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am 27. Januar 2007
Das Debüt der englischen Kreisch- und Chorknaben darf und muss heute unter der Bezeichnung Klassiker geführt werden. Was einem das Songwriterduo Spike Gray und Guy Bailey hier an Liedgut um die Ohren haut machte die Scheibe vollkommen zu Recht zu einem Megaseller und die Band zu den Shootingstars der Stunde.

Vereinfacht umschreiben lässt sie sich am ehesten als bluesige Pub- und Hardrockversion von Rod Steward und den Faces. Daran schuld ist nicht nur das extrem raue und dennoch feinfühlige Organ des Leadsängers sondern vor allem auch das knackige, markante Gitarrenspiel von Guy Griffin. Hymnen wie 7 OŽClock" und Sex Party" dürften verantwortlich sein für leere Whiskeyflaschen, die übereinander gestapelt bis zum Mond und zurück reichen, während einfühlsame Herzschmerzballaden wie I DonŽt Love You Anymore" oder WhippinŽ Boy" gestandene Männer ebenso gefühlsduselig werden lassen wie die Schönheiten am Tresen.

Klassisch englisch und mit einem winzigen Schuss amerikanischer Sleazerock-Attitude versehen, lassen einen unsterbliche Klassiker wie Hey You" und There She Goes Again" nie wieder los. Einmal gehört fressen sich diese einprägsamen Ohrwürmer für immer ins Gedächtnis und man muss schon ein schrecklicher Heavy Metal Betonklotz sein um die akustischen Leckereien nicht als solche zu erkennen.

Während ähnlich angesiedelte Bands ihr Süppchen durch musikalische Banalitäten oder übertriebene Härte versalzen, schwingt auf A Bit Of What You Fancy" eine ehrliche Offenherzigkeit mit, welche die Scheibe in ihrer eigenen, kauzigen Liga spielen und sie zu mehr als nur einem schnöden Samstagabend-Album werden lässt.

Hier wurde eben nicht halbgarer Mist mit heißer Produktionsluft aufgeblasen, sondern mit beiden Beinen tief erdverbunden musiziert.

Auch wenn der Band mit nachfolgenden Alben nie mehr der große Wurf gelang, so reicht allein dieses Denkmal, um die Jungs in einer Reihe mit Legenden wie Thunder zu nennen, welche ein ähnliches kommerzielles Schicksal teilen.

Es handelt sich hierbei also unumwunden um eine unverzichtbare Scheibe aus einer Rock ŽnŽ Roll Ära, die stil- und genreübergreifend die Hörer zu begeistern weiß und die in keiner Sammlung, die etwas auf sich hält, fehlen darf.
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am 6. Oktober 2013
Die englischen Quireboys wurden oft als "britische Guns N'Roses" oder als "englische Antwort auf Guns N'Roses" bezeichnet. Eben aufgrund solcher Kritiken hatte ich damit begonnen, mir die Alben der Quireboys anzuschaffen, und mein Start war "A Bit Of What You Fancy", seinerzeit noch auf Vinyl. Den Vergleich mit Guns N'Roses kann ich eigentlich nur insofern nachvollziehen, da die Quireboys zu einer Zeit auftauchten, in der Guns N'Roses unheimlich erfolgreich zu werden begannen.

Es mag sicherlich gemeinsame Einflüsse und gewisse Ähnlichkeiten beider Bands geben, aber der Sound der Quireboys ist viel mehr in den 70igern verhaftet, er ist trotz Spikes Whiskey-getränkter Reibeisenstimme nicht ganz so schmutzig, transportiert nicht so viel Energie, ist weitaus bluesiger, und - natürlich - britischer. In diesem Zusammenhang habe ich auch oft zu lesen bekommen, die Quireboys seien "sowieso nur nie mehr als eine schlechte Kopie der Faces" gewesen. Man kann die Quireboys durchaus prima mit den Faces vergleichen, aber ich finde nicht, dass sie in etwa nur eine schlechte Kopie wären. Solch ein Vergleich drängt sich natürlich vorallem auch durch Spikes Gesang, der dem von Rod Stewart recht ähnlich ist, auf.

