Kundenrezensionen


34 Rezensionen
5 Sterne:
 (28)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


58 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Kompromiss
Kurze Einleitung:

Bisher habe ich mit zwei Kamerasystemen fotografiert: Eine Canon 40 D mit mehreren Wechselobjektiven habe ich genutzt, wenn ich gezielt Foto-Touren zu einem bestimmten Thema gemacht habe. Bei Reisen oder Ausflüge, bei denen ich kein großes Kameragepäck dabei haben wollte, hat mich eine Ricoh GX 200 mit Sucheraufsatz und...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2010 von Marce

versus
8 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Objektivqualität: Unbrauchbar
Leider bin ich von der Bildqualität der Lumix DMC-G2K mit dem Objektiv 14-42mm ziemlich erntäuscht worden: Die Kamera schaffte es mit diesem Objektiv nicht, scharfe Bilder zu produzieren. Um eigene Fehlleistung auszuschliessen, habe ich mit Stativ mehrere Blenden- und ISO-Reihen geschossen - mit Standard-Einstellungen und unter verschiedenen Lichtbedingungen...
Veröffentlicht am 19. Mai 2011 von Malo


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

58 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Kompromiss, 29. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G2KEG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Touchscreen, LiveView, bildstabilisiert) Gehäuse schwarz inkl. Lumix G Vario 14-42mm Objektiv (Elektronik)
Kurze Einleitung:

Bisher habe ich mit zwei Kamerasystemen fotografiert: Eine Canon 40 D mit mehreren Wechselobjektiven habe ich genutzt, wenn ich gezielt Foto-Touren zu einem bestimmten Thema gemacht habe. Bei Reisen oder Ausflüge, bei denen ich kein großes Kameragepäck dabei haben wollte, hat mich eine Ricoh GX 200 mit Sucheraufsatz und Weitwinkeladapter begleitet. Letztlich fand ich diese Lösung jedoch sehr unbefriedigend, weil ich auch auf Reisen gerne die Möglichkeiten meiner großen Ausrüstung genutzt hätte, aber definitiv nicht bereit war, entsprechend Kilos und Volumen zu schleppen.

Vor diesem Hintergrund habe ich mir im September die G2 mit Kitobjektiv, Blitzgerät, sowie Tele-, Weitwinkel- und Pancake-Objektiv zugelegt. Ich will nicht im Detail auf die technischen Eigenschaften der G2 eingehen, dass haben meine Vorredner zur Genüge getan; im Folgenden nur ein kurzer Eindruck aus der Fotopraxis:

Der erste große Test war eine einwöchige China-Reise. Die gesamte Ausrüstung ist immer noch so kompakt und leicht, dass ich sie problemlos den ganzen Tag tragen konnte. Die G2 lässt sich einfach und schnell handhaben und ist dabei wesentlich unauffälliger als eine große Spiegelreflexkamera. Besonders gut hat mir das klappbare Display gefallen, das ich jedoch nur in wenigen Situationen genutzt habe, etwa bei Fotos aus der Über-Kopf-Perspektive. Das Sucher-Display ist außerordentlich gut und hat mich keinen Moment das Sucherbild einer Spiegelreflex vermissen lassen. Von der Bildqualität insbesondere mit dem 14-42 Kitobjektiv war ich positiv überrascht; ich kann fast keinen Unterschied zu den Ergebnissen der Canon 40D mit dem 17-85 ausmachen. Allerdings bin ich auch kein Pixelpeeper; die Aussage bezieht sich nur auf den visuellen Einruck am Monitor und auf Ausdrucke bis maximal 60/40 bzw. 60/45. Lediglich bei Aufnahmen bei ISO 1600 rauscht die Canon etwas weniger (wobei auch die Ergebnisse der G2 bei ISO 1600 noch durchaus brauchbar sind). Bei sehr schwacher Beleuchtung habe ich jedoch für Freihand-Aufnahmen meist das Pancake 20/1,7 genutzt und war von den Ergebnissen schlicht begeistert. Selbst bei Offenblende bietet diese Linse scharfe und brillante Ergebnisse, so dass für mich hohe ISO-Werte kaum noch ein Thema waren.
Der Autofokus ist minimal langsamer als bei einer guten Spiegelreflex, was in der Praxis für mich jedoch kein Nachteil war. Gleiches gilt für die deutliche langsamere Serienbildgeschwindigkeit. Allerdings wären diese beiden Aspekte in der Sportfotografie wohl ein deutlicher Nachteil.
Die G2 liegt gut in der Hand, wenn auch nicht so gut wie eine große Spiegelreflex, allerdings kann man diesen Umstand nicht ernsthaft kritisieren, da er eben in der reduzierten Größe der G2 begründet ist. Jedenfalls lassen sich alle wichtigen Funktionen problemlos erreichen.

