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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Worte!
Also nachdem viele viele vieeeele Metal-Outputs letzter Zeit sehr enttäuschend und mittelmässig waren (nehmen wir aus aktuellem Anlass mal Soulfly), kann man sich beim neuen Nevermore Album alle Worte schenken!

Kenne selber jedes Album der Burschen, habe diverse Alben handsigniert und bin selber als Gitarrist jahrelang aktiv. Bei diesem Album ziehen...
Veröffentlicht am 6. Juni 2010 von Wolfgang P.

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 1/2 Nevermore - 1/2 Warrel Dane Solo
Ich habe mich lange, über ein Jahr, darum gedrückt, ein Review zu schreiben. Zunächst kam die Platte zu einer relativ unpassenden Zeit heraus, in der ich keinen rechten Nerv hatte, mich überhaupt intensiver mit Musik zu beschäftigen. Dafür kann die CD natürlich nichts. Dann die CD aber selbst: relativ unausgegoren schallte es mir...
Veröffentlicht am 26. August 2011 von muffy666


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Worte!, 6. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Ltd.Edt.) (Audio CD)
Also nachdem viele viele vieeeele Metal-Outputs letzter Zeit sehr enttäuschend und mittelmässig waren (nehmen wir aus aktuellem Anlass mal Soulfly), kann man sich beim neuen Nevermore Album alle Worte schenken!

Kenne selber jedes Album der Burschen, habe diverse Alben handsigniert und bin selber als Gitarrist jahrelang aktiv. Bei diesem Album ziehen dann meiner bescheidenen Meinung nach ALLE ihre Register - und das Resultat ist "out-standing".
Für meine Begriffe bereits nach dem ersten Durchlauf das Album des Jahres, nicht nur im Härtegrad der Nevermore Klasse! Songwriting, Texte, Artwork, Gitarrenarbeit, Sound, Umfang - einfach alles: 1A

Bei einigen Kritiken hier frage ich mich, was die Referenten eigentlich wollen?
Das Songwriting in Kombi mit unglaublich virtuosen Solis, extrem innovativen Riffs, Drums der Oberklasse - und wie immer extrem einfühlsamen & zugleich hartem Gesang von Dane, ergibt genau eines:
PERFEKTION!

Was anderes fällt mir hier nicht mehr ein - der Vergleich mit sämtlichen älteren Songs hinkt.
Die Alben waren an sich alle gut, sowie diverse Songs natürlich rausstechen!
Obsidian Conspiracy hält dieses Niveau jedoch locker!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut- aber nicht überragend, 30. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Audio CD)
Nevermore are back !! Und wie?!..na ja ich weiß es noch nicht genau zu beurteilen. Das Album ist mit Sicherheit besser als 95 % der Outputs im Bereich Heavy Metal. So viel steht fest. Aber an Nevermore habe ich so meine Erwartungen und Standards gesetzt. Und die erfüllt "The Obsidian Conspiracy" nur bedingt.
Nevermore schreiben keine schlechten oder durchschnittlichen Songs. Aber gleich die beiden Opener "The termination proclamation " und "Your poison Throne" sind "nur" gut. Dann nimmt die Platte ( oder CD) zwar Fahrt auf und, wie gesagt, es sind sogar echte Überhämmer(Emptiness Unobstructed z.B.) an Bord. Doch gesamt gesehen muss ich zu dem Urteil kommen, dass "This Godless Endeavor" von vor fünf Jahren das stärkere Album war und Qualitativ bei Weitem nicht erreicht wird. Schade, denn ich hatte mich auf den Kracher 2010 gefasst gemacht.
Na ja, dann halt 2015??? Ich hoffe man kommt diesmal etwas schneller in die Pötte und haut dann eine Nevermore Scheibe raus, die die fünf plus Marke dicke reißt. Dafür reichts diesmal bei allem guten Willen nicht.

