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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You must be lovin' your life in the rain ...
Der Mann mit dem Bart ist zurück...The National legen ihr mittlerweile fünftes Album vor. Wieder randvoll mit großartiger Poesie und fantastischen Melodien bildet High Violet den nächsten Höhepunkt im Schaffen der amerikanischen Band um den so wohltuend brummig klingenden Matt Berninger. Wo soll das eigentlich noch hinführen, fragt man sich...
Veröffentlicht am 20. Februar 2012 von Peggy

versus
10 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen solid but not gold
Ich hab mir das Album geholt, ohne vorher reinzuhören, weil die Kritiker sich mit Lob überschlagen haben. Man munkelte bereits vom "Album des Jahres" und so war ich doch etwas überrascht, als ich das Album zum ersten Mal hörte. 3 Songs haben auf Anhieb mein Herz erobert, der Rest pendelt zwischen ansprechend bis langweilig. Das hat sich auch nach dem...
Veröffentlicht am 29. Juni 2010 von Zachi


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You must be lovin' your life in the rain ..., 20. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: High Violet (Audio CD)
Der Mann mit dem Bart ist zurück...The National legen ihr mittlerweile fünftes Album vor. Wieder randvoll mit großartiger Poesie und fantastischen Melodien bildet High Violet den nächsten Höhepunkt im Schaffen der amerikanischen Band um den so wohltuend brummig klingenden Matt Berninger. Wo soll das eigentlich noch hinführen, fragt man sich fast ängstlich ...

Es gibt kaum eine Band, die mit so viel Eingängigkeit, ja Leichtigkeit die dunklen Seiten und Abgründe des Lebens besingen und musikalisch untermalen kann - unglückliche, stagnierende Beziehungen (Conversation 16), tiefsitzende Lebensangst (Afraid of Everyone), absolute Hoffnungslosigkeit (Anyone's Ghost). Aber High Violet klingt ob dieser düsteren Szenerien eben nicht bedrückend oder gar depressiv, sondern einfach nur zu Herzen gehend melancholisch, stellenweise sogar hymnisch, wenn ich z.B. an das wundervolle England denke.

Ein stimmungsvolles Album im besten Sinne des Wortes und ein zeitloser Genuss für jeden, der Musik mit Herz und Seele fühlen möchten.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Platte, gedämpft und stilvoll, 18. Mai 2010
Von 
Dominikus Plaschg (Gnas Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: High Violet [Vinyl LP] (Vinyl)
Schöne Platte, anders kann man das kaum sagen. Geschmackvoll, sicherlich, mit eleganten Hits für die sommerliche Wohnungsbeschallung. Ich neige dazu, Martin Lorenz Einwand der ein klein wenig fehlenden Entfesselung zuzustimmen. Eine etwas mehr krachende Nummer wie Abel oder Lit up (Alligator) hätten dem Werk meiner Meinung nach gut getan. Diesmal kommts nur in Spuren, am Ende von England zum Beispiel, aber beginnen tut die Nummer ja auch in einem Klavierakkord. Oder in Bloodbuzz Ohio, die sämtliche Indie-Diskos im hiesigen Umfeld zum Schwelgen bringt.
Letztlich ist es nur eben so, dass der Vergleich mit zurückliegenden Alben aus Sicht einer emotionalen Empfindung immer etwas hinkt. Die erste Liebe (bei mir: Alligator) hat immer einen besonderen Stellenwert. Eine gereifte Liebe hat aber eben auch ihre eigenen Vorzüge, und missen möchte man beide Erfahrungen nicht. Deshalb: Tolle Sache, keine Sekunde enttäuscht (das passiert auch so leicht, wenn die Erwartungshaltungen so hoch sind!), schon jetzt ein Album für Jahresbestenlisten. Ob man da jetzt fünf Sterne vergibt oder vier ist reine Geschmacksfrage. Nur drei Sterne sind einigermaßen objektiv zu wenig.

