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Kundenrezensionen

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am 2. Februar 2005
Die Liebe ist es, die Charlie Chaplin mit seinem großartigen Film "City Lights" von 1931 verkündet.
Es durfte nur ein Stummfilm sein, jedes Wort hätte gestört! Man muss einfach diesen Film gesehen haben, m. E. ist dieses sein bester!
Dreimal habe ich ihn bereits gesehen, und immer wieder nimmt er mich ganz gefangen!
Seine Mimik, sein unnachamlicher Gang, seine Komik - auch Situationskomik, die immer "sitzt",- alles und vor allem seine Aussage mit diesem Film (s.o.)sind einfach grandios!
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am 4. September 2001
"Aber komisch er ist einfach nicht." Wer Chaplin so beurteilt, kann wahrscheinlich nur über Ballermann 6 oder sonstigen Brachialhumor lachen. Wer meckert, City Lights sei nicht wirklich eine Komödie, der hat offensichtlich keinen blassen Schimmer, das echte Clowns immer traurige Clowns sind. Und wer schließlich City Lights für kitschig oder pathetisch hält ... ja, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen. Sorry, aber das kann einen ja wahnsinnig machen. Wenn es im 20. Jhdt. einen wirklich herausragenden Komödianten gegeben hat, dann war es Chaplin. Und eines seiner Meisterwerke ist ohne Frage City Lights.
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am 22. Mai 2010
Die Blu-Ray von 'Lichter der Großstadt' weist ein schön restauriertes HD-Bild + einem sehr gut klingendem DTS-HD Mono-Ton auf. Zwar sind die Restaurationen von 'Der große Diktator' und 'Moderne Zeiten'noch einen Tick besser gelungen, aber alles in allem glaube ich , kann man den Film wohl so schnell (vielleicht nie) in einer besseren Qualität genießen. Unter den interessanten Extras wie eine Doku über die Entstehung, der Film-Einführung durch einen Chaplin-Biografen und dem Chaplin ABC, das aus verschiedenen Ausschnitten aus CC-Filmen besteht, befindet sich auch eine entfallene Szene, die man bisher noch nicht gesehen hat(leider nur in SD-Qualität).
Warum also nur 2 Sterne???
Leider hat sich auch ein Fehler eingeschlichen: Ab dem letzten Kapitel waabert das Bild seltsam hin und her. Das ist sehr störend und sicher nicht so beabsichtigt. Deshalb ist die gesamte BD leider nicht empfehlenswert. Ärgerlich, bei der ansonsten sehr gelungenen VÖ. Schade auch, dass Kinowelt bisher auf keine Anfrage reagiert.
Fazit:
Wartet lieber auf die fehlerfreie Version!
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am 25. März 2001
Zugegeben - Chaplin hat sich im Laufe seiner Karriere mit weitaus komplexeren Themen auf komödiantische Weise auseinandergesetzt - aber auch in diesem tragisch-komischen "Grosstadtmärchen" schafft er es mit meist banalen Dingen ein Schmunzeln aufs Gesicht zu zaubern. Viele heutiger Millionen Dollar Produktionen schaffen es nicht annähernd einen so zu unterhalten - und viel mehr möchte der Film eigentlich auch nicht.
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am 6. August 2010
Kann ArtHaus zur Restauration dieses Films nur gratulieren, Sie haben es geschafft dieses Meisterwerk der Filmgeschichte in nie dagewesener und hervorragender Qualität auf Blu-ray zu bannen. Die Blu-ray überzeugt in allen Belangen, angefangen von dem harmonisch abgestimmten Wendecover als auch dem stimmig gestalteten Hauptmenü; alles zusammen präsentiert sich wunderbar in Szene gesetzt.

Charlie Chaplin in der Rolle des Tramps mit dem blinden Blumenmädchen, eine Liebesgeschichte die zu einem der größten Kassenerfolge seiner Karriere wurde. Der Film ist wirklich hervorragend restauriert und erstrahlt im Format 4:3 in der Auflösung von 1080/24p Full HD. Obwohl sich damals der Tonfilm bereits schon etablierte drehte Chaplin diesen Film noch stumm, der damalige Erfolg gab ihm recht und auch heute noch ist dieser Stummfilm ein wahres Meisterwerk.

Die hervorragende Bildqualität des Hauptfilms kann man am besten beurteilen nachdem man sich in den "Extras" den damaligen Kino-Trailer ansieht, spätestens da wird einem bewusst welche Leistung ArtHaus vollbracht hat.

Diesen Film von Charlie Chaplin, erstmals auf Blu-ray, kann ich jedem Fan nur empfehlen. Das beschriebene hin und her wabern des Films im letzten Kapitel kann ich nicht bestätigen, beim abspielen vom ersten bis zum letzten Kapitel vielen mir keinerlei Fehler auf. Von daher vergebe ich ohne Bedenken volle 5 Sterne.
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am 23. Januar 2013
Übermäßiger Alkoholgenuss als Ausdruck einer exzessiven Lasterhaftigkeit soll schon so manchen Gentleman dazu verführt haben, in einem Anflug von geistiger Umnachtung Dinge zu tun, die er hinterher noch bitterlich bereuen wird. Dieser fatale Mechanismus spielt unter etwas umgekehrten Vorzeichen auch in Chaplins "Lichter der Großstadt" eine zentrale Rolle, wo sich der Tramp diesmal in ein blindes Blumenmädchen verliebt, das er fortan finanziell unterstützt, indem er seiner Angebeteten selbstlos ein paar Dollarscheine zusteckt, die der Vagabund von einem lebensmüden Millionär als Dank dafür bekommt, dass er den Snob in dessen Vollrausch vor dem Suizid bewahrte. Nur gibt es für den Tramp bei der ganzen Sache ein gewaltiges Problem: Während ihn das Mädchen für einen vermögenden Wohltäter hält, erkennt der Millionär seinen neuen Freund nur als solchen, wenn er stark angeheitert ist. Sobald die Nüchternheit wieder die Oberhand gewinnt, will er von seinem mittellosen Retter nichts mehr wissen. Als sich der Gesundheitszustand der jungen Frau rapide verschlechtert und sie deswegen ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen kann, droht ihr schließlich ein Räumungsbefehl. Aber keine Sorge, der Tramp wird die Rechnung schon begleichen. Um das Geld für die Mietschulden und die Augenoperation aufzubringen, versucht er sich sogar als Preisboxer, was sich jedoch als aussichtsloses Unterfangen erweist. Doch er hat Glück, noch einmal trifft er den Millionär, der sich erneut in einem feuchtfröhlichen Dauerrausch befindet.

Die Idee mit dem betrunkenen Millionär, der in seiner Schizophrenie nur im alkoholisierten Zustand in der Lage ist, Solidarität mit den Deklassierten der Gesellschaft zu üben, zählt zweifellos zu Chaplins besten Gags, weil diese Nummer neben ihrem originellen Witz auch einen burlesken Charakter besitzt, der zugleich eine ziemlich entlarvende Wirkung entfaltet. "Lichter der Großstadt" stammt aus dem Jahre 1931, als in den USA gerade die Große Depression regierte und man achte mal darauf, wie authentisch es Chaplin gelingt, den Aspekt der sozialen Armut in seinem ganzen prekären Ausmaß darzustellen, das sich nicht nur auf den materiellen Unterschied zwischen Millionär und Bettler erstreckt, sondern auch im zwischenmenschlichen Verhalten einen subtilen Niederschlag findet, indem beispielsweise die Passanten auf den überfüllten Trottoirs stoisch an dem kleinen Tramp vorbeihetzen, ohne ihn auch nur eines einzigen Blickes zu würdigen. Und wenn ihn doch jemand im endlosen Strom der urbanen Massen bemerkt, schlägt ihm sogleich die geballte Verachtung der Gesellschaft ins Gesicht, sinnbildlich verkörpert durch die beiden Kinder an der Straßenecke, die den zerlumpten Kerl permanent verhöhnen und auslachen. Dabei erscheinen die sehr schlichten Bilder mit einer unglaublich faszinierenden Aura, deren Ursprung unmittelbar im Medium selbst verborgen liegt, da es der Stummfilm zwangsläufig vermag, den Fokus des Publikums auf die Mimik und Gestik der Schauspieler zu richten. Ein Zuschauer, der die sprachliche Artikulation der Figuren nur über deren Mienenspiel erfassen kann, erfährt mitunter ganz andere Dinge als jemand, der Worte akustisch hört. Das ist ungefähr so, als ob man in einer Kunstgalerie vor einem großen Gemälde steht, weitgehend umgeben von Stille, sodass man sich ungestört in den Inhalt vertiefen kann, bis schließlich Details ins Auge fallen, die man vorher mit einem oberflächlichen Blick gar nicht wahrgenommen hat. Chaplin muss ein untrügliches Gespür für solche Effekte besessen haben, denn als der Film gedreht wurde, traten die Talkies bereits ihren Siegeszug durch die Kinos an. Mit Ausnahme der Musik und ein paar äußerst prägnanten Geräuschen weigerte er sich jedoch, diese Großstadt-Romanze mit Sprechrollen zu versehen, was sicherlich eine richtige Entscheidung war, weil es durchaus fraglich ist, ob die Bilder über eine ähnlich mächtige Strahlkraft verfügen würden, wenn man sie in Dialoge eingebettet hätte. Damit der Film dennoch funktioniert, müssen allerdings auch die Darsteller entsprechend charismatisch agieren. Insbesondere die unerfahrene Virginia Cherrill, die eigentlich schon gefeuert werden sollte, erwies sich im Nachhinein als wahrer Glücksgriff. Sie verleiht dem blinden Blumenmädchen eine introvertierte Note, ohne in übertrieben affektierte Posen zu verfallen. Die Szenen in ihrer Wohnung bilden einen eklatanten Gegenkontrast zu dem parallel verlaufenden Handlungsstrang mit dem Millionär, der den Tramp in die dekadente Scheinwelt einer hedonistischen Oberschicht einführt, die sich selbst abfeiert, als gäbe es kein Morgen, und dabei den Blick für die Sorgen und Nöte des Prekariats verliert. Da erscheint es nur als logisch, dass sich Chaplins doppelbödige Slapstickeinlagen ausschließlich auf diesen Teil der Geschichte konzentrieren. Grandios ist neben der famosen Eröffnungssequenz die Szene in dem Nobel-Restaurant, das der Tramp mit einem absurden pantomimischen Ballett sukzessive in ein halsbrecherisches Chaos stürzt.

Obwohl "Lichter der Großstadt" bei weitem nicht eine derart gesellschaftskritische Ausformung besitzt wie vielleicht "Moderne Zeiten", markiert der Film dennoch den Punkt, an dem der Tramp erstmals ins Fadenkreuz konservativer Kräfte geriet. Zuschauer, die Chaplin nicht gerade wohlgesonnen gegenübertreten, werden ihm dieses Werk als sentimentalen Kitsch, heillos naive Sozialromantik, preziöses Ausleben einer neurotischen Robin-Hood-Mentalität oder gar penetrant zur Schau gestelltes Gutmenschentum auslegen. Objektiv betrachtet ist es jedoch sein bester Streifen, weil die Gags einfach brillant sind, die Bilder eindrucksvoll den damaligen Zeitgeist widerspiegeln, der Plot eine gewisse Stringenz aufweist und die Botschaft bis heute nichts an ihrer Aktualität verloren hat. Am Ende steht das, was Chaplins Mythos auf ewig definiert: eine kleine Geste, die zu großen Tränen rührt.
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am 11. Januar 2014
Die Umsetzung von "Lichter der Grossstadt" auf Blu-Ray wäre schlicht genial, aber wie gesagt WÄRE. Das Bild, wie einige Käufer vor mir schon bemerkt haben, wabert am Schluss. Das ist wahrscheinlich nur ein technischer Fehler der sich bei der Herstellung eingeschlichen hat. Die anderen BD Filme von Chaplin haben dieses Problem nicht. Ebenfalls im Making-off, in dem die Schlussszene nochmals gezeigt wird, ist kein Wabern ersichtlich. Einfache und professionelle Reklamations-behandlung von Amazon.de. Leider war die Ersatz-BD ebenfalls fehlerhaft. Nun warte ich auf "Lichter der Grossstadt" ohne Wabern, ich bin gespannt ob der Hersteller diesen Umstand beheben kann. Dieser Film ist einfach genial und gehört meiner Meinung nach in jede Filmsammlung.
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am 29. Juni 2011
Der Film ist natürlich ein Klassiker und die Freude auf eine weitere hochwertige Charlie Chaplin Veröffentlichung auf Blu-ray, wie bereits "Der große Diktator", "Goldrausch", "Moderne Zeiten" und "Der Vagabund und das Kind" groß. Leider wackelt das Bild, wie vom Vorrezensent "Nutty" bereits beschrieben, im letzten Kapiel des Films immens und stört den Filmgenuß. 5 Punkte für den Film, 1 für die technische Umsetzung. Schade.
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am 21. Mai 2012
Das "Wabern" in den letzten zehn Minuten kann ich leider nur bestätigen. Dabei kann ich mir nicht erklären, warum dies manchen Rezensenten nicht aufzufallen scheint - es kann sich kaum um einen Produktionsfehler handeln, der nur auf manchen Disks zu sehen ist, auf anderen nicht (man hat es hier ja mit digitalen Kopien zu tun).
Dabei ist der Fehler in der Dokumentation unter den "Extras" nicht zu sehen (an deren Ende die letzten Szenen nochmals komplett gezeigt - "zitiert" - werden).
Trotzdem vergebe ich 5 Sterne - etwas anderes macht für Charly Chaplins Meisterwerk schlicht keinen Sinn.
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am 7. August 2013
Die Story handelt von einem Mann, der vorgibt Millionär zu sein, um seine große Liebe zu beeindrucken. Der Zufall meint es erst positiv mit ihm. Als er einen Millionär das Leben rettet unterstützt ihn dieser finanziell, so dass er seiner Angebeteten einiges bieten kann. Als die finanzielle Unterstützung irgendwann endet muss sich der Mann als Straßenfeger selbst Geld verdienen, um die Augenoperation seiner Geliebten zu finanzieren. Bewegender Film, der einmal mehr klarmacht, dass nicht immer alles so ist wie es scheint und man lieber von Anfang an ehrlich ist.
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