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am 21. November 2011
Habe es mir für das Motorschirm- und Gleitschirmfliegen gekauft, da ich PMR brauche und nur alte Funkgeräte mit LPD hatte. Die Bedienungsanleitung ist gut und einfach zu verstehen und schon nach geringer Zeit kann man loslegen. Auch die Verbindung zum alten LPD Gerät klappt einwandfrei. Solide verarbeitet, sehr gute Reichweite, durchdachtes Gerät, etwas teurer als die billigen Duosets, aber die Investition lohnt sich. Wermutstropfen mit dem nicht geregelten Ladegerät, wohl wahr und in der heutigen Zeit ein "no-go", aber ich behelfe mir mit einer Zeitschaltuhr. Denn ständig das Gerät öffnen tut dem filigranen Platikschließer sicherlich auch nicht gut. Aufgrund Ladegerät eigentlich nur 4,5 Sterne. Wer sich technisch auskennt, kann die Sendeleistung noch steigern, aber das ist ja nicht erlaubt.
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am 2. Oktober 2015
Ich benutze das Funkgerät zum Paragliden und bin von der Qualität der Funkleistung und den Einstellmöglichkeiten überzeugt. Die zwei Sterne Abzug gab es für den Kundenservice des Servicepartners Transerv2000:

Leider ist nach kurzer Zeit der Klipp für das Batteriefach abgebrochen und damit Begann der unerfreuliche Kontakt zum Kundenservice. Hier muss man differenzieren zwischen dem Hersteller "Alan Electronics" und dem Servicepartner "Transerv2000" über den zunächst alles abgewickelt wird.

Nach Schilderung des Defekts bei Transerv2000 wurde ich gebeten das Funkgerät einzuschicken (auf eigene Kosten). Dort hat man kurz draufgeschaut und festgestellt, dass sich der Klipp gar nicht austauschen lässt - als hätten die das Funkgerät zum ersten mal gesehen. Sie haben dann behauptet, dass die Garantie abgelaufen wäre. Das war nicht korrekt, da Alan auf der Homepage wirbt, dass es 2 Jahre Garantie auf Midland-Funkgeräte gibt (wenn es keine Verschleißteile sind). Transerv hat mir angeboten entweder direkt ein neues Funkgerät zu kaufen, mein eingeschicktes kostenlos zu verschrotten oder mir für 35 Euro zurückzuschicken. Da selbst ein versicherter Versand über DHL keine 7 Euro kostet kann man das nur als Wucher bezeichnen.

Ich habe mich daraufhin mit dem Alan-Kundenservice in Verbindung gesetzt. Die Mitarbeiter dort waren schnell zu erreichen (Nummer aus dem Impressum der Homepage) und sehr freundlich. Innerhalb von 2 Wochen habe ich die Nachricht erhalten, dass ich kostenlos ein Ersatzgerät zugeschickt bekomme.

Ich kann nur hoffen, dass der Servicepartner bald gewechselt wird. Andernfalls kann man Midland Funkgeräte nur als Wegwerfprodukte begreifen, da sich Reparaturen nicht lohnen.
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am 1. September 2010
Für kurze Strecken (<2km) sehr zu empfehlendes Funkgerät. Die Codiermöglichkeit der Kanäle funktioniert einwandfrei und ich konnte immer ungestört funken. Im Gebirge ist die Reichweite wesentlich besser. Sehr wichtig ist die Funktion, mit der man testen kann, ob das zweite G9 Signale empfängt. So bekommt man, wenn die Übertragung möglich ist, ein akustisches Signal. Diese Funktion benutze ich oft im Gelände um zu prüfen, ob mein Funkpartner mich hören kann. Die Standardbatterien sind auch zu empfehlen. Mit den stärkeren Akkus (2100mAh) konnte ich stundenweise über mehrere Tage das Funkgerät verwenden und habe noch nie die Akkus aufgebraucht.
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am 5. April 2013
Im Vergleich zu den ganzen Low-Cost-Geräten auf dem Markt hat dieses hier einige wesentlichen Vorteile:

- ein recht robustes, wassergeschütztes Gehäuse
- zwei Tasten für verschiedene Sendeleistung (10mW/500mW)
- funktioniert mit 4 handelsüblichen AA-Zellen
- automatische oder manuelle Reichweitenüberwachung (interessant für Babyphon-Funktion)
- zahlreiche aber weniger nützliche Zusatzfunktionen wie Emergency-Channel, Dual-Channel-Watch, etc.
- sehr leicht zur "Export"-Variante (500mW/5000mW) umrüstbar (5 Schrauben lösen - 2 Jumper umlöten - fertig.)

