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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Kamera ist anders, 4. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Sigma SD15 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, 7,6 cm Display, SD Kartenslots) schwarz (Elektronik)
Der Foveon Sensor nimmt bekanntlich alle natürlchen Farben (RGB) gleichzeitig pro Pixel auf. Das Ergebnis und zugleich Hauptargument für meine Freude: Die Bilder haben einen ganz eigenen Look. Ob sie wirklich eine 'Dreidimensionalität' erhalten, wie SIGMA es gerne propagiert, sei dahin gestellt. Aber knackig, voller Details und farbdifferenziert sind sie ohne Zweifel.

Sie ist eigenwillig, schießt in Sachen Lichtmessung gerne über das Ziel hinaus, aber das weiß man bald und regelt in Situationen, in denen der hell-dunkel-Kontrast hoch ist, eben etwas herunter. Man nähert sich eben langsam an. Mit den beiden Wahlrädern an der oberen Seite des body sind alle wesentlichen Einstellungen (auch Belichtungsreihe und bulp) sehr schnell und bequem erreichbar. Das kommt gelegen, wenn man wie ich von einem Motiv gerne auch noch ein HDR-Image machen möchte.

Gerade in schwarz-weiß und HDR bekommen die Fotos, dank des hohen Kontrastumfangs noch einmal eine neue Dimension und auch hier schlägt sich die SD15 ganz ordentlich. Das heiser wischende Verschlussgeräusch lässt einen alten Canonisten erst einmal aufhorchen, ist aber durchaus angenehm.

Probleme hat die Gute aber offebar mit der Blitz-Synchronisation. Das sollte eigentlich nicht sein, zumal ich einen SIGMA Aufsteckblitz (530 DG ST) verwende. Und dennoch ' der externe Blitz schießt zu oft in wilden Lichtmengen um sich, die dann in heillosen Überbelichtungen enden. Tadel Tadel!

Das Kit-Objektiv ist nicht der Hammer. Es weist Unschärfen am unteren und am oberen Ende des Brennweitenbereichs auf. Außerdem scheint der AF dieser Linse ebenfalls die eine oder andere Kommunikationsstörung zu haben. Vor allem bei kontrastarmen oder sehr hellen Motiven pumpt er zu lange. Auch vom Bildstabilisator sollte man keine Wunder erwarten.

Warum kann ich sie dann nicht aus der Hand legen? Das hat wohl mehrere Gründe. Zum einen ist sie neu' da will man gerade eine so herausfordernde Kamera doch gerne schnell und gründlich kennen lernen. Andererseits liefert sie bei richtiger Handhabung sehr schöne Fotos, die man sich nur ungern entgegen lassen will.

Ach ja, die 14 MP Legende: SIGMA summiert die rund 4,6 Mega Pixel pro Foveon-Sensor-Schicht zu eben diesen 14 MP, weil sich das doch viel besser anhört. Es bleiben am Ende aber eben doch nur rund 5 übrig, diese sind aber vollkommen ausreichend, um die Ergebnisse für den Hausgebrauch auszudrucken.

