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TOP 500 REZENSENTam 5. März 2011
....bewegen sich die Latinos auf der neusten Scheibe! Lange genug durften wir warten! Aber das Warten hat sich gelohnt!
Wir pendeln zwischen endgeilen Old - Schoolern wie "Get it anyway" und "K.U.S.H.", die zweifelsohne auf jede Best of Compilation gehören und den Hard Rock's wie "Trouble Seeker" oder "Shut' em down"!
Eine der wenigen Scheiben, die man getrost ohne Skip's laufen lassen kann!
Für den Fan unverzichtbar! Die "spanische Inquisition" ist vorbei und wir gehen Back to the Roots! Nach zuletzt schwächeren Alben gibt's hier wieder ordentlich was auf die Ohren! B-Real in Höchstform!

Unbedingt kaufen!!!
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am 16. April 2010
B-Real, Sen Dog, DJ Muggs, Bobo. Das sind die Namen der vier Musiker die mittlerweile seit über 22 Jahren in der Rap und HipHop Szene unterwegs sind. Wer sich selbst als Fan von US-amerikanischen HipHop bezeichnet kennt die Herren nur zu gut und weiß auch, dass sie uns zuletzt viel zu lang auf neues Material warten ließen. Seit mittlerweile gut sechs Jahren warten wir auf Neues von den Latinos.

Album Nummer 8, RISE UP, steht jetzt also in den Regalen. Wie schlägt es sich?

Wenn man die Ankündigung eines neuen Cypress Hill (CH) Album mitbekommt fragt man sich v.a. eins: Welcher Stil darf es diesmal sein? Nach reinen HipHop Alben, Metal- und Reggae-angehauchten und sogar einem Album rein auf Spanisch (mehr eine Compilation) ist das eine berechtigte Frage bei vielseitigen Künstlern wie CH.
Um eins vorweg zu nehmen: Sehr viele Stile.

Ich hatte eine große Befürchtung. Nachdem sie bereits viele hochkarätige Tracks veröffentlicht haben (It Aint Nothin, Rise Up, Armada Latina) dachte ich der Rest sind Lückenfüller - ich habe mich gewaltig getäuscht.

RISE UP beginnt mit "It Ain't Nothin'" mit einer bekannten Single. B-Real, Sen Dog und Young De (kennt man vom B-Real Soloalbum) rapppen hier über ein Brett von Beat von B-Real selbst. Würdige erste Single die auf ein Album der Extraklasse einstimmen.
Mit "Light It Up", produziert von Pete Rock, kommt was auf keinem CH Album fehlen darf, ein Track für Raucher (d.h. der erste). B-Real und Sen Dog zeigen auch hier wieder was sie ausmacht, unglaublich harmonische Wechsel im Vers. Hochkarätiger HipHop.
Und jetzt kommt was ich bereits angesprochen habe, ein Stilwechsel. Wer Rage Against The Machine kennt, kennt Tom Morello. Und so hört sich auch "Rise Up" an, wie ein Track direkt vom RATM Album. Wahnsinnig eingängiger Bass gepaart mit der unverkennbaren Morello Gitarre.
Auch "Get It Anyway" (prod. von Jim Jonsin) überzeugt auf ganzer Linie. Hier ist besonders der tolle Refrain hervorzuheben. Über die Genialität eines Jim Jonsins muss ich hier nicht referieren, aber auch hier ist automatisches Kopfnicken vorprogrammiert.
Raucher Track #2: "Pass the Dutch" wird von Evidence und The Alchemist (egtl. ein Producer) gefeattured. Einer von nur 2 (!) Tracks bei denen DJ Muggs & DJ Khalil an den Reglern tätig waren. Kein Track wird jemals den Status eines "Hits From The Bong" erreichen, aber dieser hier ist nah dran, anhören!
Die folgenden drei Tracks "Bang Bang", "K.U.S.H." und "Get Em' Up" bleiben dem typischen CH Sound treu, sind hervorragende Songs und auch absolut keine Lückenfüller. Allerdings blieben diese mir nicht so im Gedächtnis wie die Folgenden.
"Carry Me Away" ist wieder eine Stilwende. Hier geht's mit Mike Shinoda von Linkin Park sehr ruhig zur Sache. Ruhige Lieder von CH sind ja eher die Mangelware, aber nach diesem hier fragt man sich wieso. Wunderschönes Lied, toll zum Abschalten und zurücklehnen.

