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Kundenrezensionen

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am 4. Mai 2012
Rework ist eher ein Manifest als ein handfester Ratgeber, ein Quell für Reflexionen und neue Ideen. In 88 Aphorismen über modernes Unternehmertum decken die Autoren nahezu die gesamte Bandbreite des Managements von, in erster Linie, Klein- und Kleinstunternehmen ab; von der Geschäftsidee bis zur Personalentwicklung.

Dabei machen sie keinen Hehl daraus, dass sie sich in erster Linie auf ihre eigenen Erfahrungen berufen. Dementsprechend ist ihr Denken stark von den Prozessen und Gegebenheiten der IT-Branche geprägt.

Ich finde Rework großartig, weil es einerseits dazu anregt selbst aktiv zu werden und andererseits dazu ermutigt gegebene Vorstellungen davon "wie es geht" infrage zu stellen. Selbstverständlich muss man den beiden nicht in jedem Punkt zustimmen und viele Ratschläge lassen sich auch schlichtweg nicht auf andere Geschäftsmodelle übertragen, dennoch lohnt es sich immer, zumindest in Erwägung zu ziehen, was die Vorschläge für die eigene Praxis bedeuten könnten.

Zu jedem Aphorismus gibt es eine ganzseitige Schwarz-Weiß-Zeichnung, was das Buch insgesamt auflockert. Das Artwork ist kohärent und gefällt mir persönlich sehr gut, was aber Geschmackssache ist. Die Qualität der gebundenen Ausgabe ist gut: die Haptik stimmt und die Bindung ist auch nach mehrfachem Lesen noch im Leim.

Rework vermittelt eine erfrischende Leichtigkeit, die nicht den Anspruch erhebt, die Realität abzubilden (im Gegenteil: "Ignore the real world!"), sondern vielmehr als bestimmte Geisteshaltung in Bezug auf die eigene Selbständigkeit zu verstehen ist.

Wenn man keine Anleitung für den Erfolg oder detaillierte Erläuterungen zur Existenzgründung erwartet und einem Manifest für den Minimalismus in der Arbeitswelt etwas abgewinnen kann, dann sollte man dieses Buch kaufen!
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TOP 50 REZENSENTam 27. November 2010
Ein Ratgeber, der das endlose Wachstum in Frage stellt, ist mir per se sympathisch. Man merkt diesen Tipps an, dass sie aus der Praxis kommen, aus einer neuen Praxis, die sich des Themas und der Hilfe des Internets bedient: auf eine neue, kooperative, menschliche Weise. Auf Seite 30 werden die wirklich kurz gefassten, auf dem Punkt formulierten Ratschläge mit dem Aspekt "Warum wachsen?" formuliert. Nicht Größe um jeden Preis, sondern langsames Erweitern - wenn überhaupt - ist das Ziel, wobei man immer zwischen den Punkten Flexibilität kleiner Unternehmen und der relativen Schwergängigkeit großer Unternehmen unterscheiden sollte.

Jason Fried und David Heinemeier sind Eigentümer der Firma 37 Signals, die Software entwickeln für Projekt- und Kontaktmanagement sowie Chat Rooms. Man spürt dem Buch diese Erfahrung an, deren Kern eben ohne aufwendiges Status-Management am Fortgang der Projekte interessiert ist und nicht an dem Aufreiben unnötiger Energien durch zu lange Meetings oder Hierarchiehahnenkämpfe. Eingeteilt in die Kapitel Hindernisse, Los geht's, Fortschritt, Produktivität, Konkurrenz, Entwicklung, Werbung, Mitarbeiter einstellen, Schadensbegrenzung, Unternehmenskultur zeichnet sich das Bild einer neuen Generation von Start-ups ab, die meines Erachtens inspiriert sind von dem Projekt Das Cluetrain Manifest. 95 Thesen für die neue Unternehmenskultur im digitalen Zeitalter. und diese Gedanken konsequent umsetzen.

"Bezeichnen Sie ihren Unternehmensplan als Unternehmensvermutung, ihren Finanzplan als Finanzvermutung und ihren Strategieplan als Strategievermutung." Es sind Sätze wie diese, die dieses Buch so wertvoll und kompetent machen. Generationen von Gründern wurden mit Planzahlen und Sollvorgaben gequält, teilweise vorgegeben durch Banklehrbücher. Völllig sinnlos arbeitet man sich dann an diesem Soll ab, ohne Erfolg und Motivation.

Die Fülle neuer und interessanter Gedanken haben mich beeindruckt, es sind wirkliche Hilfen im Unternehmensalltag und bei mir eine Bestätigung oft gedachter Facetten, die man in Lehrbüchern selten, aber im Alltag dafür täglich findet. Es ist vor allem auch ein Buch, das sich potentielle Neugründer vornehmen sollten, um nicht in die klassischen Fallen von Firmengründungen zu tappsen. Fried und Heinemeier plädieren für eine schlanke, hierarchiefreie, motivierte, am Kern der Sache interesssierte, kooperative Unternehmenskultur und benennen die dabei wichtigen Schritte aus dem inneren Zusammenhang eines erfolgreichen Internet-Unternehmens.

Wenn Sie bisherigen Management Büchern mißtrauen und ihr salbungsvolles Gerede nicht verstehen können, sind Sie hier richtig. Alte, verstaubte Business-Götzen fallen von ihrem Sockel und das neu entstehende Bild moderner Unternehmen zeichnet sich ab, das heute jeder mithilfe des Internet eröffnen kann. Einfach Ideen haben und machen - so wäre meines Erachtens die Philosophie dieses Buches auf den Punkt gebracht.
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am 30. August 2010
"Not only is workaholism unneccessary, it's stupid. Working more doesn't mean you care more or get more done. It just means you work more."

Mit solchen, teilweise provokanten, manchmal auch arroganten Thesen begeistern Jason Fried und David Heinemeier-Hansson mit ihrem Buch Rework Amerika und England bereits seit Mai. Auf den dortigen Bestseller-Listen ist das Buch Dauergast. Die deutsche Übersetzung Rework: Business - intelligent & einfach erscheint am 13. September 2010. Vieles wurde über das Buch schon geschrieben. Auch mich hat es sehr inspiriert.

Das Buch ist eine Auswahl und Überarbeitung der Artikel aus dem Blog Signal vs. Noise. Sprachlich ist jeder Artikel ein Genuss: präzise und klar werden die Thesen an die Kirchentür der klassischen Unternehmensführung genagelt. Oftmals mit einer Prise Arroganz zuviel. Teilweise mit wenig mehr Fundament als der eigenen Erfahrung im Aufbau und der Führung von 37signals. Aber das scheint das Naturell der beiden zu sein, jedenfalls geben sie sich auch im Interview in brand eins (bezeichnender Titel: "Die Kraft des Mittelfingers.") genau so.

Die beiden Autoren nehmen ganz bewusst eine radikale Gegenposition zur klassischen Unternehmensführung ein. Sie machen Mut und zeigen wie der Unternehmensalltag auch funktionieren könnte. Der eigentliche Nutzen des Buches ist, dass es den Leser dazu bringt, seine oftmals als gottgegeben empfundene Arbeitswelt kritisch zu hinterfragen. Es zeigt auf, dass man auch anders erfolgreich arbeiten kann. Ist diese Art der Arbeit die Zukunft der Wissensarbeit? Ich weiß es nicht, aber ein sehr gelungener Versuch ist es auf alle Fälle. Für 37signals funktioniert es, ob es übertragbar ist auf andere Unternehmen, muss jeder für sich entscheiden. Anregungen finden sich in dem Buch jedenfalls viele. Einige Beispiele.

"Embrace the idea of having less mass. Right now, you're the smallest, the leanest, and the fastest you'll ever be. [...] Mass is increased by: long-term contracts, [...], Meetings, [...], long-term road maps, office politics. Avoid these things whenever you can."

"Working without a plan may seem scary. But blindly following a plan that has no relationship with reality is even scarier."

"ASAP is poison. [...] It devalues any request that doesn't say ASAP. [...] So reserve your use for emergency language for true emergencies. [...] For everything else, chill out."

Eines ist mir bei der Lektüre deutlich im Gedächtnis geblieben. Es ist wichtig sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren. Man darf sich nicht verleiten lassen, es den bestehenden Kunden um jeden Preis recht zu machen. Es ist vollkommen ok, bestehende Kunden zu verlieren, weil das eigene Produkt nicht mehr zu ihnen passt. Es wäre viel schlimmer, das Produkt der bestehenden Kunden wegen so zu überfrachten, dass neue Kunden abgeschreckt werden.

"People an situations change. You can't be everything to everyone. Companies need to be true to a type of customer more than a specific individual customer with changing needs."

Fazit

Absolut lesenswert. Jede Menge inspirierender Ideen und gewagter Thesen. Klar und präzise geschrieben und liebevoll illustriert. Für diejenige, die immer noch nicht überzeugt sind, geben die Autoren, den eigenen Thesen folgend ("Emulate drug dealers!"), viele Kostproben auf der Web-Seite zum Buch.
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am 12. April 2010
Wer tiefgehende wissenschaftliche Reflexion erwartet, der ist hier fehl am Platz. Wer aber frische Ideen von modernen Unternehmern sucht, wird hier fündig werden. Zwei Unternehmer der Web 2.0 Generation teilen hier ihre Erfolgsgeheimnisse und räumen mit vielen feststehenden Axiomen auf, z.B. der Notwendigkeit einer stringenten strategischen Planung. Die einzelnen Kapitel sind nur wenige Seiten lang, und es ist in dem dünnen Buch noch viel freier Platz. Aber das ist schon eines der Geheimnisse: Reduziere alles auf das Wesentliche. Zufügen kann man später immer noch.

Ich habe das Buch in eines durchgelesen und komme jetzt immer noch mal auf einzelne Kapitel zurück.

Alles ist sehr frisch geschrieben und flott formuliert.

Das Gesamturteil: Sehr empfehlenswert
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am 5. Januar 2011
Dinge, die funktionieren, sind meistens sehr einfach.
Ich prophezeie: ein sehr direktes, verständliches und aussagekräftiges Buch, das innerhalb weniger Tage verschlungen wird. Die amerikanischen Autoren waren und sind selbst erfolgreich und haben in diesem Werk Praxiserfahrungen auf den Punkt gebracht. Wenn Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erfolgreich unter die Leute bringen wollen, unterstützt Sie "Rework" in vielen Punkten, die Dinge klarer zu sehen.

Beispiele gefällig? Entwickeln Sie eine Struktur, die Ergebnisse bringt. Alle Mitarbeiter sollen nahe am Kunden agieren. Jedes E-Mail ist Marketing. Traditionelle PR ist SPAM. 9 to 5 genügt völlig. Stellen Sie Leute ein, die schreiben können (denn wer Texte gut formuliert, ist klarer und bringt bessere Resultate). Behandeln Sie Ihre Mitarbeiter wie Erwachsene. Lassen Sie Fehler zu. Hören Sie den Kunden zu. Lösen Sie die Probleme der Gegenwart (und nicht die, die vielleicht einmal auftreten könnten) ...

Schenken Sie dieses Buch Menschen, die sich beim Arbeiten weiterentwickeln wollen oder sollen - sie werden Ihnen später einmal danken.
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am 3. Februar 2015
Gut zu lesen und ein paar interessante Anregungen. Wer über seine Arbeitsweise nachdenken möchte, für den ist dies bestimmt ein interessantes Buch. Auf das meiste kommt man mit etwas Nachdenken jedoch auch, daher ein Stern Abzug.
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am 18. April 2011
Ich hasse lesen und investiere meine Zeit gerne in die konkrete Umsetzung von Projekten. Nach mehrfacher Empfehlung von Menschen meines Umfelds, deren Empfehlungen man auch ernst nehmen kann, habe ich mir das Buch dann doch besorgt und es dann innerhalb weniger Stunden gelesen oder vielmehr: verschlungen. Denn genau so stelle ich mir ein Buch vor. Die Denkanstöße und Erfahrungswerte der Autoren sind höchst komprimiert auf das absolut Wesentlichste verdichtet und öffnen einem teilweise wirklich die Augen in Bezug auf unsere heutige Arbeitsweise und die damit verbundenen Fehlannahmen. Besonders für Unternehmensgründer, aber im Prinzip für jeden geeignet, der heutzutage in der Wirtschaft bestehen möchte. Ein unglaublich gutes Buch, dass auch Sie weiterempfehlen werden. Ich hatte selten so viele Aha-Erlebnisse in so kurzer Zeit! Trotzdem handelt es sich dabei nicht um das Werk irgendeines weiteren, selbst ernannten Wirtschaft-Gurus, sondern um zwei authentsiche Autoren, die auf Ihrer Erfahrung basierend wichtige Tipps geben und für mehr Pragmatismus und Objektivität werben!
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am 22. April 2011
ReWork überrascht mit ungewöhnlichen Ratschlägen zu Firmenkultur und beruflichen Erfolg. Die erste Verwunderung, die man vielleicht erlebt: Kein Tipp ist länger als zwei Seiten. Die Autoren machen aber aus dieser Kürze das Beste, eigentlich nützen sie gerade die Kraft und den Glanz der Einfachheit. Und ab und zu wird mit einer kleinen Provokation geflirtet.

Will dieses Buch dem Leser weismachen, dass nichts einfacher wäre, als beruflich sein eigenes Ding aufzuziehen? Jein - Einerseits scheint es angebracht, unnötigen Ballast abzuwerfen und unbeweglichen Großkonzernen nicht jeden Mist nachzumachen. Andererseits betonen die Autoren, dass es eine langfristige Herausforderung ist, seine Sache durchzuziehen. Das erfordert Leidenschaft.

Resümee: Ein prägnant formulierter Ratgeber für Leute mit Plänen UND Ambitionen. Dort, wo sich die Autoren trauen, der geläufigen Meinung ein Fragezeichen entgegenzustellen, kommen sie den Tatsachen am nächsten.
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am 3. Januar 2011
Ich hatte "Getting Real" gelesen und war davon begeistert, deshalb habe ich dieses neues Buch gekauft. Leider bringt es - meiner Meinung nach - nicht viel neues!
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am 28. November 2015
Dieses Buch gehört für mich zur Kategorie der einfachen Reader (die man von mir aus auch auf der Toilette lesen kann, pardon - nicht reinwerfen). Es definiert praktisch die Welt des Entrepreneurs und ist dabei angenehm unwissenschaftlich, sondern basiert auf eigener Erfahrung und bietet damit einen geradezu "natürlichen" Zugang zur Unternehmenswelt. Es ist ja per se definiert als eigenständig, bezieht wenig an wissenschaftlicher und fachlicher Literatur und Gedanken von dort ein - es wäre also für mich nochmal spannend, sozusagen traditionelles Management-Wissen gegen die Erfahrungen abzugrenzen. Ich ziehe vor allem zwei Sachen daraus: Noch stärker an meinen eigenen Gedanken und Ideen zu arbeiten und zweitens, dies nicht allein sondern eine Gruppe gleichgesinnter zu finden - und mit weniger Angst daran zu arbeiten.
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