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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Scheibe!
Diese Scheibe überzeugt einfach durch all ihre Faktoren. Harte Gittarenriffs, eine furchterregende Stimme, abgefahren Drums ( aber wirklich abgefahren, Ich denke der Drummer hat 8 Arme,und 2 getrennte Gehirnhälften, um solche Rhytmen zu produziren...), außerdem noch gut sind die Orgelparts, und sogar Melodien gibt es bei so einer harten Musik: tolle...
Am 12. Juni 2001 veröffentlicht

versus
5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht wirklich das Gelbe vom Ei
Eins vorweg: Dimmu Borgir sind und bleiben in ihrem Stil unerreicht, das steht fest. Alle bisherigen Alben bestätigen meine Ansicht auch, nur eben dieses nicht. Es fehlt meiner Meinung nach die Dimmu-typische düstere Atmosphäre, die besonders bei den Alben "Enthrone Darkness Triumphant" und "Spiritual Black Dimensions" entsteht. Das...
Veröffentlicht am 24. Juni 2005 von Hummer


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIMMU BORGIR Black Metal mit neuer Klangbreite, 24. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Meine Meinung zu Dimmu Borgir ist sehr eindeutig! Welche Band bringt es dreimal Zustande eine CD zu kreieren wo jedes, ja wirklich jedes Lied, ein Ohrenschmaus ist. Mir persönlich sind da wenige bekannt. Ich kann die Meinung anderer leider nicht teilen die DIMMU BORGIR für eine relativ miese Band halten. Wie der Geschmack derer auch sein mag. An Genialität, Einfallsreichtum und Können fehlt es DIMMU BORGIR mit Sicherheit nicht.
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5.0 von 5 Sternen Kehrtwende zu Death/Thrash-Strukturen, Beibehaltung der Symphonie, 20. Dezember 2009
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Nach dem sehr gewöhnungsbedürftigen Album Spiritual Black Dimensions sachlagen Dimmu abermals neue Wege ein.

Auf dieser CD wird man größtenteils mit Death/Thrash Attacken plattgewalzt, nur Shagraths Stimme erinnert an vergangene Tage.

Die Keyboards/Synthies schaffen dabei den Spagat zwischen Symphonie und Industrial (sogar schon fast Elektro). Verstärkt werden diese Stellenweise mit einem Streichorchester.

1. Fear And Wonder: Wunderschöner Einstieg in das Album, das einen sofort an alte tage zurück denken lässt. Erinnert an den Herr der Ringe Soundtrack. Eingespielt mit dem Orchester.

2. Blessings Upon The Throne Of Tyranny: Von wegen alte Tage, hier bekommt man auf deftigste Art und weiße den Schlaghammer präsentiert. Gleich wird wieder demonstriert, das Dimmu immer noch Tempowechsel nahtlos beherrschen. In der Mitte kommen göttliche Streicher + Synthies zum Einsatz.

3. Kings Of The Carnival Creation: Noch so ein Thrasher mit einigen heftigen Attacken, bis das Songthema plötzlich komplett wandelt, ein geiler Lead Part mit durch Streichern erzeugte Bombastik fesselt einen regelrecht. Man hört zudem das erste mal ICS Vortex auf diesem Album

4. Hybrid Stigmata - The Apostasy: Ein astreiner Thrasher mit sehr gut hörbaren Industrial Elementen. Deurchgehend Midtempo. In der Mitte taucht schon wieder Vortex auf.

5. Architecture Of A Genocidal Nature: Hoppla, hört sich nach deutschem Thrash an, nur mit Shagraths Stimme. Plötzlich setzt Orchester ein und unterbricht den Song regelrecht, der inzwischen die verlorene Prügelzeit sammelt und diese nach ein paar Sekunden wieder aufs heftigste rauslässt.

6. Puritania: Hör ich da grad Fear Factory? hört sich an wie einer der alten FF Stampfer, nur mitm ollen Shagrath am Mikro... Zudem sehr monoton, unterlegt mit Streichern.