Aber versteht diese Kritik nicht falsch. Das ist Nörglerei auf allerhöchstem Niveau. Dieses Album ist trotz allem genial und absolut kaufenswert!!! 4 out of 5
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 1/2 Nevermore - 1/2 Warrel Dane Solo, 26. August 2011
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Audio CD)
Ich habe mich lange, über ein Jahr, darum gedrückt, ein Review zu schreiben. Zunächst kam die Platte zu einer relativ unpassenden Zeit heraus, in der ich keinen rechten Nerv hatte, mich überhaupt intensiver mit Musik zu beschäftigen. Dafür kann die CD natürlich nichts. Dann die CD aber selbst: relativ unausgegoren schallte es mir entgegen und machte absolut keinen Bock auf Repeat.

Jetzt, nach diversen Umdrehungen im Player und eine Live-Show (mit Psychotic Waltz - yeaaah! und Symphony X) später, vermag ich das vorläufige Endergebnis präsentieren. Fazit: wir hören eine Platte, die in der ersten Hälfte Nevermore in relativ schwacher Form featured und in der zweiten Hälfte Warrel Dane solo in allerdings gewohnt guter Form. Ergebnis: eine gegenüber dem bisherigen Material abfallende CD, die zum anderen Songs enthält, die zwar gut sind, die man aber nicht von Nevermore hören will.

Immerhin besser als Morbid Angel - die CD hat auch Tracks, die man nicht von MA hören will, die aber zu allem Überfluss auch noch grobe XXX sind!

Anyway, hier die Einzelbewertung:

1. The Termination Proclamation: Netter Opener mit den typischen hackenden 32stel Triolen Läufen von Loomis der neuen Art mit einem etwas Dissonanten Refrain, der auch auf Politics hätte stehen können. Solider Start.

2. Your Poison Throne beginnt mit etwas peinlichen Gangshouts "Rise! Rise!", ist aber eine fetzige Nummer, die vor allem Live sehr gut zur Geltung kam, wo auch das "Rise!" aus hunderten von Mündern ziemlich fett kam.

3. Moonrise verbindet Enemy-haftes, hartes Strophen Riffing mit einem überraschend catchy Refrain, der auch eher in den Solokontext passt, andererseits aber auch in der Liga wie Heart-Collector steht. Hier sind die harten Schnitte zwischen den heftigen und soften Passagen sehr gut gelungen.

4. The Maiden Spoke hat sich nach anfänglicher Skepsis zu einem meiner (wenigen) Faves auf dem Album gemausert. Gerade der Anfang mit den sphärischen Flanger-Gitarren über der sich im Hintergrund aufbauenden Soundwand ist wirklich sehr gut gelungen. Auch die ziemlich hektischen, thrashigen Strophen kontrastieren sehr gut zu dem leicht psychedelischen Refrain. Auch die Bridge mit den freundlichen Geisterchören und der Ausbruch in den Prä-Chorus ist wirklich saugeil. Verbindet in dem Kontext wenn man so will die Tugenden der Songs "Enemies of Reality" und "Noumenon".

5. Nach dem starken, bzw. sich deutlich steigernden Auftakt beginnt mit Emptiness Unobstructed der Teil der Platte, den ich als Warrel Dane Soloexkurs empfinde. Ein starker, rockiger Track, der auch auf Praises for the Warmachine gepasst hätte und der direkt mit dem Power-Chorus einsteigt, bevor es zu cleanen Gitarren zunächst zur Strophe geht. Der Aufbau ist dann genreüblich ohne weitere Überraschungen. Käme danach wieder ein Kracher, wäre dieser Song eine wie bei Nevermore bislang üblich eine Powerballade an Stelle 5 oder 6 eines Albums.

6. Leider wird danach nicht geschreddert (sowas wie River Dragon wäre jetzt geil!), nein, es setzen wieder cleane Gitarren ein und die Stimmung und die Power wird noch eine Nuance runtergefahren. Allerdings nicht in der Intensität wie in dem letzten Drittel von Dreaming Neon Black. Textlich wird nochmals die Brother Thematik von Praises aufgearbeitet. Es pendelt so zwischen Clean-Klampfen Piano Strophen und etwas fetterem Chorus hin und her. Ein sehr gefühlvolles Solo leitet in den Höhepunkt (3:11) des Track über, wo der Titel zum ersten Mal in der Lage ist, zu berühren. Powerballede Nummer 2 - und die zweite in Folge. Sind wir hier bei Stone Sour?

