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66 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ursachen und Folgen einer Lüge
Ein ungefähr dreizehnjähriges Kind kann noch nicht sehr viel vom Thema Sex verstehen. Aber ihm ist wohl bewusst, dass es da etwas gibt, etwas geheimnisvolles, verbotenes und vielleicht auch gefährliches. Aber vielleicht auch etwas schönes, etwas, wovon die Erwachsenen die Kinder ausschließen, etwas, auf das man vielleicht sogar neidisch sein...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2007 von Niclas Grabowski

versus
27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Traumhafte Bilder, tolle Darsteller, aber ....
Im Gegensatz zu den meisten Rezensenten wurde ich - eigentlich ein sehr großer Fan von Literaturverfilmungen - von "Abbitte" eher enttäuscht bzw. in gewisser Weise zwiegespalten zurückgelassen. Da ist zum einen die mehr als überzeugend agierende Darstellerriege sowie die traumhaft schöne bildgewaltige Umsetzung eines Regiesseurs, der schon mit...
Veröffentlicht am 10. August 2008 von musikfreund


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66 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ursachen und Folgen einer Lüge, 26. Dezember 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
Ein ungefähr dreizehnjähriges Kind kann noch nicht sehr viel vom Thema Sex verstehen. Aber ihm ist wohl bewusst, dass es da etwas gibt, etwas geheimnisvolles, verbotenes und vielleicht auch gefährliches. Aber vielleicht auch etwas schönes, etwas, wovon die Erwachsenen die Kinder ausschließen, etwas, auf das man vielleicht sogar neidisch sein kann. Wenn ein Kind in diesem Alter nun an einem Tag mehrfach mit dem Thema Sex konfrontiert wird, mit Worten, Gesten und Bildern, dann ist es natürlich überfordert, denn es versteht von dem eigentlichen Akt ja nichts.

Wovon aber ein Kind etwas versteht, ist das Thema Liebe. Es versteht etwas davon, akzeptiert und gemocht zu werden, und es versteht auch etwas von der Ausschließlichkeit der Gefühle, die es nicht nur zwischen Mann und Frau, sondern auch zwischen Junge und Mädchen schon gibt. Und es versteht, dass man um Zuneigung auch kämpfen kann. Manchmal mit guten Mitteln, manchmal aber auch mit bösen. Abbitte erzählt vom moralischen Scheitern eines vorpubertären Mädchens. Denn wir sehen hier ein Kind, dass durchaus weiß, was es tut, auch wenn es von der Situation insgesamt überfordert sein mag. Es hilft nicht, dass dem Mädchen die Konsequenzen seines Handelns sicher nicht klar waren. Denn es wollte einfach den maximalen Schaden anrichten, und so ist es ihr auch egal, auf welche Weise dieser letztendlich eintritt.

Diese Geschichte wird im ersten von drei Abschnitten des Films wirklich hervorragend erzählt. Alle Schauspieler leisten dabei herausragendes. Allen voran die Darstellerin der jungen Briony, die zum ersten Mal in ihrem Leben Leidenschaft sieht, und dann aus Eifersucht die Katastrophe auslöst. Deren große Schwester spielt Keira Knightley, und sie ist hier gut wie nie zuvor. Sie schafft den Spagat zwischen der verliebten und zu allem bereiten Frau und der etwas unterkühlten, britischen Upper-Class-Tochter ohne jeden Bruch. Sie macht das ganze auch zu einer wunderbaren Liebesgeschichte, indem sie glaubhaft eine Frau verkörpert, die bereit ist, für die Liebe ihres Lebens auch Konventionen und die Beziehung zu ihrer Familie über den Haufen zu werfen. Das ganze ist dann noch mit wunderschönen Bildern von einem englischen Landsitz garniert und mit einer hervorragenden Musikauswahl illustriert. Selten ist es gelungen, eine komplexe Geschichte mit komplizierten Figuren und Motivationen so gut auf der Leinwand zu erzählen.

Nach diesem furiosen Beginn gibt es im Film einen Zeitsprung, damit auch einen Bruch in der Erzählweise. Dieser zweite Teil des Films erscheint dem Zuschauer nicht ganz so stark. Viel wird über den zweiten Weltkrieg erzählt, an dessen Rande die Protagonisten versuchen, ihr Leben nach den Geschehnissen wieder auf die Reihe zu bekommen. Was natürlich nicht einfach ist. Letztendlich werden die Hauptfiguren damit konfrontiert, dass es im Leben Fehler gibt, die nicht wieder gut zu machen sind. Das ist manchmal allerdings etwas umständlich erzählt. Es fehlt dem Zuschauer die Eleganz und Ökonomie der Erzählung aus dem ersten Teil. Offen bleibt die Frage, ob nicht auch die Lüge einer zweiten Teenagerin zu der Katastrophe beigetragen hat.

