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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 24. April 2011
>>> ZUM FILM <<<
Regel Nr. 1: Jemand wird durch die Gene der Eltern, mit Hilfe der Wissenschaft oder schlicht durch einen Unfall zum Superhelden.
Regel Nr. 2: Ein Superheld hat immer phantastische Superkräfte, um das Böse in die Schranken zu weisen
Regel Nr. 3: Ein Superheld trägt ein beeindruckendes Kostüm, um seine Gegner einzuschüchtern
Ausgelutscht und langweilig? Schon tausend Mal gesehen? Dann sollte man unbedingt einmal einen Blick auf "Kick-Ass" werfen. Dieser erfrischend andere Superhelden-Film schert sich einen Dreck um die geltenden Regeln und erzählt die Geschichte von ein paar sehr gewöhnliche Menschen, die, ausgestattet mit menschlichen Kräften, in den Kampf gegen das Böse ziehen.

Da kann es dann schon vorkommen, dass das Superheldenkostum nicht perfekt sitzt oder gar lächerlich wirkt. Auch sind die vermeintlichen Superhelden jederzeit verletzbar und schweben bei ihren nächtlichen Touren oftmals in Lebensgefahr. Das klingt nach 08/15-Action-Film, ist bei "Kick-Ass" jedoch ein erfreulich anderes Erlebnis. Alle paar Minuten bekommt man als Zuschauer Szenen zu sehen, die man so sicher nicht erwartet hätte. Meine anfängliche Skepsis war nach kurzer Zeit verflogen. Mit jeder Filmminute war ich ein Stück mehr von der unkonventionellen Art des Films begeistert, der mutig einen völlig eigenen Weg einschlägt, um eine Superheldengeschichte zu erzählen. Zugleich hält er den Standard-Produktionen des Genres gekonnt den Spiegel vor, die sich in den prinzipiell immer gleichen Geschichten zumeist nur durch austauschbare Helden voneinander unterscheiden.
Dass der Titelheld "Kick-Ass" im Laufe der Geschichte eher zur Nebenfigur degradiert wird, ist nur eine von mehreren überraschenden Wendungen im Film. Dass letztlich aber ein kleines Mädchen zur eigentlichen Superheldin mutiert und, assistiert von "Kick-Ass", die bösen Buben weitestgehend im Alleingang zerlegt, ist das Sahnehäubchen auf die Geschichte.

Sehr positiv fallen auch die eingestreuten Comiczeichnungen auf, die immer wieder Realszenen miteinander verbinden. Die Handlung wird mit Hilfe des Comicstils im Zeitraffer vorangetrieben; in wenigen Bildern werden teilweise ganze Schicksale erzählt. Ergebnis: Sehr originell, zum Teil richtig ergreifend und einfach klasse gemacht!

Allerdings, davor müssen empflindliche Gemüter gewarnt werden, besitzt der Film einen extrem hohen Gewaltfaktor. So platzen Menschen, werden Gliedmaßen teilweise im Sekundentakt abgetrennt und das Blut fließt in Strömen. Wenn man dann noch bedenkt, dass für einen Großteil der getöteten Menschen das schon erwähnte Mädchen verantwortlich ist, dann wird schnell klar: "Kick-Ass" bewegt sich auf einem sehr schmalen Grat. Sittenwächter werden unzählige Szenen finden, um den Film an den moralischen Pranger zu stellen. Folglich lässt sich auch über die FSK 16-Altersfreigabe trefflich streiten...
Da der Film jedoch ganz klar als eine Parodie auf das Genre der Superhelden-Filme angelegt ist, funktioniert er in meinen Augen sehr gut. Viele Personen und Szenen sind sehr überzeichnet dargestellt. So manche Action-Einlage könnte direkt aus "Matrix" stammen. Spätestens da wird klar: Wenn die Grenzen physikalischer Gesetze scheinbar mühelos überwunden werden, sind wir weit von einer realistischen Geschichte entfernt. "Kick-Ass" stellt also gar nicht den Anspruch, realistisch wirken zu wollen.

>>> FAZIT <<<
Ich bin ein großer-Film-Fan und hatte schon befürchtet, dass ich bereits zu viele verschiedene Filme gesehen hätte, als dass sie mich noch überraschen können. "Kick-Ass" hat das geschafft! Ein zwar sehr brutaler aber trotzdem humorvoller, satirischer, spannender, abwechslungsreicher und origineller Blick auf das Genre der Superheldenfilme. Volle Wertung und eine klare Kaufempfehlung!
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Man kennt das ja: Die Welt ist schlecht und ungerecht, böse Buben lauern an jeder Ecke und ein Mann (oder eine Frau, je nachdem...) wird von einer radioaktiven Filzlaus oder ähnlichem Gewürm in den kleinen Zeh gebissen und mutiert zum Rächer der Unterdrückten. Doch die Realität sieht bekanntlich anders aus und in der Regel taucht nie ein Superheld auf, wenn man ihn braucht, während das Verbrechen still und heimlich (zumindest mehr oder weniger...) die Gesellschaft regiert. Von diesen Zuständen hat Durchschnitts-Nerd Dave Lizewski gehörig die Nase voll und beschließt etwas zu unternehmen. Im Internet bestellt er sich einen Kampfanzug und patrouilliert von diesem Moment an die Straßen, um sich den finsteren Gestalten in den Weg zu stellen und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Dummerweise trifft er dabei auf zwei "echte" Superhelden, Big Daddy und Hit Girl, die sein Leben kräftig durcheinander schütteln. Durch die verschiedenen Aktionen als Held macht sich "Kick-Ass", wie sich Dave nennt, mit der Zeit zur Zielscheibe für die New Yorker Mafia, aber inspiriert auch zahlreiche Menschen zum besseren Handeln...so auch den mysteriösen "Red Mist", der aber ganz andere Motive für sein Superhelden-Dasein hat.

"Kick-Ass" ist vor allem eins: Grundtief sympathisch. Es ist einfach eine herrliche Abwechslung mit anzusehen, wie aus dem unbedarften Teenager mit der Zeit ein weitaus echterer Held wird, als "Batman", "Spider-Man" und all die anderen jemals sein könnten. Natürlich übertreibt auch die Comic-Verfilmung maßlos und spart auch nicht mit entsprechend comic-hafter Gewaltdarstellung, aber wird damit auch der exzellenten Vorlage in vielerlei Hinsicht gerecht. Aaron Johnson als titelgebender Held "Kick-Ass", Chloë Grace Moretz als putziges "Hit-Girl", Christopher Mintz-Plasse als "Red Mist" und natürlich Nicolas Cage als Batman-Verschnitt "Big Daddy" bilden zudem eine äußerst umsetzungsgerechte Riege an Darstellern, die den Grad zwischen bitterböser Satire und knalliger Übertreibung teilweise brillant meistern. Unterstützt wird die Wirkung des Filmes auch maßgeblich durch Henry Jackmans superben Soundtrack, der mit allerhand Songs von exzellenten Bands der Marke "Prodigy" ergänzt wird.

Rein technisch ist die Scheibe ebenfalls durchaus gelungen, insbesondere in punkto Bild trumpft die Scheibe mit herausragenden Werten in Detailgrad, Schärfe und insbesondere der Farbgebung nebst des dazugehörigen Kontrasts auf. Wenn man den eigentlichen Low-Budget-Hintergrund des Filmes betrachtet, ist diese Leistung nur um so nennenswerter, da man dank der Technik nie das Gefühl hat, eben eine solche zu sehen - wobei ich an dieser Stelle auch nicht verneinen kann, dass dies auch dem sichtlich investierten Herzblut von Regisseur Matthew Vaughn zu verdanken ist, der auf die dankbare Comic-Vorlage von Mark Millar zurückgreifen konnte. Tontechnisch schießt einem "Kick-Ass" eine klasse englische DTS-HD-MA-5.1-Tonspur vor den Latz, die fast durchgehend mit angemessener Räumlichkeit und punktgenauen Einsätzen für den Subwoofer auftrumpft - das gilt, mit leichten Einschränkungen (die aber kaum auffallen, da muss man die Ohren schon genau spitzen und darf ja nicht im Geschehen des Filmes versinken :) ) aber auch für die deutsche Tonspur. Auch gelungen sind die Extras, insbesondere der Weg vom Comic zum Film dürfte Fans begeistern - insbesondere diejenigen, die Mark Millar bisher noch nie gesehen und sprechen gehört haben, der Typ wirkt einfach nur sympathisch.