7. So, jetzt aber fette Keule? Ja, Without Morals steigt mit einem generischen Loomis-Riff ein und man denkt, ja, jetzt gehts ab, aber der Prä-Chorus driftet wieder in die Praises-Ecke ab. Mann, was ist denn los? Und dann der Schnulli-Chorus: "This is why I hate you... tralala". Früher wäre das in den höchsten Falsett-Tönen rausgekrischen worden, aber heute alles schaumgebremst. Wahrscheinlich zuviel Kippen. Chance vertan.

8.So, jetzt noch mal ein Nackenbrecher wie Born? Nein! Stehende Gitarrenwände über Keyboards, verschleppter Rhythmus, oh nein, was ist das? Der Gesang setzt ein und die Zerrklampfen verschwinden. Es kommen - WIEDER! - cleane Gitarren und Spoken Word Performance. Dann Gezirpe und sehr verhaltener Gesang. Was ist da los? Ebenfalls ein Song, der auf Praises hätte stehen können. Da nützt es auch nichts, wenn ein paar belanglose Stakkato-Riffs zwischen die belanglosen Strophen geklatscht werden. Der Chorus "The Day you built..." ist dann doch dann ganz gelungen und der Song bekommt bei dem Solo (ca. ab 2:50) dann noch eine gute Wendung, erreicht aber niemals die Intensität von "Dreaming Neon Black" oder meinetwegen "Who Decides".

9. Ok, jetzt bin ich richtig stinkig. She Comes in Colors. Akustikgitarren, nöliger Gesang. Scheint nach 4 Halballaden in Folge die erste Vollballade zu sein. Gutes Solo bei ca. 0:40. Immerhin setzen eine Minute später fette Gitarren ein und es geht in respektabler Nevermore-Manier weiter. Der Song entwickelt sich dann recht ordentlich - ist meinetwegen eine Art Mini-Epos, das nach den vorherigen Titeln einfach schlecht platziert ist.

10. Der erhoffte Rausschmeißer (wir erinnern uns an Seed Awakening oder Dead Heart..) lässt sich gut an, ist aber in der Stophe relativ austauschbares Loomis 32stel-Geschrote, das im Prä-Chorus teilweise ordentlich Fahr aufnimmt um in einem relativ variablen Chorus gipfelt. Hier wird sehr gut mit den Tempi gearbeitet, kompositorisch und vom Arrangement sehr intelligent gelöst. Halbwegs versöhnender Abschluss einer CD, die durchwachsener nicht sein könnte.

Der Sound ist übrigens auch insgesamt relativ harmlos, das selbst die sägenden Passagen nicht so wirklich knallen wie bei den Alben seit Dead Heart. "Schuld" daran ist Peter Wichers, den Warrel von seinen Solosessions gleich mit rübergeschleppt hat.

Fazit: Warrel und Wichers mögen funktionieren. Wichers und Nevermore nicht. Konsequenterweise sind Loomis und Williams nach der Tour gleich ausgestiegen. Schauen wir mal, was Warrel und Jim ohne das Riffmonster noch so gebacken bekommen. Es steht zu befürchten, dass diese CD der Schwanengesang einer der besten Metal Combos aller Zeiten sein könnte. Dafür ist und wäre der Output allerdings so stark, dass man hier in Würde abtreten würde.

Besitzer der Supi-Dupi Deluxe Edition dürfen sich über zwei Coverversionen, Temptation von The Tea Party und The Crystal Ship von The Doors "freuen". Ersteres hat einen ziemlich nervigen Chorus, der sofort nach SKIP schreit. Mangels Kenntnis des Originals kann ich nicht beurteilen, wie gut oder wie schlecht das Original umgesetzt wurde. Silent Hedges bzw. The Sound of Silence waren allerdings aus einem ganz anderen Holz geschnitzt.

Crystal Ship basiert ausschließlich auf Gitarre und ist daher jedenfalls musikalisch interessanter, wenngleich ein Piano / Rhodes etc. die Sache sicher noch dicker gemacht hätte. Der Gesang von Warrel passt nicht, da er versucht, das Stück durch die Flüstereinlagen und tiefes Dubbing in eine Pseudo-Evil Ecke zu packen, wo es überhaupt nicht hinpasst.

So, genug jekotzt!

Eine durchwachsene CD mit sehr starken Momenten am Anfang, die gegen Ende nur bedingt wieder Fahrt aufnimmt. Schauen wir mal, wie es mit Nevermore weitergeht. Wäre zu hoffen, dass sich die Jungs wieder zusammenraufen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stark wie immer, aber etwas eingängiger, 20. Februar 2011
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Ltd.Edt.) (Audio CD)
"The Obsidian Conspiracy" ist das siebte Album von Nevermore aus den U.S.A. und erschien 2010. Produziert wurde es von Peter Wichers und Andy Sneap. Eingespielt wurde es wieder von Warrel Dane (Vocals), Jeff Loomis (Guitars), Jim Sheppard (Bass Guitar) und Van Williams (Drums).

Die Rezensionen fielen diesmal nicht einheitlich gut bzw. sehr gut aus, woran lag das?
"The Obsidian Conspiracy" ist melodischer und eingängiger ausgefallen als die Vorgänger. `The termination proclamation` und `Emptiness unobstructed` sind z.B. extrem eingängig (für Nevermore-Verhältnisse). Mit `The blue marble and the new soul` ist sogar eine Ballade am Start, was bei Nevermore ja eher selten vorkommt. Mir gefällt auch das von einigen Fans heftig kritisierte `Your poison throne`. `The day you built the wall` ist sehr düster ausgefallen. `She comes in colors` (ruhiger Beginn und dann unglaubliche Steigerung) und `The obsidian conspiracy` sind dann wieder Nevermore pur.

"The Obsidian Conspiracy" ist ganz klar Nevermore, aber eben melodischer, eingängiger und die Tracks sind meist kürzer. Ich finde, dass diese leichten Veränderungen der Gruppe gut zu Gesicht stehen. Es sind tatsächlich auch nur kleine Soundveränderungen, vielen Hörern wird die Musik immer noch viel zu hart und depressiv sein.