Im letzten, kurzen Teil sehen wir dann eine großartig aufgelegte Vanessa Redgrave, die als Briony aus der Zukunft auf die Handlung zurück blickt. Und das auf eine durchaus überraschende Weise. Letztendlich ist es dieser kurze, letzte Teil, der den zweiten Teil dann doch wieder als gelungen erscheinen lässt. Denn ein paar der Punkte, die dem Zuschauer hier etwas aufgestoßen sind, werden erst jetzt erklärt. Das dreht den Film dann endgültig. Kein großes, aber doch ein kleines Meisterwerk.

Für Fans von Keira Knigthley ist der Film ohnehin ein Muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ich liebe dich. Komm zurück. Komm zurück zu mir!", 13. Juli 2013
Von 
Sven Jacobs (Bornheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
"Atonement", so der englische Originaltitel, wie auch der deutsche Titel "Abbitte", bedeuten Sühne, eine Buße für eine Sünde, eine Wiedergutmachung... Das ist jedoch nicht nur das Thema des Films, sondern hat weiterführend auch noch eine große Bedeutung.

Eines der interessantesten Dinge an "Abbitte" ist wohl die Erzählstruktur. Sie ist sehr clever und das wurde sehr gut umgesetzt. Ein gutes Beispiel ist die Szene, in der Briony aus dem Fenster schaut, sieht, wie ihre Schwester sich vor Robbie einiger Kleider entledigt und später, nachdem sie weggeschaut hat, nass aus dem Brunnen steigt. Man weiß nicht wirklich was passiert ist, jedoch wird genau diese Szene später aus der Sicht von Cecilia und Robbie erzählt, wo sie dann einen Sinn ergibt. Dieses ist nur ein kleines Beispiel, denn der Film strotzt nur vor solcher Szenen, jedoch in der ersten Hälfte häufiger als in der zweiten. Diese Szenen sind sehr gut gemacht und machen die Erzählweise des Films zu etwas außergewöhnlichem.

Diese Erzählstruktur bringt ein paar Wiederholungen mit sich, aber das macht überhaupt nichts, ganz im Gegenteil. Diese verstärken viele Szenen und verdeutlichten einiges. Und einen Satz (oder besser gesagt drei kurze Sätze), der im Film des Öfteren gesagt wurde, habe ich mir stark eingeprägt. "Ich liebe dich. Komm zurück. Komm zurück zu mir!" Dieser Satz hat mir immer und immer wieder das Herz zerbrochen, da er die Liebesgeschichte zwischen Robbie und Cecilia, die auf eine sehr harte Probe gestellt wird, sehr gut darstellt.

Lobenswert fand ich einige Kameraeinstellungen, wobei ich mir wirklich die Frage stelle, wieso sie lobenswert sind, da der ganze Film ein einziges Lob von mir verdient hat. Jedoch gibt es eine Szene im Film, die mich wirklich mitgerissen hat. Eine minutenlange Szene über den Strand von Dünkirchen, ohne einen einzigen Schnitt wird so viel erzählt und ausgedrückt, dass ich wirklich eine Gänsehaut bekam. Eine der genialsten Szenen, die ich je gesehen habe. Aber auch sonst ist die Kameraarbeit nicht zu verachten!

Ebenfalls mehr als nur gut ist der Score. Die Musik in "Abbitte" gehört zu dem Besten, was ich je gehört habe. Zwar ist der Score nicht sonderlich abwechslungsreich, und vieles kennt man schon aus den Trailern, aber der Stil der Musik und somit auch des Films wird konstant fortgesetzt und hat mich in jeder Szene überzeugen können.

Es gibt sehr viele intensive Szenen, die die Tiefe des Film zeigen. Als bestes Beispiel ist das Ende zu nennen, welches ich natürlich hier nicht ausführen werde. Aber ich habe selten eine so geniale Szene gesehen. Nicht nur das was gesagt wurde hat mich gepackt, sondern auch das, wie es dargestellt wurde! Eine weitere Szene wäre da zu nennen, als James McAvoys Charakter weint. Da hätte ich am liebsten gleich mitgemacht, da die Szene wirklich sehr intensiv und auch glaubwürdig rübergebracht wurde. Sehr überzeugend, und das nicht zuletzt wegen James McAvoys Darstellung, zu dem ich gleich noch etwas mehr schreiben werde.

Zu den Schauspielern: Was soll ich hierzu sagen? Selten habe ich einen Film gesehen, der für mich schon viele Monate vor der Oscarverleihung zu meinen Favoriten gehörte (leider ohne Erfolg). Das galt nicht nur im Bereich der Schauspieler, sondern auch noch in vielen anderen Bereichen, wobei ich es den Schauspielern ganz besonders gegönnt hätte.

Ich würde sagen, dass die schauspielerische Leistung in "Abbitte" auf sehr hohem Niveau ist. Auch die Nebenrollen haben mir ausgesprochen gut gefallen, jedoch gab es davon einfach zu viele, um sie aufzulisten. Sehr gut fand ich jedoch Vanessa Redgrave, sie hat mir eine Gänsehaut beschafft. Alle anderen Nebendarsteller konnten mich aber ebenfalls überzeugen. Niemand ist mir wirklich negativ ins Auge gefallen!

Briony. Zunächst wird sie gespielt von der dreizehnjährigen Saoirse Ronan, die ihre Roller perfekt meistert. Sie spielt überzeugend und hat eine unglaubliche Präsenz auf der Leinwand! Die achtzehnjährige Briony wird gespielt von Romola Garai, wie die junge Briony ein für mich bis dato unbekanntes Gesicht. Aber ein unbekanntes Gesicht hat nicht zu bedeuten, dass die Leistung der Schauspieler mich nicht fesseln kann, ganz im Gegenteil. Eine Dakota Fanning hätte bestimmt nicht so viel rüberbringen können, wie es Saoirse Ronan getan hat, obwohl ich diese als Jungdarstellerin sehr schätze. Nun aber zur achtzehnjährigen Briony, Romola Garai. Auch sie spielt Briony mit einer solchen Intensität, dass ihre Rolle sehr glaubhaft rübergebracht wurde. Eine sehr gute Leistung.

Keira Knightley spielt Cecilia Tallis. Sie spielt diese Rolle ebenfalls sehr überzeugend und hat es geschafft, mir diese von Anfang an näher zu bringen, sodass ich mit ihr fühlen konnte. Jedoch fand ich, dass die Rolle der Cecilia die undankbarste Rolle war, wenn man das überhaupt so nennen kann, da sie wenig Platz nach oben offen lässt. Der Charakter macht zwar eine Entwicklung durch, jedoch ist diese nicht so stark, wie es bei Briony und Robbie der Fall ist. Aber das macht rein gar nichts, denn Keira Knightley verleiht ihrem Charakter genau die Tiefe, die er braucht. So hat sie es geschafft, mich voll und ganz mitzureißen.

Nun zu James McAvoy, meinem Favoriten unter den allesamt sehr guten Schauspielern. Eine sensationelle und Oscarreife Darstellung, ich habe selten eine so gute Leistung bewundern dürfen, die mich gepackt hat und mir in einigen Szenen ein Tränchen ins Auge schießen ließ. Perfekt gespielt!

"Abbitte" ist packend erzählt. Er hat seine spannenden Momente, aber auch sehr viele dramatische. Mit einem davon findet der Film am Ende seinen Höhepunkt, wobei der ganze Film für mich ein einziges Meisterstück darstellt. Das Ende ist sehr intensiv erzählt, ich habe es kaum gewagt, zu Blinzeln. Ich war überrascht, erschüttert, geschockt... Mir sind viele Dinge durch den Kopf geschossen und letztendlich muss ich sagen, dass genau dieses Ende, so wie es ist, ein passendes für den Film darstellt. Es hat bei mir eine Gänsehaut verursacht und fast hätte ich ein Tränchen vergießen müssen. Dies war ein mehr als geniales und würdiges Ende!

