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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Two of a kind, 22. Juni 2010
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (Audio CD)
Psychedelischer Blues, Cabaret Chanson, Nashville Country - all das findet sich auf dem Debut von Jack White's Ehefrau und Model Karen Elson. Selbstredend wurde das Album von White produziert, was man klarerweise auch hört.

Arrangementmäßig und produktionstechnisch ist dies aber sicherlich White's bisheriger kreativer Höhepunkt, denn er versteht es hier noch wesentlich vielfältiger musikalische Vertrautheiten in diese songs einzubauen als bei all seinen vorherigen Projekten; sei es nun das an Ray Manzarek gemahnende Piano Solo beim Titelsong, oder die Hawai-Gitarren fill-ins beim rumpelnden Tom Waits-artigen ,The Truth Is In The Dirt' (inkl. krachendem White Stripes Gitarren-break).

,Spooky' klingen viele dieser Lieder und das obwohl Elson eine durchaus klare und auch recht kräftige Stimme besitzt. Eigenartige grooves wie bei ,Pretty Baby' sorgen für rhythmische Abwechslung und Elson's bemerkenswert gute songwriter-Fähigkeiten lassen dieses Album rundum gelingen. Und selbst wenn Sie sich mit country-Balladen wie ,Lunasa' auf denkbar dünnes Eis begibt, bricht Sie nie in einen See aus Kitsch ein, weil Sie es im entscheidenden Moment schafft einen melodischen oder harmonischen Schlenker in die schmalzfreie Zone zu machen.

Beim großartigen - wie aus den 1910er Jahren klingenden - Kabaret Song ,100 Years From Now' wird man dann unwillkürlich an Amanda Palmer erinnert wie Sie von Tom Waits produziert klingen würde. Und auch wenn sich ,Stone Roses' mit seiner Melodie schon recht offensichtlich bei ,Scarborough Fair' bzw. bei ,Where The Wild Roses Grow' bedient, ist man dennoch nicht versucht die Dame des schamlosen Diebstahls zu bezichtigen.

Mit ,Cruel Summer' geht's dann von einer country Fidel begleitet nochmals ins Nashville Pub zu einem Whisky drinkin' song, der den Sprung zu den Pogues schafft.

Der größte Wurf Whites auf diesem Album - der auch gleichzeitig die soundmäßige Zukunt der Stripes aufzeigen könnte - ist dann das wunderbare, mit donnernden breaks durchsetzte ,Garden'. Großartiger song trifft kongeniales Arrangement (die messerscharfen fill-ins werden bspw. von einem Akkordeon gespielt!).

Einzig das zarte ,A Thief At My Door' kommt anfangs ein wenig zu lieblich daher, wird aber gegen Ende zu auch noch spannend.