Außerdem bietet die SIGMA eigene Entwicklungssoftware SIGMA Photo Pro 4.2 die Möglichkeit 16 BIT TIFF Dateien in doppelter Größe zu erzeugen und auch diese sehen in 100% Ansicht nicht übel aus. Es ist aber eben immer ein größerer Aufwand. Wer gerne an den Reglern schraubt und meint, dass nach dem Shooting das Fotografieren noch lange nicht vorbei ist, wird an den exotischen X3F RAW Bilder aber seine wahre Freude haben, denn das SIGMA Programm lässt auch nachträglich viele Manipulationen hin zum Besseren zu.
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...eine eigene Klasse!, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Sigma SD15 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, 7,6 cm Display, SD Kartenslots) schwarz (Elektronik)
Wer sich auf die Sigma's einlässt, muss sich zwangsweise mit der Philosophie hinter der Kamera auseinander setzen!
Sigma's polarisieren!
Angefangen vom exotischem Foveon-Sensor, dem schlicht-unauffälligem Design, puristischer Ausstattung, kargen Menüs bis hin zu dem vollkommenen Fehlen jeglicher Hilfe sowie Szenen- oder Motivprogramme.
Selbst LifeView und Video - Fehlanzeige!
Der Service gibt rundum und brutal ehrlich zu - Sigma's haben ein AL-Problem! Bedeutet, ALLE Sigma-Kameras brauchen Licht, oder man bringt Licht/Stativ mit zum Motiv.
Sie folgen dem japanischen Herangehend an gute Bilder - dem minimalistischem Spiel mit Licht und Schatten (Touristen mal ausgenommen..;o)).
ISO-Werte jenseits der 400 sollte man tunlichst meiden und ISO-Auto... na ja, ruiniert eher ein Bild, als das es hilft. Man kann bei ISO-Auto eben nicht die ISO-Werte vorgeben.
Sigma orientiert sich nun mal am analogen Film (mehrschichtige Fläche wird belichtet). Der Griff zum Stativ oder Blitz wird schon notwendig.

Gerade wegen des "anderen Herzens" - dem Sensor erübrigt sich jeglicher Vergleich mit anderen Systemen! Es bedeutet Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Ausschlaggebend für mich war nur der visuelle Bildeindruck, der bei dem Foveon schon prachtvolle Ergebnisse ermöglicht. MP-Zahlen sind für mich daneben Nebensache!

Die Bestellabwicklung über Amazon mit 24Selling erwies sich als recht problemlos, trotz Wandlung. Das beschriebene Glas war nicht verfügbar... Der Wandlungsvorschlag akzeptabel.
Der Kontakt war zügig, ergo war auch die Ware zügig da ;o)
Die Ware kam gut verpackt an.

Empfehlenswert aus meiner Sicht die Registrierung bei Sigma - 3 Jahre Garantie auf Glas und Body!
So erhielt ich auch gleich die Mitteilung das neue Firmware und SPP-Software ladbar sei.
Firmware-Update kein Problem. Auf eine formatierte SD laden, ab in die Kamera und dann im Menü das Firmware-Update starten...

Auffällig zuerst - die Diva hat Format. Gewichtig schmeichelt sich der wertige Kunststoff in die Hand. Die Grifflächen sind ergonomisch geformt und recht softig gummiert.
Lobenswert der Staubschutz. Zwischen Objektiv und Body sitzt ein Filterglas. Es kann bei Bedarf entnommen werden. So wird Sensor und Spiegelkasten sehr gut geschützt.
Anhaftende Staubpartikel beeinträchtigen wegen der Entfernung zum Sensor nicht zwangsweise das Bild!
Als Akku reichte zur Inbetriebnahme ein Akku aus der Minolta Dimage A1/A2 - es sind die Gleichen wie die Originalen! Eine 4GB C10 SD musste für erste Tests reichen.
Am Funktionsrad eingeschaltet zeigte sich das recht überschaubare Menü als leicht verständlich gestaltet. Es gibt keine Rätsel auf. Ein Blick in das beiliegende Handbuch war nicht nötig.
Das Speichern in der Kamera sollte man unterbinden. So wird der Kameraspeicher als Puffer verwendet, was später die Speicherzeit und Nutzbarkeit beim Speichern erheblich vereinfacht.
Die Einstellungen werden mit Modus und Funktionsrad auf der Oberseite vorgenommen, wobei das Schulterdisplay die wichtigsten Bildparameter auf Wunsch auch beleuchtet anzeigt.
Das Fn und QS-Menü lassen die schnelle Kontrolle/Einstellung der Parameter zu. Neben dem Bajonett die Abblendtaste zur Beurteilung der Schärfentiefe und der Knopf für die Blitzkorrektur.
Die Belichtung wird über eine Rädchen am Auslöser eingestellt. Die Menüs über das Steuerkreuz.
Das SA-Bajonett bedeutet - es gibt nur einen Hersteller von Objektiven! Nur Sigma! Walimex mal ausgenommen...;o)

Also den 18-200 DC Zoom vor und ab in die Landschaft.
Auf den Sucher schob ich eine Sucherlupe der Pentax Pentax O-ME 53 Sucherlupe, was doch bei manueller Fokussierung recht hilfreich ist.
Auch ist das Augenpolster "softig" und man stößt nicht ständig mit der Nase an das Display.
Der Fernauslöser der Pentax passt obendrein auch an der Sigma SD15 und funktioniert tadellos.