Ich komme hier nicht um 5 Sterne herum, die Melodien von `Termination proclamation` und `Emptiness unobstructed` gehen mir seit Wochen nicht mehr aus dem Kopf. Eine Mischung aus Power- und Thrash Metal der gehobenen Art. Das Album erreichte immerhin Platz 13 in den dt. Charts.
Unbedingt zu der special edition greifen, die beiden Bonus Stücke runden die Platte gelungen ab.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klagen auf hohem Niveau !!!, 10. Juni 2010
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Audio CD)
Von den Power Metal-Veteranen NEVERMORE erwartet man keine derbe Hausmannskost - es müssen immer hochexquisite, dick belegte Gourmet-Semmeln sein. Und es gibt tatsächlich nur sehr wenige Bands im Metal-Genre, an die sooo hohe musikalische Anforderungen gestellt werden. Dieser Ruf kommt nicht von ungefähr: Schließlich haben sich die Herren Dane, Loomis & Konsorten ihren gottgleichen Status über viele Jahre hart erarbeitet. Und für einen Großteil der Metal-Fans gehören Scheiben wie "This godless endeavor" , "Dead heart in a dead world" oder das Sensations-Debüt "Nevermore" (bis heute übrigens mein Favorit!) schlicht und einfach zum besten, was jemals unter dem Prädikat Power Metal veröffentlicht wurde. Klassiker für die Ewigkeit, die ausnahmslos in jede Plattensammlung gehören - Punkt aus !!!
Da darf man als langjähriger NEVERMORE-Fan tatsächlich etwas erstaunt sein, dass die brandneue Scheibe des Seattle-Fünfers "The obsidian conspiracy" nämlich nicht das langerwartete Meisterwerk geworden ist. Denn unter den 10 Songs haben sich einige (wenige!) Nummern eingeschlichen, die vergleichsweise schwach ausfallen, und daher zu keiner Zeit mit alten Klassikern konkurrieren können. Vor allem beim lieblos zusammengeschusterten "The day you built the wall" glänzen NEVERMORE eher durch uninspiriertes Riff-Geschiebe, weswegen dieser Song mein persönlicher Album-Tiefpunkt ist. Die Halbballade "The blue marble and the new soul" ist mit einigen feinen Melodien ausgerüstet, lässt im direkten Vergleich zu magischen Band-Klassikern wie "The sanity assassin" oder "The heart collector" aber deutlich Federn. Von höherer Qualität sind dagegen die beiden Power-Nummern "She comes in colours" und "Without morals" (super Gitarrenarbeit!), die wirklich grundsoliden Headbanger-Stoff bieten, jedoch auch nicht hundertprozentig überzeugen können.
Tja, und damit wären die musikalischen Schwachstellen von "The obsidian conspiracy" auch schon restlos aufgearbeitet. Denn mit übrigen Nummern beweisen NEVERMORE mal wieder jedem einzelnen Metal-Fan da draußen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Mit dem brillianten Opening-Doppelpack "The termination proclemation" und "Your poison throne", die die typischen Trademarks bestens auf den Punkt bringen, könnte der Einstieg in diese 45 Minuten sicherlich nicht besser gewählt sein. Die tollen Gitarren-Riffs sitzen hier absolut an der richtigen Stelle und machen gleich Lust auf mehr. Vom gleichen Kaliber ist beispielsweise der abschließende Titelsong "The obsidian conspiracy", bei dem vor allem Sixstringer Jeff Loomis beweisen kann, dass er nach wie vor zu den unterbewertetsten Gitarristen des Metal-Genre gehört. Klasse !!! Der eingängige Ohrwurm "Emptiness unobstructed" ist dafür eine Singe-Hit allerbester Kajüte, welcher sich bei zukünftigen NEVERMORE-Konzerten sicherlich zum Dauerbrenner entwickeln wird. Speziell bei diesem Song kommt der genial-energische Gesang von Warrel Dane bestens zur Geltung, der hier mal wieder alle Gefühlswelten zwischen Himmel und Hölle zu durchleben scheint. Das aggressive peitschende "And the maiden spoke" überzeugt nach den Strophen durch gemächliche Keyboard-Parts mit hohem Widererkennungswert - gesanglich natürlich auch wieder top !!! Mein persönlicher Favorit dieses 10-Trackers ist jedoch der hochmelodische Thrasher "Moonrise", dessen Wiederhaken-Refrain mir schon seit über einer Woche im Kopf herumspukt, und der auch auf jedem der Vorgänger-Alben zu den absoluten Höhepunkten gezählt hätte. Superbe !!!
Kritik muss man hingegen an der Produktion üben, für die sich kein anderer als Peter Wichers (SOILWORK) verantwortlich zeichnet. Zugegeben, NEVERMORE hatten schon in der Vergangenheit einige soundtechnische Totalausfälle zu beklagen (z.B. "Enemies of reality"). Und auch der drucklose, teilweise viel zu klinische Sound schmälert den Gesamteindruck dieser Scheibe dann doch ein wenig. In dieser Hinsicht wäre definitiv mehr drin gewesen...
Fazit: Wenn man die musikalischen Pro- und Contra-Punkte dann letztlich gegeneinander aufrechnet, dann muss man feststellen, dass die neue NEVERMORE-Scheibe mal wieder eine lohnenswerte Sache geworden ist. Trotz der genannten Schwächen steht "The obsidian conspiracy" immer noch für tollen, gradlinigen Power Metal der Sonderklasse, dessen musikalisches Niveau andere Bands niemals erreichen werden. Alle Fans von ICED EARTH , ANNIHILATOR , METAL CHURCH oder METALLICA sind hier allerbestens beraten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toll :), 1. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Ltd.Edt.) (Audio CD)
ob nun etwas schwächer für nevermore ist es global auf die metal szene gesehen ein hammer album. Auch ich hatte zunächst meine Zweifel... aber wie so oft bringt mehrmaliges Hören einen WOW effekt. Inzwischen läuft das Album hoch und runter... dazu noch in dieser hammer box (für den Preis spitze). UND mal mit richtigen tabs dabei zum selbst ausdrucken das is doch mal klasse :)
ob etwas schwächer hin oder her, das is jammern auf höchstniveau und sollte nicht zu Punktabzug führen 5 Sterne und keinen weniger !!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum darf ich nicht 4,9 Sterne geben?, 16. Juni 2010
Von 
David Beck (Igersheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Ltd.Edt.) (Audio CD)
Mein Gott was habe ich auf dieses Album gewartet. Ganze 5 Jahre lang hat es gedauert bis wir den Nachfolger zum absoluten Überalbum "This Godless Endeavor" geliefert bekommen. Und ich kann mich eigentlich dem Gros der Rezessionen hier nur anshcließen: Die "Obsidian Conspiracy" ist genial, kann dem Vorgänger aber nicht ganz das Wasser reichen.

