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4.0 von 5 Sternen "Du bist der Hüter deines Bruders!"
Der Dorfpfarrer(Matthias Habich) bringt es bei seiner Predigt auf den Punkt. Dieser Bibelsatz wird dem Bergsteiger Reinhold Messner(Florian Stetter) immer im Gedächtnis bleiben, wenn er an den Nanga Parbat zurückdenkt. Ist es möglich, eine Filmrezension zu Joseph Vilsmaiers -Nanga Parbat- zu schreiben, ohne auf den Streit und die heute nicht mehr...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2010 von Thomas Knackstedt

versus
3.0 von 5 Sternen "Die Messners" wäre der angebrachtere Titel!
Wie bereits der Überschrift zu entnehmen ist, komme ich mir bei dem Titel "Nanga Parbat" doch ziemlich in die Irre geführt vor!
Da sich die Story ausschliesslich auf die Tragödie um den Tod von Günther Messner beim Abstieg vom Nanga Parbat von 1970 bezieht, halte ich den Titel für zu allgemein!
Da alles aus der Sicht von Reinhold...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2010 von SkyShootZ


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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Du bist der Hüter deines Bruders!", 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (DVD)
Der Dorfpfarrer(Matthias Habich) bringt es bei seiner Predigt auf den Punkt. Dieser Bibelsatz wird dem Bergsteiger Reinhold Messner(Florian Stetter) immer im Gedächtnis bleiben, wenn er an den Nanga Parbat zurückdenkt. Ist es möglich, eine Filmrezension zu Joseph Vilsmaiers -Nanga Parbat- zu schreiben, ohne auf den Streit und die heute nicht mehr aufklärbaren Umstände von Günter Messners(Andreas Tobias) Tod einzugehen? Ich werde es zumindest versuchen.

Der Nanga Parbat ist und bleibt der Schicksalsberg der Deutschen. Hermann Buhl wird unvergessen bleiben im Kampf gegen den unbezwingbar erscheinenden Achttausender. In seinem Geist stellt Karl Herrligkoffer(Karl Marcovic) 1969 eine Expedition zusammen. Er will die ersten Bergsteiger über die Rupal Wand, das gewaltigste Felsgebilde der Erde, auf den Gipfel bringen. Unter den Bergsteigern, ausgesuchten Profis, befinden sich auch Günhter und Reinhold Messner. Das Team startet 1970 in den Himalaya. Von Anfang an steht die Expedition unter keinem guten Stern. Es gibt Wartezeiten, schlechtes Wetter und Geldprobleme. Zudem sind die einzelnen Bergsteiger kein Team, sondern eher Konkurrenten. Ihren Expeditionsleiter Herrligkoffer nehmen sie nicht ernst. Der altbackene Herrligkoffer ist daran jedoch auch selbst schuld. Als der Gipfelsturm aufgrund schlechten Wetters abgebrochen werden soll, nimmt Reinhold Messner das Heft des Handelns in die Hand und wagt den Alleinaufstieg. Er ahnt nicht, dass sein Bruder Günther ihm nachsteigt. Was danach passierte, wird vermutlich für immer ein Geheimnis bleiben. Denn auf dem Gipfel des Nanga Parbat wartet nicht nur der Erfolg, sondern auch der Tod...

-Nanga Parbat- zeigt die Reinhold Messner Version der Geschichte. Das mag man einseitig finden, schließlich war Messner Vilsmaiers Berater beim Film. Aber: So gut kommt Messner auch bei dieser Variante nicht weg. -Nanga Parbat- zeigt den willensstarken Ausnahmebergsteiger, dessen Stärken vor allem sein Sturkopf, seine unglaubliche physische Belastbarkeit, aber auch seine absolute Team-Unfähigkeit sind. Was Messner im Alleingang so stark macht, schwächt das Nanga-Parbat-Team tödlich. Ob die Geschichte im Endeffekt so war, wie sie Messner schildert, oder auch nicht...ich glaube, dass es darum nicht geht. Sollte Messner falsch gehandelt haben, zahlte er dafür mit dem Leben des Bruders. Ein höherer Preis ist kaum vorstellbar. Günther Messner wusste zudem, auf welche tödliche Gefahr er sich einließ.

Joseph Vilsmaier hat -Nanga Parbat- ohne moralische Standpauke auf den Bildschirm gebannt. Seine Schilderung der Ereignisse ist klassisch, klar und sauber. Es sind vor allem die Bilder von Kameramann Peter von Haller, die aus -Nanga Parbat- ein unvergessliches Erlebnis machen. Von Haller hat die Himalayagipfel in Licht und Schönheit konserviert, dass es einem den Atem raubt. Weiterhin hat Vilsmaier mit geschickten Zeitsprüngen ins Leben der Messners einen wirklich unterhaltsamen Plot geschaffen.

