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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen17
4,5 von 5 Sternen
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am 20. August 2009
Blood On The Highway is much more than just a pure concept album. It is a reminiscence of the golden decade of the
70s and 80s, Hensley`s tribute to the most important era of the genre, and `quite incidentally' is a terrific rock album
full of emotions, vitality and dynamism. Or, as Hensley own words: `With Blood On The Highway, I tell a special
story, largely autobiographical, but also the experience of many colleagues and friends.

Blood On The Highway ist weit mehr als nur ein reines Konzeptalbum. Es ist eine Reminiszenz an ein goldenes
Jahrzehnt, Hensley`s Tribut an die wohl wichtigste Ära - die der 70er und 80er Jahre - dieses Genres und - ganz
nebenbei bemerkt - ein grandioses Rockalbum voller Emotionen, Vitalität und Dynamik. Oder wie es Hensley selbst
formuliert: Mit Blood On The Highway erzähle ich eine ganz spezielle Geschichte, die zu großen Teilen autobiographisch
ist, aber auch die Erfahrungen vieler Kollegen und Freunde aufgreift".
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am 3. Juni 2007
Auf eindrucksvolle Weise wird uns wieder gezeigt das Ken Hensley zu den Besseren seiner Zunft zählt. Dies belegt er auf dieser CD mit seinem kompositorischen Können, seinem versierten Gitarrenspiel, seiner nicht wegzudenkenden Hammond B3 Orgel und nicht zuletzt seinem Gesang.

Der Gesang ist es jedoch auch der dieser CD ihren ganz besonderen Stempel aufsetzt. So hat sich Ken Hensley mit Jorn Lande, John Lawton, Eve Gallagher und Glenn Hughes Sänger mit ins Boot genommen, die viele der Stücke zusätzlich veredeln. Im Falle von Jorn Lande (frappierende Ähnlichkeit mit David Coverdale) gilt das uneingeschränkt - die Tracks mit ihm am Mikro ("This Is Just The Beginning", "We're On Our Way", das Titelstück "Blood On The Highway", "You've Got It" und der Kracher "Okay (This House Is Down)" zählen durchweg zu den Highlights der CD. Das gleiche gilt natürlich für den Rock Dino John Lawton, der das Stück "It Won't Last" singt und dieses ohnehin starke Stück zu einer weiteren Perle von "Blood On The Highway" werden lässt.

Eve Gallagher kann mit ihrem Gesang gleichfalls auf "Think Twice" voll überzeugen, allerdings gefällt mir Hensley's Original von der CD "A Glimpse Of Glory" von 1999 deutlich besser - da vom Sound wärmer und im Klang voller und leidenschaftlicher eingespielt.

Glenn Hughes steht am Mikro bei "What You Gonna Do" und "The Last Dance". Während der erste Titel durchaus gelungen ist, ziehe ich im Falle von "The Last Dance" klar das Hensley Original von 2003 vor - dort singt Ken Hensley selber - und besser als Genn Hughes. Das Stück ist in seiner Original Einspielung ein nicht zu toppender Klassiker. So etwas sollte man nicht mehr covern. Zudem gibt Glenn Hughes dabei Töne von sich, die mich an John Sloman erinnern - (viele)Uriah Heep Freaks wissen das das nicht unbedingt ein Gütesiegel ist.

Fazit: Die CD ist ein Muss für jeden Uriah Heep Fan, eine Empfehlung für alle, die melodischen Rock - der sich nicht vor "Abgeh-Nummern" oder "wunderschön traurigen Moll Passagen" scheut - mögen, und die Wert auf erstklassigen Gesang legen.

Kleiner Wermutstropfen: Die Audiophilen unter uns werden feststellen das die Produktion insgesant sehr transparent und sauber ist, aber "unten herum" - also Bass und Schlagzeug - etwas dünn geraten sind. Was insofern schade ist, das Hensley's Vorgänger Album "The Last Dance" überragend produziert war.