Auch wenn man die White Stripes mittlerweile lieb gewonnen haben mag - beim kompositorischen Talent seiner Ehefrau könnte man Jack White gar nicht böse sein, wenn er zukünftig nur mehr mit ihr zusammenarbeiten wollte. Klare Kaufempfehlung und 5 Sterne ohne wenn und aber.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliches Albumdebut - hier stimmt einfach alles, 24. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (Audio CD)
Wer will da noch sagen, Models hätten keinen Tiefgang. Mit ihrem Debutalbum ist Karen Elson ein richtig großer Wurf gelungen. An dem Album stimmt einfach alles: Karen Elsons hypnotisch eindringliche Stimme, schaurig schöne Texte über Melodien mit Gänsehautpotential, Instrumentierung in Retroakkustik mit allem was das Herz begehrt - wimmernde Orgel, Slidegitarre, Akkordeon, alles stilsicher arrangiert und produziert von Jack White -, bis hin zum wunderschönen Albumcover. Ein Album mit unglaublich viel Seele. Wem der Titelsong mit dem wundervollen Ray-Manzarek-Gedächtnis-Orgel-Solo zusagt (in voller Länge auf dem obigen Video zu sehen), der kann bedenkenlos zugreifen. Das Album ist gespickt mit weiteren Songperlen, teilweise auch einmal etwas ruhiger, aber immer voller Gefühl. Klasse. Mehr davon, bitte!!!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karen Elson The Gost Who Walks, 12. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (Audio CD)
In einer Fernsehzeitschrift hatte ich die Musikkritik zum Album von Karen Elson gelesen. Noch nie was von ihr gehört. Nachdem ich gelesen habe, dass sie die Ehefrau von Jack White ist, wurde ich neugierig und habe mich in die Songs mal reingehört. Diese kurzen Schnipsel haben mich total angemacht. Wenn man diesen 60er Jahre Stil mag, dazu Country, zwischendurch einen durchschlagenden Jack White und irgendwann hört man das weibliche Pendant zu Nick Cave raus, dann ist es das richtige Album. Ich kann auch das Video auf der Seite von karenelson.com empfehlen. Diese Gitarren, diese Orgel, das Gefiedel und dazu der Gesang von Karen Elson - macht Laune. Textlich auch super - manchmal wird man vom Sound irregeführt und denkt an Romantik, aber die Wahrheit ist dann doch böse. Meine "kleinen" Favoriten sind Pretty Babies und Garden, aber eigentlich ist das Album als ganzes der Favorit. Man kann es ohne Probleme mehrmals hintereinander rauf und runter anhören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ein Gluecksgriff, 19. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (Audio CD)
Karen Elson habe ich beim Stoebern in Amazon entdeckt. Ich hatte noch nie etwas von ihr gehoert. Was ein Gluecksgriff. Selten, dass mir ein ganzes Album ohne wenn und aber gefaellt. Jedes Lied ist anders, jedes Lied ist einzigartig. Einfach grossartig.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geisterhaft schön..., 5. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (MP3-Download)
Es ist ja nicht immer eine gute Idee, wenn Models anfangen in der Öffentlichkeit zu singen, aber in diesem Fall bin ich froh. Die Gattin von Jack White ist nicht nur seltsam wunderschön auf Fotos anzusehen, ebenso seltsam wunderschön sind auch ihre Songs - ein bisschen versponnen, luftig, melancholisch, folkig, altmodisch, mitunter an Zirkusmusik erinnernd. Hier und da hört man heraus, dass Jack White das Album produziert hat, aber das kann man der Platte nicht vorwerfen, ist er doch selbst ein ungewöhnlicher und toller Musiker. Der Titel "The Ghost Who Walks" bezieht sich angeblich darauf, dass man Karen Elson in ihrer Jugend gesagt hat, sie sehe aus wie ein wandelnder Geist, so dünn und blass. Als "Freak" wird sie immer noch bezeichnet - und steht dazu. Recht hat sie.
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4.0 von 5 Sternen gute Sache, 17. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (Audio CD)
Herr White also schon wieder...
Das Album ist nicht durchgehend gut, aber alleine die 4 unglaublich guten Songs "The Ghost...", "Cruel summer", "The truth..." und "Pretty Babies" machen das Album liebenswert! Thumbs up, Mister White!
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5.0 von 5 Sternen Vollmondgeflüster, 20. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (Audio CD)
Nacht. Nebel. Schwaches Mondlicht. Ein Düsterer Märchenwald mit umherfliegenden Eulen, einsames Umherwandern auf einem Friedhof, ein Labyrinth indem man zwielichtige Gestalten trifft, ein altes Schloss mit eingestaubten Polstermöbeln und schweren roten Vorhängen, dort hindurchschreitend: elfenhafte Frauen in langen Spitzenkleidern wie Karen Elson selbst- dies ist eine mögliche Assoziationskette zu "The Ghost Who Walks". Das Album versetzt den Hörer in eine vergangene Zeit, in eine fremde, verzauberte Welt. Karen Elsons Gesang ist zudem wirklich traumhaft schön und lässt einen das Album immer und immer wieder hören wollen. Die poetischen und nachdenklichen Texte, hat sie laut CD - Booklet auch alle selbst geschrieben. Der Einfluss ihres Ehemannes Jack White ist allerdings deutlich zu spüren, das Bluesig-Melancholische(bei "the truth is in the dirt"), die Country-Einflüsse(zum Beispiel in "cruel summer", "Lunasa"), und das Mystisch-Abgründige(wie in "the ghost who walks") Ein gelungenes Werk und weitaus mehr, als der Flügelschlag einer Elfe.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Album!, 1. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (Audio CD)
Mystisch, retromäßig und auch undurchdringlich kommt es daher: Das Album von Karen Elson. Dass Models auch singen können, stellt sie unter Beweis. Und wie! Countryklänge vereint sie souverän mit elegischen Klängen, lässt Beats einfließen und am Schluss ergibt sich ein Album, das nicht nur einen großartigen Opener hat (geht ins Blut und in die Beine!), sondern auch später noch genügend Durchhaltevermögen, um die Repeat-Taste gedrückt zu bekommen. Und das Booklet ist auch noch gelungen. Fazit: 5 Sterne!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlichte Eleganz und Schönheit., 18. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (Audio CD)
Es ist lange her, dass ich so ein starkes Debut gehört habe. Musikalisch würde ich die Musik von Karen Elson irgendwo zwischen Country, Rock und Pop einordnen. Die Stimme des Topmodels ist auch ganz ordentlich, wenn auch nicht herausragend so ist sie doch schön anzuhören. Der eigentliche Clou des Albums ist, dass Karen fast alle Titel selbst geschrieben hat, und diese wirklich schöne, gar einzigartige Melodien sind. Soundtechnisch wird mit allerlei Instrumenten gearbeitet und die Computertechnik hat über weite Teile einfach Pause.

The ghost who walks - Schöne Soundkulisse aus Schlagzeug, Akustikgitarre und Orgel. Die Melodie bleibt sofort hängen und wird von Karen herrlich klar gesungen. Schöner Zwischenteil mit hohen Pianoklängen, die auch am Ende nochmals wiederkehren.

