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46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Preis zuschlagen!!!
So ich muss nun auch mal meiner Meinung kund tun. Lasst euch bloß von diesen pseudo Filmlienhabern dazu verleiten diesen Film wegen angeblicher schlechter Qualität nicht zu kaufen. Ich sage das die Bildqualität der Hammer ist und habe mich fast durch diese schlechten Rezessionen beeinflussen lassen.
Mein Equipment:

Sony KDL-46 EX 700...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2011 von K. Francke

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die ersten 20 Minuten
waren durchaus ergreifend. Historischer Bezug-Heinrich Severloh, als "Bestie von Omaha Beach“ bezeichnet. Bis etwa 15 Uhr verschoss er etwa 12.000 Schuss mit dem MG und 400 Schuss mit den beiden Karabinern. Die Anzahl seiner Opfer ist sicher übertrieben. Aber sie bezeichnet die Situation.
Die Amis waren relativ schutzlos dem Mörser- und Mg.Feuer...
Vor 2 Monaten von Poeserpursche veröffentlicht


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46 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für den Preis zuschlagen!!!, 19. Oktober 2011
Von 
So ich muss nun auch mal meiner Meinung kund tun. Lasst euch bloß von diesen pseudo Filmlienhabern dazu verleiten diesen Film wegen angeblicher schlechter Qualität nicht zu kaufen. Ich sage das die Bildqualität der Hammer ist und habe mich fast durch diese schlechten Rezessionen beeinflussen lassen.
Mein Equipment:

Sony KDL-46 EX 700
Sony BDP-S370 Blu-ray Player
Onkyo HT-S3200 Heimkinoanlage

So wie gesagt das ist zwar nicht das beste Bild was ich bisher sah aber das der Film von der Bildqualität her nicht 100 % mit Avatar-Aufbruch nach Pandora mithalten kann sollte jedem klar sein. Das Bild ist die meiste Zeit gestochen scharf und es kommt jederzeit absolutes HD-feeling auf, mich hat es fast vom Sessel gerissen denn der Ton ist auch erste Sahne. So und um mal kurz auf das Steelbook zu kommen: ist nicht mein erstes Steelbook, gehört aber zu meinen schönsten und sollte für diesen super Preis in keiner Filmsammlung fehlen, der FSK Aufkleber lässt sich problemlos entfernen.
Ich hoffe ich konnte mit meiner ehrlichen Meinung einigen Leuten die Entscheidung erleichtern.

Prädikat: unbedingt kaufen!!!
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83 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film der nicht nur berührt..., 25. Juli 2010
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan [Blu-ray] (Blu-ray)
Einleitung:
Das Leben eines anderen retten und dadurch das vieler riskieren. Kurz zusammengefasst ist das die Geschichte von "Der Soldat James Ryan", ein Film der sehr viele Zuschauer bisher berühren konnte und zugleich auch wieder in Erinnerung brachte, welche Grausamkeit und Brutalität sich am 06.Juni 1944 bei der Invasion der Normandie ereignete.
Was lässt diesen Film aber so besonders werden? Alleine die Tatsache, dass Steven Spielberg Regie geführt hat? Nun, wenn der Erfolgsfilmer einen Film in die Hand nimmt, konnte er schnell große Erfolge feiern, siehe E.T. - Der Außerirdische (Remastered Version), Schindlers Liste (2 DVDs), Krieg der Welten [Blu-ray], Indiana Jones Quadrilogie (5 DVDs), Der weisse Hai (Special Edition), Jurassic Park Trilogy (3 DVDs) etc... . So war auch klar, dass wenn er sich dem Thema der Invasion der Alliierten im Zweiten Weltkrieg annimmt, dabei kein Schnellschuß herauskommen wird.

Die Story:
Genre: Action, Drama, Kriegsfilm Altersfreigabe: FSK: ab 16 Jahre Spieldauer: 169min.

6.Juni 1944 - D-Day an der Küste der französischen Normandie. Bei der Landung der US-Army werden diese von der deutschen Wehrmacht schwer unter Beschuss genommen. Binnen kürzester Zeit gibt es hunderte Gefallene; unter ihnen die beiden Brüder Ryan, deren dritter Bruder bereits die Woche zuvor in Neu Guinea ums Leben kam. Aus diesem Grund entscheidet der General Stab, das deren vierter Bruder Private James Francis Ryan sofort nach Hause zu dessen Mutter zu schicken. Den Auftrag zur Rettung von Private Ryan erhält Captain John H. Miller und seine Mannen, der nun alles daran setzt, den letzten der Ryan Brüder nach Hause zu bringen...

Der erste Eindruck:
Der zweite Weltkrieg bot schon oft genug Stoff für Filme, wie z.B. bereits in "Die Brücke von Arnheim", "Agenten sterben einsam", Pearl Harbor [Blu-ray] und so weiter. Mit "The longest Day" wurde auch bereits die Landung der Alliierten an den Küsten der Normandie sehr früh und sehr gut verfilmt, aber kein Film erreichte bis her eine annähernd bedrückende Stimmung und eindringliche Atmosphäre wie "Der Soldat James Ryan".
Manch einer mag nun beim Betrachten der ersten halben Stunde denken, dass die Landung an der Küste zu brutal dargestellt wurde. Und auch wenn die Normandie schnell von den Alliierten erobert war, sollten an diesem Tag etliche 1000 im Sperrfeuer ihr Leben lassen.

