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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrlich eine der besten Metal(core?)-Bands, die Deutschland zu bieten hat.
Obwohl doch relativ spät auf diese Band gestoßen,
hat mich das Vorreiter-Album Iconoclast sofort umgehauen, angefangen durch Endzeit und der Coverversion von "Black Tears".

Doch nun zu diesem Album: Was hat es nicht?
Antwort: Schlechte Songs

Was hat es ?
13 Songs geballter Metalpower aka Gesichtsschmelze vom...
Veröffentlicht am 21. Juni 2010 von Steffen Schmidt

versus
11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen katastrophale Soundqualität
Ich bin es ja von vielen Metalbands gewohnt, dass Alben zunehmend lauter abgemischt werden und immer weniger Wert auf eine anständige Soundqualität gelegt wird. Aber was HSB hier abliefert habe ich wirklich noch nicht erlebt. Es geht sogar soweit, dass ich das Anhören dieses Albums als wahre Zumutung betrachte.
Als erstes fällt natürlich die...
Veröffentlicht am 9. Juli 2011 von Wander


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrlich eine der besten Metal(core?)-Bands, die Deutschland zu bieten hat., 21. Juni 2010
Von 
Steffen Schmidt "Xavius" (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Invictus (Audio CD)
Obwohl doch relativ spät auf diese Band gestoßen,
hat mich das Vorreiter-Album Iconoclast sofort umgehauen, angefangen durch Endzeit und der Coverversion von "Black Tears".

Doch nun zu diesem Album: Was hat es nicht?
Antwort: Schlechte Songs

Was hat es ?
13 Songs geballter Metalpower aka Gesichtsschmelze vom allerfeinsten.
Jeder Song ist einzigartig, hat seine eigene Geschichte, ist (meistens) Personen oder Ereignissen der Geschichte gewidmet, angefangen bei den Kindersoldaten auf der Welt (Combat)
bis hin zu den Opfern der Novemberrevolution Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht (I was i am i shall be)und und und
Die Songs hauen einfach nur auf die Fr***e, explodieren vor Emotionen wie Wut, Trauer etc. um dann wie gewohnt durch ein sagenhaftes Ende abzuschließen.

Definitiv kauf- und hörenswert und ein gelungenes Ende der Iconoclast Triologie.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen katastrophale Soundqualität, 9. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Invictus (Audio CD)
Ich bin es ja von vielen Metalbands gewohnt, dass Alben zunehmend lauter abgemischt werden und immer weniger Wert auf eine anständige Soundqualität gelegt wird. Aber was HSB hier abliefert habe ich wirklich noch nicht erlebt. Es geht sogar soweit, dass ich das Anhören dieses Albums als wahre Zumutung betrachte.
Als erstes fällt natürlich die extrem hohe Lautstärke auf. Das Album hat einen ReplayGain-Wert von -13,72dB, was bedeutet, dass das Album um ganze 13,72dB leiser gemacht werden muss, um den "Norm"-Wert von 89dB zu erreichen. Dies ist nicht nur nervig, sondern führt auch zu einer Soundqualität, die schlechter nicht sein könnte. Der Dynamikumfang liegt bei z.B. "Combat" bei erschreckenden 3,2dB - ein guter Wert für Metalsongs liegt bei ca. 8dB - und bewegt sich bei den restlichen Songs selten bei mehr als 4dB. Das dadurch größtenteils nur ein lauter Brei aus Gesang, Gitarren und dem was man eventuell als Schlagzeug identifizieren könnte, zu hören ist, macht aus dem ansich ganz guten Album ein Paradebeispiel für schlechte Musik.

Mein Fazit: Wem die Klangqualität egal ist, kann bedenkenlos zugreifen. Der Rest, Finger weg!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Time Has Come For You!, 4. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Invictus (Audio CD)
Was soll man denn noch groß über DAS Album schreiben, von dem sowieso schon jeder gehört hat und das jeder in den Himmel preist? Nun ja... Ich denke, die Rezensionen sprechen für sich, denn es ist noch keine dabei, die unter 5 Sterne rutscht. Und dementsprechend sollte man das Album auch bewerten. Unabhängig von den Songs geh ich erstmal auf die Ltd. Edition ein. Und die bietet für ihren geringen Preis einen RIESEN Umfang an Materiel, dass ich mich frage, ob Century Media da nicht Verluste machen. Das Schweißband ist doppelt so groß, wie die üblichen Schweißbänder, die man so findet. Das Boxset an sich ist auch riesig, ungefähr drei oder 4 mal so groß, wie eine normales CD-Case. Das Design ist auch sehr gut gelungen (bis vielleicht auf das Cover, das diesmal nicht von Bastibasti gemacht wurde; Iconoclast I hatte definitiv das bessere) und das Booklet ist auch guter Durchschnitt (nicht ganz so gut wie auf Iconoclast I).
Die DVD ist Hammer! Wer sich mit HSB beschäftigt hat sicher von der "Defending-Sparta-Show" in Wien gehört und genau dieser Auftritt wurde auf die DVD gepackt. Während bei anderen Bands sich die DVDs bei Ltd. Editionen eher aufs Making-Off und vielleicht ein oder zwei schlecht zusammengefummelten Live Auftritten beschränken, hat man hier definitiv einiges an Umfang! Die DVD hätten sie genau so gut separat veröffentlichen können.
Nun gut, der Gutschein für Imperial-Clothing ist leider abgelaufen.