Schon die ersten Bilder lösten pure Panik bei der Betrachtung mit Zoom aus. Nicht ein Bild war wie gewünscht scharf und teils doch vollkommen daneben belichtet.
Die Diva neigt bei P-A-S zum überbelichten. Zeigt aber trotzig dreist in der Belichtungswarnung der Bildvorschau, welche Böcke sie geschossen hat ;o)
Entnervt und frustriert brach ich ab und lud die Bilder in die SPP-Software.
Es folgte Lektion 1. Man MUSS mit Sigma's im RAW-Format fotografieren und dann in der SPP-Software die Bilder "entwickeln".
Die Ergebnisse waren doch schon recht gut. Plötzlich war die Schärfe da, die Farben stimmten und die Belichtung ließ sich leicht berichtigen.
In der Beschreibung zur SPP-Software umschreibt Sigma auch mit blumenreichen Worten, dass man JPEG bei den Sigmas getrost als absolute Notlösung sehen muss.
Also noch einmal in das Kamera-Setup... , Schärfe, Kontrast, Färbung, RAW, Speicher... Graukarte... wieder raus in die Natur. Diesmal mit "olle" M42-Festbrennweite mit Adapter.

Die entstandenen Ergebnisse waren WOW - einfach nur WOW. Es stimmt Alles! Brachten die M42-Gläser an meiner Pentax mit "lumpigen" 10MP (K200D) weichgespülte Ergebnisse, liefen sie an der Sigma wieder zu alter Form auf.

Der Foveon liefert hervorragende Ergebnisse. Rattenscharfe Kontrastkanten, sehr saubere Farben und Farbverläufe... in SPP nachbearbeitet gleichen die Bilder visuell den HDR-Aufnahmen meiner Pentax.
Mit gebotener Vorsicht lassen sich Spitzenlichter und Schatten vorsichtig abgleichen ohne die Lichtsituation des Bildes zu ruinieren!
Selbst abgesoffen im finsteren Schwarz oder grellem Weiß erscheinende Bereiche lassen sich retten. Langsam treten dann die ursprünglichen Details hervor. Klasse! Schwierige Lichtsituationen wird so der Schrecken genommen.
Der visuelle Bildeindruck ist überwältigend. Fast räumlich erscheinende Strukturen.

Für Pentax-Nutzer ungewohnt, man kann nicht manuell in den AF eingreifen. Mir riss es fast die Kamera aus der Hand. Entweder MF oder AF - nix weiter!
Mal schnell manuell den "pumpenden" AF des 18-200 DC unterstützen - nö!

Wegen des fehlenden Stabilisators legte ich mir noch als "immerdrauf" das 18-125 DC OS HSM zu, was dann schon erstaunlich gute Ergebnisse lieferte. Beim eigenen Bajonett gibt sich Sigma offenbar mehr mühe und die Qualitätskontrolle stimmt.
Gut der OS. Das Bild scheint im Sucher eingefroren. Der stabilisierte Body der Pentax zeigt trotz AS ein zitterndes Sucherbild, stabilisiert eben nicht den Sucher!
Lexion 2 gelernt. Stabilisiertes Glas hat Vorteile, gerade im Telebereich!