Kurz noch zur Hülle: Ich habe mich für das "Reel Heroes"-Steelbook entschieden und dieses macht äußerlich, dank der mehr als passenden Comic-Optik, einiges her. Der FSK-Sticker ist schnell und ohne Rückstände ablösbar. Die Innenseite überzeugt jedoch weniger, da hier das "blanke Blech" vorherrscht, da hätte man sicher auch noch ein wenig mehr Liebe zum Detail investieren können. Dennoch ist "Kick-Ass" eine absolute Kaufempfehlung (egal in welcher Edition), da es sich um eine der wenigen sehr Comic-getreuen Umsetzungen handelt und in seiner sympathischen Art und Weise in seinen Bann zieht. Die fünf Sterne sind daher in Summe mehr als verdient.
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am 17. März 2016
Ein außergewöhnlicher Super-Helden-Film, auch wenn N. Cage nur eine Nebenrolle spielt. Ich habe den Film im Fernsehen gesehen und musste ihn unbedingt haben. Die Geschichte des anfänglichen "Möchte - Gern - Superhelden", der später dann doch noch seinen ganz ganz großen Aufritt bekommt, ist einfach nur genial. Für Fans der Super - Helden -Filme ein Muss. Mein heimlicher Filmheld ist jedoch "Die Kleine"...
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am 27. Juni 2016
Um ehrlich zu sein, hat mich die Aufmachung des Films lange abgeschreckt und ich dachte nur, was ist das für ein "Schrott".
Die Beschreibungen, die ich gelesen habe hörten sich auch nicht wirklich toll an und ich habe eigentlich nur aus Mangel an Alternativen den Film angefangen bei Amazon zu streamen.
Ich dachte schon, ich würde es sowieso bereuen und schnell wieder ausschalten.
Doch dann ging es los.....eine Mischung aus sehr guten Actionszenen und guten Gags!
Ich will hier nicht Spoilern!
Einfach nur den Tipp an Alle geben, die sich genau so wie ich nicht vorstellen können, dass dieser Film etwas sein könnte, das man sich ansehen sollte, macht es und schaut einfach mal rein, es lohnt sich definitiv!
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am 11. Juni 2011
Wer von uns hatte noch nie Momente im Leben, in denen man sich wünscht, die Welt oder zumindest das Leben eines einzigen Menschen zu retten? Womöglich hätte man diese Rettung vollziehen können, dessen ungeachtet zieht man doch lieber vor, sich umzudrehen oder weiter zu gehen. Gemäß Mark Millars und Matthew Vaughns Theorie könnte eine solche Rettung allen von uns gelingen, in dem man versucht und/oder daran glaubt, ein Superheld zu sein.

Weit davon entfernt mit großen Budgets und Spezialeffekten der letzten Generation zu beeindrucken, werden bei "Kick-Ass" zwei Aspekte deutlich: Die Idee und die Vision.

Die "Superhelden" in diesem Film sind in Wirklichkeit gar keine Superhelden, die von einer Spinne gebissen, gentechnisch verändert oder gar einer außerirdischen Energiequelle ausgesetzt wurden, um hierdurch von besonderen Fähigkeiten und Talenten zu profitieren.

Dave aka Kick-Ass ist ein gewöhnlicher, schüchterner Gymnasiast, bei seinen Mitschülern teilweise unbeliebt, möglicherweise Jungfrau und ein leidenschaftlicher Comic-Leser. Als er eines Tages nicht mehr gewillt ist, die ganzen Ungerechtigkeiten, die ihm selbst und anderen widerfahren, zu ertragen, bestellt er sich bei einem Online-Versand sein "Superheld-Kostüm" und nimmt sich vor, anderen zu helfen und Superheld zu werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es ihm tatsächlich, eine Person, die an einer Schlägerei auf offener Straße beteiligt ist, zu retten und wird mithilfe des Internets zum Superhelden, auch zum Superhelden der Massenmedien.