Leider auch ein paar Ärgernisse:

- Mitgelieferte "Ladeschalen" sind ein Witz, da sie (lt. Handbuch) keine Abschaltautomatik haben. Das ist insofern sehr ärgerlich, da es für den Hersteller sicherlich nicht mal einen Dollar gekostet hätte um zumindest eine Zielspannungsabschaltung zu integrieren - so muß man als Kunde sich andere Ladegeräte an die Ladeschalen dranbasteln um sich seine guten Akkus nicht zu verkochen. Ich habe mir letztlich die Elektronik aus den Ladeschalen ausgebaut (3 Schrauben) und Imax B6 Ladegeräte drangeklemmt (Gibts hier für 22,50 inkl. Versand). Es gibt zwar auch schon Netzteile mit Delta-U-Abschaltung für nen 10er + Versand bei großen Auktionshäusern - diese haben aber schon 1A Ladestrom, und das ist mir für die kleinen AA-Zellen zu viel.

- Man könnte ja auch auf die Ladeschalen verzichten und einfach Akkus wechseln. Aber: Das Gerät speichert seine Einstellungen nicht, wenn man die Akkus entfernt. SEHR ÄRGERLICH. Wozu hat man 16 frei programmierbare Frequenz-Speicherplätze, wenn sie einen Akku-Wechsel nicht überleben?

- Die Babyphon-Idee ist ja eigenlich klasse. Reichweitenerkennung und mit externem Microphon (Albrecht / Alan 5006 M) hat die Vox-Funktion auch die nötige Empfindlichkeit. Aber - warum muß denn die Reichweitenerkennung alle 30s ein lautes Krachen in beiden Lautsprechern verursachen? Den Lautsprecher des Senders kann man bis zu einem sehr leisen Knacken reduzieren, aber wenn man mit dem Empfänger irgendwo sitzt, umgibt einen den Charme eines Streifenpolizisten. Leise drehen hilft auch nicht, da die Kinder ja kaum auf die "Klingel"-Taste drücken um einen Vibrationsalarm auszulösen und man sie aber hören will.

Fazit: Trotz der zahlreichen ärgerlichen Mängel 4 Sterne, weil es (nach meiner Recherche) das einzige Gerät ist, das man sowohl als Funkgerät als auch als Babyphon mit großer Reichweite verwenden kann. (in Gebieten, in denen es erlaubt ist, z.B. auf See, sogar mit 5W Sendeleistung.) Und es ist wirklich qualitativ kaum vergleichbar mit den hunderten von Billiggeräten, die so angeboten werden, auch wenn es aus China kommt - und dafür ist es m.E. auch noch günstig.
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am 13. September 2010
Ein gutes PMR-Funkgerät, ausgezeichnet in der Handhabung (Tasten + Schalter) , für die eigenen Beürfnisse über Menü zu konfigurieren, Stromversorgung über Standardakkus - kleiner Wermutstropfen: das Ladegerät ist nicht elektronisch geregelt - Akkus also besser extern aufladen - ich würde es trotzdem wieder kaufen.
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am 30. Januar 2011
Das Gerät habe Ich mir zugelegt um bei Veranstaltungen und Gruppengames miteinander verbunden zu sein. Und dieses Gerät ist hierfür bestens geeignet, die Sprach und Klangwiedergabe ist mit dem entsprechendem haedset (Kehlkopf)auch in lauter Umgebung optimal nutzbar. Das zusätzlich tolle an dem Gerät finde ich der Gebrauch von notfalls normalen Baterieen. Ich werde mir noch weitere Geräte zulegen, also TOP.
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am 14. November 2011
Ich hatte dieses Gerät schon länger im Auge und habe es mir dann fürs Geocachen zugelegt, da ich es bei einem bestimmten Cache benutzen wollte. Bereits auf der Hinfahrt zeigte sich die guten Sendeeigenschaften des Gerätes beim Funken von Auto zu Auto. Auf Rügen angekommen nutzte ich das Gerät dann zu Kommunikation mit mehren anderen Gruppen mit unterschiedlichsten Funkgeräten. Die Kommunikation über mehrere Etagen so wie von Haus zu Haus und auch im Keller stellte kein Problem dar.

Hierbei sei gesagt, dass zumeist nur ich verstanden wurde aber kaum etwas hören konnte, da die Sendeeigenschaften der anderen Geräte bei weitem nicht so gut waren wie bei diesem.

