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am 21. Mai 2010
Ich habe das Album am heutigen Erscheinungstag auf Dauerrotation gehört, denn bei mir hat es ein paar Durchgänge gebraucht bis ich richtig reingefunden habe. Aber mittlerweile gefällt mir das Album sehr gut.
Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie hier andere Rezensenten von musikalischem Stillstand sprechen können. "The House" ist musikalisch doch so völlig anders als es "Piece by Piece" oder "Pictures" waren, ganz zu schweigen von "Call off the Search" mit seiner Jazzclub-Atmosphäre. Davon ist "The House" nun sehr weit weg gekommen. Und doch klingt das Album typisch nach Katie, schlimm wäre es, wenn nicht.
Das Album beginnt mit dem ruhigen Stück "I'd Love to Kill You" welches musikalisch am ehesten an das Album "Piece by Piece" erinnert.
Gleich im Anschluss folgt mit "The Flood" das, in meinen Augen, innovativste Stück des Albums. Das Arrangement und die Instrumentierung erinnern teilweise an orientalische Klänge. Der Refrain nagt sich sofort im Gehörgang fest und die Melodie trägt man den restlichen Tag mit sich herum. Das poppige Intermezzo erinnert dann sehr an Madonna und ähnliche Popgestalten. Da muss man sich als Katie-Fan erstmal dran gewöhnen, insgesamt fügt sich diese Passage aber ziemlich gut in die Songstruktur ein.
Das nachfolgende "A Happy Place" baut einen ebenfalls für Katie-Fans gewöhnungsbedürftigen Rhythmus auf, der aber zum Text voll passt, insgesamt kreiert der Song eine schöne Stimmung.
Gleich darauf folgt ein weiterer Höhepunkt des Albums. "A Moment Of Madness" versprüht eine herrliche 40er-Jahre-Atmosphäre und erinnert mich zuweilen an die Soundtracks älterer Disney-Filme.
"Red Ballons" ist dann wieder ein eher typisches Katie-Lied. Langsam, zurückhaltend, zärtlich. Sowas darf auf einem Katie-Melua-Album einfach nicht fehlen.
Daran schließt sich der für mich beste Song des Album an: "Tiny Alien". Eine wunderschöne Melodie, interessante Instrumentierung und der zuckersüße Gesang von Katie machen dieses Lied unwiderstehlich.
"No Fear of Heights" und "The One I Love Is Gone" sind dann wieder typische Katie-Songs und passen stilistisch am ehesten zu "Call off the Search".
Daran schließen sich die drei eher poppigen Nummern "Plague Of Love", "God On Drums, Devil On The Bass" und "Twisted" an. In "Plague Of Love" und "God On Drums, Devil On The Bass" konnte ich mich noch nicht voll und ganz rein hören weshalb ich zu diesen beiden Titeln nichts weiter schreiben kann.
"Twisted" hat mMn die größten Chart-Qualitäten aller Songs des Albums, das Lied ist sehr eingängig.
Mit dem Titelgeber "The House" schließt das Album dann noch mit einem wunderschönen, Katie-typisch ruhigen Titel ab.

