weddingedit Hier klicken Jetzt informieren muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More madamet Samsung AddWash Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen33
3,9 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:5,49 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. Juli 2010
Nach dem 1979er Disco-"Dynasty" folgte mit "Unmasked" 1980 das erste KISS Pop-Album. Viele KISS Fans verbannen Alben aus dieser Phase kurz vor der Demaskierung - ich weiß ehrlich gesagt nicht warum.

Nungut. Das Album started mit "Is that you?". Ich muss zugeben, das "You always get the boys you like" ist zu Beginn leicht schmerzhaft, aber kein Grund, das Album direkt zu verpöhnen. Da der Rest des Songs in meinen Ohren "Guter Stoff" ist, hör ich ihn mittlerweile gern. Auch wenn man das Album durchhört findet man (beim ersten oder zweiten oder beim X-ten Mal) auch richtig gute Songs.

Wer dem Album ne Chance gibt (was durchaus weise ist), sollte sich mal "Torpedo Girl", "Naked City" (eins der starken Gene-Liedern) und "She's so European" anhören.
Nicht, dass das die einzigen guten Songs sind - für mich halt die besten.

Abgesehen davon, ist auch "Unmasked" ein Teil der KISSology. Dort gehört es hin und dort muss es sich nicht verstecken.
4* Sterne für ein solides Album. Ein Stern mehr wäre nicht mehr gerecht, da es ein "Destroyer" oder "Love Gun"-Album halt nicht erreichen kann. :)
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2013
KISS UNMASKED (1980) wird gemeinhin als eines der schwächsten KISS Alben angesehen. Dies resultiert wohl hauptsächlich daher, weil das Album zu einer Zeit erschien als im Heavygenre Härtegrad mit Qualität gleichgesetzt wurde. UNMASKED ist sicher noch eine ganze Stufe kommerzieller und poppiger als sein Vorgänger DYNASTY, überzeugt jedoch kompositorisch meines Erachtens voll und ganz! Mit "Naked City" (eine der besten Simmons - Kompositionen überhaupt!), "Tomorrow", "Your All That I Want", "What Makes The World Go Round" und vor allem den drei Frehley Songs "Talk To Me", "Two Sides Of The Coin" und "Torpedo Girl" strotzt UNMASKED nur so vor Tracks mit griffigen Melodien und packenden Hooklines. Hinzu kommt die vollends gelungene Coverversion "Is That You" als knackiger Opener sowie die Singleauskopplung "Shandi", welche fast astreiner Discofox ist und deswegen Die-Hard KISS Fans noch mehr vor den Kopf gestossen haben dürfte als im Jahr zuvor "I Was Made For Lovin You". Aber objektiv betrachtet ist Shandi ein kleiner Geniestreich Paul Stanleys, der damit einmal mehr bewies dass er einfach ein toller Songwriter ist der viele Stile abzudecken vermag. Überhaupt zählt für mich UNMASKED in diesem Kontext zu den besten Mainstreamrock Alben der Achtzigerjahre!
Wie schon auf einigen KISS Studioalben zuvor ist auch auf UNMASKED nicht alles so wie es zu sein scheint, PETER CRISS grinst zwar noch vom Cover-Comic, spielte aber keinen einzigen Ton mehr auf dem Album. Bei Shandi ist PAUL STANLEY das einzige KISS Mitglied im Studio, ACE FREHLEY spielt auf seinen Songs ausser den Drums alle Instrumente selbst, GENE SIMMONS rührt den Bass nur bei seinen eigenen Songs an, den Rest teilten sich Frehley, Stanley und Produzent Vini Poncia, der höchstselbst auch alle Keyboardparts einspielte.