Ein Wort zur Vinyl-Ausgabe von High Violet (Amazon schmeißt hier leider alle Rezis einfach zusammen): Die kommt standardmässig im 180 Gramm Heavyweight Vinyl, als Doppel-Album. Das heißt, auf jeder Seite sind drei Nummern, nur die letzte Seite reicht nur für England und Vanderlyle... Klanglich hat das merkbare Vorzüge, aber mögen muss man Wenden der Scheibe alle zehn Minuten auch. Zusätzlich gibts eine Limited Edition die in Europa in blickdichtem Flieder (Violet, wie stimmig.) daherkommt - bin selbst glücklicher Besitzer eines solchen Exemplares - bei den Amis drüben übern Teich ist sie durchscheinend dunkelviolett. Den Sammlern wird hier ein schönes Tor geöffnet.

Wermutstropfen: Die Platte (CD weiß ich nicht) kommt ohne Texte der Songs aus. Das ist extrem schade. Immerhin zeigt sich die Qualität von The National von je her auch an den so bodenständig-ehrlichen, ungekünstelten Zustandsbeschreibungen der arbeitenden Mittelschicht mit all ihren Sorgen und Ängsten, wie sie so in kaum einer aktuellen kontemporären Rockmusik in der Qualität behandelt wird.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grauer wird’s nicht, 12. April 2014
Rezension bezieht sich auf: High Violet (Audio CD)
Den gefühlten Einsatz, den The National für die Produktion von „High Violet“ gezahlt haben, wäre am Ende beinahe verspielt gewesen. Denn selten merkte man so unscheinbarer, ja schon fast lethargischer Rockmusik, wie dem Postpunk von „High Violet“, den Kampf an, den eine Band mit sich selbst führen musste, um am Ende diese elf schweren Songs über die Ziellinie zu bringen. Handliche, temperamentvolle Rocksongs für den alltäglichen Gebrauch, die jeden Bürostuhl-Künstler mit der nötigen Dosis Koffein zum täglichen, anerkennenden Wippen auf dem weichen Polster animieren, sobald sie aus dem Radio schallen, sind das hier nicht. Belohnende Eingängigkeit muss manchmal eben auch erst entdeckt werden. Und eine Platte, wie High Violet“, die schnell zur Geduldsprobe wird, lädt dazu bestens ein. Wenn die Lehrerin im Musikunterricht aufgeben würde, eine farbliche Skala zu malen, um das Gemüt der Songs des Albums erklären zu lassen, dann würde sie sich von tristem Schwarz bis zu einem immerhin optimistischen Grau erstrecken. Das macht The National schon mal zu deutlich fröhlicheren Zeitgenossen, als Joy Division zu deren Zeit. Die oft zitierten Reminiszenzen im Sound der Amerikaner an die englische Post Punk-Legende spiegeln sich in so kleinen, aber markanten Details wieder, wie im mechanischen Getrommel von Bryan Devendorf oder der Baritonstimme von Matt Berninger, der sich auf der Bühne fast genauso mit beiden Händen an sein Mikro klammert, wie einst Ian Curtis. Dabei haben The National in der immer schlechter überschaubaren Masse an dem, was sich alles Indiemusik nennt, längst ihren eigenen Stil gefunden. Post Punk sind sie nur zu ihren eigenen Konditionen. „High Violet“ gewinnt, so gequält, zugeschnürt und über-produziert es auf dem ersten Eindruck auch wirken mag- mit jedem weiteren Lauf nicht nur an Intensität, sondern vor allem an Farbe. Wo wir wieder beim Musikunterricht wären. Die Erleichterung, die einem nach dieser zähen Geduldsprobe und der anfänglichen Ernüchterung langsam die Farbe wieder ins blasse Gesicht treibt, entschädigt dafür ordentlich. Denn „High Violet“ ist nicht nur eigentlich ziemlich makellos, sondern sogar ziemlich großartig.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Album 2010., 27. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: High Violet (Expanded Edition) (Audio CD)
Keine Frage, High Violet ist das beste Album 2010. Auch wenn es vielleicht ein bißchen länger als bei den anderen Werken von The National braucht, bis einem alle Songs gefallen, sind doch wieder etliche Meisterwerke dabei (Terrible Love, Bloodbuzz Ohio, Lemonworld, Runaway, Anyones Ghost, Afraid of everyone). Nachdem ich die Band dieses Jahr 2 mal live gesehen habe, bin ich auch von den restlichen Songs begeistert. Die Expanded Edition ist alleine für die Alternate Version von Terrible Love und die einzigartige Liveversion von Bloodbuzz Ohio empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbsterkenntnis und Selbstironie, 31. Dezember 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Violet (Audio CD)
Das Gefühl beim ersten und dann ständigen Hören dieses Albums sowie seine Grundstimmung sind sehr vergleichbar mit jenem Gefühl Anfang der 90er, als R.E.M.s zeitloses Meisterwerk AUTOMATIC FOR THE PEOPLE herauskam.

