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112 Rezensionen
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Durchschnittliche Kundenbewertung
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67 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Potenzial verfehlt,
Von Ben M (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Ich möchte vorab betonen, dass ich bei Verfilmungen keineswegs grundsätzlich die Meinung vertrete: "Er reicht überhaupt nicht ans Buch heran!" Ich finde sogar, dass es allerhand sehr gelungene Verfilmungen gibt - allein die Harry-Potter-Filme, um im Genre zu bleiben. Umso erstaunlicher finde ich es, dass gerade bei den Potter-Filmen die Vorlage meist recht umfangreich war und der Kern der Handlung trotzdem getroffen wurde - denn genau der fehlt bei dem vorliegenden Film, wenn man ihn als Adaption bewertet.Als der Film herauskam, hab ich Kritiken gelesen wie: "Die sind ja viel älter als im Buch!" und "Warum kämpft er gegen eine Hydra, das war doch eine Chimäre im Buch!" Das sind meiner Meinung nach absolute Kleinigkeiten (ich fand es sogar gut, ältere Schauspieler zu nehmen). Und dass Annabeth nun brünett ist, der Schauplatz von St. Louis nach Nashville verlegt wurde usw. - natürlich kann sich ein Regisseur dieser Freiheiten bedienen. Ich kann sogar ansatzweise verstehen, dass einige Charaktere gestrichen wurden, selbst die, die im Buch keine unwesentliche Rolle spielen (Mr. D, Clarisse; bei Ares wird's allerdings schon heikler). Was jedoch eindeutig fehlt, ist die Grundessenz des Buches. Dazu folgen ******** SPOILER ******** Im Buch weiß Percy nicht, dass seine Mutter bei Hades ist. Das ist schiere Hoffnung seinerseits und dass er loszieht, um den Blitz zu finden, ist eher ein Vorwand, um seine Mutter ausfindig zu machen. Dieses nicht uneigennützige Motiv macht seinen Charakter viel komplexer als im Film, wo er von Anfang an weiß, dass seine Mutter noch am Leben ist. Gleichermaßen gravierend ist die Szene, die das Kapitel beschließt: Die Reise in den Hades und die anschließende Flucht. Dass die Kids im Film die Perlen finden müssen, die ihnen eine Flucht aus der Unterwelt ermöglichen, ist ebenfalls ein Unterschied, der mich aber nicht stört; wohl aber, dass im Film sein Freund Grover anbietet, in der Unterwelt zurückzubleiben, damit Percy seine Mutter mitnehmen kann. Auch im Buch haben sie nur drei Perlen, aber Percy erkennt, dass er Hades vertrauen muss, dass er seine Freunde braucht, um das Abenteuer zum Abschluss zu bringen - und dass er seine Mutter zurücklassen muss. Das zeigt Reife und macht die Handlung sehr viel tiefer. Der jedoch größte Fehler von Chris Columbus bestand darin, Kronos aus der Handlung zu streichen - Kronos, der Vater der drei großen Götter Zeus, Poseidon und Hades, der von seinen Söhnen pulverisiert und in den Tartarus (die tiefsten Ort der Unterwelt) verbannt wurde und nun nach einer Ewigkeit Götter und Halbgötter rekrutiert (darunter Ares und Luke), um zu neuem Leben zu erwachen und die Götter vom Olymp zu stoßen. Kronos ist das Böse, die Kraft, die alles übersteigt, und die der Buchreihe erst den rechten Antrieb verleiht - denn man gibt Luke ja nicht in Buch 1 gleich auf. Im Film hingegen existiert kein Kronos und Luke ist der Oberbösewicht mit einem reichlich albernden Motiv - er ist beleidigt und meint, es sei an der Zeit, dass die Götter in den Ruhestand gehen. Seine tiefe Verbitterung als Sohn von Hermes, sein wahres Motiv, sich mit dem Bösen einzulassen - nichts davon ist im Film vorzufinden. ******** SPOILER-ENDE ******** Die Stärken des Films sind das Tempo und die Darsteller, sogar Pierce Brosnan überzeugt als Zentaur. Für die Schauspieler bekommt der Film dann auch noch einen dritten Stern, als Verfilmung an sich hat er mehr als zwei auf keinen Fall verdient. Aber wenn man die Buchvorlage außer Acht