UNMASKED gilt allgemein als Flop, was aber nicht wirklich zutreffend ist. In den USA rutschte UNMASKED mit ca. 500.000 verkauften Exemplaren im Vergleich zu den mehrfach-Millionensellern DYNASTY, ALIVE II, LOVE GUN, ROCK`N ROLL OVER, DESTROYER und ALIVE, zwar deutlich ab, aber eine halbe Million sind an sich immer noch eine Menge Holz, und ausserhalb der USA, vor allem in Europa und Australien, verkaufte sich die Scheibe wie geschnitten Brot. Ich kann mich noch gut erinnern, bei uns besaß damals praktisch fast jeder Gleichaltrige dieses Album. UNMASKED und AC/DC`s BACK IN BLACK waren die Alben des Sommers 1980.
11 Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. November 2001
Sicher neben "The Elder" und "Carnival Of Souls" das untypischste KISS-Album! Keine harten Gitarren, keine heavy Drums, sondern mehrstimmiger Gesang und Bryan-Adams-artige Songs. Aber was für welche! Kein einziger Ausfall, ausnahmslos eingängige Rocksongs, die sich in den Gehörgängen festsetzen. Meine Faves: Talk To Me, Tomorrow, What Makes The World Go Round und She's So European! KISS haben mit dieser Scheibe bewiesen, dass sie selbst in diesem Genre mit den Topstars mithalten können, auch wenn die eingefleischten Fans die Platte nicht sonderlich mochten. Ein Pflichtkauf nicht nur für KISSers!
0Kommentar|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Mai 2008
"Unmasked" gilt so ungefähr als zweitschlechtestes Kiss-Album überhaupt. Nur "Music From The Elder" (1981) finden die meisten noch misslungener, was eine gewisse Berechtigung zu haben scheint, denn mit diesem hohldröhnenden Konzept-Glibber unternahmen Kiss den Versuch, irgendwie intelligent zu sein - womit die Orientierungslosigkeit, der die Band um die Jahrzehntwende herum verfallen war, ihren Höhepunkt erreicht hatte. So weit entfernt von sich selbst waren sie 1980 noch nicht, obwohl bandintern angeblich tatsächlich über einen Verzicht auf das ganze Make-Up-Gedöns nachgedacht wurde - "bandintern" heisst natürlich: von Paul Stanley und Gene Simmons, den 50% der Band, die zurechnungsfähig waren.
Schon an "Dynasty", der Vorjahresplatte, wurde bemängelt, sie wäre zu "Disco". "Unmasked" setzte diese Entwicklung fort. Kiss wüssten nun endgültig nicht mehr, wie man rockt, hiess es allenthalben. Aus heutiger Sicht muß gefragt werden: Haben Kiss-Studioalben (wohlgemerkt, von den Live-Platten wollen wir hier nicht sprechen!) je gerockt? Hat "Dressed To Kill" gerockt? Hat "Rock And Roll Over" (trotz Live-Setting) gerockt? Oder etwa "Destroyer"? Nein. Die Versprechung lautete zwar ROCK'N'ROLL (mit mindestens 3 Ausrufezeichen), der tatsächliche Härtegrad entsprach aber allenfalls dem von Kaugummi; oder, wie es ein präzise beobachtender Zeitgenosse mir gegenüber vor Jahren auf den Punkt brachte: Kiss machen Hardrock, der nicht rockt. Und diese Aussage muß, retrospektiv betrachtet, erst ab "Creatures Of The Night" (1982) zumindest teilrelativiert werden. Vor dem Hintergrund solcher Betrachtungen bekommt "Unmasked" eine Stimmigkeit, die anderen Kiss-Platten abgeht - denn hier gab es offensichtlich keine ernsthaften Rock-Absichten, aus welchen Gründen auch immer. Dafür hatte plötzlich das Songwriting eine bei Kiss so nie dagewesene Qualität ("Naked City", "She's So European", "Shandi" natürlich), und man bekam ungewöhnliche Dinge zu hören, ungewöhnlich zumindest für den immer schon eher überschaubaren Kiss-Horizont: Keyboard-Soli! Soziologische Fachwörter! Komische, muckerhafte Intros, "Torpedo Girl", man traut Gene Simmons ja kaum zu, dass er das gespielt hat! Hat er ja womöglich auch nicht. Wen kümmert's, Kiss-Fan zu sein bedeutete immer auch, dass man angelogen wurde. Bei "Shandi" heißt das einzige anwesende Bandmitglied Paul Stanley, und wenigstens für diese und die vorherige Platte war Anton "Techniksau" Fig mit Sicherheit der bessere Drummer als Peter "Problem" Criss, selbst wenn der weniger derangiert gewesen wäre. Ace "Hicks" Frehley allerdings zeigt, wie ebenfalls schon auf "Dynasty", eine erstaunliche Präsenz, dafür dass er so oft neben der Kappe gewesen sein soll. Interessantes Album! Sehr unterhaltsam! Eine zeitlose Mainstream-Platte, der Unrecht getan wurde.