Fazit:
Für mich ist "Abbitte" eines der wenigen Meisterwerke, die es gibt. Ein Film, der mich berührt hat. Joe Wright hat einen Film geschaffen, der sich von der Masse abhebt. “Abbitte” ist intelligent und verkörpert eine interessante Geschichte in einer meisterhaften Umsetzung mit faszinierenden Bildern und ausgesprochen guten Schauspielern.
Ein Meisterwerk!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhafte Literaturverfilmung von fast schmerzhafter Intensität, 7. Januar 2010
Von 
margret hale (irgendwo zwischen Hamburg und München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
Hat man zuerst das Buch gelesen, geht man oft mit der Einstellung an den Film, dass dieser nicht so gut wie das Buch sein kann. Ich bemühe mich, keine solchen Pauschalurteile an mich heranzulassen, da ich der Überzeugung bin, dass Film und Buch zwei so unterschiedliche Medien sind, dass beide unabhängig voneinander existieren können und sich entweder gleichen oder ergänzen können.
Wichtig ist nur, dass sowohl Film als auch Buch in sich stimmig sind, die Charaktere glaubwürdig und authentisch gezeichnet werden, der Leser in beiden Fällen ein imaginatives Erlebnis hat.
Nun, dies ist sowohl Ian McEwan mit seinen Buch als auch Joe Wright mit seinem Film gelungen.
Begleitet von der wunderbaren Musik Dario Marionellis, der schon in Joe Wright's Pride and Prejudice - Verfilmung einen außerirdisch schönen Soundtrack lieferte, entwickelt sich eine Tragödie biblischen Ausmaßes.
Die unterschiedlichen Erzählperspektiven der Romanvorlage werden auch im Film genial widergegeben.
Die sommerlich-schwüle Stimmung des BUches wird in ebensolche Bilder getaucht und die subtile Spannung durch die Musik vorangetrieben, dass man angespannt und hochaufmerksam vor dem Bildschirm aufrecht sitzt, genau wissend, dass irgendwas Bedeutungsvolles, für alle Beteiligten Existentielles passieren wird ... mehr darf man eigentlich nicht verraten.
Die Schauspieler, allen voran James McAvoy, Keira Knightley und Romola Garai transportieren die Intensivität der in epischer Breite erzählten Geschichte vortrefflich.
Eine Geschichte um Vergebung, Schuld und Sühne und die Kunst des Schriftstellers, das Leben umzuschreiben, um eine Schuld ungeschehen zu machen, im zeitenrückten spätviktorianischem England beginnend, seine Forsetzung im zweiten WEltkrieg findend und seinen Abschluss in der nüchternen Gegenwart dem Zuschauer erbarmungslos entgegenschleudernd.
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67 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Umsetzung!, 7. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
Literaturverfilmungen, die sich einerseits nah an der Vorlage bewegen, andererseits ein Eigenleben haben, findet man nicht allzu oft.
Bei "Abbitte" ist genau dieser Spagat aber aufs Reizvollste gelungen!

Ian MacEwan beschränkt zwei Drittel seines Romans, immerhin knappe 400 Seiten, auf die Geschehnisse eines einzigen Tages im Leben einer großbürgerlichen Familie im Sommer 1935. Dabei zieht er alle erzählerischen Register, so dass der Leser mit jeder Seite mehr in die Ereignisse der Familie Tallis und die Gedanken- und Gefühlswelt der agierenden dreizehnjährigen Briony, die mit ihren Entdeckungen schließlich eine Lawine mit unvorhersehbaren Folgen ins Rollen bringt, hineingezogen wird.
Was sich also für den Leser sehr langsam entwickelt, bringt der Film in einer ruhigen und dennoch eindrücklichen Bilderfolge herüber:
Eine im wahrsten Sinne des Wortes schwüle Atmosphäre, Sinnestäuschungen, das Verwischen von Wahrheit und Fantasie.
Dabei lenkt der Film mehr als das Buch die Geschehnisse auf die ältere Schwester Brionys, die von der wunderbar agierenden Keira Knightley verkörpert wird.

Die tragischen Folgen von Brionys nicht mehr zurück zu nehmenden Beschuldigungen, die Kriegsjahre und schließlich der Rückblick der alten Briony bilden den perfekten Gegensatz zu der anfänglich behüteten und verspielten Gartenszenerie.
Die Bilder aus den Kriegstagen in Nordfrankreich und die Darstellung einer allen Hindernissen trotzenden großen Liebe brennen sich dem Betrachter ein.