Nach gut vier Minuten wars das dann aber auch mit dem Zurücklehnen. Ihr hasst jede Art von Heavy Metal? Dann seid nicht blöd und hört euch den Song trotzdem an. Ich gebe zu, ich bin absolut kein System of A Down Fan, aber auch hier zeigt sich wieder eins: CH können mit absolut jedem Stil ein hochqualitatives Crossover machen. "Trouble Seeker" macht mir extrem Lust auf ein komplettes Rock-Album von CH, ähnlich wie wir es auf der zweiten CD von Skull&Bones bereits hatten. Das hier ist ganz klar Geschmackssache, aber meinen trifft es zumindest voll. Für mich DER Song des Album. Hört ihn euch unbedingt an.

Muggs & Khalil zum zweiten. Auch "Take my Pain" ft. Everlast ist ein Top-Track. Langsam gehen mir allerdings die Lobesphrasen aus. Ich persönlich hätte mir aber Everlast nicht nur im Refrain singend gewünscht.
"I Unlimited" pumpt im Vergleich zu den vorangegangenen Songs mit mehr BPM. Auch hier war wieder B-Real produzierend tätig. Wie auch bei "Armed & Dangerous". Er macht seinen Job sehr, sehr gut.
Mit "Shut Em' Down" kommt der zweite RATM Track. Ich finde diese Kombination unerwartet passend. Wer nicht gerade extremst abgeneigt gegen diese rockigen Sound ist findet auch hier einen der besten Tracks vom Album. (Warum hab ich danach nur meine alten Public Enemy Platten heraus gekramt?)
Den krönenden Abschluss bildet "Armada Latina" ft. Pitbull und Marc Anthony. Genau wenn man sich wundert wo der obligatorische Latino-Track bleibt kommt das hier. Sommerstimmung garantiert. V.a. diese geniale Sample im Beat ist zu erwähnen. Wegen mir hätten sie gerne auf Pitbull verzichten können, aber das macht Marc Anthony mit einem genialen Refrain wieder wett.

Nach 15 Track hier eine kleine Zusammenfassung:
1) Erstaunlich wenig DJ Muggs Produktionen. Aber durch extrem gute Alternativen ist das alles andere als ein Kritikpunkt.
2) Manchen mögen die vielen Rock- und Metal-Crossover womöglich zu viel sein, aber auch das ändert nichts an der innovativen Mischung die einem RISE UP bietet.
3) Keine Skits, zum Glück.
4) Keine Skips! So etwas gibt es zumindest bei mir extrem selten (zuletzt bei Ice Cubes Raw Footage ... 2008)
5) Als Gesamtkunstwerk ein eindeutiges Cypress Hill Album. So kann man seinem Stil treu bleiben aber gleichzeitig nicht auf der Stelle stehen bleiben.

Für mich ist RISE UP ohne wenn und aber DAS bisherige Top-Album von 2010. Die nicht mehr ganz so jungen Herren liefern hier einen Klassiker ab. Ich hoffe ich konnte euch von der Qualität dieser Platte überzeugen. Wenn nicht: Kauft sie euch und überzeugt euch selbst. Ihr werdet es nicht bereuen.
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am 28. Januar 2012
Sehr gefälliges Album und mal was anderes in Zeiten Money Boy und Co. ;) kommt aber nicht an den ganz alten Stuff von damals ran.
was mich eher stört das mache Tracks doch hör bar am clippen deswegen auch keine 4 Sterne da doch etwas störend.
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am 7. April 2011
einer der wenigen Bands die es geschafft haben ihrem alten stil treu zu bleiben und trotzdem sich immer wieder neu erfinden.
wer cypress hill kennt und mag kann wieder bedenkenlos zugreifen.
für alle neueinsteiger... gute abwechselung von reaggy, etwas agressivem und old school Hip hop!
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am 17. April 2010
Vorab möchte ich kurz abschweifen, um meine persönliche Begeisterung für Cypress Hill zu erklären und darauf hinzuweisen, dass diese Rezension evtl. nicht ganz so objektiv ist.

Auch wenn ich kein Fan der 1.Stunde bin, dann doch immerhin seit ca. 10 Jahren.
Es war ungefähr im Jahr 2000 und Videospiele interessierten mich deutlich mehr als Musik. Aber in dem (ich glaube indizierten) Ego-Shooter K***p** liefen durchgehend 3 Rap bzw. HipHop Tracks im Hintergrund, die sich in mein Gehirn brannten. Nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass es sich um Cypress Hill und Tracks des damals aktuellen Albums "IV" handelte. "IV" wurde kurz darauf gekauft, sowie sämtliche Vorgänger und Nachfolger. Ich kann also behaupten, dass durch Cypress Hill mein musikalisches Interesse geweckt wurde, obwohl ich heute nicht mehr wirklich ein Fan von HipHop bin. Es waren auch Cypress Hill mit dem Album "Skull & Bones" bzw. Sen Dogs Solo Projekt "SX-10", die mich auf die "rockige" Schiene gebracht haben. Und Rock ist auch die Musikrichtung, die mich heute zu 98% interessiert.