Freunde von Bergfilmen, wie z.B. -Nordwand- oder -Sturz ins Leere- werden bei -Nanga Parbat- voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Wer sich für Reinhold Messner interessiert, wird ebenfalls fündig werden. Mich persönlich hat die grandiose Kameraarbeit begeistert. Als Bergsteiger-Fan war es auch interessant zu sehen, wie Vilsmaier den über Jahrzehnte schwelenden Konflikt zwischen Messner und seinen Kritikern im Film umgesetzt hat. Ich fand, das war voll und ganz gelungen. Was wirklich auf dem Nanga Parbat geschah? Wer weiß...vielleicht genau das, was wir in -Nanga Parbat- sehen. Sicher ist das jedoch nicht...
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas Gegensteuer, 17. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (DVD)
Dieser Film wurde mal an einem kleinen Kino in Saas Fee übertragen. Die Zuschauer waren am Ende sprachlos. Es wollte niemand aufstehen und dem Saal verlassen. Scheinbar hat jeder eine (deutliche) Meinung zur Geschichte der Messner Bruder. Mag sein. Egal ob völlig korrekt, dieser Film verdient 5 Sterne. Die Verfilmung, die Regie, ist erste Klasse. Die Schauspieler erbringen eine absolut makellose Leistung. Hier drin steckt einen Haufen Arbeit. Man wird in der Bergwelt, in der Welt von Bergsteigern, während 90 Minuten versetzt. Das ist Kino pur.

Man wird dabei nicht verhindert, andere Versionen der Geschichte zu beachten, falls man mit dieser enttäuscht wird. Aber diesen Film soviel Kritik anzubringen, finde ich schade und ungerecht. Lass dich von der Kritik an Messner nicht ablenken, der Film ist brilliant. Es gibt verhältnismässig so wenig gute Filme über die Bergwelt, ich denke, die Investition soll unterstützt werden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschätzt, 11. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (DVD)
„Das Fast-Sterben und dann Überlebthaben ist das Stärkste, was wir spüren können“, hat Reinhold Messner einmal gesagt. Er muss es wissen. Ihm, dem Überlebenden, und seinem Bruder, dem Umgekommenen, hat Vilsmaier diesen leider arg unterschätzten Film gewidmet.
Vorwegschicken möchte ich, dass ich weder ein Messner-Fan bin, noch mich eingehend mit dem Zwist um Günther Messners Tod am Nanga Parbat beschäftigt habe, bevor ich mir den Film vor einigen Tagen angesehen habe. Ich hatte im Vorfeld lediglich einige wenig euphorische Kritiken im Internet gelesen, die alle recht einhellig beklagten, Reinhold Messner hätte diesen Film benutzt, um sich „reinzuwaschen“ von den Vorwürfen, die vor allem die damaligen Expeditionskollegen gegen ihn vorgebracht hatten. Zu einseitig sei das Endergebnis dieser Aufarbeitung geworden, zu gut würde Messner selbst dabei wegkommen. Nun, ich muss zugeben, dass ich dies nicht wirklich nachvollziehen kann.