Inzwischen habe ich die G2 auch für reine Foto-Ausflüge genutzt und war mit den Ergebnissen so zufrieden, dass ich inzwischen die komplette Canon Ausrüstung verkauft habe. Vermutlich wird die Ricoh GX 200 demnächst folgen, denn mit dem Pancake ist auch die G2 sehr kompakt und die Bildqualität möchte ich nicht mehr missen.

Zusammenfassend: Natürlich ist die G2 - so wie die gesamte Idee der kompakten Systemkameras - ein Kompromiss: Bei der Bildqualität ist der Unterschied zu vielen Spiegelreflexkameras nur noch minimal, aber es bleiben deutlichere Nachteile bei der Geschwindigkeit und auch bei der Handhabung - letzteres aber nur in Momenten, in denen Größe kein Nachteil ist. Aber in vielen Momenten der alltäglichen Fotopraxis spielt Größe eine Rolle und hier ist die G2 einer Spiegelreflex klar überlegen, da nicht nur die Kamera selbst wesentlich kleiner und vor allem leichter ist sondern auch das gesamte Zubehör. Selbstredend bietet hier eine Kompakte noch mehr Vorteile, allerdings um den Preis einer drastisch reduzierten Bildquailtät. Die G2 hat viel von den Stärken der kompakten und der SLR-Welt vereint und dabei viele der jeweiligen Nachteile außen vor gelassen.

Für mich eine sehr, sehr gute Lösung, die fünf Sterne verdient!

Nachsatz: Fünf Sterne verdienen übrigens beide Kit-Objektive. Ich konnte auch das 14-42 mit dem 14-45 vergleichen; zweites ist zwar etwas wertiger verarbeitet, aber visuell konnte ich keinen Unterschied feststellen. Das Pancake 20/1,7 ist einfach großartig und als Ergänzung zum Kit nur zu empfehlen!
Die Tele- und das Weitwinkelzooms von Panasonic habe ich ebenfalls ausprobiert; auch hier war der Eindruck positiv, für ein abschließendes Urteil fehlen mir aber noch ein paar Foto-Situationen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


148 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen G2 - in der Praxis einfach mehr Spaß beim Fotografieren, 8. August 2010
Von 
Blue-Focus "BF" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Für mich die bisher beste Systemkamera zum Reisen und für Familien- und Ausflugsfotos.
Ich hatte die Eos Kameras, die Nikons, die Pentax, die Olympus FT und mFT Kameras und vor kurzem die Sony Nex -
keine kommt in der Summe an die Kompaktheit, Griffigkeit, Objektivqualität und den Spassfaktor der G2 heran.
Sicher ist hier nicht alles perfekt, das Menü etwas zu verspielt, unzählige Möglichkeiten und die Preise für Objektive sehr gesalzen,
vor allem das sehr gute 1,7/20 mm scheint überteuert und auch das 14-140 mm ist kostspielig, aber im Gegensatz zu Sony Nex,
Canon und Nikon halten diese Objektive absolut was sie versprechen.
Scharfe, kontrastreiche Fotos, sehr gute Verarbeitung und hohe Kompaktheit.
Nur das die Gummierung so staubanziehend ist und der AF noch nicht ganz auf DSLR-Niveau ist, gefällt mir weniger.
Der Sensor rauscht etwas mehr ab 1600 ISO, was bei den wenigen Fotos, wo die Einstellung im Dunklen notwendig scheint,
verschmerzbar ist, dank Blitz und 1,7/20 mm kommt man selten in die Verlegenheit wirklich verrauschter Bilder.
Vor allem der Sucher ist besser als alle bisherigen von Olympus Pen, Samsung und auch den bisherigen Panasonics,
er ist mir sogar lieber als die dunklen Spieglesucher der DSLR-Einsteigerkameras bis 1000 Euro!
Er ist viel schärfer, auch bei wenig Licht kaum verrauscht und zeigt mehr Farbe und ist immer da und einsatzbereit,
ohne die Kamera vom Auge zu nehmen, können die Fotos sofort eingeschätzt werden.
Ich habe meine ersten 9000 Bilder mit ihr belichtet und bin so zufrieden wie schon ewig nicht mehr.
Eine lange Reise mit einem Gehäuse, 2 Akkus, dem 14-140 mm, dem 7-14 mm und dem 1,7/20 mm
ist eine Offenbarung, so leicht, so unauffällig, so robust, so gute Fotos mit Spaß aus jeder lebenslage, jedem Blickwinkel -
ich brauche DSLR-Kameras nur noch für Porträt-Sessions, Sport und Tierfotografie - alles andere kann die G2 besser und leichter,
vor allem im Macrobereich offenbart sie gewaltige Vorteile, mehr Schärfentiefe, alle erdenklichen Top-Objektive manuell bequem nutzbar,
aus jeder Situation perfekt über den Monitor scharfstellbar - eine wahre Freude.
Dagegen wirkt die Sony Nex 5, die ich kurz hatte wie ein gescheiterter Laborversuch, in allen wichtigen Punkten ausser Bildrauschen ab 1200 ISO schwächer
und sehr schwache Objektive. Panasonic scheint hier 2 Jahre Vorsprung vor allen anderen auszubauen und auch die Pen Kameras von Olympus
haben mich optisch nicht so begeistert, ihnen fehlt der festeingebaute Sucher, der voll bewegliche Monitor, der schnelle AF, die wirksamere Bildstabilisierung.
Tolle Kamera und die GH2 wird sicher noch etwas besser zum Filmen, wer das braucht.
Panasonic sollte überlegen einen beweglichen Klappmonitor, der fest an der Kamera bleibt (wie Nikon P100) zu verwenden, das Menü weniger verspielt zu gestalten,
eine bessere, genarbte Gummierung verwenden - die nicht staubanziehend ist,
den AF und Sucher weiter verbessern und sich trotz des kompakten Konzepts an Zoom-Objektive mit Lichtstärke f: 4,0 und Festbrennweiten mit f: 2,0 heran trauen!
Wer leidenschaftlich fotografiert ist nach einer kurzen Eingewöhnungszeit mit der G2 goldrichtig.
Die kleinen 14-42 mm und 45-200 mm Kit-Objektive sind ok für den Preis, aber richtig spannend wird es erst mit 1,7/20; 14-140 mm und 7-14 mm - besser länger dafür sparen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


