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4,6 von 5 Sternen
Angel Of Babylon
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 4. April 2010
Eines vorweg: Ich bin wirklich ein kritischer Hörer bzw. Fan und habe mir die beiden neuen Avantasia Alben ausführlich mehrmals angehört. Es handelt sich also um keine der leider immer öfter hier auftretenden Kurzrezensionen. Nach dem Motto "Super Scheibe! Unbedingt kaufen!" oder auch "Schwaches Album - Vorgänger war besser!" Solche Rezensionen sagen für mich leider nicht viel aus. Komischerweise werden diese Rezensionen teilweise vor dem Veröffentlichungsdatum geschrieben. Entweder um ein ungehörtes Album zu puschen oder auch - warum auch immer - gnadenlos zu verreissen.

Aber jetzt zur Musik:

ANGEL OF BABYLON

"Stargazers"

Der Songs startet ruhig mit genialem Gesang - wie eine kleine Geschichte - und geht über in ein 9 Minuten Epos der Spitzenklasse. Schnelle Gitarrenriffs und Melodien, welche sich in den Gehörgängen festfressen. Neben Tobias Sammet himself kann man hier Russel Allen (Symphony X), Jorn Lande (ex Masterplan) und einem Michael Kiske (ex Helloween) hören, welcher den Refrain wirklich unsterblich macht! Für mich der beste Song des Albums!

"Angel Of Babylon"

Der Titeltrack des Albums wird uns von Sammet und seinem Kumpel Jorn Lande versüßt. Der Refrain ist einfach klasse. Ein würdiger Titelrack für das Album.

"Your Love Is Evil"

Ich würde diesen soliden Rocker mal als den kommerziellsten Song des Albums betiteln. Das soll nicht abfällig klingen. Wunderschöne Melodien - ein richtiger Schmacht-Refrain. Könnte man auch mal im Radio spielen. Würde auch nicht Metal-Heads gefallen können.

"Death Is Just A Feeling"

Wow! Einfach nur Wow! Mr. John Olivia (Savatage) erzählt uns hier eine gruselige Geschichte wie man sie besser nicht auf Band bringen könnte. Was für ein Talent. Gänsehaut-Song mit dem besten Refrain der beiden neuen Alben! Tobias Sammet - Du bist ein Genie! Hier zeigt er mal wieder, welche Fähigkeiten er als Songwriter besitzt. Super song mit fetter Produktion!

"Rat Race"

Für mich der schwächste Song der beiden Alben. Rat Race ist wirklich keine schlechte Nummer. Aber er plätschert einfach so vor sich hin. Für manch andere Band wäre der Song eine Bereicherung auf einem Album - aber bei den vorliegenden Material der beiden Alben rückt er einfach in den Hintergrund.

"Down In The Dark"

Jorn Lande und Tobias Sammet am Mikro - beide genial wie immer! Solider, rockiger Stampfer mit gutem Refrain.

"Blowing Out The Flame"

Hier ist sie! Die Mega-Ballade der beiden Alben. Tobias Sammet am Mikro dieses Schmachtfetzens erster Klasse. Super Gefühl - Gänsehaut garantiert! Klasse Chor!

"Symphony Of Life"

Cloudy Yang zeigt hier als weibliche Gastsängerin ihr Können. Nicht unbedingt ein typischer Avantasia Song - stammt ja auch aus der Feder von Sascha Paeth. Ist aber ein gelungenes Teil, welches an die Band Within Temptaion erinnert. Ich denke, der Song wurde Cloudy Yang von Sascha auf den Leib geschrieben.

"Alone I Remember"

Wieder mal ein Jorn Lande in Höchstform. Straighter Rocker. Experiment gelungen! Tobi rockt ohne Ende. Auch nicht unbeding Avantasia Metal Opera typisch aber einfach nur gut!

Insgesamt sind wohl auf Angel Of Babylon Songs mit mehr experimentierfreude als auf The Wicked Symphony gelandet. Das bringt aber auch frischen Wind und Abwechslung in das Avantasia Konzept.