Erst nachdem er zum Superhelden avanciert, erfährt er, dass es auch andere Superhelden gibt, die zwar genau wie er nicht gentechnisch verändert wurden (;-)) aber viel, viel mehr drauf haben - Hit Girl und Big Daddy. Auf der Suche nach Gerechtigkeit sind diese zwei gewaltbereit und schrecken auch nicht davon zurück, andere Menschen umzubringen.

Sicher, das Bild eines 11-jährigen Mädchen, das in Perfektion mit Messern und Handwaffen hantiert, ist pädagogisch nicht sinnvoll und kann ruhig kontrovers debattiert werden. Aber nicht ohne Grund ist dieser Film ab 16 Jahren freigegeben. Wer aber Hit Girl nicht gesehen hat, hat wirklich etwas verpasst.

Weil die Charaktere allesamt fesselnd sowie facettenreich sind und die Geschichte mit einem gut fokussierten Tiefgang, Humor und reichlich Aktion geladen ist, vergeht bei diesem Film die Zeit wie im Flug. Er hat zweifelsohne jetzt schon den Kultstatus erreicht, das Wichtige dabei ist, dass darin neben der Idee auch eine Vision transportiert werden.

Das Bild, die Kameraführung und der Soundtrack sind brillant.

Meine Erwartungen an diesen Film, obwohl ich überhaupt nicht auf "Superhelden" stehe, wurden bei weitem übertroffen und ich freue mich jetzt schon auf eine eventuelle Fortsetzung - absolut sehenswert!
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TOP 500 REZENSENTam 8. September 2014
Ich hatte zunächst sehr meine Zweifel, mir „Kick Ass“ überhaupt anzuschauen. Warum? Naja, ein Film in dem einige Kids auf Superhelden machen und sich mit Kriminellen anlegen, als wenn es das normalste auf der Welt wäre, klingt schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Nunja, ich habe mir auch „Percy Jackson“ und „Harry Potter“, ebenso „Kevin allein zu Haus“ angeschaut, also wollte ich auch diesem Film eine Chance geben.

Die Geschichte:
Der Teenager Dave Lizewski ist das was man einen durchschnittlichen Teenager nennt. Er fällt nicht auf, hat eine Handvoll Freunde und verbringt seine Zeit mit Comics oder am Computer. Bis er eines Tages die Entscheidung fällt, ein Superheld zu sein, was ihm beim ersten Versuch auch gehörig misslingt. Doch nach einem neuen Anlauf, verbreiten sich seine Taten vor allem auch dank Internet rasend schnell. Allerdings hat das Superhelden Dasein nicht nur eine Sonnenseite, denn schließlich hat man dadurch nicht nur eine Menge Freunde sondern auch einige Feinde…

Hier haben wir es definitiv nicht mit einem Film der Marke „Percy Jackson“, „Spy Kids“ oder „Harry Potter“ zu tun. Von der Gewaltdarstellung orientiert man sich sogar an Filmen wie „Shoot 'em up“ oder „Kill Bill“, was sicherlich nicht nur mich überrascht haben dürfte.
Dabei braucht der Film allerdings auch ein wenig Zeit, bis er in Fahrt kommt, denn zunächst wird einem schon vorgegaukelt, dass man es mit einer harmlosen Teenie-Komödie zu tun haben könnte. Doch nach einiger Zeit der Eingewöhnung nimmt die Geschichte immer mehr an Fahrt auf und entwickelt dabei eine Eigendynamik, die sogar zur Selbstverständlichkeit wird.
Unterstützt durch einen wirklich sehr guten Cast bei der wohl Nicolas Cage und Mark Strong (der Bösewicht aus „Sherlock Holmes“) am meisten bekannt sein dürften, sticht vor allem die junge aber vielversprechende Chloë Moretz als Hit Girl heraus, die wohl bei konsequenter Verfolgung, nicht zum letzen Mal von sich hören ließ.

