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Kundenrezensionen

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am 10. September 2007
Es gibt Filme, denen man ein größeres Publikum wünschen würde. Ein kleines Budget für den Dreh und die Vermarktung und (damals noch) wenig bekannte Schauspieler haben zu der Zeit wahrscheinlich verhindert, daß "Kleine Haie" größere Furore gemacht hat. Auch im Abendprogramm des Fernsehens lief er bisher selten, wohl allenfalls mal im dritten Programm.
Doch ich kann mich kaum entsinnen, wann ein Film zuletzt auf mich derart "rund" gewirkt hat. Oberflächlich betrachtet ist er eine lockere Komödie, aber eigentlich ist er eine romantische Novelle über das Leben, die Freundschaft und - natürlich - die Schauspielerei.
Der Zufall führt drei junge Männer zusammen, einen geradlinigen Kumpeltypen aus dem Ruhrpott mit schriftstellerischen Ambitionen, einen Playboy und einen sensiblen Künstlertypen. Das Band, das sie verbindet, ist eben die Schauspielerei, obwohl sie alle aus höchst unterschiedlichen Beweggründen zu ihr gekommen sind. Der klassischen Bühne, die heute hinter Hollywood-Starrummel, Glamourblendwerk und aufwendiger Pyrotechnik manchmal fast völlig in Vergessenheit geraten ist, wird in diesem Film eine Liebeserklärung gemacht. Mit Jürgen Vogel, Kai Wiesinger und Gedeon Burkhard fand der Regisseur Sönke Wortmann ein Ensemble, das der Geschichte exakt die nötige Spannung verleiht, um den Film zu einem wahren Vergnügen zu machen.
Eine Liebeserklärung an das Schauspiel, wie schon gesagt, aber darüberhinaus auch an München, das ganz jenseits von Bierseligkeit und Oktoberfest die passende Kulisse abgibt.
Das Filmende enthält einen Schuß Melancholie, weil dieses unnachahmliche Gespann, was sich zusammengefunden hatte, wieder auseinandergehen muß. Doch jeder kennt das sicher nur allzu gut aus seinem eigenen Leben und wird auch am Ende dieses ebenso unaufwendigen wie kostbaren Films mit ein wenig Wehmut erkennen, daß es eben die kurzen und schönen Momente sind, die zählen und von denen man lange zehrt.
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am 14. Mai 2005
"Kleine Haie" ist eine der liebevollsten deutschen Komödien.
3 junge Typen treffen in München aufeinander und wohnen dort eine Zeit lang zusammen. Einer von ihnen (Kai Wiesinger) will um jeden Preis auf der dortigen Schauspielschule aufgenommen werden, doch leider schafft das genau der, der es eigentlich nicht so sehr will (Gedeon Burkhardt). Dazwischen ist ein weiterer Kumpane (Jürgen Vogel), der eigentlich gar nichts wirklich will vom Leben. Meret Becker mischt als ebensolche "Lebenskünstlerin" mit und daraus ergibt sich ein sehr schöner Film, der den man sich gerne öfters anschauen kann/darf. Deswegen lohnt sich der Kauf dieser DVD auf jeden Fall!
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am 6. September 2010
Anfang der 90er Jahre war ich Mitglied eines Filmclubs in Witten.
Zweimal in der Woche liefen in dem Lichtspielhaus "Die Burg" Filme
ausserhalb des Mainstreams. Dazu gehörte neben Filmen wie Wir können auch anders
von Detlev Buck, auch Sönke Wortmanns "Kleine Haie", der es schaffte zum beliebtesten Film des Jahres
gewählt zu werden.
Seitdem habe ich den Film so oft gesehen, wie kaum einen anderen, soweit das ich mitsprechen kann:

"Junge, du musst hier nicht den Alleinunterhalter spielen, sitz einfach da und halt die Klappe"
"Das mit den Frauen ist mir einfach zu eng, die machen immer gleich einen auf Familie"
"Ilse ! De Ecke musste noch ausbürschten, ja Ilse !"
"Das Stück kennen wir Herr Scheffler, jetzt möchten wir aber eigentlich sie kennen lernen"
"Spüler ? Interessant ! Was spülen sie denn so ?"
"Seit einem Jahr hangelst du dich von einem Idiotenjob zum anderen, Schauspieler willste werden,
und was tuste dafür ?"
"Ist mir egal wer hier hinten mitschläft, aber ich sag euch gleich, anfassen is nich"

Für manchen ist vielleicht "Die Feuerzangenbowle" oder sowas wie "Keinohrhasen" die beste deutsche Komödie
aller Zeiten. Für mich ist es eindeutig "Kleine Haie".
Vielleicht weil es irgendwie viel mehr ist als nur eine Komödie.
Viele inzwischen bekannte Gesichter in Nebenrollen, z.b. Bond Bösewicht Götz Otto oder Fussballreporter-Ikone
Werner Hansch, und nicht zu vergessen Meret Becker neben Armin Rohde eigentlich weitere Hauptrollen.