Daher nur 4 Sterne für den Hörgenuss
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am 7. November 2007
Ex-Uriah Heep Mastermind Ken Hensley (63) hat ein Konzeptalbum mit persönlichen Texten, die sein Leben als Rockstar beschreiben, veröffentlicht. Er erlebte die wilden 70er Jahre als einer in der ersten Reihe mit allen Höhen, Tiefen und Schicksalsschläge mit. Mit Blood On The Highway" lässt er dieses Jahrzehnt und sein Leben nun musikalisch Revue passieren. Der inzwischen sehr christlich-gläubige Musiker erhält mit diesem Album derzeit wieder so viel Beachtung wie seit vielen Jahren nicht mehr. Zur Unterstützung hat er Sänger wie Jorn Lande, John Lawton, Glenn Hughes und Eve Gallagher mit ins Studio geholt. Nun, ich habe meine liebe Mühe mit diesem Album in der Gesamtbetrachtung. Sicher, das Album enthält ein paar gute Hardrock-Songs, vieles aber ist ganz einfach zu sanft ausgefallen, die Produktion ist gut aber drucklos. Ob das mit dem sonnigen Wohn-und Aufnahmeort Alicante in Spanien zusammenhängt weiss ich nicht, die Mitmusiker kommen jedenfalls auch von dort. Seit Hensley in Südspanien wohnt, sind seine Alben stets seichter geworden. Man muss schon bis Song Nr. 4 You've Got It'" warten, bis endlich ein echter Hardrocksong ganz nach alter Uriah Heep Manier daherkommt. Witzig sind dafür die kurzen Einblendungen von alten Uriah Heep Klassikern in den einzelnen Songs. Ab dem langsamen There Comes A Time" von Hensley selbst gesungen, kriege ich einen Gähnanfall, mit dem nachfolgenden, von Glenn Hughes gesungenen Song geht's mir ähnlich. Zum Glück singt Jorn Lande mit seinem rockig-bluesigen Timbre gleich 5 Nummern, er alleine kann noch für Pep sorgen wie bei Okay This House Is Down". Der musikalische Höhepunkt ist hingegen dann der sehr überzeugende lange Titelsong, der atmosphärisch-melancholisch daherkommt, enormes Feeling verströmt und von Hughes meisterhaft umgesetzt wird. Pluspunkte gibt's zusätzlich für das Booklet und den Aufklapp-Umschlag. Die CD hat ein 70er Rockmusical-Feeling, besitzt neben Schwächen auch ein paar gute Songs allerdings hat Hensley eindeutig an Power verloren. Dennoch, dank mehrfach Nennung kommt das neue Album auf Rang 1 unserer Rocksaurier Member Charts!
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Oktober 2007
"Demons & Wizards", mein Gott, das war DIE Rockplatte von 1972. Uriah Heep waren auf dem Zenith, dank Ken Hensley. Als Songschreiber einfach nicht zu ersetzen in dieser Band, was sich ein paar Jahre später leider sehr gut bewahrheiten sollte nach seinem definitiven Ausstieg. Nach Jahren der Zurückgezogenheit in Alicante hat er jetzt mit zum grössten Teil spanischen Musikern eine neue Soloplatte eingespielt. Als Gastsänger einige sehr illustre Namen wie Glenn Hughes, John Lawton, Jorne Lande und Eve Gallagher. Wobei nicht zu vergessen ist, dass Ken selbst auch ein sehr guter Sänger ist.

Eins vorneweg: die Platte hat eigentlich nur gute bis sehr gute Songs. Es gibt keinen Ausreisser nach unten oder oben, das macht sie sehr homogen. Einzig vielleicht "The last dance", wie so oft auch bei UH am Ende der Platte positioniert, ist der definitive Übersong. Natürlich gibt es viel Piano, Akustikgitarren, aber auch richtig deftige Rockstücke, die aber immer melodiös bleiben. Ken ist damit gar nicht mal soweit von den 70ern Heep entfernt,wenn auch vielleicht einen Tick kommerzieller, was aber nicht negativ zu interpretieren ist.

Weshalb trotzdem nur 4 Sterne? Nun, ich muss einem Vorrezensenten widersprechen, was die Qualität der Abmischung des Albums angeht. Denn diese hätte definitiv klarer und präziser sein können. Nicht dass die Abmischung vom Kauf des wirklich guten Albums abhalten sollte, aber es gibt heute bessere Produktionen in diesem technischen Punkt. Wer das Album auf einer wirklich guten Anlage zu Hause hören kann und anschliessend zum Beispiel die neueste Produktion "Paramount" von "Sieges Even" auflegt, versteht sofort was ich meine.

Trotzdem ist die Platte eine klare Kaufempfehlung.
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am 7. Januar 2015
Ken Hensley ist und bleibt ein Melody-Maker. Berührend ist auch der Tiefgang seiner Texte. Bei dieser CD handelt es sich um eine richtige Story. Wenn man bedenkt, dass er als Topmusiker und Songschreiber Musikgeschichte geschrieben hat, und als Schattenseite auch den Drogen und Frauen zugetan war, dann Gott findet und sein Leben ändert, dann ist das schon hammermäßig. Und zum Glück war es so und er ist nicht wie viele andere seiner Kollegen zu früh von dieser Welt gegangen aufgrund seines Lebenswandels, sondern feiert heuer (2015) seinen 70. Geburtstag! Mögen noch viele weitere folgen. Go on rocking!
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am 15. Januar 2008
Dieses Album trägt mich durch alle Emotionen, die Rockmusik imstande ist auszudrücken. Es ist, so empfinde ich es, eines der gefühlvollsten und ehrlichsten Alben, die die Rockmusik bisher je hervorgebracht hat. Diese Musik richtet einen auf, bringt einen in die Spur zurück und bedeutet mir, wenn sie diese lebensbejahende Energie überträgt: Ja, es ist toll zu leben und diese Energie zu spüren, die diese Musik in sich birgt und die in uns allen steckt.
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am 1. Juni 2014
In den Liedern auf dieser CD erzählt Hensley die Geschichte seines Lebens, soweit wir sie ohnehin schon kannten. Musikalisch hat die CD wenig zu bieten. Keine Spur mehr vom alten Heep-Sound, sondern jene Popmusik, die er einst ablehnte. Überwiegend mit peitschenartiger Schlagzeugbegleitung und ohne Melodien, die hängen bleiben.
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