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5.0 von 5 Sternen Insects rule the world, 25. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Insects (Audio CD)
"Insects rule the world"! Kann man eigentlich so 1:1 unterschreiben und die Rezension damit beenden. Da dies im Vergleich zu vielen anderen Rezesionen aber der Scheibe selbst nicht gerecht werden würde, diese mit so wenigen Worten (so positiv und aussagekräftig sie auch sein mögen) abzufertigen, gehen wir doch ein wenig mehr ins Detail.

BREED 77 haben uns schon mit ihrem Vorgängeralbum ,In my blood' in ihren Bann geschlagen. Die eigenständige Kombination aus Metal, Arschtreter-Rock, Flamenco und arabischen Anleihen wird auf ,Insects' noch durch eine Spur Progressiv-Metal erweitert und lässt damit keinerlei Wünsche offen! Je häufiger ich diese Scheibe höre, desto besser gefällt sie mir. Nicht nur gesanglich, sondern auch von der Energie der Songs her rücken sich immer wieder Anthrax als Referenz in den Hinterkopf, jedoch ist das Riffing von BREED 77 eigentlich völlig anders strukturiert. Hier sind es melodiöse Riffs, die durch saftige Stakkatos untermauert werden, Gitarrensoli erscheinen nicht als Demonstration von spielerischem Können, sondern als Mittel zum Zweck, hier dramaturgisch die Songs aufzubrechen.

Im Vergleich zum Vorgänger ist ,Insects' klar härter ausgefallen, was anfänglich ein wenig überraschend wirkt, sich aber perfekt in den Sound der Band einzufügen weiß. Apropos Sound: aufgenommen von Will Maya (The Answer, Adrian Smith) und gemixt von Scott Atkins (Cradle Of Filth) ist dieses Album auch klanglich ein Brecher geworden, der sich euch ungestüm und mit voller Wucht entgegen wirft, um euch dann in den Cleanpassagen zu umschmeicheln.

Fans von BREED 77 werden sich schnell an diese Scheibe gewöhnen, die durchaus eine Entwicklung beinhaltet, mit der man nicht unbedingt hätte rechnen können. Statt, wie viele andere Bands, noch ein wenig mehr in Richtung Mainstream zu marschieren, hauen BREED 77 eine Kelle Metal obendrauf und verfeinern somit ihr ohnehin schon schmackhaftes Stilsüppchen ins Pikante! Mit ,Insects' werden die Herren also insbesondere im etwas härteren Grenzbereich ihrer bisherigen Fangemeinde unglaublich viele Punkte sammeln können, ohne aber denen am anderen Ende des Klangspektrums vor den Kopf zu stoßen. Hut ab und vielen Dank für die Ungezieferplage in Form von Ohrwürmern auf ,Insects'!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Crossover Teil, 28. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Insects (Audio CD)
BREED 77 - nie gehört? Das sollte und muss sich nun aber ändern. Die Truppe wurde bereits 1996 in London von Ex-WINTER OF TORMENT Mitgliedern gegründet und mit spanischen bzw. gibraltarischen Musikern verstärkt.

Der Stil von BREED 77 ist nicht so leicht zuzuordnen. Vielleicht kann man aber SYSTEM OF A DOWN nennen, auch wenn diese vom Sound her nichts miteinander zu tun haben, können die Armeno-Amerikaner aufgrund der Abwechslung und Stilvermischung als Referenz hergenommen werden. Nennen wir das Ganze einfach Crossover und legen los.

Die Uhr Tickt - "Wacke Up" rüttelt einen erst düster mit einem sauberen Spannungsbogen und dann thrashend und mit unheimlich viel Groove auf. Abgehakt wird agiert und gebrüllt, bis ein cooler drive loslegt und im Refrain das Tempo nochmals angezogen wird. Auch wenn es sich vielleicht so liest, BREED 77 können nicht mit herkömmlichen Thrashern verglichen werden. Dazu spielt viel zu viel Anderes mit. Der Song klingt leicht amerikanisch und liegt irgendwo zwischen Alternative Metal, Thrash und vielleicht kann man sogar eine Spur New Metal reininterpretieren. Nachdem Sänger Paul Isola beim Opener mehr brüllend unterwegs war, zeigt er auf dem folgenden, noch dynamischeren "The Battle Of Hatin" seine cleanen Gesangsleistungen auf. In diesem Song passiert so ungemein viel und dennoch geht dieser direkt in die Gehirnwindungen. Ein leicht orientalisch anmutender, akustischer Einstieg verwirrt erst etwas, doch schnell wird wieder diese leicht düstere Stimmung aufgenommen und der Song wird immer schneller, bis eingängige Melodien zur Bridge einsetzen und auf den grandiosen Chorus vorbereiten. Das Tempo wird immer wieder gewechselt. Mal groovts, dann thrashts wieder und schon wird gebremst um kurz dem Orient zu huldigen. Ebenso passt sich Paul perfekt der Situation an.

Unglaublich, dass dies schon das mittlerweile fünfte Album der Truppe ist und so spurlos an mir und wahrscheinlich uns allen vorbei gegangen ist. Wenn man nun unbedingt einen Vergleich ziehen mag, dann sollte man das starke Debüt von DROWNING POOL erwähnen.