Die Quireboys entspringen vielleicht den 80iger Jahren, aber ich finde, dass sie das 70iger-Jahre-Rock-Feeling auf "A Bit Of What You Fancy" ziemlich gut, aber etwas härter und ein wenig den frühen 90igern angepasst, rüberbrachten. "7 o'clock" startet, getrieben von einem Bar-Piano und feinem Rock N'Roll-Gitarrenspiel, schwungvoll ins Album, "Man On The Loose" weist, wie auch "Hey You", eine leichte Sleaze-Rock-Schlagseite auf, bleibt aber in erdigeren Gebieten. Eine gewisse Überraschung bietet dann das sehr bluesige und leicht R & B-lastige "Whippin' Boy", das ein wenig heraussticht wie ich finde: der Song versprüht ein Swamp-Rock- und Baumwollfelder-Feeling direkt aus dem nordamerikanischen Süden; es klingt, als ob man mitsamt Mundharmonika vor seiner Holzhütte im Sumpf hockt. Obwohl die Quireboys nicht viel mit Creedence Clearwater Revival zu tun haben, erinnert der Song ein bißchen an die kalifornischen Bayou-Rocker. Mein persönlicher Lieblingssong auf der Platte.

Das Piano spielt bei The Quireboys eine gewichtige Rolle, nicht nur weil es auf allen Songs auftaucht. Meistens klimpert es im lässigen Honky-Tonk- oder Pub-Stil vor sich hin, wie bei dem rock n'rolligen "Sex Party", dem schnellen "Misled", dem leicht sleazigen "There She Goes Again" und dem Abschluss "Take Me Home". Im Großen und Ganzen fügt sich das Piano prima in den Sound der Quireboys, aber manchmal habe ich bei einzelnen Stellen das Gefühl, als ob es selbstvergessen vor sich hinklimpern würde. Auf Dauer kann das Geklimper daher auch mal nervend wirken. Desweiteren haben sie viele Streichermelodien in ihren Sound integriert, die mal eher an irische Folk-Musik ("Sweet Mary Ann" oder dem schnellen, wunderbaren "Roses And Rings") oder eben an ein Orchester erinnern, wie bei der tollen Ballade "I Don't Love You Anymore", wo einzig das Gitarren-Solo darauf schließen lässt, das die Nummer 1990 veröffentlicht wurde.

Die Quireboys spielen keinen reinrassigen Gossenrock, sie spielen auch keinen pompösen Stadion-Rock, sie zocken alten, angeschmutzten und bodenständigen Rock N'Roll nach dem Vorbild der Faces und der Rolling Stones, nicht allzuweit entfernt von den Black Crowes, der vielleicht etwas weniger cool beim Autofahren, aber dafür umso mehr im Pub beim Heben kommen würde. Wo man dann sowieso nicht mehr autofährt.
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am 27. Juli 2012
Die englischen Quireboys wurden oft als "britische Guns N'Roses" oder als "englische Antwort auf Guns N'Roses" bezeichnet. Eben aufgrund solcher Kritiken hatte ich damit begonnen, mir die Alben der Quireboys anzuschaffen, und mein Start war "A Bit Of What You Fancy", seinerzeit noch auf Vinyl. Den Vergleich mit Guns N'Roses kann ich eigentlich nur insofern nachvollziehen, da die Quireboys zu einer Zeit auftauchten, in der Guns N'Roses unheimlich erfolgreich zu werden begannen. Es mag sicherlich gemeinsame Einflüsse beider Bands geben, aber der Sound der Quireboys ist viel mehr in den 70igern verhaftet, er ist trotz Spikes' Whiskey-getränkter Reibeisenstimme nicht ganz so schmutzig, transportiert nicht so viel Energie, ist weitaus bluesiger, und - natürlich - britischer. In diesem Zusammenhang habe ich auch oft zu lesen bekommen, die Quireboys seien "sowieso nur nie mehr als eine schlechte Kopie der Faces" gewesen. Man kann die Quireboys durchaus prima mit den Faces vergleichen, aber ich finde nicht, dass sie in etwa nur eine schlechte Kopie wären. Solch ein Vergleich drängt sich natürlich vorallem auch durch Spikes' Gesang, der dem von Rod Stewart recht ähnlich ist, auf.

Die Quireboys entspringen vielleicht den 80iger Jahren, aber ich finde, dass sie das 70iger-Jahre-Rock-Feeling auf "A Bit Of What You Fancy" ziemlich gut, aber etwas härter und ein wenig den frühen 90igern angepasst, rüberbrachten. "7 o'clock" startet, getrieben von einem Bar-Piano und feinem Rock N'Roll-Gitarrenspiel, schwungvoll ins Album, "Man On The Loose" weist, wie auch "Hey You", eine leichte Sleaze-Rock-Schlagseite auf, bleibt aber in erdigeren Gebieten. Eine gewisse Überraschung bietet dann das sehr bluesige und leicht R & B-lastige "Whippin' Boy", das ein wenig heraussticht wie ich finde: der Song versprüht ein Swamp-Rock- und Baumwollfelder-Feeling direkt aus dem nordamerikanischen Süden; es klingt, als ob man mitsamt Mundharmonika vor seiner Holzhütte im Sumpf hockt. Obwohl die Quireboys nicht viel mit Creedence Clearwater Revival zu tun haben, erinnert der Song ein bißchen an die kalifornischen Bayou-Rocker. Mein persönlicher Lieblingssong auf der Platte.

Das Piano spielt bei The Quireboys eine gewichtige Rolle, nicht nur weil es auf allen Songs auftaucht. Meistens klimpert es im lässigen Honky-Tonk- oder Pub-Stil vor sich hin, wie bei dem rock n'rolligen "Sex Party", dem schnellen "Misled", dem leicht sleazigen "There She Goes Again" und dem Abschluss "Take Me Home". Im Großen und Ganzen fügt sich das Piano prima in den Sound der Quireboys, aber manchmal habe ich bei einzelnen Stellen das Gefühl, als ob es selbstvergessen vor sich hinklimpern würden, auf Dauer kann das Geklimper daher auch mal nervend wirken. Desweiteren haben sie viele Streichermelodien in ihren Sound integriert, die mal eher an irische Folk-Musik ("Sweet Mary Ann" oder dem schnellen, wunderbaren "Roses And Rings") oder eben an ein Orchester erinnern, wie bei der tollen Ballade "I Don't Love You Anymore", wo einzig das Gitarren-Solo darauf schließen lässt, das die Nummer 1990 veröffentlicht wurde.

Die Quireboys spielen keinen reinrassigen Gossenrock, sie spielen auch keinen pompösen Stadion-Rock, sie zocken alten, bodenständigen Rock N'Roll nach dem Vorbild der Faces, nicht allzuweit entfernt von den Black Crowes, der vielleicht weniger cool beim Autofahren, aber dafür umso mehr im Pub beim Heben kommen würde. Wo man dann sowieso nicht mehr autofährt.
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TOP 500 REZENSENTam 29. September 2009
Kein schlechtes Album, das Debut der Londoner, das sich musikalisch irgendwo zwischen Pubrock und Bluesrock ansiedelt und manchmal auch einen Hauch Glam Metal versprüht.

Die songs sind Riff-beladen, die Stimme schön kratzig - die Produktion halt doch manchmal eine Spur noch zu 80er, aber mitsing Lieder gibt's hier genug. ,Hey You' war seinerzeit sogar ein kleiner Hit

Trotzdem die manchmal gar etwas einfältigen Text (siehe ,Sex Party'), veranlassen einen doch dazu Sie als Black Crowes für Arme abzustempeln, denn die Crowes hatten halt einfach mehr Stil.

Wer aber mehr Bluesrock bzw. vom Blues kommenden Hardrock braucht (die oft angesprochenen sleaze-rock Vergleiche mit Guns'n'Roses oder Mötley Crüe mache ich hier nur in Spurenelementen aus), der kann hier getrost zugreifen.
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