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107 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die zweite... für den zweiten Anlauf
Der Kauf dieses Objektives hat eine Vorgeschichte:
zuerst hatte ich mir das Modell ohne OS bestellt -ich nenne er hier HSM- , von dem ich im Grunde sehr begeistert war, ich gebe zu auch wegen des Preises, jedoch fehlte mir der Stabilisator.
somit stellte sich also die Frage:
gebe ich den horrenden Preis für ein Nikkor 70-200 1:2,8 VRII -kurz VRII- aus...
Veröffentlicht am 23. Januar 2012 von Ol1ver

versus
48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Stabiles Objektiv mit guter Anfangsblende, aber Bilder überzeugen nicht zu 100%
Wie schafft man es, eine einigermaßen "objektive" Rezension über ein Objektiv zu schreiben, welches von der einen Seite hochgelobt und von der anderen Seite zerrisssen wird. Gerne wird der Vergleich zwischen diesem Sigma Objektiv und dem Nikkor AF-S 70-200mm F2.8 ED VR II gemacht. Und wie soll es anders sein, auch ich habe den Vergleich unternommen (Infos...
Vor 5 Monaten von Baris Cihan Photography veröffentlicht


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107 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die zweite... für den zweiten Anlauf, 23. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Der Kauf dieses Objektives hat eine Vorgeschichte:
zuerst hatte ich mir das Modell ohne OS bestellt -ich nenne er hier HSM- , von dem ich im Grunde sehr begeistert war, ich gebe zu auch wegen des Preises, jedoch fehlte mir der Stabilisator.
somit stellte sich also die Frage:
gebe ich den horrenden Preis für ein Nikkor 70-200 1:2,8 VRII -kurz VRII- aus oder riskiere ich einen Blick auf, oder besser durch das Sigma. Ich habe mich also für letzteres entschieden.

Erwartung:
Hatten meine besherigen Sigmas (17-70 1:2,8-4,0 und 10-20 1:3,5) gegenüber den Nikkoren stets ein Alleinstellungsmerkmal, so hat das VRII einen direkten Konkurrenten von Sigma - eben dieses Modell, ich nenne es hier OS.
Somit erwarte ich auch eine vergleichbare Leistung, optisch und mechanisch.

Da ich in der angenehmen Situation bin, beide Linsen gleichzeitig zu testen, werde ich diese Rezension teilweise dialektisch formulieren. Auch werde ich auf das HSM eingehen.

Gehäuse/Haptik:
Es ist Kunststoff. Das kann an kühlen Tagen durchaus von Vorteil sein, die Finger werden nicht so schnell kalt wie z.B. am VRII, im Ernst: Sehr solide gebaut, im Vergleich zum HSM fast schon filigraner, interessant: Zoom- und Fokusring sind jetzt vertauscht und drehen andersherum. Die Anordnung enstspricht nun dem VRII, nur dreht der Zoomring entgegengetzt - sei's drum...
Die Verarbeitung ist prima. Nichts klappert -im ausgeschalteten Zustand, siehe weiter unten- oder wackelt, so soll es sein.
Der Aluring, an dem der Stativfuß angebracht ist, ist innen mit Kunststoff ausgekleidet, damit beim Drehen sich keine Riefen im Objektiv bilden, das ist ein gutes Detail. Der Ring lässt -wie beim HSM- auch ohne Demontage der Linse abnehmen. Im Gegensatz zum HSM gibt es einen M/AF-Schalter.

Der Sonnenblende möchte ich hier einen eigenen Absatz widmen:
Die Verlängerung für Kameras mit DX-Sensor wie für meine D300s ist wirklich lieb gemeint, aber leider völlig unpraktisch: Zum einen wird das Ding nochmal 2,5 cm länger, zum anderen muss man den Obekjektivdeckel auf die Verlängerung setzen und wenn man die Sonnenblende verkehrt herum auf die Linse aufsetzen möchte, muss sie auf die Verlängerung, welche fest am Objektiv bleibt/bleiben sollte . Will man die Sonnenblende wieder richtigherum aufsetzen, löst sich im ungünstigen Fall -also fast immer- die Verlängerung vom Objektiv statt der Blende von der Verlängerung - und dann geht das Gefummel los - eine verkehrtherum sitzende Sonnenblende von der Verlängerung lösen - viel Spass!
Die Verlängerung bleibt im Karton, zumal die Sonnenblende die des HSM und erst recht die des VRII um Längen überragt (wieso eigentlich, ich dachte der Öffnungswinkel wäre gleich...).

Gewicht:
Vielleicht etwas leichter als das VRII aber unwesentlich, ein lichtstarkes Tele wiegt eben 1,5kg.