Es sei auch noch gesagt, dass das hier praktizierte "Casting" noch etwas war, was noch nicht durch unsere
Fernsehgesellschaft verunstaltet war, und nicht als Dauerberieselung auf allen Kanälen lief.
Dadurch hätte der Film heutzutage wohl erst recht keine Chance mehr, damals war er ja auch "nur" sowas
wie ein Geheimtipp.
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am 1. Juli 2003
Hurra, nach langer Wartezeit kommt nun endlich einer der witzigsten deutschen Filme der 90er Jahre in die Kino.
Sönke Wortmann hat mit seinem Ensemble aus damals noch unbekannten Schauspielern wie Gedeon Burkhardt, Kai Wiesinger und Jürgen Vogel in den Haupt, sowie z.b. Meret Becker und Armin Rohde in Nebenrollen es geschafft einen richtigen Klassiker zu produzieren. Die Geschichte handelt von 3 jungen Männern, die ihrem Traum wahrmachen wollen und Schausieler zu werden(Gut, damals gab es noch nicht so viele Soaps aber da sind ja auch keine Schauspieler dabei). Die Geschichte beginnt in Essen , wo sich die Jürgen Vogel und Kai Wiesinger das erste Mal an der Schauspielschule treffen, Kai Wiesinger spricht vor und wird nicht genommen, Jürgen Vogel will eigentlich nur einen Barhocker zurückbringen , dies wird aber als Improvisation des Vorsprechens von der Leitung der Schauspielschule empfunden , was seinerseits zu einem der lustigsten Ausraster des Films gehört. Nach Essen geht die Reise nach München weiter, auf dem Weg dorthin treffen die beiden noch Armin Rohde alias Bierchen/Ulf und Gedeon Burkhardt, der das schauspielende Trio komplettiert. Wenn diese 3 Charaktere zusammenspielen , Jürgen Vogel als zufällige , eher gezwungene Begabung, Gedeon Burkhardt als affektierter Egozentriker und Womanizer sowie Kai Wiesinger als Weichei bleibt kein Auge trocken vor Lachen.
Zu den technischen Features der DVD ist noch nichts bekannt, ich werde sie mir aber auf jeden Fall holen, da meine Videokassette schon ziemlich abgenutzt ist. Hoffentlich packt Universum auf die DVD noch ein paar Extras drauf.
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am 7. Februar 2006
Der Film wurde in den Frühen 90ern gedreht. Zu der Handlung wurde ja schon weitgehend alles geschrieben. Ich finden den Film einfach nur schön. Es ist eine Komödie aus deutschen Landen, die auf ganzer Linie überzeugen kann. Nicht so eine leichte US-Comedy, diese Handlung hat schon "etwas" mehr Tiefgang... Tolle Leistung von allen Darstellern. Auch das Lied vom Film ist gut. Nie ist es mir leichter gefallen 5 Sterne zu vergeben wie hier. - Empfehlung!
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am 26. April 2016
Man sieht die Handschrift Sönke Wortmanns deutlich. Aber damals war er eben noch nicht so sehr darauf aus, Filme für ein Massenpublikum in unverantwortlicherweise zu "glätten" (wie es am übelsten in Ralf Königs Bewegtem Mann passierte). Was beim Kleinen Heye etwas stört, ist höchstens der Kommentar im Bonustrack, der den Film leider manchmal entzaubert. Schaut euch das lieber nicht direkt nach dem Film an. Denn der ist ziemlich großartig. Vielleicht hat er es nur deshalb damals nicht in den Olymp geschafft, weil das Filmplakat und auch das inzwischen abgewandelte Videocover einfach nichtssagend sind und mit dem Film wenig zu tun haben. Dadurch wurde möglicherweise ein völlig falsches Zielpublikum angesprochen. Es war aber vermutlich auch wirklich schwer, einen passenden Aufmacher dafür zu finden. Jede Szene steht so brillant für sich, dass keine davon so herausgehoben werden kann und dennoch dem Film gerecht wird. Schönes Beispiel dafür, warum Intelligenz immer zu Problemen führt.
Ich will daher auch gar nicht damit anfangen, spezielle Szenen herauszustellen oder die schauspielerische Qualität von bestimmten Darstellern besonders würdigen. Der Film lebt davon, dass dies nicht sein soll. Auch kleine Nebenrollen sind nämlich sehr eindrucksvoll gespielt. Vor allem hat er eine Stimmung, die eine enorme Wirkung beim Zuschauer erzielt. Sicher war das auch der Grund dafür, warum der Film quasi zweimal ins Kino kam...auf Wunsch vieler Zuschauer.
Absolute Empfehlung. Besonders, aber nicht nur, für Leute, denen ähnliche Situationen bevorstehen (angehenden Studenten, Leuten, die anfangen wollen, zu leben, statt richtig zu funktionieren, Menschen, die wissen, dass das Leben eine Baustelle ist (um mal einen weiteren genialen Film mit Jürgen Vogel, Meret Becker und Armin Rohde zu erwähnen)
Hat einen sicheren Platz in meinen persönlichen Top Ten...seit inzwischen fast einem Vierteljahrhundert.
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am 4. Dezember 2006
Ingo ist Gelegenheitsarbeiter und seine Freundin ist dabei ihn zu verlassen. Als er einen Hocker in der Schauspielschule abgeben möchte landet er unversehens bei einem Vorsprechtermin. Hier macht er sich erst mal Luft und schindet dabei Eindruck. Er Johannes kennen und da der keine Bleibe hat, lässt Ingo ihn bei sich übernachten. Bei dem Gespräch erkennt Ingo, das ihn hier in Essen eigentlich nichts hält und beschließt spontan mit Johannes nach München zu trappen. Unterwegs gesellt sich Ali noch zu ihnen.