Ich würde es mir auch nochmal kaufen, wenn ich nicht schon eins hätte.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Dezember 2015
Für den eiligen Leser: KAUFEMPFEHLUNG. Für knapp 70€ bekommt man hier ein wirklich zuverlässiges, robustes und vielseitiges Dualband-Funkgerät, das sich für Babies und erwachsene Spielkinder gleichermaßen eignet. Die beigelegten Akkus sind brauchbar, aber freilich keine LSD-(Low Self Discharge)-Typen.

Die Langfassung:

Entnervt von den Allüren und der Unzuverlässigkeit zweier geschenkten Alan 441 (befreundete Eltern hatten es als Babyfon angeschafft) orderte ich vor Kurzem und nach ausgiebiger Internetrecherche ein Pärchen Midland G9 Plus Funkgeräte. In der deutschen Dualbandversion sind sowohl das PMR- und auch das LPD-Band nutzbar. Die hierzulande höchstzulässige Sendeleistung an der Antenne beträgt dabei 10mW (PMR) bzw. 500mW (LPD), baugleiche Exportvarianten gehen bis 500mW (PMR) und 5W (LPD) - dazu später noch mehr.

Schon beim Auspacken fällt das robuste, dickwandige und ordentlich abgedichtete ABS-Gehäuse auf, vom Hersteller mit "wasserfest nach IPX5" beworben. Das ist nach der Norm "Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel" und wegen der umlaufenden Profildichtungen für die Gehäusehälften, das Batteriefach und für die Tasten, den Lautstärkeregler und die Antenne auch plausibel.

Zur Positionierung: Wir haben hier natürlich kein Walkietalkie vor uns, das Polizei, SEK, Behörden und Wachschutz rund um die Uhr auch bei widrigsten Bedingungen sorglos einsetzen können. Trotzdem ist das G9 im gehobenen Mittelfeld bzw. in der Preisklasse bis 100€ sehr gut aufgestellt. Auch die innere Verarbeitung überzeugt: Eine solide verankerte Platine, saubere Lötstellen, entkoppelter Vibrationsmotor, großzügige Batteriekontakte (teils Blattfedern, eine Spiralfeder). Gegen den von anderen Rezensenten Verriegelungsmechanismus der Batterieklappe habe ich überhaupt nichts, das ist ein ABS-Spritzgußteil mit Edelstahlachse, die sich in einer Bohrung des Gehäuses verankert: Schließt bombenfest, ist bei Bedarf innerhalb von wenigen Minuten austauschbar und kein Vergleich zu den windigen Schiebern und Schnappern mit Foliengelenk der man anderswo verbaut.

Das (bei Bedarf beleuchtete und kontrastreiche) Display ist wegen der großen Segmente und seiner vordefinierten Symbole gut ablesbar (d. h. kein Punktmatrix-Mäusekino), die Mikrotasten mit Gummimembran (nicht beleuchtet) haben allesamt einen guten Druckpunkt, der zentrale Ein-Aus-Lautstärkeregler rastet gut ein und läuft sauber.

Den ausreichend stabilen Gürtelclip (ebenfalls ABS, mit Stahlachse und Sicherungsclips) kann man abnehmen, eine Schutz-/Bereitschaftstasche ist nicht mit dabei.

Als Kritikpunkt möchte ich die etwas gewöhnungsbedürftige und auch frickelige Unterbringung des oberen linken Akkus erwähnen, dort befinden sich zwei übereinander und der obere Akku verschwindet in einer Art Tunnel, nur der Pluspol lugt noch hervor. Wer etwas übermaßige Mignons wie die im Lieferumfang einsetzt (dabei sind je vier Ni-MH Zellen der Marke "HPE - highpowertech.com" mit nominalen 1800mAh, die ich bei meinen realistischen Ladeversuchen mit einem Mössinger AV4m eher auf 1700mAh beziffern würde), der darf eine Spitzzange bereithalten um den letzten Akku wieder aus seinem Gefängnis zu befreien. Zugegeben: Da wackelt und klappert nichts, ein wenig Sorge macht es aber doch.

Außerdem wäre da noch die Ladeschale, die - ich habe sie testweise zerlegt - mit einer relativ simplen Konstantstromquelle (gegengekoppelter Bipolartransistor und Spannungsteiler) arbeitet, nach meinen Messungen fließen 385mA. Den serienmäßigen Akkus möchte man eine solche Ladung in Reihenschaltung über 10h evtl. noch antun (üblich sind 1/10C, d. h. 1/10 der Kapazität in Ampère über zehn Stunden, also 180mA*10h), die von mir dringend empfohlenen Eneloop behandelt man aber doch besser individuell und an einem ordentlichen Ladegerät.