Florian Stetter spielt, in den meisten Szenen sehr gelungen, einen selbstbewussten, extrovertierten, teils überheblichen und bis in die Haarspitzen ehrgeizen jungen Reinhold Messner, dessen geradliniger Offenheit man zwar eine gewisse Sympathie abgewinnen kann, der jedoch zu keinem Zeitpunkt heldenhaft wirkt oder eine naheliegende Identifikationsfläche für den Zuschauer bietet. Sein einziger wunder Punkt, wenn man so will, ist sein jüngerer Bruder und Kletterpartner Günther (solide dargestellt von Andreas Tobias), der dem Älteren nacheifert und nicht in seinem Schatten stehen will. Die stärksten Szenen des Films sind dann auch die am Berg, wenn die Brüder miteinander klettern. Nicht, weil sie besonders dramatisch oder actionreich wären, sondern im Gegenteil, weil sie, sehr unaufgeregt und dennoch eindringlich, das fast intuitive Einverständnis zwischen den beiden einfangen. Dabei hat der Film dokumentarische Züge, auf überzogene Tragik und große Emotionen wird verzichtet, was ich persönlich als sehr angenehm und auch angebracht empfand. Dass viele die Geschichte daher für langweilig halten, kann ich nur schwer verstehen. Ich ziehe eine derart unprätentiöse, faktentreue (wenn es auch Messners Fakten sein mögen) und nüchterne Erzählweise wahrer Begebenheiten jedem effektheischenden Action-Tamam und jeder Tränendrüsendrückerei vor (man stelle sich beispielsweise vor, hier würde eine hinzugedichtete Geliebte Messners am Fuße des Nangas herumgeistern und hysterisch nach ihrem Reinhold greinen, wie dies Toni Kurz in Stölzls „Nordwand“ erleiden musste. Zum Glück hat Vilsmaier sich derlei Unsinnigkeiten verkniffen). An die Substanz geht der Film dennoch oder vielleicht gerade deshalb. Wenn Messner verzweifelt aber unbeirrt versucht, sich und seinen Bruder in Sicherheit zu bringen, folgt man wie gebannt dem Geschehen. Der Berg wird dann zu einem unwirklichen, lebensfeindlichen Ort, der kein Erbarmen kennt. Die traumhaft schönen Bilder der Riesen aus Fels, Eis und Schnee stehen dabei in scharfen Gegensatz zu der immer verzweifelter werdenden Lage der Brüder. Dass Messner dabei die Hauptverantwortung (ich will bewusst nicht von Schuld sprechen) für den Tod von Günther trägt, wird in keiner Szene in Zweifel gezogen. Er hätte umkehren können, als der Jüngere ihm nachstieg, hätte die nachfolgenden Kameraden Kuen und Scholz um Hilfe bitten können. Es gab Optionen, doch wer will sich anmaßen zu beurteilen, was die richtige Entscheidung gewesen wäre?

Die Mitglieder der Expedition wurden in meinen Augen nicht negativ dargestellt. Einen Haufen junger, vor Tatendrang strotzender Männer hat Vilsmaier hier zusammen kommen lassen. Von Freundschaft ist wenig zu spüren, aber man merkt, es gibt sehr wohl Kameradschaft und Zusammenhalt zwischen diesen Wetteifernden. Der Fokus liegt ohnehin auf den Messner Brüdern, der Rest der Mannschaft erhält bei weitem nicht genügend Spielfilmzeit um wirklich Profil zu gewinnen.

Es gibt jedoch auch Aspekte des Films, die in meinen Augen weniger gelungen sind, daher auch ein Stern Abzug. Die Darstellung des Expeditionsleiters Herrligkoffer halte ich für hoffnungslos überzogen. Eine derart charakter- und entscheidungsschwache Person hätte kaum zahlreiche 8000er-Expeditionen auf die Beine stellen können. Hier ist Vilsmaier im dem Bestreben mit einem despotischen, verborten Herrligkoffer und einem dynamischen, furchtlosen Messner zwei Gegenpole zu schaffen, deutlich übers Ziel hinausgeschossen. Auch störe ich mich am Eingangsszenario, in dem Herrligkoffer einen Vortrag über die Nanga Expedition hält und Messner auf Krücken hereinplatzt um ihn des Lügens zu bezichtigen. Zu überzogen, zu pathetisch wirkt dieser Auftritt.
Ein weiteres Kuriosum, das mich zwar nicht wirklich gestört hat, das ich aber für amüsant halte: während Stetter und Tobias sich redlich mühen, ihren beiden Rollen zumindest einen Hauch südtiroler Aussprache zu verpassen, kann Karl Markovics, der den deutschen Herrligkoffer spielt, seinen Wiener Dialekt kaum unterdrücken. Aber wie wird es Herrligkofer bei einem Abendessen so schön in den Mundgelegt: „Für mich gehörten die Österreicher eigentlich immer zu den Deutschen…“ Äh ja…

Unterm Strich ist „Nanga Parbat“ ein packendes, sehr schön gefilmtes Bergsteigerdrama, das auf ein Übermaß an Pathos und Kitsch verzichtet, dafür sehr geradlinig und gefühlt realistisch das Schicksal der Messner Brüder am Nanga erzählt. 4 Sterne hat der Film in meinen Augen in jedem Fall verdient.
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4.0 von 5 Sternen Starker Film welcher nicht allen Beteiligten gerecht wird, 17. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (DVD)
Rein auf den Film bezogen verdient Nanga Parbat volle 5 Sterne. Spannend, beeindruckend, unterhaltsam - nur 3 Eigenschaften die mir dazu einfallen.
Dennoch ziehe ich einen Stern ab, wofür später.