Der reale Hintergrund:
Die Landung an den Küsten der Normandie lief unter dem Namen Operation Neptune und war lediglich ein Teil der Operation Overlord. Begonnen hatte diese Operation bereits im Januar selbigen Jahres mit Übungsmanövern in Britannien und endete am 30.Juni 1944. Operation Neptune beinhaltete dabei den Sturmangriff am Küstenabschnitt vor der Normandie und die Etablierung eines Brückenkopfes. Des Weiteren war sie unterteilt in 17 weitere Operationen, deren unterschiedlichen Aufgaben z.B. waren Täuschung der deutschen Verteidiger, Nachschubflüge, Einfliegen der 82. US-Luftlandedivision oder der 101. US-Luftlandedivision zur Eroberung von deutschen Stellungen, U-Boote zur Einweisung der Invasionseinheiten, See- und luftgestützte Aktionen zur Auslegung von Minenfeldern, usw.
Beteiligt waren dabei von allen beteiligten Nationen u.a. 6.900 Schiffe (Kampfschiffe, U-Boote, Landungsboote, Unterstützungsschiffe, Handelsschiffe), 11.000 Flugzeuge (u.a. 4.000 Jagdflugzeuge und 4.000 Bomber) sowie insgesamt etwa 170.000 Soldaten.
Dem konnte die deutsche Wehrmacht nur wenig entgegen setzen, nämlich gerade mal 5 Divisionen sowie 2 Jagdflugzeuge. Zwar waren 3 Panzerverbände in relativer Nähe stationiert, welche aber nur auf ausdrücklichen Befehl Hitlers bewegt werden durften. Zudem waren alle anderen Flugzeuge der deutschen Luftwaffe 2 Tage zuvor ins Landesinnere verlegt worden.

Filmfakten:
Inspiriert wurde dieser Film von dem reellen Fall der Niland Brüder. Robert und Preston Niland fielen am 6. und 7. Juni 1944 bei der Invasion der Normandie, der dritte Bruder Edward kehrte von einem Einsatz in Burma nicht mehr zurück und wurde deswegen als tot gemeldet. Aus diesem Grund trat hier für den vierten Bruder Frederick 'Fritz' Niland (der auch wie James Francis Ryan bei der 101.
US-Luftlandedivision war) die Sole Survivor Policy in Kraft, die besagt, dass zum einen Brüder nicht alle in der selben Einheit dienen durften und zudem der letzte von mehreren Brüdern sofort vom Kriegsdienst befreit und nach Hause geschickt wird, wenn alle anderen im Krieg gefallen sind. Eingeführt wurde diese Regelung durch den Fall der 5 Sullivan Brüder 1942 bei den Solomon Inseln, die im Kriegeinsatz auf dem Kriegsschiff Juno ihr Leben ließen.

Meine Meinung:
Steven Spielberg hat sich mit "Der Soldat James Ryan" sehr sensibel dem Thema "D-Day" genähert. Auf eindruckvolle aber bedrückende Weise wird vor allem die Landung an der Normandie Küste bei Omaha Beach geschildert. Gedreht wurde hier im irischen County Wexford hauptsächlich mit Handkameras, was die Geschehnisse noch authentischer werden ließ.
Doch auch der Cast wurde hochkarätig mit hochklassigen Schauspielern wie Tom Hanks, Tom Sizemore, Edward Burns, Giovanni Ribise, Barry Pepper, Adam Goldberg, Vin Diesel, Jeremy Davis, Matt Damon, Paul Giamatti oder Ted Danson bis in die Nebenrollen besetzt. Zudem mussten alle Schauspieler eine zehntägige militärische Grundausbildung über sich ergehen lassen, bei dem sie in Waffendrill, Nahkampf, Einzelmanövern und Kampftaktiken ausgebildet wurden. Diese Tatsache merkt man auch dem Schauspiel der Charakterdarsteller an, die glaubwürdig ihre Rollen verkörperten. Im Übrigen wird auf der zweiten Disc hierzu ein Special Feature geboten.
Doch nicht nur das alleine, sondern auch die führende Hand von Regisseur Steven Spielberg als auch der herausragenden, nahezu poetischen Kameraarbeit von Janusz Kaminski ist es zu verdanken, dass "Der Soldat James Ryan" ein formidables Jahrhundertwerk, eine absolute Referenz seines Genres geworden ist. Und auch wenn die Schlachtsequenzen für manchen Zuschauer zu brutal und schonungslos sein mögen, wirkt dies dennoch zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt und übertrieben, denn hier wird nur vor Auge geführt, was sich damals an jedem 06.Juni des Jahres 1944 an den Küsten der Normandie wirklich ereignete. Dieser Film soll nicht nur unterhalten, sondern das Publikum bewegen, mitfühlen lassen und zum Nachdenken animieren.
Mr. Spielberg, Aufgabe zu vollster Zufriedenheit erfüllt!