7. Nun beginnt mit Indoctrination der deaththrashige Part des Albums. Shagrath packt seine derbste Stimme aus während der Song wie noch was losprügelt, der hchst melodische PArt gegen Ende mit den Streichern kommt sehr sehr sehr passend.

8. The Maelstrom Mephisto: Ähnelt dem unmittelbaren Vorgängersong ziemlich, jedoch kommt auch Vortex mal wieder vor.

9. Absolute Sole Right: Prügelt wieder derbe mit Tempowechseln, macht ebenfalls Spaß.

10. Sympozium: prügelt heftig, die Streicher spielen dazu eine typische Dimmu Kitsch Melodie, in der Mitte kommt der superbe Part mit Vortex.

11. Perfection Or Vanity: Als Outro kommt ein Lowtempo Instrumental, mit Streichern

Wer die Extrafassung hat, kann noch folgenden Song hören:

Burn In Hell (Original von Twisted Sister): Der ohnehin arschcoole Song bekommt durch den PEM Stil noch mehr coolness drauf. Selten hat mich ein Cover Song derart begeistert. Auch Vortex tritt dabei auf.

Die Drums sind auf dem ganzen Album recht getriggert und im Vordergrund, passt aber zur Atmosphäre des Albums, die allerdings einer maschinellen Kälte wie auf älteren fear Factory CDs gleicht.

Das Album macht insgesamt großen Spaß, nur ein Detail stört: Man hört zuviel Vortex (auf dem Nachfolger Death Cult Armageddon wurde seine tolle, aber auf lange Sicht auch nervig penetrante Stimme auf ein gesundes Minimum reduziert)

Quasi 4,75 Sterne
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5.0 von 5 Sternen heftig und geil, 5. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Dass drei Musiker ausgetauscht wurden merkt man sofort. Nick Barker war zu der Zeit der neue Drummer und ist ein super Ersatz für Tjodalv, denn er spielt technisch auf höchstem Niveau, unglaublich schnell und präzise. Vortex, schon als Gast-Sänger auf Spiritual black dimensions zu hören, übernahm den Bass, Galder von Old man's child kam als Nachfolger für Astennu an Bord. Dieses Album unterscheidet sich zwar schon von seinem Vorgänger stark, aber es sind doch immer noch viele Gemeinsamkeiten geblieben. „Fear and wonder“ ist ein Intro, nur mit Streichorchester und Keyboards im Hintergrund, sehr episch und traurig, und geht dann nahtlos in „Blessings uopn the throne of tyranny“ über, der mit sehr brutalen Gitarren und Drums losgeht. Zunächst kein fetter Keyboardteppich, wie man ihn von Dimmu kennt. Erst später, nach vielen herrlich brutalen Riffs und Drum-Attacken poltert plötzlich fettes Keyboard los und verwandelt den eh schon herrlichen Song in ein düsteres Meisterwerk. Nur ein bisschen schade ist, dass Shagrath auf diesem Album nicht mehr so brutal singt wie auf den Vorgänger, sondern etwas „klarer“ und fieser. Klingt zwar gut, aber seine stimmliche Entwicklung in den letzten Jahren ist etwas schade. „Kings of the carnival creation“ ist wohl der Vorzeigesong dieses Albums, sehr komplex, mit vielen verschiedenen klasse Themen, einer super Gesangsstelle von Vortex, gefolgt von einem Klasse Solo von Galder, dessen Einfluss man doch deutlich auf diesem Album merkt. „Hybrid stigmata- the apostasy” ist ein weiteres düsteres Meisterwerk, in denen das Streichorchester eine etwas größere Rolle spielt, sich aber immer im Hintergrund hält. Hier wird sehr viel Spannung bis zum Refrain aufgebaut, der Refrain selbst ist einfach klasse, im Hintergrund läuft ein elektronisches Keyboardthema, während im Vordergrund Shagraths Keifstimme und die Gitarren sich gegenseitig voranpeitschen. „Architecture of a genocidal nation“ ist ein wenig keyboardlastiger als der Rest der Songs, in der Mitte herrscht ein episches Pianothema vor. „Puritania“ ist ein wenig ungewöhnlich, aber der eindeutig beste Song des Albums. Mit seinem knappen Dreieinhalb Minuten föhnt einen der Song durch seine fetten Drums und seine fetten Industrialgitarren förmlich an die Wand. Manche mögen sagen, Industrial passt nicht zu Black Metal, doch dieser Song ist eine phantastische Symbiose beide Stile. Sehr episch und fett. Danach fällt das Niveau des Albums leider etwas ab. „IndoctriNation“ ist zwar ein guter Song, doch der Mittelteil ist etwas schwach ausgefallen, jedoch Anfang und Schluss sind richtig gut. „Maelstrom mephisto“ ist meiner Meinung nach der schwächste Song des Albums, man kriegt das Gefühl, als ob Dimmu mit diesem und den zwei folgenden Songs ihr ganzes keyboardlastiges Material in Vergessenheit spielen wollten, da diese drei Songs sehr gitarrenlastig sind – was ja nicht schlecht ist – aber auch kaum was von Dimmu's typischem Bombast aufweisen. Zwar ist die zweite Hälfte von „Absolute sole right“ und der Mittelteil von „Sympozium“ ganz gut, doch sind die Songs ein wenig enttäuschend für mich. „Perfection or vanity“ ist wieder ein Instrumentalsong, der einzig langsam gehaltene Song auf diesem Album. Herrlich epische und traurige Streichermelodien werden untermalt von harten und rauen Gitarren, ein wirklich gelungener Schluss des Albums. Der Bonussong „burn in hell“ ist zwar ganz gut, aber es ist eben ein Cover, was nicht so ganz dem Stil von Dimmu entspricht.

Insgesamt ein sehr gutes Album mit ein paar schwächeren Stellen gegen Ende, aber trotzdem gefällt mir das Album sehr gut.
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5.0 von 5 Sternen Grandios und anspruchsvoll, 25. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Dimmu Borgir spielt mit Orchester -- man könnte meinen, dass nach dem Beispiel der völlig verschandelten S&M von Metallica alle guten Alten Metalbands mit einem Orchester spielen. Nach Anhörung der Cd bin ich jedoch zur Überzeugung gekommen, dass das Dimmu-Niveau gestiegen ist und dennoch die neue Platte nicht versaut ist. Anders als bei vielen anderen Scheiben, bei dennen die Symphonie im Vordergrund steht, spielt das Orchester auf der PEM grösstenteils im Hintergrund. Die Band hat viele gute Stücke im original Dimmu Borgir Sound mt neuen Elementen verbunden und erreicht so eine richtig geile Mischung. Man beachte das Schlagzeug, der Schlagzeuger von Cradle Of Filth leistet ganze Arbeit. Mein Lieblingsstück auf der Cd ist das Stück "The Maelstrom Mephisto". Alles in allem finde ich diese CD die seit langer Zeit beste der Skandinavier und für einen Preis vn kanpp 30Dm selbst für die grosse Ausgabe im Digipack mit bigPoster muss man einfach zugreifen.
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5.0 von 5 Sternen Komplexer und Härter, 17. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Zugegeben, am Anfang war ich eher enttäuscht das die "Magie" der vorherigen Alben weg war und der Stil des Albums eher "futuristischer Black Metal" ist, aber je öfter ich die CD höre, desto besser gefällt sie mir. Musikalisch ist das Album ein schnelleres Enthrone Darkness Triumphant mit ein bischen was von Immortal und Kovenant und natürlich neuen Ideen. Die Keyboards sind stark zurückgegangen, dafür werden die Songs jetzt von einem Orchester begleitet, das sich erstaunlich gut einfügt. Das einzige nicht so gute sind die Clean Vocals von Vortex die zum größtenteil nicht so toll sind. Trotzdem, ist PEM ein erstklassiges Black Metal Album welches sogar noch ein bischen besser als Cradle's letztes Album "Midian" ist. Anspieltips: Blessings upon the Throne of Tyranny und Sympozium.
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5.0 von 5 Sternen Nicht einfach nur noch Black Metal, 28. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Bereits seit den letzten Alben wurde man von den wahren und "truen" Black-Metallern gesteinigt, wenn man Dimmu Borgir noch mit Black Metal in Verbindung gebracht hätte. Spätestens mit Puritanical Euphoric Misantropia dürften sich die Norweger allerdings auch schwer beleidigt zeigen, wenn sie in diese Schublade gesteckt werden würden. Die Band hat sich in eine Richtung aufgemacht, in der nicht einfach nur stumpfes Gekeife über unmelodisch schrammelnde Gitarren gelegt werden, sondern mit der Unterstürtung des Göteborg-Orchesters ein weitaus melodischeres und vielseitigeres Stück Musikgeschichte erschaffen wurde, als es im oben erwähnten Genre bisher üblich wäre. Sowohl für Fans der Band, als auch für Genrefans die gerne mal ein wenig Abwechslung geniesen ein absoluter Pflichtkauf!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GENIAL!, 29. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Diese Scheibe vereint (wieder einmal) druckvolle Härte, tiefste Düsternis, absolut in ihren Bann ziehende MAGIE, äusserst ausgefeiltes wahnsinns Songwriting, irre schnelles Schlagzeug, mal bösartig gekrächzten, dann wieder klaren genialen Gesang, unglaublich hypnotische melodiöse Sequenzen, die man oft gar nicht erwartet, die aber in ihrer Kombination mit den schnellen harten den besonderen Reiz dieser einzigartigen Musik ausmachen!

Eine Spezialität von Dimmu Borgir ist es, in manchen Stücken ständig den Rhythmus, den Takt, die Schnelligkeit zu verändern.
Das fällt z.B. besonders beim zweiten Stück "Blessings upon the throne of tyranny" auf, und faszinierte mich total, weil ich das so noch nie gehört hatte, denn es war nebenbei bemerkt mein erster Kontakt mit ihrer Musik! Dieses Stück war vor Jahren auf einer, der 'Metal Hammer' beiliegenden CD, und ich dachte bloss: "hey.. - was ist DAS..??!!"..
Ich habe es dann so oft gehört, bis ich seine "Struktur" und die eigentliche Genialität, die darin steckt, endgültig kapiert hatte, und es nebenbei dann auch auswendig konnte.. ;-)
Es ist wirklich in meinen Augen ein absolutes Meisterwerk - aber natürlich ist es nur eines von vielen..!!

Diese Musik zieht mich immer wieder völlig in ihren Bann, sie macht mich regelrecht süchtig!
Und das ist so, weil Dimmu Borgir keinen Ton dem Zufall überlassen.
Es sind fast durchgängig hochintelligente, teils sehr in sich verschachtelte, "breitwandig angelegte" Kompositionen, die sich erst nach und nach dem aufmerksamen Hörer erschliessen, aber das macht für mich gerade den Reiz des Ganzen aus!!

Dimmu Borgir sind für mich ein ganz eigener Space!
Es sind für mein Dafürhalten absolut geniale Köpfe, und so bösartig, wie sie daherkommen, so genial ist das, was sie zB. hier wieder abgeliefert haben!

Nur das letzte Stück kann nicht ganz mithalten, aber das stört mich nicht weiter, weil alle anderen wirklich bombastisch sind - und das ahnt man schon, wenn man vom wunderschönen, rein instrumental/orchestral gehaltenen, schwermütig-düsteren Intro eingesogen wird...!

Fazit: Ich kann diese Scheibe all denen, die auf geniale, perfekt produzierte, sehr düstere harte Musik mit teils orchestral-opulenten Klangteppichen stehen, nur ans Herz legen!!

...

PS..

nun haben wir August 2013 und ich höre diese Band schon lange nicht mehr, weil es einfach sehr überwiegend extrem finstere und "heftige" Klänge sind..
Ich habe übrigens nie auf die Texte geachtet, aber wer diese Band sieht, und ihre Videos, weiss eh dass es nichts sonderlich Positives sein kann..
Da ich wie gesagt die (Art) Musik nicht mehr höre, habe ich nun überlegt meine Rezension zu löschen, aber es gehört trotzdem zu meinem Leben dazu, und darum lasse ich sie stehen.
Ich denke, über solche Musik werden experimentierfreudige Seelen schon phasenweise auch auf die "dunkle Seite" gezogen, und das ist mir dann mit und mit immer bewusster geworden..