"Promised Land"

Jorn Land und nochmals Jorn Lande. Mittlerweile übernimmt der Knabe wirklich nach Tobias Sammet den Großteil des Gesangsmaterial. Einer der Mega-Kracher der Avantasia History. War zwar schon mal auf der EP zu Lost In Space enthalten - wurde aber diesmal ohne Michael Kiske aufgenommen. Jorn Lande macht seinen Job gut, zieht aber meines Erachtens gegen Michael Kiske im direkten Vergleich den Kürzeren. Aber noch immer ein Mega-Song mit super Refrain!

"Journey To Arcadia"

Erst nach mehrmaligem Hören entwickelte sich der Song nach Stargazer für mich zum Highlight des Albums. Tobias selbst, Jorn Lande, Russell Allen und Bob Catley reisen hier gemeinsam Richtung Arcadia auf einem einzigartigen Klangteppich und dem schönsten Refrain des Albums. Ein super Bombast-Song, welcher das Album ehrwürdiger nicht abschließen könnte.

Dies war nun meine Rezension zu "Angel Of Babylon". Eine Rezension zu "The Wicked Symphony" ist hier ebenfalls bei Amazon zu lesen.

Ich sehe die beiden Alben als Ganzes - deshalb kann ich nicht unbedingt einen Vergleich ziehen. Sagen wir mal so - beide Alben sind großartig - wenn ich aber nur eines der beiden auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte, würde ich "The Wicked Symphony" einpacken.
Nach einer Woche müsste ich aber wohl kurz nach Hause schwimmen da ich es ohne "Angel Of Babylon" nicht aushalten würde ;-)

Hier meine Bewertungen in Punkten (10 wäre das höchste) für alle bisher erschienenen Werke:
AVANTASIA I (10 Punkte), AVANTASIA II (9,5 Punkte), AVANTASIA - The Scarecrow (9 Punkte), AVANTASIA - The Wicked Symphony (10 Punkte), AVANTASIA - Angel Of Babylon (9,5 Punkte).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. April 2010
ich gebe zu: die beiden neuen Alben the wicked symphony und angel of babylon sind musikalisch anders als die metal operas.
viele sagen kommerzieller und nicht mehr metal. Es ist eine andere Musik. Aber ich finde Tobias Sammet ist einen Weg gegangen der richtig ist. Die Musik ist immer noch metal, nur sind die Hardrock Einflüsse stärker geworden. Die Mischung machts. Metal, Hard Rock, Orchestral und auch ein bißchen mainstream, alles zusammen ergibt 2 super Alben.
Wobei mir beim anhören angel of babylon noch besser gefällt, es ist melodischer geworden als wicked symphony.
Die tracks bleiben sofort hängen, es ist kein Ausfall auf der Scheibe.
Schon der opener stargazers kommt super rüber, man hat das Gefühl nach fast 10 Minuten, man könnte noch 10 Minuten hören.
Angel of babylon and your love is evil gehen genauso straight weiter.
death is just a feeling beginnt langsamer steigert sich aber dann sehr schnell, bevor mit rat race wieder die Post abgeht. Rat Race ist ein gutes Beispiel: schnell, hart aber mehr hard rock.
nach down the dark der erste langsame song: blowing out the flame, einfach eine schöne Ballade
symphony of life ist wieder sehr hart, genauso wie die 2 folgenden tracks, zum Abschluß ein wunderschönes melodisches journey to arcadia
Alles in allem ein volles 5 Sterne Album, sehr hart, sehr schnell, mehr hard rock als heavy metal, etwas melodischer als wicked ( aber auch 4-5 Sterne)
für alle die auf melodischen hard rock und metal stehen ein muss, für mich sogar das beste album der Trilogie ( auf Platz 2: the scarecrow und knapp dahinter the wicked symphony)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nachdem "The Wicked Symphony" die Erwartungen ziemlich erfüllen konnte, kann man natürlich auf das zweite Album "Angel Of Babylon", das zeitgleich erscheint und natürlich auch in Kombination erhältlich ist, gespannt sein, ob auch dieses an das vorgelegte Niveau herankommt.

Sammet steigt auch bei "Angel Of Babylon" mit einem 10-Minüter ein und bringt mit "Stargazers", der natürlich nichts mit RAINBOWs Klassiker zu tun hat, einen dicken Start ins Rennen. Michael Kiske, Jorn Lande und Tobias mimen wieder die Hauptrollen und machen auch diesen überlangen Track zu einem schönen Erlebnis. Der darauf folgende Titeltrack ist ein schöner Power Metal Track, der aber nicht groß heraussticht und in den schlichten Rocker "Your Love Is Evil" über geht.

Was ALICE COOPER bei "The Toy Master" war, ist Jon Oliva (SAVATAGE) in "Death Is Just A Feeling". Der sogenannte "Mountain King" macht diesen düster und böse anmutenden Song zu etwas ganz speziellem und bringt auch seinen ganz eigenen Spirit in die Musik. Ganz groß, was der Mann hier aufzieht und der Bösewicht ist ihm sowieso auf den übergroßen Leib geschneidert. Der Chorus dringt sofort ins Ohr ein, ohne dort wieder heraus zu wollen. "Rat Race" hingegen lässt erstmals EDGUY durchblitzen und "Down In The Dark" ist zwar schön stimmig, wirkt aber etwas langatmig.

Irgendwie kommt mir an dieser Stelle das Gefühl, dass Herrn Sammet etwas die Ideen ausgegangen sind und er sich vielleicht vorerst auf "The Wicked Symphony" hätte ausruhen sollen um "Angel Of Babylon" mehr Zeit zu geben. Aber er treibt es weiter und hält mit "Blowing Out The Flame" den Schmalzfaktor weiter hoch. Balladen hat er eigentlich schon besser hinbekommen, wenn man an Klassiker von EDGUY wie "Wash Away The Poison" oder "Blessing In Disguise" denkt.

Bei "Symphony Of Life" darf erstmals wieder eine Frau an das Mikrofon. Die mir bisher unbekannte Cloudy Yang macht ihre Arbeit zwar ausgesprochen gut, aber der Song selbst klingt nach einer Mischung aus WITHIN TEMPTATION, was ja nichts schlechtes ist, aber auch nach düsterem Pop, wie ihn beispielsweise TATTOO fabrizierten.

Weiter geht es mit "Alone I Remember" und man kann wieder keine Akzente setzen. Meine Befürchtung bewahrheitete sich leider, bis dann "Promised Land" endlich wieder Gas gibt, schöne Melodien mit sich bringt und von hinten bis vorne zündet. Dennoch ist das Teil ein Lückenfüller, ist es doch schon bekannt von der Vorab-EP "Lost In Space". Der Song wurde auch noch verschlimmbessert, denn Michael Kiske hat man einfach gestrichen und lässt Jorn den Rest singen, was das Gefühl hervorruft, dass etwas fehlt. Kann ich nicht nachvollziehen diese Entscheidung.

Danach kommt doch noch der überaus ersehnte Befreiungsschlag mit der kleinen Oper "Journey To Arcadia". Der Song hat alles, was man von AVANTASIA erwartet. Ein schönes Akustikintro mit Sprechgesang - man erinnere sich an die starken "Farewell" und "Inside" vom Debüt - Chöre, wunderschöne Melodien und ein verdammt geiler Refrain, bei dem sicher MEAT LOAF Pate stand. Ein absolut schönes Musical zum Schluss lässt einem dann doch ein Lächeln heraus locken.

Alles hat so gut begonnen, doch dann lässt Tobias Sammet den Schmalz los und verfällt in unscheinbares Songwriting. Schlecht ist bei weitem keiner der Stücke, doch nach den Highlights von "The Wicked Symphony" fragt man sich, ob man nicht einfach noch etwas mehr an "Angel Of Babylon" hätte arbeiten sollen. Das muss sowieso jeder für sich selber entscheiden, aber wenn ich nur eines von den Alben haben dürfte, würde ich aus der "Wicked-Trilogy" ohne zu zögern "The Wicked Symphony" erwählen, auch wenn mir Jon Oliva abgehen würde. Der Fan wird aber sowieso zum Doppelpack greifen, was auch kein Fehler ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2011
Nun ja, als ich das Album das erste Mal gehört habe, fand ich es ganz nett. Beim zweiten Mal vertraut und beim dritten Mal langweilig.
So wie meine anderen Alben von Edguy ist auch dieses leider recht flach gehalten. Die Songs sind für den gebotenen Inhalt viel zu lang, die Refrains wiederholen sich zu oft und zu aufdringlich.
Nicht das ich etwas gegen lange Lieder habe, im Gegenteil.
Man hat das Gefühl, das dem Song-Writer irgendwie die Ideen ausgegangen sind.
Wie immer bei Edguy sind die Melodien an sich gut, nur wenn's doch bloß etwas anspruchsvoller wäre.
Die Songs setzen sich zu schnell im Ohr fest und werden dadurch schnell langweilig, ja fast nervig. Echt schade drum.

Außerdem hat der gute Herr Sammet immer noch dieses zittrige Jaulen in der Stimme. Ich hatte ja gehofft das sich das irgendwann mal legt, aber naja, schon okay. Ist halt ein typisches Edguy-Erkennungsmerkmal :-)

Für hin und wieder mal hören ist das Album ganz okay. Aber zum "entspannen und intensiv drin versinken" leider zu schwach.
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am 29. Mai 2011
Nach der für mich relativ enttäuschenden Scheibe "Wicked Symphony" hat Tobias Sammet mit "Angel Of Babylon" ein Werk hingelegt, das sogar fast noch an die legendären Metal Opera-Alben heranreicht.

"Angel of Babylon" ist komplett anders als das zeitgleich erschienene Album "Wicked Symphony". AOB enthält sehr viele melodische, eingängige Songs mit einer positiven Atmosphäre, WS ist eher experimentell mit tendenziell härteren Songs und einer düsteren Atmosphäre. Ich höre "Angel of Babylon" rauf und runter, während "Wicked Symphony" schon anfängt zu verstauben. Warum manche Leute behaupten, dass AOB nur B-Seiten enthält, die nicht gut genug für WS waren, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Vielmehr hat es damit zu tun, dass die Lieder einfach von ihrer Stimmung her komplett anders sind. Während ich "The Scarecrow" erst nach 20 mal durchhören richtig gut fand, hat AOB bei mir sofort gezündet, ähnlich wie "The Metal Opera - Part 2" damals. Ich würde es auch am ehesten mit diesem Album vergleichen, auch wenn die Songs nicht ganz den Charme haben und nicht so ehrlich rüberkommen (was wohl an der Produktion liegt). Zumindest scheint es auch den selben, ungerechtfertigten schlechten Ruf zubekommen.

Was man AOB dennoch ankreiden muss, ist die moderne Produktion (wie auch schon bei "The Scarecrow"). Alle Songs sind überkomprimiert und dadurch sehr anstrengend zu hören. Es ist praktisch keine Dynamik mehr vorhanden. Leise stellen sind laut und laute Stellen sind genauso laut. Man bekommt immer das volle Brett auf die Ohren. So macht Musik hören keinen Spaß. Die Metal Opera-Scheiben (2001, 2002) kann man hingegen ohne Probleme durchhören und hat danach keine Kopfschmerzen. Dennoch reißen die genialen Kompositionen wie "Death Is Just A Feeling", "Promised Land" oder "Journey To Arcadia" wieder alles raus.

Mein Fazit: Wer "Wicked Symphony" gut findet, eher Finger weg von "Angel of Babylon", oder zumindest probehören. Wer "Scarecrow" gut findet (nach mehrmaligem Anhören) und/oder wem die "Metal Opera Pt. 1 + 2" gefallen, der kann hier fast nichts falsch machen.
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Nach dem ich vom Album THE SCARECROW mehr als begeistert war, habe ich mir natürlich auch die beiden aktuellen Alben zugelegt und ein Weilchen auf mich wirken lassen. Nach dem ersten Hören beider Alben war ich zunächst etwas enttäuscht, doch spätestens nach dem dritten oder vierten Hören entwickeln sich sowohl ANGEL OF BABYLON als auch THE WICKED SYMPHONIE ihre ganze Klasse. Hier möchte ich jetzt auf ANGEL OF BABYLON eingehen.

Das Album startet mit einem genialen Opener: Stargazers ist mit über neun Minuten Laufzeit ein musikalisches Ereignis und ein Song, der die Meßlatte für die restlichen Songs außerordentlich hoch legt. Neben Tobias Sammet sind hier Russel Allen, Michael Kiske und einmal mehr Jorn Lande zu hören.

Es folgt der titelgebende Track ANGEL OF BABYLON, der ebenfalls von Tobias Sammet und Jorn Lande performt wird. Eingängige Melodie und ein toller Refrain: ein Song mit Hitpotential.

Es folgt YOUR LOVE IS EVIL, der im Vergleich mit den anderen Titeln etwas abfällt, ohne dabei wirklich schlecht zu sein. Ein solider Rocker, wie man sich ihn von anderen Bands wünschen würde.

Mit DEATH IS JUST A FEELING gibt es dann eine absolute Perle im Avantasia-Universum. Eingangs erinnert der Song eher an ein Musicalstück, bevor fette Gitarren und ein stampfender Beat loslegen. Und über allem thront die markante Stimme von John Olivia (Savatage), der dem Song einen absoluten Gänsehautfakttor verleiht.

RAT RACE und DOWN IN THE DARK sind dann ebenfalls zwei fette Kracher, die von einigen Rezensenten als eher schwächere Titel angesehen wurden. Dieser Einschätzung kann ich nicht folgen. Sicher kann auch dieses Werk nicht nur aus absoluten Geniestreichen bestehen. Beide Songs haben solide Qualitäten und fallen auf diesem Album nicht ab.

Zeit für Feuerzeuge und Wunderkerzen ist dann bei BLOWING OUT THE FLAME, der vielleicht schönsten Avantasiaballade. Tobias Sammet schmachtet so grandios, dass es Jon Bon Jovi vor Wut die Schuhe auszieht.

Mit SYMPHONIE OF LOVE folgt der ungewöhnlichste Song des Albums. Aus der Feder von Sascha Paeth performt Cloudy Yang einen düsteren, melancholischen Rocksong, der an Werke von Bands wie Within Temptation oder Evanescence erinnert.

Die nächsten beiden Titel ALONE I REMEMBER und PROMISED LAND stehen ganz im Zeichen von Jorn Lande. Beides nicht unbedingt typische Metal Opera Kracher, aber gerade diese Vielfältigkeit zeichnet Tobias Sammet als Songwriter aus.

Beendet wird das Album durch JOURNEY TO ARCADIA, einem orchestralen Bombastschmachtfetzen, den man ebenfalls mehrfach hören muss, um seine ganze Qualität zu erfassen. Ein würdiger Abschluss des Albums und damit der gesamten Trilogie.

Insgesamt schließt ANGEL OF BABYLON nahtlos an die Klasse von THE SCARECROW an und muss auch den direkten Vergleich mit THE WICKED SYMPHONIE nicht scheuen. Auch dieses Album braucht zwar ein paar Durchgänge, um den Hörer wirklich zu überzeugen, wirkt aber dafür um so nachhaltiger. Besonders lobenswert ist die musikalische Vielfalt, die Tobias Sammet sowohl auf diesem Album, als auch auf THE WICKED SYMPHONIE anbietet. Einige Rezensenten haben beklagt, dass die beiden Alben insgesamt einiges an Durchschnittsware enthielten. Diesen Eindruck kann ich nicht bestätigen. Beide Alben präsentieren eine Vielzahl hervorragender Songs und sind in sich absolut stimmig.

