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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus dem Archiv der ERATO, 12. Mai 2011
Von 
Mike Microphon (Sinzing, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Concertos for 2 Violins in d Minor/for Violin in E (Audio CD)
Von mir nur eine kurze Betrachtung.
Absolut hörenswerte Aufnahme, gehört immer noch zu den Besten, obwohl inzwischen 25 Jahre (!!) ins Land gegangen sind. Erstaunlich ist nicht die Qualität der Musiker (klar, das Amsterdamer Barockorchester gehörte zu den Trendsettern!), sondern die audiotechnische Umsetzung. Es gibt nichts zu bemängeln, das kann man heutzutage auch kaum besser machen. Ich bin sehr sehr beeindruckt.
Hinweis: es gibt einige Aufnahmen dieser Qualität von der ERATO, die heute von der APEX vermarktet werden, und das zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Koopman und sein Barockorchester haben mehrere glänzende Einspielungen vorgelegt. Es lohnt sich, danach zu suchen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elegant und sensibel, 2. Juni 2010
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Concertos for 2 Violins in d Minor/for Violin in E (Audio CD)
Monica Huggett war zum Zeitpunkt dieser Aufnahme - 1985 - einer der ersten Stars der historischen Aufführungspraxis, und das mit Recht:

Sie versteht es, ihrer Barock-Violine einen enorm süßen, klaren Ton zu entlocken, der aber gerade in den langsamen Sätzen auch wunderbar verschattet klingen kann. Dazu spielt sie zwar nicht vordergründig virtuos, aber enorm präzise, vor allem mit einer ebenso raffinierten wie natürlichen Artikulation. Alison Bury, die im Doppelkonzert die zweite Geige übernimmt, ergänzt sie mit einem erdigeren, fast bratschenhaften Ton perfekt - die Instrumente musizieren miteinander, ohne dass man den Überblick darüber verliert, wer gerade spielt.

Trotz dieser großartigen Sololeistung ist es nicht ganz unberechtigt, dass auf dem Cover der Erstveröffentlichung Orchester und Dirigent besonders hervorgehoben worden waren, weil die Bach-Konzerte hier nicht als reine Solokonzerte im klassisch-romantischen Sinn, sondern aus der Tradition des Concerto grosso heraus verstanden werden, wo der Solist immer auch Mitglied des Orchesters war. Dadurch wird der Orchesterpart stark aufgewertet, ich höre immer wieder Stimmen, die ich früher nie registriert hatte.

Die Tempi - besonders der ersten Sätze - sind für heutige Begriffe recht langsam, so dass der erste Satz des E-Dur-Konzerts zunächst fast den Eindruck der Betulichkeit macht. Beim ersten Hören dachte ich, dass Koopman vielleicht das damals noch nicht an die historische Aufführungspraxis gewöhnte Publikum nicht vor den Kopf stoßen wollte. Aber spätestens beim Moll-Saitenthema, das hier fast geheimnisvoll klingt, merkt man die Absicht, und freut sich über eine Aufführung, die zwar nicht triumphal, dafür aber lustvoll musikantisch klingt - und an den richtigen Stellen fast weltfern melancholisch.

Und so gibt es sicher temperamentvollere (Standage), aggressivere (Kremer, Zehtemair) und virtuosere (Mullova) Aufnahmen dieser Konzerte, aber kaum eine vielschichtigere, sorgfältigere oder elegantere. Insgesamt also zumindest derzeit meine absolute Lieblingsaufnahme der Bach-Konzerte.
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