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TOP 500 REZENSENTam 25. Juli 2010
Einleitung:
Das Leben eines anderen retten und dadurch das vieler riskieren. Kurz zusammengefasst ist das die Geschichte von "Der Soldat James Ryan", ein Film der sehr viele Zuschauer bisher berühren konnte und zugleich auch wieder in Erinnerung brachte, welche Grausamkeit und Brutalität sich am 06.Juni 1944 bei der Invasion der Normandie ereignete.
Was lässt diesen Film aber so besonders werden? Alleine die Tatsache, dass Steven Spielberg Regie geführt hat? Nun, wenn der Erfolgsfilmer einen Film in die Hand nimmt, konnte er schnell große Erfolge feiern, siehe E.T. - Der Außerirdische (Remastered Version),Schindlers Liste (2 DVDs),Krieg der Welten [Blu-ray], Indiana Jones Quadrilogie (5 DVDs),Der weisse Hai (Special Edition),Jurassic Park Trilogy (3 DVDs) etc... . So war auch klar, dass wenn er sich dem Thema der Invasion der Alliierten im Zweiten Weltkrieg annimmt, dabei kein Schnellschuß herauskommen wird.

Die Story:
Genre: Action, Drama, Kriegsfilm Altersfreigabe: FSK: ab 16 Jahre Spieldauer: 169min.

6.Juni 1944 - D-Day an der Küste der französischen Normandie. Bei der Landung der US-Army werden diese von der deutschen Wehrmacht schwer unter Beschuss genommen. Binnen kürzester Zeit gibt es hunderte Gefallene; unter ihnen die beiden Brüder Ryan, deren dritter Bruder bereits die Woche zuvor in Neu Guinea ums Leben kam. Aus diesem Grund entscheidet der General Stab, das deren vierter Bruder Private James Francis Ryan sofort nach Hause zu dessen Mutter zu schicken. Den Auftrag zur Rettung von Private Ryan erhält Captain John H. Miller und seine Mannen, der nun alles daran setzt, den letzten der Ryan Brüder nach Hause zu bringen...

Der erste Eindruck:
Der zweite Weltkrieg bot schon oft genug Stoff für Filme, wie z.B. bereits in "Die Brücke von Arnheim", "Agenten sterben einsam", Pearl Harbor [Blu-ray] und so weiter. Mit "The longest Day" wurde auch bereits die Landung der Alliierten an den Küsten der Normandie sehr früh und sehr gut verfilmt, aber kein Film erreichte bis her eine annähernd bedrückende Stimmung und eindringliche Atmosphäre wie "Der Soldat James Ryan".
Manch einer mag nun beim Betrachten der ersten halben Stunde denken, dass die Landung an der Küste zu brutal dargestellt wurde. Und auch wenn die Normandie schnell von den Alliierten erobert war, sollten an diesem Tag etliche 1000 im Sperrfeuer ihr Leben lassen.

Der reale Hintergrund:
Die Landung an den Küsten der Normandie lief unter dem Namen Operation Neptune und war lediglich ein Teil der Operation Overlord. Begonnen hatte diese Operation bereits im Januar selbigen Jahres mit Übungsmanövern in Britannien und endete am 30.Juni 1944. Operation Neptune beinhaltete dabei den Sturmangriff am Küstenabschnitt vor der Normandie und die Etablierung eines Brückenkopfes. Des Weiteren war sie unterteilt in 17 weitere Operationen, deren unterschiedlichen Aufgaben z.B. waren Täuschung der deutschen Verteidiger, Nachschubflüge, Einfliegen der 82. US-Luftlandedivision oder der 101. US-Luftlandedivision zur Eroberung von deutschen Stellungen, U-Boote zur Einweisung der Invasionseinheiten, See- und luftgestützte Aktionen zur Auslegung von Minenfeldern, usw.
Beteiligt waren dabei von allen beteiligten Nationen u.a. 6.900 Schiffe (Kampfschiffe, U-Boote, Landungsboote, Unterstützungsschiffe, Handelsschiffe), 11.000 Flugzeuge (u.a. 4.000 Jagdflugzeuge und 4.000 Bomber) sowie insgesamt etwa 170.000 Soldaten.
Dem konnte die deutsche Wehrmacht nur wenig entgegen setzen, nämlich gerade mal 5 Divisionen sowie 2 Jagdflugzeuge. Zwar waren 3 Panzerverbände in relativer Nähe stationiert, welche aber nur auf ausdrücklichen Befehl Hitlers bewegt werden durften. Zudem waren alle anderen Flugzeuge der deutschen Luftwaffe 2 Tage zuvor ins Landesinnere verlegt worden.