Das Bild:
HD-Widescreen (16:9, 1.85:1)

Auf den ersten Blick scheint das Bild alles andere als in Ordnung zu sein. Es wirkt nicht nur sehr kühl, sondern auch sehr körnig und stellenweise zu hell. Allerdings sollte hier zwingend berücksichtigt werden, dass dieser Look gewollt so eingesetzt wurde. Kameramann Janusz Kaminski wollte dem Zuschauer kein glatt poliertes, sauberes Kinobild liefern, sondern vielmehr den Eindruck einer Kriegdokumentation vermitteln. Aus diesem Grund ließ er die schwarze Beschichtung der Kameraobjektive entfernen, was dazu führte, dass das Licht dadurch mehr reflektiert wurde und dadurch niedrigere Kontrastwerte und eine höhere Lichtempfindlichkeit entstand.
Wie bereits vorhin erwähnt wurden beim Dreh zur Landung an der Normandie Küste Handkameras mit asynchron eingebauten Umlaufblenden einsetzen, was für wacklige und ungleichmäßige Aufnahmen sorgte und diesem Effekt noch mehr unterstütze.
Zusätzlich wurde das gesamte Filmmaterial im Bleach Bypass Prozess (um genau zu sein ENR, erfunden von Technicolor) entwickelt. Bei diesem Effekt wird das Bleichen bei der Farbfilmentwicklung entweder komplett oder nur teilweise ausgesetzt. Dadurch wird das Farbbild von einem Schwarz-Weiß-Bild überlagert, demzufolge das Bild mit verminderter Farbsättigung daherkommt, was auch Einflüsse in Bezug auf erhöhten Kontrast und stärkeres Graining hat.
In dem Zusammenhang ist die Umsetzung auf Blu-ray sehr gut ausgefallen. Der gewünschte Effekt entfaltet voll seine Wirkung und verleiht dem Film - auch dank eines optimalen Schwarzwertes - eine zusätzlich düstere Atmosphäre.

Der Ton:
Tonspuren: Deutsch DD 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch

Leider liegt die deutsche Tonspur lediglich in Dolby Digital 5.1 vor. Nichtsdestotrotz wird hier eine gute Qualität geboten, der es allerdings ein wenig an Dynamik mangelt. Vor allem bei heftigen Explosionen vermisst man ein wenig den Druck der Bässe. Allerdings wird dennoch volle Leistung bei den Surroundkanälen abgeliefert. Insbesondere bei den Kampfszenen zu Beginn des Films wird im Heimkino der Eindruck erweckt man würde sich inmitten der Kriegsgeschehnisse befinden.
Deutlich mehr wird indes bei der englischen O-Ton Spur in DTS-HD MA 5.1 gearbeitet. Die Dynamik wurde hier voll ausgelastet und auch die Bässe werden bei den entsprechenden Szenen voll ausgelotet. Hier wird stark an der Referenzmarke gekratzt. Das 24bit Encoding macht sich auf alle Fälle sehr gut bemerkbar.
Unterstrichen wird dies mitunter auch von dem herausragenden Score von Steven Spielbergs Haus- und Hofkomponist John Williams, der zu jeder Szene auch die perfekte musikalische Untermalung findet.

Special Features: (auf Disc 2)
- Eine Einführung zum Film (2:35 min.)
- Blick in die Vergangenheit (4:40 min.)
- Miller und seine Einheit (8:23 min.)
- Boot Camp (7:37 min.)
- Die Produktion von Soldat James Ryan (22:05 min.)
- Die Neuerschaffung von Omaha Beach: (17:57 min.)
- Musik und Sound (15:59 min.)
- Schlussgedanken (3:43 min.)
- In die Bresche: Der Soldat James Ryan (25:01 min.)
- Original Kinotrailer (HD) (2:10 min.)
- Re-Release Trailer (HD) (1:59 min.)
- Den Krieg filmen (88:05 min.)
- Wendecover

Das Bonusmaterial auf Disc 2 lässt keinen Grund zur Beschwerde aufkommen. Zwar befinden sich lediglich die Trailer in HD-Auflösung auf der Scheibe, aber auch in Standard Definition können die weiteren Features durchaus überzeugen. So findet man hier nicht nur zusätzliche Informationen zum Film wie z.B. bei den Dokumentationen "Miller und seine Einheit", "Die Neuerschaffung von Omaha Beach", "Die Produktion von Soldat James Ryan" oder "Musik und Sound", sondern auch ergänzende Auskünfte zum historischen Hintergrund. Hierzu befindet sich mit "Den Krieg filmen" ein sehr interessanter und mit knapp anderthalb Stunden Spielzeit ein sehr ausführlicher Bericht über Kriegsberichterstatter mit beim Bonusmaterial. Zusätzlich veranschaulicht "Blick in die Vergangenheit" die Recherche Arbeiten von Steven Spielberg und Drehbuchautor Robert Rodat zu "Der Soldat James Ryan". Hier wurde wirklich zu jedem nur möglichen Gebiet ausreichend Material geboten, um sich zusätzliches Wissen anzueignen.

Resumee:
Zu Recht hat der Film bei den Academy Awards Verleihungen insgesamt 5 Oscars u.a. für beste Kamera, beste Regie und besten Ton gewonnen. Des Weiteren war "Der Soldat James Ryan" hier in 6 weiteren Kategorien nominiert. Doch auch ohne diese Tatsache kann man unweigerlich das hohe Niveau erkennen, mit dem hier gearbeitet wurde. Und auch wenn viele wieder den Patriotismus in Kritik stellen wollen, wird hier eine wichtige Message vermittelt. Selten wurde der Krieg so schonungslos und rau dargestellt. Nichtsdestotrotz wurde allerdings kein Actionfeuerwerk zelebriert, sondern mit viel Liebe ins Detail und auf Originaltreue die Grausamkeit authentisch in Szene gesetzt.
Man kann wohl zu Recht behaupten, dass Steven Spielberg hier ein wahres Meisterwerk gelungen ist.Umso erfreulicher ist es, dass auch die technische Umsetzung auf das Medium Blu-ray sehr gut gelungen ist. Das Bild lässt, im Rahmen der beabsichtigten Effekte, keine Wünsche offen und auch der Ton liefert gute (deutsche Spur) bis herausragende (englischer Originalton) Werte.
Abgerundet mit einer Masse an zusätzlichen Informationen durch die Special Features ist diese Blu-ray eine absolute Pflichtanschaffung für jeden Cineasten.

Testequipment:
TV: Toshiba 47Z3030D (47")
BD-Player: Panasonic DMP-BD30
AV-Verstärker: Denon AVR-1602
Boxen: Magnat
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die ersten 20 Minuten, 22. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan [Blu-ray] (Blu-ray)
waren durchaus ergreifend. Historischer Bezug-Heinrich Severloh, als "Bestie von Omaha Beach“ bezeichnet. Bis etwa 15 Uhr verschoss er etwa 12.000 Schuss mit dem MG und 400 Schuss mit den beiden Karabinern. Die Anzahl seiner Opfer ist sicher übertrieben. Aber sie bezeichnet die Situation.
Die Amis waren relativ schutzlos dem Mörser- und Mg.Feuer am Strand ausgesetzt. Das waren die üblichen Fehler der Militärführung, die sich durch die Geschichte ziehen und sinnlos Leben kosten. (zb. 1.179 Tote bei Operation Jubilee)
Auch danach die Szene , bei denen deutsche Soldaten erschossen wurden, die sich schon ergaben, ist verständlich. Es ist nicht richtig, aber verständlich.
Aber dann ging ein Trupp amerikanischer Menschen auf eine Mission. Ein MG-Nest wurde von feigen Deutschen gesäubert und eine Stadt ebenso. Danach fanden sie den guten James, blieben bei ihm und machten die Ortschaft verteidigungsbereit.
Die doofen Deutschen schickten nicht mal ein paar Aufklärer dort hin, die Panzer fuhren mit offenen Fahrerluk hinein und wurden schliesslich durch einen Lehrer mit seinem Handbuch und ein paar anfangs mittelmäßig motivierter Hanseln besiegt.
Oh ja, sooo geht das !
Leute, bin bestimmt nicht der Militärexperte. Aber so dämlich hätte sich kein Infanterist in den ersten Monaten seiner Ausbildung verhalten. Wir hätten bestimmt volle Hosen gehabt, aber sicher vernünftiger gehandelt, als diese Filmdeutschen.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unglaublicher Anfang, 10. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan (2 DVDs) (DVD)
Die erste halbe Stunde des Films, die die Landung der Aliierten in der Normandie zeigt ist eine der besten Szenen, die jemals in einem Kriegsfilm gezeigt wurden. Die realistische Darstellung des Grauens, in dem Krieg nur noch Abschlachten ist, unterstützt von perfekt räumlichen Sounds versetzt den Betrachter in nahezu beänstigendem Maße in den Film. Hier zeigt sich was ein genialer Regisseurs durch gekonnte und sinnvolle Nutzung modernster Techniken erreichen kann. Der Anfang ist der Teil des Films, der einem auch Jahre nachdem man den Film im Kino gesehen hat, lebhaft in Erinnerung ist.
Leider kann der Film das hohe Niveau des Anfangs nicht halten und wird zu einem, manchmal ewas oberflächlich inszenierten, klassisch amerikanischem Kriegsfilm, dessen Pathos & Patriotismus dem europäischen (oder eher dem deutschen) Zuschauer nicht unbedingt zugänglich ist. Zwar finden sich weiterhin Abstufungen, die das schwarz-weiß Schema durchbrechen, wenn z.B. gezeigt wird, daß auch die Guten nicht immer Helden sind und auch Verbrechen begehen können, aber dennoch ändert sich der Grundtenor nicht. Auch der Schluß entspricht, wie zu erwarten, dem einer Heldengeschichte.
Der Anfang des Filmes ist unbedingt sehenswert, wer aber einen Antikriegsfilm erwartet sollte sich überlegen danach weiterzuschauen. Wer einen Kriegsfilm erwartet, wird wohl auch nach den ersten Minuten Gefallen an dem Film finden, denn Kamera und Technik sind durchgehend brilliant und die folgende Heldengeschichte über Kameradschaft, Opferwillen und Einsatz für Freiheit und Vaterland entspricht so ziemlich genau dem was man von diesem Genre erwartet.
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32 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach dem realen Krieg?, 5. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan [2 DVDs] (DVD)
Viele haben ihn im Kino gesehen, viele haben ihn auf DVD gesehen. Ich muss gestehen, ich habe beides getan. Schon damals war man wegen der realistischen Darstellung des Krieges schockiert. Viele sind es auch heute noch...
Doch macht man hier nicht den Fehler, das voyeuriste Sterben aus der ersten Reihe als Realismus zu bezeichnen? Ist alleinig die Darstellung von Kugelhagel und Blut die Wahrheit der Grausamkeit des Krieges? Wie ich finde Nein!
Die realistische Darstellung aus "Der Soldat James Ryan" zeigt doch einige Schwaechen und wird ihrem Anspruch nicht gerecht. Was so hoch gelobt wurde, hatten andere Filme schon wesentlich besser dargestellt und sind mit wesentlich weniger drastischen Szenen ausgekommen.
Waehrend man ueber die ersten Minuten noch streiten kann, wieviel Realismus hier tatsaechlich verstanden ist. So driftet die Geschichte dann schnell ab. Ein Zug Soldaten soll hinter die feindlichen Linien um einen zu retten, der wahrscheinlich schon garnicht mehr lebt. Das ist der Stoff aus dem man tolle Geschichten macht. Mehr als eine solche ist es allerdings auch nicht.
Wenn man die Geschichte der Invasion etwas kennt, dann weiss man auch um die Anstrengungen, die dafuer noetig waren. Ein Scheitern haette wahrscheinlich auch die Niederlage Englands bedeutet. Zu einer zweiten waere man nicht faehig gewesen. Doch anscheinend kann man auf eine ganze Gruppe verzichten. Und weil dann schon die Mission so wichtig ist, da nimmt man auch noch ein Maschinengewehrnest aus, fuer dessen Vernichtung man eine freie Flaeche ueberqueren muss. Ich bin davon ueberzeugt, dass 1944 eine solche Stellung auf diese Art nicht auszuheben war!
Dann haben wir noch einen erfahrenen Scharfschuetzen, der mehrmals schiesst, aber seine Stellung nicht wechselt. Warum tut er das nicht? Damit der amerikanische Superschuetze (er schiesst glaube ich im ganzen Film nur 2mal daneben, trifft mit einem Zielfernrohr auf kurze Distanz mehrere schnell bewegte Ziele - Respekt!) ihn auch nicht verfehlt.
Und so zieht es sich durch den ganzen Film. Die absolute Kroenung ist jedoch die Schlacht am Ende. Ueber 50 man der deutschen Infanterie schaffen es nicht, eine kleine Gruppe Verteidiger zu schlagen. Natuerlich sagt man, dass die angreifende Truppe im Verhaeltnis 1/3 ueberlegen sein sollte, aber das war dann doch etwas zuviel des guten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein deutscher Panzer 44 auch nicht in Staedte faehrt. Es sollte bekannt sein, dass sie dort sehr verwundbar sind...
