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am 23. August 2010
* und einer woman (Cloudy Yang)
Tobias Sammet ist sicher einer der größten Sonwriter im Bereich des melodischen Metal der derzeit aktiv und zurecht inzwischen recht bekannt ist. Das liegt nicht nur an guten Ideen, an der Fähigkeit sich kaum zu wiederholen und dennoch eine eigene Handschrift mit hohem Wiedererkennungswert aufzuzeigen, sondern - und das ist das Sahnehäubchen auf dem I-Tüpfelchen daran, sich im Songwriting perfekt in eine Rolle hineinzuversetzen und im Idealfall dafür auch gleich den richtigen Sänger im Hinterkopf zu haben. Wenn der dann auch noch zusagt, dann ist der Tobi unbesiegbar. Alle Songs der alben der mit The Scarcrow 2008 begonnenen Triologie sprechen für sich und stehen völlig eigenständig. Da ein Highlight das nächste ablöst hier ein paar meiner persönlichen Faves:

Album The Wicked Symphony
The Wicked Symphony neuneinhalb minuten, die vielleicht schönsten eures Lebens! Der Song beginnt wie ein Intro eines großen hollywood-klassikers und könnte anfangs auch zum Soundrack von Fluch der Karibik gehören und landet dann wundervoll melodisch in einem Metal-Epos mit dem großartigen Jorn Lande (auch auf den beiden alben wieder sowas wie der 2. Leadsänger neben Tobias) und Russel Allen (Symphony X). Wundervoller Refrain, der depressive zum schwärmen und lahme zum gehen bringt!

Scales of justice. So musst du Tim "Ripper" Owens einsetzen. Der Junge ist besser als Halford, wenn Priest ihm nur vernünftige Songs geschrieben hätten. Tobi hat einen! Der wohl härteste Avantasia-Song aller Zeiten.

Dying for an angel mit Scorpions-Sangesstachel Klaus Meine ist ja sowas wie ein unveröffentlicher Single-Hit. Auch hier wieder der perfekte Gast für einen typischen Sammet-Song, dessen stärke im eigentlich unspektakulären liegt.

Runaway Train fast neun minuten, sehr episch, sehr abwechslungsreich. Gastauftritt von Bab Cateley (Magnum).

Das Album endet mit "The Edge" Ich liebe diesen Song, er klingt nach der ironischen Hoffnung der Verzweiflung. Schöne melachncholisch-fröhliche Nummer. Klingt komisch, is aber so.

Album Angel of Babylon

Mit
Stargazers beginnt die Scheibe mit einem fast 10-minütigen Song, der mich persönlcih vor allem an eine Mischung aus Rainbow und Whitesnake erinnert. Gastsänger neben Jorn Land wieder Russel Allen und THE VOICE der wundervolle Michael Kiske, sicher einer der besten Sänger überhaupt und seines Zeichens Ex-Kürbis aus wirklich guten Helloween-Zeiten.

Your love is evil könnte auch bei Edguy laufen. weiß nicht warum, aber ich liebe diesen Song - auch ganz ohne Gastsänger. DAs macht diesmal Tobi allein.

Death is just a feeling.
DER SONG soll auf meiner Beerdigung laufen. Unglaublich geil und mit Jon Olivia könnte er besser wiederum nicht besetzt sein. Das ist noch die Steierung von Alice Cooper auf dem Scarecrow-Album. Unglaublich! Ein stimmiges Gesamtkunstwerk an herlich marodem Humor. Hat mir noch immer geholfen, wenn ich mich ein bisschen Tot gefühlt habe!

Mit Blowing out the flame hören wir eine wundervoll Ballade und mit Symhony of Life das außergewöhnlichste Stück der beiden Alben in jeder hinsicht. Erstens stammt es als einziges nicht aus Tobias Feder (sondern aus der von Tobis rechter Avantasia-Hand, Gittarist, Produzent Sascha Paeth) 2. der einzige Song der von einer Frau gesungen wird und 3. stilistische irgendwo zwischen Within Temptation und Evanescensce. Sehr schön!

So, lange rede kurzer Sinn: Veröffentlichung des Jahrzehnts ohne Ausfälle. Außerdem sei noch hinzugefügt, dass die mir vorliegende Double Album Delux Version ein extrem hochwertiges Artwork hat und auch noch billiger war als die einzelenen Alben. Dazu gibt es noch Boni und 1000 schöne bilder.
Wer dennoch einzeln unterwegs ist: Die Wicked Symphony ist durch die Bank das eher experimentelle Album, während Angel fast schon traditionell ist (klingt noch öfter nach Klassikern wie Rainbow usw.). Allgemein gilt jedoch: Es klingt wie immer frisch und neu und doch typisch. Aber was rede ich wer diese alben nicht beide kauft ist für immer doof!
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am 11. Juli 2010
Eigentlich bin ich ja fast glücklich mit dem Doppelschlag "The Wicked Symphony/Angel Of Babylon": Tobi Sammet hat wieder eine illustre Sängerschar angeheuert, von denen wieder Jorn Lande (welch Stimme!) neben Sammet selbst den Löwenanteil des Gesanges übernimmt. Doch es finden sich auch weitere große Namen wie Klaus Meine, Michael Kiske, Jon Oliva,... auf der Gesangsliste.

Dazu wissen die meisten Kompositionen zu überzeugen: 'The Wicked Symphony' ist als Opener gleich eine geile, komplexe Hymne, bei der sich große Namen das Mikro weitergeben; auch das von Michael Kiske gesungene 'Wastelands' überzeugt und SCORPIONS-Frontmann Klaus Meine veredelt 'Dying For An Angel', welches mir aber erst nach etlichen Durchläufen so richtig gefallen hat. Auf "Angel Of Babylon" wiederum gefällt das 10minütige 'Stargazers', der Überdrübersong ist aber 'Death Is Just A Feeling', welches Jon Oliva mit Reibeisenstimme vorträgt. Und bei 'Promised Land' lässt Jorn Lande richtig die Sau raus.

Warum bin ich dann nur fast glücklich? Zum einen gefällt mir die glattgebügelte Produktion nicht so sehr, bei der alle Kanten abgeraspelt wurden. Vor allem die ständig präsenten Instant-Chöre sind ein Ärgernis: Michael Kiske zum Beispiel wird im Refrain so mit Chorgesang zugekleistert, dass man ihn kaum noch heraushört - dabei kann er mit seiner Ausnahmestimme einen Chorus locker alleine tragen. Und zum anderen sind einige Nummern doch arg kitschig geraten, hier fällt mir spontan der Schlusssong 'Journey To Arcadia' oder das grauslige 'Alone I Remember' ein.

Ansonsten aber eine reife Leistung; ich finde im Gegensatz zu anderen Rezensenten nicht, dass man die beiden Platten auf eine einzige zusammenkürzen könnte, zu viel exzellentes Material ist vorhanden. Achja, Cover, Verpackung und beileigendes Büchlein sind sehr hochwertig und ansprechend gestaltet.
Für die Höchstnote reicht es knapp nicht, aber gute 4 Punkte ist die Platte doch wert.
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am 5. Mai 2010
Wer kennt sie nicht, die "Metal Opera Pt. I + II" - Tobias Sammet, seines Zeichens Fronter der Power Metal Überflieger EDGUY, schuf schon Anfang des Jahrtausends diese Meisterwerke und vereinigte in diesen viele große Musiker, die man sich gemeinsam nicht erträumen ließ. Natürlich war die Freude groß als Tobi mit "The Scarecrow" wieder Helden des Metals um sich scharte, doch ernüchternd war das Ergebnis. Trotz vieler guter Songs und starker Ansätze, hatte das Teil so seine Schwächen.

Nach einem weiteren EDGUY Album verkündete er, dass er noch mehr Material übrig hat und gleich ganze zwei Alben mit Songs vollpacken kann. Und so sollte es sein. "The Wicked Symphony" und "Angel Of Babylon" führen die Geschichte weiter und beherbergen neben altbekannten Stars wie Michael Kiske (UNISONIC, EX-HELLOWEEN), Jorn Lande (MASTERPLAN), Eric Singer (KISS) oder Felix Bohnke (EDGUY), viele neue Gäste, die im AVANTASIA Universum noch keinen Auftritt hatten. Doch zu denen komme ich später.

"The Wicked Symphony" beginnt mit dem gleichnamigen Song und kann mit seinen fast 10 Minuten als erstes Epos bezeichnet werden. Der Track ist vielseitig und packend. Im Mittelteil bekommt Tobi noch einen Schreikrampf á la LED ZEPPELIN und Jorn Lande verdient schon lange einen Oscar als bester Nebendarsteller in AVANTASIA. Danach folgt eine typische Up-Tempo und wunderschöne Power Metal Nummer mit Kiske an den Lead Vocals. Warum besinnt sich der Herr nicht endlich und macht wieder Power Metal?

Nun zur ersten großen Überraschung und meinem absoluten Highlight. "Scales Of Justice" ist vielleicht nicht das Beste, was AVANTASIA jemals zu bieten hatte, aber definitiv das Härteste. Und wen könnte man für einen Brocken wie diesen als Sänger engagieren? Natürlich den "Ripper" himself - Tim Owens (Ex-JUDAS PRIEST, CHARRED WALLS OF THE DAMNED, uvm.), der zur Zeit in der Form seinens Lebens zu sein scheint, veredelt diesen Gänsehautsong mit seinen prägnanten Vocals und macht diesen zu etwas absolut Besonderem. Im Anschluss blitzt dann Tobias' Pop-Diva in ihm durch, denn "Dying For An Angel" ist eine poppige, aber richtig geile Nummer geworden, die vom Duett mit Klaus Meine (SCORPIONS) lebt. Danach sinkt die Qualität leicht, denn "Blizzard On A Broken Mirror" und "Runaway Train" kommen nicht an das vorgelegte Niveau heran, sind aber durch ihre leicht baladesk rockende Ausrichtung sehr stimmig und als alles andere als schlecht zu bezeichnen.

Nach dieser kleinen Pause wartet dann Übertrack Nummer 2 auf die Hörerschaft. "Crestfallen" ist wieder härter ausgefallen, baut einen ungemein dichten Spannungsbogen auf, der in einen bombastischen Chorus mündet, der sich mit Screams - ja richtig gelesen - Screams von Tobi abwechselt. "Forever Is A Long Time" ist eine rockige Nummer mit schönem Refrain und guter Leistung von Jorn, fällt aber nicht weiter auf, während beim düsteren "Black Wings" Andre Matos sein Können unter Beweis stellt und man auf modernere Klänge setzt. Die Gastrollen wollen nicht enden und so darf Prog-Legende Russel Allen (SYMPHONY X) beim schnelleren "State Of Matter" ran, bis dann Meister Sammet dieses Werk mit der Ballade "The Edge" leicht schmalzig aber dennoch schön beendet.

Ein Fazit wäre eigentlich nach diesem Review nicht mehr nötig. Tobi hat die Ausfälle von "The Scarecrow" vergessen gemacht und sich auf seine Stärken und die seiner Gäste, denen er absolut passende Songs zugeschneidert hat, konzentriert. Natürlich hat das alles nichts mehr mit der "Metal Opera" von damals zu tun, aber das erwartet auch keiner mehr.
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am 26. März 2010
Nachdem ich meiner ersten Enttäuschung über die neue Avantasia Veröffentlichung mit einer ein Punkte Bewertung Luft machen musste, habe ich nach dem großen Erfolg der beiden Platten mich noch mal hingesetzt und mir die beiden Teile erneut in Ruhe angehört.
Und nach dem zehnten Anlauf muss ich zugeben, dass eine ein Punkte Wertung nicht in Ordnung war. In diese miese Note, muss ich ehrlicherweise zugeben, floss meine persönliche Verachtung gegenüber der Person Tobias Sammet mit hinein. Aber das sollte es ja nicht. Denn es geht ja hier um die Musik, die der Künstler macht und nicht um die Bewertung seines Charakters.
Deshalb wurde die ein Punkte Bewertung auch von mir unlängst gelöscht und ich bin nochmals in mich gegangen und hab das Werk Avantasia The Wicked Symphony und Angel of Babylon als solches gesehen und dennoch komme ich nicht auf mehr als 3 Punkte. Weshalb, hm, das ist eigentlich ganz einfach. Ungefähr die Hälfte der beiden CDs klingt ziemlich überflüssig und einer Avantasia Platte nicht würdig.
Auf der einen Seite haben wir progressiv angehauchte Metal Meisterwerke à la den beiden Titelsongs, das großartige Blizzard on a Broken Mirror ( Klasser Gesangspart von André Matos), die Power Metal Hymnen Wastelands und States of Matter, das an Magnum erinnernde Opus Journey to Arcadia, den Judas Priest mäßigen Headbanger Scales of Justica und das absolut kranke aber dennoch geniale Death is just a Feeling ( Jon Oliva von Savatage läuft hier nochmal zu Hochform auf).
Allerdings stehen dagegen die Lückenfüller Your love is evil, Rat Race, Down in the Dark, Alone I remember, Crestfallen und The Edge und die in diesen genannten Stücken zu verzeichnende Überpräsenz des Schöpfers Sammet und des Herrn Jorn Lande. Auch wenn Lande einer der besten Rock und Metal Sänger des neuen Jahrtausends ist, wirkt sein Auftritt auf dieser Doppel-CD etwas too much for me. Weniger ist oft mehr. Da hätte Sammet lieber einen seiner anderen genialen Gäste wie z.b. Russel Allen ( Symphony X), Tim " The Ripper" Owens ( ex-Judas Priest, ex-Iced Earth), Michael Kiske ( ex-Helloween), Bob Catley ( Magnum) oder Klaus Meine ( Scorpions) noch ein oder zwei Lieder mitträllern lassen. Dann wäre das ganze etwas abwechslungreicher geworden.
Hinzu kommen auch die beiden Totalausfälle. Einmal Black wings, dass von einem gewissen Ralf Z. gesungen wurde, der auch schon bei den beiden Metal Operas mitgewirkt hat. Ich empfand seinen damaligen Beitrag schon als schlechtesten Gesangspart neben den ganzen Meistersängern. Und diesmal ist es auch nicht anders. Nur das seine Durchschnittlichkeit neben den ganz großen des Genres ( Klaus Meine und dem Ripper z.B.) noch mehr auffällt als neben dem weniger bekannten Rob Rock anno 2001/2002.
Der zweite Totalausfall ist meiner Meinung nach das Gothic-angehauchte Lied mit einer gewissen Cloudy Yang. Who the f... is Cloudy Yang? Hm, keine Ahnung, irgendeine Gothic-T...., die die Backings auf der Avantasia Tour 2008 gesungen hat. So klingt der Song auch, da drück ich immer schnell auf Skip.
Insgesamt gesehen wäre es wohl wirklich besser gewesen, die besten Lieder von beiden CDs auf einer zu verewigen, das hätte der Qualität besser getan. Dann würde die Tracklist meiner Meinung nach wie folgt aussehen:
1. The Wicked Symphony ( mit Russel Allen und Jorn Lande)
2. Wastelands ( mit Michael Kiske)
3. Scales of Justice ( mit Tim "The Ripper" Owens)
4. Dying for an Angel ( mit Klaus Meine)
5. Blizzard on a Broken Mirror ( mit André Matos)
6. Runaway Train ( mit Bob Catley, Jorn Lande und Michael Kiske)
7. Forever is a long Time ( mit Jorn Lande)
8. States of Matter ( mit Russel Allen)
9. Stargazers ( mit Jorn Lande, Michael Kiske, Russel Allen und Oliver Hartmann)
10. Angel of Babylon ( mit Jorn Lande)
11. Death is just a Feeling ( mit Jon Oliva)
12. Blowing out the Flame
13. Promised Land ( die Version mit Michael Kiske und Jorn Lande)
14. Journey to Arcadia ( mit Bob Catley und Russel Allen)

Das wäre was gewesen: 14 Killer, no Filler und dann klappt es auch mit der Höchstnote.
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am 5. April 2010
Als ich von den beiden neuen Avantasia-Alben erfuhr war ich begeistert, hatte ich doch die ersten beiden Alben geliebt und sie gehören bis heute zu meinen absoluten Lieblingsalben und "the scarecrow" konnte ich auch sehr viel abgewinnen, auch wenn ich sie nicht als so stark empfand, wie "the metal opera".
Nun wo ich die beiden Alben in Händen halte, muss ich sagen, ich bin mehr als begeistert. Hier stimmt einfach alles!
Es fängt an mit der Aufmachung. Die Box ist im schlichten Schwarz mit silbernen Aufdrücken gehalten, die einzelnen Albumcover sind schön und was ich besonders genial finde, ist das die CD-Hüllen wie das beiliegende Buch eingebunden sind. Tolle Idee.

Zur CD:
"The Wicked Symphonie" beginnt mit einem schönen Intro, was auch gut an den Beginn von "Fluch der Karibik" oder "the Patriot" gepasst hätte, ehe die Scheibe Fahrt aufnimmt. Dann zeigen Ausnahmesänger wie Russell Allen, Jorn Lande und Tobi Sammet, was sie können. Instrumentell erinnert mich das Stück immer ein wenig an "Dark Chest of Wonders", wobei ich auch nicht weiß wieso. Danach singt Michi Kiske die Power-Metal-Up-Tempo Hymne "Wastelands", welche für mich neben Masterplans "Heroes" die Hymne der letzten Jahre darstellt. Dann "brüllt" sich Tim Owens in "Scales of Justice" die Seele aus dem Leib ;) WOW! Absoluter Killer-Song und erinnert mich ganz stark an die "Horror-Show"-Platte von Iced Earth. Besonders gut gemacht ist die kleine Pause, da Tim Owens laut Tobi the Fury darstellen soll und man bei Zorn und Raserei auch zwischendurch mal die Phase hat, wo man überlegt, warum man jetzt so ausrastet ;-) .
"Dying for angel" ist eher eines der "weicheren" Lieder, wie ich finde und passt ganz gut nach dem rauen Owens. Bei "Blizzard in a broken Mirror" tritt dann endlich Andre Matos auf. Von Keyboard-Intro her denkt man fast jetzt kommt ein zweites "Ritual". Der Song wechselt oft im Tempo, was ihm erstaunlicherweise keinerlei Dynamik kostet. Wer Shamans "Distant Thunder" genial fand, wird dieses Lied lieben, und Fans von Edguy und Avantasia sowieso.
"Runaway Train" ist mein absoluter Favorite. Es ist fast wie ein "Seven Angels pt.2" nur ohne Chöre. Dafür läuft Catley zur Höchstform auf. In diesem Lied steckt er meiner Meinung nach Lande, Kiske und Sammet in die Tasche ohne dass diese von ihrer Form abfallen. Catley singt einfach nur perfekt.
"Crestfallen" wirkt irgendwie anders, ich würde es mal als synthie trifft auf edguy tinitus sanctus hardrock sound beschreiben dazu ein refrain mit monumentalen chören, der fast schon "guardian"-haft klingt. ein schöner Farbtupfer in diesem Album, der die Vielschichtigkeit der platten andeutet.
"Forever is a long time" ist ein schöner Track, der an alte Masterplan und Edguy Zeiten erinnert. Einfach toller Powermetal, dem Lande mit seiner Stimme einen super Touch gibt.
"black wings" dagegen geht eher in die richtung tinitus sanctus und jorn lande soloalbum.
"states of matter" ist dann wieder schöner uptempo Powermetal. Das Lied würde auch perfekt auf Lande und Allens Doppelprojekt "The Battle" passen. Einfach genial und straight.
mit der (halb-)ballade "the edge" schließt die syphonie erstmal. Tobi singt sehr gefühlvoll und bruce kullick gitarrenspiel in diesem track ist einfach insane. wer auf das "Rocket Ride" album von edguy steht, ist hier genau richtig.

"angel of babylon" startet mit dem für die geschichte eigentlich nicht so wichtigen track "Stargazers" der nur ein wenig mehr über den Protagonisten und seinen Charakter enthüllen soll. Michi kiske, sammet, lande, allen und hartmann führen hier einen "kampf der stimmen" und der gewinner ist eindeutig der zuhörer. wirkt fast ein wenig wie blind guardian ohne den ganzen schnick-snack und stattdessen mit einer großen Prise Hellfire Club :D KLASSE !
Mit "angel of Babylon" holt Tobi dann noch die Stratovarius Fans ins Boot, was vor allem an den klasse Solo von Jens Johanneson liegt. Super Uptempo Song!
"your love is evil" ist dann wieder ein wenig mehr midtempo, aber mit überragend eingängigen Refrain. Tobi singt unglaublich stark.
"death is just a feeling" ist dann wieder total neu, fast wie aus einem musical rausgeholt, jon oliva überzeugt vollends. ich weiß gar nicht richtig wie man diesen track beschreiben soll. es macht einfach spaß ihn zu hören :D
bei "rat race" fliegen dann wieder ordentlich die fetzen und es geht rund. ein schöner straighter song.
"down in the dark" sollte allen anhängern von dem alten mandrake album gefallen, mich erinnert der song stark an dieses schöne album :) truemetal vom feinsten
"blowing out the flame" ist die obligatorische ballade. sie kann zwar nicht mit "quest for more" mithalten, ist aber trotzdem wunderschön und nachdenklich und freunde von edguys "scarlet rose" werden sicher begeistert sein :)
"symphony of life" wurde von sascha paeth geschrieben und von cloudy young gesungen. sie ist eher progressiver angehaucht und würde auch gut zu ayreon passen :D die riffs die paeth hier spielt sind einfach nur geil, wenn auch leicht sonderbar, prog eben ;)
"alone I remember" ist wieder mehr hardrock, verfeinert mit der schönen fast zu weichen sammet stimme, die dem song einen einzigartigen touch verleit.
"promised land" ist wahrscheinlich den meisten leuten schon bestens bekannt. tobi sammet hat bereits vor jahren verlauten lassen, dass der song auf den folgealben von "the scarecrow" erscheinen wird. deswegen sollte man sich lieber überlegen, ob man hier vorschnell etwas von lückenfüller äußern oder herrn sammet unterstellen will, dass er faul und kommerziel sei. michi kiske wurde aus storytechnischen gründen aus diesem lied entfernt, was eigentlich schade ist, das alte lied ist bis heute mein lieblingslied und handyrington. es ist einfach perfekter powermetal, wie er besser nicht sein kann. aber die version vom album ist ja fast identisch, also no worry.
"journey to acardia" ist einfach avantasia, ein besseres "anywhere" einfach wie eine "metal opera" 2-ballade, die dann auch noch schön fetzig wird und ein um längen besserer albumschluss als "into the unknown" oder "the tower". GANZ GANZ starker abschluss!

Ich will aber nach all den Lob für die Sänger nicht den Künstler vergessen, der dieses Album zur weltklasse führt. Sascha Paeth mit seinem unglaublichen gitarren und keyboardkünsten! Top leistung des Wolfsburgers, der mit Bruce Kullick ein super Guitarerogespann abgibt.

Textlich sind die Texte auch wieder 1A. Wenn ich darauf eingehen würde, würde ich wahrscheinlich ein Buch schreiben müssen. Sehr starkes Songwriting wie man es von Herrn Sammet gewohnt ist.

Also:
Da man mit einem Album eigentlich nicht leben kann ist die box ein muss, auch weil das buch super informativ ist und tobi einfach ein total komischer typ ist! seine interviews zu lesen macht spaß!

Für alle Avantasia und Edguyfans: Pflichtkauf!!
Für alle Jorn Lande und/ oder Russell Allen Fans: Pflichtkauf
Für alle Metal Opera fans aber Scarecrow "najaaa"-finder: getrost zuschlagen!
für alle Hard Rock fans und powermetal interessierte: pflichtkauf
Für alle Powermetalfans sowieso
aber wer hier eine zweite metal opera will, die stilistisch identisch ist, wird hier nicht glücklich, es gibt einfach keine zweite metal opera, dieses album ist anders und das ist gut so!!

meiner meinung nach heißer anwärter auf das album des jahres und auch ein zeichen, dass tobi trotz hard rock einschläge seine wurzeln nicht vergessen hat!
Respekt für diesen Mann!

10/5 sternen!
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am 3. April 2010
Habe mich bisher nur Mit "The Wicked Symphony" stärker beschäftigt, darum vorerst nur eine Rezension zu diesem Album:

The Wicked Symphony: Der erste Song und gleichzeitig auch der Titeltrack ist mit Sicherheit eines der Highlights des Albums. Es beginnt mit einem Soundtrackartigen Intro. Es singen Jorn Lande, Russel Allen (Symphony X) und Mastermind Tobias Sammet. Der Refrain ist wohl einer der stärksten die Tobi bisher geschrieben hat: Ein Ohrwurm der seinesgleichen sucht, bombastisch und kraftvoll. Alles in allem ein fast 10 Minütiger Song, der einen mehr als würdigen Opener für das Album darstellt.

Wastelands: Dieser Song könnte so wohl auch auf einer der "Metal Opera's" stehen. Michael Kiske (ex-Helloween) packt hier mal wieder seine hohe Stimme aus, was dem schnellen Power-Metal Song einen Touch von "Keeper Of The Seven Keys" verleiht und auch die Solos erinnern stark an diese Klassiker.

Scales Of Justice: Ohne Zweifel der härteste Song des Albums wofür man vor allem "Ripper" Owens "verantwortlich machen" muss und Tobias beweist wieder mal sein Geschick einen Song genau auf den Gastsänger zuschneiden zu können. Der Wechsel zum langsameren Teil im letzten Viertel des Songs und wieder zurück wirkt etwas holprig, gibt dem Song aber eine überraschende Wendung.

Dying For An Angel: Eine Hard Rock Hymne mit ruhigen Versen und einem einprägsamen Refrain gesungen von Klaus Meine (Scorpions) und Tobias. Was ansonsten noch auffällt ist das Solo, das wohl eines der besten des ganzen Albums darstellt.

Blizzard On A Broken Mirror: Ein Mini Epos (6:07) gesungen von Andre Matos (ex-Angra) und Tobias. Bei diesem Song hängt sehr viel davon ab, ob man sich mit Matos' Stimme anfreunden kann oder nicht. Ich persönlich bezeichne mich nicht als einen grossen Fan seiner Stimme und bin deshalb auch froh, dass er nur in diesem einen Song zum Einsatz kommt. Der Song wird allerdings durch einen ruhigen und sehr gefühlvollen Part von Tobias im letzten Drittel um einiges aufgewertet.

Runaway Train: Definitiv ebenfalls eines der Highlights. Der Song beginnt mit einem ruhigen und wunderschönen Klavierpart bevor Bob Catley (Magnum) mit seiner gefühlvollen Stimme einsetzt. Vor allem er verleiht diesem Song eine besondere Note, doch auch Jorn Lande scheint hier zu seiner Höchstleistung aufzulaufen. Man wird durch verschiedene Stimmungen mitgenommen, ruhige und schnellere Teile wechseln sich ab und mein persönliches Highlight (in einem Song der an sich ein einziges riesiges Highlight ist ;) ) ist ganz klar der ganze Teil, der etwa in der Mitte des Songs beginnt, als Catley einsetzt; der sehr positive und kraftvolle Teil gesungen von Tobias; das anschliessende Gitarrensolo und auch noch der ruhige Part von Kiske. Da wünscht man sich nur noch, dass Catley und Kiske einige Einsätze mehr bekommen hätten.

Crestfallen: Wohl der ungewöhnlichste Song des Albums. Man hört viele elektronische Einflüsse. Die Verse sind relativ ruhig und im Refrain setzt ein Chor ein der (mich persönlich) stark an Rammstein erinnert. Das spezielle ist aber Tobias, der in jedem Refrain jeweils 2x seine Stimme so verzerrt hat, das es irgendwie nach "Donald Duck goes Metal" klingt. Ein Song den man nach dem ersten Hören entweder liebt oder hasst. Für mich wäre es Ersteres ;)

Forever Is A Long Time: Ein kraftvoller Hardrock Song in dem Jorn Lande glänzt und den Refrain veredelt.

Black Wings: Der einzige Song in dem Ralf Zdiarstek singt und leider auch der schwächste des Albums. Es scheint als könne Ralf seine Stimme hier nicht recht entfalten (man vergleiche mit "Memory" von der "Metal Opera II") und es fehlt ebenfalls ein Highlight, das den Song in Erinnerung bleiben lässt. Ansonsten kann man ihn als düstere aber langsame Hardrock/Melodic Mischung beschreiben.

States Of Matter: Wiederum eines meiner Highlights. Eine sehr starke Leistung von Russel Allen und Tobias, die vor allem Im Refrain eine einwandfreie Show bieten und ihn zu einem Ohrwurm machen. Es ist eine schnelle, positive Hardrock/Powermetal Nummer, die zum Teil starke Parallelen mit Edguy zeigt.

The Edge: Der letzte Song dieses Albums klingt in den Versen ziemlich Balladesk, wird aber im Refrain härter und rauer und kann desshalb nicht wirklich als solche bezeichnet werden. Wahrscheinlich kein Song, der einem beim ersten Hören im Ohr hängen bleibt, aber doch ein solider Titel.

Alles in allem vergebe ich für "The Wicked Symphony" aufgerundete 4,5 Sterne :)
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am 3. April 2010
Mit diesem Doppelschlag ist Tobi Sammet (mal wieder) ein Geniestreich geglückt. Ich kann die negativen Bewertungen hier (die inzwischen teilweise auch schon wieder wie von Geisterhand verschwunden zu sein scheinen) so gar nicht nachvollziehen. Wem dieses Album zu sehr Mainstream ist, der sollte sich mal zu einem guten HNO-Arzt begeben.
Ich bin Sammet-Fan seit langer Zeit - habe seine musikalische Entwicklung seit "Savage Poetry" (dem Edguy-Debut) sehr genau mitverfolgt. Es fand/findet tatsächlich eine echte Entwicklung statt. Avantasia ist heute nicht mehr das, was es einmal war - Tobi's musikalische Entwicklung spiegelt sich sehr genau in seinen Avantasia-Werken wider. Mit "The Scarecrow" wurde nach dem doch sehr "mainstreamig" daher kommenden "Rocket Ride" eine Richtung eingeschlagen, die deutlich mehr in Richtung HardRock tendierte. Mit "Tinnitus Sanctus" nahmen die Power-Metal-Elemente glücklicherweise wieder deutlich zu und der Stil des "neuen" Sammet war geboren.
Das Ende der Trilogie bestehend aus "The Scarecrow", "The Wicked Symphony" und "Angel of Babylon" repräsentiert genau diesen Stil. Das Doppelalbum ist abwechslungsreich (wie man hier Monotonie heraushören kann, ist mir ein Rätsel), strotzt nur so vor Energie, Epik, bombastischen Arrangements und man merkt zu jedem Zeitpunkt mit welchem Spaß und mit welcher Hingabe Sammet und sein genialstes Lineup Musik machen. Das Boxset macht schon durch seine edle Aufmachung sofort Lust auf die enthaltene Musik - wenn doch nur jede limitierte "Deluxe-Edition" einer CD einem so sehr das Gefühl geben würde, etwas besonderes, ein Meisterwerk in Händen zu halten... Nach den ersten Tönen der CD und der wahnsinnig theatralischen Intro ist man sofort gefangen von der Musik. Da ich der Meinung bin, dass diese beiden Alben nur insgesamt ihre Wirkung entfalten können, spare ich mir hier eine Einzelkritik der Titel. Das haben einige meiner Mit-Rezensenten bereits ausreichend und treffend getan.
Musik hat kann objektiv und subjektiv gesehen werden. Objektiv muss anerkannt werden, dass das Doppelalbum gigantisch in seiner Aufmachung ist, das Lineup weltklasse ist, und die Musik technisch auf allerhöchstem Niveau dargeboten wird - an der Aufnahmequalität gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Über subjektive Meinungen zu Musik sollte und kann man eigentlich auch nicht sachlich diskutieren und streiten. Ich verstehe jeden in seiner Enttäuschung, der eine musikalische Fortsetzung der "Metal Opera" erwartet hat (selbst wenn man seit Opera jedoch nur "The Scarecrow" gehört hat von Tobi, konnte man das auch nicht allen Ernstes erwarten). Jeder hat das Recht Tobi und jeden anderen Musiker für seine Musik zu lieben aber auch "nicht zu lieben" - Hass ist hier definitiv fehl am Platz, da ebenso niemand dazu gezwungen werden kann, bestimmte Musik zu lieben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es sowohl Hörer gibt, die die Opera geliebt haben und sich mit der neuen Trilogie nicht richtig anfreunden können - ebenso umgekehrt.
Für meinen Teil kann ich nur sagen (natürlich absolut subjektiv), dass mir das The Wicked Symphony & Angel of Babylon extrem gut gefallen. Avantasia ist heute anders als vor 10 Jahren, wir alle sind anders seitdem - auch Tobi ist anders; dass sollte man vor einem Kauf der Alben wissen und man sollte sich darauf einstellen. Wem jedoch "The Scarecrow" gefallen hat und dazu eventuell auch noch "Tinnitus Sanctus" von Edguy, und wer sich eine Synthese aus diesen beiden Alben gut vorstellen kann, der wird dieses Meisterwerk genauso lieben lernen, wie ich.
Von mir gibt es in jedem Fall eine absolute Kaufempfehlung und ein Riesenlob an Tobi Sammet, der seinen Stil nun gefunden zu haben scheint. Avantasia "The Metal Opera I + II" sind Sammet's Meisterwerke 2001/2002, was sie für immer bleiben werden, "The Wicked Symphony & Angel of Babylon" sind Sammet's Meisterwerke 2008/2010. Niemand wird dazu gezwungen das erste Meisterwerk in seiner Plattensammlung mit dem neuen zu ersetzen (bei manchen der negativen Rezensenten hier konnte man fast das Gefühl haben, dass sie das dachten, und dass sie sich von Tobi ja geradezu auf den Schlips getreten gefühlt hätten) - beide sollten einen festen Platz in der Plattensammlung eines jeden Sammet-Fan's und eines jeden Rock-, HardRock-, und Power-/Melodic-Metal-Fans haben.
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Nach dem ich vom Album THE SCARECROW mehr als begeistert war, habe ich mir natürlich auch die beiden aktuellen Alben zugelegt und ein Weilchen auf mich wirken lassen. Nach dem ersten Hören beider Alben war ich zunächst etwas enttäuscht, doch spätestens nach dem dritten oder vierten Hören entwickeln sich sowohl THE WICKED SYMPHONIE als auch ANGEL OF BABYLON ihre ganze Klasse. Hier möchte ich jetzt auf THE WICKED SYPMPHONIE eingehen.

Schon der titelgebende Opener zeigt, welch genialer Songschreiber Tobias Sammet ist. Mit einer Spielzeit jenseits der 9 Minuten entwickelt sich der Song zu einer wahren Metaloper, die von Tobias Sammet, Jorn Lande, Russel Allen und Oliver Hartmann perfekt dargeboten wird.

Mit WASTELAND folgt der erste Kracher des Albums. Ein eingängiger Refrain und die unverwechselbare Stimme von Michael Kiske machen diesen Song zu einem echten Knüller. Ein Anspieltip für alle, denen das Album angeblich zu soft ist.

Weiter geht es mit SCALES OF JUSTICE. Die Vocals übernimmt Tim 'Ripper' Owens, der schon bei der Metallegende Judas Priest vor dem Mikro stand. Ebenfalls ein fetter Kracher.

Mit DYING FOR AN ANGEL folgt dann der Promosong des Albums, den Tobias Sammet zusammen mit Klaus Meine von den Scorpions performt. Ein toller Song, der an die allerbesten Zeiten der Hannoveraner Hardrocker erinnert. Zusätzliche Gänsehaut bekommt der Hörer durch den Kinderchor im letzten Drittel des Songs. Ein fast radiotauglicher Song, der Avantasia auch neue Hörerschichten einbringen sollte.

Mit BLIZZARD ON A BROKEN MIRROR folgt ein weiterer Rockkracher, bei dem Tobias von Andre Matos unterstützt wird.

Track 6 ist schließlich der Höhepunkt des Albums. RUNAWAY TRAIN ist eine neunminütige Rockoper in sich. Eine kraftvolle Ballade, bei der Tobias von Jorn Lande und Bob Cately unterstützt wird. Klasse Melodie, ein eingängiger Refrain und die Stimmgewalt der drei Akteure machen den Song zu einem der besten Avantasiasongs überhaupt.

Mit CRESTFALLEN folgt ein Track, der zum Stammrepertoire eines jeden RockDJs gehören sollte. Doch keine Angst, der Song ist immer noch tough genug, um alle Headbanger zu begeistern.

In FOREVER IS A LONG TIME stellt Jorn Lande einmal mehr unter Beweis, warum er zu einer festen Größe im Avantasia Line-up geworden ist. Seine Stimme ist einfach unverwechselbar.

Bei BLACK WINGS greift dann der Mastermind himself wieder zum Mikro. Ein düsterer Song, der seine ganze Kraft erst nach mehrmaligem Hören entfaltet.

Das dem Album zum Ende nicht die Kraft ausgeht, zeigt eine Perle wie STATES OF MATTER, in der Russel Allen beweist, das er mit Sängern wie Jorn Lande oder Michael Kiske absolut mithalten kann.

Beendet wird das Album mit THE EDGE, einem ruhigeren Song, der sicher nicht zu den besten Avantasiasongs gehört, aber auf fast jedem andren Hardrockalbum zu den Perlen zu zählen wäre.

Insgesamt schließt THE WICKED SYMPHONIE nahtlos an die Klasse von THE SCARECROW an. Das Album braucht zwar ein paar Durchgänge, um den Hörer wirklich zu überzeugen, wirkt aber dafür um so nachhaltiger. Besonders lobenswert ist die musikalische Vielfalt, die Tobias Sammet sowohl auf diesem Album, als auch auf ANGEL OF BABYLON anbietet. Einige Rezensenten haben beklagt, dass die beiden Alben insgesamt einiges an Durchschnittsware enthielten. Diesen Eindruck kann ich nicht bestätigen. Beide Alben präsentieren eine Vielzahl hervorragender Songs und sind in sich absolut stimmig. Für jeden Liebhaber härterer Musik sind diese Alben ein absoluter Pflichtkauf.
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am 4. April 2010
Wer hier Kommerz Tobias Sammet vorwirft kann ich nicht nachvollziehen. Selbst "The Scarecrow" welches zwar ein paar Mainstream artige Songs hatte (Carry me over oder Lost in Space) ist das Album für mich immer noch eine Metal Scheibe gewesen. Zwar muss ich auch zugeben das ich The Scarecrow nicht so gemocht habe wie die Metal Opera Teile. Das ändern die 2 Alben hier zum Glück wieder. Man kann sie zwar nicht mit den Opera Teile vergleichen (dafür sind sie zu unterschiedlich) aber im Vergleich zu "The Scarecrow" ein deutliche Steigerung.

Mal meine Highlights der einzelnen Alben:
-Wastelands: Mit Michael Kiske (ex Helloween) könnte der Song direkt einHelloween Song sein.
-Scales of Justice: Tim "The Ripper" Owens (ex Judas Priest) übernimmt hier die Leadvocals. Wohl der agressivste Song, konnt mich anfangs mit dem Gekreische nicht zurechtfinden aber inzwischen ist es mein Lieblingssong des Albums.
-Runaway Train: Ein weiteres Highlight des ALbums mit einem eingängigen Chorus.
-Crestfallen: Ein sehr umstrittenes Stück gefällt mir schon allein wegen des Chorus sehr.

-Stargazers: Hier wieder ein Best of Aufgebot an Sänger. Das Opus des Albums.
-Death is just a Feeling: Hier übernimmt Jon Oliva (ex Savatage,Jon OlivaŽs Pain) die Rolle die Alice Cooper im Vorgänger übernommen hat. Wohl für mich das Highlight des Albums.
- Symphony of Life: Auch wieder ein sehr umstrittens Stück. Da es nicht von Tobias sondern von einer wohl eher unbekannten Sängerin gesungen wird die aber ihre Sache verdammt gut macht.
-Promised Land: Dieses Lied dürfte den meisten schon von der Lost in Space II EP bekannt sein. Hatte damals schon nicht verstanden wieso man dieses Lied nicht auf das Album gepackt hat, dieser Fehler wurde ja jetzt behoben.
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am 3. April 2010
Wäre hätte das gedacht. War The Scarecrow zwar ein gutes Album, aber lange nicht so herausragend wie die Metal Operas, so hatten viele Avantasia schon ein wenig abgeschrieben. Aber was Sammet uns mit diesem Doppelschlag um die Ohren haut, da kann man nur ehrfürchtig den Hut ziehen. Episch, Eingängig und so anspruchsvoll wie nie, will uns der Werbeslogan sagen. Und noch nie hatte eine Werbung so dermaßen recht wie hier.
The Wicked Symphony und Angel of Babylon sind viel näher an den ursprünglichen Metal Operas als the Scarecrow und bieten eine ganze Latte von schmissigen Up-Tempo Nummern die auf den besten Edguy Platten locker ihren Platz gefunden hätten. Das ganze veredelt von den besten Stimmen im Metal ' Bereich, besonders herausragend mal wieder der geniale Jorn Lande und der phänomenale Russel Allen.
Dazwischen gibt es epische Longtracks wie der The Wicked Symphony Titeltrack, Runaway Train, Stargazers und Journey to Arcadia. Die obligatorische Ballade Blowing out the Flame, sowie eine ganze Reihe herausragender spezieller Lieder. Crestfallen zum Beispiel ist ein gelungener, recht aggressiver Track dessen Refrain direkt süchtig macht. Das leicht melancholisch angehauchte The Edge beschließt das erste Album und das nur von einer Sängerin gesungene Symphony of Life veredelt Angel of Babylon.
Überhaupt muss man kommerzielle Ausflüge wie Lost in Space und Carry me Over vergeblich suchen. Solche Lieder gibt es (Gott sei Dank) nicht.

Um es kurz zu machen: Die beiden Alben sind einfach nur genial und Füller sucht man fast vergebens. In Summe ist The Wicked Symphony vielleicht einen Zacken besser, da es die höhere Anzahl an außergewöhnlichen Songs hat und Angel of Babylon eher mit einer Reihe von, ich nenn sie mal frech normale Up-Tempo Songs, aufwartet.

Negativ könnte man anführen, dass Promised Land Part 2 eine fast 1:1 Kopie des Songs von der Lost in Space EP ist und das ich mit den Songs Forever is a Long Time und Alone I Remember einfach nicht warm werde. Aber das ist letztlich wahrscheinlich sowieso Geschmackssache.
Die beiden Alben sind auf alle Fälle 5 Sterne wert. Kaufempfehlung.

Die Double Edition enthält außerdem noch ein Buch mit einer Reihe von Anmerkungen und Fotos. (Ganz nett, aber nicht weltbewegend), sowie ein Download Coupon für Bonustracks. (Dying for an Angel im Radio Edit und das dazugehörige Video, Lost in Space und Twisted Mind in Live Versionen)
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