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5.0 von 5 Sternen Gelungene Teenie-Aktion rund um die griechischen Mythen (Blu-ray)
Ich muss gestehen, dass ich erst jetzt in anderen Rezensionen gelesen haben, dass es sich bei Percy Jackson, ähnlich wie bei Harry Potter, um eine Buch-/Romanverfilmung handelt.
Das hatte natürlich den Vorteil, dass ich der Blu-ray und dem Film ziemlich unvoreingenommen begegnen konnte. Ich kann nicht sagen, ob er dem Buch nahe kommt, oder nicht, aber was...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2010 von M. S. Wagner

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Percy Jackson kann sein Potenzial nicht auschöpfen
Nach dem riesen Erfolg der Buchreihe von Rick Riordan in den USA wurde Percy Jackson schon als neuer Harry Potter gefeiert. Die ersten 3 Bücher sind nun auch in Deutschland erschienen und scheinen dieses Versprechen tatsächlich zu halten. Der Film allerdings weicht in einigen wesentlichen Punkten von seiner Vorlage ab und schafft es so nicht das Pontenzial der...
Veröffentlicht am 18. August 2010 von Dennis0112


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Teenie-Aktion rund um die griechischen Mythen (Blu-ray), 6. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss gestehen, dass ich erst jetzt in anderen Rezensionen gelesen haben, dass es sich bei Percy Jackson, ähnlich wie bei Harry Potter, um eine Buch-/Romanverfilmung handelt.
Das hatte natürlich den Vorteil, dass ich der Blu-ray und dem Film ziemlich unvoreingenommen begegnen konnte. Ich kann nicht sagen, ob er dem Buch nahe kommt, oder nicht, aber was ich sagen kann, ist, dass ich mit Percy Jackson einen tollen Film und eine noch bessere Blu-ray in Händen halte.
Als Fan der alten griechischen Mythen und Götter, kommt man hier voll auf seine Kosten. Gepaart mit einem modernen Teenie-Film, und einige Stars gut plaziert "drübergestreut" (u.a. Pierce Brosnan, Sean Bean, Uma Thurman), ergibt dies für mich einen wirklichen Überraschungshit.
Kurz zur Handlung:
Die Brüder Zeus (Sean Bean) und Poseidon (Kevin McKidd aus der Serie Rom) liegen sich, wie so oft, in den Haaren. Jemand hat Zeus Blitz gestohlen. Dieser vermutet Poseidons Sohn und Halbgott Percy Jackon hinter diesem Frevel und erklärt Poseidon den Krieg, falls der Blitz nicht zurückgebracht wird.
Percy, seines Zeichen nichts ahnender High School Schüler, wird seit diesem Zeitpunkt von allerlei Wesen verfolgt, weil alle "Welt" :) ihn als Besitzer des Herrscherblitzes vermutet. Sein Lehrer (Pierce Brosnan) schickt ihn daraufhin, gemeinsam mit seinem Freund, in ein Schülercamp, das sich aber als Trainingslager für Halbgötter entpuppt. Halbgötter gibt es nämlich nicht wenige, denn die Götter wandeln nicht selten auf Erden und hinterlassen ihre "Spuren".
In diesem Trainingscamp tummeln sich, wie gesagt, viele mehr und weniger erfahrene und ausgebildete Halbgötter, darunter auch die schöne Tochter der Athene. Und man erkennt schnell, dass der ein oder andere Lehrer und Freund, sich im Camp ebenfalls als etwas anderes entpuppt, als ursprünglich vermutet.
Gemeinsam mit seinen Freunden macht sich Percy auf, seine von Hades entführten Mutter zu suchen, da auch dieser großes Interesse am Blitz seines Bruders Zeus hat. Gleichzeitig soll natürlich der Krieg im Olymp und somit Schlimmeres auf Erden zu verhindert werden.

Man darf bei dem Film nicht vergessen, dass es sich um einen Teenie-Abenteuer-Film handelt, und so sollte man ihn auch betrachten. Bei der Handlung lassen sich sicher einige Kritikpunkte anbringen (wie schon in anderen Rezensionen gelesen - Eingang zum Olymp ist der Aufzug im Empire State Building, der Eingang zur Unterwelt, passender Weise in Hollywood :) - Las Vegas hätte auch gepasst ;) ).
Wenn man Filme hasst, in denen Jugendliche die großen Helden sind, sollte man Percy Jackson auf jeden Fall meiden. Da ist man vielleicht mit Kampf der Titanen besser bedient.