Und so geht mehr und mehr der propagierte Realismus vor die Hunde. Spielberg hat einen Kriegsfilm gemacht, einen von vielen und damit hoert es auch schon auf. Interessanterweise werden auch Kriegsverbrechen der Allierten gezeigt. Doch es fehlt ihnen jegliche Verurteilung. Es wird dem Zuschauer einfach nicht klar, dass es nicht vertretbar ist, Menschen verbrennen zu lassen, Gefangene zu erschiessen oder ihre Todesangst laecherlich zu machen. Das es nicht geht, dass man das Sterben jeden Amerikaners ausweidet, minutioes sein leiden festhaelt und den Gegner in der grossen dunkelen Masse sterben laesst.
Seinen Anspruch kann er nicht halten und gerade jemand mit der Geschichte Spielbergs sollte nicht so mit dieser Zeit verfahren! Schon garnicht nach einem Film wie Schindlers Liste!!!
Ich empfehle Filme wie das Boot, die Bruecke, im Westen nichts neues, Platoon, the day after, der schmale Grat oder auch Stalingrad. Vielleicht ist es einfach ein Problem der US-Gesellschaft, den Krieg groesstenteils nie gesehen zu haben. Waehrend in Europa jeder ueber 20 jaehrige Grosseltern haben, die ihre Sicht der Dinge weitergaben, die Zerstoerung, das Leid und den Tod des Krieges selbst erlebten. Man geht hier einfach anders mit dem Thema um, versucht etwas zu vermitteln, dass ueber ein Heldenepos hinaus geht.
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195 von 260 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen US-Helden, 9. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan [2 DVDs] (DVD)
Wie gut, daß es wenigstens US-Filme gibt, um aus der Geschichte zu lernen. Denn sonst wüßte man nicht, wie toll amerikanische Helden waren. Immer knapp mit den Mitteln verstehen es diese schlauen US-Füchse, dem deutschen Feind eine Falle nach der anderen zu stellen und selbst aus den aussichtslosesten Situationen einen Sieg zu machen. Pfiffig wie Dampfkessel stopfen sie Sprengstoff in ihre Socken, wehren den Feind bei Munitionsmangel mit zielsicher geschleudertem Helm ab und sind nie um ihr Blendax gereinigtes Lächeln zu bringen.
So ist es wohl auch zu erklären, daß der ins Militärhistorische umgesetzte Goony-Streifen von Spielberg bei Unkundigen den Eindruck erweckt, als sei die Katastrophe von Omaha so etwa in 20 Minuten mühevoll aber geschickt bereinigt gewesen. Tatsächlich steckten die US-Truppen den ganzen Tag dort fest und wurden zu Tausenden pausenlos abgemetzelt. Man erwog ernsthaft den Rückzug.
Hier nicht, denn die Kampfkraft der US-Kämpfer ist wie immer schier unglaublich. Mit kaugummibefestigten Spiegeln am Bajonett tricksen sie sich aus der Affaire und liefern US Kaugummi-Produzenten neue Werbe-Ideen. Mit jedem sparsamen Schuß räumen sie mindestens drei bis fünf Deutsche ab, die oft wie Kegel auf der Bowling-Bahn spektakulär durch das Set purzeln. Manch andere Deutsche werden später im Film nach einem Gewehrschuß in ihren offenen Panzer als lebende Fackeln durch die Straßen geistern, wohl um einen Wassereimer zu suchen. Man kann nur staunen, was in ihren Stahlkisten da so alles brennen soll. Denn die Wehrmacht führte bei ihren Kampffahrzeugen wie andere auch aus gutem Grund den Sprit nicht in der Fahrgastzelle und Munition brennt nicht, sie detoniert (Granaten) oder explodiert (Treibsätze). Aber es sieht immerhin eindrucksvoll aus.
In diesem Film entsteht über weite Strecken eine Schießbuden-Atmosphäre. Man wartet nur darauf, daß wieder ein paar Deutsche aus den Ecken springen, die dann wie der laufende Keiler in der Schießbahn abgeflitscht werden. Deutsche Deppen hingegen können kiloweise Munition auf einen US-Kämpfer abknattern und man kann sicher sein, daß sie zumindest nach Omaha nur noch selten treffen, sie haben es inzwischen wohl verlernt.
Die ganz seltenen Fälle, wo dies doch einmal geschieht, sind eher Zufälle oder der Finger Gottes im Gang der Geschichte. Dankenswerterweise dürfen wir es in diesem Film variantenreicher Tode miterleben, wie einem der schon am Boden liegenden US-Kämpen von einem kampfesbeseelten Soldaten der Waffen-SS unter der mystischen Beschwörung "Ist besser so, hast´s schneller hinter dir !" der eigene Dolch millimeterweise in die Brust gedrückt wird, begleitet von bezeichnenden Knirsch-Geräuschen. Ähnlichkeiten mit Ritualszenen aus Indiana Jones könnten nur Böswillige entdecken. Das Erzählprinzip hat Hollywoodtradition: Ab dem 27. gekillten Deutschen darf ein US-Held seinen Heimgang inszenieren. Dafür sind mindestens 5 bis 7 Minuten Film zu spendieren wobei es auch nicht an besinnlichen und zitierfähigen Bemerkungen erschütterter Kameraden fehlen darf. Deutsche werden hingegen verheizt wie die Dummies im Crashtest, sie fliegen wie leere Cola- Dosen ins Gebüsch, die Kamera interessiert dies dann nicht mehr.
Der aufwendige Film über die Rettung vom Leben des Bryan (englisch: Saving Private Ryan) aus Steven Spielbergs Filmschmiede ist nicht den historischen Fakten des Themas gewidmet, sondern der Selbstbeweihräucherung einer Nation, die sich in Filmphantasien ihre Vergangenheit selbst erfindet. So, wie dies weiland J.F. Kennedy tat mit seiner erfundenen Kriegsheldengeschichte aus dem Pazifik, in der aus seinem angeborenen Rückenleiden wunderbarerweise eine Kriegsverletzung wurde. Wird etwa die Realität der US-Geschichte heutigen Erwartungen so wenig gerecht, daß die Traumwelt einiger Filme dies kompensieren soll ?
Dem Streifen von Spielberg, der offenbar solchem Konzept verpflichtet ist, gelingt die fragwürdige Kunst, sich von einem ausgezeichneten, stellenweise erstklassigen technisch-ästhetischen Standard über drei Stunden hinweg konsequent durchzuarbeiten bis zum musikdurchdudelten Nullpunkt, an dem abschließend das leichtwehende Tuch einer halbdurchsichtigen US-Fahne vor dem düsteren Götterhimmel von Manitous ewigen Jagdgründen lodert.
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen Welt - und Kreisklasse, 19. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan (DVD)
Spielberg bietet uns mit "Der Soldat James Ryan" ganz ganz grosses Kino, veranschaulicht aber auch was einem (Anti-)Kriegsfilm schaden kann.

