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4.0 von 5 Sternen A Hero on his Own
Eigentlich kennt man Travis McCoy nur als Frontmann der Gym Class Heroes, nun ist er auch solo unterwegs und hat sich dafür von Band und einem "s" im Namen getrennt, um auf T-Pain's Label Nappy Boy zu beweisen, dass er es auch alleine auf dem Kasten hat. "Lazarus" heißt das erste Werk des in Miami lebenden New Yorkers, was sowohl sein zweiter Vorname ist, als...
Veröffentlicht am 14. September 2010 von JazzMatazz

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Travis is ridin solo
Seit dem Jahre 1997 tummelt sich Frontman Travis McCoy mit seiner Alternative Rap/Rock Gruppe Gym Class Heroes bereits im Musik Business herum. Doch erst im Jahre 2001 konnte die Band ihre allererste Platte über den Indie weg releasen. Mittlerweilen haben Travis und seine Jungs 4. Alben auf dem Markt, vor allem die letzten beiden Werke "As Cruel as School Children"...
Veröffentlicht am 13. Juni 2010 von MirAclE


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen A Hero on his Own, 14. September 2010
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lazarus (Audio CD)
Eigentlich kennt man Travis McCoy nur als Frontmann der Gym Class Heroes, nun ist er auch solo unterwegs und hat sich dafür von Band und einem "s" im Namen getrennt, um auf T-Pain's Label Nappy Boy zu beweisen, dass er es auch alleine auf dem Kasten hat. "Lazarus" heißt das erste Werk des in Miami lebenden New Yorkers, was sowohl sein zweiter Vorname ist, als auch auf eine biblische Geschichte der Wiedergeburt hinweisen soll, denn nachdem er sein Album zunächst düster gestalten wollte, warf Travie noch einmal alles über den Haufen und erschuf eine Platte, die für gute Laune sorgen soll. Ob dies gelingt und ob Travie auch ohne die Heroes gute Musik zustande bringt, testen wir jetzt.

Das mit 10 Songs recht kurze "Lazarus" startet zu Beginn gleich mit einem echten Kracher. "Dr. Feel Good", das man vielleicht schon aus dem Radio kennt, setzt seinen Titel perfekt um, denn beim Hören fühlt man sich gleich locker und beschwingt, was seinem fröhlichen Sound und den sommerlichen Klängen zu verdanken ist, als Höhepunkt rundet Altmeister Cee-Lo Green Travie's Raps mit seiner einzigartigen Stimme in einem fetzigen Refrain ab. Ähnlich wie mit den Gym Class Heroes hat Travie auch alleine eine Schwäche für Indie Rock, was man mit "Superbad (11:34)" zu hören bekommt. Emotionale Gitarrenriffs, die zwar rocken, aber nicht zu aggressiv sind, sorgen für einen komplett anderen Sound, auch Mr. McCoy singt dieses Mal die Strophen, was jedoch auch wunderbar gelingt. Die Single "Billionaire" war einer der Hits des Sommers, daher ist es etwas schade, dass das Album bei uns erst im Herbst erscheint, dafür kann uns der Track mit seinem karibischen Flair noch ein bisschen die letzten sonnigen Tage versüßen. Ein chilliger Reggae-Rhythmus ist hier der Garant für Urlaubsstimmung und wieder einmal schaffte es Travie, genau die richtige Unterstützung für den Hook zu finden. Dieser stammt hier von Newcomer Bruno Mars, den man als Highlight des Liedes ansehen kann. Gefühlvoller geht es mit "Need You" weiter, einem von peppigen Gitarren und flottem Tempo geprägten Lovesong, der das Gute-Laune-Feeling weiter transportiert.

Nach dem ruhigeren, aber auch sehr schönen "Critical" (feat. Tim William), erreichen wir mit "Akidagain" eine Nummer, die der ein oder andere vielleicht etwas kitschig findet. Das kommt daher, dass der Refrain von einem Kinderchor eingesungen wurde, was sicher nicht jedermanns Sache ist. Wer sich jedoch damit anfreunden kann, darf sich auf einen smoothen Track gefasst machen, der noch einmal als kleine Verschnaufpause dient, bevor es mit "We'll Be Alright" wieder schneller zur Sache geht. Erneut sind es Gitarren, die den Großteil des freshen Klangs ausmachen, der Rhythmus fordert dazu zur Bewegung auf. Travie kombiniert dazu Rap und Gesang und erfüllt genau das, was der Sinn dieser Platte ist. Sein neuer Chef T-Pain lässt sich nebst Schützling Young Cash auf "The Manual" hören. Wer hier einen Club Track im üblichen T-Pain Style erwartet, muss enttäuscht werden. Tatsächlich handelt es sich bei "The Manual" um einen unaufgeregten, entspannten, leider auch recht unspektakulären Titel, der eher vor sich hin plätschert, anstatt richtig zu fesseln. Umso besser gelang da das fetzige "After Midnight", das noch einmal für richtig Party-Stimmung sorgt, bevor "Lazarus" mit den seichten Tönen von "Don't Pretend" (feat. Colin Munroe) nach etwas mehr als 35 Minuten ausklingt.

