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1.448 von 1.671 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Büchse der Pandora - wehe wenn sie geöffnet wird...,
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (Limited Edition im Schuber) [Blu-ray] (Blu-ray)
UPDATED!Die Rezension gliedert sich in folgende Teile: ÜBERBLICK - REVIEW DER AVATAR VANILLA-BLU-RAY - REVIEW DER EXTENDED EDITION BLU-RAY - REVIEW DER 3D BLU-RAY (coming soon!) ÜBERBLICK Avatar. Ein Wort, ein Film - und Emotionen schlagen hoch. Normalerweise würde ich keine Rezension zu einem Produkt verfassen, dass noch nicht erschienen ist, in diesem Fall die deutsche Blu-ray zu Avatar. Da es jedoch scheinbar unerheblich ist, und sich "Five Star-vatars" (Na`vi) hier mit "Unter-Null-Rebellen" (RDA) um "die Herrschaft über Pandora" schon fast prügeln - und somit den Film praktisch nachspielen, ohne es wahrscheinlich zu wollen - möchte auch ich die Gelegenheit ergreifen, etwas zu schreiben. Die Veröffentlichungen: Die am 23. April weltweit zeitgleich erscheinende Fassung enthält ledglich den Film in seiner herkömmlichen 2D-Version. Extras, sowie erweiterte Szenen u. ä. wird man vergeblich suchen. Das extensive Bonusmaterial und das mit Spannung erwartete Extended-Material spart sich Fox für eine Special-Edition auf, die am 15. November erschienen ist. Auch diese Combo enthält nicht die 3D-Version für den Heimsektor, der mittels 3D-fähigen Blu-ray-Playern im Zusammenspiel mit kompatiblen LED- bzw. Plasmaschirmen und Brillen ein möglichst kinonahes "Mittendrin"-Erlebniss zu Hause bietet. Diese Variante wird exklusiv von einem japanischen Elektronikhersteller vertrieben und ist zum Leidwesen des größten Teils der Fans leider abhängig vom Kauf eines Artikels einer festgelegten Produktpalette. Sei es ein Flachschirm oder ein Abspielgerät. Dieser exklusive Deal beläuft sich scheinbar auf eine wahnwitzige Laufzeit von ein bis zwei Jahren. Etwas, das dem zarten Pflänzchen "3D im Wohnzimmer" großen Schaden zufügen wird. Avatar 3D wäre der Durchbruch für die Branche gewesen... REVIEW DER VANILLA-BLU-RAY Zunächst einmal: Die Scheibe kommt, wie vermutet, ohne Extras. Menü und Film, das ist alles. Fox-typisch wird das AVC-Encoding, Bildformat 1,78:1 (zum Vergleich: Kino 2:35:1, BD Open Matte!), verwendet, und tatsächlich bewegen sich die Bitraten auf einem unglaublich hohen Niveau. Ist man von den Disney-Pixar-Blu-rays schon ein fantastisches Bild gewohnt, so wird man bei "Avatar", der filmbedingt weitaus mehr an Detailvielfalt zu bieten hat, schier erschlagen. Ein unfassbar, glasklares Bild, samt grandiosem Schwarzwert, tollen Kontrasten und unglaublich vielen Farbnuancen bietet sich auf dem Flachschirm, so dass man immer wieder versucht ist, zu pausieren, um sich die volle Bandbreite pandorianischer Dschungeldetails im stehenden Bild staunend anzusehen. Die fluoreszierende Fauna und Flora bei Nacht... die fliegenden Berge... ein Hammer! Auch die Na`vi, allem voran Neytiri...da fehlen einem wirklich die Worte. Ein absolute bewundernswerte Referenzqualität! Soundtechnisch fantastisch. Tolle Abmischung der deutschen Spur, unglaubliche Dynamik und viele differnziert wahrnehmbare Nuancen. Die Originalspur erscheint mir, und das ist ja erfahrungsgemäss meist der Fall, sogar noch besser, druckvoller. Gerade bei den Actionsequenzen am Ende haut es einem das Blech unterm Allerwertesten weg! Fazit der Scheibe: Genau dafür wurde die Blu-ray gemacht. Don`t look further, Avatar haut alles wech. Cameron und Konsorten haben nicht übertrieben, als sie von der bestmöglichen Bildqualität geredet haben. Ich glaube, mehr ist in der Beziehung bei FullHD nicht möglich. Alles, was nachfolgend erscheint, wird sich an dieser absoluten Referenz messen müssen. Die Scheibe verfügt über kein Wendecover, die vorliegende Version mit limitiertem Glanzschuber lässt sich umdrehen - gleiches Motiv wie Front, nur ohne FSK-Logo. REVIEW DER EXTENDED EDITION BLU-RAY Die Extended Edition teilt sich in drei Discs auf. Auf der ersten Disc sind drei Filmversionen enthalten - die normale, die Special Edition- und die Extended Edition-Variante. Die Special Edition enthält 8 Minuten zusätzliches Material, die Extended (mit den 8 Minuten der SE) 16 Minuten. Die neuen Szenen können praktischerweise direkt angewählt werde und sind via Branching nahtlos in den Hauptfilm eingebunden. Die Bild-und Tonqualität ist nach wie vor unschlagbar. Trotz der zusätzlichen Minuten und dem Runterfahren der Kompression der deutschen DTS-Spur gibt es keine sichtbare (und hörbare) Verschlechterung. Im Gegenteil - der Film wurde noch einmal enkodiert, und das Bild scheint sogar eine Spur schöner zu sein. Die unkomprimierte englische Tonspur ist selbstverständlich die bessere Alternative, wie so oft. Leider gibt es keinen Audiokommentar von Cameron, das ist aber auch der einzige Wehrmutstropfen, ansonsten... Disc Zwei enthält etwa 45 Minuten entfernter Szenen, die sich in unterschiedlichen Produktionsstadien befinden. Hinzu kommt ein 100-minütiges, vierteiliges Making-Of, dass erschöpfend viele Informationen über den gesamten Ablauf, die Planung, den Dreh und die Nachbearbeitung bietet. Wunderbar, unterhaltsam und sehr faszinierend. Darüber hinaus gibt es noch ein 20-minütiges Extra, dass sich mit Cameron's Einsatz, einen geldträchtigen Staudamm im Regenwald zu verhindern, dreht, und so gewaltige Parallelen zu den fiktiven Vorkomnissen auf Pandora aufwirft. Zum