Wer trotzdem selber basteln will: Das Steckernetzteil hat 230V@50Hz (leider keine Mehrbereichsversion) primär und 9V@300mA sekundär (etwas ehrgeizig bei _dem_ Ladestrom!), Leerlaufspannung 14.1V - von den 4x1.45V=5.8V Ladeschlußspannung einer Serienschaltung aus vier Ni-MH-Akkus also weit entfernt. Aber ggfs. zigarettenanzündertauglich - man benötigt lediglich ein Adapterkabel von Zigarette auf Niederspannungs-/Hohlstecker (2.1/5.5mm, Schaftlänge ~9.5mm - die Maße sind relativ unkritisch) und kann eine notfallmäßige Ladung versuchen, so die Akkukapazität zuneige geht.

In der Ladeschale ist übrigens reichlich Platz für eine bessere Lösung: Man könnte einen LT3761/3796 von Linear Technologies einsetzen und zumindest den Ladestrom und die Schlußspannung ordentlich einstellen oder gleich den LTC4060 von Linear bzw. einen DS2715/MAX712/MAX713 von Maxim nehmen, die Chips beherrschen sogar -dV-Abschaltung.

NB: Wir reden hier von einem Anschaffungswiderstand zwischen 3 und 8€ nur für den IC. Von daher ist natürlich klar, wo und warum Midland den Rotstift angesetzt hat.

Weg von der Hardware, hin zur Software: Im Praxisbetrieb geht das Menüsystem mit seinen anfangs noch recht kryptischen Abkürzungen (Kanal-CTC-DCS-Pr-VOX-Vibra-CA-rB-bP-EC-DW-Or-Pr) recht schnell in Fleisch und Blut über - einen Download der im Lieferumfang NICHT enthaltenen ausführlichen Anleitung (dabei sind: Kurzanleitung, Konformitätserklärung, Informationen über die länderspezifische Benutzung, Servicenachweis, SAR-Beileger und Werbeflyer) von der Midland-/Alan-Homepage empfehle ich aber dennoch.

Die automatische Reichweitenkontrolle (Or=ON) ist ein sehr sinnvolles Feature bei kritischen Verbindungen, dabei tauschen sich zwei kompatible Geräte alle 30s Sekunden in einem kurzen Datentelegramm aus und falls der Partner nach zwei Versuchen nicht antwortet, beginnt "OUT" im Display zu blinken, falls Pieptöne eingeschaltet sind (bP=ON) ertönt ein Warnsignal. Gleiches kann man auch manuell anfordern (Or=OFF), indem man die EMG (Emergency Call) Taste 2x kurz hintereinander drückt.

Auch sehr sinnvoll die zwei separaten PTT-Tasten, die man so konfigurieren kann, daß regulär mit niedriger, bei Bedarf aber mit hoher Leistung gesendet wird (Pr=L), dazu weiter unten noch mehr. Wer das Gerät auch gelegentlich Laien in die Hand drückt, wird den Rogerpiep (rB=ON) zu schätzen wissen, dann gibt es keine Mißverständnisse.

Das CTCSS (Continuous Tone Coded Subaudio Squelch oder Continuous Tone Coded Squelch System, Menüoption "CTC") mit seinen Pilottönen ist langsam etwas antiquiert, ich würde - wo verfügbar - DCS (Digital Coded Squelch) benutzen: Dieses Selektivrufverfahren ist flexibler, funktionssicherer und bietet deutlich mehr Kennungen.

Das eingebaute Mikrofon ist für den normalen Sprechbetrieb ausreichend empfindlich, im VOX-Modus (VOX=L1,L2,L3,L4) würde ich ein G9 Plus nicht als Babyfon einsetzen wollen. Selbst auf der empfindlichsten Stufe (L1:Hoch, L2:Mittel, L3:Niedrig, L4:Wie L1 nur mit Zwangsunterbrechung nach 20s, auch als "Talk Back" bekannt) reicht mir das Ansprechverhalten nicht, die Wahl fiel auf ein Alan 5006 M Zusatzmikro (nach meinen Recherchen baugleich mit dem BM-1), das hat einen eingebauten Vorverstärker und kann in Sachen Auflösung und Empfindlichkeit auch sehr kritische Kunden zufriedenstellen. Angestöpselt wird solches Zubehör (Headset, taktische Mikros, usw. ebenfalls verfügbar) in zwei Klinkenbuchsen rechts am Gehäuse (Mikro: 2.5mm, Mono, mit Electret-Spannungsversorgung, Lautsprecher/Ohrhörer: 3.5mm, Mono), im unbenutzten Zustand gut hinter einer unverlier- aber drehbaren Gummikappe geschützt.

