Kundenrezensionen


57 Rezensionen
5 Sterne:
 (38)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


57 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AVANTASIA - zwei neue Meisterwerke in Vollendung!
Eines vorweg: Ich bin wirklich ein kritischer Hörer bzw. Fan und habe mir die beiden neuen Avantasia Alben ausführlich mehrmals angehört. Es handelt sich also um keine der leider immer öfter hier auftretenden Kurzrezensionen. Nach dem Motto "Super Scheibe! Unbedingt kaufen!" oder auch "Schwaches Album - Vorgänger war besser!" Solche Rezensionen...
Veröffentlicht am 4. April 2010 von AVANTASIA

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, teilweise etwas sperrig!!!
Nachdem ich meiner ersten Enttäuschung über die neue Avantasia Veröffentlichung mit einer ein Punkte Bewertung Luft machen musste, habe ich nach dem großen Erfolg der beiden Platten mich noch mal hingesetzt und mir die beiden Teile erneut in Ruhe angehört.
Und nach dem zehnten Anlauf muss ich zugeben, dass eine ein Punkte Wertung nicht in...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von Schnellwelz


‹ Zurück | 1 2 36 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutlich Steigerung gegenüber dem Vorgänger, 4. April 2010
Von 
Wer hier Kommerz Tobias Sammet vorwirft kann ich nicht nachvollziehen. Selbst "The Scarecrow" welches zwar ein paar Mainstream artige Songs hatte (Carry me over oder Lost in Space) ist das Album für mich immer noch eine Metal Scheibe gewesen. Zwar muss ich auch zugeben das ich The Scarecrow nicht so gemocht habe wie die Metal Opera Teile. Das ändern die 2 Alben hier zum Glück wieder. Man kann sie zwar nicht mit den Opera Teile vergleichen (dafür sind sie zu unterschiedlich) aber im Vergleich zu "The Scarecrow" ein deutliche Steigerung.

Mal meine Highlights der einzelnen Alben:
-Wastelands: Mit Michael Kiske (ex Helloween) könnte der Song direkt einHelloween Song sein.
-Scales of Justice: Tim "The Ripper" Owens (ex Judas Priest) übernimmt hier die Leadvocals. Wohl der agressivste Song, konnt mich anfangs mit dem Gekreische nicht zurechtfinden aber inzwischen ist es mein Lieblingssong des Albums.
-Runaway Train: Ein weiteres Highlight des ALbums mit einem eingängigen Chorus.
-Crestfallen: Ein sehr umstrittenes Stück gefällt mir schon allein wegen des Chorus sehr.

-Stargazers: Hier wieder ein Best of Aufgebot an Sänger. Das Opus des Albums.
-Death is just a Feeling: Hier übernimmt Jon Oliva (ex Savatage,Jon OlivaŽs Pain) die Rolle die Alice Cooper im Vorgänger übernommen hat. Wohl für mich das Highlight des Albums.
- Symphony of Life: Auch wieder ein sehr umstrittens Stück. Da es nicht von Tobias sondern von einer wohl eher unbekannten Sängerin gesungen wird die aber ihre Sache verdammt gut macht.
-Promised Land: Dieses Lied dürfte den meisten schon von der Lost in Space II EP bekannt sein. Hatte damals schon nicht verstanden wieso man dieses Lied nicht auf das Album gepackt hat, dieser Fehler wurde ja jetzt behoben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Oberhammer, 3. April 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wäre hätte das gedacht. War The Scarecrow zwar ein gutes Album, aber lange nicht so herausragend wie die Metal Operas, so hatten viele Avantasia schon ein wenig abgeschrieben. Aber was Sammet uns mit diesem Doppelschlag um die Ohren haut, da kann man nur ehrfürchtig den Hut ziehen. Episch, Eingängig und so anspruchsvoll wie nie, will uns der Werbeslogan sagen. Und noch nie hatte eine Werbung so dermaßen recht wie hier.
The Wicked Symphony und Angel of Babylon sind viel näher an den ursprünglichen Metal Operas als the Scarecrow und bieten eine ganze Latte von schmissigen Up-Tempo Nummern die auf den besten Edguy Platten locker ihren Platz gefunden hätten. Das ganze veredelt von den besten Stimmen im Metal ' Bereich, besonders herausragend mal wieder der geniale Jorn Lande und der phänomenale Russel Allen.
Dazwischen gibt es epische Longtracks wie der The Wicked Symphony Titeltrack, Runaway Train, Stargazers und Journey to Arcadia. Die obligatorische Ballade Blowing out the Flame, sowie eine ganze Reihe herausragender spezieller Lieder. Crestfallen zum Beispiel ist ein gelungener, recht aggressiver Track dessen Refrain direkt süchtig macht. Das leicht melancholisch angehauchte The Edge beschließt das erste Album und das nur von einer Sängerin gesungene Symphony of Life veredelt Angel of Babylon.
Überhaupt muss man kommerzielle Ausflüge wie Lost in Space und Carry me Over vergeblich suchen. Solche Lieder gibt es (Gott sei Dank) nicht.

Um es kurz zu machen: Die beiden Alben sind einfach nur genial und Füller sucht man fast vergebens. In Summe ist The Wicked Symphony vielleicht einen Zacken besser, da es die höhere Anzahl an außergewöhnlichen Songs hat und Angel of Babylon eher mit einer Reihe von, ich nenn sie mal frech normale Up-Tempo Songs, aufwartet.

Negativ könnte man anführen, dass Promised Land Part 2 eine fast 1:1 Kopie des Songs von der Lost in Space EP ist und das ich mit den Songs Forever is a Long Time und Alone I Remember einfach nicht warm werde. Aber das ist letztlich wahrscheinlich sowieso Geschmackssache.
Die beiden Alben sind auf alle Fälle 5 Sterne wert. Kaufempfehlung.

Die Double Edition enthält außerdem noch ein Buch mit einer Reihe von Anmerkungen und Fotos. (Ganz nett, aber nicht weltbewegend), sowie ein Download Coupon für Bonustracks. (Dying for an Angel im Radio Edit und das dazugehörige Video, Lost in Space und Twisted Mind in Live Versionen)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Trilogie zweiter Teil, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: The Wicked Symphony (Audio CD)
Mit "Angel of Babylon" und "The wicked Symphony" erschienen gleich zwei neue Alben von Tobias Sammet's All-Star-Projekt Avantasia. Damit die musikalische Trilogie, die mit "The Scarecrow" 2008 begann, fulminant fortgeführt und abgeschlossen. In diesem Bericht möchte ich euch den mittleren (und besten) Teil dieser Trilogie - "The wicked Symphony" - vorstellen.

The wicked Symphony"
Der Anfang des Liedes besteht aus "The Wicked Symphony" besteht aus einem orchestralen, getragenen Intro, welches an die Film-Soundtracks von "Herr der Ringe" oder "Fluch der Karibik" erinnert und einen dramatischen Einstieg schafft. Wuchtig setzen dann Orchester und Rock Band nach ca. 1,5 Minuten ein und erschaffen einen Bombast Rocker der Sonderklasse mit Jorn und Russel Allen als Gastsänger. 5/5 Sternen

"Wastelands"
Power Metal pur. Eine Nummer, die Tobi wohl seinem Idol Michael Kiske (Ex-Helloween) auf den Leib geschrieben hat. Toller Refrain, gigantisches Gitarrensolo und zwei Sänger, die sich in den hohen Tönen zu übertrumpfen versuchen *g*. 5/5 Sternen

"Scales Of Justice"
Nach zwei eher melodischen Metal-Nummern gibt es hier die Breitseite an harten Gitarren. Ein heftiger Stampfer im Midtempo Bereich, der von Scream Machine Tim "Ripper" Owens (Ex-Judas Priest/Ex-Iced Earth) veredelt wird. Ein Banger par excellence. 5/5 Sternen.

"Dying For An Angel"
Was macht man wenn man den Frontshouter der Scorpions als Gast gewinnen konnte? Richtig, einen Melodic Hard Rocker wie in Deutschlands beste Hard Rock Band in den Achtzigern massenweise auf den Markt geworfen hat. Ganz großes Rock Entertaiment. 5/5 Sternen.

"Blizzard On A Broken Mirror"
Tobi solo. Ein verträumtes Keyboard Intro, dann ein wuchtiger Hauptriff. Dann ruhige Strophen und bombastischer Refrain. Ein toller Song, der ein richtig genials Gitarrensolo hat. 5/5 Sternen.

"Runaway Train"
Eine Mini-Oper an und für sich. Das 9minütige Meisterwerk ist für mich das Highlight des Albums. Bob Catley singt den ersten Teil mit seiner wunderschönen Stimme nur begleitet von dezenten Streichern und Piano. Dann geht das Werk über in Power-Rock-Ballade wie man sie z.Bsp. von Meat Loaf ("I would do anything for love") kennt. Ganz große Klasse, zumal sich hier drei absolut unterschiedliche, aber perfekt harmonierende Sänger den Song teilen: Der angenehme Bariton von Bob Catley, das soulige Rock-Reibweisen von Jorn und der melodische Tobi in den höheren Lagen. 5/5 Sternen.

"Crestfallen"
Die Achtziger lassen grüßen. Keyboard-Sounds kombiniert mit fetten Gitarren. Ein Mega-Klangteppich liegt hinter dem gesamten Song, der Refrain wirkt durch den schwermütigen Chor fast gothic-artig. Darüber Tobni, der seine Stimme durch alle Gefühlslagen jagt. Gigantisch. 5/5 Sternen

"Forever Is A Long Time"
Erinnert dank Hammond Orgel und schon kratziger Gitarre an 70er Rock. Rock Reibeisen Jorn singt phantastisch, dennoch ein schwacher Song. Tut nicht weh, ist aber auch nichts besonderes. 3/5 Sternen.

"Black Wings"
Auch dieses Stück kann trotz schwerer Gitarren und guter Rhytmus Arbeit nicht wirklich überzeugen. Aber immerhin ist der Refrain recht eingängig. 3/5 Sternen

Fazit
Tobias Sammet hat sich weiter entwickelt. Statt einen Power Metal Song an den anderen zu hängen (siehe "The Metal Opera - part I & II") erweitert er hier seine musikalischen Grenzen. Rock, Blues, Melodic Metal, Heavy Metal, Klassik, Pop - Sammet kennt sich im musikalischen Gewürzregal aus und kann gut kombinieren. Trotz der vielen Einflüsse und der unterschiedlichen Sänger und Instrumentalisten schafft es Tobi jedem Stück seinen Stempel aufzudrücken, so dass die Nummern unterschiedlich, aber doch eine gewisse Handschrift tragen.

"The wicked Symphony" ist jedenfalls für mich das Metal Highlight des Jahres und eines der besten Alben, die in den letzten Jahren aus diesem Genre auf den Markt kam. Wer ein Faible für Metal und Rock hat sollte zugreifen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine eigene Liga der außergewöhnichen Gentlemen*, 23. August 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
* und einer woman (Cloudy Yang)
Tobias Sammet ist sicher einer der größten Sonwriter im Bereich des melodischen Metal der derzeit aktiv und zurecht inzwischen recht bekannt ist. Das liegt nicht nur an guten Ideen, an der Fähigkeit sich kaum zu wiederholen und dennoch eine eigene Handschrift mit hohem Wiedererkennungswert aufzuzeigen, sondern - und das ist das Sahnehäubchen auf dem I-Tüpfelchen daran, sich im Songwriting perfekt in eine Rolle hineinzuversetzen und im Idealfall dafür auch gleich den richtigen Sänger im Hinterkopf zu haben. Wenn der dann auch noch zusagt, dann ist der Tobi unbesiegbar. Alle Songs der alben der mit The Scarcrow 2008 begonnenen Triologie sprechen für sich und stehen völlig eigenständig. Da ein Highlight das nächste ablöst hier ein paar meiner persönlichen Faves:

Album The Wicked Symphony
The Wicked Symphony neuneinhalb minuten, die vielleicht schönsten eures Lebens! Der Song beginnt wie ein Intro eines großen hollywood-klassikers und könnte anfangs auch zum Soundrack von Fluch der Karibik gehören und landet dann wundervoll melodisch in einem Metal-Epos mit dem großartigen Jorn Lande (auch auf den beiden alben wieder sowas wie der 2. Leadsänger neben Tobias) und Russel Allen (Symphony X). Wundervoller Refrain, der depressive zum schwärmen und lahme zum gehen bringt!

Scales of justice. So musst du Tim "Ripper" Owens einsetzen. Der Junge ist besser als Halford, wenn Priest ihm nur vernünftige Songs geschrieben hätten. Tobi hat einen! Der wohl härteste Avantasia-Song aller Zeiten.

Dying for an angel mit Scorpions-Sangesstachel Klaus Meine ist ja sowas wie ein unveröffentlicher Single-Hit. Auch hier wieder der perfekte Gast für einen typischen Sammet-Song, dessen stärke im eigentlich unspektakulären liegt.

Runaway Train fast neun minuten, sehr episch, sehr abwechslungsreich. Gastauftritt von Bab Cateley (Magnum).

Das Album endet mit "The Edge" Ich liebe diesen Song, er klingt nach der ironischen Hoffnung der Verzweiflung. Schöne melachncholisch-fröhliche Nummer. Klingt komisch, is aber so.

Album Angel of Babylon

Mit
Stargazers beginnt die Scheibe mit einem fast 10-minütigen Song, der mich persönlcih vor allem an eine Mischung aus Rainbow und Whitesnake erinnert. Gastsänger neben Jorn Land wieder Russel Allen und THE VOICE der wundervolle Michael Kiske, sicher einer der besten Sänger überhaupt und seines Zeichens Ex-Kürbis aus wirklich guten Helloween-Zeiten.

Your love is evil könnte auch bei Edguy laufen. weiß nicht warum, aber ich liebe diesen Song - auch ganz ohne Gastsänger. DAs macht diesmal Tobi allein.

Death is just a feeling.
DER SONG soll auf meiner Beerdigung laufen. Unglaublich geil und mit Jon Olivia könnte er besser wiederum nicht besetzt sein. Das ist noch die Steierung von Alice Cooper auf dem Scarecrow-Album. Unglaublich! Ein stimmiges Gesamtkunstwerk an herlich marodem Humor. Hat mir noch immer geholfen, wenn ich mich ein bisschen Tot gefühlt habe!

Mit Blowing out the flame hören wir eine wundervoll Ballade und mit Symhony of Life das außergewöhnlichste Stück der beiden Alben in jeder hinsicht. Erstens stammt es als einziges nicht aus Tobias Feder (sondern aus der von Tobis rechter Avantasia-Hand, Gittarist, Produzent Sascha Paeth) 2. der einzige Song der von einer Frau gesungen wird und 3. stilistische irgendwo zwischen Within Temptation und Evanescensce. Sehr schön!

So, lange rede kurzer Sinn: Veröffentlichung des Jahrzehnts ohne Ausfälle. Außerdem sei noch hinzugefügt, dass die mir vorliegende Double Album Delux Version ein extrem hochwertiges Artwork hat und auch noch billiger war als die einzelenen Alben. Dazu gibt es noch Boni und 1000 schöne bilder.
Wer dennoch einzeln unterwegs ist: Die Wicked Symphony ist durch die Bank das eher experimentelle Album, während Angel fast schon traditionell ist (klingt noch öfter nach Klassikern wie Rainbow usw.). Allgemein gilt jedoch: Es klingt wie immer frisch und neu und doch typisch. Aber was rede ich wer diese alben nicht beide kauft ist für immer doof!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eigentlich bin ich ja fast glücklich..., 11. Juli 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich bin ich ja fast glücklich mit dem Doppelschlag "The Wicked Symphony/Angel Of Babylon": Tobi Sammet hat wieder eine illustre Sängerschar angeheuert, von denen wieder Jorn Lande (welch Stimme!) neben Sammet selbst den Löwenanteil des Gesanges übernimmt. Doch es finden sich auch weitere große Namen wie Klaus Meine, Michael Kiske, Jon Oliva,... auf der Gesangsliste.

Dazu wissen die meisten Kompositionen zu überzeugen: 'The Wicked Symphony' ist als Opener gleich eine geile, komplexe Hymne, bei der sich große Namen das Mikro weitergeben; auch das von Michael Kiske gesungene 'Wastelands' überzeugt und SCORPIONS-Frontmann Klaus Meine veredelt 'Dying For An Angel', welches mir aber erst nach etlichen Durchläufen so richtig gefallen hat. Auf "Angel Of Babylon" wiederum gefällt das 10minütige 'Stargazers', der Überdrübersong ist aber 'Death Is Just A Feeling', welches Jon Oliva mit Reibeisenstimme vorträgt. Und bei 'Promised Land' lässt Jorn Lande richtig die Sau raus.

Warum bin ich dann nur fast glücklich? Zum einen gefällt mir die glattgebügelte Produktion nicht so sehr, bei der alle Kanten abgeraspelt wurden. Vor allem die ständig präsenten Instant-Chöre sind ein Ärgernis: Michael Kiske zum Beispiel wird im Refrain so mit Chorgesang zugekleistert, dass man ihn kaum noch heraushört - dabei kann er mit seiner Ausnahmestimme einen Chorus locker alleine tragen. Und zum anderen sind einige Nummern doch arg kitschig geraten, hier fällt mir spontan der Schlusssong 'Journey To Arcadia' oder das grauslige 'Alone I Remember' ein.

Ansonsten aber eine reife Leistung; ich finde im Gegensatz zu anderen Rezensenten nicht, dass man die beiden Platten auf eine einzige zusammenkürzen könnte, zu viel exzellentes Material ist vorhanden. Achja, Cover, Verpackung und beileigendes Büchlein sind sehr hochwertig und ansprechend gestaltet.
Für die Höchstnote reicht es knapp nicht, aber gute 4 Punkte ist die Platte doch wert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Album, aber weniger ist manchmal mehr., 10. Mai 2010
Nachdem "The Sarecrow" mir im Gegensatz zu den ersten beiden Alben nicht besonders gefiel, hat Herr Sammet hier richtig Vollgas gegeben. Alle Songs liegen hier schon auf recht hohem Niveau und ein paar richtige Überflieger wie "Death is just a Feeling", Crestfallen, Promised Land, usw. sind natürlich auch dabei. Allerdings wäre es meines Erachtens nach interessanter gewesen, statt zwei Alben nur eins mit ausnahmslos super Songs aufzunehmen und statt der zweiten CD eine "Making of DVD", sowie einige Liveclips der vergangenen Tour dabeizulegen.
Aber das ist meckern auf hohem Niveau und eine Live DVD wird es sicher auch irgendwann geben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Epos der abwechslungsreichen Art, 5. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: The Wicked Symphony (Audio CD)
Wer kennt sie nicht, die "Metal Opera Pt. I + II" - Tobias Sammet, seines Zeichens Fronter der Power Metal Überflieger EDGUY, schuf schon Anfang des Jahrtausends diese Meisterwerke und vereinigte in diesen viele große Musiker, die man sich gemeinsam nicht erträumen ließ. Natürlich war die Freude groß als Tobi mit "The Scarecrow" wieder Helden des Metals um sich scharte, doch ernüchternd war das Ergebnis. Trotz vieler guter Songs und starker Ansätze, hatte das Teil so seine Schwächen.

Nach einem weiteren EDGUY Album verkündete er, dass er noch mehr Material übrig hat und gleich ganze zwei Alben mit Songs vollpacken kann. Und so sollte es sein. "The Wicked Symphony" und "Angel Of Babylon" führen die Geschichte weiter und beherbergen neben altbekannten Stars wie Michael Kiske (UNISONIC, EX-HELLOWEEN), Jorn Lande (MASTERPLAN), Eric Singer (KISS) oder Felix Bohnke (EDGUY), viele neue Gäste, die im AVANTASIA Universum noch keinen Auftritt hatten. Doch zu denen komme ich später.

"The Wicked Symphony" beginnt mit dem gleichnamigen Song und kann mit seinen fast 10 Minuten als erstes Epos bezeichnet werden. Der Track ist vielseitig und packend. Im Mittelteil bekommt Tobi noch einen Schreikrampf á la LED ZEPPELIN und Jorn Lande verdient schon lange einen Oscar als bester Nebendarsteller in AVANTASIA. Danach folgt eine typische Up-Tempo und wunderschöne Power Metal Nummer mit Kiske an den Lead Vocals. Warum besinnt sich der Herr nicht endlich und macht wieder Power Metal?

Nun zur ersten großen Überraschung und meinem absoluten Highlight. "Scales Of Justice" ist vielleicht nicht das Beste, was AVANTASIA jemals zu bieten hatte, aber definitiv das Härteste. Und wen könnte man für einen Brocken wie diesen als Sänger engagieren? Natürlich den "Ripper" himself - Tim Owens (Ex-JUDAS PRIEST, CHARRED WALLS OF THE DAMNED, uvm.), der zur Zeit in der Form seinens Lebens zu sein scheint, veredelt diesen Gänsehautsong mit seinen prägnanten Vocals und macht diesen zu etwas absolut Besonderem. Im Anschluss blitzt dann Tobias' Pop-Diva in ihm durch, denn "Dying For An Angel" ist eine poppige, aber richtig geile Nummer geworden, die vom Duett mit Klaus Meine (SCORPIONS) lebt. Danach sinkt die Qualität leicht, denn "Blizzard On A Broken Mirror" und "Runaway Train" kommen nicht an das vorgelegte Niveau heran, sind aber durch ihre leicht baladesk rockende Ausrichtung sehr stimmig und als alles andere als schlecht zu bezeichnen.

Nach dieser kleinen Pause wartet dann Übertrack Nummer 2 auf die Hörerschaft. "Crestfallen" ist wieder härter ausgefallen, baut einen ungemein dichten Spannungsbogen auf, der in einen bombastischen Chorus mündet, der sich mit Screams - ja richtig gelesen - Screams von Tobi abwechselt. "Forever Is A Long Time" ist eine rockige Nummer mit schönem Refrain und guter Leistung von Jorn, fällt aber nicht weiter auf, während beim düsteren "Black Wings" Andre Matos sein Können unter Beweis stellt und man auf modernere Klänge setzt. Die Gastrollen wollen nicht enden und so darf Prog-Legende Russel Allen (SYMPHONY X) beim schnelleren "State Of Matter" ran, bis dann Meister Sammet dieses Werk mit der Ballade "The Edge" leicht schmalzig aber dennoch schön beendet.

Ein Fazit wäre eigentlich nach diesem Review nicht mehr nötig. Tobi hat die Ausfälle von "The Scarecrow" vergessen gemacht und sich auf seine Stärken und die seiner Gäste, denen er absolut passende Songs zugeschneidert hat, konzentriert. Natürlich hat das alles nichts mehr mit der "Metal Opera" von damals zu tun, aber das erwartet auch keiner mehr.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausverkauf? - so ein Quatsch! Der nächste Schritt in Richtung Hard Rock / Metal Olymp!, 4. April 2010
Von 
Benjamin Baur Mdj "Rocker" (Ronsberg, Allgäu) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Der im Vorfeld mehrfach geäußerte Vorwurf an Tobias Sammet er betreibe mit Avantasia einen kommerziellen Aufverkauf ist absoluter Blödsinn! Vielmehr hat er es wiedereinmal geschafft den Sound und die Texte von Avantasia noch reifer und genialer zu gestalten als es bei den drei Vorgängeralben bereits der Fall war. Die Entscheidung 2 Alben zu veröffentlichen war vollkommen richtig, denn keines der 22 Stücke ist zu verachten. Die Lieder schaffen eine einzigartige Atmosphäre und sind genial Arangiert (Großes Lob ans Orchester!). Die Gesangsparts sind perfekt verteilt sodass ich sagen muss, dass diese Veröffentlichung die mit Abstand beste der letzten Jahre ist!
DANKE für dieses Stück Rock Geschichte - 5 Sterne für DIE Veröffentlichung des Jahres.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thr Trilogy is complete!, 4. April 2010
Als ich Anfang des Jahres las, dass ein neues Avantasia Album ansteht, war ich voller Vorfreude und als sich dann herausstellte, das Tobias Sammet (der schöpferische Kopf des Projekts) so viel Material zur Verfügung hat, um gleich 2 Alben herauszubringen, was er dann ja auch tat, war ich hellauf begeistert.

Vom Album "Scarecrow", dem ersten Teil der Trilogie, kann man halten was man will, auch wenn der Operncharakter nicht mehr so stark war, wie bei "The Metal Opera", so hatten viele Nummern echtes Chartpotential und waren echt spaßig zu hören.

Bei "The Wicked Symphony" und "Angel Of Babylon" haben wir etwas mehr von der verlorengegangenen Oper bekommen, die Songs wirken teilweise wieder wie ein großes ganzes, und das lässt das Herz mit Freude schlagen.

Die gesamt 22 neuen Songs (sieht man von "Promised Land" auf AoB ab, der schon auf der "Lost In Space EP#1" vorkam, aber noch mal remastzerd und neu eingespielt wurde) sind einfach nur geil, zum großen Teil düster und flott gehalten, mit der ein oder anderen versteckten Ballade.

Wenn man sich für Avantasia entscheided, und jeder Fan von Melodic & Power Metal sollte das tun, dann ist es Pflicht, beide Alben zu kaufen, sie gehören zusammen und erst recht, wenn sich schon Scarecrow im eigenen Regal befindet.

Diese schöne, limitierte Auflage, kommt zudem in einer edlen Verpackung, die CDs in edlen Digipacks und zusätzlich gibt es einen Download-Code sowie ein Photbooklet mit Interviews. Alles in allem, einfach nur toll, toll, toll.

Meine Empfehlung: KAUFEN!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic Metal vom Feinsten und das aus Deutschland !!!, 28. März 2010
Wer die vergangenen Alben von Tobi Sammet's Avantasia geliebt hat, der wird dieses Doppelwerk hier ebenfalls lieben. Was der Kerl neben seiner Hauptband Edguy noch an Potential für gute Songs mit sich bringt ist schon aller erste Sahne. Weg vom klassischen, symphonischen Powermetal der ersten beiden Alben ist ihm mit diesem zwei geteilten Werk ein echtes Schmuckstück gelungen. Die Songs sind erdig, jedoch mit dem nötigen Gespür für echte Hits, ohne dabei die symponischen Wurzeln mit der nötigen Härte zu verlieren. Die Ansammlung an Gastmusikern gibt der ganzen Sache enorm viel Glanz und bringt somit echtes internationales Flair mit sich. Die Qualität der Songs ist beeindruckend, die Vielseitigkeit ist ein großer Punkt, es kommt nie Langeweile auf, im Gegenteil, mal freut sich ständig auf den nächsten Song. So muß ein Album sein.
Wer hier von kommerziellem Ausverkauf spricht, der sollte sich einmal darüber Gedanken machen, was das Wort überhaupt bedeutet. Wenn hier eine aufsteigende deutsche Band mit soviel Potential, Hits am Fließband schreibt, dann ist das weder Ausverkauf, noch irgenwelche Abzocke, das ist schlicht weg Geschäftssinn und schließlich bekommt man was geboten. Im direkten Vergleich zur neuen Scorpions Scheibe, wenn das hier an dieser Stelle erlaubt sei, die mit Pauken und Trompeten angekündigt wurde, ist diese neue Album von Tobi Sammet ein wirkliches Klassealbum geworden. Die Scorpions hören nun auf, der Nachwuchs ist in jedem Fall da, wie man bestens sieht. 5 Sterne von mir dazu!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 36 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0x9eb53144)

Dieses Produkt

The Wicked Symphony
The Wicked Symphony von Avantasia
MP3-Album kaufenEUR 8,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen