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Kundenrezensionen

9
3,3 von 5 Sternen
Stone Temple Pilots [Vinyl LP]
Format: VinylÄndern
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2010
Schön, wenn eine Platte so heißt wie man selbst. Das kann man sich leicht merken und im Normalfall ist schnell klar, was einen da erwartet. So wie bei den Stone Temple Pilots.

Angeblich hat man ihnen eine Million Dollar für das Live-Comeback geboten und dem Vernehmen nach war auch die anschließende Tour durch Nordamerika eine lukrative Angelegenheit. Nun also das neue Album, das erste seit neun Jahren. Der unvermeidlichen Skepsis begegnet die Band selbstbewusst mit der griffigen Single Between The Lines, gleichzeitig der Opener des Albums. Damit ist der STP-affine Hörer schnell per Du und schon bei den ersten Takten von Take A Load Off weiß jeder, dass Scott Weiland und Co. auf altbewährte Zutaten setzen. Keine Experimente, kein Anbiedern an das Hier und Jetzt, der Blick ist rückwärtsgewandt.

Denn nachdrücklicher als bislang besinnt man sich auf Hard-Rock-Einflüsse aus den 70ern, so etwa bei Huckleberry Crumble und stärker noch bei Hazy Daze und Peacoat. Auch Velvet Revolver blinzeln um die Ecke, ob nun gewollt oder nicht, wobei Dean DeLeos Gitarrensoli nicht immer ganz so tight rüberkommen wie die von Slash. Aber egal. Unbedingt hörenswert ist das großmäulige Hickory Dichotomy, direkt gefolgt von der Reibeisen-Strophe in Dare If You Dare und gegen Ende glänzt das befreiende Fast As I Can.

Der Rest der Platte ist entweder zu sehr auf Hit getrimmt (Cinnamon, Bagman) oder verliert sich in Belanglosigkeit (First Kiss On Mars, Maver). Im Sommer kann man sich das vielleicht mit ein paar Cocktails am Pool noch schöntrinken, aber spätestens mit der Ernüchterung kehrt auch die Skepsis zurück.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2010
Irgendwie sind sie ja nicht totzukriegen, unsere alten Helden des 90er Alternative Rocks...
Während die einen sich wenigstens wieder zu Konzerten zusammenfinden (Rage Against The Machine), die anderen trotz Verlustes des Frontmannes mit neuem Sänger neues Material veröffentlichen (Alice in Chaines) oder sich einstige Identifikationsfiguren wie Chris Cornell sich dem timbaland'schen Klangkosmos entziehen wollen, um wieder mit den alten Mitgliedern zu rocken (Soundgarden), sind auch nun die Stone Temple Pilots wieder da.
War zumindest Scott Weiland nie wirklich weg von der Bildfläche (Gastauftritte bei The Crystal Method oder Sänger der Supergroup Velvet Revolver), traten die übrigen Mitglieder kaum mehr in Erscheinung, abgesehen vom kurzen Engagement der DeLeo-Brüder Dean und Robert in Richard Patricks (Filter) Supergroup Army Of Anyone. Drummer Eric Kretz eröffnete in der Zwischenzeit ein eigenes Tonstudio.

Die Vorab-Single "Between The Lines" erzeugt von vornerein mächtig Druck, nutzt sich jedoch leider recht schnell ab.
Dennoch scheint die Zeit irgendwie fast stehen geblieben zu sein, auch wenn sich das selbstbetitelte Comeback phasenweise etwas altbacken anhört. Den größten Unterschied scheint jedoch das strikte Vermeiden Weilands zu sein, sich in Eddi Vedder (Pearl Jam)-ähnlichen Vocals zu verlieren, was eines der größten Kritikpunkte an den STP in den 90ern war. Im Gegenteil, trotz langjähriger Polytoxikomanie klingt seine Stimme kraftvoll und unangegriffen.
Zu den gefälligsten Tracks zählen zweifelsohne die coole Midtempo-Nummer "Take A Load Off" und das nicht minder relaxte "Hickory Dychotomie, beides sehr gute Beispiele, wie unangestrengt sich dieses Album anhört, denn die Band macht nichts anders als vor zehn Jahren und das taten sie ja auch verdammt gut, wobei sie ein gutes Stück entspannter wirken und sicherlich auch einige jahre weiser.
Pluspunkte gibt es auch für popaffine Songs wie "Cinnamon" und das völlige Vermeiden schmieriger Halbballaden, auch wenn man in der Vergangenheit bewiesen hat, daß man selbst so etwas mit Stil vollführen kann ("Sour Girl" - super Song).
Leider bietet die Scheibe allerdings auch Füllmaterial wie "Dare If You Dare" oder das nervige "Bagman", was die Dynamik des Albums merklich bremst und am Ende im sehr durchschnittlichen "Maver" endet, welches das Balladenriff nur mit viel Wohlwollen um Haaresbreite umschifft.
Größtenteils beackern die Piloten hier Midtempo-Terrain, so daß beispielsweise das flottere "Fast As I Can" gegen Ende ebenfalls nochmal punkten kann, obwohl man der Meinung sein könnte, daß der Song gar nicht zu den besten des Albums gehört.

Neue Impulse verabreichen die STP dem mittlerweile stark in den Hintergrunde getretenen Alternative Rock wahrlich nicht und somit wendet sich diese Comebackscheibe mehr an alte Fans, Nostalgiker und die jugendlichen Rockhörer, die wissen wollen, wozu deren Tanten und Onkels in den 90ern in kleinen versifften Clubs die Mähnen schüttelten.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2010
Das Hoch der 90er-Rocker will nicht abreißen. Und so gesellen sich auch Scott Weiland & Co. zu den Neuauflagen von RATM, Soundgarden oder Blind Melon und veröffentlichen erstmals wieder regulär seit 2001. Doch musikalische Moden kann man hier lange suchen. Wie aus einer Zeitschleife heraus parliert man den einen wahren Rock, der in der Regierungszeit von Bush senior so populär war: Alternative Rock forever?

Ob man nun "Take A Load Off" oder "Huckleberry Crumble" unter die Lupe nimmt, macht wenig Unterschied: All die bandtypischen Stilmittel vereinen sich im Popper "Cinnamon", im Hard-Rock-lastigen Riffbrocken "Hazy Daze" oder in der Balladen-Mischung "First Kiss On Mars". Auch das mit einer augenzwickernden Pedale-Steele-Gitarre eingeleitete "Hickory Dichotomy" und "Between The Lines", das durch seinen Hintergrundgesang an Nirvanas "Stay Away" erinnert, macht einen nostalgischen Abend unter geneigten Freunden sicherlich perfekt.

Doch die Platte erscheint im Jahre 2010 und im Vergleich zu ihren 6 Vorgängern als redundant. Ohne Frage wird hier auf hohem Niveau Rockmusik gemacht, aber bei all den Soloprojekten und Ergüssen aus dem Hause Velvet Revolver sowie zwischen den Veröffentlichungen von Slash und Guns 'N' Roses: Wo findet man Platz, ohne als durchgeplante Reanimation eines längst Toten zu klingen? Einschließlich dieser Gedanken vergebe ich drei befriedigende Sterne und sage unbehaglich: "Alles wie immer!"
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