70 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompakte Kamera mit Potenzial, 28. November 2010
Von 
superburschi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G2KEG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Touchscreen, LiveView, bildstabilisiert) Gehäuse schwarz inkl. Lumix G Vario 14-42mm Objektiv (Elektronik)
Einleitend:

Welche Kamera die Beste ist - das ist müßig zu diskutieren - wenn man eine Rezension schreibt, dann sollte sie in der Liga der kompakten Systemkameras bleiben - und das tue ich hier einmal.
Es ist etwas viel Text geworden - allerdings habe ich versucht die Funktionen im Umfang zu beschreiben - das fehlte mir bisher hier in den Rezensionen im Detail.

Als Grund für die Anschaffung der Lumix G2 hatte ich mir verschiedene Vorgaben gemacht, die zu erfüllen waren. Eine Spiegelreflexkamera stand nicht zur Diskussion aufgrund der Tatsache, dass Spiegelreflexkameras der Marken Canon und Nikon etc. etwas größer und vor allem schwerer sind wurde von diesen und anderen DSLR-Kamera-Herstellern die erste Vorgabe nicht erfüllt. Das System Micro Four Thirds der G2, die ich mit dem 14-45 Kit-Pbjektiv besitze, ist kompakt und erfüllt alle Vorgaben wie folgt:

Die Vorgaben:

1.) Leicht und Kompakt
2.) Kleine Objektive
3.) Von den Möglichkeiten breit aufgestellt
4.) HDR mit Autobracketing
5.) Großer BildSensor

Die Lumix G2:

Gut verpackt in einem Karton kam die Kamera mit dem Kit-Objektiv 14-45mm an, das Objektiv mit Staubschutzdeckel am Bajonett und an der Linse und einer Gegenlichtblende ist zusätzlich mit einem stabilen Nylonbeutel als Objektivtasche versehen. Ebenfalls enthalten ist der Akku und das Ladegerät und ein Schulter/Tragegurt. Ein Staubschutzdeckel für die Kamera ohne Objektiv ist ebenfalls dabei. Eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen ist ebenfalls dabei - allerdings ist die Anleitung sehr erschlagend und nicht wirklich für den Einsteiger geeignet. Hier wird mit Blenden und Belichtungen und Verschlusszeiten und ungeheuer vielen Symbolen zur Erklärung in Textform gearbeitet. Für den Einsteiger empfehle ich ein Buch von Frank Späth, die "Lumix System Fotoschule"
Für den völligen Laien und für Einsteiger gibt es einen intelligentem Modus, der mit einer einzigen Taste [iA] aktiviert werden kann, der Modus erkennt automatisch das gewählte Motiv und funktioniert wirklich erstaunlich präzise. Es wird automatisch unterschieden zwischen Landschaft, Sonnenuntergang, Makro, und Gesichtern - wobei die Gesichtserkennung doppelt intelligent ist - sie unterscheidet Baby und Erwachsenen und kann sich sogar bestimmte Gesichter merken. Dieser Modus ist beeindruckend gemacht - Respekt -

Zusätzlich von Vorteil ist das schwenkbare Display, welches ein Touchscreen ist und der Sucher mit Dioptrien-Ausgleich auch für Brillenträger geeignet, der sogar automatisch das Touch-Display dunkel schaltet wenn man durch den Sucher blickt.
Das Touchdisplay kann man komplett mit dem Display zur Kamera gewandt einklappen und hat somit einen guten Schutz in der Tasche.