Schluß gibt es noch eine Auswahl von 14 Produktionsmaterialclips, die zum Beispiel Prototypenarbeit, Casting, etc. zeigen. Der gesamte Content kommt untertitelt und in HD. Disc Drei hält 17 verschiedene "Deconstruction"-Szenen bereit, die den Szenenaufbau in verschiedenen Produktionsphasen, die in parallelen Videostreams laufen und per Knopfdruck gewechselt werden können, aufzeigen. Als nächstes gibt 17 weitere Making-Of-Clips, deren Inhalte schon teilweise im großen Making-Of von Disc Zwei verwertet wurden. Dennoch bieten diese Clips zusätzliche Informationen. Den Abschluß bildet das Avatar-Archiv, dass nahezu 700 in Themen unterteilte Produktionsartworks zeigt, Drehbuch, die Enzyklopädie Pandorapedia, Trailer, Na`vi-Gesang-Texte, und so weiter bereithält. Insgesamt kann man diese Version als ultimative Variante für den Avatar-Fan werten. Eine fantastische Veröffentlichung eines fantastischen Films. Die deutsche Extended Edition kommt in einem doppelten Schuber, bestehend aus äusserem Holochrom-O-Ring, der über einen zusätzlichen Schuber, in dem sich die Amaray-(Standard)Hülle befindet, die seitlich eingeschoben wird. Die Schuber haben keine FSK-Freigabe-Logos, lediglich das Cover der Blu-ray wurde damit frontal bedruckt. Macht sich sehr schön im Regal. 3D-BLU-RAY Bald.... DER FILM Nun zum Film und den resultierenden polarisierenden Reaktionen... Zur Geschichte: Auf dem weit entfernten Mond Pandora entbrennt ein Kampf zwischen den eindringenden Menschen und den Eingeborenen. Wie immer in der Eroberungshistorie des Menschen geht es um die Wahrung wirtschaftlicher Interessen - der Mond und die Lebensformen darauf spielen keine grosse Rolle. Erst als der querschnittsgelähmte Ex-Marine Jake Sully eintrifft, um dort den Platz seines ermordeten Bruders im milliardenschweren Avatarprogramm einzunehmen, wendet sich das Blatt. Konzipiert, um mit den eingeborenen Na`vi zu verhandeln, wird für Jake dieses Programm, welches ihm erlaubt, seinen Geist in einen speziell gezüchteten Alien-Mensch-Hybriden, einem Avatar, zu transferieren, lebensverändernd. Er kann so wieder laufen, und wie das Schicksal es will, verliebt er sich in die Eingeborenen-Prinzessin Neytiri und die fremde Umwelt. Als das übermächtige Militär eingreift, um den Wiederstand der Na`vi zu brechen, muss sich Jake entscheiden... Avatar rein objektiv zu bewerten, ist eine schier unlösbare Aufgabe. Der Film funktioniert, und so ist er konzipiert, auf einer rein subjektiven, emotional vereinnahmenden Ebene. Revolutionäre 3-D-Animation hin oder her...ohne Seele (siehe Transformers 2, und noch eher 2012) funktioniert nichts. Cameron drückt in dem Film verschiedene "Emotionsknöpfe". Entweder man spricht darauf an, oder eben nicht, woraus sich dann ohne Umschweife die Situation zwischen Fans und Hassern erklärt. Jeder Mensch ist individuell gepolt. Scheinbar jedoch, wenn man sich Besucherzahlen und die unglaublich hohe Positivquote begeisterter Menschen ansieht, hat Cameron wohl einen mehrheitlichen Nerv getroffen. Alleine an schönen Bildern kann es nicht liegen, das Heerscharen in die Kinos drängen,und sich den Science-Fiction-Fantasystreifen oft sogar mehrfach ansehen. Nein, der Film trifft die Zuschauer in seiner Kombination aus fotorealistischen Bildern einer wunderschönen Welt, einer zugegeben simplen, aber dennoch mitreissenden Geschichte, liebenswerten Charakteren und einer Botschaft mitten ins Herz. Avatar besitzt einfach eine Seele. Anders lässt es sich nicht ausdrücken. Die technische Perfektion der Protagnisten hilft Avatar und somit dem Zuschauer ungemein, in seine digitalen Figuren, hauptsächlich Jake und Neytiri, Emotionen zu investieren. Und dafür bekommt der Zuschauer auch jede Menge zurück. Man mag Cameron vorwerfen wollen, dass er sich einfacher, jedoch effektiver Erzähltechniken bedient, um diesen emotionalen Impact manipulativ zu erreichen. Aber so einfach kann man dieses Phänomen nicht abtun. Ich selbst habe den Film dreimal innerhalb von drei Wochen gesehen, und bin nach wie vor begeistert und tief bewegt. Mich hat es berührt und verzaubert. Etwas, was Filme seit Jahren nicht mehr passiert ist, hat Avatar geschafft. Ich möchte nicht allzuviel verraten, aber es gibt einige hochemotionale Momente, die mir und auch vielen anderen die Tränen in die Augen schiessen lassen, egal ob vor Freude oder Leid. Und das hat nichts mit Kitsch oder Schmuh zu tun, auf so etwas springe ich im Normalfall überhaupt nicht an. Eine Meisterleistung von James Cameron, dass bei mir ausgelöst zu haben. Hinzu kommt tatsächlich die auf mich sehr wirkungsvolle und eindringliche Warnung vor dem Raubbau an unserem Planeten, der Zerstörung unserer Umwelt. Wenn Hauptfigur Jake seniert: "Sie haben unsere Mutter getötet" - sprich Gaia, den Geist der Erde, dann steigt der Wasserpegel in den Augen doch gewaltig, und noch sehr viel später, wenn der Film längst zuende ist, macht diese Aussage betroffen. Wer da vom Holzhammer spricht, sollte sich mal über die globale Situation im Klaren sein. Neben den schönen und höchst eindrucksvollen Bildern hat mir auch die sehr zu den Szenen passende Musik von James Horner gefallen. So mögen viele Motive früherer seiner Soundtracks enthalten sein, aber im Zusammenspiel mit dem, was da abläuft, ist es wunderbar. Update Februar: Ich möchte noch erwähnen, dass nach nunmehr drei Wochen, nachdem ich Avatar das letzte Mal gesehen habe, sich rein gar nichts an meinem Eindruck geändert hat, was