66 Kommentare|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Oktober 2011
in meinen ohren eines der tollsten pop beeinflußten hardrock alben seit der erfindung von kommerzieller rockmusik.
unmasked wurde 1980 veröffentlicht und zu dieser zeit hatten kiss so ne art midlife crisis; es brodelte in der band gewaltig, peter criss war schon so gut wie aus der band geflogen (spielte auf unmasked schon nicht mehr mit, war aber im video zu "shandi" zu sehen) und die band begann "leichter" und eingängiger zu werden.
der vorgänger "dynasty" mit der hitsingle "i was made for lovin you" war schon ein großer schritt in eine andere musikalische richtung. die band wollte damals kommerziellere songs machen und somit versuchte man es hardrock mit der damaligen discowelle in einen topf zu werfen und dies klappte auch ganz gut.
"dynasty" wurde eines ihrer erfolgreichsten LPs ihrer karriere.
trotz der bandinternen krise versuchte man den erfolg von "dynasty" zu wiederholen, was aber leider kommerziell nicht mehr ganz so funktionierte.
unmasked erreichte gerade so gold status und noch mehr alte fans kehrten der band den rücken. der manager der band wollte die band dazu überreden die maskerade abzulegen, was die band aber ablehnte (für die nächsten 3 jahre allerdings nur - das ist aber eine andere geschichte).
unmasked ist in meinen ohren eine gelungene fortsetzung der discophase von kiss.
eben der kiss typische hardrock verschmelzt mit eingängigen melodien und dem disco sound der spät-70`er.
aus heutiger sicht ist das album vielleicht nicht mehr ganz so unterschätzt, wie damals beim erscheinen und nebenbei ein geheimtipp für bandneulinge.
paul stanley hält das album dennoch für eine sammlung seichter kisssongs.
wer sich mit dem album beschäftigt wird wirklich merken, dass es besser ist als sein ruf und sich juwelen , wie "tomorrow" , "shandi" , "is that you" oder den ace frehley kracher "talk to me" wirklich nicht hinter klassiker, wie z.B. "detroit rock city" oder "love gun" verstecken müssen.
ein untergegangenes album, das wirkich hörenswert ist, spaß macht und niemals langweilig wird.
11 Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. August 2005
Auf "Unmasked" setzen Kiss den Trend fort, der sich schon 1979 auf "Dynasty" angedeutet hatte, nämlich weg vom harten, brachialen Rock, hin zu immer radiotauglicherem Pop-Rock!
Natürlich blutet dem Kiss-Fan im ersten Moment das Herz; will man von seiner Lieblingsband doch wirklich keine gesofteten Pop-Songs hören, sondern das, was von seit ihrem Debüt-Album 1974 gewöhnt war.
Natürlich ist es klar, dass sich eine Band im Laufe der Jahre musikalisch entwickelt, aber im Fall von Kiss was das eher ein Irrflug als eine gezielte Richtungsänderung.
Und dennoch kann ich "Unmasked" einiges abgewinnen. Am besten man blendet den Gedanken komplett aus, dass die Platte von Kiss stammt, dann wird man vielleicht vom Ergebnis weniger enttäuscht.
