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Midnight Souvenirs
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TOP 500 REZENSENTam 17. Mai 2010
Für alle die Wolf's Solokarriere verfolgten, war ja ein unglaublicher Anstieg was die Qualität seiner Platten betrifft zu beobachten und auf dem introvertierten und intimen ,Sleepless' von 2002 schien er dann endgültig beim großen Spätwerk angekommen und eine Steigerung schien kaum mehr möglich.

8 Jahre später legt er aber nun ein Album vor, das es nicht nur schafft seine gesamte Karriere zusammenzufassen und dabei trotzdem unglaublich homogen zu klingen, es wurde auch eines das kompositorisch eigentlich nicht mehr zu toppen ist.

Stilmäßig lässt er sich hier nie festnageln, es gibt souligen songwriter-pop mit ,Tragedy , und ,Watch Her Move', moderaten Rock mit ,I Don't Wanna Know', Blues im kantigen Tom Waits style mit ,Thick As Thieves', Country Shuffle mit ,Lying Low' und ,Always Asking For You', besten 70er Jahre soul mit ,Overnight Lows' und einen Tennesse Waltz mit Merle Haggard als Rausschmeisser. Der emotionale Höhepunkt ist sicher die herzzereissend aber trotz Streichern nicht schnulzige Ballade ,There's Still Time', die selbst ein Bob Dylan in Höchstform nicht besser hinbekommen hätte.

Eine doppelte Hommage an 2 der größten musikalischen Söhne New Orleans's gibt es mit ,Everything I Do Gonna Be Funky' - doppelt weil es eine Allen Toussaint Komposition ist, aber im Stil von Dr. John interpretiert wird. Und da wäre dann noch die Verbeugung vor dem großen, leider unlängst verstorbenen Willy DeVille - ein wunderbare Midtempo Rock Hymne, die stilmäßg stark an seine Musik erinnert.

Über all dem stehen die zeitlosen Arrangements und Wolfs unglaublich vielseitige, coole, verletzliche, kraftvolle und ausdrucksstarke Stimme als Klammer und man erhält hier den Beweis, dass dieser Mann sowieso alles singen kann.

Ein wunderbares Album, das so organisch klingt, wie man das nur mehr bei Dylan oder Neil Young hört und das man immer und immer wieder hören möchte; und gleichzeitig ist es auch ein tolles Spätwerk eines anderen ganz großen der US Musik - Will Jennings, der bei den meisten songs hier Wolf's songwriting Partner ist.

Hoffentlich wird dem Mann mit dieser Platte endlich die Anerkennung und Würdigung zuteil, die er schon längst verdient hätte.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Eigentlich wollte ich mir zu dieser CD eine eigene Rezension verkneifen, da meine beiden Vorrezensenten m.M.n. bereits alles Wesentliche zu diesem Album gesagt haben. Allerdings habe ich meine Meinung deshalb geändert, weil ich sehe, dass es bisher wirklich nur zwei Rezensionen zu Peter Wolfs neuem Album gibt. Das darf nicht so bleiben. Tom Pettys neues Album Mojo ist gerade mal ein paar Tage draußen und es gibt schon 9 Rezensionen, diese "Ungerechtigkeit" muss wenigstens teilweise ausgeglichen werden.

Was kann man nun zu diesem Album noch sagen ?
Der Einstieg ist doch schon perfekt. Tragedy, im Duett mit Shelby Lynne gesungen, kommt so locker und geschmeidig daher, mit einem Akustikgitarrenintro und nachfolgend geschickt einsetzenden Instrumenten, wie Bläser, Orgel, E-Gitarren und zusätzlich zu den Solostimmen von Wolf/Lynne ein herrlich unpathetischer Backgroundchor. Wolf zeigt hier, was für ein kreativer Kopf unter Filzhut und Zottelfrisur steckt. Als dieser Song entstand, kam ihm in den Sinn, sich Shelby Lynne als Duettpartnerin dazu zu holen, obwohl er sie gar nicht persönlich kannte. Über Manager bzw. A&R Kontakt setzte er seinen Plan in die Tat um.