lässt, ist er sicherlich ein spannender Fantasy-Film vor allem für junge Leute. Natürlich ist Columbus' Gedankengang einleuchtend: Ist Percy Jackson ein Flop, so funktioniert der Film als Stand-Alone wunderbar. Und kommt doch noch eine Fortsetzung, kann man ja Kronos doch noch irgendwie einflechten. Nichtsdestotrotz entreißt er der Story damit den Grundkern und macht ein visuelles Actionspektakel daraus, das den großen Stars Sean Bean und Uma Thurman natürlich extra screening time gewährt, und eher durch die Monster besticht als durch die Handlung. Damit ist Percy Jackson, wie ein US-Kritiker so passend schrieb, "not only a lot less funnier than the book, it's also a lot less fun." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Durchschnittlicher Film, reicht lange nicht an das Buch heran!,
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Als der Film gerade in den deutschen Kinos anlief und die ersten Trailer im deutschen Fernsehen gezeigt worden sind, war ich von der Thematik restlos begeistert. Ich, als jahrelanger Fan der griechischen Mythologie, habe die Zentauren und die Medusa wieder erkannt und mich daher aus Interesse weiter mit der Thematik "Percy Jackson" befasst - und mit Begeisterung fest gestellt, dass sich die Thematik um die griechische Mythologie dreht. Heute bin ich Gott und dem Schicksal sehr dankbar :-), dass ich kurz darauf auf "Diebe im Olymp" in der Buchhandlung gestossen bin und daher das Buch gelesen habe, bevor ich den Film geguckt habe - denn wäre es andersrum gewesen, hätte ich den Film zwar okay gefunden, aber aufgrund dessen keine Lust mehr gehabt, die Bücher zu lesen.Zunächst einmal war die Filmhandlung sehr stark abgehakt, jegliche Handlungen "lieblos" abgearbeitet, einige (sogar sehr wichtige!) Handlungen weg gelassen (das Fehlen von Kronos ist unentschuldbar!), einige Handlungen verdreht, andere Handlungen wiederum drauf gedichtet, wahrscheinlich, um aus Percy Jackson eine Seifenoper zu machen, die sich vermarkten könnte - was ja bekanntlich absolut mißlungen ist. Zunächst einmal war ich nicht sonderlich begeistert, dass Percy und seine Freunde von Teenagern dargestellt werden. Wahrscheinlich wieder mal "nur" eine Vermarkungsstategie, aber gemäß dem Fall, dass Chris Columbus eine Fortsetzung gedreht hätte - die hätte ich zu gerne gesehen, v. a. wie er dann die Prophezeiung umgesetzt hätte. Auch fand ich es nicht sonderlich klug, den Zuschauer schon mal vorab zu "spoilern": man erfährt direkt zu Beginn des Films, dass Zeus etwas gestohlen wurde und dass Percys Element das Element Wasser ist. Es gibt noch viele solche vergleichbare Aspekte, die hier aufzuzählen, würde den Rahmen der Rezension sprengen. Dennoch möchte ich hier noch einen Punkt ausführen, welcher mich besonders enttäuscht hat, nämlich die Umsetzung der Charaktere. Da Percy, Annabeth und Grover zu meinen 5 Lieblingscharakteren gehören, war ich umso enttäuschter von deren Filmfiguren. Der im Buch als sehr temperamentvoll und sarkastisch wirkende Percy wirkt im Film auf mich eher wie eine Figur, die - wie hier schon bereits erwähnt - die Funktion hat, möglichst viele Teenagermädchenherzen zu gewinnen. Die kluge und ehrliche Annabeth wird hier als arrogante Mary-Sue dargestellt - die sich auch noch sofort in Percy verliebt, ohne an die Poseidon-Athene-Fähde zu denken, wie sie es im Buch getan hat. Grover, der schüchterne, ängstliche und weinerliche Satyr, der von allen in der Menschenwelt gemobbt wird, macht hier einen auf coolen Schürzenjäger, der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat. Und Clarisse, mein vierter Lieblingscharakter, wurde hier gar nicht erst erwähnt. Das einzig Positive an diesem Streifen sind die spannenden Szenen und die Umsetzung der Monster, v. a. der Furie(n) - daher vergebe ich 2 Sterne. Kurzum: ich glaube, dass es Chris Columbus bei der Verfilmung von "Percy Jackson - Diebe im Olymp" nicht darum ging, das Buch möglichst detailgetreu wiederzugeben, sondern eher einen Film zu drehen, um möglichst viel Geld damit zu verdienen - was offenbar absolut mißlungen ist. Ich kann jedem nur empfehlen, die Finger vom Film zu lassen und stattdessen das Buch zu lesen - die Fantasie desjenigen, der das Buch liest, ist immer besser als dieser Film. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Das ist mehr als schlecht, das ist verdammt traurig.,