Das Bild:
•Bildformat: 1920x1080p (2,35:1)
•Codec: MPEG-4/AVC

Das Bild wird in 2,35:1 und in MPEG-4/AVC codiert dargestellt. Die Bildschärfe erreicht dabei Referenzniveau und bietet eine enorme Plastizität. Beeindruckend sind auch die kräftigen Farben sowie der satte Schwarzwert, bei dem auch die Kontraste und die Durchzeichnung keinen Grund zur Klage liefern.
In vielen Szenen sind hierbei beispielhafte Darstellungen von schönen Farbdarstellungen zu bemerken. Alleine die Eröffnungsszene macht dies bereits deutlich. In Punkto Schärfe sind kleinste Details ohne Doppelkonturen zu erkennen, was belegt, dass hier bzgl. HD-Transfer nicht geschlampt wurde.
Allerdings merkt man dem Film auch die Comic-Herkunft an, denn an entsprechenden Effekten und Stilelementen wurde ebenso nicht gegeizt. Diese fügen sich aber hervorragend in das Gesamtbild ein und stören in keinster Weise.

Der Ton:
•Deutsch DTS 5.1
•Englisch DTS-HD MA 5.1
•Spanisch DTS 5.1
•Portugiesisch DTS 5.1

Leider wird für die deutsche Tonspur lediglich DTS 5.1 Klang geboten, während das englische Original in DTS-HD MA 5.1 vorliegt. Das muss aber nicht als KO-Kriterium gewertet werden, denn bei der Synchronspur hat man wirklich das Beste aus dem Möglichen herausgeholt, so dass mir persönlich keine sonderlich negativen Merkmale aufgefallen sind.
Die Surroundkanäle vermitteln den Film über eine authentische Atmosphäre, bei der auch dem Subwoofer nicht langweilig wird, welcher nicht zu dominante Bässe hervorragend in den Gesamtsound mit integriert. Generell wurde Ton sehr kraftvoll und dynamisch abgemischt, bei dem die Dialoge dennoch sehr gut verständlich bleiben.

Die Extras:
•Eine neue Art Superheld: Kick-Ass das Making-Of
•Die Kunst von Kick-Ass: exklusive Zeichnungen, Storyboards und Designs
•Featurette: Kick-Ass, der Comic
•Audiokommentar mit Regisseur Matthew Vaughn

Bei den Special Features hat man zwar nicht komplett das Pensum des Machbaren ausgeschöpft bietet aber dennoch eine Menge an weiteren interessanten Informationen. Zum einen sei hier das Making of erwähnt. Ein Featurette geht hierbei auf die Comic-Vorlage ein, welche vor allem im deutschsprachigen Raum sicherlich nur wenigen bekannt sein dürfte. Des Weiteren gibt es neben dem obligatorischen Audiokommentar des Regisseurs noch einige exklusive Zeichnungen, Storyboards und Designs.
Erfreulicherweise wurde das ganze Bonusmaterial komplett in HD mit auf die Blu-ray gepackt. Löblich!

Fazit:
Für mich stellt „Kick-Ass“ einen Überraschungshit dar, vor allem deswegen, da man eigentlich was ganz anders hinter der Geschichte vermutet, die etliche Gewaltorgien bietet und dabei kräftig am Rand der Jugendfreigabe kratzt.
Die technische Seite in Punkto Bild und Ton wurde meisterhaft umgesetzt und bewegt sich auf Referenzniveau. Hier dürfte jeder Heimkinofan sicherlich begeistert sein.
Extras sind sehr informativ aber lediglich begrenzt vorhanden. Hier wäre zwar noch ein wenig mehr drin gewesen, aber dennoch kann man den Film getrost weiter empfehlen!
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am 27. Januar 2016
++Handlung++
Dave Lizewski ist ein normaler Teenager. Keine Freundin, keine Superkräfte, aber eine schräge Idee. Als ,,Kick-Ass" will er in den Straßen von New York für Recht und Gesetz kämpfen, kassiert dafür aber erst einmal ordentlich Prügel. Gleichzeitig erscheint ein Superheldenduo auf der Bildfläche: Big Daddy und seine kampflustige Tochter Hit-Girl, die der Gangsterbande um Mafioso Frank D'Amoco den Krieg erklärt haben. Erst im großen Showdown wird auch Kick-Ass beweisen können, dass er seinen Namen zu Recht trägt.

