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The Wake of Magellan
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Nach "Streets - A Rock Opera" und "Dead Winter Dead" veröffentlichten SAVATAGE mit "The Wake Of Magellan" ihr drittes Konzeptalbum und dieses hat es in sich. Die Story ist wahrscheinlich neben QUEENSRYCHEs "Operation Mindcrime" das intensivste und umfangreichste Konzept der Metalgeschichte. Man hat die Möglichkeit während des Albums diese Story zu hören, zu lesen und den Konzeptzeichnungen zu folgen, um in die Welt von "The Wake Of Magellan" einzutauchen.

Kurz gesagt geht es um Hector Del-Fuego Magellan, der von sich behauptet ein Nachfahre des legendären Ferdinand Magellan zu sein, der sein Leben beenden will, dies aber aus vielen Gründen wieder verwirft und mit dem Meer kommuniziert. Eine Journalistin, die Machenschaften einer Drogenbande aufdeckte wird tot an Land gespült. Ein Junge will Magellans Stundenglas, das er aus Trauer zerbricht. Ein 18-Jähriger stirbt an einer Überdosis. Ein blinder Passagier wird über Bord geworfen und von Magellan gefunden. All diese Charaktere sind in dieser umfangreichen Story innerneinder verwoben und ergeben ein großes Ganzes.

Natürlich will dieses von Paul O'Neil geschrieben Werk auch richtig musikalisch unterlegt werden. Somit bauen Jon Oliva und seine Männer ein monumentales Werk, das Musical und Metal einmal mehr vereint. Durch die nicht ganz so metallische Ausrichtung und der großen Verspieltheit und die dadurch resultierende Regressivität ist dieses Werk sehr umstritten. Dennoch ist "The Wake Of Magellan" bei weitem kein schlechtes Werk. Ganz im Gegenteil, denn durch die Intensivität, die nicht nur im Konzept steckt, sondern auch in der Musik, begeistert das Album über die ganze Distanz und muss als Ganzes angesehen werden, denn einzelne Songs aus dem Album herauszureißen, könnte fatal enden.

Zak Stevens zeigt auch auf diesem Album, dass er überaus talentiert ist und weißt auch eine große Weiterentwicklung auf, die sich in ausgefallenen Vocallines und verschiedensten Stimmlagen zeigt. Im Gegensatz zu "Edge Of Thorns" übernimmt auch Jon Oliva wieder viele Gesangsparts und bringt, in Verbindung mit dem Fronter, richtig Schwung in die Sache. Das Gitarrenduo Al Pitrelli und Chris Caffery, die schon seit 1995 Teil von SAVATAGE waren, kommen zwar an Criss' exzellente Arbeit nicht ran, aber leisten gute Arbeit, um ihn würdig zu vertreten.

Jon erwähnt in den Liner Notes zu Recht den überaus starken Titeltrack, der moderne Elemente mit klassischer Musik verbindet und eine dichte Atmosphäre erzeugt. Weiters hebt er "The Hourglass" hervor und auch dieser ist ein kleines Meisterwerk und mit seinen 8 Minuten sehr episch ausgefallen.

Vielleicht ist "The Wake Of Magellan" nicht das beste Album und defintiv nicht das härteste, aber auf jeden Fall zählt es zu den intensivsten und ausgereiftesten von SAVATAGE und darf auch keinesfalls in der Sammlung fehlen.
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am 17. September 2014
Bin ja ein Savatage-Fan der ersten Stunde, hatte aber mit dem Weg der Konzeptalben so meine Probleme. Dieses war eines der Alben, dass ich deswegen mied. Ein Fehler, denn die Kompaktheit in intelligenter Kombination mit leicht verspielten Melodien, und umgesetzt von hundertprozentigen Könnern, das ist schon eine wuchtige Scheibe.
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am 21. Juli 2015
Fuer jeden der Melodischen Hardrock/Metal mag,ist diese Scheibe ein absoluter Tipp!Von Anfang bis Ende eingaengliche Stuecke die saftig in den Körper einfließen.
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am 2. Januar 2013
Diese CD darf auf gar keinen Fall in einer Savatage-Sammlung fehlen! Oliva & Co. haben da was vollkommen geniales auf die Beine gestellt. Klare Kaufempfehlung!!!
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