Immer wieder auch heftig kritisiert die langen Speicherzeiten der Kamera. Ich kann es nicht nachvollziehen. Sperrt man im Menü die Nutzung des Kameraspeichers als Bildspeicher, wird er als Puffer genutzt und man kann während dem Speichern weiter fotografieren. Erst nach 21 Bildern (RAW) legt die Diva eine Zwangspause ein. Wo ist das Problem...?
So ist es mir ehrlich egal, wie lange die Kamera letztlich zum Speichern braucht. Highspeed-Serien kennt eh keine Sigma und eine "normale" 5er-Serie bremst die Kamera nicht aus. Man kann schon recht unbeschwert fotografieren - nicht wahllos knipsen!
Bei schnellen Motiven hilft nur ein Objektiv mit OS und HSM, eine kurze Belichtungszeit - der erste "Schuss" muss sitzen! Nicht unbedingt Sport tauglich, aber für einen Schnappschuss allemal!

Fazit:
Wer sich auf eine Sigma einlässt, nimmt die dahinter stehende Philosophie in Kauf, oder lässt es!
Sie ist geschaffen für Genussmenschen, die bewusst Fotos BELICHTEN. Keine FUN-Knipse für den Partykeller.
Wer nicht mit einem schlichten Schwenkspiegel und den kargen P-S-A-M Modi auskommt, sollte sie meiden.
Wer aber seine Bilder nicht "Vordenkern" der Firmware über Motiv- oder Scenenprogramme überlassen will, wer fundierte Kenntnisse zum Thema Fotografie hat, wer gern auch kreativ mit Licht und Schatten spielt, der wird mit exzellenten Bildern belohnt.
Der Eine wird sich Alleingelassen fühlen - der Andere wird es als kreative Freiheit empfinden. Weniger ist oft mehr...
Die Sigma SD15 polarisiert - stimmt!
Letztlich gibt es nicht DIE perfekte Kamera. Jeder Interessent muss seine Prioritäten setzen.
Für das aussergewöhnliche Bild taugt sie fantastisch, meine Priorität.
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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Weiterentwicklung eines bestehenden Konzeptes, 18. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sigma SD15 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, 7,6 cm Display, SD Kartenslots) schwarz (Elektronik)
Als Eigentümer der SIGMA SD-Reihe war es keine Frage, ob ich mir die SD15 kaufen werde. Das bestehende Equipment wurde gerade durch die SD15 zum ersten Mal überraschend positiv aufgewertet. Der Vergleich zur fast baugleichen SD14 ist größer als gedacht. Der Bildprozessor schafft im Zusammenspiel mit dem größeren Pufferspeicher einen kleinen, aber wichtigen Sprung nach vorn.

Das verringerte Rauschverhältnis bei ISO-Werten von 400-1600 entspricht dem, was ich von einer Überarbeitung der SD14 erwarten würde. Die gestiegene Verarbeitungsgeschwindigkeit der Daten lädt dazu ein, doch ein paar mehr Fotos in spannenden Momenten zu machen, um diese ganz sicher festzuhalten.
Der überarbeitete, schnellere Autofokus, die stark verbesserte Akkulaufzeit (2 Akkus ~ 1600 Fotos), die Neuanordnung der Bedienungselemente, der größere Pufferspeicher, das verbesserte Rauschverhältnis, das SD-Kartenformat (SDHC 4-32 GB, Class 4-10), das größere Display mit höherer Auflösung und die kleinen feinen Einstellungen via Firmware sind die verbesserten, positiven Eigenschaften gegenüber ihren Vorgängern.

Eines muss ich jedoch grundsätzlich auch bei dieser Kamera von SIGMA sagen; Für weniger ambitionierte Hobbyfotografen ist die SIGMA SD15 keine Einfache. Man muss sich mit der Thematik "Fotografie" gezielt auseinander setzen und in gute Objektive (z.B. 24-70mm f/2,8 + 70-200mm f/2,8) investieren. Es gibt keine Motivprogramme, keine Hilfen seitens des Systems. Dafür kann man sich jedoch kreativ betätigen, ohne über lästige Funktionen zu stolpern. Die Bedienung ist einfach, wenngleich man über die erwähnte Thematik mehr wissen sollte.
Die SD15 ist eine Spiegelreflexkamera, keine Point-and-Shoot "Digi-Knipse"!