Vor allem mal wieder ein Film mit einer Geschichte, über die man recherchiert.
Und ja, dabei fallen ein paar Sachen auf, die der Film nicht beleuchtet, nicht ganz korrekt darstellt oder auch etwas Einseitigkeit zur Version Reinhold Messners erkennbar ist. Ob Herrligkoffer hier als historische Person fair interpretiert wird ist meiner Ansicht nach nicht ganz glaubhaft, wenn man die anderen Darstellungen Beteiligter liest und etwas seltsam auch, dass Reinhold Messner den beiden Bergsteigern Kuen und Scholz zu verstehen gegeben habe "Alles sei i.O." obwohl Günther wohl schon mindestens Anzeichen seiner Höhenkrankheit hatte.

Auch nicht ganz nachvollziehbar das getrennte Laufen der beiden Brüder vor dem Tode Günthers, Reinhold hatte später offenbar erklärt, sein Bruder sei "plötzlich einfach weg gewesen". Im Film läuft er weiter, ohne sich umzudrehen, mmmh.

Auch fällt auf, dass Reinhold auch schon vorher verkündete, die Überschreitung des Nanga Parbat zur Diamirseite wäre ein Ding, was man unbedingt machen sollte, weil zum ersten Mal es besondere Beachtung finden würde. Und genau das macht er dann und niemand hat je die Sturheit und Eigenwilligkeit Reinhold Messners abgestritten. Allerdings muss beiden wohl klar gewesen sein, dass ohne Ausrüstung und Verpflegung es äußerst lebensgefährlich sein musste, die angebotene Hilfe nicht in Anspruch zu nehmen oder nur um des Ruhms wegen solche Wagnis des uneinschätzbaren Abstiegs zur Diamirseite mit einem schon kranken Bruder anzugehen. Auch nicht logisch.

Allerdings lässt sich ausgeruht vor einem Computer im Nachhinein alles besser analysieren als unter Extrembedingungen in solcher Not und Höhenlage.

Wie auch immer, ein paar Sachen sind vielleicht zu schwarz/weiß gemalt, daher einen Stern Abzug. Warum? Ähnlich wie bei "Nordwand" sind leider wieder mal Protagonisten als Kontrast zur Zentralfigur mehr oder weniger zum einen teils unsympathisch oder gar schlecht gezeichnet. Wie üblich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen und bei historischen Ereignissen, die man verfilmt, sollte der Phantasie nicht allzuviel Freiraum gegeben werden. Denn das es im Anschluss jahrelang rießen Tohuwabohu, Rechtsstreitigkeiten etc. gab, ist nunmal, auch beim Drehbuch schreiben, bekannt gewesen.

Dennoch, ich habe einen ganz großen Respekt vor Reinhold Messner und seinem Lebenswerk, das sei zum Schluss klar zum Ausdruck gebracht.
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3.0 von 5 Sternen "Die Messners" wäre der angebrachtere Titel!, 12. Oktober 2010
Von 
SkyShootZ - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (DVD)
Wie bereits der Überschrift zu entnehmen ist, komme ich mir bei dem Titel "Nanga Parbat" doch ziemlich in die Irre geführt vor!
Da sich die Story ausschliesslich auf die Tragödie um den Tod von Günther Messner beim Abstieg vom Nanga Parbat von 1970 bezieht, halte ich den Titel für zu allgemein!
Da alles aus der Sicht von Reinhold Messner erzählt wurde, ist dieser Streifen in so eine Art Kategorie halb Doku, halb Film unterzubringen! Ob sich das nun aber wirklich alles so zugetragen hat, wie aus Messners Sicht erzählt, kann selbstverständlich weder beweiskräftig gestützt aber auch nicht widerlegt werden! Es gibt ja mehrere Versionen der Geschehnisse! Für meine Verhältnisse wurde dem Film zuviel Messner & drum herum und zu wenig Nanga Parbat beigemessen! Hätte man ihn "Die Tragödie der Messners" genannt, wäre das die bessere Wahl gewesen! Dennoch ist der Film durchaus interessant und sehenswert (zumindest für Fans dieses Genres)! Ein paar mehr imposante Bilder bzw. mehr Klettertour und dafür weniger Basislager oder des Doktors Diktat an seine tippende Frau hätten dem Film zweifelsohne mehr Sympathien eingebracht! So bleibt es die Erzählung einer Tragödie aus Familiensicht des Erzählers, deren Wahrheitsgehalt nicht festzustellen ist!
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film !!!, 5. April 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (DVD)
Also was die anderen zwei da geschrieben haben ist seltsam.

Für jeden der Berge faszinierend findet und interessiert ist an dem grenzenlosen Antrieb, den Bergsteiger immer wieder in diesen Wahnsinn treibt, sollte auch diesen Film in seinem DVD Regal zu stehen haben.

Mich hat er gefesselt und ist mit dem Film Nordwand kaum zu vergleichen. Viele finden Nordwand bestimmt deswegen besser, weil das Ende viel schrecklicher und tragischer ist als Nanga Parbat.Wenn Leute natürlich nur soetwas mit einem Bergsteigerfilm verbinden und sehen wollen, dann sollten sie sich eher mal fragen, ob mit Ihnen alles in Ordnung ist.

Nanga Parbat ist ein toller Bergsteiger Film und Reinhold Messner beweist eindeutig, trotz seiner ständigen Kritiken, dass er ein unglaublich guter Extremsportler und Bergsteiger ist...
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3.0 von 5 Sternen Nicht gerade mitreißend, 23. März 2015
Von 
Martin Hübler (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (DVD)
Verglichen mit dem zu Unrecht von manchen Kritikern geschmähten "Nordwand" von Philipp Stölzl finde ich Nanga Parbat wenig mitreißend und langatmig. Obwohl an Originalschauplätzen gedreht kommt nicht halb so viel Dramatik auf wie bei Stölzls Verfilmung des Eiger-Nordwand Dramas (ebenfalls großteils an Originalschauplätzen gedreht).
Das liegt vor allem daran, dass Vilsmaiers Film nicht nur ein Film über Reinhold Messner, sondern größtenteils auch von Reinhold Messner (der am Set mit dabei war) ist - und dem ging es weniger darum einen dramatischen, handwerklich guten Film zu machen, als vielmehr um eine finale Abrechnung mit Herrligkoffer und Kühn und um eine Selbstrechtfertigung. Auch wenn ihn direkt keine Schuld am Tod des Bruders trifft und das Verhalten der anderen Expeditionsteilnehmer und des Leiters kritikwürdig war - ohne Messners Egoismus und seinen Entschluss, unbedingt als erster und am besten allein durch die Wand zum Gipfel zu gelangen, wäre die Tragödie nicht passiert. Daran ändert dieser Film so wenig wie die ganzen (teilweise sehr guten) Bücher, die er mittlerweile zum Thema geschrieben hat
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4.0 von 5 Sternen Film mit Geschmack, 30. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (DVD)
Der Film ansich ist super. Jedoch sollte man sich mit dem Thema vorher einmal befasst haben (auf Youtube nach der Doku "tod am Nanga Parbat" suchen). Denn bei diesem Film hatte ich immer das Gefühl, dass er eben die Sichtweise von R.Messner erzählt. Natürlich war es richtig ihn in den Film einzubinden.Aber es bleibt ein G'schmäckle.

Trotzdem: Wer sich mit dem Thema etwas auskennt, der sollte sich den Film ansehen.
Wer die geschichte nicht kennt, darf sich auf einen packenden Bergsteiger-Film freuen.
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4.0 von 5 Sternen Packender Film..., 25. Mai 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (DVD)
die Tragödie um die beiden Messner-Brüder kannte ich schon länger, aber nach dem Film hat man ein wenig mehr Einblick in die Geschichte, die sich damals auf dem Nanga Parbat abgespielt hat. Die Schauspieler haben die Story meiner Meinung nach ganz gut rüber gebracht, und die Naturaufnahmen sind einfach wahnsinnig packend...man fiebert bis zum Schluss mit, obwohl man den Schluss (leider) ja schon vorher kennt...
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5.0 von 5 Sternen Onkel Reinhold erzählt eine Geschichte, 16. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nanga Parbat (Amazon Instant Video)
Die Geschichte der Brüder Messner in einem Film verarbeitet. Da man bis heute nur aus den Schilderungen von Reinhold Messner weiß, was ab einem bestimmten Zeitpunkt auf dem Nanga Parbat passiert ist, ist der Film aus "historischer" Sicht sicher mit etwas Vorsicht zu genießen. Dennoch ist es eine gut erzählte Geschichte die gut verfilmt ist.

Spannend, keine übertriebene Action aber auch nicht so langweilig wie man sich einen Dokumentarfilm vorstellt. Aus meiner Sicht genau die richtige Mischung.
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Nanga Parbat
Nanga Parbat von Josef Vilsmaier (DVD - 2010)
EUR 7,29
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