Filmfakten:
Inspiriert wurde dieser Film von dem reellen Fall der Niland Brüder. Robert und Preston Niland fielen am 6. und 7. Juni 1944 bei der Invasion der Normandie, der dritte Bruder Edward kehrte von einem Einsatz in Burma nicht mehr zurück und wurde deswegen als tot gemeldet. Aus diesem Grund trat hier für den vierten Bruder Frederick 'Fritz' Niland (der auch wie James Francis Ryan bei der 101.
US-Luftlandedivision war) die Sole Survivor Policy in Kraft, die besagt, dass zum einen Brüder nicht alle in der selben Einheit dienen durften und zudem der letzte von mehreren Brüdern sofort vom Kriegsdienst befreit und nach Hause geschickt wird, wenn alle anderen im Krieg gefallen sind. Eingeführt wurde diese Regelung durch den Fall der 5 Sullivan Brüder 1942 bei den Solomon Inseln, die im Kriegeinsatz auf dem Kriegsschiff Juno ihr Leben ließen.

Meine Meinung:
Steven Spielberg hat sich mit "Der Soldat James Ryan" sehr sensibel dem Thema "D-Day" genähert. Auf eindruckvolle aber bedrückende Weise wird vor allem die Landung an der Normandie Küste bei Omaha Beach geschildert. Gedreht wurde hier im irischen County Wexford hauptsächlich mit Handkameras, was die Geschehnisse noch authentischer werden ließ.
Doch auch der Cast wurde hochkarätig mit hochklassigen Schauspielern wie Tom Hanks, Tom Sizemore, Edward Burns, Giovanni Ribise, Barry Pepper, Adam Goldberg, Vin Diesel, Jeremy Davis, Matt Damon, Paul Giamatti oder Ted Danson bis in die Nebenrollen besetzt. Zudem mussten alle Schauspieler eine zehntägige militärische Grundausbildung über sich ergehen lassen, bei dem sie in Waffendrill, Nahkampf, Einzelmanövern und Kampftaktiken ausgebildet wurden. Diese Tatsache merkt man auch dem Schauspiel der Charakterdarsteller an, die glaubwürdig ihre Rollen verkörperten. Im Übrigen wird auf der zweiten Disc hierzu ein Special Feature geboten.
Doch nicht nur das alleine, sondern auch die führende Hand von Regisseur Steven Spielberg als auch der herausragenden, nahezu poetischen Kameraarbeit von Janusz Kaminski ist es zu verdanken, dass "Der Soldat James Ryan" ein formidables Jahrhundertwerk, eine absolute Referenz seines Genres geworden ist. Und auch wenn die Schlachtsequenzen für manchen Zuschauer zu brutal und schonungslos sein mögen, wirkt dies dennoch zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt und übertrieben, denn hier wird nur vor Auge geführt, was sich damals an jedem 06.Juni des Jahres 1944 an den Küsten der Normandie wirklich ereignete. Dieser Film soll nicht nur unterhalten, sondern das Publikum bewegen, mitfühlen lassen und zum Nachdenken animieren.
Mr. Spielberg, Aufgabe zu vollster Zufriedenheit erfüllt!

Das Bild:
HD-Widescreen (16:9, 1.85:1)

Auf den ersten Blick scheint das Bild alles andere als in Ordnung zu sein. Es wirkt nicht nur sehr kühl, sondern auch sehr körnig und stellenweise zu hell. Allerdings sollte hier zwingend berücksichtigt werden, dass dieser Look gewollt so eingesetzt wurde. Kameramann Janusz Kaminski wollte dem Zuschauer kein glatt poliertes, sauberes Kinobild liefern, sondern vielmehr den Eindruck einer Kriegdokumentation vermitteln. Aus diesem Grund ließ er die schwarze Beschichtung der Kameraobjektive entfernen, was dazu führte, dass das Licht dadurch mehr reflektiert wurde und dadurch niedrigere Kontrastwerte und eine höhere Lichtempfindlichkeit entstand.
Wie bereits vorhin erwähnt wurden beim Dreh zur Landung an der Normandie Küste Handkameras mit asynchron eingebauten Umlaufblenden einsetzen, was für wacklige und ungleichmäßige Aufnahmen sorgte und diesem Effekt noch mehr unterstütze.
Zusätzlich wurde das gesamte Filmmaterial im Bleach Bypass Prozess (um genau zu sein ENR, erfunden von Technicolor) entwickelt. Bei diesem Effekt wird das Bleichen bei der Farbfilmentwicklung entweder komplett oder nur teilweise ausgesetzt. Dadurch wird das Farbbild von einem Schwarz-Weiß-Bild überlagert, demzufolge das Bild mit verminderter Farbsättigung daherkommt, was auch Einflüsse in Bezug auf erhöhten Kontrast und stärkeres Graining hat.
In dem Zusammenhang ist die Umsetzung auf Blu-ray sehr gut ausgefallen. Der gewünschte Effekt entfaltet voll seine Wirkung und verleiht dem Film - auch dank eines optimalen Schwarzwertes - eine zusätzlich düstere Atmosphäre.

Der Ton:
Tonspuren: Deutsch DD 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch

Leider liegt die deutsche Tonspur lediglich in Dolby Digital 5.1 vor. Nichtsdestotrotz wird hier eine gute Qualität geboten, der es allerdings ein wenig an Dynamik mangelt. Vor allem bei heftigen Explosionen vermisst man ein wenig den Druck der Bässe. Allerdings wird dennoch volle Leistung bei den Surroundkanälen abgeliefert. Insbesondere bei den Kampfszenen zu Beginn des Films wird im Heimkino der Eindruck erweckt man würde sich inmitten der Kriegsgeschehnisse befinden.
Deutlich mehr wird indes bei der englischen O-Ton Spur in DTS-HD MA 5.1 gearbeitet. Die Dynamik wurde hier voll ausgelastet und auch die Bässe werden bei den entsprechenden Szenen voll ausgelotet. Hier wird stark an der Referenzmarke gekratzt. Das 24bit Encoding macht sich auf alle Fälle sehr gut bemerkbar.
Unterstrichen wird dies mitunter auch von dem herausragenden Score von Steven Spielbergs Haus- und Hofkomponist John Williams, der zu jeder Szene auch die perfekte musikalische Untermalung findet.

Special Features: (auf Disc 2)
- Eine Einführung zum Film (2:35 min.)
- Blick in die Vergangenheit (4:40 min.)
- Miller und seine Einheit (8:23 min.)
- Boot Camp (7:37 min.)
- Die Produktion von Soldat James Ryan (22:05 min.)
- Die Neuerschaffung von Omaha Beach: (17:57 min.)
- Musik und Sound (15:59 min.)
- Schlussgedanken (3:43 min.)
- In die Bresche: Der Soldat James Ryan (25:01 min.)
- Original Kinotrailer (HD) (2:10 min.)
- Re-Release Trailer (HD) (1:59 min.)
- Den Krieg filmen (88:05 min.)
- Wendecover

Das Bonusmaterial auf Disc 2 lässt keinen Grund zur Beschwerde aufkommen. Zwar befinden sich lediglich die Trailer in HD-Auflösung auf der Scheibe, aber auch in Standard Definition können die weiteren Features durchaus überzeugen. So findet man hier nicht nur zusätzliche Informationen zum Film wie z.B. bei den Dokumentationen "Miller und seine Einheit", "Die Neuerschaffung von Omaha Beach", "Die Produktion von Soldat James Ryan" oder "Musik und Sound", sondern auch ergänzende Auskünfte zum historischen Hintergrund. Hierzu befindet sich mit "Den Krieg filmen" ein sehr interessanter und mit knapp anderthalb Stunden Spielzeit ein sehr ausführlicher Bericht über Kriegsberichterstatter mit beim Bonusmaterial. Zusätzlich veranschaulicht "Blick in die Vergangenheit" die Recherche Arbeiten von Steven Spielberg und Drehbuchautor Robert Rodat zu "Der Soldat James Ryan". Hier wurde wirklich zu jedem nur möglichen Gebiet ausreichend Material geboten, um sich zusätzliches Wissen anzueignen.