Denn die Songs sind wirklich nicht schlecht. "Naked City" zählt für mich zum besten, was Gene Simmons je für Kiss geschrieben hat, die Stanley-Nummer "Tomorrow" ist ein passabler Rocker und die Ballade "Shandi" ... gut, sicher nicht jedermanns Sache, aber zumindest auf "Alive IV" (2004) kam sie im Live-Gewand ganz gut rüber, also sicher auch kein schlechter Songs.
Für die angenehmste Abwechslung sorgt einmal mehr - wie schon auf "Dynasty" - Ace Frehley, der mit seine Kompositionen ("Talk to me", "Two sides of the coin", "Torpedo girl") die rockigsten Nummern auf "Unmasked" liefert und zumindest ansatzweise an alte Zeiten erinnern kann!
Kiss hatten zwar (zum Glück) 1982 zwischenzeitig mit "Creatures of the night" die harten Töne wiederentdeckt, aber mit "Crazy nights" (1987) waren sie schließlich auf dem absoluten Tiefpunkt, soll heißen, sie sind in der Masse der 80er Pop-Rock-Bands musikalisch vollkommen untergegangen!
Einen solchen Untergang stellt "Unmasked" auf keinen Fall dar. Subjektiv natürlich schade, dass sich Kiss damals in die Pop-Richtung bewegt haben, aber objektiv schlicht ein gutes Pop-Album.
Für den Einstieg in die Musik von Kiss aber gänzlich ungeeignet!
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2010
Unmasked ist sicherlich Kiss' "unrockigstes" Album, stellenweise muß man es sogar als Pop-Rock oder Disco-Rock bezeichnen. Dennoch hat das Album seine Qualitäten und es würde dem Album nicht gerecht werden, es als Ausrutscher oder Ausfall zu bezeichnen. Kiss steht generell für melodischen Hardrock - wer harte Gitarrenriffs oder lange Gitarrensoli hören will, ist bei Kiss an der falschen Adresse. Auch hat Kiss schon immer viel Wert auf Kommerz gelegt. Die späten 70er waren die Zeit der Disco-Musik und mit dem Mega-Hit "I was made for loving you" hatte Kiss 1979 Blut geleckt, mit weiteren Disco-Rock-Nummern das große und schnelle Geld zu verdienen. Das war also das damalige Umfeld, das man zur Kenntnis nehmen muß, um das Album richtig einordnen zu können.

Nun aber zum Album selbst: "Shandi" halte ich in der Tat für einen Totalausfall. Es hat zwar eine schöne Melodie und einen schönen Refrain, ist aber definitiv zu schmalzig und zu seicht - für mich eines der schlechtesten Lieder von Kiss überhaupt. Unverständlicherweise wurde ausgerechnet dieses Lied als Single veröffentlicht! Kein Wunder, daß das Album floppte! Alle anderen Lieder halte ich für grundsätzlich gut bis sehr gut. Die Lieder 1, 3, 5 und 11 sind melodischer, aber bisweilen flacher Pop-Rock - nicht schlecht, kann man sich schon mal ab und zu anhören, aber auch nichts, was einen Kiss-Fan vom Hocker reißt. Verbleiben die Lieder 4 und 6 bis 10 - die sind durchaus rockig und wirklich gut und gehören sogar zu den Kiss-Songs, die ich am öftesten höre! Mein Favorit ist "Torpedo Girl", eines meiner Lieblingslieder von Kiss. (Zumindest von den softeren Kiss-Songs - natürlich nicht vergleichbar mit Hardrock-Granaten wie Strutter oder Parasite). Simmons besticht auf mehreren Liedern mit einem sehr ausdrucksstarken, gekonnten Bassspiel, insbesondere auf "Naked City", "Easy As It Seems" und "Torpedo Girl".