Insgesamt hat das Album damit für mich überhaupt keine Schwächen. Jedes Lied ist für sich allein genommen verführerisch und das Album hat für sich als ganzes eine intensive Atmosphäre.
Katie ist erwachsen geworden und hat sich musikalisch weiterentwickelt. Und das ist auch gut so, ein Stillstand auf dem (sehr hohen) Niveau von "Pictures" oder "Piece by Piece" wäre auf Dauer langweilig geworden.
"The House" bietet mir genau das, was ich wollte...jede Menge Katie Melua, verpackt in 12 neuen wunderschönen Songs. Deshalb gibt es ganz klar 5 Sterne! Danke Katie!
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am 22. Mai 2010
Ich hatte nach dem dritten durchwachsenen Album ja so meine Bedenken, ob Katie mich noch einmal vom Hocker hauen könnte. Mit ihrem vierten Album hat sie das mühelos geschafft. Ich finde das Album sogar noch besser als ihre ersten beiden Alben, weil es experimentierfreudiger ist und dadurch abwechslungsreicher daherkommt. Mit Guy Chambers und William Orbit hat sich Katie die richtige Unterstützung geholt und wandelt zielsicher zwischen Pop-Rock ("Plague of love", "God on the drums, devil on the bass", "Twisted"), wunderschönen ruhigen Singer-Songwriter-Stücken (I'd love to kill you", "Red ballons", "No fear of heights"), epischem Pop ("The flood", "Tiny alien") und burlesquen Stücken ("A moment of madness"). Viele Songs tragen Katies Stempel, bekommen aber durch die Produktion von William Orbit einen modernen Anstrich. Da schleichen sich sphärische Klänge ein ("The flood", "The house") und auch das Orchester untermalt viele der Stücke. Mit dem Coversong "The one I love is gone" kehrt Katie zudem noch einmal zu dem schlichten "Gesang zur Akustikgitarre" von ihrem Debut zurück. Der größte Pluspunkt des Albums ist allerdings Katies Gesang. Die Art, wie sie mit ihrer Stimme spielt und damit Spannung erzeugt, sucht schlichtweg seinesgleichen!
Fazit: "The house" ist ein wunderschönes Album geworden, bei dem Katies Stimme, das Songwriting und die Produktion perfekt miteinander verschmelzen und, das genau die Prise an Neuem besitzt, um Katie nicht auf der Stelle treten zu lassen. Hut ab!
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TOP 1000 REZENSENTam 28. September 2014
Katie Melua hat eine faszinierende Stimme! Wer seine Anlage mal auf die Wiedergabequalität von Stimmen testen möchte: bitte Katie Melua wählen und ab geht die Post... wenn man z. B. die LIeder von "The Kathie Melua Collection" einlegt und NICHT "the house".

Auf "the house" denkt man, dass irgendeine "ichhabtgroßetittenundbindeshalbeinegroßesängerin" hervorgezogen hat, die ein paar belanglose Lieder dahinträllert.

Nichts, aber auch gar nichts ist von der stimmgewaltigen Katie übrig geblieben, die "The Closest Thing To Crazy" gesungen hat. Die Lieder sind durchweg mainstream-angepasst hochfriesiert.

Ausnahme mag das Lied 5 (Red Ballooons) bilden, hier noch zumindest noch etwas von der intim-direkten Stimmgewaltigkeit von Katie zu Zuge kommt.
Auch Lied 8 (The One I Love Is Gone) lässt etwas Melua-Gänsehaut rüberkommen.

Lied 10 könnte auch eine berunkene Highschoolband genausogut aufnehmen.

Alles in allem eine eher enttäuschend Aufnahme.
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am 22. Mai 2010
Ich kenne Katie schon länger(noch vor dem ersten Release) und fand ihren Musikstil schon immer sehr ansprechend. Als ich hörte wen sie als Produzenten beauftragt hatte, William Orbit, befürchtete ich schon das Schlimmste. Elektronikpop a la Madonna?
Genau genommen ist dieser Einfluss auch prompt so gekommen. Und dementsprechend habe ich den Dancefloor-Part in "The Flood" nicht gleich für gut befunden. Nun höre ich das komplette Album, finde dort tatsächlich die Orbit'schen Elektronikeffekte, aber merkwürdigerweise mag ich das Album trotzdem.
Damit wir es richtig verstehen: Ich höre Elektronikpop und Madonna gerne. Nur in Verbindung mit Katie Melua ist es ein Aspekt, den man verdauen muss, da man bisher auf die Balladen, Jazz und Bluestitel vertrauen konnte.

Glücklicherweise brauche ich nicht auf meinen geliebten Mike Batt-Sound verzichten. In "No Fear Of Heights" kann man seinen typischen Streichersound hören. Allerdings zeigt er in dem einzigen Song "God on Drums, The Devil On The Bass", den er mit Katie zusammen geschrieben hat, dass er auch funkigen Elektropop komponieren kann.
Die anderen Songs zeichnen sich durch Katies dominierende Stimme aus und haben teilweise äusserst autobiografische Züge. Sogar ihre Eltern werden in "Plague Of Love" gewürdigt. Die Arrangements und Songs, die von Guy Chambers, Rick Nowels und Lauren Christy geschrieben wurden sind teilweise äusserst eingängig. Mit "Tiny Alien" hätte Katie sicherlich sogar Chancen wenn sie zum SongContest gefahren wäre.