Kick Ass spart nicht mit kompromissloser Action und derben Humor und macht ihn deswegen so besonders! Nicht nur für jeden Comic-Fan ein Must-Have!
Kaufempfehlung
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am 3. Oktober 2013
‚Kick-Ass’ ist einfach eine wunderbare Perle des modernen Kinos, dass das allgegenwärtige Superheldengenre als das totale Dumpfbackenkino entlarvt:
Der Film spielt dabei in einer Realität, in unserer Realität, in der Superhelden eben nur in Comics und bewegten Bildern existieren, aber keine Realität sind. Dass ein Nerd auf die Idee kommt, unbelastet von irgendwelchen Superkräften, sich als Superheld zu inszenieren, spiegelt besonders das Misstrauen gegenüber Staat und System wider, dem nicht mehr zugetraut wird, mit den herrschenden Zuständen fertig zu werden, so dass aufgebrachte Bürger dies selbst in die Hand nehmen müssen und sich dabei an fiktiven Vorbildern orientieren.

Im Grunde genommen sieht Kick-Ass in seinem Superheldenkostüm auch nicht lächerlicher aus als andere Superhelden, nur haben wir uns an deren Aussehen gewöhnt und werden diese in Comics, Film und Fernsehen ja auch stets in Heldenpose inszeniert. Aber man stelle sich einen dieser gängigen Superhelden in der Realität vor, wie er plötzlich auf das Dach einer Strassenbahn springt, sich von einem Gebäude hangelt, an irgendeinem Seil durch Strassenschluchten schwingt oder anderen Blödsinn anstellt … ich glaube nicht, dass das jemand so toll finden würde, also warum lassen wir uns derlei Schwachsinn in Filmen unterschieben?
Und ‚Kick-Ass’ zeigt eben, wie schnell ein solches Superheldendasein aus dem Ruder laufen kann:Schon bei seinem ersten Einsatz wird der selbst ernannte neue Superheld Kick-Ass schwer verletzt – schon hier entlarvt der Film die sattsam bekannten und stets folgenlosen Superheldenszenen samt dessen Klischees als schwachsinnigen Einfall fernab jeglicher Realität, deren Helden Aktionen zeigen, die zu schwersten Verletzungen führen müssten.
In ‚Kick-Ass’ treten dann Big Daddy und Hit-Girl auf den Plan, die eben genau jene Aktionen zeigen, die derlei Superheldenepen eben bieten sollen. In die eher naiven Vorstellungen des Helden Kick-Ass bricht Hit-Girl mit diversen blutrünstigen Aktionen ein, die dem Helden dann erst seine Naivität vor Augen führt. Gleichzeitig bemüht sich ‚Kick-Ass’ aber auch, stets die Frage zu stellen, was denn wäre, wenn sich in der Realität tatsächlich jemand als Superheld in Szene setzen würde, stellt die Frage nach den Grenzen. Es wird leider viel zu selten erwähnt, aber all diese Superhelden (die ja meist amerikanischen Ursprungs sind), sind letzten Endes nichts anderes als eine ins Groteske verzerrte Vigilantenphantasie. Es darf doch wohl bezweifelt werden, dass in der Realität staatliche Strafverfolgungsbehörden brav dabei zusehen würden, wie irgendein verkleideter Zivilist auf eigene Faust gegen irgendwelche Verbrecher, Kriminellen und andere Finstermänner vorgeht oder solche Behörden gar mit derlei Superhelden zusammer arbeiten würden und dabei sind die juristischen Konsequenzen noch gar nicht bedacht.
All dies wird in ‚Kick-Ass’ auf intelligente Weise zur Sprache gebracht. Das letzte Drittel des Films präsentiert dann doch noch eine Superheldenaction, die jedoch derart überdreht ist, dass auch wieder all die anderen Superheldenfilme als hohl-anspruchslose Rummelattraktion entlarvt. Dabei würde der Film nicht so gut funktionieren, hätten die Produzenten dir für solche Filme üblichen durchtrainierten, jedoch ausdruckslosen esichtsvermieter engagiert. Stattdessen glänzen Aaron Johnson in der Titelrolle und im letzten Drittel dominiert Chloë Grace Moretz als Hit-Girl die Szenerie.