Optik:
Im Gegensatz zu dem ersten Rezensenten habe ich bei meinen "Fotoreihen" eine andere Feststellung gemacht: Nach meiner Beurteilung wird die Linse nach "oben heraus", also <170mm etwas weicher und zwar bei allen Blendenstufen. Die Abbildungsleistungen bei Brennweite kleiner 170mm sind auch bei Offfenblende untadelig und nimmt je kleiner die Brennweite wird, immer weiter zu. Bei 70mm und Blende 5.6 werden die Bilder knackscharf. Das soll jetzt nicht heißen, die Linse wäre bei 200mm @ 1:2,8 unbrauchbar, die Abbildung ist gut, aber eben ein klein wenig weicher. Da ich die Linse nicht im Studio verwende, kann ich damit leben.
Das VRII ist durch den ganzen Brennweitenbereich konstanter, abgeblendet etwas schärfer als bei Offenblende.
Leider hat das OS nicht mehr die tolle Naheinstellgrenze von 1m, wie sie das HSM hatte. Es ist jetzt mit 1,4 gleichauf mit dem VRII.
Auf CA habe ich die Linsen nicht explizit untersucht, konnte jedoch bei der ersten Sichtung meiner Aufnahmen nichts besonderes feststellen.

Stabilisator:
Das war für mich DAS Kriterium, soviel Geld in diesen Brocken zu investieren. Sigma und Nikon verfolgen hier eine etwas unterschiedliche Strategie, wie beim VRII bietet das Sigma 2 unterschiedliche Modi: Anders als das VRII kann mann hier zwischen einer horizontalen und einer horzontalen+vertikalen Stabilisierung wählen. Grund: der Stabi greift ziemlich rigide ein und kann bei kleinen Schwenks das Bild schon einmal kurz "festnageln". Der positve Effekt ist: mann kann bei max. Brennweite bei schon fast irrwitzig langen Verschlusszeiten verwachlungsfreie Bilder ablichten. Wir reden von 1/20tel @ 200mm mit aufgelegtem Ellenbogen.
Das VR des Nikkor ist da etwas zaghafter, es erlaubt im Normal-Modus auch Schwenks und bietet den Active-Modus zur Stabilisierung aus sich bewegenden Fahrzeugen. Mit dem VRII war dann aber bei 1/40tel @ 200mm Schluß. Ab diesem Wert waren die Bilder verwackelt.
Noch etwas: Das VRII arbeitet deutlich LEISER, beim Sigma klingt es, als würde jedesmal der Kreisel eines Gyrosensors hochfahren. Dem ist bestimmt nicht so, aber jedesmal wenn ich den Auslöser antippe, ertönt ein deutliches "RATSCH". Eine verzögerte Funktion des OS habe keine festellen können.

AF:
Schnell, leise, treffsicher ohne front- oder backfocus, die Leistung der Sigmas sind dem VRII mindestens ebenbürtig.
Das HSM kann näher ran, bei dem VRII ist bei 1,4m Schluss, Das OS fokussiert bis 1,3m manuell bis 1,2m

Resümee:
Bis zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Sigma hat da was ordenliches zusammengesteckt.
Allzuviel habe ich noch nicht abgelichtet und der erste Außeneinsatz steht noch bevor, jedoch bin ich guten Mutes und werde bei Gelegenheit meine Erfahrungen anfügen. Bis jetzt 5 Stars!

Addendum vom 10.04.2012:
Also habe ich nun mehrere Außeneinsätze und auch ein Konzert erfolgreich hinter mich gebracht.
Bei dem schieren Gewicht ist mitunter etwas Überwindung vonnöten, jedoch habe ich es bisher nicht bereut den Trumm mitzuschleppen. Ganz am Rande erwähnt: ein Kata 3N1-30 SLR-Sling-Rucksack leistet hier gute Dienste.
Konzertfotografie:
Leider hatte der Beleuchter wohl seinen dunklen Tag, somit hatte ich sehr wenig Licht zur Verfügung. Aus beinahe endlosen Serien mit ISO1600 bei Offenblende und Verschlusszeiten länger als 1/20 sek. kamen dann doch noch ein paar brauchbare Bilder heraus (die Band war jedenfalls sehr begeistert). Hier machte sich der OS mehr als bezahlt, das Sucherbild steht förmlich still, blöd nur, dass die Musiker sich immer bewegen...
Außeneinsatz:
Schneller, zuverlässiger AF: Vögel, Motorräder, Züge, alles was sich bewegt wird sauber eingefangen. Der OS sollte bei Schwenks wirklich auf "2" gestellt werden, sonst "hüpft" das Motiv im Sucher (und auf dem Sensor) hin und her. Die lange Sonnenblende (s.o.) schattet auch ohne Verlängerung die Frontlinse gut ab. Aufnahmen gegen das Licht bringen keine besonders starke Reflexionen. Ich verwende einen Hoya UV Pro1 Digital Filter 77mm
Zum Schluss möchte ich noch auf den Bericht in dpreview.com verweisen: [...] die Tests wurden jedoch mit einer Canon 7D bzw. 5D mk2 gemacht.
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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare Kaufempfehlung und 5 Sterne, 30. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Ich nutze ich seit 30 Jahren NUR Nikon Objektive und war bis dato immer hochzufrieden.
Jedoch fiel nun mein Augenmerk - erstmal des Preises wegen - auf das Sigma 70-200 F2,8 EX DG OS HSM.