Ich freue mich über äusserst gelungene Balladen wie "Red Balloons" und verzeihe die elektronischen Sphärenklänge, weil ich natürlich auch Katie wünsche, dass sie sich musikalisch weiterentwickelt. Dass Mike Batt nur noch als ausführender Produzent tätig sein würde stand schon vor dem ersten Album fest und da konnte man nur gespannt sein, wohin die Reise ab Album#4 gehen würde.
Immerhin für elf der zwölf Titel hat Katie selbst die Texte geschrieben. Für mich ist da die einzige Coverversion "The One I Love Is Gone" schon ein regelrechter Fremdkörper.

Wie gesagt, ich hatte Befürchtungen, dass sich Katie zu "Madonnas kleiner Schwester" entwickeln würde. Aber ich freue mich, sagen zu können: "Ich mag das Album!"
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am 12. Januar 2016
kennt und sich dabei in diese wunderbare, zerbrechliche und doch kristallklare Stimme verliebt hat, dem wird auch diese CD gefallen! Eine echte Katie Melua, sodass niemand enttäuscht werden wird, wenn er sie gern wieder hören möchte - und doch eine vollkommen andere CD, die sie uns hier vorstellt.
Keine wilden Eskapaden in ein Genre, welches ihr nicht liegen würde, sondern gefühlvolle Songs mit sehr viel Wärme und Substanz.

Katie muss man einfach lieb haben und darum gibt es hier von mir auch die vier Sterne (nach oben hin ist bei dieser Traumfee bestimmt noch Platz und dafür hebe ich mir den 5. Stern auf).
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TOP 1000 REZENSENTam 4. März 2011
Katie Melua hat sich mit ihrer CD "The House" keinen Gefallen getan. Sie hat sich von sich selbst weg entwickelt und ihre Stimmkraft dem Kommerz geopfert. Während auf den früheren Alben die Instrumente sparsam und mit Bedacht eingesetzt wurden, was ihrem großartigen Gesang und der Seele ihrer Lieder zugute kam, so hat nun - aus welchem Grund auch immer - bei manchen Songs massenkompatibler Musikbrei Einzug gehalten.

Warum? Um die Publikumsbreite zu vergrößern, den Geschmack von Teens anzusprechen, die ein gleichmäßiges Rauschen im MP3-zugestöpselten Ohr feinsten Melodien und klangvollendeten Tonfolgen vorziehen?

In "The House" ist die Seele von Katies wundervoller, ausdrucksstarker Stimme verloren gegangen. Man könnte fast sagen, in vielen Songs ist sie nicht mehr vorhanden. Nr. 3,10 und 11 gehen als Fehlpressung in die Analen ein, da ist zuviel störendes hinein komponiert. Nr. 5 ist nicht einmal ein Einschlaflied, sondern weniger; Nr. 1,4,6 und 7 gehen in die richtige Richtung. Meine Favoriten, und die eigentliche Katie: Nr. 8 und 12. Bei Nr. 8 läuft mir wie bisher eine Gänsehaut über den Rücken.

Aber das ist zu wenig. Katie muss aufpassen, nicht ihre Seele zu verlieren, sonst verliert sie gleichzeitig ihre Hörer. Von vielen Rezensenten wird "The Flood" gelobt. Ich finde, hier zeigt sich die schleichende Veränderung am deutlichsten: Die Stimme von Katie wirkt, als hätte nachträglich jemand drübergebügelt, irgendwie platt gemacht. Arme Seele.
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am 30. Mai 2010
Das eine machen - ohne das andere zu lassen. Vielleicht könnte man K.M. neues Album unter diesem Gesichtspunkt sehen. Nach Pictures - ihrem dritten Studio-Album - und einigen Bonus-Tracks auf versch. Sonderveröffentlichungen war ich schon langsam der Meinung, dass sich hier etwas einschleift, was nachher zum - eher langweiligen - Dauerläufer wird. In der Konsequenz hat die Fangemeinde neue Wege gefordert. Und William Orbit hat diese Wege sehr sensibel und dennoch spürbar umgesetzt. Auch mir gefällt die jazz- und bluesbeinflusste Musik durchaus gut. Aber, da ich hörermäßig auch im Bereich der reinen Pop-Musik zu Hause bin, kann ich diesem Album eine Menge abgewinnen.