Kiss-historisch interessant ist, daß das Album ohne Stamm-Drummer aufgenommen wurde! Peter Criss hatte ja schon auf dem Vorgänger-Album "Dynasty" kaum noch mitgewirkt. Auf "Unmasked" wurde er komplett vom Gast-Drummer Anton Fig ersetzt. Ich mag Peter Criss - doch ich muß sagen, daß er von Fig absolut gleichwertig ersetzt worden ist. Die Drums - insbesondere auf "Torpedo Girl" - sind wirklich klasse. Ace Frehley hingegen hat auf Unmasked mit 3 selbstkomponierten und gesungenen Liedern nochmal richtig zugeschlagen, bevor er wenig später Kiss ebenfalls verlassen hat.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. April 2013
Also ich bin Kiss Fan der ersten Stunde, habe so alles miterlebst was die Band anbelanget Höhen und Tiefen. Unmasked war und ist eine der interessantesten Scheiben von KISS, wurde auch am häufigsten im D. Radio gespielt. Kiss hat hier mal wieder gezeigt was geht, nicht nur Hard Rock sondern auch POP können die Jungs, es ist sicherlich neben "The Elder" und "Carnival Of Souls" das untypischste KISS-Album aber das macht die ganze Sache um so spannender. Zumal KISS mit "UNMASKED" auch mit den Pop-Rock oder Disco-Rock Größen mithalten können.
Fazit: Untypisch aber absolut nicht daneben und echt gelungen!!!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2014
Kiss is a hard rock band. And on this one they instead went full pop. It wouldn't have upset people as much if they had released a hard rock release in the same year. They could have said "this is our pop release , here's our hard rocker' , but this one alienated fans and hurt the band in spite of the international hit single 'shandi' , 'talk to me' was also a hit in some countries. The production here is very slick and really muted the songs. Which is fine for a pop cd. If you want a good pop release from the early 80's then you should like this one. It's not to bad as a pop release.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2015
...Hardrock ist anders! Aber "Unmasked" ist -wie ich finde- kein schlechtes Album! Die meisten Songs sind echte Ohrwuermer und zu behaupten, der Sound waere "Disco" ist auch etwas weit hergeholt!

Gehen wir mal die Songs Stueck fuer Stueck durch:
Is that you- ich mochte den Song schon immer! Sicherlich: es ist der Song auf dieser Scheibe der am ehesten nach "I was made for loving you" klingt , aber das macht ihn zu keiner schlechten Nummer!
Shandi- fuer meinen Geschmack eine anstaendige Powerballade! ...und zu Recht eine der Single- Veroeffentlichungen! Appeliert natuerlich an ein breiteres Publikum...aber warum ist das schlecht?
Talk to me- das erste Frehley- Stueck und gleich ein 1A- Song, mit dem Ace beweisst, dass er sich hinter den Songwriterqualitaeten von Paul Stanley nicht verstecken braucht und alle mal besser ist als Simmons.
Naked City-...obwohl der hier auch ganz anstaendig unterwegs ist! Wesentlich hoerbarer als das Demon- Geknolze, das man sonst so gewohnt ist!
What makes the world go round- wahrscheinlich der schwaechste Song auf dem Album. Irgendwie "vergesslich"!
Tomorrow- finde ich dann schon wieder ziemlich gut! Ordentliches Tempo, geht ins Ohr!
Two sides of a coin- Hut ab, Frehley! Solides Handwerk, ansprechend dargeboten! Sicherlich einer der staerkeren Songs auf "Unmasked".
She's so European- auch eher auf der Minusseite der Platte. Aber auch nicht wirklich schlecht!
Easy as it seems- das Keyboard haette ich nicht gebraucht, aber ansonsten ist der Song ziemlich brauchbar!
Torpedo Girl- und noch ein Frehley- Song, der sich wohlwohlend abhebt!
You're all that I want- Gene Simmons beweisst hier wieder mal, dass er der schwaechste der 3 Songwriter ist. Trotzdem ist dieser Song auch wieder besser als Vieles, was der "Demon" sonst so verbrochen hat (ich bin kein Gene- Fan, wie man vielleicht merkt!).

Kurz und gut: ein Haufen Ohrwuermer, die den Fuss zum Wippen bringen. Keine grosse Kunst, aber solides Handwerk. Ich haette 3,5 gegeben...aber das geht ja leider nicht und fuer 4 ist die Platte dann doch ein Tickchen zu schwach!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden