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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riffer und Schredderer aufgepasst! - Ein Stück für Liebhaber
Immer wieder fiebere ich zu einer ANNIHILATOR Veröffentlichung hin, hat es ja auch lange gedauert, bis Jeff Waters und Dave Padden nach dem umstrittenen "Metal" sich ins Studio bequemt haben. Eigentlich sind drei Jahre nicht wirklich lang, aber normalerweise klopfen die Jungs knapp alle eineinhalb bis zwei Jahre ein neues und immer wieder starkes Album heraus. Die...
Veröffentlicht am 28. Juli 2010 von Earshot At -. Magazin

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Waters zeigt wieder richtig Zähne
"Neues Label, neues Glück?" könnte man bei Annihilator im 2 - 3 Jahres-Rhythmus fragen. Überspitzt gesagt wie die Unterhosen wechseln die Ahorn Thrasher ihre Adresse, obschon man ihnen zugute halten muss, dass seit dem SPV Ausgleich viele, sogar etlabiertere Kapellen das Nest dort verlassen haben (u.a. Kreator). Mit Earache hat die One Man Army Waters...
Veröffentlicht am 2. Februar 2011 von Werner G.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riffer und Schredderer aufgepasst! - Ein Stück für Liebhaber, 28. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Ltd.Edition) (Audio CD)
Immer wieder fiebere ich zu einer ANNIHILATOR Veröffentlichung hin, hat es ja auch lange gedauert, bis Jeff Waters und Dave Padden nach dem umstrittenen "Metal" sich ins Studio bequemt haben. Eigentlich sind drei Jahre nicht wirklich lang, aber normalerweise klopfen die Jungs knapp alle eineinhalb bis zwei Jahre ein neues und immer wieder starkes Album heraus. Die Live-DVD vertröstete zwar eine Zeit lang, aber als ich das fantastische und geniale Cover zur neuen Scheibe, die schlicht "Annihilator" betitelt wurde sah, konnte ich es nicht mehr aushalten.

Aber auch "Annihilator" wird schon heftig umstritten. Aber tauchen wir erst mal in das neue Album hinein. Mit Flitzefinger-Riffs, Soli und Leads beginnt Jeff das Album sehr verspielt und verweist sofort auf alte "Never Neverland" -Zeiten hin. Man könnte fast denken, dass der 7-Minütige Opener ein Instrumental darstellt, aber nach 2 Minuten beginnt eine leicht abgehackte Rhythmik und Dave ist am Zug. Typische ANNIHILATOR-Vocallines und ein melodischer Chorous sind eigentlich nur ein kleiner Faktor dieses verspielten Tracks. Später lässt der kanadische Riffgott noch die Obertöne von "The Fun Palace" vom vorhin erwähnten Album erschallen und es kommen sofort Glücksgefühle auf - man schwelgt in Erinnerung.

Dick und fett prangt auf einem Sticker am Album der Hinweis, dass sich Jeff und Dave zu 66 Soli hinreißen ließen, was laut Band nur Zufall ist, aber obwohl sich die zwei reichlich austoben, wird es nie ausufernd oder gar nervig. Aber wer es direkter will, braucht nicht lange zu warten. "Coward" kommt mit hoher Geschwindigkeit á la "Drive" und ebenso klasse Riffing aus den Boxen gedonnert. Auch wenn bei "Ambush" ganz leicht gebremst wird, ist der Song nicht weniger furios und kommt mit coolem Refrain daher, den es mitzubrüllen lohnt.

In dem Album, wie es schon auf Alice' Stirn eingeritzt steht, stecken hundert Prozent ANNIHILATOR bzw. Jeff Waters und es sprüht nur so vor Gitarren-Freude. Man hört, dass die Jungs nichts auf Kritik geben und ihr Ding durchziehen, was sehr löblich ist und dieses Album zu etwas Speziellem macht, wie es eigentlich jedes Einzelne dieser Band ist.