Fangen wir mit dem "grossen Kino" an: wie in der Vor-Rezension schon beschrieben wurde erhielt der Film 5 Oscars (Regie, Kamera, Schnitt, Ton und Toneffekte). Diese erhielt er absolut zu recht! Spielberg schafft es vorallem durch diese Komponenten den Zuschauer von Anfang an in grausame Brutalität eines Krieges und seiner tragischen Hauptakteure zu versetzen. Man schaue sich nur an wie Spielberg die Landung der Alliierten in der Normandie darstellt. Die Szene verdient nur ein Wort: MEISTERHAFT! Für mich die beste Szene in einem Kriegsfilm die jemals gedreht wurde. Realistischer kann man so etwas nicht ins Kino bzw. ins heimische Wohnzimmer bringen. Ebenfalls perfekt besetzt ist die Position des Hauptdarstellers mit Tom Hanks, der geradezu prädestiniert ist für die Rolle des Captain Miller.

Warum also "nur" drei Sterne für den Film?? Für mich verfällt er nach einer Weile zu sehr in das typische Schema der Hollywood-Produktionen für dieses Genre. Einfache Story mit amerikanischen Soldaten die wahnsinnige Kraftakte unternehmen und retten was eigentlich nicht zu retten ist. Alles schön serviert für den patriotischen US Kino-Besucher. Mich stört nicht das Deutsche Soldaten dabei, wie schon jemand schrieb, als Nazi-Skins ohne Gewissen und hässlichen Fratzen dargestellt werden. Dafür haben zu viele damals fanatisch bis zum bitteren Ende gekämpft. Nein, aber wenn ich bei diesem nicht ganz unproblematischen Thema schonungslos den Wahnsinn des Krieges, das Leiden der Soldaten und ihre Familien zeigen will (was "der Soldat James Ryan" durchaus tut und woran ich einen Anti-Kriegsfilm auch messe) sollte ich bei allen Freiheiten die sich ein Film nehmen muss, so nah wie möglich an der Realität bleiben. Durch übermässige Glorifizierung der (US-)Soldaten und ihrer Operationen leidet allein schon durch die fehlende Glaubwürdigkeit der ganze Film. Dies fängt schon bei der schwachen Story an: Nie im Leben hätten höchste Kreise des amerik. Militärs wenige Tage nach der Invasion, also in einer entscheidenden Phase, eine Gruppe von Soldaten zich Kilometer hinter die feindlichen Linien entsandt um einen einfachen Private zu suchen ohne zu wissen wo dieser sich aufhält oder ob er überhaupt noch lebt. Ich verstehe hier Spielberg nicht. Als wenn er sich nicht entscheiden konnte: Erst zeigt er in einer tiefgründigen Szene die vom Krieg gezeichnete Seele eines Soldaten bei einem Gespräch unter Kameraden dann insziniert er eine "glorreiche" Verteidigungsschlacht. Weder hätte eine Gruppe von ein dutzend Mann mit 2 Maschinengewehren plus ein paar Kilo Sprengstoff eine Chance, einen Panzer-Angriff samt Infantrie aufzuhalten noch hätte ein einziger US-Soldat schätzungsweise 8-10 gegnerische Soldaten mit einem einziegen Karabiner bewaffnet zur Aufgabe zwingen können um diese dann schließlich doch laufen zulassen. Dadurch zeigt man weder die Sinnlosigkeit eines Krieges noch ehrt man die Männer die damals ihren Kopf hinhielten. Wirklich respekt zollen würde man ihnen wenn man ihr damaliges Handeln korrekt darstellen und nicht durch irgendwelche Absurditäten kaschieren würde.