Alles positive ist zu diesem Objektiv schon mehrfach gesagt und ich stimme dem absolut zu.

Die 2,8er Nikon Alternative zum fast doppelten Preis, mag in Bereichen einen Tick besser sein,
aber das schmälert die hervorragende Leistung des Sigma`s in keinster Weise.
Autofokus ( Innenfokussierung ) trifft schnell, leise und punktgenau. OS funktioniert richtig gut.
Das Handling ideal, ich lege das Objektiv auf meine linke (haltende und zugleich stützende) Hand und kann problemlos mit dem Zeigefinger den breiten, weich laufenden Zoomring drehen.
Besser kann es nicht sein.

Die Abbildungsleistung an der Nikon D300 ist und bleibt einfach Klasse.
Offene Blende ( Abbildung etwas weicher ) bei ALLEN Brennweiten ohne Einschränkung nutzbar.
Bei Portraits sehr gut, mit optimalen Freistelleigenschaften und herrlichem Bokeh.
Abgeblendet auf 5,6 bis 8 (dies ist bei normalen Tageslichtsituationen sogar mit Polfilter fast immer möglich)
hervorragend, scharf und brilliant.
Postervergrößerungen in 50 x 70 cm belegen das.

Allgemeine oder gar praxisrelevante Qualitätsdefizite sind für mich nicht feststellbar.
Es sei denn man sucht mit der großen Lupe und aller Akribie nach vermeintlich Schlechtem.
Ich erfreue mich jedoch an oben beschriebenem.
Schlichtweg an richtig guter Abbildungs und Fertigungsqualität und einem klasse Handling.

Klare Kaufempfehlung und 5 Sterne weil ich rundum zufrieden bin.
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48 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Stabiles Objektiv mit guter Anfangsblende, aber Bilder überzeugen nicht zu 100%, 13. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Wie schafft man es, eine einigermaßen "objektive" Rezension über ein Objektiv zu schreiben, welches von der einen Seite hochgelobt und von der anderen Seite zerrisssen wird. Gerne wird der Vergleich zwischen diesem Sigma Objektiv und dem Nikkor AF-S 70-200mm F2.8 ED VR II gemacht. Und wie soll es anders sein, auch ich habe den Vergleich unternommen (Infos erhalten Sie auf meiner Google+ Seite).

Aber hier soll es ausschließlich um die Bewertung des Sigma Objektives gehen, OHNE den direkten Vergleich mit dem Nikon. Warum? Weil der Interessent doch eher wissen will, was das Sigma an Ergebnissen liefert. Und nur darum geht es. Man kann jedes Objektiv oder auch jede Kamera gegen ein anderes Modell vergleichen und weiß dennoch nicht, ob genau DIESES Produkt für die eigenen Bedürfnisse ausreicht. Ist dieses Sigma Objektiv sein Geld wert? Ist die Qualität den Erwartungen entsprechend? Sollte man es kaufen? Darauf möchte ich in meiner Rezension eingehen.

Kurz zu mir: Ich bin Berufsfotograf und ausschließlich im Bereich der Portraitfotografie tätig. Meine Bewertungen sind nicht mathematisch berechnet, orientieren sich an keinerlei Testmagazinen, geschweige denn Pixel-Peeper Charts die ich aufbaue, um nach Fehlern zu suchen. Mein Job ist es, ordentliche Fotos zu machen, die meine Kunden mögen und genau aus dieser Sichtweise möchte ich das Sigma 70-200 mm, F2.8 EX DG HSM bewerten. Meine Bewertungsgrundlage sind meine Fotos. Nicht mehr, nicht weniger.

Lieferumfang:
Geliefert wird das Sigma in einem stabilen, gut gepolstertem Köcher/Tasche, inkl. Frontdeckel, Rückdeckel, Gegenlichtblende etc.
Den Köcher kann man mit dem beigefügten Schultergurt bequem tragen, wobei ich mir noch einen kleinen Haltegriff am Köcher selbst gewünscht hätte.

Materialien/Qualität:
Von Anfang an vermittelt dieses Objektiv ein Gefühl von Robustheit, auch wenn "die Außenhaut" aus Kunststoff gefertigt wurde. Das Gewicht ist mit ca. 1.4 Kilo nicht gerade leicht, aber das gibt einem dennoch ein sehr wertiges Gefühl. Die Sonnenblende ist natürlich auch aus Kunststoff, aber irgendwie gibt sie mir das Gefühl, nicht ganz so hochwertig zu sein wie der Rest (nur ein subjektives Gefühl meinerseits).

Bedienung:
Da gibt es nicht viel zu sagen. Es sind zwei Schalter vorhanden die zwischen AF und M umschalten, sowie den OS Schalter in den Modi Aus, 1 und 2. Die Stufe 2 soll laut Aussagen noch besser zupacken als Stufe 1 und vor allem für Sport- und Actionfotografen wichtig sein. Das kann ich leider nicht beurteilen, da ich in diesem Bereich nicht fotografiere.
Was jedoch eine kleine Umgewöhnung ist, ist die Brennweitenverstellung, wenn man wie ich überwiegend mit Nikon Objektiven arbeitet. Anders als bei den "Nikkoren" dreht man nämlich genau in die andere Richtung wenn man ein- oder auszoomen will. Ist wie gesagt nur Gewöhnungssache.

AF/OS/Bildqualität:
Der Autofokus ist schnell. In Kombination mit dem OS sind Freihand-Belichtungszeiten von 1/60 sec möglich. Mit einem Einbeinstativ etwas länger, vorausgesetzt man hat nicht zittrige Hände.

Jetzt aber mal das, worauf es ankommt, nämlich die Schärfe und Bildqualität: Wichtig zu erwähnen, der Test erfolgte im Auslieferungszustand ohne AF-Feinjustierung in der Kamera

Blende 2.8: Der AF sitzt nicht an der Stelle, die ich anvisiert hatte. Bei keiner Brennweite!!! Fotos haben einen leichten Gelbstich und es sind kaum Kontraste vorhanden. Haare haben keinerlei Struktur und sehen aus, als seien sie mit dem "Gaußschen-Weichzeichner" bearbeitet worden. Tolles Bokeh...bringt nur nichts, wenn der Rest nicht zu gebrauchen ist.
Blende 4.0: Die Schärfe ist bei 200mm akzeptabel, aber je weiter die Brennweite in Richtung 70 mm rutscht, wird auch der AF nach links versetzt und es kommt zu "Verwaschungen", besonders in den Haaren.
Blende 5.6: Na das gefällt mir doch besser. Auch wenn nicht alles super scharf ist, der Fokus sitzt auf dem anvisierten Punkt, Kontraste sind erkennbar. Schärfe ist akzeptabel.
Blende 8: Das ist die beste Blende bei diesem Objektiv. Hier sitzen Schärfe, AF und Kontraste. Keinerlei Beanstandungen.
Blende 11: Minimale Abnahme der Schärfe im Gegensatz zu F8. AF und Kontraste sind gut.
Blende 16: Fast wie Blende F11, jedoch mit Abnahme der Schärfe bei 100-135mm mit leichter AF Verschiebung. Kontraste und Details sind gut.
Blende 22: AF leicht verschoben, Schärfeabnahme im gesamten Brennweitenbereich,

Insgesamt habe ich diesen Test in 3 verschiedenen Situationen gemacht:
Person auf einem Stuhl, Kamera auf einem Stativ, immer selber Abstand, Zeit, ISO immer gleich
Person stehend, Kamera in der Hand (um OS zu testen), Abstand variabel, Zeit, ISO gleich, Brennweite variabel
Objekt auf einem Stativ, Kamera mit Objektiv auf einem Stativ, selber Abstand, Zeit, ISO immer gleich

Leider fiel bei allen drei Test das Ergebnis gleich aus.

Bevor mich jemand jetzt falsch versteht und meint, dass ich ein "Sigma Hasser" o.ä. bin, der bin ich definitiv nicht. Ich möchte jedem Hersteller eine Chance geben, und bin auf keinen Hersteller fixiert. Mir ist es völlig wurscht, ob ich mit Nikon, Canon oder Sony fotografiere und Objektive der gleichnamigen Hersteller oder Anbieter wie Sigma oder Tamron nutze. Für mich zählt ausschlißelich das Endergebnis.