zumindestens in meinem Fall belegt, dass Avatar über eine unglaubliche und extrem wirksame Nachhaltigkeit verfügt. Immer noch bin ich sehr beindruckt - ein Novum - kein Film (und ich habe viele gesehen!) war bis jetzt in der Lage, über solch einen Zeitraum hinaus, seine Wirkung so zu bewahren. Auch in meiner Arbeit als Künstlerin, hauptsächlich tätig im digitalen Bereich, bei der ich mit verschiedensten 2D - und 3D-Applikationen arbeite, bin ich designmässig und in kreativen Aspekten diverser Bild- und Charakter-Umsetzungen positiv beinflusst worden, was für mich bedeutet, dass mein künstlerischer Horizont, der schon nicht gerade eingeengt war, nochmals erweitert wurde. Das soll schon was heissen. Update November: Noch immer hat Avatar nichts von seiner Faszination eingebüßt. Das gesamte Kinojahr 2010 hat nicht dazu beigetragen, Avatar vom Sockel der technischen Perfektion, gekoppelt mit emotionaler Verbundenheit, zu stürzen. Schlusswort: Selbstverständlich ist dies, wie bereits erwähnt, eine rein subjektive Bewertung. Ich kann nachvollziehen, dass jemand mit dem Film nichts anfangen kann, aber man sollte zumindestens fair bleiben, und nicht vor lauter Negativbewusstsein dümmliche und stets wiederlegbare Thesen aus dem Troll-Ärmel schütteln, die so rasch wieder demontiert werden können, wie sie gedankenlos verfasst wurden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
787 von 935 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
15. April Avatar - Ich habe die Blu-Ray Version gesehen!,
Von A. L. (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (Limited Edition im Schuber) [Blu-ray] (Blu-ray)
Bevor jetzt Fragen auftauchen, wie dies möglich ist, eine Blu-Ray so früh vor dem Release zu sehen und dies auch noch legal. Möchte ich mich kurz fassen. Ja dies ist möglich! Ich habe dies zuerst auch nicht geglaubt, aber Fehler machen ist menschlich, deshalb hat mir ein DVD Mietversand die Blu-Ray wohl zu früh ausgeliehen. Am 15. April hielt ich die Blu-Ray in den Händen.Für all Diejenigen, welche gespannt auf die Qualität und den Film auf Blu-Ray warten, möchte ich euch als einer der Ersten eine Rezession über die Blu-Ray Qualität vorn weg geben. Fakten mit Fakten ohne Spekulation, wie es in vielen anderen Kommentare zu diesem Blu-Ray bereits gibt. Vielleicht noch kurz vornweg. --> Der Blu-Ray habe ich mir auf meinem 50" Full HD Plasma von Samsung (PS50B850) angesehen. Dieses Modell ist mit seiner Plasmatechnologie für auserordentliche Bildqualitätswiedergabe bekannt. Der Kontrast betrug 3'000'000:1 (dynamisch). Als Player verwendete ich meine Sony PS3 Slim Version, neuste Softwareversion. Blu-Ray Menu: Nach gewohntem Hinweis zu Altersbeschränkung und gesetzlichen Bestimmungen, kommt anschliessend direkt ins Menu. Keine lästige Werbungen im Voraus. Zum ersten Mal erblickt man im Hintergrund das lang ersehnte Pandora wieder und Ausschnitte aus dem Film. Und dies in einer Qualität und Farbenpracht, die micht bereits dort schon umhaute. Das Menu selber gestaltet sich allerdings eher schlicht. Ganz links den Link "Film Starten", dann kommen die Ton Einstellungen mit dem Untermenu, wo man die Sprache sowie die Untertitelsprache auswählen kann. Wie so oft, kommt man nur in englischer Sprache zum Genuss von DTS HD. Die restlichen Sprachen, somit auch die deutsche Sprachsynchronisation muss sich mit DTS begnügen. Im Dritten Menu kann man Filmkapitel durchsuchen und auswählen. Zusatzmaterial und Specials gibt es auf der normalen Verkaufsversion keine! Da muss man wohl zur Limited Edition greifen. Fazit, eher mageres Menu, erfüllt aber vollständig seinem Zweck. Da der Film sowieso sehr lange dauert, muss man sich schliesslich nicht auch noch stundenlang im Menu aufhalten ;-) Der Film: Bildqualität & Sound Das berühmte Twenty Century Fox Intro. Hier ist mir bereits das erste Mal aufgefallen, dass es den Machern der Blu-Ray wohl wirklich wichtig war, die Bildqualität der bisherigen Blu Rays in den Schatten zu stellen. Ich habe schon gegen die 70 Blu-Ray Filme gesehen und in keinem war dieses Intro von Twenty Century Fox so dermassen scharf und farbenfroh. Doch dann beginnt der Film. Gewohnt wie schon oft im Kino gesehen ... aber in einer Qualität, wie sie nicht einmal im Kino gezeigt wurde. Noch nie hatte ich ein solch gestochen scharfes Blu-Ray Bild auf meinen Fernseher gezaubert bekommen. Gerade die Bilder vom Weltraum, wo sie nach Pandora fliegen und die Kamera entlang des Raumschiffes fährt sind schlichtweg atemberaubend. Gestochen scharf wie mit einer 20 Megapixelkamera geschossen. Eine Farbenpracht die ich noch nie gsehen habe. Un das schöne ist, das Bildformat wurde so angepasst, dass es auf einem 16:10 Fernseher Bildschirmfüllend ist! Pandora ohne schwarze Balken geniessen! Auch in Pandora angekommen geht das Bildspektakel weiter. Die Personen sind gestochen scharf, die Landschften traumhaft, wie ich sie noch nie auf einer Blu-Ray erleben durfte. Der Sound habe ich auf DTS Deutsch getestet, da mein Receiver kein DTS HD encodieren kann. Vom Sound darf man gewohnte DTS Qualität erwarten. Klarer Sound und richtig Wrums auf einer richtigen Soundanlage, nicht mehr und nicht weniger. Dennoch für jeden Filmenthusiasten mit Garantie 100% zufriedenstellend. Diese geniale Bildqualität nimmt während des Filmes keine Promille ab. Da merkt man richtig, welche moderne Technik dahinter steckt. Das Bild ist auf jeden Fall noch einmal um einiges Schärfer als im Kino! So etwas