"Abbitte" ist ein sehr bleibendes Filmereignis! Wie das Buch auch verlangt es dem Schauenden einiges ab. Manche Szenen sind kaum auszuhalten! Dennoch, oder vielleicht gerade darum, lohnt sich dieser Film, einmal, ein weiteres Mal, viele Male!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Aussage die drei Leben veränderte..., 5. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
Robbie und Cecilia verlieben sich ineinander, aber eine Kette unglücklicher Umstände verhindert, dass die beiden Protagonisten zusammen ein Leben führen können, wie sie es sich vorgestellt haben. Der Grund dafür ist die Aussage der 13-jährigen Briony, die Robbie beschuldigt ein Mädchen sexuell belästigt zu haben. Robbie kommt in das Gefängnis, aber da der zweite Weltkrieg gerade begonnen hat, werden Soldaten dringend gesucht. Folglich geht Robbie zum Militär.
Cecilia beginnt eine Ausbildung als Krankenschwester, sie hat aufgrund der Ereignisse alle Bindungen zu ihrer Familie. Während Robbies Wehrdienst treffen sich die Beiden einmal, dabei wird aufgezeigt, dass die junge Liebe den unglücklichen Geschehen standgehalten hat.
Aber auch Brionys Leben wird im Laufe des Plots aufgenommen; sie beräut ihre Falschaussage und die Folgen werden Briony immer mehr bewusst, somit ist es für sie sehr schwer das Leben zu genießen. Mehr möchte ich aber nicht mehr verraten.

Meine Meinung:
Ich persönlich fand Abbitte sehr gelungen, die Protagonisten wurden gut charakterisiert. Des Weiteren werden die Konflikte, die sich aus der Problematik ergeben, passend in die Geschichte mit eingearbeitet.Das Ende hat mich überzeugt, auch wenn ich die ein oder andere Träne verdrücken musste.
Alles in allem ein eindrucksvoller Film, der mich persönlich sehr bewegt hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein fantastischer Film über das Leben, die Liebe und das Lügen, 4. November 2010
Von 
Danny B. "kleines Kätzchen" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
Ursprünglich wollte ich zuerst den Roman "Abbitte" (engl. Originaltitel: "Atonement") von Ian McEwan, der so viele positive Kritiken, Preise und Auszeichnungen bekommen hat, lesen, doch nun ergab es sich ein wenig anders, da ich die DVD "Abbitte" geschenkt bekommen habe.

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Neben der erschütternden Handlung (ein dreizehnjähriges Mädchen beschuldigt aus Unkenntnis und Unwissenheit, weil sie bestimmte Dinge rund um das Thema Liebe noch nicht versteht, den Liebhaber ihrer älteren Schwester zu Unrecht als Sexualtriebtäter, woraufhin dieser unschuldig im Knast landet) bestechen die großartigen, überragenden Leistungen der Schauspieler. Daneben bekommt man wunderschöne, traumhafte englische Landschaften und Parks zu sehen: Romantik pur, die von einer bezaubernden Film-Musik unterlegt wurde.

Die eigentliche Dramatik des Films entwickelt sich jedoch erst im Laufe des Geschehens, nämlich dann, als die Dreizehnjährige älter wird und Reue für ihre Tat, den Verrat an einem unschuldigen Menschen, empfindet. Sie kann das Geschehene - der Freund ihrer Schwester musste vier Jahre lang unschuldig im Gefängnis sitzen - nicht mehr rückgängig machen. Als Schriftstellerin ersinnt sie sich in Gedanken verschiedene Wege, um mit dem großen Fehler, den sie als Teenager begangen hat, klar zu kommen. Es fällt ihr immer schwerer mit der Schuld klarzukommen, das Leben eines anderen Menschen zerstört zu haben. Als inzwischen erwachsene Frau malt sie sich aus, wie es wohl wäre, nach all den Jahren zu ihrer Schwester und deren Mann zurückzukehren, um sich für die Lüge von einst zu entschuldigen. Wird sie diesen schweren Schritt wirklich unternehmen? Dies kann an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen...

Sehr gelungen finde ich auch die Szenen, die in Dünkirchen (Duinkerke) spielen, als während des zweiten Weltkrieges die britischen Truppen aus Frankreich evakuiert werden, um dem Angriff der deutschen Soldaten zu entkommen; außerdem die Szenen, in denen die damals Dreizehnjährige als inzwischen erwachsene Frau als Krankenschwester in einem Lazarett arbeitet und die verwundeten und schwerstverletzten Soldaten versorgt und ihnen in ihren letzten Stunden beisteht.