Auch wenn jeder Track ein Highlight für sich ist, gehe ich nur noch auf wenige ein, wie zum Beispiel dem Titeltrack "Insects", der erst die Kleintierchen für sich selbst sprechen lässt und dann erstmals in die NWOAHM-Area abdriftet. Moderne, schnelle Riffs treffen auf fettes Drumming der besten Güte, bis dann wieder mit einem recht emotionalen Refrain gepunktet wird, ansonsten geht man doch recht straight an die Sache ran. Bei "Who I Am" wird es dafür tanzbar. Ein weiteres Highlight dieses Albums mit unglaublichem Niveau und dieser Frische, die sich so viele Bands noch wünschen können. Zum ersten Male wird hier der Latino-Flair, der nachher noch vereinzelt vorkommt, los gelassen.

Nach dem auf Spanisch vorgetragenen "Guerra Del Sol", beendet man das reguläre Album mit einem überraschenden Klassiker. Das in seiner Erstausführung schon unglaublich intensive "Zombie" von den CRANBERRIES wird zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Perfekt adaptiert, nahe am Original, aber dennoch schön umgebaut, entfaltet sich dieser Song zu einem erneuten Hit in seiner Wiedergeburt.

BREED 77 sind die Entdeckung des Jahres. Bitte schenkt dieser außergewöhnlichen Truppe euer Ohr und hört euch die Songs auf MySpace an, denn ich befürchte ich konnte hiermit auch wenn ich mir Mühe gab, nicht annähernd den Sound in seiner Gesamten Form beschreiben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Insects ? ... KAUFEN !!! - darkscene.at, 10. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Insects (Audio CD)
(Review aus dem Jahre 2009)

Spätestens seit dem Release des Conception Debüts "The Last Sunset", einigen aus der Reihe tanzenden Tracks von Grip Inc., Soulfly und Ill Nino sind wir uns hoffentlich alle einig: wenn harte Gitarrenriffs und Flamencoklänge aufeinander treffen, entspricht das in den meisten Fällen einem ganz speziellen, süffigen Cocktail mit herben Nachgeschmack. So geht das 1996 gegründete Quintett Breed 77 zwar nicht als Genre Erfinder hervor, tut dies allerdings nichts groß zur Sache. Doch gibts da noch eine Art Privileg namens Exotenbonus ... dass die Herkunft Gibraltar lautet, nun, dafür können die fünf Latinos herzlich wenig.

Und würde es meine Wenigkeit nicht zufällig wissen, dass Breed 77 schon einige Tourneen auf britischem Territorium absolvierten (und inzwischen sogar London als Nebenwohnsitz genießen), könnte ich es kaum glauben, dass das Gesamtprodukt inzwischen derart abgebrüht, souverän und "Majorleague"-like klingt. Das hier ist moderner Metal mit Ecken und Kanten, der gelegentlich die aktuellen Werke von Slipknot, System Of A Down oder etwa Alice In Chains streift und anhand jener warmen Soundschattierungen seine individuelle Note versprüht, wie ohnehin aus der frühen Ära bekannt. Dabei sind nicht nur typisch grazile Saitenzupfer mediteranen Stils ein fester Bestandteil im Songwriting von Breed 77, ebenso Percussions mit arabischen Flair gehören ins Standardrepertoire - im Vergleich zu den früheren Outputs wurden diese Elemente jedoch merklich zurückgefahren um einer Vielzahl praller Stakkatoriffs den Vorrang zu geben. Ergo: dies könnte einigen "Altfans" durchaus abgehen. Doch kein Grund die Stirn runzeln zu müssen: vorliegende Scheibe erzeugt weit mehr Dynamik als die Summe aller Einzelteile es vorgaukelt und bietet abermals ein massives Wechselbad an Emotionen. Insbesondere gilt dies für das Gesangsspektrum: Paul Isola pendelt zwischen den Polen Aggression und Melancholie, um im nächsten Moment harmonisch auszuklingen. Und umgekehrt. Dass "Insects" nicht von Beginn an voll zündet, steht wahrscheinlich im Zusammenhang sämtlicher Breaks als auch gehörigen Tempovariationen, die den Song erst langsam wachsen lassen und schlussendlich eines klar machen: Breed 77 haben mehr als nur 'Dienst nach Vorschrift' im Leistungskatalog von "Insects" in petto.

Gut gemeint, letztlich überflüssig ist meiner Ansicht nach das Cranberries Cover von "Zombie", denn solch Eigenbau-Highlights wie "Revolution", "Who I Am", "Insectos", "Guerra Del Sol" oder "New Disease" rechtfertigen die Aufmerksamkeit dieser Truppe zu Genüge. Somit verdiente achteinhalb enge Punkte in Richtung Meeresbreite.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig, 15. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Insects (Audio CD)
Es wir überhaupt nicht langweilig dieses Album zu hören, weil es so Vielfältig ist und es hat wie ich schon gehört und gesehen habe den Ein oder Anderen nicht Breed 77 fan aus meinem Bekanntenkreis überzeugt. Schade nur das keine Texte zu den Liedern enthalten sind.
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Insects von Breed 77 (Audio CD - 2010)
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