habe ich noch nie gesehen! Der Film war eine einzige Augenweide. Kein 3D ... tut nicht weh! Im Kino habe ich mir den Film zwei Mal auf 3D angeschaut. Ich war überwältigt. So konnte ich mir zu dieser Zeit nicht vorstellen Avatar jemals in 2D anzuschauen. Mit dieser Blu-Ray wurde ich eines besseren belehrt. Avatar lebt mit seiner genialen Bildqualität auch zu Hause in 2D weiter. Für mich kompensiert die geniale Bildqualität vollständig den fehlenden 3D Effekt. Fazit: Kurz und bündig. Avatar ist was die Bildqualität anbelangt ungeschlagen und stellt alles bisherige weit hinter sich. Freut euch auf die neue Referenz Blu-Ray des Jahres. Auch wer Avatar nicht mag und einen Blu-Ray Player sein eigen nennt, soll sich trotzdem Avatar kaufen. Die Bildqualität kompensiert einfach alles. Zumal man denn Freunden auch mal gut zeigen kann, was eigentlich im eigenen Fernseher steckt. Der Inhalt des Filmes wurde nun weiss Gott schon genug kommetiert. Deshalb habe ich ihn gleich ganz weg gelassen. --> Avatar hält auf der Blu-Ray auch den höchsten Bilderwartungen stande. Meine Empfehlung: Gemütlicher Abend, guter Fernseher, Pop Corn und einfach nur geniessen. Fragen bitte kommetieren. Werde diese gerne beantworten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
226 von 285 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ich sehe dich,
Von Shutterfly (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (DVD)
Kalt, oberschlau, desillusioniert, herzlos und ohne Seele.Keine Angst, das ist nicht die Rezension zu "Avatar", sondern meine persönliche Meinung über die 1-Sternerezensionen zu diesem Film (diejenigen, die sich auf den Inhalt beziehen). Vielleicht ist das Thema nicht neu, aber da es alle Jahre mal wieder aufgelegt werden muss, sagt mir, dass es wohl auch verdammt nötig ist! James Cameron ist kein Roland Emmerich, der die Welt erst in Schutt und Asche legt und dann April, April ruft. Nein. Bei Cameron ist unser Planet nicht mehr blau und grün sondern wohl nur noch Sondermüll. Wo in den Blockbustern "The day after tomorrow" und "Independence Day" die unsägliche These propagiert wird: Wir (die Amis) retten den doofen Rest der Welt, kritisiert Cameron unverhohlen die Menschheit per se, die den Ast absägt, auf dem sie sitzt. Aber zum Glück für sie (uns) gibt es ja noch andere Sonnensysteme, Planeten und Monde, auf denen man den Raubbau fortsetzen kann. Hier ist es der Mond Pandora, der für die Menschen zwar eine giftige Atmosphäre besitzt, aber dafür jede Menge eines dringend notwendigen Minerals, das auf der Erde locker mal ein paar Millionen pro Kilo abwirft. Wer würde dafür nicht über Leichen gehen? Nun gut. Einfach gestrickte Leute werden darüber einfach lachen, sie werden nörgeln: das hatten wir alles schon mal, nur anders. Sie konnten hellsehen, und wussten, wie der Film ausgeht. Sie kritisieren die Öko-Botschaft, die immer so einen Hauch von Müsli und Birkenstock hat. Sie gehen konform mit den geldgeilen Konzernbossen, die die blauen Affen in ihren Bäumen verachten, und denen nichts, absolut nichts mehr heilig ist. Mir persönlich sind des öfteren die Tränen in die Augen geschossen, gerade weil ich diese wunderbare Parabel auf unsere Welt verstanden habe und sie nicht als "schon mal alles da gewesen, gähn!", abtue. Da war auch noch eine ganz andere, verstecktere Kritik: "Wenn du etwas haben willst, dann mach dir den Besitzer zum Feind und erkläre hinterher, er habe dich angegriffen und du musst dich gegen Terrorismus verteidigen." Klingt bekannt? Sollte es auch. Ich habe mich selten so verzaubern lassen, wie durch die Fauna und Flora von Pandora, durch die großen, schönen Katzenmenschen, die einfach nur so sind, wie der Mensch sein sollte: im Einklang. Sie wollen nichts, absolut nichts von uns. Keinen Starbucks-Kaffee, keine 501-Levis, sie brauchen keine Schulen und auch keine Medizin. Nichts, was sie nicht selbst hätten. Ich habe Jake am Ende irgendwie beneidet. Namaste. Ich sehe dich und erkenne deinen Geist an. DAS zeugt von Respekt vor der Seele. Die ganze Abscheu kulminiert am Ende in der Frage: "Wie konnten Sie Ihre Rasse so verraten?" Vielleicht, weil Jake Sully eine bessere gefunden hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
DVD Fantasyfilm,
Von Randolfus "Randy" (Graz, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (DVD)
Mittlerweile ein Muss für Freunde dieses Genres. Sehr gute Aufmachung, spannend und sicherlich öfters zum Ansehen. Haben es nicht bereut diesen Film zu kaufen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Imperialismuskritik in bezaubernden Traumwelten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (DVD)
