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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine Sigma 8-16 Odyssee
Nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschieden das Geld nicht zu sparen und das teuerste Objektiv in meiner Sammlung anzuschaffen. Sigma 8-16 ist zugleich das extremste Ultra-Weit-Winkel Objektiv das es zur Zeit auf dem Markt gibt. Alle anderen UWW-Objektive für APS-C Sensoren fangen bei 10mm Brennweite an oder sind Fish-Eye. Vor der Anschaffung habe ich...
Veröffentlicht am 15. Mai 2012 von E. Tcherkasski

versus
40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein gescheites Exemplar zu bekommen
Das Objektiv ist in der Praxis offenbar nicht ohne wirklich gravierende Zentrierungsprobleme zu bekommen. Ich habe es bei 3 verschiedenen Anbietern (für Nikon, an D5100) bestellt. Die Seriennummern lagen weit auseinander, aber alle hatten dasselbe Problem - der eine mehr der andere weniger, aber alle nicht tolerabel:

Sehr stark nachlassende Schärfe...
Veröffentlicht am 16. März 2012 von hud


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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine Sigma 8-16 Odyssee, 15. Mai 2012
Von 
E. Tcherkasski "ET" (Do, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sigma 8-16mm F4,5-5,6 DC HSM-Objektiv für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschieden das Geld nicht zu sparen und das teuerste Objektiv in meiner Sammlung anzuschaffen. Sigma 8-16 ist zugleich das extremste Ultra-Weit-Winkel Objektiv das es zur Zeit auf dem Markt gibt. Alle anderen UWW-Objektive für APS-C Sensoren fangen bei 10mm Brennweite an oder sind Fish-Eye. Vor der Anschaffung habe ich natürlich alle möglichen Tests durchgelesen und durfte das Objektiv auch schon vor zwei Jahren auf Photokina 2010 auf meiner Nikon D90 testen. Die durchweg positiven Testberichte und die schönen Testbilder von Photokina haben meine Entscheidung in Richtung dieses Objektivs beeinflusst.

Ende Februar 2012 habe ich mir dieses Objektiv gekauft. Leider stellte ich nach schon wenigen Aufnahmen fest, dass das Objektiv stark dezentriert ist. Die ganze linke Bildseite war extrem unscharf. Auch beim abblenden auf f10 oder f12 war die Unscharfe immer noch deutlich zu sehen. Aus diesem Grund habe ich das Objektiv wenige Tage nach dem Kauf zu Sigma Deutschland zur Justierung geschickt. Nach etwa vier Wochen bekam ich das Objektiv zurück und... wieder stimmt was nicht. Diesmal ist die linke Seite ok, dafür ist es jetzt oben alles matschig und irgendwie doppelkonturriert. Außerdem zeigt mir die Messskala des AF's absolut falsche Werte: 0,5m steht bei Unendlich. Also habe ich diese Reparatur reklamiert und mein Objektiv wieder zur Sigma geschickt. Es dauerte etwas über fünf Wochen und ich bekam eine Email von Sigma. Dort stand: "Die Ausführung der notwendigen Reparatur ist nur in unserem Werk in Japan möglich. Die Bearbeitungszeit wird sich dadurch leider um voraussichtlich 4 Wochen verzögern.". Wie bitte? Nach über fünf Wochen, soll ich weitere vier warten? Darauf hin habe ich eine "böse" Email an Sigma geschickt in dem ich die Sigma auffordere mein defektes Gerät einfach gegen ein gut funktionierenden umzutauschen. Und tatsächlich schon wenige Tage danach bekam ich ein ganz neues Sigma 8-16 und dieser Exemplar ist perfekt.

Ein gut justiertes Sigma 8-16 ist wirklich Top! Es ist bereits bei der Offenblende sehr scharf auch an den Rändern. Bei 8mm sehe ich überhaupt keinen Unterschied zwischen f4.5 und f8, die Schärfe ist in allen Bildteilen gleichermaßen gut. Das Objektiv erzeugt kaum CA's und auch nur minimale Flares im Gegenlicht. Autofokus ist dank HSM absolut leise und ziemlich Flott, bei 8mm aber auch kaum relevant.