Und nun zu den Songs:
Das Album wird wieder von einem atmosphärischen Intro von Olafur Arnalds eingeleitet, gefolgt von "The Omen". Schon mal vorne weg: Es ist nicht ganz so ein Knaller wie Awoken und Endzeit. Trotzdem wird einem hier ein ordentlich Knaller vorgelegt. Omen fängt eher schleppend an und steigert sich dann mit sauberen, immer schneller werdenden Riffs in sich hinein. Der Refrain ist sehr melodisch ausgefallen, allerdings ist mein Highlight des Songs der "Breakdown" am Ende, wenn man es denn so nennen kann.
Danach kommt mit "Combat" ein Song, den man eigentlich kennen sollte, auch wenn man das Album nicht besitzt. Hier liegt auch der erste Höhepunkt des Albums. Das Konzept von Omen geht auch hier auf: schnelle, fette Riffs und eine melodische Hook beim Refrain. Allerdings sind die Riffs hier noch mal ein wenig treibender und grooviger. Auch die ein oder andere elektronische Spielerei hat sich mit hinein ergeben. Textlich ist der Song meiner Meinung nach der auffalendste und kritischste des Albums. Man sollte sich die Lyrics einfach mal durchlesen, denn mir gingen die unter die Haut.
"I Was, I Am, I Shall Be" ist ganz solide, ebenso groovig, wie Combat, jedoch noch mal ne ordentliche Spur melodischer. Hier zeigt sich auch ganz klar, dass sie mehr drauf haben als Intro, Refrain, Strophe, Refrain... was der nachfolgende Song "Buried In Forgotten Grounds" jedoch noch um einiges übertrifft. Mein persönlicher Liebling! Eine perfekte Kombination aus Melodie und Härte. Ungefähr nach der Hälfte wird das Tempo ordentlich gedrosslt und es erscheint ein Klavier -Zwischenspiel, das von einer Art Gitarrensolo gefolgt wird. Gegen Ende legen die Herren da allerdings noch mal anständig an Geschwindigkeit zu. Heaven Shall Burn in Perfektion!
An sich hat allerdings jeder Song etwas an sich. "Sevastopol" zum Beispiel, hat eine guten Mitsing/schrei-Refrain und fällt auch sonst ordentlich aus.
"The Lie You Bleed For" muss man allerdings nochmal herausheben. Neben "Buried In Forgotten Grounds" der, meiner meinung nach, beste Songs. Hier kombinieren die Herren aus dem Osten gekonnt elektronische Parts mit düsteren Black-Metal Passagen und dem altbekannten Death-Metal Geballer. Ebenfalls drinnen ist der epischste Refrain, den ich jemals auf einem HSB-Output gehört hab und dazu noch eine Strophe, die komplett auf Deutsch geschrien wird. Und hier merkt man, was für fiese und vor allem hohe Screams, ja schon fast Squeals Markus hinbekommt. Ich frag mich, ob sie den Song mit den vielen elektronischen Anteilen auch Live hinbekommen, denn ich würde ihn von allen Songs mal am liebsten Live sehen und hören.
"Bei Return To Sanity" wird zum größten Teil auf die Dampfwalze verzichtet und größtenteils mit Melodien gearbeitet. Auch die Double-Bass hällt sich hier in Grenzen.
Beim folgenden Song handelt es sich, meiner Meinung nach, um den schwächsten des Albums. "Against Bridge Burners" ist zwar alles andere als schlecht, überzeugt aber nicht so wie die Songs vorher. Ist zwar kein Lückenfüller und es lohnt sich definitiv ihn anzuhören aber ihr wisst ja was ich meine...
"Of Forsaken Poets" entfaltet sich erst nach der Hälfte richtig. Genauer gesagt nach den Zwischenrufen, die Zitate von Max Hermann-Neiße (einem deutschen Dichter zur Zeit des Dritten Reiches) darstellen. Danach wird der Song richtig gut! Teilweise wird hier im Background mit cleanen Vocals gearbeitet.
Das Therapy? Cover "Nowhere" erinnert stark an Black Tears, auch wenn der Song hier nicht so hervorgehoben wird wie Black Tears auf Iconoclast I. Definitiv härter als das Original und beim Refrain auch mit cleanem Gesang untermalt. Ganz nett, aber auch nicht so ein Bomben-Cover wie Black Tears, Casa De Cabocolo oder Straßenkampf.
Und dann komm ich auch schon zum zerissensten Track der Scheibe: "Given In Death". Ja, man könnte es als sehr melancholische Halbballade bezeichnen und ja, er fällt sehr mainstream-mäßig aus. Ich denke, da wird jeder seine eigene Meinung drüber haben. Mir gefällt der Song als Kontrast zu dem restlich Gebolze ziemlich gut, aber auch nur zum Ausklang der Scheibe. Die Engelsstimme von Deadlock-Sängerin Sabine Weniger (lustiger Nachname^^) passt recht gut zu dem Song, obwohl bis auf die Lyrics so rein gar nichts an HSB erinnert.
Zum Outro muss man nicht viel sagen. Nichts besonderes, aber rundet das ganze super ab.

Alles in Allem: Nach den anderen Veröffentlichungen, die schon erschienen sind (As I Lay Dying - The Powerless Rise, Parkway Drive - Deep Blue, Callejon - Videodrom), liegen HSB immer noch weit vorne! Ich glaube auch, dass dieses Album am Ende des Jahres mein Highlight sein wird und das liegt nicht daran, dass ich HSB einfach von allen Bands am meisten bevorzuge, sondern daran, dass sie mit diesem Album alles richtig gemacht haben und viele Erwartungen weit übertroffen haben. Platz 9 der deutschen Album-Chartz spricht außerdem für sich. Somit nicht nur die beste, sondern auch die erflogreichste Band aus deutschen Landen im neuen Metal/Metalcorebereich mit Schwergewichten wie Maroon, Caliban, Neaera, Callejon usw. als Konkurrenz.
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5.0 von 5 Sternen Einmalige Scheibe, 19. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Invictus (MP3-Download)
Wer auch nur ansatzweise an Melodic-Death interessiert ist, wird mit Invictus von HsB keinen fehler machen. Diese Scheibe ist jeden cent wert!!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heaven Shall Burn sind wieder da!, 19. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Invictus (Audio CD)
Nach dem 2008er Album "Iconoclast" und 2009 erschienenden Live-DVD "Iconoclast II - The Visual Resistance" (beides sehr zu empfehlen) folgt nach einem so kurzen Abstand schon wieder das nächste HSB-Album. "Invictus" ist der Titel - mit dem Unteritel "Iconoclast III", was also bedeutet, dass Invictus die Iconoclast-Trilogie abschließen soll.

Ich werde jetzt nicht jeden Song einzeln bewerten, im weitesten Sinne kann aber gesagt werden, dass das Album vom Durchschnittspegel der Härte bisher das heftigste ist.
Das Intro ist gut gemacht ist vom Stil her direkt neben denen von Antione und Iconoclast einzureihen. Der Opener "The Omen" ist sicherlich ein fetter Song, allerdings ist er eben als "Opener" von HSB nicht der beste und ich würde ihn nicht zum Start eines Konzerts verwenden. Da waren "Endzeit" und "The Weapon They Fear" besser.... wie gesagt aber nur in Bezug auf die Funktion als Opener. An sonsten ein hammer Song.
Danach folgt "Combat", einer der wirklich härtesten Stücke auf der Scheibe. Was mir wirklich sehr im Ohr bleibt, ist "The Lie You Bleed For", etwa in der Mitte des Albums. Die deutsche Textpassage darin ist einfach der Hammer, wer es sich anhört, wird verstehen, was ich meine. Das besondere daran ist einerseits der Inhalt, und andererseits der große Überraschungseffekt, bzw. einfach die Tatsache, dass es das erste mal ist, dass HSB sowas machen. Das bleibt einfach im Kopf, bzw. Ohr!
Der letzte Song "Given In Death" verdient ebenso eine kurze Erwähung, da in diesem Song die "Deadlock"-Sängerin zu hören ist, mit einem vergleichsweise etwa genauso hohen Anteil wie Marcus Bischoff von HSB. Netter Gast-Auftritt... kann man nicht anders sagen.

Alles in Allem ist das Album mal wieder einfach nur fett. Sowohl textlich, als auch auf der Unterhaltungsebene. Eine weitere Bestätiung, dass HSB eine der besten Metalcore-Bands ist, die es gibt.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Album! Ohne Wenn und Aber, 5. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Invictus (Audio CD)
Tolles Album! Ohne Wenn und Aber, auch wenn "Invictus" (= "Iconoclast III") mit "Iconoclast I" die einzigen Albem sind, die Erfolgsfans kennen werden.
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4.0 von 5 Sternen Bewertung, 23. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Invictus (MP3-Download)
Cd ist typisch HSB, wer diese Band mag, dem kann ich es nur weiter empfehlen. Übrigens: HSB ist live der absolute Wahnsinn --> SEHENSWERT!!
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5.0 von 5 Sternen OMFG, 30. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Invictus (Audio CD)
Das ist ja mal so ein richtig Fettes Album kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen. Top Sound Qualitat!
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5.0 von 5 Sternen großes Lob, 21. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Invictus (Audio CD)
Als großer HSB-Fan habe ich mir das albun vorbestellt, am heutigen Tag kam es auch schon an (Release war Heute 21.05.2010) Hierfür ein großes Lob an Amazon.
Das Album an sich kommt sehr klangvoll daher, wie ich es auch schon von den früheren Alben von HSB gewöhnt bin. Es ist wahrlich ein gelungenes Werk, über die Gestaltung der CD und CD-Hülle lässt sich streiten, mir gefällt`s. Also 5 Sterne für Album und Versand.
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5.0 von 5 Sternen What the .... !?, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Invictus (Audio CD)
Wow. Das ist also die Neue von Heaven Shall Burn.
Deaf to our Prayers, Antigone und Iconoclast waren meiner Meinung nach ja schon der Hammer.
Aber das was diese Männer (und wie wir noch sehen werden eine sehr begabte Frau ;)) hier an den Tag legen ist die reine Zerstörung in ihrer stärksten Form!
Was einen hier zerstört? Es ist die Gesamtstimmung von der man geradezu überrollt wird. Die melodischen Parts, das Intro und das Outro (jeweils wie gewohnt von Ólafur Arnalds verfasst), die einen zum einen ein Stück melancholisch machen und zum anderen eine wundervolle Stimmung ergeben, tragen zu diesem unbeschreiblichen Gefühl bei. Gerade wenn man dabei ist sich in Sicherheit zu wiegen wird man von der puren Brutalität überrascht.

Wen "The Omen" noch nicht völlig überzeugt hat - wohl wegen des eher langsamen Tempos - haut dann mein persönlicher Favorit "Combat" aus den Socken. Er beginnt mit elektrisch-akkustischen Parts, geht dann durch eine hohe Übersteuerung und einen mächtigen Bassknall in Double-Bass-Geballere, Blast-Beats und so ziemlich alles andere was die Metal-Drumszene zu bieten hat über. Der Mann hinter der Schießbude - Matthias Voigt - macht seinen Job hervorragend und beweist seinen Kritikern spätestens jetzt, dass er mehr draufhat als nur rumzuschrubben, sein Spiel ist auf dieser Platte deutlich abwechslungsreicher.

Das komplette Album über harmonieren alle Bandmitglieder perfekt miteinander, Maik Weichet und Alexander Dietz an den Gitarren zelebrieren ihre ausgereifte Technik wie nie zuvor und hämmern mit Soli und fetten Riffs auf den Hörer ein. Bassist Eric Bischoff hält den Rhytmus aufrecht und zu seinem Cousin Marcus Bischoff gibt es nichts zu sagen, der Beschreibung seiner Stimme kommt man wohl mit einem Wort am nähsten: Apokalypse! Technisch perfekte Passagen erstrecken sich über die Knaller dieser Platte.
Das Motto ist durchgehend gleich. "AUF DIE FRESSE - aber mit Stil".
Abwechslungsreich wie keines der vorhergehenden Alben, auch mit neuen, elektronischen Sounds wird experimentiert. Jedoch wurden diese Experimente genau richtig gehalten, nicht zu viel und nicht zu wenig, es passt einfach.

Der fröhlich wirkende Bonussong "Nowhere" und das Duett "Given to Death" mit Deadlock-Sängerin Sabine Weniger (die Harmonie mit Marcus ist perfekt, der Song könnte nicht besser sein!) sind die heimlichen Anspieltipps.

Wobei wir auch fast beim Ende wären.
Bestimmte Songs, die man sich anhörn sollte, gibt es nicht,
Wenn schon dann ganz! Es lohnt sich auf jeden Fall,
eine geniale Platte einer genialen Band,

Respekt!
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Invictus von Heaven Shall Burn (Audio CD - 2010)
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