Nach "Vom Winde verweht" (1939) und Bambi (1942) steht James Cameron mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" (2009) und "Titanic" (1997) gleich zweimal in den oberen Top 10 der inflationsbereinigte Liste der weltweit erfolgreichsten Filme aller Zeiten.Für mich selbst sind Platzierungen in solchen Ranglisten eher ein Grund, mich abstinent zu verhalten - unter den ersten 100 finden sich nur wenige Filme, die ich zu ihrer Zeit gut fand, und höchstens eine Hand voll, die ich mir heute freiwillig noch mal anschauen würde. Zudem gehen immer mehr Menschen nicht mehr so gerne in Popcorn-Schnellimbisse, insbesondere, seit man für vergleichsweise wenig Geld sehr anständige Heimkinos einrichten kann, in welchen Filme ungestört und in hochwertiger Qualität genossen werden können. Nun schreibe ich hier eine nicht gerade dringend benötigte Rezension - in gut 1100 Rezensionen dürfte es Weniges geben, was noch nicht gesagt worden ist - für genau diejenigen, die ebenfalls nicht in jeden Mainstream-Film rennen und sich überlegen, ob man sich das antun muss. Die Erwartungshaltung war auch bei mir sicher nicht allzu hoch, als unser Beamer dieser Tage "Avatar" auf die Leinwand warf. Aber - um es vorwegzunehmen - man muss ohne jeden Zweifel bekennen, dass dieser Film Außergewöhnliches bieten kann und somit auch bei erfahrenen Film-Genießern in den Schrank gehört - zumindest, wenn er denn erst mal bezahlbar werden sollte. Das liegt sicher nicht an der Story, die aus zahllosen Standard-Geschichten über Ausbeutung und Befreiung zusammengestrickt worden ist und deren eingebaute Liebesgeschichte auch wenig enthält, was man nicht bereits unzählige Male gesehen hätte. Jake (Sam Worthington, 33) wird als querschnittgelähmter Söldner einer US-ähnlichen, rücksichtlosen Ausbeutermacht auf den rohstoffreichen Planeten Pandora versetzt. Man hatte nämlich mit viel Aufwand einen fernsteuerbaren Körper - einen Avatar - erstellt, um mit den Eingeborenen Na'vi einen vertrauensvollen Kontakt herzustellen. Dieser Körper war exakt auf Jakes gefallenen Bruder zugeschnitten. Nun blieb Jake der Einzige, mit dem der Avatar noch einsetzbar war. Wie üblich in diesen Geschichten gibt es zwei Interessengruppen. Das Militär will die Bewohner in bewährter US-Manier in die ewigen Jagdgründe bomben. Einige Wissenschaftler hingegen, die auch das Avatar-Projekt betreuen, hoffen, auf dem Verhandlungsweg einen Kompromiss zu erzielen. Unter ihnen befindet sich übrigens die Alien-erfahrene Sigourney Weaver (60), die als erster weiblicher Actionstar der Kinogeschichte gilt. Hier beginnt eigentlich erst das, was diesen Film heraushebt. Jake wird bei einer Expedition von der Gruppe getrennt und muss im Dschungel von der Na'vi Neytiri (Zoë Saldaña, 31) gerettet und schließlich auch mit der Kultur der Bewohner vertraut gemacht. Natürlich kommt man sich näher... Im letzten Drittel wird es noch trivialer: Natürlich bomben die Betonköpfe des (US?-)Militärs den heiligen Baum der Na'vi, doch Jake kann das Vertrauen der Eingeborenen gewinnen und führt sie in den Krieg mit den Ausbeutern. George Lucas' Ewoks lassen grüßen, und nicht nur die. Nun mag sich zu Recht mancher fragen, was überhaupt an dem Film bemerkenswert sein könnte. Da wäre zunächst mal die Dschungelgeschichte mit den Na'vi, die sich schon selbst ein wenig von den erwähnten Ewoks abheben, und zwar nicht nur durch ihre grazile Schönheit, sondern auch durch ihre überlegene Biologie und ihre stellar überlegenen Fähigkeiten. Cameron verstößt sozusagen gegen die "political correctness", nach welcher gefälligst alle Untermenschen - also alle no-wasps [1] - primitiver sein müssen als gestandene Amerikaner. Tatsächlich zeigt Cameron eine eindeutig überlegene Kultur, ein überlegenes Sozialwesen und eine nachhaltige Integration der Na'vi in die Fauna und Flora ihres Planeten. Alles Errungenschaften, welche die menschliche Art wohl nie erlangen dürfte. Damit verbunden ist eine grandiose, traumhafte und fantastische Natur, deren Schönheit und Vielfalt noch eindrücklicher als unsere eigene, an sich schon wunderbare Natur verdeutlicht und erlebbar macht, dass die Technik-Kultur des modernen Menschen ein fataler Irrweg, wenn nicht sogar die Vorentscheidung zur Selbstzerstörung der Art darstellt. Selten wird dies in einem Film so erlebbar und offensichtlich, wobei eine besondere Qualität darin liegt, dass es für JEDEN fühlbar wird, unabhängig von seiner vorherigen Einstellung, Ausbildung, Intelligenz oder Empathie. Prototyp für den so erfahrbaren Wertewandel ist gerade Jake. Trotz schwerer körperlicher Behinderung kommt er als 150%iger und mit "leerem Kopf" nach Pandora, um dann durch die Erfahrungen und Erlebnisse des Mittelteils zum entschlossenen Vertreiber der US-Imperialisten zu reifen. Hier unterscheidet sich dieser Film auch völlig von den zahlreichen Produkten, die letztlich doch immer wieder die kranke US-"Kultur" verteidigen und - darin verpackt - die Einzigartigkeit des (weißen) Menschen als "Krone der Schöpfung". In "Avatar" kann und wird (fast) jeder begreifen, dass es nicht nur im Film anders ist, sondern eigentlich auch nach jeder vernünftigen Abschätzung anders sein muss. Die künstlerische Umsetzung dieses Mittelteils kann man nicht anders als grandios bezeichnen. Natürlich mit der Einschränkung, dass man selbst offen für moderne Kunst in Bild und Ton sein sollte. Leider habe ich den Film nur in 2D gesehen, aber es gehört nicht viel Fantasie dazu, zu erkennen, dass die Aufnahmen in 3D unglaublich schön sein müssen. Mich hat dieser Film zum späten Cameron-Fan gemacht. Er versteht es, mit "Avatar" wie kaum ein Zweiter, die Massen anzusprechen und zu begeistern. Dabei verkauft er Fantasie, Gefühl und Kunst in einer Eindringlichkeit, wie man es in Mainstream-Filmen eher selten erleben dürfte. Und schließlich lockt er die Massen in ein subtiles, aber nachwirkendes Lehrstück über richtige und falsche Wege, über echte und falsche Kulturen, über das Überleben der Arten und die dafür unverzichtbare Ethik. film-jury 5* A0937 15.4.2012eg Genre: Action | Abenteuer | Fantasy | Sci-Fi [1] wasp - White Anglo-Saxon Protestant Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
161 Min. STAUNEN PUR!!!...,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (DVD)
