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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Psychedelischer Horrortrip, 17. Juli 2010
Von 
musicpeterpan "musicpeterpan" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live at Rockpalast (Audio CD)
Sonntag 14.10.1984 um 3 Uhr morgens beginnt einer der absoluten Höhepunkte in der gesamten Rockpalast - Geschichte: John Cale betritt mit seiner Band, David Young guitar, David Lichtenstein drums, Andy Heermans bass, die Bühne und liefert ein kolossales und denkwürdiges Konzert ab. Cale und seine Mitstreiter spielen als ginge es um ihr Leben. Das Konzert erreichte eine unglaubliche, selten erlebte Intensität. Von ruhigen, fast lyrischen Passagen bis zum Overkill, alles dabei. Cale gebärdet sich wie jemand der sich auf der schmalen Schneidefläche einer Rasierklinge bewegt und es tatsächlich schafft unverletzt zu bleiben. Unbedarfte dachten wahrscheinlich, der ist doch aus der Anstalt ausgebrochen und findet den Weg nicht mehr zurück. Ob die Zuhörer alle das Konzert unbeschadet überstanden, ist nicht überliefert. Das ist der Höllenwahn. Ich muss immer lachen, wenn ich Gruppen wie Rammstein etc. sehe/höre, denn im Vergleich zu Künstlern wie John Cale und solchen Konzerten, ohne jeden Schnickschnack, sind das traurige Langweiler mit der Intensität eines Honigkuchenpferdes.
Alle Studioversionen werden in der Qualität und Intensität klar übertroffen, hört euch Heartbreak Hotel an und ihr wisst Bescheid. Auf jeden Fall sollte sich jeder Musikbegeisterte, vorausgesetzt er steht auf besondere musikalische Ereignisse, diese DOCD kaufen, sie ist jeden Cent wert.
Übrigens: es sind alle Klassiker von John Cale enthalten.
Ein zusätzliches Schmankerl ist die zweite CD, die ein Jaht zuvor in Bochums Zeche aufgenommen wurde und quasi als Kontrastprogramm daherkommt, denn John Cale tritt hier ganz alleine an Piano und Gitarre auf. Sehr interessant und intensiv.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cale in Hochform ..., 6. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Live at Rockpalast (Audio CD)
... falls man das so sagen will bei ihm. Was heißt da schon Form. Cale ist halt Musik und er lebt sie eher, als dass er sie vorträgt. Der Rockpalast-Auftritt und der Auftritt in Bochum - beide habe ich gesehen und in Bochum auf der Zeche war ich vor Ort dabei. Es hat mich damals schon bis auf's äußerste fasziniert und beide Auftritte haben nichts von ihren Faszination verloren. Wobei ich den Bochum Auftritt nur mit Klavier fast noch intensiver finde, als den Rockpalast mit Band. Ich freue mich, dass es die beiden Auftritte nun auf DVD gibt. Nur zu empfehlen, aber man muß sich drauf einlassen können. Keine leichte Kost.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cale allein zwischen Gitarre und Klavier 1983 in Deutschland, 9. September 2012
Von 
Andreas Mourad "andreasmourad" (Köln, Nordrhein-Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live at Rockpalast (Audio CD)
Mit meinem Klassenkameraden stand ich am 4.3. 1983 in Bonn in den Rheinterassen in der ersten Reihe vor Cale. Cale hatte Theater gemacht: "ich trete erst auf, wenn einer kommt, um das Klavier zu stimmen." Der Mann wurde geordert und kam. Erst dann trat Cale auf.
Schnell merkten Markus und ich: "Der ist genauso bekloppt, wie einer sein muß, der
bei Velvet Underground war und von Klassik-LP's "The Academy in Peril" und "Church of Anthrax" bis zu Rock`n'Roll-Platten stets seine eigene Identität herauszufinden versucht hatte.
Trotz seiner Fähigkeit weit über 20 Instrumente zu beherrschen, war Cale auch oft desorientiert in seiner Musik. Er wußte nicht, wo er hingehört.
Seine tiefe quasi Nick Cave-, quasi Johnny Christian Dee-Stimme ist aber der absolute Hochgenuß.
Und genau darum kann Cale wie kein Zweiter wie ein Reinhard Mey Balladen allein vortragen. Nur da ist seine Domäne, nirgendwo anders!!
1984 hatte ich Freunde in Kölns Wartesaal geschleppt. Er besaß die Frechheit, sich Wasser über den Kopf zu gießen und minutenlang unter dem Klavier rumzukriechen, seinen Bassisten hätte er fast von der Bühne gestürzt.
Das Publikum, und ich auch, waren schwerst verdutzt, was das alles soll.
Mit so einem hätte ich als Lou Reed aber auch nicht gekonnt. Reed sagt über ihn:
"Er ist eine Art Beethoven, aber wie alle Waliser völlig verrückt. Auch genial."
Reed war auch kein Einfacher, aber er ist mir tausendmal lieber als Mensch als Cale.
Wenn Cale zwischen Piano und Gitarre so hin und her wechselt, ist es schon ein tolles Erlebnis, trotz seiner fremd anmutenden Schreieinlagen, die Cale braucht. Denn Cale geilt sich an verklärtem Publikum auf. Er brachte 1977 mal eine Nummer mit einem toten Huhn, die so entsetzlich war, dass seine Musiker stante pede von der Bühne verschwanden, was sie ihm vorher auch angedroht hatten, wenn er diese Nummer tatsächlich bringen sollte.
Der vielseitigste Cale war Cale 1983 mutterseelenallein auf der Bühne in Deutschland, darum ist das Konzert vom 6.3.1983 in der Zeche in Essen ein Muß im Plattenschrank!! Allein wird er, glaube ich, nicht zu(!!) übermütig!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial wie immer, 14. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live at Rockpalast (Audio CD)
Ich bin ein Fan und dafür ist die Aufnahme eine einmalige Erinnerung - die Stimme macht immer wieder Gänsehaut - Einsteiger sollten besser zu einem seiner Studioalben zu greifen, z.B. Black Acetate
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Live at Rockpalast
Live at Rockpalast von John Cale (Audio CD - 2010)
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