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Ein grandioser Roman. Eine intelligente, durchdachte, tricky verstrickte Story über 5 Bücher hinweg. Raffinierte, einzigartige Charaktere. Eine wunderbare und mitreißende Geschichte, die Antike mit Moderne verknüpft. Das alles und viel mehr hat Rick Riordan in seinen Percy-Jackson-Büchern erfolgreich umgesetzt. Ich war und bin ein Riesenfan der Bücher, die ganz nebenbei auch noch ziemlich viel antike Geschichte vermitteln, und habe mir den Film eher widerspenstig angeschaut, denn bereits in der Vergangenheit wurden schon gute Bücher in grottenhafte Filme verwandelt. Und tatsächlich wünsche ich mir, ich hätte mir das nicht angetan. Was aus Percy Jackson geworden ist, ist ein billiger Harry-Potter-Abklatsch, wie er schlechter nicht sein könnte. Eine oberflächliche Story, mittelmäßige Schauspieler, grottenschlechte Dialoge, unnatürlich wirkende Effekte und vor allem total künstlich wirkende, teils extrem verfremdete Charaktere zeichnen diesen Film aus, der ohne Probleme einen Preis für die schlechteste Buchverfilmung des Jahrzehnts gewinnen könnte. Und auch, wenn ich meine Fanboybrille abnehme und den Film ohne den Hintergrund der Bücher anzuschauen versuche, kann ich nichts positives entdecken. Keine wirkliche Story, keine Spannung, keine Gefühle, der Film langweilt durch und durch.Die übertriebene Naivität von Percys Person nervt einfach, Annabeth wurde mal eben in ein Clarisse-artiges Wesen verwandelt, sämtliche Emotionen und Gefühle fehlen, sowie viele wichtige Personen und Handlungsstränge. Zu allem Überfluss stirbt Luke am Ende - was nur zu hoffen übrig lässt, dass kein zweiter Film das Licht dieser Welt erblicken wird. Eine echte Enttäuschung, denn wenn man sich ansieht, wie die Bücher vergewaltigt wurden, muss man wohl der Meinung sein, der Film hat das "Based on the novels by Rick Riordan" nicht verdient. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gelungen! :-),
Von H. Schäffer (Gladbeck) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Zuerst im Kino gesehen, jetzt die passende DVD dazu gekauft. Kurz und knapp gesagt: der Film lässt sich eher schwer mit dem Buch vergleichen, völlig klar (allein schon durch die älteren Charaktere, verschiedene Gewichtung einzelner Ereignisse, et cetera). Aber mal ehrlich: wem der Film nicht gefällt, der soll einfach die Finger davon lassen, denn alles in allem, finde ich die Umsetzung doch ziemlich gut gelungen.Mal abgesehen von einzelnen, etwas zu wenig charismatischen Charakteren (wie z.B. Zeus; man erwartet den Übergott, und auftreten tut ein Zwerg. Aber gut.), würde ich den Film doch auf jedenfall weiterempfehlen, gerade die Jüngeren werden mit Sicherheit ihre Freude an dem Film haben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Passabel, wenn man das Buch nicht kennt,
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Basierend auf der gleichnamigen Bücherreihe wurde das erste Buch verfilmt. Leider wurde es nicht geschafft, den sehr sarkastischen Grundton der Bücher in den Film zu übertragen.An und für sich ist der Film ja nicht schlecht ' bis auf die vorhersehbare Handlung, die teilweise doch den Charakter einer Schnitzeljagd hat - auch durch die Suche nach den Perlen (die Percy im Buch einfach so erhält und durch Zufall auf Medusa und die Lotosfresser trifft). Auch die Darstellung von Hades als bösen/seelenlosen Feuerteufel, Zerberos als drei hässliche Hunde und die Darstellung der Unterwelt als die Hölle hat mir nicht wirklich gefallen, da sie einfach zu weit von der Mythologie weg ist. Die Musikauswahl hat meinen Geschmack auch nicht immer getroffen. Wenn man allerdings das Buch kennt, muss man erkennen, wie viel doch eigentlich verloren ging. Angefangen vom Alter der Charaktere (was für die späteren Bücher noch von Bedeutung ist), dem Weglassen wichtiger Nebencharaktere wie Ares, Dionysos oder Kronos und der gänzlich anderen Darstellung von Hades (im Buch eher vergleichbar mit nem gestressten Manager) bis hin zur verfälschten Darstellung des Hades, also der Unterwelt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Nette Abendunterhaltung,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Es wird nicht langweilig, aber die Handlung ist an einigen Stellen schon sehr vorhersehbar. Dennoch: Die Schauspieler und Kostüme sind nett, stellenweise richtig klasse, alles in allem recht unterhaltsam.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Handlung des Buches wurde vollkommen verändert!!,
Von Thomas Rinner (Lindenberg i. Allgäu) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Wenn man sich den Film anschaut ohne das Buch gelesen zu haben, dann ist es fürdenjenigen sicherlich ein toller Film. Anderseits wenn man das Buck kennt oder sogar alle Bücher gelesen hat, dann würde ich dringend davon abraten diesen Film zu kaufen. Es werden Charaktere geändert oder sogar ganz weggelassen. Auch wird die ganze Handlung und das komplette Geschehen des Buches verändert. Meiner Meinung nach ist nicht nachvollziehbar wie der Regisseur in diesem Film so wichtige Szenen, weglassen hat können. Es ist wahrscheinlich auch nicht mehr möglich eine zweiten Film zu drehen, da der Hauptdarsteller Logan Lerman (Percy) ja nun schon bald 18 wird, und meiner Meinung nach nicht mehr einen 12-13 Jährigen Jungen darstellen kann. Aber es war trotzdem sinnvoll etwas ältere Schauspieler zu wählen, da sich sicherlich einige Mädchen für den durchaus attraktiven Darsteller interessieren, und aber auch weil mehrere Szenen mit so einem kleinen Knirps, wie z.B. die Stelle in der Percy mit Schwert und Schild um die Flagge kämpfen muss, wahrscheinlich aus Altersbedingten Hinsichten nicht möglich wären. Fazit: + = Schauspieler - = Handlung Sehr schöner Film, nur die Leute die das Buch gelesen haben, erhofften sich wahrscheinlich mehr. Deswegen von mir aus 3 Sterne *** :D Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Kein schlechter Film,
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
obwohl Percy Jackson ein weiterer Versuch ist die Nachfolge des bald endeten "Harry Potter" Universums zu übernehmen. In der Vergangenheit gab es viele schlechte bis bestenfalls erträgliche Versuche einen Nachfolger zu schaffen."Eragon", "Der goldene Kompass", oder "Mitternachtszirkus" stellen die Prominentesten Vertreter begonnener aber nicht vollendeter Franchises da. Dieses Mal wollte man es besser machen und engagierte Chris Columbus, der schon die ersten beiden "Potter-Teile" inszenierte. "Percy-Jackson - Diebe im Olymp" basiert auf dem ersten Band von fünf Büchern. Mir ist wie vielen anderen diese Romanreihe, die vor allem in Amerika überaus beliebt ist nicht bekannt. Ich kann daher keine Vergleiche zum Buch treffen. Dennoch finde ich, dass jeder Film ein eigenes Medium darstellt. Auch wenn ein Buch existiert, muss der Film eigenständig sein und funktionieren.Chris Columbus inszenierte Percy Jackson sehr flott und lässt seine Protagonisten direkt in Aktion treten. Es gibt kaum Leerlauf und die Geschichte rast von Höhepunkt zu Höhepunkt (Bosskämpfe wie gegen die Hydra, Medusa etc.). Darunter leiden Charakterzeichnung und die Story im Allgemeinen. Besonders bei diesem Film wurde auf einiges verzichtet um eine schnelle Dramaturgie zu gewährleisten. Das erklärt weshalb die meisten negativen Bewertungen von Buchkennern stammen. Denn selbst für eine Hollywood Verfilmung wurde bewusst einiges ausgelassen. Tatsächlich relativiert der Film mit seinem Tempo einige Mängel. Langeweile sucht man bei diesem Film vergebens, da ständig etwas auf dem Bildschirm passiert. Die Titelrolle füllt Logan Lerman aus. Wenn man ihn sieht, kann man nur schwer abstreiten, dass er hauptsächlich optische Hollywoodschemata erfüllen soll. Das kann man ihm aber nicht negativ ankreiden, da sich auch ein Brad Pitt als ernstzunehmender Schauspieler etablieren konnte. Dies wird er in zukünftigen Produktionen beweisen müssen. Erfahrungen bringt er schon aus Nebenrollen mit. Er spielte in Filmen wie "Todeszug nach Yuma" und "Gamer" mit. Er meistert seine erste große Rolle dennoch sehr gut. Zugute kommt ihm dabei, dass seine Rolle einer der wenigen ist die etwas mehr beleuchtet wird. Sein Begleiter der Satyr Rover wird von Comedian Brandon T. Jackson (Tropic Thunder) verkörpert. Seinem Beruf entsprechend ist er für Oneliner und Auflockerungen im Film zuständig. Annabeth Chase wird von Alexandra Daddario gespielt, die das Trio komplettiert. Die Chemie in der sympathischen Gruppe stimmt und machen auch dem Zuschauer beim zuschauen Spaß. Uma Thurman, Pierce Brosnan und vorallem Sean Bean verkörpern interessante Charaktere, über die man gerne mehr erfahren würde. Wie erwähnt werden diese Rollen leider kaum entwickelt und präsentiert. Interessant sind sie in jedem Fall. Erwähnenswert sind auch die Frau von Hades (Rosaria Dawson) und Hades (Steve Coogan) selbst. Der stellenweise beeindruckende Cast liefert gute Arbeit ab. Hätte ihnen das Drehbuch mehr Freiheiten zugestanden, denke ich hätten die Leistungen noch viel besser sein können. Anhand der Schauspieler die alle verpflichtet werden konnten, merkt man das einiges an Geld für die Produktion da gewesen sein muss. Das fällt auch bei den Effekten auf die reichhaltig vorhanden sind und anständig umgesetzt sind. Die CGI-Animationen von den Monstern sehen gelungen aus. Leider fällt in den Bewegungen von Zentauer Chiron (Pierce Brosnan) mancher Mangel auf. Hat man Filme wie "Narnia" und "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" gesehen sind die Effekte nichts Neues, stellen aber eine solide Effektshow dar. Im Gegenteil zu den oben genannten Filmen gefällt mir "Percy Jackson - Diebe im Olymp" am besten. In eventuellen Fortsetzungen wäre mehr Eigenständigkeit und Abgrenzung von anderen Genrefilmen wünschenswert. Man sollte nicht versuchen von "Harry Potter" zu kopieren. Denn die griechische Mythologie bietet einiges an Potenzial und Tiefe. Wenn man sie angemessen in eine Verfilmung einbetten kann. Unterm Strich ist dieses Mal "nur" ein kurzweiliger Film entstanden, der Spaß macht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
30 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Moderne Jugend meets griechische Mythologie!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
"Percy Jackson - Diebe im Olymp" ist eine actionreiche, abenteuerliche Verfilmung des ersten Bandes der gleichnamigen Romanreihe von Rick Riordan.Die Grundidee ist dabei, daß die griechischen Götter und Fabelwesen tatsächlich existieren und auch heute noch Halbblut-Kinder gezeugt werden. Percy ist so ein Halbgott. Der Sohn von Meeresgott Poseidon, einem der "Grossen Drei". Das wird dem Zuschauer auch ohne viel Federlesens beigebracht. Der Junge wird damit schonungslos konfrontiert und immer wieder ins kalte Wasser geworfen. Wortwörtlich. Eine kleine Einführung wäre allerdings ratsamer gewesen. Stattdessen hetzen die Hauptcharaktere ( Percy, Athenetochter Annabeth und Satyr Grover ) von einer Action-Szene in die nächste. Dadurch besteht durchgehend eine gewisse Erklärungslücke ( für Buch-Nichtkenner ). Im Vergleich zur Buchvorlage gibt es zudem die üblichen Veränderungen. Die grösste davon dürfte das Alter der Charaktere sein. Diese steigt von 12 auf 16 Jahre. Dann kommen im Film noch Elemente vor, die eigentlich zum zweiten Band gehören ( z.B. die mehrköpfige Hydra oder Percys Zyklop-made Schild ). Dazu noch wird der rote Faden der Bücher - nämlich die Prophezeiung, daß ein Kind eines der "Großen Drei" den Olymp stürzen wird - völlig weggelassen. Dies drei Dinge lassen bei mir die Schlußfolgerung zu, daß keine Fortsetzungen geplant sind. Was ich recht schade finde, aber andererseits ist dies grade der Trend, alle Jugendbuchverfilmungen beim ersten Film zu belassen. Wie gesagt, Veränderungen sind unumgänglich. Leider lassen manche davon nicht mal die Essenz der Vorlage vollständig. Wie hier. Es gibt hier allerdings zwei so grosse Veränderungen, die ein regelrechtes Manko für mich darstellen. Eines davon fällt natürlich nur dem Buch-Fan auf, das andere dem Fan griechischer Mythologie. 1) Es besteht ein Mangel an wichtigen Persönlichkeiten im Film. Die da wären Kriegsgott Ares, seine Tochter und Percys erbitterte Rivalin Clarisse ( Anmerkung: Wer würde Draco Malfoy weglassen? ), sowie der Weingott Dionysos alias Campleiter Mr. D. Eigentlich bekleiden diese Figuren tragende Nebenrollen. Ebenso Thalia, die verwunschene Tochter von Zeus. Hier wurden sie alle einfach wegrationalisiert ( was ein weiteres Indiz dafür ist, daß keine Fortsetzungen geplant sind ). Obwohl das nicht ganz zutrifft ... sie wurden genau genommen mit anderen Charakteren veschmolzen sind ( z.B. Clarisse mit Annabeth und Mr. D mit dem Zentauren Chiron ). Ganz besonders fatal ist das beim Titan Kronos ... immerhin der Hauptbösewicht der Serie ( Anmerkung: Wer würde Voldemort unerwähnt lassen? ) 2) Es wird ein falsches Bild der griechischen Unterwelt präsentiert. Wie der Autor bereits in seinem Schlußwort zum ersten Band sagt, wollte er für die Kinder und Jugendlichen die griechische Mythologie auf moderne Weise aufbereiten. Doch die Filmleute haben aus der Unterwelt ein feuriges Hölleninferno gemacht und aus Hades eine Art Feuerteufel. An sich wäre das nicht weiter schlimm, doch wenn man vorhatte, den jungen Zuschauern die griechische Mythologie näherzubringen ... dann schon. Hier stimmt nämlich nur der Anfang mit dem Fährmann und dem Totenfluss Styx. Wer sich mit dem Mythos auskennt, der weiß natürlich, daß der Rest im Film völlig falsch dargestellt ist ( nebenbei bemerkt ... wer würde für die Hölle Eintritt zahlen/verlangen? Hier wiederspricht der Film schon mal der logischen Vernunft ). Die Unterwelt ist ein Ort für die Seelen der Toten ( ALLER Toten, nicht nur der Verdammten ... innerhalb der Unterwelt selber wird zusätzlich unterteilt in Elysion für die Seligen, Tartaros für die Verdammten und Asphodeliengrund für den Rest ) und Hades ist folglich ein Todesgott ... und kein antiker Satan-Verschnitt bitteschön. >< Übrigens ist Götterschmied Hephaistos ( röm. Vulcanus!!! ) der Gott des Feuers. Ehrlich gesagt wundert es mich nicht, daß die Amis dies ( wohl absichtlich ) verwechseln und gleich alles auf christlich stilisieren müssen ( was ich kritikwürdig finde ). Viele junge Leute kennen sich mit dem Stoff halt nicht aus und glauben dann natürlich, daß die Unterwelt mit der Hölle gleichzusetzen sei. ( Griech. ) Unterwelt = Hölle? *pfft* Wird sogar von Persephone so bezeichnet ( Zitat *adressiert an Hades*: Ich bin doch schon in der Hölle, was kannst du mir noch antun? ) Dazu sieht die gesamte Unterwelt ( inkl. des Tartaros ) so aus, als hätte der Designer das Gemälde "Höllensturz der Verdammten" von Rubens oder Ähnliches vor Augen gehabt *seufz* Und ausserdem fällt mir noch auf, daß man Zerberus ( dreiköpfiger Wächterhund ) weggelassen hat. Wie kann man Zerberus bei der Darstellung der griech. Unterwelt bitte auslassen ... und ihn stattdessen durch drei nichtssagende Höllenhunde ersetzen? *doppel-seufz* Wollte man etwa Ähnlichkeiten mit Fluffy ( aus Harry Potter ) vermeiden? Sorry aber Fluffy ist eine Abkupferung von Zerberus. Das Vieh gehört definitiv vor die Tore der Unterwelt. Basta. Das erinnert mich irgendwie an die Verfilmung von ERAGON, in der man die Ohren der Elfen und die geringe Körpergrösse der Zwerge ausliess ... weil dies zuviel Ähnlichkeit mit "Herr der Ringe" gehabt hätte. Wie man sieht, können nicht nur Buchfans, sondern gleichzeitig auch Fans der griechischen Mythologie, vom Film ( mehr oder weniger ) enttäuscht sein. Letztere sogar ganz besonders. Ich selber finde das Erste noch verschmerzbar ( bin bei Buchverfilmungen nicht besonders pingelig ) aber bei Letzterem bekomme ich regelrecht Magenkrämpfe ( weltberühmte Mythen sollten nicht einfach so völlig verdreht wiedergegeben werden ... v.a. wenn schon die Buchvorlage diese relativ unbeschadet übernommen hat ) . Zum Glück reißt Grovers Verhalten ( humorvoll gespielt von Brandon T. Jackson ) einen großen Teil der Missgunst wieder raus, da auf sein Konto die meisten Lacher gehen und es davon nicht wenige gibt. Auch Uma Thurman als Medusa überzeugt. Ebenso Steve Coogan als Hades ( d.h. wenn er mal nicht als Feuerteufel auftritt ... o.k. diese falsche Gottes-Darstellung wurmt mich wohl am meisten >< ) und auch seine Frau Persephone, gespielt von Rosario Dawson. Allerdings verhalten sich die beiden mehr wie der feurige Kriegsgott Ares und die mannstolle Liebesgöttin Aphrodite aus dem Buch ( Soll das etwa eine beabsichtigte "göttliche Sparmaßnahme" für den Film sein? Ganz sicher. Eine Charakter-Verschmelzung wie ich sie oben schon erwähnte. ) Der Rest der Schauspieler-Riege spielt entweder solide ( z.B. Sean Bean als Zeus und Kevin McKidd als Poseidon ) oder ist nicht beurteilbar ( denn leider haben die meisten davon nur sehr kurze Auftritte ). Die deutsche Synchro von Logan Lerman alias Percy Jackson klingt allerdings an manchen heftigen Szenen etwas emotionslos und wirkt dadurch unglaubwürdig ( z.B. hätte er schon ein wenig verzweifelt schreien und ein wenig später auch mehr trauern können, als seine Mutter sich vor seinen Augen in Nichts auflöst ). Wenn man einfach nur ein actiongeladenes Abenteuer erwartet, unterhält der Film natürlich schon und ist durch sein Tempo auch sehr kurzweilig. Man sollte für den ungetrübten Filmgenuß jedoch lieber völlig unwissend sein ( bezüglich der Buchvorlage und der Mythologie ). Die Computer-Effekte sind Standard und werden hier inflationär eingesetzt ( was allerdings gut passt ). FAZIT: Eine solide abenteuerliche Action-Orgie für Jugendliche und gleichzeitig eine etwas enttäuschende Verfilmung eines Romans mit griechischem Mythos als Grundidee. Bei Interesse an der Story würde ich daher das Lesen des Buches bzw. der Buchreihe empfehlen. Es wurden inzwischen die ersten drei Bände gleichzeitig herausgebracht ( Band 1: Percy Jackson 01. Diebe im Olymp ). Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
völlig unangemessen, platt, sinnlos dramatisiert - extrem ärgerlich!,
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Vorweg: Die Bücher sind super! Der Film fällt dagegen völlig ab: die Charaktere sind eindimensional, die Story ist platt und unabhängig vom Buch fast frei erfunden und einseitig auf Effekthascherei ausgelegt, auf die Geschichte der Charaktere und deren vielschichtigere Beziehungen wird total verzichtet. Auch ohne Buch ist der Film schon schlecht, doch Fans der Bücher sollten die Finger davon lassen.Es ist erstaunlich, dass Rick Riordan nicht gegen dieses Machwerk geklagt hat! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Percy Jackson - Diebe im Olymp von Chris Columbus (DVD - 2010)
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