Sigma 8-16 hat in der aktuellen Version eine glatte Oberfläche und wirkt von der Verarbeitung und Haptik sehr hochwertig. Es ist aber ziemlich klobig und nicht besonders leicht.

Die Vorderlinse des Objektivs ist baubedingt stark konvex. Es ist deshalb nicht möglich an diesem Objektiv jegliche Filter zu verwenden. Auch ist der vordere Deckel des Objektivs extra tief.

Fazit:
Ich bin sehr froh jetzt ein gutes Exemplar von Sigma 8-16 zu besitzen. Diese Linse ist ein muss für jeden ambitionierten Hobbyfotograf mit einer 1.5x Crop-Kamera. Trotzdem finde ich es sehr schade, dass Sigma seine Kunden, die für die Fotoausrüstung eigentlich viel Geld ausgeben, für dumm verkauft. Erst nach wirklich bösen Mails und monatelangen Reparaturen zeigt man sich einsichtig und der Kunde bekommt tatsächlich das wofür er bezahlt hat. Aber immer hin, besser später als nie.

Für mich stellt sich jetzt die Frage, wie soll ich nun die Sigma 8-16 bewerten? Mein jetziges Exemplar ist eindeutig fünf Sterne wert, aber wenn ich den Service von Sigma mit benoten soll, dann sind da fünf Sterne ausgeschlossen. Also vergebe ich vier Sterne, wobei ein Punkt Abzug bekommt nicht das Objektiv sondern Sigma.
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92 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend!, 20. Dezember 2010
Von 
C. Nussdorfer (Innsbruck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich warte mit meinen Bewertungen immer bewusst einige Monate, denn meistens entdeckt man doch das ein oder andere Manko bei dem entsprechenden Artikel. Hier meine Meinung zum SIGMA 8-16mm Weitwinkelobjektiv:

Besitze dieses Objektiv schon seit einigen Monaten und bin beeindruckt. Hatte vorher das SIGMA 12-24 4.5-5.6DG (Vollformattauglich) getestet und war geschockt. Näheres dazu siehe meine Rezession zu dieser Linse ...

Obwohl ich lieber eine vollformattaugliche Linse gekauft hätte, um für zukünftige Kameras gerüstet zu sein, hab ich mich nach ausschliesslich resignierenden Tests diverser Linsen (inkl. Canons L- und Nicht-L-Linsen) zum Kauf des Sigma 8-16mm entschlossen.

+ Unerreichter Weitwinkelbereich: kein anderer Hersteller hat derzeit ein 8mm-Weitwinkel im Programm. Die Perspektiven wirken einfach fantastisch! Steht man z.B. ein einer 90°-Ecke und schiesst ein Foto, sind beide Wände am Bild sichtbar. D.h. es werden horizontal mehr als 90° abgebildet!
+ kaum CA's - bei meinen Test's war nur das Canon 16-35L besser, und das kostet weit mehr und hat einen viel geringeren Bildwinkel! Die Tokinas sind zwar sehr scharf aber die CA's sind inakzeptabel.

o Verzeichnung: Leichte kissenförmige Verzerrung bei 8-9mm und ganz leichte tonnenförmige Verzerrung bei 14-16mm. Für ein Rekord-Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv trotzdem sehr gut!

+ geringe Vignettierung, bei 'Real-Life'-Anwendungen kaum wahrnehmbar. Werd bei Gelegenheit noch ein paar Tests dazu durchführen ....

+ Schärfe:

Was die Schärfe anbelangt möchte ich etwas weiter ausholen:

Interessant ist, dass die Schärfe von Offenblende bis zu Blende 8 eigentlich relativ konstant bleibt: Sehr scharf in der Mitte, in den Ecken abfallend. Ab Blende 9 auch in den Ecken scharf. Mein Exemplar zeigt die grösste Schärfe in den Ecken bei Blende 11-13. Ich dachte daher zuerst, man könnte Freihand daher bei schlechten Lichtverhältnissen kaum Fotos machen, die bis in die Ecken scharf sind. Denn die Verschlusszeiten bei Blende 9 und mehr werden einfach zu lang. ABER: Bei 8mm Brennweite gelingen sogar mit 1/10s meistens noch unverwackelte Aufnahmen! Daher zumindest bei statischen Motiven sehr gute Ergebnisse. Verschlusszeiten kürzer als 1/30 sind selten notwendig. Ich für meinen Teil versuche immer, mit dem Sigma zwischen Blende 9 und 13 zu arbeiten. Bei Offenblende lassen sich nahe Objekte zumindest ein bisschen freistellen - obwohl dies sicher nicht die Stärke des Sigma's ist.
Kurzum: Im Vergleich zu weit teureren Linsen schlägt sich das Sigma hervorragend! Wer daran zweifelt kann gern mal selbst diverse hochgepriesene L-Objektive testen ...

- der einzige negative Punkt ist, dass man keine Filter verwenden kann, weder an der Front, noch hinten wie z.B. beim Sigma 12-24 DG, welches zumindest einen Einschub für Gelfilter hat.

Fazit: Für mich derzeit eine der besten Ultraweitwinkel-Zoom-Linsen, leider nicht für Vollformat geeignet.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Objektiv, jedoch nicht im Versandhandel, 22. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 8-16mm F4,5-5,6 DC HSM-Objektiv für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Habe das Sigma 8-16mm für Nikon gekauft. Musste jedoch schnell festellen dass das gelieferte Exemplar ein Backfokus hat. Objektiv zurückgeschickt und Ersatz beantragt. Zwei Tage später das zweite Objektiv erhalten, jedoch das gleiche Problem. Erst ab einer 20er Blende ist der Fokuspunkt in die Tiefenschärfe reingerutscht. Beide Objektive waren Originalverpackt aber in geöffneter Verpackung so dass der Verdacht naheliegt Amazon habe einige "Wanderpokale" die quer durch Deutschland unterwegs sind.

Wenn ich jedoch manuell fokussiert habe sahen die Bilder schon toll aus. Gute Abbildungsleistung guter Kontrast, bei 8mm über 90° Blickwinkkel und waren sogar nicht dezentriert. Da ich bei einer D5200 den Autofokus nicht justieren kann, waren die Objektive nicht brauchbar.
Vielleicht an einer D7000/D7100?

Nachdem ich jetzt auch schon bei der Versandkankurrenz die gleichen Erfahrungen machen durfte werde ich jetzt ca 100€ mehr ausgeben und das Objektiv beim Fachhändler vor Ort beziehen.

ps. Amazon Kundendienst hat mir auf die Frage ob ich bei einem erneuten Ersatzversuch wieder einen Wanderpokal bekomme geantwortet "Sie würden mir von einem erneuten Umtausch abraten". Sagt wohl alles

5 Sterne für die Abbildungsleitung, 2 Sterne Abzug für die Versandpraktiken.

Edit:
Nach meiner Beschwerde beim Amazon Kundendienst wurde die restlichen 6 Objektive "aus dem Verkehr gezogen" um die Angelegenheit mit dem Hersteller zu überprüfen. Top!!!

Jetzt auch gerne 5 Sterne
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91 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der neue Star?, 13. August 2010
Von 
tom l. "tomtom" (regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Angekündigt war es ja schon ein paar Tage. Nun hat Sigma im März das 8 - 16mm Ultraweitwinkel vorgestellt. An Aps-C ist das umgerechnet ein 12-24mm Objektiv. Ich war schon ganz gespannt es selbst testen zu dürfen, da die ersten Reaktionen eigentlich positiv waren. Mit dem Sigma stößt man auch mit APS-C in Brennweiten-Bereiche vor die vorher den VF Kameras, z.B. mit einem 10-24 vorbehalten waren. Vorweg, das Weitwinkel ist nicht Vollformat tauglich sondern ist nur als APS-C Version käuflich zu erwerben. Bei den beiden bereits vorhandenen Weitwinkelzooms nicht weiter verwunderlich.