Zunächst mal ist da eine Single: damals jenes unvergleichliche "Drive" und heute dieses ebenso einmalige "Bloodbuzz Ohio". Zwei Songs für die Ewigkeit, die bei jedem zufälligen oder beabsichtigten Wiederhören erneut wie eine Offenbarung sind.

Dann kauft man das dazu gehörige Album und findet es sofort gut. Durchaus nicht überragend, aber gut. Dann hört man es erneut und dann wieder und wieder, und auf einmal weiß man, dass die gesamte Platte, dass die Songs und ihre Reihenfolge absolut durchdacht sind. Und die Worte dazu. Und die Arrangements. Und die Produktion. Und dann weiß man, dass es sich hinein fügt, hinein schmiegt in die persönliche Galerie der absoluten Lieblingsalben eines Lebens. Sie wachsen mit dir, geben dir Halt und Trost und erzeugen irgendwann - das braucht Jahre - eine Ahnung von Heimat, Sicherheit, Erinnerung und vielleicht auch schwärmerischer Nostalgie.

Ich bekenne, dass mir The National lediglich als Bandname bekannt war, bis ich eines Tages über Umwege dieses ungewöhnliche Schwarz-Weiß-Video von "Bloodbuzz Ohio" auf amazon.de anklickte. Darin zu sehen: ein bärtiger, schlanker Durchschnittstyp in einem Columbo-Trenchcoat oder mit Hemd, Krawatte und Anzugweste, einsam auf einer Parkbank, bei einem Waldspaziergang, an einem verwilderten Teich, in einer Bar oder, bisweilen herrlich ungelenk zu seiner eigenen Musik tänzelnd, in einem ansonsten leeren Studio. Ich war sofort gefangen von diesem ungewöhnlichen Auftritt, diesem sämig arrangierten, wunderbar melancholischen Ohrwurm und der dunklen, sehr angenehmen Stimme des Matt Berninger.

Das dazu gehörige Album beginnt noch etwas gewöhnungsbedürftig mit "Terrible Love", einem leicht schrammelnden, scheinbar etwas ziellos dahin mäandernden Alternative-Rocksong. Doch dann kommt mit dem unfassbar schönen "Sorrow" schon der erste von zehn Songhighlights, die es zu entdecken, erfassen, ergründen gilt, und die man, von "Bloodbuzz Ohio" einmal abgesehen, doch nie wirklich auswendig zu kennen meint. Aber das ändert sich mit jedem weiteren Durchlauf.

HIGH VIOLET ist wie ein sich langsam entwickelndes Kaminfeuer, das sich erst nach geraumer Zeit zu seiner wahren Größe entwickelt und dann aber um so länger und intensiver wärmt. Ein melancholisches Statement, durchzogen von reifer Selbsterkenntnis und leise zwinkernder Selbstironie. Und auch wenn hier nicht mit jedem Song jene Brillianz und Vollkommenheit erreicht wird, so dürfte mich diese Platte doch fast ebenso intensiv und unzerstörbar durch mein Dasein begleiten wie AUTOMATIC FOR THE PEOPLE.

'Sorrow found me when I was young / Sorrow waited, sorrow won / Sorrow that put me on the pills / It's in my honey, it's in my milk' (The National: "Sorrow").
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5.0 von 5 Sternen All Seasons "Herbst-Rock" ;-) (VINYL), 15. Mai 2014
Von 
J. Kristandt (Georgsmarienhütte, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Violet Ltd. [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich beziehe mich ausschließlich auf die limitierte 2LP Vinyl-Variante und der dazugehörigen MP3-Beilage als Expanded-Version.
Für Vinyl-Liebhaber sicher auch interessant, also mich interessiert das zumindest immer, das verwendete Equipment. Um Vergleiche und Rückschlüsse zuzulassen.
Ich verwende einen 'Technics SL-1900' Plattenspieler mit einem 'Ortofon 2M red' MM-Tonabnehmer (kein DJ-Zeugs).
Verstärkt werden die Signale über einen Doppel-Mono-Vollverstärker 'SU-V900' mit integriertem MM/MC-Entzerrer, der wiederum zwei 'SB-EX7' Schallwandler im Bi-Wiring antreibt.