Was soll ich sagen.. es gibt Licht und Schatten, und nur wenn ich auch meine dunkle(re)n Anteile an mir akzeptiere bin ich ganz..
Trotzdem ist diese Musik mit Vorsicht zu geniessen, das war mir jetzt wichtig noch zu sagen..
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn nur der Drum-Sound nicht wäre..., 20. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Nennt mich Poser, nennt mich untrue, ich mag die opulenten Keyboardteppiche von Dimmu Borgir, gerade beim Vorgänger "Spiritual Black Dimensions" - und sehe es mittlerweile auch zusammen mit "Death Cult Armageddon" als das beste Album der Norweger an.

Ja, "Puritanical..." knallt mehr rein und hat wirklich sehr gutes Songwriting vorzuweisen; allein schon, wenn das Intro "Fear And Wonder" endet und mit "Blessings Upon The Throne Of Tyranny" der erste reguläre Song aus den Boxen dröhnt, wird einem ja ein wahres Massaker um die Ohren gehauen.

Und nicht zu vergessen das endlos geile "Kings Of The Carnival Creation" (richtig progressiv angehaucht), die ultrabrutal ballernden "Architecture Of A Genocidal Nature" und "Absolute Sole Right" (da soll noch mal einer von diesen BM-Spinnern kommen und sagen, Dimmu Borgir wären nicht hart oder "true" genug - lernt erst mal spielen!) und das von Vortex exzellent vorgetragene "Sypozium".

Das Problem, das ich nur habe ist - zumindest teilweise - die Produktion, vor allem der Schlagzeug-Sound. Nick Barker ist natürlich ein exzellenter Techniker an den Drums, aber wie die ganze Chose hier KLINGT, sorry, das ist so klinisch... das ist einfach nicht mehr feierlich, man kann's auch übertreiben. So krass empfinde ich das nicht einmal auf dem Nachfolger, wo auch fleißig getriggert wurde.

Daher leider ein Stern Abzug für ein ansonsten sehr schön knallendes, brutales Album.
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5.0 von 5 Sternen 100%iger KILLER!, 16. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Black Metal ist nicht unbedingt eine meiner favorisierten STIL-Richtungen und der Back-Katalog von Dimmu Borgir klang mir stets zu schmierig. Diese Scheibe allerdings könnte nicht origineller, progressiver, aggressiver, komplexer und grandioser klingen. Das Schlagzeug klingt so unglaublich, daß es fast keinen natürlichen Ursprung haben kann, die Keyboard-Sounds suchen ihresgleichen, der Einsatz des Orchesters klingt überraschend homogen und selbst der Gesang kann voll und ganz überzeugen. Selbst Industrial-Einflüsse sind in den Sound eigebettet. Mit dieser Scheibe liegt die Zukunft und die Referenz jeglicher atmosphärisch-aggressiver Musik vor. KILLER!!
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5.0 von 5 Sternen Hossa die Waldfee!, 20. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Puritanical Euphoric Misanthropia (Audio CD)
Als Neuling auf dem Gebiet des Black Metal kann ich zwar keine Vergleiche anstellen und auch nicht beurteilen, inwieweit diese Scheibe den Ansprüche eingefleischter Black-Metaller genügt. Mich selbst hat dieses Werk aber schwer beeindruckt. Wer meint, extremer Metal bestünde generell nur aus primitivem Gegrunze und Gitarrengeschrummel, der hat sich grandios geirrt. Hier offenbart sich musikalische Kompetenz und Perfektion pur. Zugegeben, wer es lieber ruhig mag , wird sich auch mit Dimmu Borgir nicht anfreunden können. Alle anderen sollten aber unbedingt mal reinhören. Es lohnt sich!!
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