Fazit:
+ Percy Jackson bietet flotte Teenie-Aktion, die kaum langweilig wird.
+ Die Effekte sind hervorragend, da hat man sich wirklich nicht lumpen lassen! Wirken überhaupt nicht lächerlich, im Gegenteil.
+ Die Geschichte rund um die griechischen Götter, ist gut gelungen. Also wenn man keine Ahnung griechischer Mythologie hat, kann man sogar richtig was lernen.
+ Viele bekannte Schauspieler wurden ebenfalls gut als Götter, Zentauren oder sonstige mystische Gestalten eingebaut. Sie dienen aber nur als gewinnbringendes Beiwerk, die Hauptakteure bleiben nach wie vor die 3 Jungschauspieler Logan Lerman (der Jüngste im Bunde als Percy), Alexandra Daddario (als Tochter von Athena) und der in Wahrheit nicht mehr ganz so Jugendliche Brandon T. Jackson als Satyr.
+ Uma Thurman war echt cool als Medusa, Pierce Brosnan war als Mentor witzig und der aus Matrix bekannte Joe "Cypher" Pantaliano spielte auch herrlich den "Ungustl"-Stiefvater.
+ Die Blu-ray ist technisch fantastisch gelungen! Tolle Bildschärfe, keine Artefakte, toller Sound, auch bei der deutschen Tonspur. So soll eine Blu-ray sein!

Die wenigen Kritikpunkte:
- Wie gesagt, bei der Handlung könnte man ein bisschen meckern. Grundsätzlich schliesse ich mich da den anderen Rezensionen an, aber wirklich gestört hats mich nicht. Auch nicht, dass er nicht lange seiner Mutter nachgetrauert hat. Einerseits wars eh klar, dass sie noch lebte, darum hab ich gar nicht eine große Trauerrunde erwartet.
- Die vielen altbekannten Schauspieler hätte man gern in etwas mehr Szenen gesehen. Besonders Sean Bean kam als Zeus zwar sehr gut rüber, blieb auf auf Grund der wenigen Szenen leider blass.
- Bei den Extras auf der Blu-ray war zwar man augenscheinlich sehr bemüht. Aber sie wirken künstlich aufgebläht, tlw. sogar ziemlich sinnlos - mehr Schein als Sein. Im Wesentlichen sind es ein paar Featurettes und Deleted Scenes.

Von mir 4 Punkte für den Film und noch einen oben drauf, weil die Qualität der Blu-ray einfach stimmt!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Percy Jackson kann sein Potenzial nicht auschöpfen, 18. August 2010
Nach dem riesen Erfolg der Buchreihe von Rick Riordan in den USA wurde Percy Jackson schon als neuer Harry Potter gefeiert. Die ersten 3 Bücher sind nun auch in Deutschland erschienen und scheinen dieses Versprechen tatsächlich zu halten. Der Film allerdings weicht in einigen wesentlichen Punkten von seiner Vorlage ab und schafft es so nicht das Pontenzial der Story auszuschöpfen.

Der 12-jährige Halbgott Percy Jackson weiss noch nichts von seinem Glück, als es bei einem Schulausflug zu einem Zwischenfall kommt. Bei diesem entpuppt sich seine Mathelehrerin als fiese Furie und sein bester Freund als ein verkleideter Satyr. Durch den Zwischenfall aufgescheucht wird Percy kurzerhand ins Camp "Half Blood" verfrachtet, indem er unter seines gleichen trainieren muss. Es gilt eine Aufgabe zu bewältigen, um sich selbst von einem schweren Diebstahl verdacht und die Welt vor dem Zorn der Götter zu bewahren. Das Percy der Sohn des Poseidon ist, kommt ihm da sehr gelegen...

Als erstes Problem entpuppt sich das Alter des Heroen. Soll er doch gemäß der Vorlage zwölf Jahre alt sein, wirkt er im Film doch eher wie 15 oder 16, dadurch wird dem Charakter schon einiges an Entwicklungspotenzial für evtl. kommende Fortsetzungen genommen. Außerdem werden die Hintergründe der Geschichte verzerrt und teilweise viel zu schnell abgehandelt. Klar, Filme können nie ein ganzes Buch darstellen und müssen auf das neue Medium angepasst werden, aber manchmal kann es trotzdem nicht schaden, den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen, um den Zuschauer enger an die Protagonisten zu fesseln.