Das Cover kommt als hochwertig gestaltetes und haptisch sehr schönem Gatefold daher. Mit Präge-Schrift auf Vorder- Und Rückseite. Das Ganze steckt in einer recht stabilen Klarsicht-Kunststoffhülle.
Die beiden Inner Sleeves sind ebenfalls aus stabilem, hochwertig beidseitig bedrucktem Papier.
Die Platten selbst bestehen aus durchscheinenden Violett-farbigen, dickem Audiophilen 180 Gramm 'Heavy-weight-Vinyl'.

Nun, wie ein Vor-Rezensent schon anmerkte, sind pro LP-Seite nur drei bzw. auf der letzten nur 2 Songs aufgespielt. Da für mich persönlich 'Schallplatte hören' ohnehin schon ein beliebtes Ritual ist, stört mich das häufige Wenden ganz und gar nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall, man bekommt dadurch, wie ich finde, einen besseren Bezug zu dem aufwändig gestalteten 'Ton-Dokument' und nicht zuletzt der stimmungsvoll enthaltenen Musik. "Herbst-Rock" den man das ganze Jahr über hören kann, denn so melancholisch der erste Eindruck erscheint, so erfrischend entwickeln sich die Songs von Mal zu Mal.

Klanglich sind beide LPs als Mustergültig einzustufen, da hat sich jemand beim 'mastern' und erstellen der Press-Matrizen richtig Mühe gegeben!
Alle Tracks sind durchgehend Druckvoll und deutlich Detailreicher im direkten Vergleich zur MP3-Version.
Der hier bei Amazon dazugehörige MP3-Download beinhaltete die 'Expanded-Version', die 8 zusätzliche Tracks spendiert, wobei vier Songs "Neu" sind und die übrigen Live-Auskopplungen darstellen.

Mein persönliches Fazit zur Ltd. Vinyl-Version: Absolute Kaufempfehlung! :-)
(Amazon-Preis am 11.05.2014 EUR 21,98)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung, Suchtgefahr, 18. Juli 2012
Von 
Polter, Rainer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: High Violet (Audio CD)
Im Prinzip habe ich mit der musikalischen Gegenwart nicht viel zu tun
(damit meine ich die Zeit seit 1983 - grins). Lieber höre ich eine CD
des Johnny Burnette Trios von 1956 oder einen alten Live-
Mitschnitt der Band Yes von 1977. Aber ab und ann oszillieren
einige Irrlichter durch meinen Kokon aus Abwehr, Ignoranz und
Enttäuschung über den Verlauf der Musikgeschichte seit dem
koinzidentiellen Angriff von Punk und Disco auf meinen Gusto.

Zu den Platten, die ich so für mich entdeckte,. und seither immer wieder
gern höre, gehören das erste Album von Portishead, "The Man Who"
von Travis, beinah alles von den Cocteau Twins, einiges von Karnataka.
Dieser Musik ist eine gewisse - nennen wir es: "unaufdringliche Traurigkeit"
zu eigen, die ich auf "High Violet" von The National ebenfalls fand.
Den Tip bekam ich von einer sehr guten Freundin namens Kerstin.
Traurigkeit - dies scheint mir das stärkste Attribut für diese Scheibe
zu sein, und ich war sofort eingefangen, wurde eingesogen in eine
Klangwelle aus Schwere. Kaum einmal setzt sich ein Instrument aus
dieser schweren Wolke, gleich einem irrisierenden Blitz, ab; oder
dringt an mein Ohr wie das Wetterleuchten oder das unstete Licht eines
trügerischen Leuchtturms. Über allem schwebt eine Stimme, bestehend
aus reiner Traurigkeit. Schwer verständlich die Texte, ich mußte sie
nachlesen, um die Worte zu verstehen. Erinnert fühlte ich mich ein
wenig an David Bowie, David Byrne - aber da wird es noch ganz andere
Assoziationen zu neuerern Bands geben, mit denen ich es ja "nicht so habe".
Mit R.E.M. hingegen konnte ich nie etwas anfangen. Eher noch mit dem "Tell Me
your truth ..." -Album der Manic Street Preachers (als einzigem dieser Band).
Auch die anderen Alben von The National überzeugen mich nicht auf Anhieb,
jedenfalls nicht beim Reinhören. Der dort oft vorgefunden Folk-Sound ist etwas,
dass andere besser umsetzen können. Nein, es ist der wabernde, metallische
Soundbrei, der hier kocht, und mich anzieht.