Für die Funktionen der Kamera gibt es fünf Einstellräder, zwei für Autofokus, eines für die Modi, eines für Serienbild und Autobracketing und eines für die Verstellung von Blende und/oder Verschlusszeit. Das hat den Vorteil, dass man ohne das Menü zu besuchen schnelle Einstellungen vornehmen kann

Der Akku hat eine gute Kapazität und damit habe ich im Schnitt eine Foto-ausbeute von etwa 650 Bildern.

Funktionen Modi:

Wer es gerne ohne Automatik versuchen möchte, der kann die verschiedenen Modi auch selbst bestimmen:

1.) Programmautomatik wie man sie von DSLRs kennt
2.) manuelle Bestimmung von Blende mit automatisch angepasster Verschlusszeit
3.) manuelle Bestimmung von Verschlusszeit mit automatisch angepasster Blende
4.) manuelle Bestimmung von Blende und Verschlusszeit
5.) persönlich programmierbare Einstellung, die gespeichert wird
6.) Videofunktion
7.) Szenenauswahl manuell ( auswählen kann man Sonnenuntergang, Party, Baby1, Baby2, Tier, Portrait mit Hintergrundunschärfe)
8.) Nachtmodus ( auswählen kann man Portrait, Landschaft, Beleuchtung, Kreativ)
9.) Makro ( auswählen kann man Blume, Speisen, Gegenstände, Kreativ )
10.) Sport ( auswählen kann man normal, außen, innen, Kreativ )
11.) Landschaft ( auswählen kann man normal, Naturaufnahme, Architektur, Kreativ )
12.) Portrait ( auswählen kann man normal, schöne Haut, außen, innen, Kreativ )
13.) eigene Farben ( hier kann man verschiedene Farbräume einstellen wie z.B. Retro oder Exopressiv oder selbst definieren etc. )

Eine Fülle von Funktionen, die man auch zunächst einmal der [iA]-Automatik überlassen kann - also sind sowohl aus dem Karton heraus gute Ergebnisse möglich als auch durch selbst eingestellte Parameter.

Die Videofunktion ist übrigens nicht schlecht, die Videos haben eine gute Qualität - allerdings nutze ich diese Funktion sehr selten. Fotos sind meine Priorität und deshalb gehe ich auch nicht weiter auf diese Funktion ein.
Beispielvideos mit der G2 aufgenommen findet man teilweise im Internet.

Funktionen Autofokus und Blitz:

Manueller Fokus und automatischer Fokus ist einstellbar - wobei der AF mit mehreren Einstellungen möglich ist. Es gibt vier verschiedene AF-Einstellungen, die von Gesichtserkennung über Mehrfeld bis zum ganzem Bild ausreicht - sehr umfangreich und wiederum in jeweils mehreren Parametern justierbar. Zusätzlich gibt es einen Touch-Autofokus, der wirklich genial funktioniert - man tippt einfach auf das Objekt und der Autofokus folgt dem Objekt egal wohin es sich bewegt.
Der Blitz ist programmierbar, sowohl in der Helligkeit als auch in der Blitzfolge - so kann man z.B abends eine längere Belichtung mit einem Blitz zum Ende der Belichtungszeit erzeugen, den sogenannten Vorhangblitz nutzt man z.B. für Portraits mit einer Skyline als Hintergrund. Auch hier gibt es beeindruckende Einstellmöglichkeiten.

HDR und Serienbild:

Für die experimentierfreudigen Fotografen gibt es eine Funktion, die bei HDR Aufnahmen hilft - es nennt sich Autobracketing - hierbei werden von der Kamera sieben Fotos mit unterschiedlichen belichtungen aufgenommen, es gibt hierbei einen Bereich von -2 bis zu +2 Blenden. Mit den sieben Bildern kann man mit einem Programm ( z.B. Photomatix ) ein HDR-Bild erzeugen.
Serienbildfunktion von drei Bildern in Folge funktioniert ebenfalls, die Serie ist nicht auf drei Bilder beschränkt - bei Festhalten des Auslösers macht die Kamera so viele Bilder, wie man möchte - jeweils drei Bilder pro Sekunde.

Formate:

Aufgenommen werden je nach Einstellung im Format JPG und oder RAW, das bedeutet - man kann zwei Qualitätsstufen an JPG aufnehmen ( hoch und normal ) oder zwei Qualitätsstufen an JPG und gleichzeitig RAW oder nur RAW. Das ist eine tolle Funktion weil man sich so nicht entscheiden muss ob man nun RAW oder JPG nutzen muss - für Serienbildaufnahmen ist allerdings für JPG und gleichzeitig RAW eine sehr schnelle SD-Karte nötig ( Class 8 oder 10 )

Das Objektiv:

Das Objektiv ist sehr gut verarbeitet, das Bajonett ist aus Metall gefertigt. Im Praxisbetrieb zeigt sich grade mit diesem Kit-Objektiv die Lichtstärke, es ist beeindruckend lichtstark und der Autofokus ist sehr schnell, das Objektiv ist optisch stabilisiert. Hier habe ich keinerlei Verzerrungen oder ähnliches bemerkt. Mit einer zusätzlichen Nahlinse +1 Dioptrien mache ich damit sogar Makroaufnahmen im Nahbereich von etwa 6 cm. ( dazu habe ich hier Bilder veröffentlicht )
Der Einsatzbereich des Kit-Objektives ist relativ breit angelegt, man kann mit 14mm schon von einem ganz leichten Weitwinkel sprechen und zu 45mm schon leicht entfernte Objekte nah ran holen - der Einsatzbereich ist universell gedacht - Ein Teleobjektiv von 45-200 habe ich mir zusätzlich gekauft für weitere Entfernungen.

Fazit:

Eine gute Kamera mit Potenzial, die den Vergleich mit semiprofessionellen DSLRs nicht scheuen muss und kann - Es ist ein völlig anderes System - Der Vorteil liegt hier nämlich im System ansich - der Sensor, der in Verbindung mit den Objektiven angepasst und das System, was aus diesem Grunde kompakt gehalten konnte, spricht hier eine eindeutige Sprache - Kompakt mit Potenzial - und das ist sicherlich auch der Einsatzbereich dieser Kamera.

Eine DSLR für die professionelle Fotografie wird sie sicherlich nicht ersetzen - allerdings wird sie die Ergänzung dazu sein können.
Zwei professionelle Fotografen, die ich gut kenne, haben sich die G2 als schnelle Kamera zur Ergänzung des Kameraarsenals gekauft und diese beiden haben mich auch zum Kauf eben dieser Systemkamera beraten.

Zum Preis für das System gibt es sicherlich viele Standpunkte - jedoch ist der Unterschied an Auswahl an Objektiven und deren Preisen verglichen mit der DSLR-Konkurrenz nicht sehr groß - man sollte bedenken wie viel in der Micro Four Thirds-Technik der G2-Objektive steckt.

Für mich gibt es deshalb keine Grund um einen Stern abzuziehen.

_________________________________________
Hinzugefügt am 15.12.2010

Zur Kamera mit dem Kit-Objektiv 14-45 mm und dem Zoom-Objektiv 45-200 mm ist nach immerhin einem Monat noch ein Teleobjektiv 100-300 mm eingetroffen. Die Fotos sind allesamt scharf und haben natürliche Farben, die Kamera macht genau das, was sie soll - sie macht Spaß.
_________________________________________
Hinzugefügt am 03.03.2011

Um Missverständnisse zu vermeiden, ich besitze die G2 mit 14-45mm Kitobjektiv welches ein Metallbajonett hat. Das Objektiv 14-42 hat ein Kunststoffbajonett.

Nach wie vor - Kaufempfehlung
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur BOMBE!, 20. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mittlerweile besitze ich die G2 schon etwas über 1 Monat und hatte entsprechend viele Gelegenheiten das Panasonic-Modell zu testen. Als Objektive zum Einsatz kamen das 14-42mm und das 45-200mm von Lumix.

EINE KAMERA FÜR JEDEN
Eines ist klar: Mit der G2 kommt jeder schnell an gute Fotos. Eingefleischte Fotografen können die Eisntellungen bis ins allerkleinste Detail selbst regeln (Verschlusszeit, Blende, Weißabgleich, Fokus, ISO-Empfindlichkeit, Blitz-Synchronisation, etc., etc. Hier alles aufzuführen würde den Rahmen sprengen). Doch wer die Kamera im Urlaub auch mal seinem unbedarften Begleiter in die Hand geben möchte ist auch nicht verloren: Einfach den iA-Modus aktivieren und die Kamera übernimmt sämtliche Einstellungen - fokussiert wird, indem nan auf dem Touchscreen das scharfzustellende Objekt antippt. Und wer glaubt, dass funktioniere nicht: Ätsch! Klappt super^^!