Was den Hintergrund der griechischen Mythologe betrifft, ist auch das mit Vorsicht zu geniessen. Percy Jackson ist benannt nach dem griechischen Heroen Perseus, der allerdings war ein Sohn des Zeus und nicht des Poseidon. Allerdings hat Perseus tatsächlich die Medusa geköpft, genauso wie es Percy tut, der allerdings davon ausgeht, dass Hercules in den Legenden für den tot der Medusa verantwortlich ist. Trotzdem kann man noch das ein oder andere über die griechische Mytholgie lernen, sofern man sich nicht zu sehr auf den Film verlässt. Immerhin handelt es sich ja auch um einen Fantasy-Film und nicht um eine Dokumentation.

Insgesamt errinert der Film eher an schlechtere Verfilmungen wie Eragon, der es ja bekanntlich nicht über einen ersten Teil hinaus geschafft hat. Und genau die Probleme, die bei Eragon zu dem Misserfolg geführt haben, tauchen nun auch bei der Verfilmung von Percy Jackson auf. Zu wenig Tiefe, zu wenig Erklärungen, mittelmäßige Schauspielleistungen und eine oberflächlich wirkende Story (vor allem, wenn man die Bücher nicht kennt, bleibt die ein oder andere Frage wohl ungeklärt).

Trotzdem muss man sagen, dass der Film technisch gut umgesetzt ist und zu unterhalten weiss. Mann muss ihn sich sicherlich nicht unbedingt immer wieder anschauen, aber ab und zu an einem veregneten Tag, an dem man Lust auf seichte Unterhaltung hat, tut's der Film auf jeden Fall. Es bleibt auf jeden Fall zu hoffen, dass die Reihe fortgesetzt wird. Allerdings würde ich mir den Film dann nur aus der Videothek ausleihen und nicht kaufen.
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungener Fantasy-Streifen leichterer Sorte, 15. Juli 2010
Vorab: Ich kenne das Buch, welches diesem Film als Vorlage dient, nicht.

Ich habe mir die Blu-Ray aus der Videothek ausgeliehen und habe sie zusammen mit einem Freund angesehen.

Bild: Die Bildqualität empfinde ich als grossartig. Die (Tiefen-)Schärfe ist ausgezeichnet, die Farben intensiv, ohne aufdringlich zu sein. Es kam bei uns beiden echtes HD-Feeling auf. So muss meiner Meinung nach eine BD ausschauen! 5/5

Ton: Ich muss zugeben, mit recht simpler Technik ausgestattet zu sein, was den Ton anbelangt. Dennoch empfinde ich mein Logitech-System als ausreichend gut. Jedenfalls war auch am Ton nichts auszusetzen, er kam recht imposant rüber. 5/5 (soweit ich das eben beurteilen kann)

zum Inhalt: (zur Handlung kann man ja woanders genug lesen)

Erst einmal fesselt der gesamte visuelle Aspekt sehr. Mir haben die optisch geschaffenen Szenarien durch die Bank weg hervorragend gefallen. Die gesamte Optik ist klasse anzuschauen und die Special-Effects sind wirklich gelungen.

Auch die Schauspieler wissen zu überzeugen. Für mich gab es keine Ausfälle. Der Film bewegt sich hier auf einem durchaus hohen Niveau. Percy und sein Freund Grover haben mir vom Hauptcast sehr gefallen, aber auch die meisten der übrigen Rollen (incl. Sean Bean, Uma Thurman, Pierce Brosnan) waren gut besetzt.