Alles in allem ein überaus gelungener Film, der neben Romantik und schönen Landschaftsaufnahmen jede Menge Dramatik im Gepäck hat: absolut empfehlens- und sehenswert! Zudem enthält die DVD umfangreiches Bonusmaterial, z. B. unveröffentliche Szenen zum Film, ein "Making of" über die Verfilmung des Romans sowie einen Audiokommentar von Regisseur Joe Wright.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie kann eine Verzeihung des Unverzeihlichen aussehen? Die Verfilmung weist über sich hinaus, 4. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
Dass ich den Film gesehen habe, ist noch keine 10 Minuten her. Dennoch wage ich eine erste und sicher nicht undurchdachte Filmempfehlung. "Abbitte" hat mich überrascht, obwohl ich eingestandenermaßen nicht so genau wusste, was mich erwartete: Keira Knightley im historischen Kostümfilm und eine ergreifende Liebesgeschichte? Geboten wird aber weit mehr.

"Abbitte" kann als tragische Liebesgeschichte gesehen werden, die vor dem Hintergrund des sterbenden alten England kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges angesiedelt ist. Es gibt ruhige, wunderbar präzise Bilder innerhalb einer Handlungsfolge, die sich erst nach und nach zusammenfügt - und trotzdem viele Lücken lässt. Was passiert da eigentlich? Ohne der Geschichte vorweggreifen zu wollen: der Film ergreift nicht durch die xte Wiederholung einer Liebesgeschichte, sondern durch ein mindestens ebenso existenzielles Thema: Schuld und Vergebung. Was ist Schuld, kann ich Vergebung für eine Lüge erhoffen, die das Leben der Betroffenen in wirklich völlig ungeahnter Weise verändert, wie gehe ich damit um, wie kann ich aber auch damit leben, wenn es keinen Menschen gibt, von dem ich Vergebung erhoffen kann? Was macht diese Schuld mit mir, wird sie mir zum Schicksal oder kann ich mich doch noch einmal zu ihr in einer Art und Weise verhalten und Stellung nehmen, die der Größe der Schuld und mir gerecht wird? Gibt es eine Buße, eine "Abbitte"? Gehört Schuld vielleicht auch zum Menschen und macht so noch einmal dessen Würde aus? Diese Fragen werden an der Entwicklung eines vollen Menschenlebens durchgespielt.

Der Spannungsaufbau der Geschichte (doch, eine solche ist es, keine Aneinanderreihung von Sequenzen) ist zumindest in der ersten Hälfte des Films mustergültig und voll überzeugend, gerade durch Keira Knightley und James McAvoy (erste hat mich beeindruckt, letzterer verkörpert glaubhaft seine Rolle als gesellschaftlicher Underdog) und eine beängstigend aufspielende Jungschauspielerin (Saoirse Ronan). Die Mitte hat Längen, macht aber sichtbar, dass Abbitte/Buße im ganzen Leben sichtbar wird und nicht in der Einzeltat; die Auflösung der Geschichte am Ende zeigt (zumindest) mir noch einmal ganz deutlich, wie eine Auflösung nicht aussehen kann: in dieser Welt stehe ich allein mit meiner Schuld, und die Flucht in Phantasie und Wunschträume ist eine höchst unbefriedigende "Lösung", weil sie nichts löst. Sie verdrängt. Vanessa Redgrave hat hier leider eine undankbare Rolle.

Sei's drum. Das Ende ist wohl Hollywood, der Film aber fußt zumindest in der Anlage und Ausrichtung auf der abendländischen Überlieferung: gibt es Vergebung, auch für eine unverzeihliche Schuld? Ich hätte nicht gedacht, dass ein Thema so ernsthaft in einer hollywoodschen Romanverfilmung aufgegriffen werden kann, weil zuoft alles auf Unterhaltung heruntergebrochen wird. Die epische Filmmusik und die historisierenden Bilderfolgen zumal in der Mitte des Film sind dafür ein Tribut, den ich gern in Kauf genommen habe.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebenslügen, 12. April 2008
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
Die Filmhandlung spielt zu Ende der 1930er und zu Anfang der 1940er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der britischen Oberschicht.

Briony Tallis, die pubertierende, jüngere Tochter aus begütertem Hause besitzt eine überbordende Fantasie und nimmt die Realität um sie herum nur durch das Auge ihrer verzerrten Vorstellungen wahr.