VORTEILE UND TOLLE ZUSATZGIMMICKS:
+ Nachführender Autofokus (sehr praktisch)
+ Fokussierlupe für den MF (ein Traum)
+ ISO bis 1600 unbedenklich, auch 3200 noch in Ordnung
+ handlich und kompakt
+ tolle Bediendung durch Touchscreen
+ sehr viele Einstellmöglichkeiten
+ durch mehrere Wählräder kein langes rumgurken im Menü
+ iA-Funktion
+ Serienbilder bis zu 3,5B/s
+ 360° schwenkbares Display
+ Sucher (elektronisch, aber top!)
+ durch MFT-System bereits jetzt viele Objektive (andere adaptierbar)
+ HDlite Funktion (720p) für HD-ready-Videos
+ Mega O.I.S.(optischer Bildstabilisator) [nicht in allen Objektiven!]

NACHTEILE:
- Nur eine frei belegbare Taste und nur 1 Custom-Profil (wer mehr braucht sollte sich die GH2 anschauen)
- im Kit mitgeliefertes 14-42-Objektiv wirkt dank Kunststoff-Bajonett billig (aber die Fotos sind dennoch spitze)
- ISO 6400 geht im Bildrauschen unter
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, auch für Anfänger ..., 14. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G2KEG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Touchscreen, LiveView, bildstabilisiert) Gehäuse schwarz inkl. Lumix G Vario 14-42mm Objektiv (Elektronik)
Ich hatte mir so einige Kameras angesehen und bin letztendlich bei der Panasonic Lumix DMC-G2KEG hängen geblieben.
Beeindruckt war ich von der unglaublichen Auflösung des schwenkbaren Displays und der wirklich einfachen Handhabung. Gerade dieser Punkt war besonders wichtig für mich, da ich ein Anfänger in der Fotografie bin. (abgesehen von den üblichen Fotos mit einfach Kompaktkameras und Handykameras).
Toll finde ich auch die Schnelligkeit, mit der man Fotos machen kann. Kein ewiges Warten, bis die Bilder auf die Speicherkarte gespeichert werden. Man kann so endlich wirkliche Schnappschüsse machen

Fast jedes Foto gelingt, auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Ich freue mich schon auf den nächsten Urlaub, endlich gelingen mir die Fotos, die ich schon immer machen wollte.

Ich gebe zu, dass diese Rezension sehr subjektiv ist. Objektive Rezensionen gibt es eh genug ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


56 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gute Kamera mit vielen Möglichkeiten, 28. Juni 2010
Von 
Martin Essrich (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-G2KEG-K Systemkamera (12 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Touchscreen, LiveView, bildstabilisiert) Gehäuse schwarz inkl. Lumix G Vario 14-42mm Objektiv (Elektronik)
Ich bin auf der Suche für einen Ersatz meiner Canon Powershot Pro1 auf die G2 gestossen.
Auf der Suche nach einer Kamera mit besserem Sensor, besserem Objektiv und einem dreh- und schwenkbaren Display, wie es die Pro1 hat, bin ich zunächst auf die Canon G11 gestossen. Ein Arbeitskollege, der sich in seiner Freizeit intensiv mit Fotografie beschäftigt, hat mir dann aber die Lumix G1 dringend empfohlen. Viel weniger Rauschen, wegen größerem Sensor und der Möglichkeit Wechselobjektive totz kompakter Maße zu nutzen. Die G11 konnte ich sogar kurz testen und diese war als Kompaktkamera zunächst auch meine Favorit, denn sie hat diesen dreh- und schwenkbaren Monitor, den ich nicht mehr vermissen möchte und das Objektiv verschwindet komplett im Gehäuse, wenn sie ausgeschaltet wird und passt so in eine Gürteltasche. Um nun auch die G1 mal in Händen zu halten und vielleicht auch ein paar Tests damit zu machen, bin ich in ein Fachgeschäft. Die G1 war hier leider nicht mehr zu haben und bekam so den Nachfolger G2 in die Hand. Zunächst war ich vom niedrigen Gewicht dieser Kamera erstaunt.
Beim ersten Blick durch den Sucher helle Begeisterung !! Was für eine Auflösung in diesem kleinen Sucher. 1,3 Megapixel direkt vor der Pupille. Der Sucher meiner Pro1 ist dagegen ja geradezu ein Witz. Dann das dreh- und schwenkbare Display angeschaut. Auflösung wie bei der Canon G11. Also prima. Dann führte mir der Verkäufer aber noch die Möglichkeit vor, viele Funktionen per Touchscreen zu bedienen. Wow, nicht schlecht. Nicht unbedingt notwendig, wie ich finde, aber wenn man's dazu bekommt, warum nicht. Nachdem mir der Verkäufer dann noch versicherte, dass das neue 14-42 genauso gut ist, wie das ältere 14-45, bin stolz mit der G2 in der Tasche aus dem Laden marschiert.

Nachdem ich am Wochenende nun einige Testfotos machen konnte, bin ich mit meinem Kauf sehr zufrieden.
Ich erspare mir die Fachsimpelei über nachträgliches Entzerren der Fotos über die eingebaute Software der Kamera oder Diskussionen über Rauscharmut. Es ist mir ja letztendlich egal, wie die Kamera es schafft, so gute Fotos auf die SD-Karte zu bekommen. Das Ergebnis hat mich zumindest überzeugt ! Es ist zwar nun doch keine Kamera für die Gürteltasche, aber das war die Pro ein auch nicht.
Die Kamera erfüllt (fast) alle meine Wünsche. Sie blieb preislich im gesteckten Rahmen, hat den geliebten dreh- und schwenkbaren Monitor, sie ist trotz Wechselobjektiv sogar etwas leichter als meine alte Pro1 und macht einfach tolle Fotos.

Allerdings habe ich mich im Nachhinein etwas geärgert, daß ich nicht gleich ein Set-Angebot zusammen mit dem 45-200, wie es auch hier auf Amazon gibt, genommen habe, denn wenn schon eine Kamera mit Wechselobjektiven, dann macht das Set-Angebot wirklich Sinn und man spart auch noch einige Euros, die man gut in ein paar Filter stecken kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Spaßapparat, 23. Oktober 2010
Im Herbsturlaub in der Lausitz habe ich meine neue Lumix G2 getestet und die hier abgegebenen Kommentare kann ich nur bestätigen: Eine tolle Kamera,leicht zu bedienen, kompakte Abmessungen und nach einer Eingewöhnungszeit für die verschiedenen Einstellungen macht die G2 wirklich klasse Fotos.

Wenn man ein und das selbe Motiv mit verschiedenen Einstellungen fotografiert, bekommt mit dieser Kamera sehr schnell ein Gefühl da für, wie das System funktioniert und reagiert. Ob Gegelichtaufnahmen, Innenaufnahmen oder bei schwierigen Lichtverhältnissen (z.B. aus dem Schatten heraus in ein helles Motiv), ist die richtige Einstellung gefunden, wird`s ein klasse Foto.

Unter den vielen Modis zur Fotoaufnahme favorisiere ich persönlich zum Modus "CUST". Hie kann man die bevorzugte Einstellung (Verschlusszeit, Blende, Weißabgleich u.s.w.) speichern und über das Q-Menü abrufen. Einfach genial gemacht.

Der schwenk- und drehbare Monitor (Touch Panel) ist einfach das beste Werkzeug zum Fotografieren. Mann kann den Monitor als Auslöser verwenden, die richtige Schärfeeinstellung wählen und die gemachten Bilder durch Berühren weiter schalten. Besser geht`s nicht.

Fazit: Als alter Canon-Spiegelreflex- Futzzi habe ich mich viel zu lange dem digitalen Fotographieren verweigert. Es macht Spass und man kann seine ganze langjährige Erfahrung digital einbringen. Die Lumix G2 ist sowohl für Anfänger (I.A.- Modus) als für fortgeschrittene eine erstklassige Wahl, weil sie einfach gute Fotos macht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für den Preis eine TOP-Videocamera / Fotokamera, 27. Juni 2010
habe die G2 mit dem 14-45 mm Objektiv in Gebrauch.
Zu dem Videomodus möchte ich meine subjektive Meinung schreiben. Das die Bildqualität gut ist steht außer Frage, wobei man diese Art von Kamera ( sowie DSLR) immer mit dem angeschraubten Objektiv vergleichen muss.

Meiner Meinung nach ist das Motion JPG ein klasse Format zum FLOTTEN Bearbeiten von Videos am PC!!!!!

warum ist manchen Leuten eine Auflösung von 1280 zu 720 zuwenig? Kein TV-Sender sendet mit mehr. ( Ich glaube die Belgier) Der einzige Nachteil, man braucht etwas mehr Speicher. Aber es kostet doch nicht die Welt. Die Preise für SDHC-Karten gehen immer weiter runter.
Den Qualitätsunterschied zwischen AVCHD und Motion JPEG kann man zur Genüge im WWW finden. Ich sehe keinen Unterschied.

Im Laufe der Jahre hatte ich Hi8 Cameras, SVHC-Cameras, 3CCD-Cameras, die Nikon D90 ( wenn hier ein Autofocus funktionieren würde top) und eine Lumix GF1 von Panasonic.

Die G2 ist eine klasse Kamera, welche sich wegen ihrem leichten Gewicht und ihrer Bauform ideal zum Mitreisen eignet.
Sie ersetzt auch eine vollwertige Videocamera. Ein Hinweis noch; es gibt einen 4-fach Zoom ( brauchbar) und einen optischen erweiterten Zoom ( bei 3 MP-Auflösung) Ersetzt vieleicht kein Tele, aber schlecht ist es auch nicht.
Wem die GH1 zu teuer ist und wer keinen Stereoton braucht (wenn es sich gut anhören soll, wird doch eh am PC vertont), hat hier eine tolle Kamera.
Wie gesagt, meine supjektive Meinung ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur top, 30. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Frau wollte gerne eine neue Digitalkamera. Einfache Bedienung, natürlich gute Bilder, schnelle Serienaufnahmen und hohe Lichtempfindlichkeit für die Fotos von unserem rasenden Windhund, ebenso eine hohe Brennweite und natürlich klein, das sollte sie schon alles haben. Als langjähriger Canon-Nutzer bestellte ich gleich diverse Powershots, da ich diese Brücke zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras für angebracht hielt. Leider enttäuschten die von mir so favorisierten Canons bei der Bildqualität jämmerlich: Rauschen, blasse Farben, schlechtes Display. Das wollten wir nicht. Die Verarbeitung war allerdings top.

DIe Alternative hieß Nikon und war ebenso schnell wieder bei Amazon, wie die Canons: Serienaufnahmen sind mit einer Nikon Bridgekamera ein Witz, selbige funktionieren nur mit Vorauswahl und erinnern an eine schlechte Videofunktion einer Kompaktkamera. Einmal klicken und dann werden auf Teufel-komm-raus einfach 20 Fotos gemacht. Töfte! Ich möchte ein Foto machen, wenn ich einmal drücke und eben mehrere, und die schnell hintereinander, wenn ich den Knopf länger drücke. Canon kann das, Nikon wohl nicht. Wunderte mich sehr. Die Verarbeitung der Nikon, insbesondere das preiswert anmutende Plastik taten den Rest.

Nach diversen Recherchen landeten wir dann bei Panasonic. Na spitze, seit wann baut der Hersteller meiner Mikrowelle auch Kameras? Na ja, offenbar jetzt, denn es gab selbige zu Hauf bei Amazon. Insbesondere auch diese Systemkamera, was so viel bedeutet wie, man kann sie nutzen, wie eine Spiegelreflex, sie ist aber keine. Aber kleiner ist sie, weil durch den fehlenden Spiegelmechanismus das Gehäuse kleiner werden kann und die Objektive sind nun auch speziell für die Digitalfotografie entwickelt, bei Spiegelreflex sind sie dies üblicherweise nicht, selbige sind nach wie vor häufig auf den Einsatz analogen Films ausgerichtet. Daher auch die Verwirrung mit den Brennweiten und so. Egal.

Kurzum, die Panasonic haben wir begeistert behalten. Verarbeitungsqualität und Bedienung wie bei einer Canon, Bildqualität wie bei der Nikon (und den Preis von Porsche, aber das war uns mittlerweile egal).

Bilder sind top, Lichtempfindlichkeit ist gut, das auch noch bei wenig Rauschen, sie ist zuverlässig, die Automatikfunktion ist so klasse, dass ich sie trotz 30 Jahren Erfahrung mit Spiegelreflex nun lieber nutze, als die manuellen Modi und vor allem eins: die Panasonic macht Spaß. Punkt.

Meine Vorbehalte gegenüber Panasonic als Kamerahersteller haben sich in Luft ausgelöst, das einzige Problem: was mache ich nun mit meiner Canon Digital EOS, den etlichen Wechselobjektiven und Blitzgeräten, die ich alle für die Panasonic nicht mehr verwenden kann? Denn diese nutze ich nicht mehr, denn die Panasonic ist leichter, schneller, einfacher und macht dummerweise auch noch die besseren Bilder!

Und vor allem: was mache ich mit meiner Frau, denn die ist ihre neue Panasonic Kamera schon wieder los: an mich!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lumix G2 Systemkamera, 29. Dezember 2010
Das erworbene Gerät entspricht meinen Vorstellungen und Anforderungen. Das Package (Kameragehäuse mit den beiden Objektiven - 14-42 + 45-200) ist für 90% der Aufnahmesituationen ausreichend. Es gibt aber nun auch ein umfangreiches Sortiment an weiterem Zubehör (Objektive, externe Blitzgeräte, ...). Die Qualität der Aufnahmen (Foto / Film) entsprechen den Beschreibungen und Testberichten die im Internet abfragbar sind. Natürlich gibt es immer noch etwas Besseres - aber dann sind wir wieder bei digitalen Spiegelreflexkameras mit ihren erheblich größeren Bauformen und höheren Anschaffungskosten. Fazit: Das Preis/Leistungsverhältnis ist ok!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen