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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen9
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Absolut schön und unterhaltsam zeigt dieser Film, dass es auch andersgeht als die üblichen Abenteuerfilme. Die Selbstfindung des Jungen wird mit beeindruckenden Naturaufnahmen portraitiert und man ist regelrecht in den Bann geschlagen von der emotionalen Reise des Jungen.

Regelrecht märchenhaft wird das doch recht turbulente Abenteuer des Jungen und seinem Adler in grandiosen Landschaftsaufnahmen gezeigt. Man merkt dem Film in positiver Weise an, dass der Regisseur Dokumentarfilmer ist, wobei in keiner Sekunde ein langweiliger Eindruck entsteht.

Auf der DVD finden sich sogar Infos und Tipps zu Individualreisen in die Mongolei und weitere Internet-Adressen zum Thema, was ich sehr gelungen finde. Insgesamt ist die DVD sehr zu empfehlen, wenn auch wenig Specials zu finden sind.
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am 28. Februar 2011
Anfänglich war ich etwas skeptisch wegen dem Film, aber nachdem ich ihn dann gesehen hatte, war ich begeistet. Das hängt auch etwas damit zusammen, daß ich dem alten Adlermann mal begegnet bin, und die Leute im Westen der Mongolei eben wirklcih so leben wie im Film dargestellt.

Eigentlich wäre die Geschichte schnell erzählt, der große Bruder zieht ins ferne Ulan Baatar und der "kleine" Bazarbai soll die Tradition der Adlerjagd weiterführen. Aber er ist auch trotzig und hat nichts übrig für die Traditionen und der Adler seines Vaters will nichts von ihm wissen.

Letzteneendlich akzeptiert der Adler den Jungen, nach dem der von zuhause ausreißt und sich dann auf die weite Reise nach Ulan Baatar macht wo sein Bruder angeblich in die Schule geht. Ein Mädchen gesellt sich zu ihm und die Reise beginnt. Es stellt sich heraus, daß der große Bruder in einem Bergwerk arbeitet und es kommt zu einem Unglück.

Viel zum Filmgenuß tragen die Landschaftsaufnahmen bei, die schnell wieder Fernweh aufkommen lassen.