Aber genau das ist es, was Cypress Hill für mich ausmacht...die musikalische Vielfalt. Meiner Meinung nach beherrschen sie jede Stilrichtung, mit der sie sich beschäftigen, perfekt. Sowohl die Rap, Latino, Reggae- als auch Crossovertracks.

Einzig der Vorgänger "Till death do us part" wusste mich nicht ganz zu überzeugen. Aber "Rise Up" ist wieder ein absoluter Kracher eines der besten Alben von Cypress Hill. Allen voran die Songs "Rise Up" und "Shut 'em down" mit Unterstützung von Gitarrist Tom Morello bekannt von Rage against the Machine. Jeder der die Musik von RATM mag, wird sich auch hier sofort zu Hause fühlen. Auch "Trouble Seeker" mit Support von Daron Malakian von System of a Down ist ein absolutes "Brett". Fans der ersten CH-Alben könnten sich evtl. daran stören, wenn sie mit den rockigen Sachen von "Skull & Bones" sowie "Stoned Raiders" nichts anfangen konnten. Aber auch die Freunde des erstklassigen Rap kommen nicht zu kurz. Es befinden sich extrem beatlastige Tracks auf dem Album, auch wieder mit den stimmigen Soundeffects (ala Klospülung oder durchgeladene Schrotflinte), die mir immer ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern. Es gibt aber auch ruhigere Nummern, z.B. "Carry me away" oder "Get it anyway", welche mich aber durch die Intensität zu fesseln wissen.

Auf jeden Fall ist und bleibt Cypress Hill für mich die Referenz in Sachen HipHop und Crossover. Ich freue mich die Jungs endlich nach 10 Jahren des Hörens auch mal live sehen zu können....am 07.06.2010 in Berlin!!! Oh yeah

Klare Kaufempfehlung von mir!
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am 17. April 2015
alles was ich hier hörte war perfkte chiller kunst danke für die perkte äüserung zu den pflanzen peace alles klar macht weiter so
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am 13. Mai 2010
Als erstes muss ich sagen das ich eigentlich wenig Ami Hip Hop gehört habe.Ausser die üblichen Verdächtigen (50cent,Lil Wayne
Cypriss Hill war vorher überhaupt nicht mein Ding.Hab mir die CD trotzdem mal von nen Arbeitskollegen ausgeliehen!
Nachdem ich mir nun auch nen paar andere Alben angehört habe kann ich wohl eine Beurteilung abgeben!
Und ich muss sagen das Album ist der absolute Hammer!Es gibt wenige Alben in meinen CD-Schrank die ich komplett ohne skippen durchhöre!Angefangen vom Intro Song bis zum etwas merkwürdigen feature mit Marc Anthony was trotzdem nen Hit ist!Hier mal ne kurze Beurteilung der einzelnen Lieder:

It aint nothin: geiles intro mit treibenden Beat 10/10
Light it Up: funky beat,coole hook 9/10
Rise Up: rockiger mit coolen Tom Morello als feature 10/10
Get it anyway: sehr geiler Beat mit coolen Ende 10/10
Pass the dutch: der beat ist etwas gewöhnungsbedürftig aber mal was anderes - hört man selten 7/10
Bang Bang: sehr cooler Beat,raptechnisch sehr geil 9/10
K.U.S.H : oldschool..aber sehr geil 9/10
Get em up: richtig cooler Hip Hop Track ohne viel Instrumente 9/10
Carry me away: es gibt wenig Hip Hop Balladen die mir gut gefallen aber dieser Track mit Mike Shinoda als feature ist
der Oberhammer!!!Einfach so nen Track wo man am Strand liegt mit nen Bier in der Hand und einfach nur
chillt! 11/10
Trouble Seeker: sehr rockig aber colle hook 9/10
Take my pain: solider Hip Hop 8/10
I Unlimited : cooler Beat,errinert mich an irgendwelche 70er Jahre Krimiserien aus den USA 8/10
Armed and Dangerous: cooler Track,funky funky 9/10
Shut em down: sehr rockig mit cooler hook 8/10
Armada Latina: die hook ist auf spanisch,coole features 7/10

Also ich geb ne absolute Kaufempfehlung.Die alten Alben sind auch schon bestellt.Werde mich jetzt vom deutschen HipHop etwas abwenden.Wird ja leider nicht besser! Warum bin ich erst jetzt auf Cypriss Hill gestoßen ?????
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Ich war sehr erfreut wieder mal ein Date mit den Dauerbreiten Rappern vom Zypressenhügel zu haben! Und schon bei den ersten Tönen bemerkte ich, wie sehr ich diese Rüpel vermisst habe.

Ich fand das schon immer doof, dass Hip-Hop in diesem Stil und der seelige Crossover von der Fachpresse seit Jahren als Gammelleiche gehandelt wird, denn mir gefällt dieser Stil noch immer!

Nur weil ein paar Playmobilfrisuren-Journalisten meinen, dass es jetzt ganz doll angesagt ist, Indie Pop zu hören, tausche ich meine Rage against the maschine oder eben Cypress Hill T-Shirts mal noch lange nicht gegen eins von Tocodingsbums oder Kettcar... ach ja... Cypress Hill... machen mal wieder das, was sie am besten können, breiten Hippdiehop und dicke Hose Crossover, der von so netten Vertretern wie Tom Morello oder Daron Malenkian ein paar fette Gitarrenhooks auf den Leib geschrieben bekommt. Mich überzeugt das Ergebnis vollends und ich freu mich drauf, die Jungs bei Rock im Park live zu erleben! Bis dahin: Rise up!
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am 8. Mai 2010
Die Haschisch-Hip-Hopper von Cypress Hill melden sich nun nach sechs Jahren Albumenthaltsamkeit wieder zurück. Die neue Scheibe Rise Up erschien am 20.04.2010 auf Priority Records.

Vor 19!!!! Jahren erschien Cypress Hills Debütalbum. Seitdem gewannen sie Preise über Preise.
1991: Cypress Hill 2xPlatin
1993: Black Sunday 3xPlatin
1995: III: Temple of Boom Platin
1998: IV Gold
2000: Skull & Bones Platin

Anders als auf den beiden letzten Alben "Till Death do us Part" (2004) und "Stoned Raiders" (2001), welche beide nicht so erfolgreich waren wie die vorherigen, ist das neue Werk, weniger von Latin-Music durchflossen. Dieser Umstand macht das neue Album auch deutlich besser. CH besinnen sich wieder auf das wesentlich: auf der einen Seite dicker Bass, auf der anderen Groovige Metal/Rock Riffs gepaart mit eingängigen Rythmen und der unverkennbaren Stimme B Real's.

Textlich gehts natürlich ums geliebte Weed, oder um das was sie sind, BAD MOTHERFUCKERS!
Ein paar Gastauftritte, zb.: Young De und Tom Morello sind auch zu hören, spielen jedoch meistens eine eher nebensächliche Rolle.

Im Grunde muss man nicht viel zu der Scheibe sagen. Ihr mochtet Skull & Bones? Ihr mögt Rise Up!
Das meiste kann man auf der Cypress Hill Myspacetwitterfacebook-Site hören, der Rest ist ähnlich gut bzw. schlecht. Denn Trotz des echt guten Gesamtwerkes, haben es doch ein, zwei echt strange Songs auf die Scheibe geschafft. Aber "THANK GOD, I HAVE A SKIP BUTTON!".

Robin Outspoken sagt: 8 von 10 Punkten.

Anspieltips:
It Ain't Nothin'
Trouble Seeker
I Unlimited
Shoot Em Down
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am 25. April 2010
Lange war es still um Priority Records, doch seit Snoop Dogg vor wenigen Monaten die Chefposition bei der einstigen Vorzeigeplattenfirma übernommen hat, ist man wieder dabei, sich im Rapgame festzusetzen. Seit dem Personalwechsel wurden zwei Alben vom Doggfather persönlich, sowie eine Compilation und Neuauflagen diverser Klassiker auf den Markt gebracht, womit alten und jungen Fans gezeigt werden soll, dass Priority immer noch "the Home of Gangsta Rap" ist. Wer würde zu einem solchen Konzept besser passen, als die alten Haudegen von Cypress Hill? Ähnlich lange wie Snoop im Geschäft, einzigartig und immer auf der Höhe der Zeit. Sechs lange Jahre, die mit mehr oder weniger erfolgreichen Solo-Projekten ausgefüllt wurden, mussten die Fans des Latino Quartetts auf einen Nachfolger für "Till Death Do Us Part" warten, nun ist er also da. Stellt sich nun die Frage, ob sie mit "Rise Up" an Glanzzeiten oder an die Kritik behafteten Alben anschließen.

Betrachtet man im Booklet die erste Fotomontage, so erkennt man dort B-Real und Sen Dog im Vordergrund und viel größer dargestellt als die Kollegen DJ Muggs und Eric Bobo. Das steht fast schon sinnbildlich für das Album, denn all zu großen Anteil hatten die Jungs hinter den Reglern nicht. An lediglich 2 Songs hat Muggs mitgewirkt, der Rest wurde von B-Real und außenstehenden Producern übernommen - man müsste eher von einem B-Real & Sen Dog Album sprechen, als von einer Cypress Hill Platte! Nun aber zum musikalischen Teil. Mit "It Ain't Nothin'" poltert ein erstes Ausrufezeichen auf uns zu. Kraftvoll, allerdings ohne große Überraschungen, und vom Style her an B-Real's 2009er Werk "Smoke N Mirrors" angelehnt. Da überrascht es auch wenig, dass Young De, der ja auf angesprochener LP seinen Durchbruch feierte, als Feature mit am Start ist. Wie es schon länger von Cypress Hill bekannt ist, haben die Jungs eine Schwäche für E-Gitarren. Lead Single "Rise Up" lässt es da mächtig krachen, dank Unterstützung von Star-Gitarrist Tom Morello. Zusammen mit den energiegeladenen Riffs laufen B-Real und Sen Dog zu Höchstform auf, man mag gar nicht glauben, dass sie schon jenseits der 30 sind. "Get It Anyway" setzt dagegen auf eine ernstere Stimmung und emotionale Melodien, die geschmeidig ins Ohr gehen und zeigen, dass man auf "Rise Up" mehrere Richtungen geboten bekommt.

Was man bei Cypress Hill mit hundert prozentiger Sicherheit immer erwarten kann, sind Songs übers Kiffen. Einen solchen finden wir mit "Pass The Dutch", das dank Muggs' herrlich verrückten Klängen wieder an vergangene Tage erinnert, als die Gruppe aus L.A. mit ihrem hypnotischen Sound zu Helden einer ganzen Generation wurden. Auch "K.U.S.H." behandelt eine ähnliche Thematik, kommt musikalisch aber etwas glatter und fröhlicher daher, ist nichts desto trotz ein feines Stück, das gerade in die sommerliche Jahreszeit wie angegossen passt, ebenso wie das temporeiche "Get 'Em Up". Linkin Park's Mike Shinoda produzierte "Carry Me Away" und stand gleich noch als lyrische Unterstützung parat. Durch eine traurige Gitarrenmelodie wird das Ganze emotional, durch Operngesänge im Hintergrund kommt noch ein mystischer Part hinzu, eine perfekte Grundlage für Sen Dog und B-Real die harten Tage ihres Lebens Revue passieren zu lassen - Gänsehautatmosphäre garantiert! Ob "Trouble Seeker" für jeden das Richtige ist, ist eher zweifelhaft, denn es rockt verdammt hart, für manchen sicher zu hart. Zwar ist man aus der Vergangenheit die Rap/Metal Fusion von Cypress Hill gewohnt, doch es gab nicht immer nur Befürworter dieses Stils. Toleranz ist also gefragt. Nachdem man mit Everlast den bedrückenden, leider aber auch recht eintönigen Track "Take My Pain" gehört hat, beginnt die Endphase von "Rise Up". Besonders das locker flockige und sehr funky anmaßende "Armed & Dangerous" lässt dabei die Sonne Kaliforniens aus dem Speaker scheinen und verbindet Gangsta Rap mit entspannter Atmosphäre. Ein ähnliches Feeling kommt bei dem im Latin Stil gehaltenen "Armada Latina" (feat. Pitbull & Marc Anthony) auf. Mehr von diesem Kaliber wäre wünschenswert gewesen, doch auch so hinterlässt "Rise Up" einen mehr als guten Eindruck nach seinem Ausklang.

Ein solch starkes Comeback hätten wohl nur die wenigsten Cypress Hill zugetraut. Sicher, die Platte ist bei Weitem nicht perfekt und bietet neben den vielen Lichtblicken auch den ein oder anderen unspektakulären Song, aber das Gesamtbild passt, auch wenn sich sicher viele Fans mehr Beats von Mastermind DJ Muggs gewünscht hätten. B-Real und Sen Dog präsentieren sich nach wie vor hungrig am Mic, große Innovationen in Lyrik und Sound sollte man jedoch nicht erwarten, was man aber auch positiv auslegen kann. Bleibt im Endeffekt zu sagen, dass die langjährigen Anhänger sicher zufrieden gestellt werden, aber auch Neulinge können an den rockenden Rappern mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Gefallen finden.
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