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Kundenrezensionen

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am 18. Oktober 2010
...und schwul sein ist verdammt teuer! Das sind Erkenntnisse, die Steven Russel(Jim Carrey) erst noch lernen muss. Es ist aber auch nicht einfach, sein bisheriges Leben als Polizist und Familienvater über Bord zu werfen und noch einmal an die Startlinie des eigenen Seins zu treten. Nach einem Unfall weiß Steven nur eins: Keine Lügen mehr! Er schmeisst den Job und verlässt seine Frau Debbie(Leslie Mann). Steven ist clever. Er fängt mit kleinen Betrügereien an und arbeitet sich langsam nach oben. Es dauert nicht lange und er macht mit gefälschten Papieren als Anwalt und Geschäftsmann das große Geld. Nebenbei lebt er sein neues Männer-Liebesleben aus. Das geht allerdings nur so lange gut, bis ihm die Betrogenen auf die Spur kommen. Danach geht es direkt ab in den Knast. Auch dort kommt Steven gut über die Runden, bis...ja bis er den Häftling Philip Morris(Ewan McGregor) sieht. Steven verliebt sich Hals über Kopf in den femininen, stillen Mann. Der erwidert Stevens Liebe. Aber Philip möchte nicht mit einem Ganoven zusammen sein. Er will nicht, dass der Mann, den er liebt, über kurz oder lang wieder im Gefängnis landet. Nach der Entlassung der beiden Männer driftet Steven allerdings genau in diese Richtung. Das soll und darf Philip natürlich nicht merken. Doch wie das Leben so spielt; manchmal kommt es ganz anders als man denkt. Das Schicksal kann sich jedoch mancherlei Hürde ausdenken, Stevens Liebe zu Phil ist durch kein Hindernis der Welt aufzuhalten...

-I love you Philip Morris- soll auf einer wahren Geschichte beruhen. Okay, mag sein, aber ich bin mir ganz sicher, dass die Regiseure Glen Ficarra und John Requa diesen Stoff doch ein bisschen ausgeschmückt haben. Zu schräg und aberwitzig dreht der Plot manchmal seine Runden. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte dieser ungewöhnlichen Liebe rasant, kurzweilig, manchmal tragisch und oft urkomisch. Hätte man diesen Film mit den Charakteren eines heterosexuellen Paars als Hauptdarsteller gefilmt, wäre uns das Storybook aus unzähligen Filmen bekannt. Bei einer Männerpartnerschaft sieht das schon anders aus.

Jim Carrey und Ewan McGregor sind mutig in ihre Rollen geschlüpft. Carrey gibt den Macher und Motor der Beziehung. Er will derjenige sein, der das Geld ranholt und den Schutz gewährt. McGregors Phil ist in jeder Bewegung und noch so winzigen Miene geradezu weiblich. Wie er den sanften Partner des Duos spielt, das ist ganz große Klasse. Dabei haben sich beide Schauspieler auch nicht zurückgehalten, wenn es darum ging, Händchen zu halten oder sich zu küssen. Das Ergebnis ist nicht nur witzig, sondern zudem verdammt authentisch.

-I love you Philip Morris- ist eine etwas andere Komödie. Dieser Geschichte geht nie der Treibstoff aus. McGregor und Carrey halten den Unterhaltungswert des Films immer auf hoher Flamme. Es gibt Dutzende von kleinen, versteckten humoristischen Seitenhieben und absolut gewollt überzeichnet dargestellten Klischees. Mich hat das sehr gut unterhalten. Ob das bei Ihnen auch der Fall ist? Probieren sie es aus!
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am 22. Mai 2011
Zugegeben, ich war am Anfang etwas skeptisch. Und konnte mich nicht entscheiden, ob ich den Film nun kaufen soll oder nicht, da die Kritiken ja doch etwas gemischt waren. Aber letztendlich habe ich meine Entscheidung nicht bereut..

Kurz zum Plot (der auf einer wahren Begebenheit basiert): Jim Carrey spielt Steven Russel, einen vorbildlichen Polizisten, Vater und Ehemann, der nur heimlich seiner Homosexualität nachgeht. Bis er sich nach einem schweren Autounfall dazu entscheidet, noch einmal neu zu beginnen und endlich so zu leben, wie er es immer schon will. Da sein Lebensstil dadurch jedoch deutlich kostspieliger wird, dreht er ein paar krumme Dinger und landet wegen u. a. wegen Kreditkartenbetrug im Gefängnis. Wo er den schüchternen Phillip Morris (Ewan McGregor) kennenlernt und beide sich Hals über Kopf ineinander verlieben. Nur leider kann Russel auch nach seiner (und Phillips) Entlassung nicht von krummen Geschäften lassen um Phillip und sich einen doch recht luxuriösen Lebensstil zu sichern...