Resumee:
Zu Recht hat der Film bei den Academy Awards Verleihungen insgesamt 5 Oscars u.a. für beste Kamera, beste Regie und besten Ton gewonnen. Des Weiteren war "Der Soldat James Ryan" hier in 6 weiteren Kategorien nominiert. Doch auch ohne diese Tatsache kann man unweigerlich das hohe Niveau erkennen, mit dem hier gearbeitet wurde. Und auch wenn viele wieder den Patriotismus in Kritik stellen wollen, wird hier eine wichtige Message vermittelt. Selten wurde der Krieg so schonungslos und rau dargestellt. Nichtsdestotrotz wurde allerdings kein Actionfeuerwerk zelebriert, sondern mit viel Liebe ins Detail und auf Originaltreue die Grausamkeit authentisch in Szene gesetzt.
Man kann wohl zu Recht behaupten, dass Steven Spielberg hier ein wahres Meisterwerk gelungen ist.Umso erfreulicher ist es, dass auch die technische Umsetzung auf das Medium Blu-ray sehr gut gelungen ist. Das Bild lässt, im Rahmen der beabsichtigten Effekte, keine Wünsche offen und auch der Ton liefert gute (deutsche Spur) bis herausragende (englischer Originalton) Werte.
Abgerundet mit einer Masse an zusätzlichen Informationen durch die Special Features ist diese Blu-ray eine absolute Pflichtanschaffung für jeden Cineasten.

Testequipment:
TV: Toshiba 47Z3030D (47")
BD-Player: Panasonic DMP-BD30
AV-Verstärker: Denon AVR-1602
Boxen: Magnat
99 Kommentare94 von 117 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2011
So ich muss nun auch mal meiner Meinung kund tun. Lasst euch bloß von diesen pseudo Filmlienhabern dazu verleiten diesen Film wegen angeblicher schlechter Qualität nicht zu kaufen. Ich sage das die Bildqualität der Hammer ist und habe mich fast durch diese schlechten Rezessionen beeinflussen lassen.
Mein Equipment:

Sony KDL-46 EX 700
Sony BDP-S370 Blu-ray Player
Onkyo HT-S3200 Heimkinoanlage

So wie gesagt das ist zwar nicht das beste Bild was ich bisher sah aber das der Film von der Bildqualität her nicht 100 % mit Avatar-Aufbruch nach Pandora mithalten kann sollte jedem klar sein. Das Bild ist die meiste Zeit gestochen scharf und es kommt jederzeit absolutes HD-feeling auf, mich hat es fast vom Sessel gerissen denn der Ton ist auch erste Sahne. So und um mal kurz auf das Steelbook zu kommen: ist nicht mein erstes Steelbook, gehört aber zu meinen schönsten und sollte für diesen super Preis in keiner Filmsammlung fehlen, der FSK Aufkleber lässt sich problemlos entfernen.
Ich hoffe ich konnte mit meiner ehrlichen Meinung einigen Leuten die Entscheidung erleichtern.

Prädikat: unbedingt kaufen!!!
44 Kommentare51 von 65 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2011
Grüße

Eines vorweg: Bei mir kommt auf jeden Fall *HD-Feeling* auf, wenn ich diese BluRay schaue - und darauf kommt es doch an.

Ganz abgesehen vom ausgezeichneten Sound (besonders die Szene mit dem anrückenden Panzer an der letzten Brücke... fabelhaft!) - ist die Bildqualität vor allem bei Nahaufnahmen sehr gut. HD-typisch sind Haare etc detailreich dargestellt und Emotionen noch besser nachfühlbar.

Ein Antikriegsfilm, der in dieser ungeschnittenen Version wirklich nichts für Kinderaugen ist und auf ganzer Linie überzeugen kann.
Der künstlich auf *alt* getrimmte Film (Überbelichtung, wackelige *hautnah-dabei*-Aufnahmen, Farbblässe) wirkt dabei teilweise bestechend authentisch - besonders sämtliche Kampfszenen machen diesen Film zu einem Meisterwerk. Zusammen mit einem (gewohnt) brillianten Tom Hanks stehen die 5 Oscars für Filmgenuss erster Güte.

"Saving Private Ryan" ist kein Film für Besserwisser, es handelt sich eben nicht um eine Doku mit historisch-korrektem Anspruch. Dafür bekommt man hautnah Action geboten, die - abgesehen vom Ende - nie in eine klischeehafte Sichtweise auf den amerikanischen Soldaten abdriftet.
Ausgangspunkt ist dabei der GI und nicht der Deutsche. Auf massive Überzeichnung wurde verzichtet, stattdessen wird der nackte Krieg mit all seiner Brutalität sehr anschaulich und glaubhaft präsentiert. Soldaten sterben nicht nur, sie haben Ängste, Sorgen und Nöte.

Genug gespoilert - dieser Film ist absolut sehenswert und auf BluRay gut wie nie umgesetzt!
Für diesen Preis sollte er in keiner Sammlung fehlen.

Schwach ist dabei nur der geringe Umfang dieser Steelbook-Edition, obwohl ich nichts vermisse.

mfg Schmidt
22 Kommentare24 von 33 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2016
über den Film braucht man wohl nicht viel sagen, der Anfang mit den Bildern der Anlandung, filmisch realistisch und auch glaubwürdig umgesetzt,
die Geschichte eine ehrliche, das letzte Kind, dafür kämpfen lohnt sich immer.
aber mit der Zeit sollte die Geschichte doch eigentlich einmal korrigiert werden, wer greift wen an, wer verteidigt wessen Werte, und immer ist der DEUTSCHE Soldat, ob Wehrmacht oder Waffen SS der Böse bzw. der schlechtere Soldat, das ist falsch, warum haben die USA sinnlos Soldaten nach Europa geschickt, im ersten WK und in diesen, angegriffen wurden die doch von Niemanden!
die wurden doch nur für die Rockefeller, Morgans, BP, usw. geopfert.
England und Frankreich, sogar die verhaßten Russen waren am Ende, ein Frieden in beiden Kriegen immer noch möglich! ...
aber ja, die Geschichtsbücher wurden nach den Nürnberger Prozessen 1945/46 ja neu geschrieben, danach muß man sich ja halten,
der Sieger schreibt die Geschichte, die Folgen sind vielleicht bekannt?
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am 10. November 2015
Einer der virtuosesten Filme, was Detailverliebtheit, Kameraführung und Ausstattung betrifft.
Schade, das es kein anderes Thema für soviel Qualität gab.
Die bekannte Geschichte zu den Niland Brothers bildet den Aufhänger für einen Filmabend (2:42 bei Prime), wo man wissen sollte, ob man den Schlaf danach nicht so dringend braucht.
Empfindliche Menschen sollten die Spultaste immer in der Nähe haben, aber es war wahrscheinlich so oder noch grausamer.
Man absolviert Geschichte in der Art von Call of Duty, irgendwie kommt einem Alles bekannt vor.
Bekannte Namen an Schauspielern bürgen für Qualität beim Handwerk trotz einiger Schwächen im Script.
Prime Qualität 5 Sterne.
Nicht der einfachste Film, aber immer wieder ein Genuß, wenn man das bei dem Hintergrund überhaupt soschreiben kann.
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5 Sterne für die Technik! 2 Sterne für die Handlung.
Die erste halbe Stunde rechtfertigt alle Lobeshymnen, die dieser Film bekommen hat! So etwas bewegendes gab es nie zuvor! Die Landung der US-Truppen am Omaha-Beach wirkt, dank der genialen Kameraarbeit, so intensiv, als wäre man als Zuschauer, selbst dabei. Und es wird nichts beschönigt! Es wird erbrochen, gestorben und pausenlos geschossen. Trifft eine Granate nebenan, dann wird der Ton ganz leise, man ist also für einen Augenblick taub. Wer nach diesen 30 Minuten noch denkt, Krieg sei ein großes Abenteuer, der ist mir ein Rätsel.
Was ist mit dem restlichen Film? Im wesentlichen läuft es ab wie in Die Brücke von Arnheim", also so wie man es von zahlreichen Kriegsfilmen kennt.
Wirklich dumm an dem Film ist, wie die deutschen Soldaten dargestellt werden. Deren Rollen sind hier ungefähr so gewissenhaft geschrieben, wie die Nazis in der Indiana Jones Serie oder Darth Vader bei Star Wars, also extrem flach und kindisch. So etwas trägt nicht dazu bei, endlich mit der Geschichtsaufarbeitung voran zu kommen! Statt dessen wird mal wieder entzweit. Gedreht wurde der Film offensichtlich in erster Linie für die amerikanischen Veteranen, insbesondere für Steven Spielbergs Vater. Spielberg hat ihm und den anderen Männern mit diesem Film ein Denkmal gesetzt. Und Denkmäler ersetzen nun mal keine Geschichtsbücher.
Die technische Ausstattung der DVD geht in Ordnung. Besonders die Dokumentation ist gelungen. Und das größte Plus ist der Sound des Films, eine gute Demonstration der Möglichkeiten von Dolby Digital 5.1.