Der Film ist in Deutsch und im Originalton - das ist Kasachisch und Mongolisch.
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am 15. Mai 2010
Wenn die Video Woche schreibt: "Spannung aufzubauen sei nicht sein erstes Ziel", dann mag das wohl stimmen. Allerdings wird diese Aussage dem Film in keiner Weise gerecht. Der kann nämlich etwas viel Besseres: einen in den Bann schlagen! Die grösstenteils ruhigen, aber auf ihre eigene Art immer faszinierenden Bilder üben eine starke Sogwirkung aus (mit Freunden getestet). Das erzählerische Tempo des Films ist mit Bedacht gewählt - man taucht förmlich in diese fremdartige Kultur ein, wird selbst Teil der Geschichte. Filme, die einen von Anfang an gefangennehmen und so ganz nebenbei auch noch treffsicher ein Gespür für eine andere Mentalität vermitteln, sind selten. Und genauso ein Film ist "Die Stimme des Adlers". Bin begeistert!
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am 16. Februar 2015
Vorbemerkung:
Hier müssen wir vorab etwas richtig stellen:
1. Es ist nicht das Abenteuer von einem Jungen, sondern das Abenteuer des Jungen, denn von ihm war es gewiss nicht geplant oder initiiert worden. Man rutscht da so rein, wenn man sich entscheiden muss.
2. Es ist kein Film, der vom Erwachsenwerden eines 12-jährigen erzählt! Wir wissen nach dieser Kette von Rezensionen, was Kinder zu leisten in der Lage sind, und man muss nicht erwachsen sein, um das zu meistern. Vor allem ist es die Lebensbewältigung der Kinder, weil ihr Handeln aus dem ganzheitlich welterfassenden Empfinden und Wollen erwächst, nicht als Reaktion auf momentane Fakten!
3. Es war keine Unachtsamkeit, dass der Adler sich durch das Blitzlicht der Kamera des englisch Sprechenden gestört fühlte und sich davonmachte: Wir wissen, dass durch die Schicksalslage des Jungen der Adler keineswegs verloren war, sondern sich als Beobachter wie als Beschützer an die Spur des Knaben heftete. Nur war es für Bazarbai selbstverständlich, sich um den Adler zu kümmern und ihn dem Vater zurückzubringen. Der Junge war nicht von sich aus mitgegangen, sondern dem Vater zuliebe, und es bedurfte eines raschen Umdenkens, um aus der misslichen Lage ein neues, auf Bazarbai selbst abgestimmtes Ziel zu fixieren: den Bruder finden!
Die Handlung:
Bazarbai (Darsteller und Hauptfigur sind namentlich identisch!) möchte gern zur Schule, der Vater aber einen Nachfolger für seine Fähigkeit, Adler in seinem Besitz auf jeweils 10 Jahre zu hegen und mit ihnen eine Lebensbeziehung einzugehen. Als dem Knaben die Pflicht aufgezwungen wird, sich um den Vogel zu kümmern, kann er ihn nicht unter Kontrolle halten. Zunächst wollen sie beide nicht zueinander, aber als der junge Mensch vor Wölfen in Bedrängnis gerät und der Vater dem Adler sein Kind anvertraut, werden sie Freunde und bestehen auf der Suche nach dem Bruder schlechte Charaktere und die Rätsel um den verloren gegangenen Bruder.
Der liegt in einem Kohlebergbau-Stollen eingeklemmt, und als ihn Bazarbai mit Hilfe des Adlers wieder ins Leben zurückgeholt hat, kehrt der Erfolgreiche nach Hause zurück, wo er mit seinem Vater den Adler in die Freiheit entlassen kann. Vater und Sohn haben sich auf einer Ebene gefunden, wo sich „Tradition“ und Fortschritt die Hände reichen können. Bazarbai hat viel erkundet, viel verarbeitet, ein Mädchen als Kameraden kennen gelernt, das er nicht vergessen wird – er kann die Weichen jetzt selber stellen.
Der ethische Aspekt:
Das Begabungsproblem wird generell in allen Lebensformen unterschätzt. Die Folge ist die Berufsausübung, bei der man allenfalls bestimmte Begabungen „nach Feierabend“ und unter Auflagen von Standesbewusstsein, Tradition und öffentlichem Geschmack duldet. Welche Schäden dadurch psychisch angerichtet werden, bleibt unbedeutend, denn wenn jemand ausschert, kommt er mit den Vorgaben des Kollektivs bzw. mit dem Gesetz in Konflikt. Man muss nur abwarten und dann zuschlagen!
Jugend bricht immer wieder zu neuen Ufern auf, das ist das Glück der Menschheit, und was sie dort entdeckt, kann höchst kulturfördernd sein - wenn es nicht die Alteingesessenheit aus ihrem Dunstkreise verbannt.
Bei kargen Lebensformen und entsprechend nötiger Bescheidenheit konzentrieren sich die Wünsche der jungen Menschen auf das einzig mögliche offene Tor der Bildungschance, wenn sie der Staat zur Pflicht macht. Aber Nomaden müssen sich ihren Weg selbst suchen – müssen wissen, was man suchen, was erwerben möchte, müssen den Wert ihres Begehrens über das alltäglich Nötige stellen, und das gibt Konflikte. Hier den Konsens zu finden, ermöglicht das Außergewöhnliche. Man muss durch besondere Leistung überzeugen – deshalb wird man nicht gleich „ein richtiger Mann“ geworden sein – aber wenn es die Einfalt der Ungläubigen so will?
Der schöpferische Vollzug:
Bei schlechten Menschen ihr Auskommen haben, aber dem fremden Bruder in die Freiheit zu verhelfen und gleich mitzugehen, im Kloster – trotz der Rettung – nicht bleiben, aber auch nicht mit den Zirkusleuten mitreisen wollen, weil man die schlechten Menschen genügend einschätzen kann, ist die besondere Qualität Inaaras. Sie folgt ihrer Intuition der verlässlichen Sicherheit, Bazarbai muss seinem selbst gesteckten Ziel folgen, also geht er das Wagnis immer wieder ein.
Der Film häuft sich mit Symbolik an, so dass wir die Wertigkeit gewahren, die ein Junge wie Bazarbai in sich trägt. Er ist mit vielen Kenntnissen ausgestattet, in der Wildnis zu überleben, ist bereit, mit dem Adler eine Symbiose einzugehen, eben nicht als eine Art Dressurerfolg, er riskiert aus einem gesunden Selbstvertrauen den Todestanz mit der Bosheit, die unter Menschen herrscht, und er bekennt sich zu den Idealen eines Adlerjägers, weil er den Sinn dieser Beziehung erlebt und verinnerlicht hat. Auswildern heißt, erwachsen geworden zu sein. In die Freiheit entlassen heißt, jeder bleibt, was er ist: in seinem Reich ein einzigartig großes Wesen!
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am 15. Mai 2010
Sehr emotionale Geschichte, auch für Liebhaber ferner Kulturen! Der Junge, ein echtes Nomadenkind spielt seine Geschichte sehr einfühlsam. Ein spannender und zugleich informativer Film über die Lebensweise der minoritären Nomaden die im westlichsten Teil der Mongolei mit ihren Adlern leben. Seine Reise durch unglaubliche Landschaften führt in auch in das berühmteste buddistische Kloster der Mongolei. Sehr empfehlenswert als Blu Ray.Die Stimme des AdlersDie Stimme des Adlers [Blu-ray]
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am 9. März 2013
Wundervoller Film für jede und jeden die/der die Mongolei liebt ! Kindheit und Jugend in der Mongolei - ein anderer Lebensentwurf.
Hier geht es um Vertrauen auf allenen Ebenen des Seins ! Wundervolle Bilder!
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am 16. Juli 2010
Sich in andere Kulturen und Menschen einfühlen, mehr herausfinden über die Natur, das macht diesen Film zum Ereignis.
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am 15. Februar 2012
Schön anzusehende Landschaftsaufnahmen reichen nicht, einem Film den besonderen Reiz zu geben, der ihn vor anderen heraushebt. Die hier erzählte Geschichte holpert und stolpert durch 82 Minuten, ohne sonderlichen Tiefgang, ohne sich steigerndes Interesse zu erzeugen. Der Erzählfluß ist schleppend und stockend, mehrfach sogar unrealistisch (die Wanderung über den verschneiten Paß) und unglaubhaft (die Rettung des Verschütteten aus der Kohlegrube). Nur bedingt empfehlenswert.
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am 29. Juni 2013
Der Film ist einmalig, tolle Bilder,man sollte ihn gesehen haben
dieQualität der aufnahmen ist sehr gut.Ich würde ihn mir wieder kaufen
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