Was soll ich sagen - "I love you Phillip Morris" ist einfach ein unglaublich toller Film. Wunderbar authentisch, super besetzt. Er sprüht vor Charme und Witz, hat aber auch sehr viel Gefühl, Tragik und bewegt. Jim Carrey als Betrüger, außerst talentierter Ausbrecher und Steh-auf-Männchen Steven Russel brilliert und Ewan McGregor als sein viel ruhigerer, nicht ganz so taffer - aber viel gefühlvollerer - Gegenpart ergänzt ihn auf grandiose Weise. Die Chemie zwischen den Darstellern stimmt, man kauft ihnen schlicht und einfach ihre Rollen ab und sie ergeben wahrhaftig ein perfektes Paar. Habe den Film seit dem Kauf vor ein paar Tagen bereits mehrmals gesehen und bin immer noch hingerissen. Nach Moulin Rouge momentan mein Lieblingsfilm mit Mr. McGregor. Schade eigentlich, dass ich nur durch meine neu entdeckte Leidenschaft für ihn auf diesen Film gestoßen bin. Aber umso besser. Sonst hätte ich wirklich was verpasst.

Die Extras sind auch ok - ein Making of, Interviews mit den Schauspielern und Filmemachern sowie die Pressekonferenz in Frankreich. Einziges Manko: Keine englischen Untertitel. Es ist mir immer aufs Neue ein Rätsel, warum es so viele DVDs gibt, die zwar mit englischer Tonspur bestückt sind (wäre ja noch schöner wenn nicht!), aber keine englischen Untertitel haben... Da ich in der englischen Sprache nicht zu 100 % sattelfest bin, tut das dem Filmvergnügen manchmal ein wenig Abbruch...

Also - der Film lohnt sich. Kaufen, kaufen, kaufen!
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am 22. Januar 2011
Gleich am Anfang möchte ich betonen: Ich bin der Meinung Jim Carrey ist der geborene Schauspieler und unverwechselbar.
Ich kann nur empfehlen, sich den Film anzuschauen.
Er ist kurzweilig, pfiffig, gefühlvoll, traurig, überraschend.
Er lebt sowohl und vor allem durch die ungewöhnliche Handlung, die aber auf einer wahren Begebenheit beruht, und seine beiden Hauptdarsteller Carrey und McGregor.
Das Jim sehr wandelbar ist hat er schon in vielen Filmen bewiesen. So hat er zum Beispiel schon in der Truman Show u.a. Filmen bewiesen, dass er eben nicht nur Grimassen schneiden kann, sondern auch sonst ein begnadeter Schauspieler ist, der sich in jede Rolle reinversetzen kann. Auch McGregor ist einzigartig in der Rolle des sensiblen, sehr femininen Philipp, der aber nie als tuntige Schwuchtel rüberkommt, sondern sehr leise und weich, aber nie übertrieben darstellt.
Natürlich kommt auch dieser Film nicht ohne witzige situationskomische Szenen aus, aber gerade dass macht den Film so sympatisch und sehenswert.
Vor allem der Einfallsreichtum des Gauners Steven Russell (Jim) kennt keine Grenzen und lässt einen keine Minute zum Luftholen kommen.
Der echte Steven soll ja noch immer im Gefängnis sein mit besonderer Einzelhaft, wie ein Schwerverbrecher.
aber naja.
Einige Extras sind auch auf der DVD.
Also nochmal, der Film ist toll, seht ihn euch an, man kann ihn auch mehrfach ansehen.
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am 7. Oktober 2010
Der Film hebt sich in vielerlei Hinsicht von der Masse ab!

Jim Carrey in dieser Rolle, alleine diese Tatsache, hebt das ganze schon hervor.

Es ist ein Mix aus Drama, Tragik und Komoedie.

Den Film mit "Dumm und Duemmer" zu vergleichen bzw mit deren Lacher, ist absolut unsinnig.

Diese Geschichte ist so geschehen. Diesen beiden Herren gab es wirklich und die Tricks die hier gezeigt werden, wurden auch so (und sogar noch mehr) auch angewendet. Bitte doch einfach mal googeln; da findet man alles zu dem netten Herrn: Steven Russell!