Es folgen noch zwei Duette im Verlauf dieser Platte und die zählen für mich schon zu den Höhepunkten dieser CD. Das melancholische, zu Tränen rührende The Green Fields of Summer mit Neko Case ist mit seinen Streicherarrangements genauso großartig wie das letzte Stück It's Too Late For Me, eine herrliche akustische Ballade, die durch den Gesang der Legende Merle Haggard veredelt wird. Während Wolf und Case sich seit 10 Jahren kennen, findet sich Wolf bei der Zusammenarbeit mit Merle Haggard als Fan wieder, der mit einem seiner Idole arbeitet. Zu der Aufzählung der beteiliten Musiker möchte ich Larry Campbell noch ergänzen, der als Musiker, Produzent und Multinstrumentalist u.a für Bob Dylan, Levon Helm, B.B. King, Willie Nelson, Little Feat, Emmylou Harris, Elvis Costello, The Black Crowes und sogar den Deutschen Marius Müller-Westernhagen tätig war.

Peter Wolf liefert mit diesem Album etwas ab, was in unserer von Digitalisierung und Globalisierung beherrschten Welt eine Seltenheit geworden ist. Großartige, handgemachte Musik, die ich gerne als bebilderte Musik bezeichne. Ob Songwriterpop, Rock, Soul oder Countrysound. Wolf verbindet alles zu einem unterhaltsamen Mix und bei jedem Song kann man sich irgendein Bild, eine Szene vorstellen.

Wolf singt diese z.T. sehr unterschiedlichen Lieder mit einer Leichtigkeit, ja mehr schon Lässigkeit, die mich davon Abstand nehmen lässt, dieses Album als Alterwerk zu bezeichnen. Obwohl er mittlerweile 64 Jahre alt ist, klingt Peter Wolf auf diesem Album wie ein jünger Hüpfer, der sich seine ersten Sporen erst noch verdienen will. Und wenn es in diesem Zusammenhang auch widersprüchlich klingen mag: die etwas nasale Stimme, lässt mich mal ein bisschen an Dylan oder Tom Petty denken, hier und da lugt auch mal eine Prise Bob Geldof durch, wie ich finde. Aber es will trotzdem nicht nach einem über 60-Jährigen Mann klingen, so cool, so entspannt, so unglaublich überlegen.

Außer den drei Duettsongs sind meine spontanen und total subjektiven Favoriten: Watch Her Move, There's Still Time, Lying Low, Thick As Thieves, Overnight Lows und die brillante Hommage an den verstorbenen Willy DeVille, The Night Comes Down.

Es gibt aber überhaupt keinen Ausfall auf dieser CD und wer auf Songwritermusik mit Herz und Seele steht, deren Bläser- und Streichersätze nicht die Spur von Überzuckerung und Peinlichkeit aufweisen, den möchte ich auffordern, sich diese Platte zu besorgen und ihr einen besonderen Platz in seiner Sammlung zu gönnen. Das Album hat es verdient und Peter Wolf hätte es schon längst verdient. Ohne Wenn und Aber !
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2010
Vorbehaltlos mag ich mich der bereits hier vorhandenen Rezension anschliessen, jedoch möchte ich anmerken das neben Pete's aussergeöhnlichem Songwriting und Interpretationsgabe, deine Mitmusiker erwähnt werden müssen.
Wie auch schon beim Vorgänger 'Sleepless' sitz Shawn Pelton hinter den Fellen. Meines Erachtens, genau wie Pete, oftmals nicht wirklich wahrgenommen. Sein technisch ausgereiftes Spiel, wohl akzentuiert und nie ausufernd, verdient höchste Anerkennung.
Paul Bryan am Bass ergänzt diese herrliche 'Rhythm Machine' so erdig und wundervoll, das man Duke Levine fast vergisst zu erwähnen, was allerdings mehr als ungerechtfertigt wäre!
Hoffentlich sehen wir die Truppe mal in Deutschland sehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juni 2011
Gibt es dies noch? Alben, bei denen jeder einzelne Song fasziniert? Wie oft sind von 10 Songs auf einer CD mehr als zwei oder drei wirklich gut? Selten.

Diese CD beweist, dass es geht. Dabei bin ich als (wiedererweckter) Fan der J. Geils Band "auf Amazon" eigentlich auf der Suche nach "echten Rockern" gewesen. Lauten, plakativen Songs.

Und dann diese CD: Jeder Song "greift", wirklich jeder. Zwischenzeitlich habe ich auch das geniale Vorgängerwerk "Sleepless" entdeckt. Das mir dann beim Durchhören doch etwas zu still ist.
Bitte nicht missverstehen. Diese CD ist kein wildes Rockwerk. Die ganz leichte Brise "Faces" (frühe Band von Rod Steward), die es teilweise verströmt, macht es aber tatsächlich etwas griffiger und damit unwiderstehlich.