Raffinierte Arragements und auch mal ein paar elektronische Spielereien geben den Songs einen gewissen drive. Gleichwohl wird auf puristische Instrumentenbegleitung und echte Balladen nicht verzichtet. Das gleiche gilt für die Singer-Sonwriter-Ecke, die Katie Melua mit (nach mehrmaligem Hören) sehr guten Stücken (No Fear of Heigths und dem Titelstück The House) bedient. Aus The Flood eine Balladen-Uptempo-Nummer zu stricken, ist der Kracher schlechthin. Klasse Stück! A Moment Of Madness lässt zumindest rein musikalisch die goldenen 20er wieder aufleben. Nach einigen Testdurchläufen steht für mich fest: Das Expermimentieren hat sich eindeutig gelohnt. Weder hat Katie Melua ihre musikalischen Wurzeln verleugnet oder verlassen, noch hat die Produzentenriege ihr ein Madonna oder Lady-Gaga Tam Tam verpasst. Ich jedenfalls finde The House ausgesprochen gelungen und einmal mehr wird ein Album von Katie Melua zu den Perlen in meiner CD-Sammlung gehören.

Zum Schluss noch eine kleine positive Randbemerkung. Im Booklet der CD sind die Texte ohne Hinzunahme eines Elektronen-Raster-Mikroskops zu lesen. Auch das sollte mal erwähnt werden.
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am 28. Mai 2010
Ich bin kein Katie Melua Fan, höre die Musik von ihr aber sehr gerne.
Es fing alles vor 2 Jahren bei mir mit dem Titel "If you were a sailboat" an und setzte sich fort, sodass ich bis heute fast alle Lieder von ihr gehört habe.

Als ich dann das Preview-Video gesehen habe, war ich sicher, dass ich das Album bei erscheinen kaufen würde; die Klänge haben mich fasziniert, wenngleich sie auch anders waren als das, was man von Katie Melua bisher kannte.

Mittlerweile habe ich mir das Album mehrmals angehört und bin begeistert davon; ich muss aber auch sagen, dass es - wie wohl bei jedem Künstler - 2 Lieder gibt, die mir so gar nicht zusagen.

Das war aber auch bei den vorherigen Alben nicht anders.

"I'd love To Kill You"
gefällt mir ganz gut, erinnert mich stilistisch an "Piece by Piece".
(4,5/5)

"The Flood"
eine ungewöhnliche Kombination, welche (mich) aber zu überzeugen weiß; das Uptempo im letzten Teil ist sicher gewöhnungsbedürftig, passt aber zu dem kraftvollen Song (in Verbindung vor Allem mit dem Video) ganz gut.
(5/5)

"A Happy Place"
gefällt mir auch ganz gut, ist aber für Katie Melua auch eher ungewöhnlich, da es mehr den Pop bedient.
(4/5)

"A Moment of Madness"
für mich einer der besten Songs des Albums. Ich fühlte mich in die 30er/40er Jahre zurückversetzt und hatte das Gefühl, in einem kleinen französischen Café sitzen zu wollen.
(5/5)

"Red Balloons"
eine typische Ballade, ziemlich ruhig, erinnert mich etwas an "Just like Heaven".
(3,5/5)

"Tiny Alien"
auch hier eine ungewöhnliche Instrumentalisierung und eher etwas poppig, aber dennoch ein toller Song!
(4/5)

"No Fear Of Heights"
auch wieder eine typische Ballade, passt am ehesten auch zu "Piece by Piece".
(3,5/5)