Deshalb: Der Film fängt grandios an, bietet auch danach noch das ein oder andere ansehliche kann aber durch die schwache Story das Niveau nicht halten - deshalb drei Sterne!
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 28. Juni 2001
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan (2 DVDs) (DVD)
In einigen Teilbereichen kann ich mich den positiven Vorreden anschließen, insbesondere was Bild und Ton (!) angeht. Einige Aspekte des Films möchte ich trotzdem aus meiner Sicht beschreiben. Selbst beim zweiten oder dritten Mal finde ich die Anfangssequenz so belastend, dass es mir schwer fällt, nicht direkt zur eigentlichen Suche nach Ryan zu springen. Ich finde, dass trotz aller Grausamkeiten des Krieges eine so detaillierte Darstellung der physischen Grausamkeit nicht unbedingt notwendig ist. Der von mir auch sehr geschätzte Film "Der Schmale Grat" hat auch ohne massenhaft abgetrennte Körperteile eine immense Wirkung auf mich gehabt.
Und dann das Thema Patriotismus. Klar ist mir, dass die deutschen Soldaten in einem solchen Film ihre historische Rolle übernehmen müssen aber die übertriebene Schwarz-Weiß-Zeichnung mißfällt mir sehr. Die Hinrichtung von Kriegsgefangenen beinahe witzig und vollkommen ohne Kritik darzustellen ist mir zuwider.
Am schlimmsten ist jedoch, dass der Umstand, einen Gefangenen am Leben gelassen zu haben, hier durch die späten Folgen dieser Entscheidung ja fast dazu animiert, jeden Gefangenen ins Jenseits zu befördern. Da habe ich von Spielberg mehr erwartet.
Ich glaube kaum, dass jemand, der mit seinem Großvater einmal unter dessen Tränen über den Krieg gesprochen hat, nachvollziehen kann, warum jeder kleine deutsche Soldat in diesem Streifen als durchtrieben und rücksichtslos beschrieben wird. Das ist mir zu einfach !
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Soldat James Ryan - brillant, aber auch fragwürdig, 7. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan (2 DVDs) (DVD)
Erst einmal: der Film ist klasse gemacht, von hoher technischer Qualität. Kamera, Ton, Musik sind erste Sahne. Auch Spielbergs Regieleistung ist einmalig. Die Darsteller tun ein übriges. Herausragend: Tom Hanks als (scheinbar) harter Soldat. Aber auch die übrige Crew kann sich sehen lassen. Die ersten und letzten zwanzig Minuten sind Filmgeschichte, daran gibt es nichts zu rütteln. Die Massaker sind mit so unglaublicher Wucht und Intensität inszeniert, daß einem schier der Atem schockt. Aber hier hört die Bewunderung auch schon wieder auf: "Der Soldat James Ryan" kann anfangs zwar schockieren, insgesamt aber vertreibt der Film eine fragwürdige Botschaft. Nach dem Motto: Krieg ist zwar übel, aber gerechtfertigt, wenn es ziemlich viel Böse erwischt. Und das sind hier natürlich wieder mal die Deutschen, die als eiskalte Killer dargestellt werden, während die Amerikaner als Retter der Menschheit auftreten. Spielberg hat keinen Antikriegsfilm gedreht (auch wenn er es uns glauben machen wollte). "Der Soldat James Ryan" ist ein gut gemachter Kriegsfilm, mehr nicht. Was besonders schwer wiegt: um einen einzigen amerikanischen Soldaten zu retten, beißen nicht nur eine Menge böser Deutscher, sondern auch einige seiner Landsleute ins Gras. Das Drehbuch ist das große Minus des Films. Einige der Dialoge hätte man sich sparen können, ebenso den gefühlsduseligen Salut von James Ryan am Grab von John Miller. Ein technisch gut gemachter und faszinierender Film wird durch diese Gesten immer wieder in unerträgliches Pathos getaucht.
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1.0 von 5 Sternen Völlig überschätzter Film, 5. August 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Soldat James Ryan [2 DVDs] (DVD)
Auch nach mehrmaligem Anschauen, kann ich nicht begreifen, was an diesem Film so toll sein soll. Abgesehen von einer Sache: Der Landung in der Normandie am Anfang des Films!
Gut, einige Sachen sind nicht 100% realistisch, so z.B. die Tatsache, dass den Alliierten am Omaha Sektor in Wirklichkeit erst mit der 3. Angriffswelle der Durchbruch gelang. Eigentlich hätten also schon massenweise Tote am Strand liegen müssen, als sich für Tom Hanks die Luken öffnen. Ausserdem wird nichts von der riesigen Schiffsflotte gezeigt, die die deutschen Verteidiger stundenlang unter Artilleriefeuer nahm. Das war in "Der längste Tag" besser dargestellt.
