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Pidax Film-Klassiker: Rückfälle
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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2010
Deutsches TV-Drama über einen Alkoholiker, der an sich selbst und aufgrund sozialer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen scheitert. Der wegen Alkoholismus entlassene Manfred Burger (Günter Lamprecht) will nach erfolgreicher Entziehungskur wieder ein normales und geregeltes Leben führen. Doch seine Bemühungen auf Wiedereinstellung tragen keine großen Aussichten auf Erfolg, ebensowenig seine eher unmotivierte Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Den inneren Druck, ausgelöst durch berufliche Perspektivlosigkeit, finanzielle Einschränkungen und Spannungen in seiner Ehe, hält Manfred nicht mehr aus: er wird rückfällig. Erst trinkt er heimlich, dann auch in Gegenwart seiner Frau. Nach einer tage- und nächtelangen Kneipentour zertrümmert er im Alkoholrausch die Wohnungseinrichtung und schlägt seine Frau brutal zusammen. Nach seinem Delirium im Krankenhaus erwachend weiß er nicht mehr, was vorgefallen war. Reumütig und hilflos versucht er, den Kontakt zu seiner Frau wiederherzustellen, diese hat jedoch bereits die Scheidung eingereicht. Nur seine Mutter, in deren Wohnung er bald wieder einzieht, hält zu ihm, erdrückt ihn aber mit ihrem Verständnis gegenseitiger Abhängigkeit. Mehrere Gespräche mit einer Psychologin der Suchtberatungsstelle sind für Manfred die einzige Möglichkeit, seine angespannte Situation darzustellen und seine Gedanken und Gefühle auszudrücken. Er erhofft sich ihr Verständnis und ihre Unterstützung, beispielsweise durch die Bewilligung eines erneuten Kuraufenthaltes, scheitert aber letztlich an sich selbst und seiner Unfähigkeit zu einer grundlegenden Einstellungs- oder Verhaltensänderung. Manfred gibt sich endgültig auf und verfällt hemmungslos seiner Sucht. - Goldene Kamera für Günter Lamprecht als Manfred Burger.

Rückfälle von Peter Beauvais ist einer der wertvollsten, aber auch schockierendsten Filme, die die psychischen, körperlichen und sozialen Auswirkungen einer schweren Abhängigkeitserkrankung, am Beispiel des Alkoholismus, in einer Spielhandlung aufzeigen. Die extrem schonungslose, weil absolut authentische Darstellung eines rückfällig werdenden Alkoholikers ist für Zuschauer nur sehr schwer zu ertragen, und dies trifft nicht nur auf Konsumenten von sonst eher leicht verdaulichen Unterhaltungsfilmen zu. Doch das, was uns vor Augen geführt wird, spiegelt die Realität ohne Schönfärberei und in all ihrer Drastik und Deutlichkeit wieder, heute genauso wie vor 35 Jahren.
1977, als der Film gedreht wurde, war Alkoholismus in Deutschland noch nicht sehr lange als Krankheit anerkannt, was es Betroffenen besonders erschwerte, innerhalb ihres gesellschaftlichen und sozialen Umfeldes einen erfolgreichen Weg aus der Abhängigkeit zu gehen. Leider ist festzustellen, dass trotz der gestiegenen Zahl von Therapiemöglichkeiten, Fachkliniken, Suchthilfeeinrichtungen und Selbsthilfegruppen das grundsätzliche Verhalten und die Einstellung unserer Gesellschaft, was Alkohol und Alkoholismus betrifft, sich nicht deutlich geändert oder verbessert haben. Bestes Negativbeispiel ist die Alkoholwerbung in Fernsehen, Rundfunk, Kino und auf Plakaten, die Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern weiterhin die wohltuende, befreiende und glückbringende Wirkung alkoholischer Getränke jeder Art, jeden Geschmacks und vor allem jeden Promille-Gehaltes suggerieren, und zwar erfolgreich.
Der Film Rückfälle schildert in schonungsloser Härte die rasche Entwicklung und das potentielle Ende einer schweren Suchterkrankung, die sowohl von der Gesellschaft als auch vom Betroffenen selbst nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und dem gebührenden Respekt behandelt oder beachtet wird. Die im Film dargestellten Rahmenbedingungen und das Verhalten der Personen im direkten Umfeld des Betroffenen, der (vielleicht) noch eine letzte Chance sieht, sein Suchtproblem in den Griff zu bekommen, verschlimmern geradezu seine angespannte Situation und seinen labilen Zustand und führen seine Bemühungen um ein abstinentes Leben ad absurdum.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2012
Bin großer Fan von Günter Lamprecht und suchte schon sehr lange nach den Film. Bis jetzt hatte ich ihn immer auf VHS in sehr schlechter Qualität, bin daher sehr erfreut gewesen, als ich las, dass es ihn bei amazon zu bestellen gibt auf (DVD).
Der Film erzählt authentisch die Laufbahn eines trockenen zum Rückfall werdenden Alkoholikers. Sehr dramatisches Ende. Hut ab für die schauspielerische Leistung des Herrn Lamprecht.
Ich habe diesen Film schon ....puhhh schätze 15-20 mal gesehen und kenne die Dialoge des Film fast auswendig. Für alle, die sehen möchten was Alkohol mit einem Menschen auf schlimme Weise anstellen kann, der ist hier genau richtig. Volle fünf Sterne für diese hervorragende Präsentation.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Dezember 2011
Dieser Fernsehspielfilm aus den siebziger Jahren kommt, wie damals noch üblich, ohne mehrere, verschachtelte Handlungsstränge aus. Durch diesen Verzicht auf Nebenschauplätze gelingt eine beeindruckende, äußerst realistische Konzentration auf das Wesentliche, sehr glaubhaft dargestellt durch die Figur des Alkoholikers Manfred, genial gespielt von Günter Lamprecht. Der Film zeigt sehr realistisch, wie ein Alkoholiker auf dem Weg in die Abstinenz durch seine eigenen Fehler scheitern kann.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. April 2012
Ich bin trockener Alkoholiker und habe den Film Rückfälle das erste mal in meiner Langzeittherapie gesehen.Mir war es in dieser Zeit noch nicht bewusst welchen Schaden der Alkohol auf mich und mein soziales Umfeld angerichtet hatte und hat.Ein Schock für mich....denn ich habe mich selber gesehen als Hauptdarsteller in diesem Film....jede einzelne Szene habe ich erlebt, durchgemacht und stand schon mehrmals dem Tod gegenüber.Rückfälle ist ein Film den ich sehr oft ansehe und dankbar bin,das ich Hilfe von Ärzten und Therapeuten erhalten durfte. Dank dem Film lebe ich bewusster, kann mein Leben wieder genießen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2014
Ich habe den Film zusammen mit Freundinnen angeschaut und musste im letzten Drittel völlig geschockt aussteigen.

Der Film ist sehr authentisch, zeigt die tiefe Verzweiflung aller mit Alkoholismus beschäftigten/betroffenen Personen. Das Umfeld geht - das ist ja auch so schön einfach - davon aus: Zurück aus der Therapie, also geheilt. So wie ein Beinbruch; alles weiter wie gehabt, bloß nicht mehr darüber reden.
Im Arbeitsleben sieht's genau anders herum aus: Du kannst das nicht mehr, du bringst das nicht, du glaubst wohl, du kannst weitermachen wie früher, wirst schon sehen, wohin das führt.
Die Behörden, schnelle Hilfsangebote, kurzfristige Überbrückungsmöglichkeiten, langfristige Perspektiven: Fehlanzeige.
Die Familie, der Partner, die Kinder: Panikstimmung, verständliche Angst vor dem Rückfall, vor der Wiederholung des Erlebten, vor den Schrecken, dem Entsetzens; massive Kontrolle setzt ein, die das zarte Pflänzchen Hoffnung des soeben zurückgekehrten Kranken noch mehr unter Druck setzt.
Der Betroffene: Fühlt sich von allen Seiten bedrängt, gedrängt, beängstigt, ist voller Angst bei seinen eigenen vorsichtigen Schritten und Versuchen wieder zu scheitern, abgedriften in die alten Muster. Und die holen dann auch schnell wieder ein.
Bestens dargestellt und in Szene gesetzter Film. Beklemmend realistisch, schockierend, hoffentlich zum Nachdenken und nicht Nachmachen anregend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. März 2014
Dieser Film ist ein echter deutscher Klassiker. Arbeite in einer Suchtklinik. Dort wird dieser Film regelmäßig den Suchtpatienten gezeigt. Der film zeigt wirklich alle Stadien der Alkoholabhängigkeit und natürlich auch den Rückfall. Sehr gute Schauspieler und sehr realistisch. Nichts beschönigt- so siehts oft aus !
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am 18. August 2015
Über diesen Film aus dem Jahre 1976 könnte man sehr viel schreiben. Zum Beispiel dass hier nicht die Ursachen der Alkoholsucht näher gezeigt werden.
Günter Lamprecht spielt hier vielmehr von Beginn an einen trockenen Alkoholiker was sich für den Film als geradezu geniale Konstellation erweist und dazu beiträgt dass wir es bei "Rückfälle" mit einem Ausnahmewerk zu tun haben.
Deshalb reichen hier zwei Superlativen völlig aus :
1. Günther Lamprecht spielt hier - trotz Franz Biberkopf - seine beste Rolle was bei einem Schauspieler wie ihm schon etwas heißen will I
2. Neben der Fallada Verfilmung "Der Trinker" ist dies der beste Film über Alkoholismus !
Außerdem müssen hier noch zwei skandalöse Fakten genannt werden :
1.Seit ca15 Jahren hat das deutsche Fernsehen keine geeigneten Rollen für Günter Lamprecht !
2. Ein anderes Film Highlight mit Günter Lamprecht nämlich "das Brot des Bäckers" (1976) wartet bis heute auf seine DVD Version!
Zum Schluss noch eine Kuriosität :Der Regiesseur dieses ebenso unerbittlichen wie unaufdringlichen Meisterwerks Peter Beauvais wurde hauptsächlich durch seine Hedwig Courths mahler Verfilmungen bekannt.
Kurz und gut: Zugreifen - auch wer noch nie mit dieser Thematik konfrontiert wurde !
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am 12. September 2014
Nachfolgende Rezension fand ich im News-Ticker Nr. 336 vom 11. September 2014 des TITANIC-MUSEUM-GERMANY. Ich stimme dem voll und ganz zu.

(Zitat:) ,,Es war wohl seine beste Darstellung. Als Günter Lamprecht den einfachen Bürger Manfred Burger spielte, der seine Alkoholsucht in den Griff zu bekommen versucht. Dramatisch und schockierend sind die Situationen in denen man ihn erlebt. Burger hatte nämlich den Entzug bereits hinter sich und kam dann doch wieder zum Alkohol – ein Rückfall. Seine Ehe scheitert aufgrund dessen und er wird gewalttätig, wenn er nicht an Alkohol kommt. Seine innere Zerrissenheit und das Psychologische Schauspiel bewies Lamprecht in dieser Rolle perfekt. Und so endet das Leben von Manfred Burger letztlich mit einem Selbstmord. Der Film aus dem Jahres 1977 wurde mit der Goldenen Kamera von HÖRZU ausgezeichnet. Noch heute schockiert der Film und wühlt emotional auf. + + +"
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2013
Aber nachdem ich selbst 12 Jahre schwerstabhängig war verstehe ich den Film richtig. Jetzt bin ich 12 jahre clean ohne Therapie aber mit schweren körperlichen und psychischen Spätfolgen. Theorie ist das Eine Praxis bei Sucht etwas ganz Anderes. Therapeuten sind alle Dummschwätzer sofern sie nicht mal selbst betroffen waren. Es gibt immer einen Weg.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. August 2013
Guten Tag ich heiße Thomas und bin seit 1979 trockener Alkoholiker,
ich habe diesen Artikel gewählt, um anderen Alkoholikern die noch Leiden die Augen zu öffnen.
In diesem Film gibt Günther Lamprecht alles an Schauspielkunst, als wäre er selbst ein hoffnungsloser Trinker.
Doch meiner Meinung nach, hat man ihm in diesem Film keine Chance gegeben.
Das sollte jetzt nicht mehr passieren und jeder hat die Chance durch die AA und andere Gruppen, trocken zu werden und nüchtern zu bleiben.
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