‚Kick-Ass’ schlägt dabei in die gleiche Kerbe wie auch ‚Super’ und ‚God Bless America’, ähnelt den anderen beiden Filmen nicht nur in Aufbau und Gestaltung, sondern auch in Charakteren und Aussage.

Dass ‚Kick-Ass’ keiner dieser Mega-Blockbuster war, über den man schon vorab mehr mitgeteilt bekam als man wissen wollte und ihn gar nicht mehr sehen wollte, sondern immer noch eher ein Geheimtip ist, macht den Film zusätzlich sympatisch, denn das moderne Mainstream- und Blockbusterkino ist inzwischen leider derart peinlich und anspruchslos geraten, dass ich deren Filme inzwischen meide und mir eher Filme ansehe, die nicht solch ein großer Kassenerfolg waren, dafür durchdachte Handlung und Charaktere bieten, in denen sich die Realität widerspiegelt und die Produzenten auch nicht um eine Botschaft verlegen sind. ‚Kick-Ass’ macht klar, dass es nicht gleich der Supergangster sein muss, den es zu bekämpfen gilt, sondern dass man auch im Kleinen anfangen kann, indem man einfach sich aufrecht äußert, ohne sich um die Folgen zu kümmern und nicht dauernd bloss darauf achtet, auf welche Weise man möglichst schnell voran kommt, um Karriere zu machen und alle diese gesellschaftlichen Erwartungen zu erfüllen. Richtig und falsch sind immer noch leicht zu erkennen, danach zu handeln leider schon schwierger!

Leider blieb ‚Kick-Ass’ ohne große Folgen, wie die diversen seitdem produzierten Superheldenepen zeigen und auch noch munter weiter produziert werden.
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am 30. April 2010
Es gibt inzwischen zwei Namen, die für stilistisches und cooles Kino außerhalb der Mainstream Welle stehen. Denn neben Quentin Tarantino hat sich Matthew Vaughn mit "Kick Ass" einen Namen gemacht.

Denn bisher hat kein Film mich so geflasht, wie dieses Movie. "Kick Ass" ist einfach erfrischend anders. Vor allem spricht der Film so viele Zielgruppen an: Liebhaber und Hasser von Comicverfilmungen; Männer und Frauen, die wie Männer sein wollen; Männer die wie Frauen sind, aber männlich sein wollen, Fans von Independent Streifen etc. pp. Und warum?

Das Drehbuch von Regisseur Matthew Vaughn und Jane Goldman sprudelt über vor Zitaten, satirischen Anspielungen, rotzigen Dialogen, coolen Onlinern und nimmt alle bisherigen Comicverfilmungen mit abgefahrenen und sehr ungewöhnlichen Ideen auf die Schippe, dass man einfach aus dem Lachen nicht wieder herauskommt. Natürlich darf auch die Abrechnung mit unzähligen Klischees nicht fehlen. Dagegen stehen die recht blutigen Schlüsselsequenzen im Kontrast und manchmal folgt auf einem Lachen ein abrupter Ekelschauer. Eine wohltuende Zusammensetzung, die den Film wirklich zur Spitze treibt. Da ich leider die Comicvorlage von Mark Millar ("Wanted") nicht kenne, kann ich leider nicht beurteilen, wie viele dieser grandiosen Filmideen aus dem Comic stammt oder von Goldman und Vaughn selbst kamen. Doch hinter jedem lustigen Film steckt auch hier eine gesellschaftliche Abrechnung, diesmal mit dem World Wide Web und dem Drang vieler Menschen irgendwie damit berühmt zu werden.