Zu dritt versuchen sie in München eine Bleibe und etwas zum Essen zu finden. Sie sind nicht wählerisch, dafür aber pfiffig. Der Vorsprechtermin in München rückt näher und alle drei sind auf ihre Art nervös. Sie sprechen einander vor und beraten sich gegenseitig. Ali entwickelt sich als Tausendsassa, der jede Hürde nimmt und noch seinen Spaß dabei hat.

Der Film kommt flott und humorvoll daher. Zahlreiche überraschende Wendungen gewährleisten unterhaltsame Szenenwechsel. Theaterkomödie pur.
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am 11. Mai 2016
Dieser Film hat nette und gute Szenen, allerdings nicht wirklich vom Hocker reißend. Ich hatte diesen film bestellt, weil ich damals als Statist mit gewirkt habe.
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am 10. Januar 2010
Diesen Film kenne ich schon von Beginn an, fand ihn damels schon toll. Manchmal ist man dann ja sehr enttäuscht, wenn man ihn nach vielen Jahren wiedersieht und der Zauber verflogen ist. Nicht so jedoch bei diesem Film. Als ich ihn mir nun endlich gekauft hatte, war ich noch genauso begeistert wie beim ersten Ansehen. Lustig, nie langweilig , unkonventionell, ohne primitiv zu sein, warmherzig und von echter Freundschaft erzählend, und dann dieses Lied von Meret Becker: Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre ....... Wunderschön! Diesmal habe ich auch ohne Bedenken unsere 10jährige Tochter mitschauen lassen, um sie mit einem richtig guten deutschen, aber dennoch nicht biederen ! (das ist nicht so selbstverständlich) Film bekannt zu machen.
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am 8. Juni 2009
"Der kleine Hey. Die Kunst des Sprechens" von Julius Hey (erhältlich bei Amazon) ist jedem Schauspieler ein Begriff. Nur logisch, dass dieses Buch als Namensgeber dient, wenn Jürgen Vogel unfreiwillig in die Welt der Bewerbungshölle bei den Schauspielschulen hineingezogen wird.

Diese Charaktere der angehenden Schauspieler und der Dozenten sind unglaublich liebevoll und realistisch gezeichnet, allen voran Kai Wiesinger und Gedeon Burkhard. Ein absolutes Highlight ist Armin Rohde als "Bierchen".

Ein toller Film über die Welt der Schauspielschulen. Viele Schauspieler, die später in der obersten Liga der deutschen Schauspieler mitspielen werden, haben hier einen ihrer ersten Auftritte.

Fünf Sterne von mir.

Christian
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