Die oft vollmundigen Reichweitenversprechen (Midland gibt im bebauten Gebiet 1-2km an, im Wald und auf dem Land ca. 4-6km, von Berg zu Berg 12km und mehr - das bei maximalzulässiger Leistung in Deutschland, d. h. 500mW LPD) werden nach meinem Ermessen eingehalten, dies auch dank der etwas längeren Antenne.

Wer Deutschland verläßt und/oder eine Amateurfunkerlizenz hat, dem dürfte das Midland G9 Plus auch noch aus einem anderen Grund gefallen: Nach Entfernen der fünf selbstschneidenden Kreuzschlitzschrauben (vier schwarze sind im Batteriefach verborgen), kann man den Rückdeckel des Geräts abnehmen. Hier bitte Vorsicht, da es im Bereich der Antenne noch eine Rastnase gibt und außerdem Kabel vom Batteriefach und dem Vibrationsmotor auf die Platine führen. Schnell ist da was abgerissen.

Der Blick fällt sofort auf drei mit J1, J2 und J3 beschriftete Drahtbrücken, die sich direkt neben dem Lautstärkeregler befinden. Hier kann man mit einer Kneifzange bzw. dem Lötkolben die Sendepegel "einstellen", folgende Tabelle ist hier relevant (bitte in diktengleicher Schrift wie etwa "Courier New" ansehen):

J1 J2 J3 PMR LPD PWR
------------------------
0 0 0 - X H/M
1 0 0 X - H/M
0 1 0 ? ? ?
1 1 0 X X H/M
0 0 1 - X L
1 0 1 ? ? ?
0 1 1 X X M/L (*)
1 1 1 X X M/L
------------------------
Anzeige Pr im Display: H/M

(*) Serienzustand bei meinen Funken war

0 1 1 X X M/L (*)

Wer nun also im Dualbandbetrieb die maximale Leistung abrufen können will, der brückt den bei mir im Auslieferungszustand durchgekniffenen J1, läßt J2 verbunden und trennt J3 (d. h. 1 1 0). Stellt man nun Pr=L im Menü ein, sendet das G9 mit der normalen PTT-Taste noch im erlaubten Rahmen (Display zeigt dann "L"), im Boost-Betrieb aber mit allem was geht (Displayanzeige: "H"). Nach eine Konfigurationsänderung fällt das Midland in den Serienzustand zurück, Pieptöne usw. müssen erneut deaktiviert werden.

Derartige Modifikationen natürlich auf eigenes Risiko, Garantieverlust und Ärger mit der Bundesnetzagentur inklusive.

Im Fazit ein wirklich guter Kauf, alles was des Funkers Herz begehrt.
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am 5. Juni 2014
Sehr gut verarbeitet. Reichweite ab Werk sehr gut, nach Tuning noch besser. Sehr umfangreiches Menü durch das man als Funkneuling, wenn man sich damit befasst, schnell durchsteigt. Für alte CB Funker bzw. diejenigen die schon mit PMR Geräten gefunkt haben, kein Problem. Die Beschreibung ist schlüssig und verständlich verfasst. Immer wieder würde ich dieses Gerät kaufen. Habe 2 Geräte bei einem anderen Händler erstanden.
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am 17. August 2015
Habe es als ein Baby-Monitor mit erheblich besserer Reichweite schon seit 1+ Monat im Einsatz (kleine ist ~1 Jahr alt). Hab auch andere vesucht, aber hab dann nach langer Sucherei diesen mit VOX und externen Mikrofon ausprobiert und bleibe auch dabei.

Es leistet gute Dienste, kann im VOX Mode mit dem externen Alan 5006 M Mikrofon Ideal zusammenarbeiten. Man muss nur einen relativ unbenutzten Kanal mit CTCSS auswaehlen, innerhalb des Hauses reicht auch der Low-Sendeleistung mit 10mW aus, wenn man eventuell weiter weg gehen will, koennen dann die volle PMR-500mW schon besser zu Geltung kommen.

Ich betreibe es mit "normalen" Eneloop akkus, denn die Eneloop Pro-s sind zu dick, und passen zwar in das Gehause, stecken aber so fest, dass fuer das Herausnehmen ich sie entweder mit einer Schere vorsichtig herausziehen muss, oder mit einem Schraubenziehen die Schrauben des Gehauses vorsichtig einige Umdrehungen auflockern muss.

Ansonst sind die Eneloop Pro-s relativ gut mit Power, muss so 1x in der Woche die Akkus laden, aber bei der Zahnung ist das Sendeverhalten auch schon bissle gefordert -- If you know what I mean...)
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