Bleibt zu hoffen, dass Tobias Sammet nach einer kreativen Pause (in der er uns mit einem neuen Edguy-Album beglücken kann) ein weiteres Avantasiaalbum in Angriff nimmt. Für jeden Liebhaber härterer Musik sind diese Alben ein absoluter Pflichtkauf.
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am 5. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Angel of Babylon (Audio CD)
Ich gebe zu: die beiden neuen Alben "The Wicked Symphony" und "Angel of Babylon" sind musikalisch nicht mit "The Metal Opera" zu vergleichen.
Es ist eine andere Musik. Aber ich finde Tobias Sammet ist einen Weg gegangen der richtig ist. Die Musik ist immer noch Metal, nur sind die Hardrock Einflüsse stärker geworden. Die Mischung machts. Metal, Hard Rock, Orchestral und auch ein bißchen Mainstream, alles zusammen ergibt 2 super Alben.
Wobei mir beim Anhören "Angel of Babylon" noch besser gefällt. Es ist melodischer geworden als "Wicked Symphony".
Die Tracks bleiben sofort hängen, es ist kein Ausfall auf der Scheibe.
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Habe Avavantasia dieses Jahr live erlebt mit ihrem neuen Wek "The Mystery of Time".
Aber auch die vorhergehenden Scheiben - Immer weider tolle Kompositionen mit einem
bombastischen Sound. Wird nie langweilig beim Hören und wie man auch live sehen kann, macht es den Gastsänger auch
sehr viel Spaß.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2010
Das Album passt in dieses Land zu dieser Zeit - alles ist beliebig alles ist austauschbar - keine Risiken werden gewagt usw. usf.!
Voarb halte ich mal fest, dass ich die meisten Sammet-Sachen mag und die Vorgängerscheibe "Scarecrow" zu den TOP10 unter meinen Alltime-Favorites gehört. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an dieses Album hier. Leider wurden sie bei beiden Scheiben enttäuscht. Durch das Herausnehmen des "Bombast-Faktors" wird die Scheibe eines wesentlichen Elementes beraubt, denn die Soundarrangements sind für den normalen "Heavyfreak" zu soft und für die Bombastrock-Fraktion ist die Scheibe zu straight und zu nüchtern und die einfachen Riffs sind schon tausendmal gehört. Das Selbstplagiat wird zur Methode. Ein Warnzeichen für mich ist es auch, dass der sehr kommerzielle Song im Duett mit Klaus Meine mir beim ersten Hören der beiden Alben als einziger im Ohr hängen blieb, was nicht unbedingt für das restliche Songmaterial sprechen kann. Mag auch die optische Aufmachung mehr als ansprechend sein, so lege ich auf solch einen Firlefanz keinen Wert und möchte diesen auch nicht mitbezahlen müssen, mich interessiert rein die Mucke! Eine Einzelkritik der Songs erspare ich dem geneigten Leser, denn zu ähnlich sind diese. Einzige Hoffnung für mich mag sein, dass sich das Teil durch mehrmaliges Hören nich ein wenig entfalten kann (das gelang mir mit der letzten Edguy, die dann per Saldo so schlecht doch nicht gewesen ist) aber dazu müsste ich mich da noch ein paar mal Durchquälen. Für mich bleibt der Eindruck, dass hier zuviele "Altbestände" vorheriger Arbeiten aus dem Mülleimer gefischt wurden, um das Teil vollzubekommen. Mir wäre ein Album mit "normaler" Länge und dafür mehr Bombast und besserer Produktion deutlich lieber gewesen als das, was man hier bekommen hat. Nun denn, man kann nicht immer Meisterwerke erwarten und die kommende Sabaton, die aktuelle Slash und noch ein paar weitere Neuerscheinungen lassen dennoch auf ein gutes Metal-Jahr 2010 hoffen.
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am 28. Dezember 2013
Jedes Avantasia-Album hat seinen eigenen Reiz. Aber eines haben sie alle gemeinsam: man möchte sie immer wieder hören und keines davon je wieder vermissen! Ob mit Edguy oder mit Avantasia - Tobias weiß wie man Rockerherzen höher schlagen lässt!
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