So was hat noch keiner zuvor gesehen!!! Dieser Film reißt einen visuell mit! Man sieht ihn nicht nur an, nein man erlebt ihn - vor allem, wenn man ihn sich im Kino via 3D einverleibt! Ich denke aber, dass einen der Film auch schon in 2D vom Hocker haut; außerdem kommen nicht alle Zuschauer unbedingt mit der 3D-Optik zurecht - ist etwas Gewöhnungssache, dies sei noch erwähnt.Primäre Eindrücke: Der Film ist für mich eine absolut perfekte Mischung aus Science-Fiction und Fantasy, wie es sie zuvor noch nicht gegeben hat! Noch nie, in meinem bisherigen Film-Leben, habe ich einen "bildlich" effektvolleren Film ERLEBT! Der Film ist ein wahrer Rausch an Eindrücken! Vor allem die Welt der Na'vi nimmt einen in den Bann und in 3D hat man das Gefühl als laufe man direkt hindurch... Man denkt alle paar Minuten: "OK cool, aber noch mehr kann nun wirklich nicht mehr kommen..." Doch wenn dann der Avatar erst einmal in die Welt der Na'vi eintaucht u. seinen Zuschauer mit auf die Reise nimmt, fängt es erst richtig an! Denn abgesehen von den "Visual Effects", bietet der Film eine schön anzuschauende u. neue Fantasy-Welt, die einen an allen Ecken zum Staunen bringt => eine fantastische Traumwelt, wie sie schöner u. farbenfroher nicht sein könnte! Hinzu kommen noch die tierischen Bewohner, die ebenfalls klasse gemacht sind. Echt mal was Neues mit beeindruckenden Momenten! Story: Sicher gibt es tiefergehende Geschichten, doch wer den Trailer gesehen hat, geht nicht primär wegen der Story rein, sondern wegen der Action u. der visuellen Machart. Der Trailer hält, was er verspricht u. das war für mich entscheidend! Natürlich weiß jeder, nachdem er den Trailer gesehen hat, wie der Film wohl endet, aber darum ging es mir hierbei nicht. Außerdem finde ich nichts schlimmer, als wenn man förmlich nach Mängeln sucht und sich die tollsten Dinge zusammenreimt. Aussagen, dass die Gesichter der Figuren nur wenige Regungen einer "Botox-Fratze" hinbekommen finde ich absolut übertrieben u. fehl am Platz - ganz im Gegenteil: An jeder Stelle des Films konnten Emotionen klar und gut vermittelt werden! Außerdem erwarte ich hier keinen Gollum, der dauernd mit sich selbst quatscht, nur damit die Kritiker glücklich sind u. sich darin womöglich selbst wiederfinden! Viele Kritiker machen auf mich oft den Eindruck als wären sie förmlich gezwungen vorwiegend Negatives hervorzuheben, damit sie glaubwürdiger rüberkommen... Die wesentlichen Ideen der Story hat J.C. übrigens vom Roman Erinnerung (engl.: Memory, 1957) von Poul Anderson. Die Fraktionen: Typisch für J. Cameron sind natürlich die Marines (wie schon bei Alien 2 zu sehen) mit all ihrem militärischen Schnickschnack, die hier für die Hardliner-Fraktion stehen u. mit ihrer Vorgehensweise natürlich schnell den Hass des Zuschauers auf sich ziehen, besonders ihr Anführer! All diejenigen die Mechs lieben, kommen allein schon hier voll auf ihre Kosten! Als Gegenpart darf natürlich die Wissenschaft nicht fehlen, die für die gute Seite steht, das Volk der Na'vi erforschen möchte u. nach einer friedlichen Lösung sucht - vertreten durch die äußerst bekannte Sigourney Weaver (ebenfalls aus Alien 2). Dann haben wir noch das naturverbundene Volk der Na'vi, das leider auf einem äußerst wertvollen Edelmetall sitzt u. somit dem RDA-Konzern ein Dorn im Auge ist. Und zu guter Letzt noch unseren Hauptakteur, Ex-Marine Jake Sully, der im Rollstuhl sitzt. Dieser steht zwischen den Fronten: Einerseits erhofft er sich neue Beine, wenn er die Na'vi erfolgreich infiltriert u. hilfreiche Informationen an den RDA-Konzern u. die Marines liefert, andererseits steht er im Konflikt mit seinem Gewissen, da er weiß, wie solche Vorhaben oft enden... Die Avatar-Figuren: Zuerst dachte ich kurz: "Naja, sie sind etwas groß, schlank u. bunt." Aber nach kurzer Zeit findet man diese Wesen einfach klasse! Sie wurden toll umgesetzt, d.h. nicht nur in ihrer visuellen Art, sondern auch ganz besonders in ihrer kulturellen Weise! Man lernt ein Volk kennen, von dem man gern noch etwas mehr erfahren würde. Naja, denke mal, dass da eh noch Teile folgen werden... Zu den Farben u. der Optik der Na'vi und ihrer Welt kann ich nur sagen: "Genial umgesetzt!" Die Action: Natürlich wird hier nicht mit Action gespart, aber es gibt hier u. da auch mal ruhige Minuten, in denen man zum Atmen kommt. Sicher ist der Film immer noch eine Achterbahnfahrt (vor allem die Flugszenen am Schluss!), aber zum Glück nicht ganz so turbulent wie manch andere Actionstreifen, wo man ab u. zu fast Augenschmerzen bekommt vor lauter Wackelkamera! Bei Avatar passt die Mischung ganz gut! Musik: Danke an James Horner, der nun zum dritten Mal mit J. Cameron zusammengearbeitet hat! Vor allem die Musikstücke in den Szenen der Na'vi sind gut gelungen! Das Titellied zum Film hätte passender sein können. Alterseinstufung: Ab 12 Jahren ist absolut OK! Herr der Ringe war auch ab 12 u. da flog hier u. da mal ein Kopf vorbei! Fazit: Eine spektakuläre Show verbunden mit einer Geschichte, die uns zeigt wie wir Menschen immer wieder sind und wie wir eigentlich sein bzw. leben sollten... Der Film ragt klar aus der Masse hervor - nicht nur technisch! Wenn die nachfolgenden Teile, die wohl je nach Erfolg kommen werden, dann von der Story her mehr in die Tiefe gehen, hat es J.C. sicher auch bei den restlichen Kritikern geschafft! => Unbedingt mal ansehen!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
256 von 338 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ich sehe Dich! Oél ngáti kámeie! I see you!,
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (DVD)
"Avatar" ist in erster Linie ein dringender Appell an die Menschheit, zurück zur Menschlichkeit zu finden. Darüber hinaus ein Plädoyer für mehr Toleranz, Gewalt- und Gewissensfreiheit, die als wichtige humanistische Prinzipien menschlichen Zusammenlebens Gültigkeit haben (sollten).Es mag sein, dass für manche die Geschichte des Films "simpel", flach" oder gar "banal" ist, ich finde sie, trotz und gerade wegen ihrer Simplizität, ergreifend, weil die darin befindliche Botschaft unmissverständlich ist. Hinzu kommt noch diese Grußformel "Ich sehe Dich ("oél ngáti kámeie", "I see you"), die aus meiner Sicht kein plumpes, triviales Lippenbekenntnis ist und weit mehr bedeutet als das, was sie sowieso schon ist: Offenheit, Ehrlichkeit, Verantwortung, Mitgefühl, Verständnis, Respekt und natürlich Liebe. In zweiter Linie ist "Avatar" eine Hommage an die Cinematographie, die alles bis jetzt Dagewesene sprichwörtlich in den Schatten stellt. Bezeichnend ist die Tatsache, dass James Cameron die Idee dazu bereits 1995 hatte, damals fand sich jedoch kein Filmstudio, das den Film realisieren konnte und/oder wollte. Die Handlung spielt in einem Universum unvorstellbaren Kolorits; die Stilistik und Aussagekraft der Bilder sind beeindruckend, nein, sie sind einfach sensationell. In 3D ein visuelles Erlebnis der Superlative, das Frau und Mann gesehen und erlebt haben sollten. Aufregung, Spannung, Angst, Schrecken, unbändige Freude, tiefes Glück, Liebe, Hass, Verachtung, Ekel aber auch Lust zu kämpfen. Das alles, für manche, wie es scheint, doch zu wenig, bietet "Avatar". Mein Fazit: "Avatar" - ein Kunstwerk, das mit historischen Gemälden eines van Gogh, Rembrandt oder Monet in ihren Anfangszeitein gleichgesetzt werden kann: Oft missverstanden und unbeliebt, verkannt und verlacht, nicht da, um es zu definieren, sondern da, um es zu e r l e b e n. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Avatar 3D Version,
Von max muster man "tom" (straubing alburg) - Alle meine Rezensionen ansehen Es ist für mich ein Film der von Anfang an fesselt. Habe mir die 3D Version hier bei Amazon gesichert und kann sagen sie ist jeden Cent Wert. Zum 3D Bild: Dieses ist in meinen Augen perfekt. Es gibt hier einfach NICHTS auszusetzen. Oft mals wirkt es wirklich so als ob man Im Dschungel stehen würde. Äste ,Pflanzen oder Figuren ragen aus dem Fernseher heraus. Ghosting konnte ich hier nicht feststellen. Sehr oft wirken Filme in 3D dunkler als die 2 D Version. Das ist hier nicht der Fall und auch dunkle Szenen bleiben so hell das man immer noch alle Details erkennen kann. Insgesamt Referenz und 5 Sterne von mir für das Bild Ton: der Ton kommt über die Anlage sehr Druckvoll daher. Die Dialoge bleiben den ganzen Film über verständlich und selbst in Actionszenen gehen kleine akustische Feindetails nicht verloren. 5 Sterne Extras: Gibt es auf dieser Disk nicht ,da es sich hier nicht um die Verkaufsversion handelt ist dies aber für mich in Ordnung. Fazit: Ein toller Film der meiner Meinung nach erst in 3 D seine volle Wirkung entfaltet. Wer die Möglichkeit hatt den Film in 3D Zuhause zu genießen sollte dies Unbedingt tun. Habe schon etliche 3D Filme in meinem Heimkino" gesehen. Und zugegebner Maßen waren diese schon beeindruckend aber dieser Film ist bisher der Beste. Wer damit leben kann das es sich hier nur um die 1 Kinofassung handelt und nicht um den Extendet Cut, und wer keine Extras braucht ist hier Goldrichtig. Der Preis ist zwar hoch aber in meinen Augen auch Wert. Insgesamt Wertung: 5Sterne Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
James Cameron thematisch und technisch akuteller denn je,
Von S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (DVD)
Eigentlich sollte man annehmen, dass man nach über 500 TV-Folgen "Star Trek", anderen Sci-Fi-Serien und unzähligen Sci-Filmen schon alles mögliche an Planeten gesehen hat. Doch Pandora in "Avatar" stellt mit seinem Einfallsreichtum alles in den Schatten. Der Einfallsreichtum mit dem hier eine ganze Tier- und Pflanzenwelt erschaffen wurde, ist SENSATIONELL. Darin zeigt sich mal wieder James Camerons präzise Arbeitsweise. Er mixt in "Avatar" eine großartige Abenteuerstory mit seinem Faible für Militäreinsätze (siehe "Aliens") kombiniert mit zeitaktueller Umweltbotschaft, Ressourcenausbeutung, einem Touch Mystik bezüglich Natur, wie bei Naturvölkern wie den Indianern üblich (die Art, wie Navi und Natur miteinander verbunden sind z.B.), sowie durch die Avatare der Navi aktuelle Lebensgewohnheiten von Menschen, die viel Privatleben mit ihren Avataren im Internet verbringen, zu einem gelungenen Ganzen. Man kann wirklich sagen, es ist James Camerons zeitaktuellster und komplexester Film. Um den Reichtum an Ideen zu ergründen, reicht einmal ansehen nicht. Jedes Mal, wenn man sich den Film ansieht, wird man sicher etwas neues entdecken.Und nicht nur das. Optisch gibt es nichts, aber garnichts an diesem Film zu bemängeln. Tierwelt, Pflanzen, Militärgerät, all das hat man so nie zuvor gesehen. Daran sieht man mal wieder, dass Cameron dem kleinsten Detail seine Aufmerksamkeit widmete, um dem Zuschauer Neues und Unverbrauchtes zu bieten. Damit nicht genug, denn alles präsentiert sich in makelloser Bild- und Tonqualität. Überragender hätte sich James Cameron nach "Titanic" nicht zurück melden können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