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am 17. November 2015
Eine Inhaltsangabe brauche ich für diesen Film nun nicht zu schreiben, das dürfte bereits von Amazon oder anderen Rezensenten gemacht worden sein. Ich war tief beeindruckt von Rahmenhandlung, Hauptfilm und den Wendungen im Film. Darüber hinaus fand ich auch die filmische Umsetzung der Invasion sehr lehrreich, die Kameraführung bringt den Zuschauer mitten ins Geschehen und damit auch ins Grauen der Landung am Strand.
Auch die weitere Handlung ist geprägt von einer Abwechslung ruhiger Szenen und Kampfszenen, die dann am Ende im Show-Down kulminieren. Immer ist der Zuschauer mittendrin und wird emotional mitgenommen.
Ein absolut sehenswerter Film!
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am 2. November 2004
Erst einmal dazu, was überhaupt mit dabei ist
1. Der Soldat James Ryan - für Interessierte einer der besseren Kriegsfilme, mit einem hervorragenden Tom Hanks.
2. Price Of Peace - eine Dokumentation über den 2. Weltkrieg mit Interviews (ähnlich den dokumentarischem Teil von "Band Of Brothers")
3. Shooting War - eine Dokumentation über Filmemacher/Regisseure und ihre Sicht des zweiten Weltkrieges bzw. Der zweite Weltkrieg im Spiegelbild des Kinos
Warum habe ich nun 5 Sterne vergeben? Allein der Film "Der Soldat James Ryan" verdient 5 Sterne, auch wenn er sehr brutal und vielleicht auch etwas zu patriotisch den Einstieg der vereinigten Staaten von Amerika in den europäischen Kriegsschauplatz als Hintergrund für eine Geschichte über Freundschaft, Pflichtgefühl und Gehorsam nutzt. Es bleibt aber dennoch ein Kriegsfilm, und die Grausamkeit des Krieges ist jederzeit für den Zuschauer spürbar.
Passend dazu gibt es noch zwei Dokumentationen, die praktisch den historischen Bogen schlagen, einmal "Price Of Peace" in dem Augenzeugen zu Worte kommen, ähnlich der herausragenden Miniserie "Band Of Brothers". Und die Dokumentation "Shooting War" über die Verbindung zwischen Krieg und Kino und wie Krieg im Kino dargestellt wurde und wird.
0Kommentar31 von 44 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2010
Also ich besitzte bereits die "BLU RAY" und kann nur "WOW" sagen..
Die Bildqualtität und die Tonqualität sind super gelungen.
Die bereits negative Bewertung kann ich nicht verstehen und halte ich für total unsinning (ich möchte niemanden beleidigen und äußere nur meine Meinung).
Die erste halbe des Filmes ist meiner Meining nach nicht zu toppen.
Tausende Leben war die Erstürmung der Normandie wert, wenige Leben war das Leben von Ryan wert...Beeindruckend ist die Bildgewalt und die abstoßende Wirkung der Brutalität, die in sehr extremen Bildern daherkommt. Schockierend ist der Krieg hier in jeder Szene, die "Sympathieträger" des Films sterben nach und nach, alle geben ihr Leben für Ryan, kein Held bleibt am Ende übrig, der stolz die Fahne hochhält, am Ende bleibt nur RYAN, der sich am Soldatenfriedhof die Frage stellt, ob er was aus seinem Leben gemacht hat?
Also ich kann nur jeden, der 3 Stunden Zeit hat :) und diesen Film von "Steven Spielberg" nicht gesehen hat, weiterempfehlen.
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am 24. Januar 2016
Der Soldat James Ryan ist definitiv nicht für jeden geeignet - meine Frau z.B. kann ihn sich nicht ansehen. Der Film stellt den Krieg sehr authentisch und kraftvoll dar - zumindest soweit ich das aus meiner Sicht sagen kann (der zum Glück noch keinen Krieg miterleben musste!), und ist dadurch an manchen Stellen sehr beklemmend. Großartige Schauspielerische Leistung von Tom Hanks!
Die Ton- und Bildqualität geht aus meiner Sicht vollkommen in Ordnung!
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