Dramaturgisch gesehen hält der Film ein konstantes Tempo, langweilt zu keiner Minute und weiss blendend zu unterhalten und die Spannung bzw. das Interesse zu erhalten. Man sollte allerdings spätestens hier einmal angemerkt haben, dass es sich um die Verfilmung eines Jugendbuches handelt, zudem Genre: Fantasy. Der Autor entleiht einige Aspekte aus der griechischen Mythologie. Einige Kommentare diesbezüglich hier auf Amazon kann ich persönlich nicht nachvollziehen, denn hier soll keine Nacherzählung der Original-Mythen erfolgen, sondern der Autor hat sich einfach inspirieren lassen und einige Aspekte verwurstet. Nicht mehr und nicht weniger. Und ob nun in Hollywood ein Eingang zum Hades ist oder vom Empire State Building aus zum Olymp, was solls? Sich da über amerikanischen Patriotismus zu ereifern kann ich ebenfalls nicht verstehen. Meine Güte, es ist ein Jugendbuch. Wäre es logischer, wenn die beiden jungen Hüpfer mal eben um den Globus - lustig durch die Welt jetten? Und ausserdem, wer sagt denn, dass es nicht vielleicht mehrere Zugänge zu den entsprechenden Orten gibt? Und dass die drei einfach nur den nehmen, der am nächsten ist? Ich meine jedenfalls, man solle sich nicht daran aufhalten, da steht man dem Spass, den der Film bieten kann, ein bisschen selbst im Weg.

Schon bis hierher verdient der Film für meine Begriffe 5 Sterne.

Was man kritisch anmerken könnte: Menschen mit allzu grossem Bedürfnis, dass alles logisch zugehen soll, werden es hier wohl etwas schwer haben, aber ich denke, das spricht recht wenig gegen den gelungenen Film. Wenn man so streng herangeht, könnte man so manchen guten Blockbuster unterminieren.
Die Story selbst ist nicht besonders komplex und hat nicht gerade epische Ausmasse. Was einerseits grosses Lob ist, nämlich, dass die Zeit wie im Flug vergeht, wird ein bisschen auch zum Fluch. Meiner Meinung nach hätte die Story noch ein wenig üppiger im Detail sein können. Der Film ist so straff und unterhaltsam, dass ihm eine weitere halbe Stunde Filmzeit gut gestanden hätte, es wäre sicher nicht langweilig geworden.

Ich bin erstaunt, wie schlecht der Film hier doch abschneidet. Jedenfalls vergebe ich gerne 5 Sterne für einen tollen Film. Von der Sorte kann es gerne noch viele andere geben...
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69 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Potenzial verfehlt, 15. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Ich möchte vorab betonen, dass ich bei Verfilmungen keineswegs grundsätzlich die Meinung vertrete: "Er reicht überhaupt nicht ans Buch heran!" Ich finde sogar, dass es allerhand sehr gelungene Verfilmungen gibt - allein die Harry-Potter-Filme, um im Genre zu bleiben. Umso erstaunlicher finde ich es, dass gerade bei den Potter-Filmen die Vorlage meist recht umfangreich war und der Kern der Handlung trotzdem getroffen wurde - denn genau der fehlt bei dem vorliegenden Film, wenn man ihn als Adaption bewertet.

Als der Film herauskam, hab ich Kritiken gelesen wie: "Die sind ja viel älter als im Buch!" und "Warum kämpft er gegen eine Hydra, das war doch eine Chimäre im Buch!" Das sind meiner Meinung nach absolute Kleinigkeiten (ich fand es sogar gut, ältere Schauspieler zu nehmen). Und dass Annabeth nun brünett ist, der Schauplatz von St. Louis nach Nashville verlegt wurde usw. - natürlich kann sich ein Regisseur dieser Freiheiten bedienen. Ich kann sogar ansatzweise verstehen, dass einige Charaktere gestrichen wurden, selbst die, die im Buch keine unwesentliche Rolle spielen (Mr. D, Clarisse; bei Ares wird's allerdings schon heikler).

Was jedoch eindeutig fehlt, ist die Grundessenz des Buches. Dazu folgen

******** SPOILER ********

Im Buch weiß Percy nicht, dass seine Mutter bei Hades ist. Das ist schiere Hoffnung seinerseits und dass er loszieht, um den Blitz zu finden, ist eher ein Vorwand, um seine Mutter ausfindig zu machen. Dieses nicht uneigennützige Motiv macht seinen Charakter viel komplexer als im Film, wo er von Anfang an weiß, dass seine Mutter noch am Leben ist.

Gleichermaßen gravierend ist die Szene, die das Kapitel beschließt: Die Reise in den Hades und die anschließende Flucht. Dass die Kids im Film die Perlen finden müssen, die ihnen eine Flucht aus der Unterwelt ermöglichen, ist ebenfalls ein Unterschied, der mich aber nicht stört; wohl aber, dass im Film sein Freund Grover anbietet, in der Unterwelt zurückzubleiben, damit Percy seine Mutter mitnehmen kann. Auch im Buch haben sie nur drei Perlen, aber Percy erkennt, dass er Hades vertrauen muss, dass er seine Freunde braucht, um das Abenteuer zum Abschluss zu bringen - und dass er seine Mutter zurücklassen muss. Das zeigt Reife und macht die Handlung sehr viel tiefer.

Der jedoch größte Fehler von Chris Columbus bestand darin, Kronos aus der Handlung zu streichen - Kronos, der Vater der drei großen Götter Zeus, Poseidon und Hades, der von seinen Söhnen pulverisiert und in den Tartarus (die tiefsten Ort der Unterwelt) verbannt wurde und nun nach einer Ewigkeit Götter und Halbgötter rekrutiert (darunter Ares und Luke), um zu neuem Leben zu erwachen und die Götter vom Olymp zu stoßen. Kronos ist das Böse, die Kraft, die alles übersteigt, und die der Buchreihe erst den rechten Antrieb verleiht - denn man gibt Luke ja nicht in Buch 1 gleich auf. Im Film hingegen existiert kein Kronos und Luke ist der Oberbösewicht mit einem reichlich albernden Motiv - er ist beleidigt und meint, es sei an der Zeit, dass die Götter in den Ruhestand gehen. Seine tiefe Verbitterung als Sohn von Hermes, sein wahres Motiv, sich mit dem Bösen einzulassen - nichts davon ist im Film vorzufinden.

******** SPOILER-ENDE ********

Die Stärken des Films sind das Tempo und die Darsteller, sogar Pierce Brosnan überzeugt als Zentaur. Für die Schauspieler bekommt der Film dann auch noch einen dritten Stern, als Verfilmung an sich hat er mehr als zwei auf keinen Fall verdient. Aber wenn man die Buchvorlage außer Acht lässt, ist er sicherlich ein spannender Fantasy-Film vor allem für junge Leute.

Natürlich ist Columbus' Gedankengang einleuchtend: Ist Percy Jackson ein Flop, so funktioniert der Film als Stand-Alone wunderbar. Und kommt doch noch eine Fortsetzung, kann man ja Kronos doch noch irgendwie einflechten. Nichtsdestotrotz entreißt er der Story damit den Grundkern und macht ein visuelles Actionspektakel daraus, das den großen Stars Sean Bean und Uma Thurman natürlich extra screening time gewährt, und eher durch die Monster besticht als durch die Handlung. Damit ist Percy Jackson, wie ein US-Kritiker so passend schrieb, "not only a lot less funnier than the book, it's also a lot less fun."
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Durchschnittlicher Film, reicht lange nicht an das Buch heran!, 31. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Als der Film gerade in den deutschen Kinos anlief und die ersten Trailer im deutschen Fernsehen gezeigt worden sind, war ich von der Thematik restlos begeistert. Ich, als jahrelanger Fan der griechischen Mythologie, habe die Zentauren und die Medusa wieder erkannt und mich daher aus Interesse weiter mit der Thematik "Percy Jackson" befasst - und mit Begeisterung fest gestellt, dass sich die Thematik um die griechische Mythologie dreht. Heute bin ich Gott und dem Schicksal sehr dankbar :-), dass ich kurz darauf auf "Diebe im Olymp" in der Buchhandlung gestossen bin und daher das Buch gelesen habe, bevor ich den Film geguckt habe - denn wäre es andersrum gewesen, hätte ich den Film zwar okay gefunden, aber aufgrund dessen keine Lust mehr gehabt, die Bücher zu lesen.

Zunächst einmal war die Filmhandlung sehr stark abgehakt, jegliche Handlungen "lieblos" abgearbeitet, einige (sogar sehr wichtige!) Handlungen weg gelassen (das Fehlen von Kronos ist unentschuldbar!), einige Handlungen verdreht, andere Handlungen wiederum drauf gedichtet, wahrscheinlich, um aus Percy Jackson eine Seifenoper zu machen, die sich vermarkten könnte - was ja bekanntlich absolut mißlungen ist.

Zunächst einmal war ich nicht sonderlich begeistert, dass Percy und seine Freunde von Teenagern dargestellt werden. Wahrscheinlich wieder mal "nur" eine Vermarkungsstategie, aber gemäß dem Fall, dass Chris Columbus eine Fortsetzung gedreht hätte - die hätte ich zu gerne gesehen, v. a. wie er dann die Prophezeiung umgesetzt hätte. Auch fand ich es nicht sonderlich klug, den Zuschauer schon mal vorab zu "spoilern": man erfährt direkt zu Beginn des Films, dass Zeus etwas gestohlen wurde und dass Percys Element das Element Wasser ist. Es gibt noch viele solche vergleichbare Aspekte, die hier aufzuzählen, würde den Rahmen der Rezension sprengen.

Dennoch möchte ich hier noch einen Punkt ausführen, welcher mich besonders enttäuscht hat, nämlich die Umsetzung der Charaktere. Da Percy, Annabeth und Grover zu meinen 5 Lieblingscharakteren gehören, war ich umso enttäuschter von deren Filmfiguren. Der im Buch als sehr temperamentvoll und sarkastisch wirkende Percy wirkt im Film auf mich eher wie eine Figur, die - wie hier schon bereits erwähnt - die Funktion hat, möglichst viele Teenagermädchenherzen zu gewinnen. Die kluge und ehrliche Annabeth wird hier als arrogante Mary-Sue dargestellt - die sich auch noch sofort in Percy verliebt, ohne an die Poseidon-Athene-Fähde zu denken, wie sie es im Buch getan hat. Grover, der schüchterne, ängstliche und weinerliche Satyr, der von allen in der Menschenwelt gemobbt wird, macht hier einen auf coolen Schürzenjäger, der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat. Und Clarisse, mein vierter Lieblingscharakter, wurde hier gar nicht erst erwähnt.

Das einzig Positive an diesem Streifen sind die spannenden Szenen und die Umsetzung der Monster, v. a. der Furie(n) - daher vergebe ich 2 Sterne.

Kurzum: ich glaube, dass es Chris Columbus bei der Verfilmung von "Percy Jackson - Diebe im Olymp" nicht darum ging, das Buch möglichst detailgetreu wiederzugeben, sondern eher einen Film zu drehen, um möglichst viel Geld damit zu verdienen - was offenbar absolut mißlungen ist. Ich kann jedem nur empfehlen, die Finger vom Film zu lassen und stattdessen das Buch zu lesen - die Fantasie desjenigen, der das Buch liest, ist immer besser als dieser Film.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Fantasy..., 16. August 2012
Von 
Sebastian Janeck "sebastian2103" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
In fünf Bänden hat Autor Rick Riordan seinen Helden Percy Jackson bereits auf dem Buchmarkt etabliert, der in der Verfilmung des Startbandes fünf Jahre älter und damit auch reif für romantische Abenteuer geworden ist. Mehr als Augenflirts erlaubt aber die Lage der Welt nicht, die wieder einmal vor dem Untergang bewahrt werden muss. Die Erde droht zum Schauplatz eines Götterkriegs zu werden, weil Zeus seinen Bruder Poseidon beschuldigt, ihm die mächtigste Waffe, den Blitz, gestohlen zu haben...

Wie im Potter-Universum stemmt sich hier ein Dreiergespann gegen mächtige Gegner und düstere Kreaturen, die einmal die griechische Sagenwelt verlassen und im Amerika der Gegenwart Chaos stiften können. Die vielen Actioneinsätze teilen sich dabei der Titelheld und eine junge Bogenschützin aus göttlichem Hause, während der Dritte im Bunde, halb Mensch, halb Ziege, für gute Stimmung und Partysprüche zu sorgen hat. Drei Prüfungen gilt es vor der Konfrontation mit Hades zu bestehen, darunter Duelle mit Uma Thurmans Medusa. Es gibt also reichlich zu tun für die jungen Helden, die bis zum Finale bei den Titanen im Olymp quer durch Amerika hetzen.

Tempo, Action und ein lockerer Ton dominieren dieses mit tollen Effekten gespickte Fantasyspektakel, das alte Mythen einem jungen Publikum cool präsentiert. Und das mit einem Hauptdarsteller, der hier seinen Durchbruch feiern darf und einem Staraufgebot, darunter Pierce Brosnan als Zentaur, das sich garantiert nicht zu verstecken braucht.

Fazit:

Ein tolles Fantasyspektakel. Unbedingt zu empfehlen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spritzige Fahrt durch die griechische Mythologie!, 21. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Percy Jackson greift mit einem überzeugendem Hauptdarsteller die griechische Mythologie auf, und weiß sehr unterhaltsam zu überzeugen. Die Nebenrollen sind mit Uma Thurman, Sean Bean und Pierce Brosnan hochkarätig besetzt. Besonders gefreut hat es mich Kevin McKidd "Poseidon" ("Vorenus" aus der Serie "Rom") wiederzusehen.
Das Actionspektakel wird dem Zuschauer mit einem klassen Bild und einem ebensolchen Ton präsentiert.
FÜr €12,98 für BD und DVD und Digi. Cop.brauchte ich dann auch gar nicht lange überlegen.
Von mir eine klare Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Maßlos enttäuscht....., 16. Juli 2013
Ich habe das Buch gerade fertig gelesen und war wirklich angetan, hab mir sofort die nächsten 2 Bände bestellt und eben auch den Film.
Die Filmmacher können höchstens den Einband davon gelesen haben oder sich das Buch kurz von jemanden zusammenfassen haben lassen. Es fehlen vorallem die Sachen auf die ich mich gefreut hätte - Ares zB - und überhaupt sind die Abenteuer und Gegner teilweise ganz anders als in der Vorlage.
Ich kenne das schon von Harry Potter, allerdings waren da wenigstens die Filme sehr gut, wenn man das Buch im Kopf ausgeblendet hat und die Abenteuer und Aufgaben zumindest die selben wie im Buch.
Der Film hier ist meiner Meinung nach doch ziemlich hohl und ohne das Wissen das ich aus dem Buch habe, hätte ich mich wahrscheinlich nicht ausgekannt. Mein Mann, der den Film mit mir geschaut hat und das Buch nicht kennt, hat mir das auch bestätigt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen! :-), 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Zuerst im Kino gesehen, jetzt die passende DVD dazu gekauft. Kurz und knapp gesagt: der Film lässt sich eher schwer mit dem Buch vergleichen, völlig klar (allein schon durch die älteren Charaktere, verschiedene Gewichtung einzelner Ereignisse, et cetera). Aber mal ehrlich: wem der Film nicht gefällt, der soll einfach die Finger davon lassen, denn alles in allem, finde ich die Umsetzung doch ziemlich gut gelungen.
Mal abgesehen von einzelnen, etwas zu wenig charismatischen Charakteren (wie z.B. Zeus; man erwartet den Übergott, und auftreten tut ein Zwerg. Aber gut.), würde ich den Film doch auf jedenfall weiterempfehlen, gerade die Jüngeren werden mit Sicherheit ihre Freude an dem Film haben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passabel, wenn man das Buch nicht kennt, 1. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Diebe im Olymp (DVD)
Basierend auf der gleichnamigen Bücherreihe wurde das erste Buch verfilmt. Leider wurde es nicht geschafft, den sehr sarkastischen Grundton der Bücher in den Film zu übertragen.

An und für sich ist der Film ja nicht schlecht ' bis auf die vorhersehbare Handlung, die teilweise doch den Charakter einer Schnitzeljagd hat - auch durch die Suche nach den Perlen (die Percy im Buch einfach so erhält und durch Zufall auf Medusa und die Lotosfresser trifft). Auch die Darstellung von Hades als bösen/seelenlosen Feuerteufel, Zerberos als drei hässliche Hunde und die Darstellung der Unterwelt als die Hölle hat mir nicht wirklich gefallen, da sie einfach zu weit von der Mythologie weg ist. Die Musikauswahl hat meinen Geschmack auch nicht immer getroffen.

Wenn man allerdings das Buch kennt, muss man erkennen, wie viel doch eigentlich verloren ging. Angefangen vom Alter der Charaktere (was für die späteren Bücher noch von Bedeutung ist), dem Weglassen wichtiger Nebencharaktere wie Ares, Dionysos oder Kronos und der gänzlich anderen Darstellung von Hades (im Buch eher vergleichbar mit nem gestressten Manager) bis hin zur verfälschten Darstellung des Hades, also der Unterwelt.
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Percy Jackson - Diebe im Olymp
Percy Jackson - Diebe im Olymp von Logan Lerman (DVD - 2010)
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