Die wesentlichen Szenen, vor allem mit dem letzten Ausbruch des guten Mannes, sind genau so passiert und eben nicht verdreht oder uebertrieben (Klar, glaube das hier mancher Zuschauer nicht, weil eben viel zu abgedreht, um wahr zu sein, aber so ist es sehr oft mit der Realitaet!). Es wird eher manches weggelassen. So konnte Steven Russell noch ein weiteres Mal, nachdem sie ihn nach der "AIDS-Sache" wieder geschnappt haben, fluechten. Dann aber wurde er endgueltig inhaftiert!

Man sieht vielleicht nicht mehr genau hin, weil es das Ende des Filmes ist, aber da wird erwaehnt, was eben das kleine Skandaelchen daran ist, dass hier der Staats Texas bis auf s Mark blamiert wurde, das ganze so geschehen ist und diese unter dem guten Bush, und dieser entsprechend reagierte: 144 Jahre Strafe fuer Steven Russell! 23 h am Tag nur eingesperrt , ohne TV etc....1h fuer duschen, essen usw....- Charles Manson wird mehr Freiheiten haben (!!!), das ist doch nur noch pervers: der eine ist fuer zick Toetungen verantwortlich und der andere hat einigen Unternehmen Geld abgenommen!- Hier gibt absolut keine Relation von der Strafe zu den Taten!
Durch den Film gab und gibt es nun auch Bewegungen und Gruppen die sich fuer eine fruehzeitige ENtlassung von Russell stark machen, aber ich denke, da hat er sich den falschen Bundesstaat ausgesucht.

Ein Film der, wenn man genau hinschaut nicht nur ueberaus kritisch ist, sondern absolut weg vom Mainstream.
Auch wenn man oft genug ueber die uebertrieben Art und Weise diese Schwulenliebe lachen muss, so gibt es auch zahlreiche ernsthafte und sehr beruehrende Szenen....bei denen es sich aber eben um zwei Maenner handelt die hier fuer einander fuehlen. Und genau das wird das der zweitgrosse Grund neben dem ersten (:dem Filmtitel!! - Wer hat dies entscheiden? Jeden den ich kenne, wies darauf hin, dass er bisher dachte es handle sich um einen dieser AntiTabak Filme!) sein: die Amis (obwohl eine riesen Homosexuellenlobby) koennen immer noch nicht unverkrampft mit dem Thema umgehen. Somit war der Film dort, wie auch sonst, leider ein Flop.

Manche Stimmen sagen Jim Carrey quaelt sich hier, hat sich mit der Rolle uebernommen, laesst den Zuschauer stets merken, dass er das ganze sowieso nicht ernst nimmt etc.... natuerlich haette an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Ernsthaftigkeit dem Film bwz der Rolle von Jim Carrey gut getan. Und leider verfaellt Carrey allzu oft in seine alt bekannten
Grimassenszenerien, aber das wiederum vergisst man dann doch, denn alleine den Mut aufzubringen solch eine Rolle zu spielen, hat mehr als nur "etwas"!

Und Jim Carrey wird gewusst haben, auf was er sich einlaesst, schon waehrend der Dreharbeiten gab es scheinbar Probleme mit den Produzenten, weil sich kaum jemand finden liess, so dass Luc Besson einsprang und von Europa aus miteingriff. Leider versteht man da noch weniger warum solch ein Filmtitel gewaehlt wurde??!....dachten die Macher: " Der Film wird sowieso kein Erfolg (zumindest nach den ersten Probeauffuehrungen) und dann machen wir wenigstens noch ein Deal mit Philip Morris...?!?" Man weiss es nicht, aber letztendlich waren hier ja keine Amateure am Werk, ....und wiederum jeder Amateur wuesste, dass ein Film mit diesem Titel und solch einem Inhalt nur floppen kann.

Der Film an sich ist wie gesagt traurig, spritzig, witzig, manch leichte manch schwere Lacher. Er laesst einem nachdenken, mitfuehlen, sich aergern, staunen und auf jeden Fall beschaeftigt und unterhaelt er einem.

Carrey und McGregor spielen meiner Ansicht nach sehr gut. Bis auf eben die genannten Ausnahmen bei Carrey.

Manche Klischees werden hier leider bzw natuerlich auch und zu sehr bedient, aber auch dies verzeiht man dem Film.