Auf Abwechslung wird auch geachtet, so ist "25 Seconds" mit seinem Bassspiel recht außergewöhnlich und verwirrt anfangs und bei "The Other Side" darf Dave neben den aggressiven Vocals auch wieder sein Gesangqualitäten unter Beweis stellen, was er leider viel zu selten darf.

"Payback" gibt zum Schluss nochmal richtig Gas und "Romeo Delight" ist der längst überfällige Nachfolger zum Hard Rocker "Shallow Grave".

"Annihilator" ist ein absolut starkes Album für Liebhaber von Jeff's Gitarrenspiel und eine Freude für ANNIHILATOR-Nostalgiker. Das Album braucht einfach seine Zeit, um sich zu entfalten und die sollte man ihm gönnen, denn man wird dafür belohnt.
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5.0 von 5 Sternen Super, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Ltd.Edition) (Audio CD)
Spitzen Metal, war schnell da und die box ist ein richtiger hingucker, der rest ist net aber nicht die oberste Qualitätsstufe aber alles in allem bin ich sehr zufrieden
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5.0 von 5 Sternen Up-Beat-Action, 22. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Audio CD)
Habe durch dieses Album eigentlich zufällig wieder zu Annihilator zurückgefunden.
In meiner CD Sammlung befanden sich bis heute nur Alice in Hell und Set the world on fire.
Einige andere Songs der Band kenne ich zwar zur Genüge, jedoch wirklich begeistern konnte mich Jeff Waters nie, vor allem waren mir die permanenten Line Up Wechsel sehr unsymphatisch.

Nun, seit ich "Ambush" und "Coward" vom neuen Album kenne, hat sich das verändert.
Die zwei Songs alleine haben genügt, um mir nachträglich alle fehlenden Parts von Annihilator zu besorgen, mir die Band-History durchzulesen und mir halt ein Gesamtbild zu beschaffen.

Aber nun kurz und bündig zum neuen Album:
Ich persönlich bezeichne ja "Ambush" immer als meinen Song des Jahres 2010/11.
Dies ist zwar sehr subjektiv und ev. übertrieben, aber gut - ich stehe halt vor allem auf die Drum-Beats solcher Songs.
Desweiteren liebe ich den Gesang - und ja, generell finde ich den "neuen" Sänger klasse (auch die Live-Präsenz, usw...)
Akzentuiert, kraftvoll, irgendwie "jung" und dennoch enorm aggressiv!

Und diese Beschreibung kann man dann eigentlich 1:1 auf das gesamte Album beziehen.
Egal ob Drums, Gitarren, Bass, Gesang - alles gibt gewaltig Gas - und wirkt obendrein frisch und lebendig.

So gesehen: Absoluter Kauftipp - und ich denke, egal ob Langzeitfan oder nicht.
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5.0 von 5 Sternen Alle 10 Jahre oder so ..., 10. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Ltd.Edition) (Audio CD)
haut der gute Jeff ein Hammeralbum raus. Diese Scheibe kann es fast mit der "Criteria for a black Widow" aufnehmen, endlich wieder aggressives Gitarrenspiel und echte Spielfreude. Das "Metal"-Album ist dagegen eine zahme Mainstreamangelegenheit, egal wieviele Gastmusiker ihre Pro-Tool sound files auch eingebracht haben mögen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KLASSE ALBUM in ein schönen Sammler Box !, 26. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Ltd.Edition) (Audio CD)
Zum wichtigsten der Musik, kann ich sagen,daß es eines der härtesten und schnellsten Annihilator Werke überhaupt ist, mit den Frühwerken, was ja endlich nach ein paar nicht schlechten, aber durchwachsenen letzten Alben eine große Freunde ist, daß endlich wieder richtig gespeedet und getrasht wird. Auch ich kann mich der Meinung anschließen daß, Padden hier seine beste Gesangs- Leistung abliefert. Was Gitattrenmäßig abgeht ist auch der reine Wahnsinn, Waters stellt hier einiges in den Schatten, Klasse Leistung !
Zur dieser Limited Fanbox muß ich sagen,daß sie mir sehr gut gefällt und zu einem fairen Preis angeboten wird, die Aufkleber,die Pins und der Annihilator Schlüßel Anhänger sind hochwertig gestaltet und die Box an sich ist auch sehr ansehnlich...tolles Teil für die Sammlung !!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Metal als "Metal"!, 6. Mai 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Audio CD)
Seien wir mal ehrlich, auch wenn manche anderes behaupten: die letzte Annihilator-Langrille Metal war ein ziemlich lauer und bemüht klingender Furz mit muffiger Plastikproduktion und hob sich nur durch das große Aufgebot an Gastauftritten etwas von der Masse ab. Deswegen habe ich mir auch nicht allzu viel vom neuesten Album Jeff Waters' erwartet. Vielleicht wurde ich gerade deswegen auch recht überrascht davon. Denn über weite Strecken ist das Ding ziemlich gelungen! Ein selbst betiteltes Album als Anfang einer neuen Ära und quasi Neubeginn? Naja, das nun auch wieder nicht. Dann vielleicht eher noch eine kleine Rückkehr zu alten Tugenden und gewohnter Qualität.

Annihilator kommt einem von der Atmosphäre her vor wie eine Mischung aus dem harten Schizo deluxe und dem ersten quasi Soloausritt King of the kill. Und tatsächlich bekommt man hier ein paar Songs, die gehörig in den Allerwertesten treten und so ähnlich auch auf diesem Hitalbum stehen könnten. Bereits die killende Soloeröffnung von "The trend" sägt alle Nachwuchsgitarristen in Grund und Boden. "Coward" und "Ambush" sind wahre Speedgranaten vor dem Herrn und "Death in your eyes" und "Payback" wimmeln nur so von dezenten und wirkungsvollen Tempowechseln und deftigen Einschüben, die es in sich haben.

Man könnte fast meinen, Jeff Waters hätte mal eben ein kleines Bad in einem Jungbrunnen genommen. Schon länger kamen seine Riffs und vor allem Soli mehr so treffsicher und schmissig daher. Jedes erdenkliche Soundloch wird mit kleinen Spielereien an der Sechssaitigen zugeklatscht. Aber im Gegensatz zum Vorgänger passt das hier wieder. Denn wenn der Boss selbst anpackt, ist auch zu 100 % Annihilator drin. Recht so! Klar, hier ist auch lange nicht alles Gold was glänzt. Das an das Dave Padden-Debüt All for one erinnernde "Nowhere to go" mit seiner melodischen Bridge ist z.B. nicht gerade der Oberhit. Und generell reißt die Mitte des Albums nicht so sehr mit wie dessen Anfang und Ende. Aber trotzdem holen die Kanadier den Rezensenten als alten (und zwischenzeitlich etwas enttäuschten) Fan damit wieder mit ins Boot.

Auch der Rest passt. Dave Padden legt seine gewohnte Gesangsleistung an den Tag - vielleicht noch ein Stückchen besser als auf den letzten drei Platten. Ryan Ahoffs Schlagzeugspiel unterstützt die Gitarren recht gut, auch wenn dessen Sound mal wieder recht künstlich klingt. Dafür drückt die restliche Produktion endlich wieder. Die Daumen gehen dafür also wieder nach oben. Mit den letzten Taten von Heathen und Overkill können Annihilator aber trotzdem lange nicht mithalten. Und eines bleibt am Ende unklar: Warum muss gerade ein Cover eines 30 Jahre alten Van Halen-Songs Annihilator beenden, vor allem da es sehr originalgetreu eingetütet wurde (gerade der Gitarrensound!) - auch wenn es ziemlich cool klingt?
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Waters in Topform, 27. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Ltd.Edition) (Audio CD)
Kenne Annihilator schon seit dem '89er Album und muss ebenfalls sagen, dass dieses Album sehr den beiden ersten nahe kommt, was die Qualität der Songs angeht. Waters hatte auf jedem Album ein tolles Gitarrenspiel, dennoch konnten grad die CDs Mitte '90er Werke nicht mehr so überzeugen. Daher grandiose Rückkehr des Speed-Trash-Gottes. Weiterso.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kracher!, 9. Mai 2010
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Audio CD)
Wann ist ein Album richtig geil? Ganz einfach, du bekommst eine gebrannte CD auf der in jedem Song wenige, aber nervige Piepser sind und du hast trotzdem Spaß an der Scheibe! Es geht hier auch um eine meiner Lieblingsbands: Annihilator aka Jeff Waters. Der Gitarrist, der schon Bands wie Megadeth mehrfach einen Korb gab um weiterhin seinen Stiefel durchzuziehen. Der Musiker der schon so viele Ex-Musiker und Mietmusiker in seiner "Band" hatte um damit fünf weiter Bands locker zu füllen. Einige Plattenfirmen hat er auch in den letzten paar Jahren durch, die haben seiner Meinung nach nicht genug für die Band getan, nun ist er bei den ehemaligen Krachmaten von Earache gelandet! Der einzige ständige Begleiter und richtiges Bandmitglied in Waters chaotischem Musikerleben der letzten Jahre ist das optische Milchbrötchen Dave Padden. Dieser Sänger und Gitarrist vereinigt meiner Meinung nach alle Stile der vielen Vokalisten der Band in sich, wenn man von Randy Rampage mal absieht. Auf dem neuen selbstbetitelten Werk klingt der Mann eher wie Waters zur "King Of The Kill" und "Refresh The Demon" Phase. Alben die mir neben den ersten drei Scheiben am meisten zugesagt haben. Die letzten Jahre war mir Waters Geschrubbe oft zu modern und auf hart getrimmt. Nun ist es als wären die letzten Alben vergessen. "Annihilator" bietet klassischen Stoff mit kleinen Reminiszenzen an alte Songs. Nein, Waters Eigendiebstahl wie Running Wild oder WASP zu unterstellen wäre übertrieben, doch das Material ist einfach melodisch-aggressiver Wahnsinn. Nach dem Genuss des Openers "The Trend" war mir sofort klar, dass Waters wieder die Melodie zurück gewonnen hat. Achtet mal auf das "Alison Hell" Lick! Der sieben Minuten Song ist wie ein Intro bei dem sich der Meister in Rage dudelt und erst später gesungen wird. Mein Gott, der Typ ist einfach einer der besten und unterschätzten Gitarristen! Soviel Gefühl wie der Kanadier in einem Song zeigt, haben andere nicht in einer ganzen Scheibe untergebracht. Wer Bock auf Thrash mit Melodie und den geilsten Riffmassakern des Jahres hat, muss hier ran. Diese Platte fegt alle Hypes und die ganzen Retro-Teenie-Thrash Bands aus den weißen Turnschuhen!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Metal als "Metal"!, 6. Mai 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Ltd.Edition) (Audio CD)
Seien wir mal ehrlich, auch wenn manche anderes behaupten: die letzte Annihilator-Langrille Metal war ein ziemlich lauer und bemüht klingender Furz mit muffiger Plastikproduktion und hob sich nur durch das große Aufgebot an Gastauftritten etwas von der Masse ab. Deswegen habe ich mir auch nicht allzu viel vom neuesten Album Jeff Waters' erwartet. Vielleicht wurde ich gerade deswegen auch recht überrascht davon. Denn über weite Strecken ist das Ding ziemlich gelungen! Ein selbst betiteltes Album als Anfang einer neuen Ära und quasi Neubeginn? Naja, das nun auch wieder nicht. Dann vielleicht eher noch eine kleine Rückkehr zu alten Tugenden und gewohnter Qualität.

Annihilator kommt einem von der Atmosphäre her vor wie eine Mischung aus dem harten Schizo deluxe und dem ersten quasi Soloausritt King of the kill. Und tatsächlich bekommt man hier ein paar Songs, die gehörig in den Allerwertesten treten und so ähnlich auch auf diesem Hitalbum stehen könnten. Bereits die killende Soloeröffnung von "The trend" sägt alle Nachwuchsgitarristen in Grund und Boden. "Coward" und "Ambush" sind wahre Speedgranaten vor dem Herrn und "Death in your eyes" und "Payback" wimmeln nur so von dezenten und wirkungsvollen Tempowechseln und deftigen Einschüben, die es in sich haben.

Man könnte fast meinen, Jeff Waters hätte mal eben ein kleines Bad in einem Jungbrunnen genommen. Schon länger kamen seine Riffs und vor allem Soli mehr so treffsicher und schmissig daher. Jedes erdenkliche Soundloch wird mit kleinen Spielereien an der Sechssaitigen zugeklatscht. Aber im Gegensatz zum Vorgänger passt das hier wieder. Denn wenn der Boss selbst anpackt, ist auch zu 100 % Annihilator drin. Recht so! Klar, hier ist auch lange nicht alles Gold was glänzt. Das an das Dave Padden-Debüt All for one erinnernde "Nowhere to go" mit seiner melodischen Bridge ist z.B. nicht gerade der Oberhit. Und generell reißt die Mitte des Albums nicht so sehr mit wie dessen Anfang und Ende. Aber trotzdem holen die Kanadier den Rezensenten als alten (und zwischenzeitlich etwas enttäuschten) Fan damit wieder mit ins Boot.

Auch der Rest passt. Dave Padden legt seine gewohnte Gesangsleistung an den Tag - vielleicht noch ein Stückchen besser als auf den letzten drei Platten. Ryan Ahoffs Schlagzeugspiel unterstützt die Gitarren recht gut, auch wenn dessen Sound mal wieder recht künstlich klingt. Dafür drückt die restliche Produktion endlich wieder. Die Daumen gehen dafür also wieder nach oben. Mit den letzten Taten von Heathen und Overkill können Annihilator aber trotzdem lange nicht mithalten. Und eines bleibt am Ende unklar: Warum muss gerade ein Cover eines 30 Jahre alten Van Halen-Songs Annihilator beenden, vor allem da es sehr originalgetreu eingetütet wurde (gerade der Gitarrensound!) - auch wenn es ziemlich cool klingt?
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bestes Album der Dave Padden Ära, 21. Mai 2010
Von 
C. Närrlich "Metalfreak" (Herne,Ruhrpott) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Annihilator (Ltd.Edition) (Audio CD)
Die letzten 3 Alben von Annihilator waren zwar nicht schlecht und hatten paar gute Songs aber der schlechte Gesang von Dave Padden zog die Songs doch Qualitativ runter.Ich kann die Alben heute kaum noch anhören bzw höre ich mir erst garnicht mehr an.Ich war also sehr Skeptisch was das neue Album betrifft und ich höre mir grad zum 3ten mal das Album an und ich muss sagen es ist sehr gut geworden.Selbst Dave Padden's gesang gefällt mir überraschend sehr gut woran das liegt? An den Songs: The Trend, Coward, Betrayed, Ambush, Death In Your Eyes, Payback, 25 Seconds, Nowhere To Go, The Other Side die lupenreine Thrasher sind die Riffs sind Messerscharf und haben endlich wieder Biss auch die Solis sind sehr genial da hat Jeff Waters die bestens Songs seit Jahren auf Band gebracht.Romeo Delight ist eine Van Halen Coverversion die sehr gelungen ist und irgendwie nach Van Halen auf Thrash klingt ;-).Also mit 9 verdammt guten und 1 guter Song hab ich hier nicht gerechnet eher mit 2-3 von daher zählt Annihhilator zum besten Album seit langen.Und für mich kamm nach Criteria for a Black Widow (den Remains ausrutscher lass ich mal weg) nicht besonders viel Carnival Diablos war noch ok aber danach nahm die Qualität doch merklich ab.Das Album Annihilator hingegen macht wirklich Laune es kommt mir vor als ob Annihilator sich ne Frischzellenkur verpasst haben die voll gelungen ist.Soviel Spass beim hören einer Annihilator hab ich seit Criteria nicht mehr gehabt.
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Annihilator (Ltd.Edition)
Annihilator (Ltd.Edition) von Annihilator (Audio CD - 2010)
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