Die etwa gleichaltrige frühreife Cousine Lola probiert ihre Jungmädchenreize bereits flirtend an einem jungen Mann aus, der mit dieser schließlich in den Büschen des Anwesens von Briony Eltern beischläft.

Briony ist unbewusst verliebt in Robbie Turner, den begabten Sohn einer Hausangestellten, dessen Studium von Brionys Vater bezahlt wird. Robbie nimmt das halbwüchsige Mädchen nur als Kind wahr. Er ist in Brionys bildschöne, ältere Schwester Cecilia (Keira Knigtley) verliebt.

Wie sich zeigt ist diese Liebe beidseitig vorhanden. Es kommt zu einer leidenschaftlichen erotischen Szene in der Bibliothek, die von Briony beobachtet wird und die sie aus Eifersucht als Vergewaltigung deutet. Sie scheint dies tatsächlich zunächst zu glauben, weil sie nur das wahrnimmt, was sie sehen möchte.

Als Briony im Garten noch am gleichen Abend Lola bei einer ebensolchen Szene ertappt und deren älterer Liebhaber flieht, um durch Briony keinen Ärger zu bekommen, behauptet Briony - es durchaus besser wissend - Lola sei von Robbie geschändet worden. Lola entkräftet die Behauptung nicht, weil sie ihren Liebhaber decken möchte. So nimmt das Unheil seinen Lauf.

Anstelle sein Medizinstudium zu absolvieren und Cecilia, die Frau seines Herzens zu heiraten, wird Robbie aufgrund Brionys Beschuldigung wegen Unzucht mit einer Minderjährigen verurteilt, verbringt unschuldig sein Leben zunächst im Gefängnis und wird dann alternativ zum Fronteinsatz nach Nordfrankreich geschickt. Er sieht seine geliebte Cecilia noch ein einziges Mal und stirbt an einer Blutvergiftung in Dünkirchen. Auch Cecilia, sie arbeitet, trotz ihrer Herkunft als Krankenschwester, überlebt den zweiten Weltkrieg nicht.

Briony, die sich bewusst ist, dass sie ein großes Unrecht begangen hat, war bis zum Lebensende zu feige sich ihre Schuld einzugestehen, zu feige sich einzugestehen, dass Eifersucht das Motiv ihrer Verleumdung war, zu feige ihre Verleumdung zu Lebzeiten Robbies zu revidieren.

Wie dem Film zu entnehmen ist, wurde Briony eine gefeierte Schriftstellerin, die unmittelbar vor ihrem Tode die alte Geschichte zu Papier bringt, allerdings mit Happy End, indem das Liebespaar nicht stirbt, sondern nach dem Kriege, das Leben , welches Briony ihnen zunichte machte, genießen kann.

Briony erklärt in einem Interview durch das Buch Abbitte zu leisten, aber in Wahrheit ist es der schnöde Versuch sich von ihrer Schuld auf billige Art zu befreien.

Ein Film mit Tiefgang. Gezeigt werden wunderschöne Impressionen vom Leben der britischen Oberschicht in Vorkriegszeiten, beeindruckende Aufnahmen des Interieurs der Villa, in der der erste Teil der Filmhandlung spielt aber auch bezaubernde Gartenbilder, die im krassen Gegensatz stehen zu den Bildern , die dann folgen: das Elend von Dünkirchen, das Elend in den Krankenhäusern während des Krieges.

Die Schauspieler spielen ihre Rollen überzeugend. Die Filmhandlung vollzieht sich nicht kontinuierlich, sondern bewegt sich zeitlich immer vor und zurück.

Ein beeindruckender Film, nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan, der sich mit Fragen von Schuld und Verantwortung auseinandersetzt und verdeutlicht, dass in allen Beziehungen des Lebens nur aktives Handeln und nicht bloße Worte überzeugen können.

Empfehlenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Lanze für James McAvoy, 20. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
Merkwürdig, wie unterschiedlich schauspielerische Leistung aufgenommen wird. Da bei den meisten Rezensionen hier nur die von Keira Knightley erwähnt wird, möchte ich unbedingt eine Lanze für James McAvoy brechen. Egal, ob er einen Kopf kleiner als Keira Knightley ist, meines Erachtens spielt er grandios. Das beginnt damit, dass man im Film nichts von seinem schottischen Akzent merkt, den man aber bei den Interview in den Specials hören kann. Doch das ist nur Nebensache.
Selten haben sich Szenen so schnell eingebrannt, wie die Szenen in der Bibliothek und die im Cafe. Zuerst ist er als Robbie zurückhaltend, will sich nicht verletzen lassen. Doch beide Male sagt Ceelia etwas, was bei ihm alle Mauern niederreißt und er steht da und man kann ihm jede Sehnsucht, jede Verzweiflung, jeden Gedanken, den er ja von dieser Frau gedacht hat, im Gesicht ansehen und das in einem Bruchteil von Sekunden. So große Schauspielkunst habe ich selten gesehen, dass da jemand alle Grenzen überschreitet. Ich war total ergriffen.
Einen Stern ziehe ich ab, weil mir persönlich diese Kriegsszenen zu lange waren. Die große Kamerafahrt am Strand war zwar auch große Kunst, aber sie hat mich zu sehr abgelenkt von der Liebesgeschichte, von der ich unbedingt wissen wollte, wie sie weitergeht. Aber das ist natürlich ganz persönliche Geschmackssache.
Den Film hatte ich mir ausgeliehen. Doch ich werde ihn mir kaufen, denn den kann ich nicht nur einmal sehen. Dafür verfolgen mich einige Szenen zu sehr
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dem Roman ebenbürtig!, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abbitte (DVD)
Robbie Turner und Cecilia Tallis hegen schon seit Ewigkeiten romantische Gefühle füreinander, doch findet keiner der beiden den Mut, es auszusprechen. Als Robbie's Liebesbrief durch einen unglücklichen Zufall eines Tages Cecilia erreicht, steht ihre Welt Kopf. Sie verbringen zwar einen leidenschaftlichen Moment in der Bibliothek der Familie Tallis, doch ist ihr glückliches Beisammensein nur von kurzer Dauer. Cecilia's Schwester, Briony, hat ihre Finger im Spiel, als Robbie fälschlicherweise wegen Vergewaltigung ins Gefängnis muss. Als schließlich der zweite Weltkrieg ausbricht entscheidet er sich dafür, in der Armee zu dienen und für sein Land zu kämpfen. Er ist lange in Frankreich im Einsatz und hält währenddessen Briefkontakt mit Cecilia, die sich vollkommen von ihrer Familie abgewandt hat. Sie ist sich seiner Unschuld sicher und verflucht ihre Schwester für ihre unüberlegte Tat als 13-jähriges Kind, während diese alles dafür tut, Vergebung zu finden. Sie folgt den Fußstapfen ihrer großen Schwester und arbeitet als Krankenschwester - wohl auch in der Hoffnung Robbie eines Tages wiederzusehen und sicher gehen zu können, er habe den Krieg überlebt.
Während man zunächst Robbie's und Cecilia's Werdegang begleitet und auf ein Wiedersehen hofft, findet man sich bald an Briony's Seite wieder, die sich schon bald damit abfinden muss, mit der Last ihrer Kindheit für immer leben zu müssen, ohne Vergebung zu finden.
Der Film endet mit einem Interview von Briony, die als alte Frau bereits eine erfolgreiche Karriere als Schriftstellerin hinter sich hat. In ihrem letzten Buch erzählt sie ihre unverfälschte Geschichte, doch um ihrer Schwester und Robbie, die beide während des Krieges umgekommen waren, jenes Ende zu ermöglichen, nach dem sie sich immer gesehnt hatten und das sie verdienten, schafft sie in ihrem Buch ein Happy End für die beiden.

Schöner hätte die Verfilmung von Ian McEwan's Roman "Abbitte" nicht werden können. Wer das Buch gelesen hat stellt seine Erwartungen wohl sehr hoch, doch von Enttäuschung kann hierbei nicht die Rede sein. James McAvoy (Robbie Turner) und Keira Knightley (Cecilia Tallis) scheinen wie für ihre Rolle geschaffen und liefern durchgehend schauspielerische Glanzleistungen. Ebenso wie ihre sehr viel jüngere Kollegin Saoirse Ronan, die als junge Briony Tallis, die wohl wichtigste Rolle verkörpert und dabei vollkommen überzeugt.

Ich würde den Film vor allem jenen Zuschauern empfehlen, die einen Hang zum Dramatischen haben und sich nicht davor scheuen, auch ein paar Tränen zu vergießen. Der Film drückt zwar sehr aufs Gemüt ist aber wirklich sehenswert und um diesen Preis alles andere als teuer!
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