Regen, Einsamkeit, Großstadtdschungel. Orientierungsloses Oszillieren zwischen
New York und L.A. Gleich mit "Terrible Love" startet die CD mit dem für mich besten
Titel, gefolgt vom zweitbesten, "Sorrow". "Lemmonworld" und "Vanderlyle,
Cry" sind weitere Highlights. Eine Platte, die süchtig macht. Seit zwei
Wochen höre ich sie beinah täglich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich mach's kurz: klasse!, 23. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Violet (Audio CD)
Klasse Sound, klasse Stimme, klasse Texte!
Hier passt einfach alles. Habe The National das erste Mal im Radio gehört. Der Song hat mir so gut gefallen, dass ich dieses Album hier gekauft habe und ich muss sagen: ich bin begeistert. Habe den Kauf nicht bereut.
Eine klasse Band, die gute Musik macht.
Fazit: ich bin begeistert und könnte mir das Album Tag und Nacht anhören!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik für Herz und Seele, 2. August 2010
Rezension bezieht sich auf: High Violet (Audio CD)
Eigentlich wollte ich diese Rezension anders gestalten. Aber was soll ich zu diesem Album sagen, was nicht schon in der Fachpresse und in zahlreichen anderen Rezensionen gesagt wurde?
Aufmerksam wurde ich auf The National erst im Zuge der Veröffentlichung vom neuen I am Kloot Album. Kaufte mir dann mal 'High Violet' und war schon nach dem ersten Durchlauf vollends überzeugt. Hier liegt ein heißer Anwärter auf das Album des Jahres vor. Um einiges besser als ich britischer Gegenpart I am Kloot. Wieso jeden Song jetzt auseinandernehmen? Das Album ist eine einzige Perle des Songwriting. Hier klingen alte 80er Helden durch (The Jesus and the Mary Chain) ebenso wie ich manchmal meinte, Death in June zu erkennen. Aber das ist hintergründig. Songs wie 'Afraid of' brauchen keine Erklärung mehr. Erst wird die Sache ruhig angegangen und dann wird noch eine Dancenummer draus. Echt stark. Das ganze Album wirkt so fragil und hat doch mehr Stärken, als man es nach dem ersten Hören wahrnehmen konnte. Diese dunkle Stimme getragen von der teilweise spartanischen Instrumentierung übt eine Sogwirkung aus. Dem kann man sich nicht entziehen. Und wer der gängigen Musik überdrüssig wird, wird hier fündig.
Das ist Musik zum auf die Couch legen, Augen zu träumen und immer wieder die CD hören. Das ist keine Musik, um nebenbei die Hausarbeit zu erledigen.
Das ist einfach unerhört gute Musik.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Versteckte Schönheit, 27. September 2011
Rezension bezieht sich auf: High Violet (Audio CD)
Also ich muss ehrlich zugeben, dass dies mein erstes The National Album ist. Obwohl ich Boxer schon ewig auf meinem ipod habe, habe ich The National nun doch erst mit High Violet kennengelernt. Und es hat mich einfach weggeblasen. Diese Tiefe, diese Details und diese - erst beim mehrfachen - auch lauten hören erst erkennbaren treibenden Rhythmen. Was für ein Schlagzeuger - brilliant der Kerl. Die Scheibe ist wirklich das Beste was ich seit langem gehört habe. Auf einer Qualitätsstufe mit Suburbs von Arcade Fire.
Witzig ist, dass hier viele (frühe) R.E.M. Fans rezensieren. Ich bin auch ein absoluter R.E.M.-Fan, jedenfalls was die Neunziger und davor betrifft. Aber es ist schön zu sehen wie sich hier Gleichgesinnte wieder finden. Eher ärgern mich hier Vergleiche mit Interpol. Diese Leute müssen was an den Ohren haben. Dieses schreckliche Interpol-Geschrubbe ist eine Beleidigung für The National! Ich jedenfalls freu mich schon auf Boxer und die vorherigen Scheiben!
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High Violet
High Violet von The National (Audio CD - 2010)
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