Die DX Version des Sigmas kommt wie immer anständig verpackt und mit allem Zubehör das benötigt wird. Auch mit integrierter Streulichblende. Ich kann mir das nicht verkneiffen dies bei meinen Rezensionen für das Canon Bajonett anzumerken, weil das bei den Canon Optiken für mich ein echtes Ärgernis ist. Das Sigma ist sehr gut verarbeitet und bietet mit der angerauhten Oberfläche eine sehr angenehm Haptik. Zoom und Fokussiering sind griffig und lassen sich gut bedienen. Beides läuft spielfrei und mechanisch einwandfrei. Aber da hatte ich ehrlich gesagt auch nichts anderes erwartet. Der AF ist schnell und superleise, zudem kann auch manuell in den Fokussiervorgang eingegriffen werden. Das Sigma ist ein Innenfokussierer, soll heissen, daß es beim Zoomen die Baulänge nicht ändert, bzw. der Tubus nicht ausfährt. Leider ist die Verwendung von Filtern nicht möglich.

Schon bei den ersten Bildern war ich vom Sigma begeistert. Die Abbldungsleistung an der 7D ist einfach nur als beeindruckend zu bezeichnen. Die Vignettierung und die Verzeichnungsfehler sind bei einem Ultrawide natürlich vorhanden, halten sich aber in Grenzen, was bei einem UWW nicht unbedingt so zu erwarten ist. Beides fällt deutlich zahmer aus wie die meines Canon 15-85, was oft ohne Korrektur kaum zu ertragen ist.
CAs spielen beim Sigma keine Rolle. Die Schärfe des 8-16 überzeugt auf allen Ebenen. Bis in die Ränder ist das Sigma richtig scharf. Auch bei Auschnittvergrößerung fällt die Detailtreue und die hohe Auflösung des Sigmas auf. Diverse seriöse IT Seiten in Sachen Foto haben dies im Übrigen auch mit Zahlen belegt und loben das Sigma über den grünen Klee in Sachen Linienauflösung. Auch die Naheinstellgrenze mit 24cm überzeugt und liegt z.B. unter dem sehr guten Tokina 11-16.
Mich begeistert das Sigma durch seine Schärfe, seine Art Bilder zu machen und die Weite die in diesen Bildern und ihren speziellen Perspektiven liegt. Aber überzeugt Euch selbst. Auf Nikon Fotografie, sowie auf diversen Canon Seiten gibts schon schöne Beispielbilder vom Sigma.

Kurz und Knapp

Positives:
+ Verarbeitung und Haptik
+ Abbildungsleistung
+ Geringe Vignettierung und Verzeichnung, wohlgemerkt für ein UWW!
+ Auflösung
+ Preislich wirklich attraktiv

Negatives
- keine Filter verwendbar

Neutral
o nicht vollformattauglich

Mein Fazit: Für mich ist das Sigma die Erste Wahl bei den (Ultra-)Weitwinkelobjektiven für das APS-C Format. Das Sigma lässt hier alles hinter sich was ich bisher an der Kamera hatte.
Sogar mein geliebtes Pentax Fish(10-17 an K20D) muß wohl hier und da mal zuhaus bleiben. Definitiv ein neuer Star am UWW Himmel. 5 Sterne
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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein gescheites Exemplar zu bekommen, 16. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Sigma 8-16mm F4,5-5,6 DC HSM-Objektiv für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
Das Objektiv ist in der Praxis offenbar nicht ohne wirklich gravierende Zentrierungsprobleme zu bekommen. Ich habe es bei 3 verschiedenen Anbietern (für Nikon, an D5100) bestellt. Die Seriennummern lagen weit auseinander, aber alle hatten dasselbe Problem - der eine mehr der andere weniger, aber alle nicht tolerabel:

Sehr stark nachlassende Schärfe bei 8 mm im ganzen oberen Bildschirmviertel, teils zusätzlich auch rechts der Mitte. Erst bei sage und schreibe Blende 9,5, war beim besten(!) Exemplar der Fehler ausgebügelt. Am Testaufbau lags nicht: Auf dem gleichen Stativ wurde mein ziemlich sauber zentriertes Nikkor 16-85 bei 16 mm exakt ausgerichtet und als Referenz benutzt.

Sigma hat ein geradezu aberwitziges Problem mit der Fertigungsqualität. Es ist schlicht unfassbar, mit welcher Selbstverständlichkeit hier reihenweise B-Ware auf den Markt geworfen wird - für 700 EUR wohlgemerkt.

Das ist sehr schade für ein Objektiv, dem ich eine innovative Konstruktion bescheinigen würde. Klar, die Frontlinse ist vorgewölbt und daher schlechter zu schützen. Viel mehr zählt, dass das Objektiv kaum zu chromatischer Abberation neigt und Linsenreflexe erstaunlich gering ausfallen. Color-Foto hat das Objektiv ja ziemlich niedrig bewertet. Wenn man aber die Testbilder runter lädt, dann stellt man fest, dass die Schärfe bis in die Ecken insgesamt meist besser ist als alle anderen Super-WW für Nikon. Wo der Zentrierfehler nicht zuschägt, konnte ich diese Eckleistung auch bei meinen Aufnahmen bestätigen. Die Color-Foto Aufnahmen waren auch mein Kaufgrund. Das Problem ist: UM SO EIN EXEMPLAR ZU BEKOMMEN BRAUCHEN SIE SEHR VIEL GLÜCK UND GEDULD.

Irritiert hat mich, dass ein Hang zu Unterbelichtung vorlag. Überhaupt schwankt die Belichtung ziemlich und erforderte ständiges Korrigieren. Das gibts an meinem Nikon Zoom so nicht. Vielleicht sind Super-WW hier aber auch einfach zickiger. Der AF ist leise, aber nicht immer treffsicher, wenn das Licht knapper wird. Super-WW sind hier wahrscheinlich schwieriger (da vieles und kleines auf dem Bild ist) und einfacher (da große Schärfentiefe) zugleich.

Ich vergebe 1 Punkt, weil ich es aufgeben musste, ein gutes Exemplar zu bekommen und muss mich nun anderweitig umsehen. Das ist das, was für mich als Kunde zählt. Schade um die Konstruktion. Vielleicht haben Sie ja mehr Glück, aber ich empfehle Ihnen ganz dringend, zu testen.

Nach einigem Probieren bin ich dann zu Erkenntnissen gelangt, die dem Objektiv nicht anzulasten sind, aber vielleicht anderen Super-WW interessierten eine Anregung sein könnten: Der Unterschied zwischen 8mm und 10mm ist groß, aber die Bilder werden in Aussage und Wirkung nicht besser. Bei 10-12 mm können Sie einen Raum gut abbilden, weil Sie Decke und Boden mit draufhaben. Bei 8 mm wird er nur unnatürlicher, die Verzerrungen gehen stark Richtung Effekt. Sie werden sich also vielleicht mehr um 10-12 mm bewegen. Dann aber ist die Anfangslichtstärke nur noch 4,8 - 5. Und da Sie keinen Bildstabilisator haben und z.B. in Innenräumen vielleicht doch öfter knappe Lichtverhältnisse haben, wird doch einiges verwackelter sein als bei einem lichtstärkeren Objektiv. Ich brauche schon mindestens ein 1/10s um im Schnitt nicht mehr Verwacklungsunschärfe als Abbildungsfehler zu bekommen. In Innenräumen hat es schnell weniger und blitzen geht kaum. Natürlich kann man ISO hochdrehen, aber das gilt es zu bedenken.

Nachtrag:
Zur Diskussion um Polfilter bei Super-WW (die sie beim Sigma 8-16 nicht verwenden können) möchte ich folgendes beitragen: Da ich inzwischen ein 10-24 besitze und oft mit Polfilter arbeite kann ich bestätigen, dass Polfilter auch bei Super-WW gut eingesetzt werden können. Es geht nicht darum, den Himmel partiell viel blauer (aber unnatürlich) hinzukriegen, sondern die Gegenstandsfarben (v.a. grün) besser abzubilden. Obwohl die Wirkung partiell ist, gelingt das in der Praxis viel öfter und viel besser als gedacht - ohne unnatürliche Bildwirkung. Es kommt hier ganz besonders auf das Fingerspitzengefühl an, das man eigentlich bei jedem Poleinsatz braucht: Unerfahrene wählen oft zuviel maximale Löschung. Ich würde mit dieser Erfahrung den Polfilter bei meinem Super-WW klar vermissen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Bildqualität, 19. Juni 2011
Von 
Dirk B. (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Als Voll und APS-C Format Fotograf (a900 und a55) stand ich vor der Gretchenfrage 8-16 oder 12-24, also Vollformattauglich (12-24) oder nur APS-C (8-16).
Letztendlich habe ich mich für das 8-16 entschieden, da die a55 meine "Immerdabei" und auch meine Urlaubskamera ist, und ich nicht 6mm Brennweite (4mm Differenz mal Crop 1,5!) verlieren wollte. Zudem habe ich bei meinem Händler beide Objektive an der a55 getestet, und ein direkter Schärfevergleich bei Offenblende bzw. einer Blende abblenden eindeutig zugunsten des 8-16 ausging.

Meine Bewertung wie üblich im Stichwortsystem:

++ Verarbeitungsqualität (sehr hochwertig, Zoom und Fokusring griffig und mit wenig Spiel)
++ Haptik
++ Steckbare Schutzkappe für die gewölbte Frontlinse
++ Schärfeleistung bereits bei Offenblende, bis in die Ecken nicht zu beanstanden
++ Sehr akkurater und präziser Autofokus
++ Ab 10-11mm recht wenig Verzeichnung (Tonnen)
++ Sehr gute, naturgetreue Farbwiedergabe, CAs finde ich vernachlässigbar
o Anschlussabdeckung könnte fester schliessen
- Aufgrund der Frontlinse keine Filter anwendbar

Ich sag - Daumen hoch
Preis/Leistung ist absolut stimmig.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gutes Glas..., 7. Oktober 2011
An der 450D hatte ich bisher leihweise ein Tokina 12-24/4 und das Canon 10-22.

Entschieden habe ich mich aber erst beim Sigma 8-16. Eine sehr gute Linse...ich würde bisher sagen für die absolute Schärfeleistung ist nicht zwingend mehr als 1mal abblenden erforderlich (auch wenn bei der Brennweite eh meistens mehr Schärfentiefe gewünscht ist).

Und im direkten Vergleich zum Tokina sind CA`s praktisch nicht vorhanden. Schön finde ich auch die integrierte Gegenlichtblende, welche m.M. nach aber etwas größer ausfallen hätte können, da es bei Streiflicht schon mal empfindlich wird.
Wer gerne mit Graufilter arbeitet, wird natürlich wegen der Form der Frontlinse Probleme bekommen und dürfte mit dem Canon 10-22, oder dem Sigma 10-20 besser bedient sein.

Zum Sigma mein Fazit:
Ein sehr wertig verarbeitetes Objektiv, mit sehr guten optischen Leistungen (Schärfe+, Kontrast+, wenig Verzeichnung)und einer außergewöhnlich kurzen Anfangsbrennweite.
Einschränkung durch die gewölbte Frontlinse und die Rechnung für den kleinen Bildkreis, wer also evtl. mit dem Gedanken spielt auf KB zu wechseln dem sei gleich zum Sigma 12-24 geraten.

Der Spaßfaktor mit der extremen Brennweite ist jedenfalls hoch...!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich, 22. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Sigma 8-16mm F4,5-5,6 DC HSM-Objektiv für Nikon Objektivbajonett (Elektronik)
nach jahrelanger Suche habe ich endlich ein leistbares Superweitwinkelzoom mit ausreichender Qualität gefunden.
Profis werden andere Objektive kaufen, bei einem ambitionierten Hobbyfotografen wird sich aber niemand über mangelnde Abbildungsleistungen beschweren.
Die Perspektiven bei Landschaftsfotos sind einfach berauschend!
Die Handhabung ist sehr angenehm.
Nur Filter kann man leider keine verwenden! (Die Angabe: 72mm Filtergewinde ist Humbug!)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einwandfrei, 21. Januar 2012
Ich hatte vorher zwei (!) Exemplare vom Sigma EX 10-20 f4-5.6, anscheinend als Grauimport aus Österreich gekauft (nicht über Amazon), und daher zurückgegeben (keine 3 Jahre Garantie). Das 10-20 hatte bei beiden Exemplaren zudem einen Backfokus. Die Bilder waren immer erst ab f8 brauchbar (manuell fokussiert), darunter deutlich unscharf in den Ecken. Die Verarbeitung vom 10-20 machte allerdings sonst einen sehr soliden Eindruck.

Das 8-16 spielt in einer anderen Liga. Über Warehouse Deals gekauft, kam es anscheinend von Sigma vollständig justiert bei mir an und ließ sich auch für die 3-Jahres-Garantie registrieren. Die Fotos sind bereits bei Offenblende brauchbar, bei f5.6 und 12 Mpix scharf, ansonsten bei 8mm scharf bis in die Ecken bei f7.1/f8 und 16 Mpix (Sony a580). Dezentrierung konnte ich bisher nirgends entdecken. Bei 8mm ist es schärfer als bei 16mm. Der Bildbereich ist enorm. Bei 8mm ist die Verzeichnung zu erkennen, Linien werden gebogen. Das 10-20 dürfte da evtl. besser geeignet sein, zumindest sind mir gebogene Linien dort nicht aufgefallen. Das 8-16 bei Architekturaufnahmen so auszurichten, daß keine stürzenden Linien entstehen, ist natürlich schwierig.

Problematisch ist einzig, daß man keine Filter verwenden kann, d.h. am Meer bei Wind, bei Regen, etc. sollte man es lieber nicht verwenden. Wie empfindlich die Beschichtung der Frontlinse ist, kann ich nicht sagen. Einmal mußte ich Salzflecken vom Sprühnebel am Meer entfernen, was aber kein Problem war (tupfen, nicht reiben!). Dennoch würde ich es immer wieder dem 10-20 vorziehen, weil es einfach bessere Fotos macht. Es hat auch bei Sony HSM, was ein deutlicher Vorteil beim Fokussieren ist.

Bei Langzeitbelichtungen bei Nacht kommt es allerdings zu internen Reflexionen, d.h. Lichtpunkte werden zur Bildachse gespiegelt. Ich habe das z.B. beim Kitobjektiv (18-55mm) noch nicht beobachtet.

Wer mit mehr als 10 Mpix fotografiert oder den gewaltigen Bildbereich erfahren möchte, sollte dieses dem 10-20 vorziehen. Das 10-20 (mit Möglichkeit für Frontfilter) ist ein brauchbarer Kompromiss bei f8/f9, wenn man ein zentriertes Exemplar bekommt. Wer nicht soviel Geld hat, aber z.B. einen Bildwinkel von 170 Grad haben möchte, kann das Walimex 8mm Fischauge ausprobieren, welches bei f8 ebenso scharf ist wie das 8-16mm, allerdings nur manuell fokussierbar und ohne Automatik (LiveView benutzen).
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch an der Pentax K-5 sehr gut, 29. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da es bisher noch keine Rezension für die Pentax-Version gibt, schreibe ich ein paar Zeilen. Die Schärfe ist bis an den Rand wunderbar, am Rand ein leichtes Verzeichnen, keine auffällige Vignettierung.

Der Autofokus funktioniert problemlos und ist schön schnell. Das Fokussieren ist nicht ganz so weich wie beim Pentax 18-135 WR mit dem neuen DC-Motor, aber immer noch sehr angenehm.

Wenn man die Bildausschnittfunktion der K-5 (Verschieben des Sensors mit Hilfe des Bildstabilisators um bis zu 1,5mm) benutzt, kommt es leider bei Brennweiten von 8mm bis 12mm zu Vignettierungen, die anscheinend von der Gegenlichtblende verursacht werden. Das liegt daran, dass der Sensor dann teilweise außerhalb der Fläche liegt, die ein APS-C-Sensor normalerweise abdeckt. Anscheinend ist die Gegenlichtblende und damit der Bildausschnitt sehr genau auf APS-C abgestimmt, was auch ein Vorteil ist, da so das einfallende Streulicht minimiert wird.

Die extreme Perspektive bei 12mm und kürzer macht auf jeden Fall Spaß, ich hoffe, ich kann damit noch viele Bilder machen, die den Betrachter ins Bild "hineinsaugen".
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