Aber was die Erstürmung des Strandabschnitts betrifft, so ist es das realste Stück Kriegsfilm, das ich bisher sah. Grandios!
Man spürt förmlich die Todesangst der unter Dauerfeuer liegenden Soldaten. Vorrücken ist Selbstmord. Dableiben ist Selbstmord. Zurück ins Wasser wäre ebenfalls Selbstmord.
Diese Stelle des Films zeigt den Krieg, wie er wirklich gewesen sein muss. Brutalster Horror für alle Beteiligten.
Wenn der Film auch nur 10% des Realitätsgrades der Anfangsszene behalten hätte, würde ich ihm mindestens 4 Sterne geben.
Aber was nach dieser Szene kommt, ist nichts als billigster Ami-Pathos-Kitsch, der mit der Realität aber auch gar nichts zu tun hat.
Die Deutschen sind charakterlose, dumme Schießbudenfiguren, die nichts zu tun haben, als scharenweise ins Gewehrfeuer unserer Superhelden zu rennen.
Warum müssen sich die Amis immer so darstellen? Dasselbe Muster zieht sich durch fast alle Vietnam-Filme. Müssen sie etwas kompensieren? In amerikansischen Kinos wurde jedenfalls bei jedem abgeschossenen Deutschen in Saving Private Ryan gejubelt und wenn ich mir die Darstellung der kurzgeschorenen Krauts anschaue, ist das auch durchaus verständlich.
Die Deutschen sind nämlich nicht nur dumm und feige in diesem Film, sie sind vor allem äußerst hinterhältig und gemein. (Beispiel: Tom Hanks gibt die Order einen gefangenen Deutschen (der sich vor Angst natürlich in die Hosen macht, ein Ami wäre da tapferer) freizulassen, anstatt ihn zu erschießen. Natürlich ist es genau dieser Soldat, der den guten Tom am Ende des Films feige abknallt. (Wenn man schon einem Deutschen hilft...)
Dafür wird der Deutsche natürlich ebenfalls erschossen. Er hätte sich eben wie versprochen der nächsten Ami-Einheit ergeben müssen. Dass er dazu aber erst durch die deutschen Lininen gemusst hätte (Hanks Trupp operiert ja hinter der Front), stört dabei wohl keinen. Er hätte also der deutschen Einheit sagen müssen: Tut mir leid, ich kann nicht bei euch bleiben, ich habe den Amis da hinten nämlich versprochen, mich den Aliierten zu ergeben. Tschüssi!
Dafür hätte wohl jeder Verständnis gehabt. ;-)
Was man sonst bei diesem Film lernt: Die Waffen SS war eine Idiotentruppe, die es nichtmal in Kompaniestärke schafft, einem Dutzend Ami-Helden beizukommen.
Deutsche Panzer haben im Gefecht das Turmluk vorzugsweise offen, MG's dürfen auf vorbeirennende Amis nicht angewendet werden. Die Panzer selbst knackt man am besten, indem man ihnen mit alten Socken die Ketten wegsprengt.
Sturmgeschütze (im Film sollen das Panther-Panzer sein) können dafür ihre Kanonen fast im 90% Winkel bewegen, um in Kirchtürmen verschanzte Sniper zu erwischen. (Womit sollte man diese Superhelden aus Stahl auch sonst töten?)
Deutsche Handgranaten sind nur dazu gebaut worden, um von tapferen Amis zurückgeschmissen zu werden. Dass die reale Zündverzögerung ein solches Unterfangen sinnlos gemacht hätte, interessiert bei soviel Schwachsinn eh keinen...
Wenn sich tapfere GI's mit einem MG verschanzen, haben sofort mindestens ein Dutzend Wehrmachtssoldaten anzutreten, um sinnlose Befehle schreiend, ins Feuer zu laufen. (Sollten sogar Amis mal nachladen müssen, hat man natürlich solange zu warten.)
Ich frag mich wirklich, wie diese idiotischen Krauts den Weg nach Frankreich überhaupt gefunden haben und wie schlecht die anderen Armeen Europas wohl sein müssen, um von denen geschlagen worden zu sein.
Am Ende des Films flattert natürlich der Sternenbanner über den Bildschirm, nachdem Ryan brav vor'm Grab des toten Captain salutiert hat.
Spielberg sollte sich wirklich besser wieder an E.T. oder seine Dinos halten, anstatt ein Machwerk wie dieses abzuliefern.
Wer einen wirklich guten Kriegsfilm sucht, sollte sich lieber Filme wie "Im Westen nichts Neues" anschauen.
Warum Der Soldat James Ryan von einigen Leuten als realistisch bezeichnet wird, ist mir jedoch völlig unverständlich.
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