The truth is in the dirt - Der Akustikgitarrensound im Hintergrund wird durch eine schöne E-Gitarre übertönt. Wirkt etwas rockig, nicht zuletzt wegen des guten Schlagzeugs von Jack White. Herrlicher soundreduzierter Zwischenteil, dem das grandiose Finale folgt, welches durch Gitarrenbreaks und das schöne "Lalalala" von Karen besticht.

Pretty babies - Hier steht ein verträumter, etwas schräger Orgelsound im Vordergrund dazu wieder Schlagzueg und E-Gitarre. Die Melodie bleibt sofort hängen und man neigt zum Mitsingen und Mitschwingen. Im Zwischenteil nach ca. 1 Min 30 ändert sich plötzlich der Sound und Rhythmus für ein paar Momente, dannach geht's weiter wie gehabt.

Lunasa - Karen wird hier anfangs nur von Akustikgitarren begleitet, nach und nach kommen Geige und Schlagzeug dazu. Wobei Alles extrem ruhig und getragen wirkt. So hört sich wohl eine perfekte Countryballade an. Schöner zweistimmiger Gesang.

100 years from now - Der Name des Titels ist hier Programm. Der Klavier- und Barsound lassen den Song wie einen Chanson aus der vorletzten Jahrhundertwende klingen. Eigentlich fehlt nur das Knacken und Knistern und man hätte die perfekte Grammophonwiedergabe. Am Ende des Songs steht ein schönes Finale.

Stolen roses - Der Akkordeon- und Akustikgitarrensound am Anfang lässt die Musik etwas mittelalterlich wirken. Es folgt dann ein typischer Countrysound und eine bezaubernde ruhige Melodie. Die Akkordeonelemente kehren immer mal wieder zurück. Sehr starker Song.

Cruel summer - Nun wird die Countryfiedel ausgepackt und man fühlt sich gleich wie auf einem Sommerfest irgendwo im wilden Westen. Auch dies kann Karen Elson perfekt singen.

Garden - Ein leichter Akustikgitarrensound im Hintergrund der irgendwie immer da ist. Dazu gibt's ein paar schroffe E-Gitarrenbreaks und einen herrlichen rockig wirkenden Grundsound. Eine schöne Melodie und die passgenau gesetzten Breaks lassen den Titel zu einem Highlight des Albums wachsen.

The birds they circle - Eine leichte und ruhige Akustikgitarrenkulisse mit Pianoklängen, Schlagzeug und E-Gitarre bestimmen diesen Mittemposong. Die Melodie und der Sound erinnern ein wenig an Sheryl Crow, was ja nun nichts Schlechtes bedeuten muss.

A thief at my door - Sehr ruhiger Beginn und am Anfang etwas langweilig dahinplätschernder Titel. Erst nach ca. 2 Minuten erwacht der Sound mit Bombast aus dem Dornröschenschlaf und Karen Elson folgt ihm. Leichter Schwachpunkt des Albums (wenn's überhaupt einen Schwachpunkt gibt).

The last laugh - Erstklassige Ballade mit ruhig fließendem Sound. Schöne verträumte Akkordeonklänge im Hintergrund. Einfach nur schön.

Mouths to feed - Am Ende gibt's noch ein richtiges Highlight. Schöner leicht dramatischer Geigensound mit dezentem Schlagzeug unterlegt. Besonders schöner Refrain mit herrlichem Backgroundsummen unter Karen's Stimme. Die Melodie ist herrlich eingehend und lässt den Titel leicht melancholisch wirken. Toller Abschluss.

Der Albumtitel beschreibt wohl in erster Linie die Künstlerin (oder das, was Andere in ihr sehen). Für mich ist er eher auf die Musik zutreffend, denn die schwebt über weite Teile einfach geisterhaft schön über dem Zuhörer. Es wird wohl schwer für Karen Elson dieses hohe Niveau beim nächsten Album (das es hoffentlich gibt) wieder zu erreichen. Aber warten wir's ab, nach diesem grandiosen Debut ist wohl Alles möglich.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sofort entbrannt, 30. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: The Ghost Who Walks (Audio CD)
Heute war es heiss und schwül und erst gegen 22 Uhr wurde die Terrasse spektakulär. Was mir Karen zelebrierte ist Frauen-Musik und Frauen-Stimme vom Feinsten (und ich denke als Ausnahme auch Nachbarschaftstauglich).
Hochachtung. Wer ein bisschen für die Avantgarde und Neues aufgeschlossen ist, wird hier für einige Sommerabende super bedient. Will uns das Cover noch weit weg führen, ist es niemals depressiv und kompliziert.
Da toben sich sicherlich zwei Überkreative aus, aber es hat wirklich Balance. Für mich schon die CD des Jahres. Wenn schöne Frauen auch noch so gut singen können, haben wir alle was davon. Respekt, selten so ein ausgewogenes Debüt erlebt.
Ich bin jetzt schon bei mehrfachen Wiederholungen und das wird sich die nächsten Tage fortsetzen. White Stripes- minus "Schwester" + Ehefrau = Karen Elson. Danke
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The Ghost Who Walks
The Ghost Who Walks von Karen Elson (Audio CD - 2010)
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