen: ich bin zu "Bark at the moon" Zeiten Ozzy Fan geworden. Wenn ich mich recht erinnere, war das 1983. Und ich liebe selbstredend "Blizzard" und "Diary". Aber die gibt es ja schon! Ozzy hat - ähnlich übrigens wie Judas Priest - niemals das gleiche Album 2 mal veröffentlicht, abgesehen von seinen ersten beiden Werken, die aber sehr, sehr kurz hintereinander entstanden sind. Ich finde es prinzipiell super, wenn sich jemand kontinuierlich weiter entwickelt (oder von seiner Frau und Managerin zur Erzielung neuer Käuferschichten dazu gezwungen wird ;-)

Insgesamt hat sich auch mal die eine oder andere schwachbrüstige Veröffentlichung eingeschoben (ich denke zum Beispiel an die unsägliche "Ultimate Sin"), aber insgesamt ist Ozzys Output gemessen an anderen Künstlern meiner Meinung nach nahezu durchgehend auf gutem und meist sogar auf sehr gutem Niveau. "Scream" wird sich meiner Meinung nach in einigen Jahren - ähnlich wie die maßlos unterbewertete "Ozzmosis" - als eines der besten Ozzy Studio-Outputs im Back-Katalog wieder finden. Und das aus 2 Gründen: den sehr abwechslungsreichen Songs, die auf Radiokompatibilität keinerlei Rücksicht nehmen und die hammermäßige, extrem heavy Produktion. Für meinen Geschmack toppt der Sound problemlos die in meinen Augen auch nicht gerade schlechte "Black Rain" Produktion. Da bröckelt der Putz von der Wand! Dass die Musiker selbst auch alles Könner sind, versteht sich von selbst. Und Zakk - so sehr ich ihn auch mag - habe ich nach geschätzten 20 Durchläufen auch noch nicht vermisst. Gus G. spielt songdienlich, rifft wie ein junger Gott und in meinen Augen sehr variantenreich - einfach klasse!

Jetzt aber zu den Songs:

1. Let It Die
Variantenreicher Start mit coolen Rhythmen, heavy Gitarre, kurzes Gus G. Solo zum Start - und dann bleischwerer Sound mit Industrial Anleihen, verzerrten Vocals "I'm a rock star, I'm a dealer..." - sehr cooler Start. Es entwickelt sich ein Groove-Monster vor dem Herrn. Etwas monoton in der Strophe, aber dafür um so wuchtiger. In der Mitte ein weiteres tolles Gitarrensolo und diverse Rhythmuswechsel mit schnellen und ziemlich harten Anteilen. Da ist auch Metallica nicht mehr weit. Wow! Der alte Ozzman wills wirklich nochmal wissen. Ein Einstand nach Maß. 4/5

2. Let Me Hear You Scream
Die aktuelle Single direkt als zweiter Song. Etwas mehr Uptempo, klasse Gitarre, super Mitgröhl-Refrain. Dürfte auch live extrem gut abgehen. Aber den Song kennt vermutlich jetzt eh schon jeder. 5/5

3. Soul Sucker
H.E.A.V.Y.! Ein extrem wuchtig schleppender Song, nur genial. Wären Sabbath aktuell in der Originalbesetzung am Werk, so wäre dieser Song definitiv ein moderner Klassiker. Aber auch so für mich ein absolutes Highlight. Insbesondere im Mittelteil, wo (ähnlich wie bei "Iron Man") ein bass-getragener Uptempoteil kommt. Bin süchtig nach diesem Song. 6/5 (ja, so eine Benotung geht eigentlich gar nicht, ist aber so!!!)

4. Life Won't Wait
Könnte ein Hit werden, ist aber dafür vermutlich im Mittelteil auch zu heavy. Bis dahin mal wieder gelungenes Balladen-Feeling mit einer Strophe, die mich irgendwie etwas an "the Cure" erinnert. Hört sich komisch an? - Passt aber. Toller Song. 4/5

5. Diggin' Me Down
Für mich das zweite Über-Highlight von "Scream". Ein akustisches Gitarren-Intro, welches durchaus auch von den ganz alten Sabbath-Werken sein könnte geht über in den härtesten Ozzy Song ever. Klasse Text, super Rhythmen von Schlagzeug und Gitarre - auch dies könnten Black Sabbath anno 2010 sein. Toll! Zum Ende hin gibt es einen herrlichen Instrumentalpart, der dann in einen Piano-dominierten Soft-Teil übergeht (ähnlich wie bei "No more tears"). Für mich ein neuer Ozzy Klassiker, ebenso wie zuvor "Soul Sucker". Ergo: 6/5

6. Crucify
Ganz nett, aber nicht wirklich spektakulär - und vermutlich der Grund, warum der gleichnamige Slash-Song, den Ozzy eingesungen hat, eben nicht Slash's erste Single Veröffentlichung war. Mir gefällt der Slash Song erheblich besser. Dieser hier hätte auch gut auf "Down To Earth" gepasst. Nett, aber mehr nicht (bis auf den Mittelteil, der rockt ohne Ende, ebenso wie das Gitarrensolo). 3/5

7. Fearless
Gleiches gilt für "Fearless". Etwas mehr Uptempo, aber letzten Endes unspektakulär - bis auf 2 Tatsachen: 1. das Solo von Gus G. ist der Hammer und 2. Ozzy kreischt ordentlich rum (auch eher selten). 3/5

8. Time
Es wird nochmal balladig, aber nicht so radiofreundlich wie "Dreamer" oder "Mama...". Mir gefällt es sehr gut, tolle Melodie und Ozzy's Stimme ist für so leicht melancholische Songs einfach der Hit. 4/5

9. I Want It More
Düsteres Intro und dann ein kerniges Blues Riff, welches in ein Metallica-kompatibles Thrash-Riffing übergeht. Schöner Refrain, tolle Melodie. Und wieder ein klasse Mittelteil mit dem meiner Meinung nach besten Gitarrensolo auf der CD. Mördersong und dritter Überflieger auf 'Scream'. Also noch mal: 6/5

10. Latimer's Mercy
Erinnert mich etwas an 'The almighty Dollar'. Also eher experimentell, sehr basslastiges Industrial-gefärbtes Songmonster mit fiesen Vocal-Effekten. Nett, aber kein Megahit. 3/5

11. I Love You All
Nettes stimmungsvolles Outro, kein Song. Daher keine Bewertung.

12. One More Time (Bonus)
Hätte meiner Meinung nach eher auf 'Scream' gehört als 'Latimer's Mercy'. Ein echtes Highlight. Tolle Gitarrenarbeit, Uptempo, klasse Refrain. Super! 5/5

Fazit: Kevin Churko hat zusammen mit Ozzy ganze Arbeit geleistet. Schade, dass, ' wenn man den ersten Setlists trauen darf, ' live nur 'Let Me Hear You Scream' zum Zuge kommt. Für mich ist das hier definitiv das beste Ozzy Album seit Ozzmosis und besser als 'Ulimate Sin' und 'No Rest For The Wicked', auf einer Stufe mit 'Ozzmosis' und 'No More Tears'. Scream for me, Ozzy!
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Scream
Scream von Ozzy Osbourne (Audio CD - 2010)
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