Aber immer langsam. Generell haben Nevermore den Härtegrad nach den letzten beiden Alben wieder etwas zurückgefahren. Das Album ist etwas melodischer und lebt vor allem von Danes Gesangslinien. Hier merkt man deutlich einen Einfluss der letzten Soloscheibe des Fronters. Vor allem Emptiness Unobstructed und Without Morals könnten ohne Probleme auch auf "Praises to the War Machine" stehen. Ich persönlich habe besagtes Album ebenfalls abgefeiert, daher gefallen mir beide Stücke auch ausgenommen gut. Im Nevermore Kontext würden die Songs wahrscheinlich noch am besten auf die "Dead Heart" Scheibe passen.

The Blue Marble and the New Soul ist eine recht düster geradene Ballade, kann dem einigermaßen vergleichbaren Sentient 6 vom Vorgänger jedoch nicht ganz das Wasser reichen. Auch She Comes in Colors beginnt eher ruhig, schlägt nach dem ersten Drittel jedoch ordentlich zu, Bisher mein Lieblingssong auf der Platte. Der Titelsong ist ebenfalls sehr gut gelungen und auch Moonrise (geniale gesangslinie im Refrain) und Your Poison Throne (geniale Gesangslinie in der Strophe) sind hervorragende songs.Lediglich der knackige Opener, sowie die beiden mittelschnellen, brütenden songs And the Maiden Spoke, sowie The day you built the Wall würde ich "nur" als "gut" einstufen.

Musikalisch ist natürlich noch immer Jeff Loomis die dominierende Macht in der Band. Sein Spiel ist unverwechselbar, virtuos und präzise. Er hält gekonnt die Balance zwischen klinischer Aggression und organischer, "wabbernder" Härte. Dennoch hält er sich hauf deisem Album meiner Meinung nach vergleichsweise (!) etwas zurück und lässt Warrel Dane mehr Freiraum. So oder so ist die Gitarrenarbeit wieder dermaßen stark dass die meisten Hörer mit ihrer Kinnlade vermutlich Äcker pflügen könnten... Die Rhythmus Arbeit auf diesem Album ist wie immer bei Nevermore tadellos. Van Williams ist glaube ich einer der sträflichst unterschätztesten Drummer dieser Welt und Jims Bassläufe sind solide wie eh und jeh.

Die beiden Bonussongs der lmtd. edition sind sehr gelungen (v.a. das Doors Stück) und die Bonus DVD ist für Gitarristen ein echtes Schmankerl. Aufmachung und Covermotif sind ebenfalls Oberklasse (gilt im Übrigen auch für die Produktion der Scheibe).

Was bleibt uns also unterm Strich?
Nevermore legen hier den Schwerpunkt mehr auf Melodie denn Härte (v.a. im Vergleich zu den beiden Vorgängeralben), was aber nicht heißen soll dass hier weichgespült wird. Die Bezeichnung "Power Metal" wird auch dieser Scheibe nicht gerecht. Der Härtegrad ist immernoch amtlich hoch. Ich hätte mir lediglich stellenweise einen etwas zwingenderen Gesang von Mr. Dane gewünscht. Der erhöhte Härtegrad in seiner Stimme auf Enemies of Reality hatte mir sehr gut gefallen. Das hier ist etwas glatter. Des weiteren verdienen 2, 3 Nummern das prädikat "genial" leider nicht ganz, daher geht "This Godless Endeavor" mit einem Schritt Vorsprung über die Zielgerade.

Um mich nicht falsch zu verstehen: Dieses Album ist schlechtER als TGE. Dennoch würden 98% aller Metalbands vermutlich ihre Seele verkaufen um ein solches Album aufzunehmen. Nevermore Fans können bedenklos zugreifen, auch wenn bei den meisten eine KLEINE Enttäuschung zurückbleiben wird, das das Album eben nicht ganz an die unendlich hochgelegte Meßlatte des Vorgängers heranreicht.

Fazit: Trotz all der "kleinen" Kritik Album des Monats. Vielleicht sogar Album des Jahres, mal sehen. 4,9 Sterne (ich gebe daher 5).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der letzte Streich ?, 9. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Ltd.Edt.) (Audio CD)
Zugegeben diese Nevermore ist ihn meinen Ohren etwas schlichter gestrickt als die meisten Vorgängerscheiben, nur ist sie nicht minder schlechter. Ich mag die Stimme von Warrel Dane, erstens weil sie ordentlich Potenzial hat sich im Sound zu bewegen. Zweitens hat er eine Stimme die einen klaren Wiedererkennungswert hat. Spielt irgendwo etwas von Nevermore, erkenne ich sie sofort ohne gross nachdenken zu müssen. Die Art wie diese Band ihre Musik gestaltet ist sehr variabel, ohne dabei Identität zu verlieren. Ich finde der Kern besteht aus Loomis und Dane, sie machen die Musik die Erfolg verspricht, die restlichen Mitglieder fügen sich hervorragend mit ein. Schade das die Zukunft der Band etwas vernebelt ist(Loomis fehlt momentan), denn ich würde mir sehr wünschen, dass da noch ordentlich Nachschub kommt. Eigentlich könnte ich es mir sparen Nevermore zu bewerten,...weil sie für jede Veröffentlichung so oder so 5 Sterne von mir bekommen. Fazit: Eine der Bands deren Veröffentlichungen blind kaufbar sind!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Change? No. Just on an experimental trip!, 31. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Ltd.Edt.) (Audio CD)
Gleich vorweg zu sagen ist, dass einmal durchhören nicht ausreicht, um sich eine Meinung zu bilden.

Es ist immer noch Nevermore, aber ein anderes Nevermore. Mittlerweile sollten sich alle im Klaren darüber sein, Nevermore haben nicht 5 Jahre für ein neues Album gearbeitet, sondern eine Auszeit genommen für ihre Familien, Dane und Loomis ein Soloalbum und Nevermore eine Dvd released.
Zudem wurde klar und deutlich darauf hingewiesen, Jeff Loomis wolle Warrel auf diesem Album mehr Freiraum für seinen Gesang gewähren und Peter Witchers produziert die neue Scheibe (wie auch Warrel Dane's Soloalbum "Praises To The Warmachine"). Und ganz genau diese 2 Punkte sorgten für eine massive Veränderung. Nevermore war und ist immer Musik auf allerhöchstem Niveau, doch beruhte das vor allem auf der Synthese zwischen allen Bandmitgliedern, hier dominiert hingegen der Gesang eindeutig. Sie wollten experimentieren, das ist das Produkt und es ist höhrenswert.
Mein Anliegen für das nächste Album wäre Peter Witchers als Produzenten zu ersetzen. Mir gefällt sein kommerzieller Einfluss nicht!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele Bands würden für dieses Output Körperteile abschneiden..., 31. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: The Obsidian Conspiracy (Ltd.Edt.) (Audio CD)
...aber für mich ist es ein eher schwächerer Output der Jungs. Das ist zwar Jammern auf Extremniveau, aber wenn ich hier 5 STerne geben würde, wären TGE, EOR oder DHIADW nicht mehr bewertbar....