So, und nun zum Fazit: Ich gehe an das Objektiv mit gemischten Gefühlen ran. Einerseits fühlt es sich einfach Klasse an, hat eine tolle Materialanmutung, eine durchgehende Blende von F2.8 und deckt einen guten Brennweitenbereich ab.
Andererseits muss ich sagen, dass ich die "Fehler" bei Blende F2.8 - F4.0 absolut nicht "übersehen" kann, auch nicht, wenn ich beide Augen zudrücke. Denn man kauft sich ein F2.8 Objektiv, um mit dieser Blende zu fotografieren und um ordentliche Ergebnisse zu erhalten.
Machen diese Fehler das Sigma zu einem schlechten Objektiv? Nein, nicht wirklich, denn von F5.6 - F16 sind die Ergebnisse "ordentlich", wenn auch nicht atemberaubend. Mit Zuhilfenahme von Lightroom und Photoshop können kleinere Fehler ausgebessert werden.

Nach Rücksprache mit einem Kollegen sagte mir dieser, dass er auch diese Fehler mit seinem Sigma hatte, aber das Objektiv samt Kamera zum Justieren geschickt hat. Die Fehler waren danach minimiert, aber nicht weg (seine Aussage). Von daher ist zu hoffen, dass Sigma diesbezüglich Abhilfe schaffen kann.

Wem empfehle ich dieses Objektiv?
Möchten Sie mit diesem Objektiv Geld verdienen und professionell bzw. beruflich nutzen und müssen sich voll und ganz auf Ihr Equipment verlasssen? Dann kann es sein, dass dieses Objektiv nicht der richtige Partner für Sie ist.
Möchten Sie jedoch dieses Objektiv zu Hobbyzwecken oder im Urlaub nutzen, Sport- und Actionszenen für eigene Zwecke fotografieren, und können bei vorhandenen Fehlern eine Justierung durch den Sigma Service zeitlich aushalten, dann bekommen Sie für das Geld ein ordentliches Stück Technik.

Unter diesen Umständen vergebe ich 3.5 Sterne für dieses Objektiv und runde nicht auf.

Wer Interesse an den Fotos hat, kann mich gerne in meinem Studio in Berlin besuchen :-) Oder mir einfach eine E-Mail schicken, so dass ich die Fotos zur Verfügung stellen kann.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Rezension helfen konnte, Ihre Entscheidung für oder gegen das Sigma 70-200 mm, F2.8 EX DG HSM zu fällen.

In diesem Sinne wünsche ich allzeit gut Licht.

P.S. Einige Fotos die ich mit diesem Objektiv gemacht habe, sind auf Google+ unter /+BarisCihan/posts zu finden.
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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für schnelle Sportaufnahmen super geeignet, 4. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor einem knappen Jahr hab ich mit der Fotografie begonnen, mit einem immer drauf Objektiv (Sigma 18-250mm).
Mit diesem Objektiv bin ich dann aber im örtlichen Eisstadion schnell an meine Grenzen gestoßen, denn ich wollte bessere Bilder. Und da ich ehrenamtlicher Haus und Hof Fotograf eines Eishockey Teams aus der 2. Bundesliga bin, musste nun ein besseres Objektiv her.
Ganz klar war für mich, dass es lichtstark sein musste, da in der Halle fotografiert wird, und günstig sollte es natürlich auch sein.
Zunächst rückte ich die Preisfrage mehr in den Vordergrund, weshalb ich mal bei einem Tamrom 70-300 4L hängen geblieben bin. Habe mich tagelang darüber informiert und immer wieder tauchte auch das Canon 70-200 4L auf.
Also nach einem Canon geschaut, zunächst nach dem 70-200 4L. Dieses ist zwar möglichweise relativ "günstig" zu erhalten, aber ohne Bildstabilisator und ohne Autofokus, oder nur ohne Bildstabi, aber ich wollte doch die eierlegende Wollmilchsau und dafür keine 2000.-€ ausgeben. Schließlich ist fotografieren eines meiner Hobbies, und nicht mein täglich Brot.
Und so wurde ich dann eher zufällig auf das Sigma 70-200 2,8L mit OS und HSM aufmerksam.
Beim Preis wurde ich allerdings stutzig, es kostet "nur" die Hälfte vom vergleichbaren Canon Objektiv und fragte mich, ob das sein kann. Ok, ich hatte bereits ein Sigma Objektiv und bin sehr damit zufrieden wenn man bedenkt welchen Leistungsbereich es abdeckt. Also wieder Google gequält und stundenlang recherchiert, Bilder verglichen etc.
Etliche Diskussionen hab ich mir durchgelesen und festgestellt: die Diskussionen über die Bildquälität drehen sich meist nur um Nuancen, nicht mehr und nicht weniger.
Also entschied ich mich, das Objektiv bei Amazon zu kaufen. Wie immer sehr schnelle Lieferung und ich war überrascht, über das Riesenteil (und das Canon ist noch größer).
Aufgesetzt auf meine Canon EOS 60D und ab ins Stadion um Probeaufnahmen zu erstellen.

Kurz und knapp: absoluter Hammer dieses Objektiv. Wirklich tolle Farben, schönes Bokeh, auch für (Profi-) Eishockey schneller Autofokus und ein perfekt sitzender Fokus.

Viele sind mit dem Autofokus nicht zufrieden, was ich nicht nachvollziehen kann, denn mit meinem Allround Objektiv musste ich von 300 geschossenen Bildern mindestens 200 wg. unscharfer Bilder entsorgen und weitere 50 waren hart an der Grenze.
Mit dem Sigma 70-200 allerdings, schieße ich 100 Fotos und muss, wenn es hoch kommt, nur 10 Fotos aufgrund von ungewollter unschärfe entsorgen. Und bei den 10 zu löschenden Fotos ist in 99% der Anwender schuld an der Unschärfe, da ein falscher Bereich fokussiert wurde (Einstellung Spotmessung).

Ich bin absolut begeistert von mit diesem Objektiv gemachten Fotos, und dass habe ich mir auch durch in A4 und A3 ausgedruckten Fotos nochmal selbst bestätigt.

Ich kann es jedem ambitionierten (Sport-) Fotografen nur wärmstens empfehlen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beindruckendes Objektiv, 15. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Objektiv für meine Sony Alpha A77 gekauft, die ich mir vor einem knappen Jahr zugelegt habe. Für einen vierwöchigen Trip durch die USA hatte ich mich damals für die Tamron-Variante, das Tamron SP AF 70-200mm 2,8 Di LD (IF) Macro digitales Objektiv für Sony, entschieden, weil sie die gleiche Blende zu einem günstigeren Preis bot. Im Praxistest stellte ich dann allerdings fest, dass mir zum einem die Verarbeitung, zum anderen aber auch Handhabung nicht ganz zusagten. Ausschlaggebend für den Verkauf des Objektives waren allerdings der träge Autofokus und der extrem laute Motor. Nun stehe ich vor einer Neuanschaffung und habe das Sigma bestellt, welches ich letztes Jahr auf der photokina in Köln ausgiebig testen konnte. Schon damals gefielen mit Haptik und Bedienung deutlich besser als beim Tamron-Pendant. Auch die Bildqualität überzeugt mich und ich finde die Fotos einen Tick knackiger.

Allerdings stellte ich mir die Frage, ob mir die hervorragende und vor allem durchgehende 2,8er-Blende wichtiger ist als ein größerer Tele-Bereich. Beim Road-Trip mit dem Tamron zeigte sich, dass ein paar Millimeter mehr doch entscheidend mehr Spielraum bieten können. Zudem ist das hohe Gewicht und die größeren Abmessungen der beiden Modelle ein kleiner Knackpunkt. Deshalb habe ich mir gleichzeitig das Sony 70-300mm F4,5-5,6 SSM Objektiv der G-Serie (62 mm Filtergewinde) und das Tamron SP70-300 F/4-5.6 Di USD Objektiv für Sony Kameras bestellt, um mich für eines von den drei Objektiven zu entscheiden.

Warum 5 Sterne? Das Sigma überzeugt mit toller Verarbeitung, sehr guter Haptik, dem Lieferumfang und seine 2,8er-Blende. Es macht kontrastreiche und scharfe Bilder, arbeitet präzise und schnell. Der Ultraschallmotor ist einer weiterer Pluspunkt. Ich finde, dass die knapp 300-Euro-Aufpreis gegenüber dem Tamron SP AF 70-200mm 2,8 Di LD (IF) Macro digitales Objektiv für Sony gerechtfertigt sind. Der Nachfolger vom Tamron soll preislich teurer als das Sigma ausfallen, ebenfalls über einen Ultraschallmotor verfügen. Ob es besser sein wird, kann ich nicht sagen, aber ich werde es testen.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Objektiv, das seinen Preis wert ist, 23. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Ich verwende das Objektiv an einer Nikon D700 (Vollformat).

Die Abbildungsleistung ist wirklich prima! Bereits bei Offenblende (2.8) erhält man über den gesamten Brennweitenbereich gute Ergebnisse, etwas abgeblendet ist es perfekt. Die optische Leistung ist auch bei geringen Entfernungen (~2 Meter) schon sehr gut.

Insgesamt sind die Aufnahmen schön kontrastreich und scharf, zum Rand hin leicht abfallend. Die Vignettierung (Randabschattung) ist bei Offenblende sichtbar, aber nicht störend.

Der Stabilisator funktioniert sehr gut, ob er nun wirklich 4 Blendenstufen schafft kann ich nicht sagen, aber es sind Aufnahmen möglich, die ohne Stabi nicht aus der Hand gehen würden. Der Stabi ist abschaltbar und hat 2 Stufen, eine normale und eine für horizontale Mitzieher.

Sehr gefällt mir auch, dass der Brennweitenring nun schön breit vorne am Objektiv ist. Dadurch lässt er sich prima bedienen, während man das Objektiv sicher in der Hand liegen hat. Dafür ist der Scharfstellring weiter hinten, den brauche ich aber nicht, da der AF tadellos funktioniert.

Der Autofokus ist schnell, lautlos und treffsicher. Kein Front- oder Backfokus vorhanden. Bei AF-Nachführung (C-AF) erfolgt die Schärfenachführung recht schnell und sicher.

Zuvor hatte ich das Sigma 70-200 DG HSM Macro II, welches zwar erheblich günstiger ist, aber auch nicht an die Qualität herankommt. Der Stabi, Zoomring, AF und die Abbildungsleistung sprechen eindeutig für das hier bewertete Objektiv.

Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck, die Oberfläche ist angenehm zu halten, Zoom- und AF-Ring laufen weich und gleichmäßig. Der Stabi-Schalter ist ein wenig fummelig, auf wenig Raum hat er 3 Stufen, wo man leicht mal über die mittlere hinwegschiebt. Man muss da mit ein wenig Gefühl den Schalter schieben, dann klappt es gut. Das Gewicht ist recht hoch, aber so ein Objektiv kann man nicht mit 300 Gramm Gewicht bauen, Leistung erfordert Gewicht...

Die Streulichtblende ist recht groß, mit ihr ist das Objektiv ganz schön lang und auffällig. Schaut professionell aus, ist aber nicht gerade mehr unauffällig. Ich nutze die Blende trotzdem, als Schutz vor Streulicht und als Schutz für die vordere Linse, da ich keine Schutzfilter verwende.

Die Lieferung von Amazon erfolgte wie gewünscht über Nacht, wie immer perfekt!

Fazit: Absolute Kaufempfehlung für dieses Objektiv.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM, 3. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Preis Leistung Verhältnis bei diesem Objektiv ist excellent. Die Abbildungsleistung ist bereits bei offener Blende sehr gut, eine Stufe abgeblendet optimal. Das Bokeh ist voll aufgeblendet perfekt, das fokussierte Bild springt sehr schön nach vorne, die Hintergrund wird wunderbar weich gezeichnet. Das Objektiv ist natürlich etwas schwer, dennoch für Portraits sehr empfehlenswert.
Das Objektiv gehört zu einer Pentax K5
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geld ist es auf jeden Fall wert!!, 15. Juni 2013
Von 
Christian Fehler "Technikfreak" (Bergisch Gladbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Ich habe das Objektiv jetzt seit knapp einem Jahr in Benutzung und ich bin bisher absolut nicht enttäuscht worden, eher im Gegenteil! Ich verwende es mit der Nikon D7000 und bin zwar eher der Hobbyfotograf, gehe hin und wieder auf die Rennbahn oder mache viel Tierfotografie.
Nachdem ich mir die D7000 gekauft habe, hatte ich lange überlegt welches Objektiv ich dazu kaufe, bin dann schließlich bei dem Sigma oder Tamron 70-200 hängen geblieben (das von Nikon ist einfach außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten.)ich hatte mich dann letztendlich für das Sigma entschieden, weil das Tamron mir damals einfach keinen guten Eindruck gemacht hat (das ist aber reines Bauchgefühl gewesen).

Man darf die Dimensionen des Objektiv nicht unterschätzen und leicht ist es auch nicht gerade, aber es liegt sehr gut in der Hand und ist sehr stabil. Ich benutzte meine Kamera mit Objektiv recht oft und mir sind bisher keine Mängel in Verarbeitung aufgefallen, mir ist es mit Kamera sogar einmal schon runtergefallen und dabei ist lediglich die Gegenlichtblende zerbrochen, wo ich dann eine sehr gute Erfahrung mit dem Kundenservice gemacht habe, haben sie mir zügig eine neue geschickt.

Aber jetzt mal zu den Fotos. Auf der Pferderennbahn, wo es wirklich um Geschwindigkeit geht, komme ich mit dem Objektiv zurecht, der Autofokus ist blitzschnell und stellt die anrasenden Pferde sofort scharf, sodass sogar bei Reihenbilder fast immer scharfe Bilder bei rauskommen.

Mein Fazit:

ich würde es jeder Zeit weiterempfehlen und wieder kaufen!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... doch die richtige Entscheidung für die D800..., 11. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Ich habe sehr lange spekuliert...
Da ich für meine Nikon Kameras (D300s, D700 und D800) ausschließlich Nikon Objektive benutze war die Entscheidung nicht einfach...
...aber der Preis im Vergleich zu dem Nikon 70-200 2,8 schon...
Nun habe ich das Objektiv quasi auf Herz und Nieren vor allem an meiner D800 getestet und bereue meine Entscheidung absolut nicht.
In einigen Rezensionen (nicht unbedingt hier, habe viel darüber gelesen) wurde von Fokusproblemen und Randunschärfe
berichtet. Dieses konnte ich absolut nicht feststellen.
Übrigens hatte ich vorher das 70-300, dachte dass reicht mir... das war ein Fehlkauf und nun bin ich sehr zufreieden mit meinem
Lichtstarken Riesen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nahezu perfekt, 20. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 70-200 mm F2,8 EX DG OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Ich fotografiere hobbymäßig seit 35 Jahren, früher mit Spiegelreflex analog jetzt digital. Ich betreibe das Objektiv an einer Nikon D3000, das ist meine zweite digitale Spiegelreflex Kamera.
Zum Objektiv: Verarbeitung scheint gut zu sein, nichts wackelt oder klappert - gut so. Sowohl Scharfstellung wie auch Zoomen geht ohne äußere geometrische Änderung vonstatten. Das führt (normalerweise) auf Dauer zu deutlich weniger Staubansammlungen im Objektiv und in der Kamera im vergleich zu den "Teleskopen".
Mein Objektiv ist dankenswerterweise keine Montags-Produktion (die es offensichtlich gibt). Autofokus trifft nahezu immer schnell und zielgenau, auch bei kritischen Situationen. Nur bei wenig Licht auf wenig strukturierter Fläche tut sich der Fokus (wie die meisten anderen Objektive auch) etwas schwer, gleich den Punkt zu finden. Bei der Bildschärfe ist mein (10MP) Sensor wohl der begrenzende Faktor, nicht das Objektiv, und das auch mit Offenblende. Am Bildrand fällt die Schärfe selbst offen verblüffend wenig ab. Diese Schäfe ist bei jeder Brennweite gegeben. Ich konnte hier keine Schwächen feststellen. Verzeichnung ist bei allen Brennweiten vernachlässigbar, im normalen Gebrauch sicher nicht störend. Selbst beim fotografieren einer geometrisch regelmässigen Form fällt das kaum auf. Vigettierung ist bei meinem DX Format nicht vorhanden. Ein Vorteil der Vollformat Objektive an DX- Kameras. Kontrast und Farben ebenfalls bei jeder Brennweite hervorragend, tendenziell geringfügig besser bei kleinerer Blende. Die erreichbare Bildqualität kann auch meine Nikon Festbrennweite 35mm/f1:1,8 nicht besser. Bildstabi funktioniert sehr gut, 1/30 bei 200mm sind kein Problem, 4 von 5 Bildern sind dabei unverwackelt (wenn das Motiv sich nicht bewegt), Wahnsinn! Stabi ist deutlich besser als der an meinem Nikon 28-105mm.
Durch die große Blendenöffnung ist natürlich bei wenig Licht der Bereich der Möglichkeiten deutlich erweitert. Auch die Freistellung von Motiven ist damit bis zum Extrem möglich. z.B. scharfes Gesicht in 5 m Entfernung und unscharfem Hintergrund bei 5,5m. Für Aufnahmen von Porträts oder änlichem - genial. Dies wird allerdings durch den einzigen Nachteil erkauft: das Gewicht. Das Teil ist schon ein ganz schöner Brocken, vor allem an meiner kleinen D3000. Aber das weiß man ja vorher.....
Alles in Allem: Für Hobby Fotografen ist das Sigma mehr als ausreichend. Ob das möglicherweise in Nuancen bessere Nikon 70-200/F2,8 den fast doppelten Preis rechtfertigt, muß jeder selber wissen. Wer mit dem Gewicht leben kann, bekommt ein Objektiv mit hervorragender optischer Leistung und fazinierenden Möglichkeiten.
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