"The One I Love Is Gone"
eine Cover-Version, hat mir gut gefallen; auch wieder eine ruhige "Katie Melua-Ballade", erinnert mich an "Blue Shoes".
(4/5)

"Plague Of Love"
auch ziemlich poppig, finde ich aber auch sehr gelungen! erinnert mich etwas an "Crawling up a Hill".
(4/5)

"God On The Drums, Devil On The Bass"
der 1. Titel, der mir nicht richtig zusagt, auch nach mehrmaligem Hören nicht. Eher rockig, poppig, etwas düster.
(2/5)

"Twisted"
der 2. Song, der mir nicht so richtig gefällt, der Text ist für mich sogar ziemlich langweilig und belanglos.
(2,5/5)

"The House"
ein toller Abschluss. Gefällt mir sehr gut!
(5/5)

Tolle texte, tolle Musik, tolles Album!
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am 25. Mai 2010
Als Katie Melua Fan der ersten Stunde (bevor Ihre Musik nach Deutschland übergeschwappt ist) bin ich wirklich enttäuscht über den Pfad, den Sie mit diesem Album einschlägt. Natürlich sind neue musikalische Impulse und Experimente generell gerne gesehen, aber überwiegend ist nur noch Ihre Stimme erkennbar und "The House" ist eine klare Abkehr von Ihren früheren Werken im Blues und Jazz Style. Mit diesem Einstieg in den Kommerzpop hat sich Fräulein Melua nicht unbedingt einen Gefallen getan, denn Sie wirkt ein Bisschen wie ein Abklatsch anderer Größen (Kylie Minogue, Madonna, etc.) und ich hoffe auf eine Rückbesinnung zu den eigenen Stärken bei Ihren Folgewerken anstatt weiter dem Mainstream zu folgen der jetzt deutlich in Ihre Musik Einzug gehalten hat. Als Pop-Sternchen wirkt Sie eher unbeholfen und unglaubwürdig - aufgrund Ihrer vorherigen Musik - welches in Ihren Tanzbewegungen im Video Ihrer ersten Singleauskopplung "The Flood" klar erkennbar ist. Letztendlich bin ich sehr froh im vergangenen Jahr noch die Chance gehabt zu haben auf einem Melua Konzert in kleinem Rahmen gewesen zu sein, bei welchem Sie nur Songs aus den Alben "Call Off The Search", "Piece By Piece" und "Pictures" vorgetragen hat.

Auf die Songs dieses Albums möchte ich im einzelnen nicht eingehen, denn insgesamt finde ich das Album zu blass und es vermisst einfach individuelle Kreativität und wirkt in einigen Fällen abgekupfert. Vermutlich wird das Album dennoch zu einem grossen Erfolg werden durch die Erwartungen vieler Fans auf eine Fortsetzung von Katie's Linie, cleveres Marketing, Unterschiedlichkeit der Ansprüche/Geschmäcker, usw.

Es bleibt zu hoffen, dass der eingeschlagene Trend zur Beliebigkeit sich nicht weiter fortsetzt und Katie doch noch eine Stilrichtung einschlägt, die sich mit Wurzeln/Stärken Ihrer ersten 3 Studioalben deckt und zu Ihr passt. Daher gibt es nur 2 Sterne von mir, weswegen ich vom Kauf dieses vergleichsweise schwachen Albums abrate und daher das mögliche umsatteln auf andere vergleichbare Künstler (zumindest für den Augenblick) oder die Beschränkung auf die älteren Melua Werke empfehle.
22 Kommentare|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2010
Der neue Musikstil ist vorerst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, nach einigen Durchgängen gefällt mit das Album aber ganz gut. Leider im Vergleich zu den letzten Alben deutlich schlechtere Aufnahmequalität, was vor allem Besitzer hochwertiger Stereoanlagen interessieren wird. Die Musik wirkt flacher, weniger räumlich aufgelöst, die sonst so ausdrucksstarke Stimme gelegentlich etwas schrill. Deshalb 3 Punkt
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