Meine Prognose: Wenn Du Dir die letzten 10 CDs für Deinen Lebensabend zusammenstellt. Die, die wirklich etwas bedeuten, sollte diese Platte dabei sein.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Februar 2012
Die gepflegte, dabei aber tiefempfundene Melancholie des reifen Flaneurs; das macht sie ja gerade aus: ihre unaufdringliche Aufrichtigkeit, er macht es einem leicht, das Schwere im Leben. Und das Leichte hat immer auch Schwere. Warm, weise, wohltemperiert kommt sie daher - und ist damit soviel berührender als alles, was einem ins Gesicht geschrieen wird. Peter Wolf hat sich tatsächlich noch einmal selbst übertroffen, dabei war das vorige Album "Sleepless" schon so viel mehr, als man verlangen darf.Erst recht, als was man sonst so geboten bekommt. Für den eher kleinen Kreis derer, die einsame Klasse schätzen können.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Juli 2010
ICH KANNTE IHN BISHER NICHT - ABER NACH ANHÖREN DER CD - EINFACH TOLL WAS ER SO VON SICH GIBT- EINE GELUNGENE MISCHUNG AUS ALLEN MÖGLICHEN STILRICHTUNGEN - SEHR HÖRENSWERT!!!
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am 7. Februar 2013
in audiophiler Soundqualität wie auch schon bei den Vorgängern "Sleepless" oder "Come as you are". Sehr ausgewogene Produktion mit hervorragender Arbeit aller am Mix beteiligten Personen. Gelungener Singersongwritercountrypoprock der einen die Fernbedienung beruhigend aus der Hand legen lässt, da man sich nicht genötigt fühlt einen Titel zwingend überspringen zu müssen.
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am 22. Dezember 2011
Sage einer die Stones würde ihr Älterwerden nicht hinbekommen - klappt doch gut! Wo solche Anfänger wie die Dead String Brothers darüber heulen, dass nicht sie es waren die Tumbling Dice und Midnight Rambler schrieben, können die Stones heute ganz entspannt damit leben anderen nachzueifern: da klingt Keith Richards wie Larry Campbell oder George Clinton, Mick Jagger ein wenig wie Peter Wolf, Jimmy Price...neh, der klingt nicht wie Arno Hecht!
Auch egal, weil um die Sache rund zu machen, laden sie sich auch noch ein paar wirklich kompetente junge Damen als Zweitstimmen ein - Neko Case, Shelby Lynn - und schon klingt das alles sehr erwachsen. Vielleicht liegts ja an den Mädels, die waren damals, in der Stones stürmischen Jungmänner Jahren, außer vielleicht beim Shooobeedoooahhh von Gimme Shelter, definitiv noch nicht dabei.

Denn was das Schönste ist, sie verleugnen ihre eigene Vergangenheit dabei nicht im Geringsten! Sie greifen ihre eigene Tradition, na, sagen wir seit den Chören von You can't always get bis zum Soul von Emotional Rescue auf, lassen die rumpeligen Some Girls Revue passieren, machen kurz bei akustisch umklampften Wild Horses Halt - nichts bleibt da liegen. Selbst der Mayfield'sche Kehlkopfgesang wird als Stilmittel wie auf der Emotional Rescue wieder aufgegriffen. Gut können sie das heute noch - und dabei in völlig aktueller moderner Soundgestaltung.

Das Wichtigste ist aber, dass sie das angespannte Jugendlichkeitsgezappel der beiden letzten Jahrzehnte einfach bleiben lassen, und eine sehr relaxte Haltung einnehmen. Speziell Jagger hat stimmlich endlich die Haltung gefunden, die ihn ohne das ewige Rampensaugehabe auskommen lassen. In ihrem Altgewordensein klingen sie mit dieser Musik nun endlich....nein, natürlich nicht jung!...sondern zeit- und alterslos, wie ganz und gar bei sich selbst angekommen.

Nur Keith hält sich nicht immer an die Larry Campbell Vorgaben! Er klingt manchmal dann doch einfach nach Richards.....
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am 28. Juli 2010
Am Anfang fand ich das Album ganz in Ordnung. Aber mit der Zeit langweilt es doch ein wenig. Zu wenig neue musikalische Ideen für eine ganze CD.
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