80 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Durch die "rosarote" 3D-Brille...,
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora [Blu-ray] (Blu-ray)
Diese Rezension stellt - wie alle Rezensionen und Kritiken im Allgemeinen - lediglich die Meinung des Rezensenten dar. Sie ist nicht als Angriff auf die Fans des Films zu werten!AVATAR ist kein schlechter Film, er ist aber auch kein besonders guter. Der Film erzählt auf sehr gradlinige und überraschungsfreie Weise die Geschichte eines Menschen, der die wahre Bedeutung von Natur und Harmonie erkennt und sich selbst im Laufe der Handlung von einem Opportunisten zu einem selbstlosen Helden wandelt. Klingt vertraut? Ist es auch. Die Geschichte wurde schon oftmals erzählt: Da wären zum Bespiel Filme wie POCAHONTAS oder DER MIT DEM WOLF TANZT, die nach dem selben Muster gestrickt sind, wie James Camerons jüngstes Werk. Die einzige "Neuerung" oder "Innovation", die der Regissuer seinem Epos beifügt, ist der Science Fiction Aspekt. Indianer werden in AVATAR zu Außerirdischen und der Wandel des Hauptcharakters geschieht nicht nur auf psychologischer Ebene, sondern auch physisch - so dass es auch wirklich der letzte Zuschauer begreift - in Form seines Avatars. Dabei verläuft die Handlung viel zu aalglatt, um wirklich überzeugen zu können. Es sieht fast danach aus, als hätte Cameron versucht auf Biegen und Brechen ja niemanden auf den Fuß zu treten. Echte Überraschungen in der Handlung fehlen. Charaktere sind nach dem 0815 Muster gestrickt. Die Guten sind die Guten, die Bösen sind einfach nur böse. Dadurch wirken manche Szenen unfreiwillig komisch; wenn die guten" Wissenschaftler zum Beispiel versuchen die bösen" Militärs von der komplexen Physiologie des Planeten zu überzeugen, mit durchaus schlüssigen Argumenten, die wirklich jedes Kind verstehen würde, die Militärs sind aber strickt weigern zuzuhören. Schade: Im Grunde wird jeder Filmkenner die Handlung nach spätestens 30 Minuten Laufzeit mit all ihren Wendungen" dechiffriert haben. Somit bleiben für die folgenden 2 Stunden Laufzeit alle Überraschungen aus. War der Film noch in 3D ein Erlebnis, so vermisst man gerade diesen Effekt beim Bluray Release schmerzlich. Nimmt man nämlich die (3D) Brille ab, die dem Film im Kino noch zu einem visuellen Hochgenuss machte, stellt man sehr schnell fest, dass AVATAR im Grunde nur heiße Luft ist. Während in den oben genannten Werken die Botschaft von Akzeptanz und Wandel noch mit Herz und Seele vermittelt wurde, vermisst man diesen Ansatz bei AVATAR schmerzlich. Nimmt man dem Film die - zugegebenermaßen - beeindruckenden visuellen Effekte, konzentriert sich auf das eigentliche Drehbuch, die Dialoge und das Schauspiel der Darsteller wird man unweigerlich feststellen, dass AVATAR in diesen Punkten zu seinen "Handlungsverwandten" leider den kürzeren zieht. Der Film ist gradlinig, kitschig und seelenlos. Zugegeben, auch ich habe im Kino über die phantastische Welt Pandora gestaunt. Vielleicht hat der 3D Effekt im Kino, den Mangel an Handlung einfach überschattet. Auch ich habe mich darauf gefreut, den Film auf Bluray noch mal zu erleben. Aber leider musste ich feststellen, dass wenn man "die Brille abnimmt", der Film einfach nicht mehr funktioniert. Ist AVATAR dadurch ein schlechter Film? Keineswegs, aber er ist auch nicht das Meisterwerk zu dem er gehypt wird. Wäre der Film etwas kürzer, die Handlung etwas straffer und temporeicher, könnte er zumindest als kurzweiliger Sci-Fi-Action-Film überzeugen. So verliert er sich in aufgesetzten, pathetisch-kitschigen Dialogen. Ein großes Lob verdienen die Effektkünstler und das Art Department! Pandora ist eines der komplexesten fikitven Ökosysteme, die je im Film bestaunt werden konnten. Jede Pflanze, jedes Tier musste gezeichnet, CGI-modeliert und animiert werden. Visuell ist AVATAR zweifelsohne ein Hochgenuß. Doch die Zeiten, in denen man sich von Effekten blenden ließ, sollten knapp 20 Jahre nach den ersten CGI-animierten Lebewesen (JURASSIC PARK) langsam vorbei sein. Kenner des Sci-Fi Genres wissen: Es gibt wesentlich bessere Sci-Fi Filme, von denen vier von James Cameron persönlich stammen (TERMINATOR 1 und 2, ALIENS, ABYSS). Es scheint aber, dass Cameron was das Erzählen der Handlung angeht, einfach den Mut verloren hat, neue Wege zu gehen. Aus einem revolutionär denkenden Regisseur ist letztlich der Inbegriff des Mainstream-Regisseurs geworden, der Überraschungen und Wendungen in der Handlung zu Gunsten von Publikumswirksamkeit und Massentauglichkeit opfert. Zur Bluray: Technisch ist sie - wie nicht anders zu erwarten war - eine Wucht. Bild und Ton (Englisch) sind - aktuell mit TERMINATOR: SALVATION - Referenz. Es fehlt aber komplett an Specials, die man sich für den Release der Extended Edition (der 6 Minuten neues Filmaterial hinzugefügt werden sollen) im November aufspart. Fans des Films sollten allerdings bis Frühjahr 2011 warten, wenn dann die 3D Fassung des Films (vermutlich in einer Ultimate Edition) veröffentlicht wirkt. Dieser Film lebt nun mal von dem 3D Effekt! Allen anderen empfehle ich, sich den Film auszuleihen, und dann zu entscheiden, ob ein Kauf in Frage kommt. Drei Sterne, hauptsächlich für das Design, die Effekte und einige richtige Ansätze in der Handlung, aus der man hätte viel mehr machen können. Bedingte Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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