Hinzu kommen die, bis in die Nebenrolle, fantastisch besetzten Schauspieler. Man leidet und lacht mit Aaron Johnson den gesamten Film durch, fiebert mit ihm. Die Entwicklung von dem unscheinbaren Schülern Dave zum "Superheld" Kick Ass ist einfach durchweg gelungen und verkommt nicht zu einem typischen "Judd-Apatow-Film-Fremdschäm-Humor".
Wenn es Zeit für rassig coole Oneliner gibt, dann kann nur ein 12-jähriges Mädchen den Tag retten. Chloe Moretz stiehlt als Hit-Girl in den Schlüsselszenen "Kick Ass" die Show und ist auch für den hohen Blutzoll zusammen mit ihrem Big Daddy (fantastisch dargestellt von Nicholas Cage) verantwortlich. Mark Strong ("Sherlock Holmes") spielt wieder den typischen Antagonisten und ist sich für kein Klischee zu schade.

Doch neben dem Drehbuch und die gut gecasteten Schauspieler überzeugt vor allem der Inszenierungsstil von Matthew Vaughn, der sogar Michael Bay und Jerry Bruckheimer locker in die Tasche steckt. Wie Drehbuch und Darsteller ist die Inzenierung ein Sammelsurium von Anspielungen. So rasant und so frisch habe ich noch keinen Regisseur in Hollywood arbeiten sehen. Grandiose Kamersequenzen, fantastische Stilmittel in den Schlüsselsequenzen. Aber das beste ist der gesamte Filmsountrack. Der Score entpuppt sich als ein gesammeltes Werk von Main Themes anderer Filme. Von John Murphy (Theme von "28...later") über Ennio Morricone bis Danny Elfman zitiert der Sountrack fast alles passend zu den Szenen. Den letzten Schliff verpassten Stammkomponist Ilan Eshkeri ("Der Sternwanderer" "Ninja Assassin") und Henry Jackman ("Monster vs. Aliens").

Fazit: Diesen Film kann ich jeden guten Filmfan wärmstens an Herz legen. Es ist ein Insider, den man noch lange in Erinnerung behalten wird und der sicher einen weiteren Besuch im Kino wert ist. Lange ist es her, doch ich vergebe für diesen Film stolze

5/5 Sterne
1111 Kommentare|75 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 19. September 2010
Dave Lizewski ist ein unscheinbarer Highschool-Schüler.
Sein Leben ist ereignislos und so wie das unzähliger Teenager.
Bis zu dem Zeitpunkt als er beschliesst das Böse auf den Strassen zu bekämpfen.
Er kauft sich ein Kostüm und geht als Kick Ass auf Verbrecherjagd.
Das scheitert grandios und er landet mit vielen Brüchen und Nervenschäden im Krankenhaus.
Hier könnte die Story zu Ende sein, aber er ist nicht breit aufzugeben und macht weiter.
Dank der Nervenschäden ist er nun fast Schmerzfrei landet bei einer Rettungsaktion im Internet.
Dort löst er einen Hype aus und wird zum Held.
Dummerweise zieht er so die Blicke des Mafiabosses Frank D'Amico auf sich.
Auch ein anderes, im Verborgenen agierendes, Superhelden-Team wird aufmerksam.
Big Daddy und seine Tochter Hit Girl.
Das Abenteuer hat begonnen.

Kick Ass ist in der Tat einer meiner Lieblings Super-Hero Movies.
Das liegt zum einen an den skurrilen Charakteren und den Teils lustigen Dialogen, zum anderen an den recht deftigen Kampfszenen und der rasanten Story.
Auch der Soundtrack und die Atmosphäre tragen dazu bei.
Als der Film erschien gab es ja hitizge Diskussionen ob man eine 13 jährige zeigen darf die auf explizite Weise Menschen killt.
Wer den Film gesehen hat, die überspitzte Story, den Schwarzen Humor und den gesellschaftskritischen Teil weiss wie die Antwort lautet: JA.
Den Film nur auf diese Szenen zu reduzieren wäre unfair weil er doch so viel mehr bietet als das.
Aber das ist wie so oft Geschmacks und Interpretationssache.

Ich jedenfalls finde Kick Ass immer wieder ansehnlich.
Darsteller sind u.a.: Aaron Taylor-Johnson, Christopher Mintz-Plasse, Chloe Moretz, Nicolas Cage, Lyndsy Fonseca, Mark Strong, Jason Flemyng, Tamer Hassan, Xander Berkeley und Clark Duke.
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