Zu empfehlen! Rundum! Anschauen ...aber bitte nicht, wenn man "Dumm & Duemmer" erwartet bzw die Richtung! ;)

Viel Spass
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am 15. Oktober 2010
Das Schönste an 'I Love you Phillip Morris' ist glücklicherweise nicht sein Star-Aufgebot. Jim Carrey und Ewan McGregor spielen ihre Rollen als schwules Pärchen zwar herzerfrischend leichtfüßig und leidenschaftlich; aber die Highlights sind mehr das hohe Tempo sowie perfekte Taktung des Drehbuchs. Dass der Film auf einer echten Lebensgeschichte beruht, fällt zwar manchmal schwer zu glauben, so schamlos, und ausgebufft sind Russells Betrügereien.
Die skurrilen, witzigen, aber durch das Thema der Liebesgeschichte auch oft berührenden Bilder aus I Love You Phillip Morris erweichen jedes noch so heterosexuelle Herz. Man darf sich außerdem freuen, dass Komiker und Grimassenschneider Nummer eins Jim Carrey unerwarteterweise einmal nicht völlig abdreht und der Film nicht in puren Klamauk ausartet, sondern die Gratwanderung zwischen brüllend komischen Momenten und einer glaubhaften Lovestory locker schaukelt.
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am 16. September 2015
Ich musste diesen Film einfach mit in die Liste mit aufnehmen, auch wenn es hier mehr als nur eine Nuance ist. Ich war so überrascht, als ich diesen film mit diesen hochkarätigen Schauspielern fand. McGragor war zwar nie scheu (siehe "Die Bettlektüre") dennoch erwähnenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Dezember 2010
Die Autoren des bereits kleinen Kultfilms "Bad Santa" Glenn Ficarra und John Requa haben sich mit ihrem Regiedebüt eine so unglaubliche Geschichte ausgesucht, die so verrückt ist, dass sie eigentlich nur wahr sein kann.

"I Love You Phillip Morris" basiert auf einem Buch von Steve McVicker und handelt vom Leben eines gewissen Steven Russell, einem ganz normalen, höchst christlichen und glücklich verheirateten Familienmensch, der nach einem Autounfall zu einer bemerkenswerten Erkenntnis kommt: Er ist schwul. Plötzlich erkennt er, dass er die ganze Zeit eigentlich eine Lüge gelebt hat, woraufhin er sich dazu entscheidet, seine Homsexualität offen auszuleben. Von seinem beschaulichen und spießigen Vorstadtleben zieht er in das bunt-schillernde Miami Beach und lebt mit seinem neuen Liebhaber ein überaus flamboyantes Dasein. Dann bemerkt er, dass sein großspuriger Lebensstil nicht unbedingt leicht zu finanzieren ist und er wird zum Trickbetrüger, was ihn schließlich ins Gefängnis bringt. Dort lernt er Phillip Morris kennen und die beiden verlieben sich unsterblich. Doch Stevens Sucht, sich mit Gaunereien durchs Leben zu betrügen, steht ihrem Glück im Wege.

Kein großes Studio wollte diesen Film machen, daher wurde er unabhängig und mit größtenteils europäischen Geldern (hauptsächlich von Luc Besson) finanziert. Ganz klar, Homosexualität ist immer noch ein verpöntes Thema in den Medien und "I Love You Phillip Morris" ist in seiner Darstellung teils schon etwas krass. Es gibt schon so manche Sprüche und Aktionen, die auch in einem Film mit heterosexuellen Paaren gewagt wären. Doch es ist den Machern und den Darstellern, allen voran den großartigen Hauptdarstellern Jim Carrey und Ewan McGregor zu verdanken, dass der Film nie zur Farce verkommt, sondern stets aufrichtig mit dem Thema umgeht. Die Gags gehen schon teils unter die Gürtellinie, aber nie auf die billige, abgestandene Tour.

Dieser Film erzählt eine echte Geschichte mit ausgearbeiteten Charakteren, es gibt einiges zu lachen, aber auch emotionale, jedoch nie melodramatische Momente (auch wenn es einmal kurz den Anschein hat). Interessierte Zuschauer sollten also gewarnt sein, dass "I Love You Phillip Morris" nicht der größte Schenkelklopfer ist. Jedoch überzeugt der Film trotz kleiner Schwächen dank seines gutherzigen und aufrichtigen Tons und überrascht zusätzlich mit einigen raffinierten Plotentwicklungen.

Herzstück des Films ist allerdings Jim Carrey, der, wie jetzt schon häufig bewiesen hat, nicht nur einer der begnadetsten Komiker ist, sondern durchaus über eine bemerkenswerte und außergewöhnliche schauspielerische Bandbreite verfügt. Er hebt die Qualität des Films wirklich spürbar an, es macht einfach Spaß ihm zuzusehen, man spürt deutlich seine Begeisterung für diese sehr wagemutige Rolle. Er beherrscht die witzigen Momente und eben auch die emotionaleren, wobei seine Performance stets eine große Wärme (keine Doppeldeutigkeit beabsichtigt) ausstrahlt. Ewan McGregor, ebenfalls einer der besten und vielseitigsten Akteure seiner Generation, der wahrhaftig keine wagemutigen Rollen scheut, liefert eine tolle, wahnsinnig charmante Darstellung.

"I Love You Phillip Morris" ist wohl am ehesten denen zu empfehlen, die etwas abseits des Mainstreams orientiert sind. Wer eine Jim Carrey Komödie wie "Ace Ventura" erwartet oder Angst vor der Thematik hat, ist sicher fehl am Platz. Wer sich darauf einlässt, erwartet eine warmherzige, aber dennoch wagemutige Komödie mit einer der besten Leistungen in Carreys Karriere.

Das Bonusmaterial der DVD bzw. Blu-Ray ist größtenteils eher enttäuschend. Es gibt ein elfminütiges Making-Of, das leider absolute Standardware ist und aus den üblichen gegenseiten Lobeshymnen und einigen Eindrücken vom Set besteht. Interessanter ist da eine 30-minütige Pressekonferenz, die beim Filmfestival von Cannes stattfand und einige interessante Einblicke liefert. Die drei restlichen Interviews sind dann wieder nicht so toll, sie sind recht kurz und einige Ausschnitte davon sind bereits im Making-Of zu sehen. Ein Wendecover gibt es nicht.
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TOP 500 REZENSENTam 31. August 2012
Nach einem Verkehrsunfall beschließt der Familienvater Steven Russell, dass er keine Lust mehr hat, eine Lüge zu leben. Er will sich endlich outen. Gleichzeitig beginnt er über seine Verhältnisse zu leben, und da er sich das nicht leisten kann, wird er zum Betrüger und landet im Gefängnis. Im Knast lernt er den ebenfalls schwulen Phillip Morris kennen, verliebt sich und beschließt, nachdem sie aus dem Gefängnis raus sind, endlich ehrlich zu werden. Zunächst aber, will er noch einen richtig großen Coup landen, um Philipp das Leben zu ermöglichen, dass dieser seiner Meinung nach verdient.

Der Film basiert auf (Motiven?) der Lebensgeschichte von Steven Jay Russell, der sich einen Namen als Trickbetrüger und Hochstapler machte. Vielleicht hatte ich mir zu viel von diesem Film erwartet. Ich hatte mir eine realistische, schwule Liebesgeschichte mit intelligenten Betrügereien erhofft. Stattdessen bekam ich Klamauk und Grimassen ziehen, gewürzt mit Klischees bis zum Abwinken. Jim Carrey ging mir unglaublich auf die Nerven. Seine Aktionen sind teilweise so peinlich, dass man es kaum erträgt und man fragt sich, was Philipp an diesem Typen findet. Philipp lässt sich in die Rolle der braven Hausfrau abdrängen und bedient wie auch Steven sämtliche Schwulenklischees. Ich kenne einige Schwule und die verhalten sich definitiv nicht so überdreht und tuntig. Jim Carrey ist für mich eine klare Fehlbesetzung, der das Thema übel durch den Kakao zieht. Schade, Schade, Schade.
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am 20. Januar 2016
Also ich finde die Rollen in denen beide Mega Schaupieler reingeschlüpft sind einfach grandios. Geil gespielt. Nette Unterhaltung. Top Unterhaltung
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am 31. Mai 2013
Dieser Film ist eine erstklassige Komödie ala "Catch Me If You Can". Nach einer wahren Geschichte über einen homosexuellen Verbrecher, der in verschiedene Persönlichkeiten schlüpft und sich mit kleinen und etwas größeren Gaunereien durchs Leben schummelt und dabei nach der Liebe seines Lebens sucht. Bei diesem Film muss man lachen und weinen.

Er ist allerdings nichts für kleine Kinder oder Menschen die mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen nicht klar kommen. Auch Menschen, die sich nur "hochwertige" Filme ansehen, sollten die Finger davon lassen.
Allen anderen kann ich diesen Film nur wärmstens empfehlen. Sie werden lachen, sie werden weinen und sie werden diesen Film bestimmt nie vergessen.
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