Das Album ist IMHO sehr stark von den Soloscheiben von Loomis und Dane beeinflusst. Die Melodie und der Gesang stehen weit im Vordergrund. Die Härte wurde deutlich zurückgefahren, ohne das es wirklich schnulzig wird, aber alles in allem fesselt mich die Scheibe nicht (annähernd) so wie die Vorgänger.

Bei "TGE" bin ich lange Zeit nicht weiter als bis zum Dritten SOng gekommen, weil ich die ersten beiden einfach nochmal hören wollte... und nochmal ... UND NOCHMAL....AHHHHHHH Hier warte ich auf den gleichen Effekt, aber er setzt nicht so wirklich ein.

Nach einigen Hördurchläufen denke ich das auch ein weiterer Songwriter noch ganz gut getan hätte, wie bspw. Smyth auf dem letzten Album. Das klingt alles sehr stark nach Riffing und Solo von Loomis und traditioneller Gesangslinie von Dane. "The blue Marble" könnte "Brother 2" sein, ich denke das Thema ist langsam durch, "Termination Proiclamation" und "Poison Throne" sind geile Songs, aber wenn ich an Opener wie "Born/Final Product" (mit zwei starken Solo-Gitarristen) "Enemies/Ambivalent" bspw. denke, sind das nur die zweitbesten Lieder. Für Moonrise gilt im Grunde das gleiche! "The maiden nimmt Fahrt auf, die dann von Emptiness unobstructed" zum Mitgrölen prädestiniert fortgeführt wird, bevor "The marble" wieder Schwung nimmt. Der Vergleich mit "Sentient" geht, zumindest nach meiner Einschätzung deutlich zugunsten vom Sentient aus. Sorry!

"Without morals" ist das beste Beispiel für fehlende Härte und Solo-Scheibe von Dane. Das Teil würde -lassen wir das Riffgewitter von Loomis mal außen vor- jederzeit auf die "Praises to the war machine" passen. Bei einem Text wie "you lie to me, ....this is why I hate you", hätte Dane auf der letzten SCheibe aber noch sowas von Feuer gespuckt, hier ist es eher auf Melodie bedacht als auf Aggression! Da will ich aber, das es weh tut!!!!

"The day" und "She comes in colours" können mich beide (ich betone, für Nevermore Songs nicht vollends überzeugen). Dabei finde ich das erstere aufgrund des geilen Solos noch besser, das letztere ist ebenfalls wieder die zweitbeste "Ballade".

Der Titelsong gibt nochmal richtig Gas und Loomis zeigt warum er für mich zu den absolut besten gehört! Der Mann kann schnell, virtuos ohne dabei zu vergessen, (Sorry John P. (etrucci) ), wie man überirdisches Können, Melodie und Songwriting in sinnvollen Kontext bringen kann....! Dane hat hier auch mehr Feuer in der Stimme und den Barden eher in der Kiste gelassen, das mag ich einfach mehr und macht den Song zeitloser, das Gitarrenspiel erinnert an "This godless endeavour", aber auch hier - ganz klar- der Titelsong des Vorgängers war endgeil, das hier ist schweinegeil, aber halt noch nicht am Limit....

"Temptation" hätte es für mich nicht gebraucht und die Version vom Doors Klassiker "Crystal Ship" ist verdammt gut, ich hätte es aber noch geiler gefunden, wenn die Sanftheit und der geile Text in noch mehr Kontrast zum Restalbum gestanden hätte, also hier gerne der sanfte Barde und dann die harte Keule drumherum in den Restsongs.

Fazit:

Viele Bands würden sich Finger (ok, das macht keinen Sinn....) oder von mir aus Fußzehen abschneiden, wenn sie dafür einmal ein solches Album zusammenschreiben und spielen könnten, im Back-Katalog von Nevermore fürchte ich allerdings, wird es nicht den Langzeittest bestehen. Eines aber nochmal deutlich: ich jammere auf hohem Niveau!
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