In der Kürze liegt die Würze. So kann man Travie McCoy's erstes Album schnell und einfach beschreiben. Man hätte vielleicht erwarten können, dass er sich vom Sound der Gym Class Heroes etwas entfernt, denn ein großer Unterschied ist nicht festzustellen, auf der anderen Seite kann man froh sein, dass er dem frischen Mix aus Rap, Rock und etwas Pop treu geblieben ist und keinen aktuellen Trends hinterher rennt wie so viele andere. Wem die Single "Billionaire" gefallen hat bzw. wer generell ein Fan der Gym Class Heroes ist, kann bei "Lazarus" bedenkenlos zugreifen - gute Laune garantiert!
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3.0 von 5 Sternen Travis is ridin solo, 13. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lazarus (Audio CD)
Seit dem Jahre 1997 tummelt sich Frontman Travis McCoy mit seiner Alternative Rap/Rock Gruppe Gym Class Heroes bereits im Musik Business herum. Doch erst im Jahre 2001 konnte die Band ihre allererste Platte über den Indie weg releasen. Mittlerweilen haben Travis und seine Jungs 4. Alben auf dem Markt, vor allem die letzten beiden Werke "As Cruel as School Children" und "The Quilt" waren großartige Werke. Nun ist es aber für Mister McCoy an die Zeit gekommen, auch einmal seine Solo Karriere voranzutreiben. Dies tut er in Form seines Debut Albums "Lazarus", welches am 8. Juni über Fueled By Ramen/Decaydance/Atlantic veröffentlicht wurde. Im Gepäck hat Travis natürlich auch einige Gäste, welche sich in Form von Cee-Lo Green, Bruno Mars, Tim William, T-Pain, Young Cash sowie Colin Munroe namentlich vorstellen. Wer die Gym Class Heroes und ihre Musik kennt, wird sicher meinen erahnen zu können, was für ein Menü uns Travis McCoy mit der LP "Lazarus" servieren möchte, oder kommt es doch alles ganz anders?

Fetzig und mit schnellen Drums steigt "Dr Feelgood" ein, welcher durch Cee-Lo's geschmeidigen Gesang im Refrain noch eine schöne angenehme Note verliehen bekommt. Ein Track voller Lebensfreude, denn man sich gerne öfters zur Gemüte führen wird - eben einfach Feelgood Music. Packend mit E-Gitarren Riffs und einem raplastigen Beat geht es auf "Superbad (11:38)" zur Sache, wobei Travis hier den kompletten Song über singt, was sehr schön mit den Melodien harmoniert. Es kommt fast so vor als würde sich während der Strophen eine gewisse Anstauung der Emotionen bei Travis bilden, denn wie kraftvoll und hart er den Refrain zum besten gibt ist wirklich mitreisend. Bruno Mars, den wir alle aus B.O.B.'s Nummer 1 Hit "Nothing on you" kennen unterstützt den Frontman der Gym Class Heroes auf der 1. Single des Albums namens "Billionaire". Ein klasse und zugleich sehr rhytmisches Stück, welches sich Anfangs von Akkustik Gitarren und Bongos bedient, aber dann schnell in Drums und E-Gitarren ummünzt und dem Song so die nötige Fahrt aufnehmen lässt. Bruno Mars gibt einmal mehr eine grandiose Figur mit seiner gefühlvollen Stimme ab, der Mann hat wirklich Talent. Ruhig und melodisch macht "Need You" seine Anfänge, wobei Travis den ganzen Song über wieder nicht rapt sondern seinen Gesangeskünsten freien Lauf lässt. Leider ist meiner Meinung nach der Refrain dieses Tracks etwas misslungen, klingt durcheinandergeraden und poppig, da hätte man durchaus mehr rausholen können, in Anbetracht der Genialität des Rest des Tracks. Das Stück "Critical" in Zusammenarbeit mit Tim William weiß zugleich von Anfang an zu begeistern, aber auch das tolle und chillige "Akidagain" mit Klavierbegleitung und Kindergesang im Hook lässt uns prachtvoll an Travis Kindheitserinnerungen teilhaben. "We'll be alright" lässt sich vom Stile her so in etwa mit dem ersten Song "Dr. Feelgood" vergleichen, aber kommt keineswegs an diesen heran, sodass man nicht mehr und auch nicht weniger als einen soliden Eindruck hierüber verlieren dürfte. T-Pains berühmte Auto-Tune Hooks finden sich klar auf dem Song "The Manual" wieder, wobei neben ihm auch noch Young Cash, Herrn McCoy unter die Arme greifen. Schade aber auch dieses Lied kann bei weitem nicht so sehr überzeugen wie manch andere auf diesem Album. Mit "After Midnight" hat uns "Travie" nochmal eine bunte, rockige Partynummer geschmiedet, die sich bestens zum abfeiern eignet. Einen gelungenen Abschluss hat man mit dem Song "Don't pretend" geschaffen. Von der ersten Sekunde an versprüht dieses Stück eine sehr ernste, nachdenkliche und zugleich traurige Atmosphäre. Das Instrumental besteht aus einem relaxten eingängigen Beat, welcher durch eine glanzvolle Kombination aus Klavier, Streichern und hereinbrechenden E-Gitarren sein volles Momentum entfalltet. Travis trägt hier den kompletten Song über eine gewisse Dramatik in seiner Stimme mit sich, so als würde er unter Tränen dieses Stück zum besten geben und auch der Refrain in Verschmelzung aus Travis's Gesang und dieser Frauenpiepsstimme ist ein beeindruckendes Merkmal.

Travis McCoy ist mit seinem Solo Debut "Lazarus", was übrigens eine Anspielung auf seinen Zweitnamen ist, ein gradliniges, solides Werk gelungen, dass man im guten Durchschnittsbereich anordnen kann. Die guten 35 Minuten Spielzeit über weiß er immer bestens seine Stimme in Form von Raps und/oder Gesang einzusetzen, auch wenn die Instrumentals das ein oder andere Male ihn ein wenig im Stich lassen, dennoch zum Großteil sich auf einem hohen Level befinden. Zusammen mit seiner Gruppe den Gym Class Heroes macht Travis seine Sache auf jeden Fall ein Stückchen besser, aber dennoch sollte man vor diesem Album keineswegs die Augen verschließen, sondern einfach mal reinhören, denn das ist es auf alle Fälle mindestens Wert.

PeAcE
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat meine Erwartungen voll erfüllt!, 8. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Lazarus (Audio CD)
Travie Mccoy hat es geschafft, auf diesem Album 10 Songs zu produzieren, die sofort ins Ohr gingen und von denen mir viele auf Anhieb gefielen. Besonders angetan hat es mir der Song "We'll Be Alright". Ein echter Ohrwurm! Auch super natürlich auch die erste Single "Billionaire" oder "After Midnight". Ich bin völlig zufrieden, kann ich nur empfehlen! Super Musik!
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5.0 von 5 Sternen Wow. Was fuer ein Album !, 19. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Lazarus (Audio CD)
Zu erst, ich höre gerne jede Art von Musik, es kommt bei mir auf die Stimmung an.
Normalerweise ist meine Lieblingsmusik aber Rap und HipHop.
Ich kenne GymClass Heroes kaum und bin auf Travie durch seinen geilen RapPart bei Billionaire gestoßen.

Das Album macht bis auf "Superbad" und "Critical" einfach gute Laune und passt sich auf fantastische Art und Weise meiner Stimmung an. Ich kann es morgens nach dem Aufwachen hören, wenn ich feiern will oder einfach nur gute Laune habe.
Es ist hibbelig, entspannt und gut zugleich. Nun wuerde ich sehr gerne sagen, dass das Niveau klasse gehalten wird, allerdings ist das bei nur 10 Liedern auch nicht schwer. Das ist wirklich der einzige Nachteil.

Travie hat etwas wunderbares abgeliefert, was eigentlich Rap ist aber bestimmt auch ein größeres Publikum ansprechen kann, wenn es entsprechend promoted wird. Mich erinnert es etwas an Peter Fox. Das Album(Stadtaffe) war auch genial, obwohl es eigentlich Rap war.
Genauso wird hier Rap auch mal "öffentlichkeitstauglich " gemacht.

Sehr gut, ich hoffe er macht nochmal so weiter.
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Lazarus
Lazarus von Travie McCoy (Audio CD - 2010)
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