Mein Fazit: Die kleinen Schwächen, die jedes Kamerasystem irgendwo hat, geben ernsthaften bzw. ambitionierten Fotografen keinen Grund zur Sorge.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Überraschung..., 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Sigma SD15 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, 7,6 cm Display, SD Kartenslots) schwarz (Elektronik)
... oder: der Wolf im Schafspelz?

Ich habe jetzt mehrere Fotografie-Welten kennengelernt: Minolta, Nikon, Canon, Fuji, Handykameras und jetzt auch noch die Sigma SD15. Neben aktuell der Canon 550D und einer S110, die ich häufig nutze, habe ich als Neuzugang die Sigma SD15 seit April 2014. Und was soll ich sagen?
Die Kamera ist Faszination pur: diese Kamera fordert den Bediener ohne wenn und aber zum Nachdenken und Handeln auf, Szeneprogramme und Superautomatiken gibt es keine. Die SD15 ist rein zum durchdachten Fotografieren da. Und belohnt dann mit Bildern, die von anderen Kameras so einfach nicht erzeugt werden. Mir hat bei der gesamten Konkurrenz immer wieder dieser Grauschleier missfallen, der auf den Fotos der Digitalkameras typischerweise zu finden ist und erst in der Nachbearbeitung erträglicher wird. Sowohl bei der analogen Fotografie als auch bei der Sigma SD15 stelle ich diesen Grauschleier nicht fest. Die Bilder wirken irgendwie schärfer und natürlicher.
Bei Portraits ist jede Falte da, wo sie hingehört und ist nicht glattgebügelt. Das kann man ja in der Bildbearbeitung anschließend erledigen. Die Makros von Blüten sind leuchtender und schärfer in der Abbildung und zeigen mehr Tiefe. Aber das ist es wohl, was man dem Foveon Sensor nachsagt: mehr Tiefe zu bringen und die komplette Farbinformation zu haben, keine interpolierte, wie bei anderen Sensoren.
Die ISO-Empfindlichkeit sollte man tunlichst bei 100 bis maximal 400 einstellen, alles was darüber ist, ist eher unbrauchbar. Auch wichtig: nur im RAW Format fotografieren. Erst dann gibt es den AHA-Effekt. In RAW entwickelte Fotos wirken deutlich plastischer, lebendiger, haben die richtigen Farben und einen hohen Dynamikumfang.
Bei beiden Canons habe ich ebenfalls Fotos in deren RAW-Format entwickelt und die Ergebnisse sind auch schön, aber anders. Der plastische Eindruck fehlt, die Farben sind auch weniger überzeugend. Jpegs aus den Canons sind grundsätzlich viel besser, als aus der SD15. Aber aus RAW entwickelte und in Jpeg konvertierte Bilder aus der SD15 sind wiederum besser, als die von Canon oder Fuji. Und das, obwohl die Auflösung der Canons und der Fuji soviel größer sein sollen.
Mein Fazit: die Fotos aus der Sigma sind es mir wert, vorher über die Bildgestaltung nachzudenken. Und das ist doch mal was, oder?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen puristische Kamera, 13. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma SD15 SLR-Digitalkamera (14 Megapixel, 7,6 cm Display, SD Kartenslots) schwarz (Elektronik)
Diese Kamera ist definitv nicht für Anfänger/Einsteiger geeignet, eher als 2.Kamera für den erfahrenen Anwender.

Die Kamera ist schon speziell, bietet zwar alle wichtigen Funktionen aber eben NUR diese.
Die Grundschärfe ist bedingt durch den speziellen Sensor sehr hoch, d.h. mit einigermaßen guten Objektiven erhält man sehr detailreiche Fotos und dies trotz der kleinen Auflösung. Auch die Farben kommen sehr natürlich und der Tonwertumfang ist sehr gut.

Die angegebenen 14 MP sind im Prinzip d.h. nach Export aus dem Raw-Konverter, nur noch ca. 5 MP! Dennoch bieten selbst diese 5MP eine unglaubliche Detailfülle (immer vorausgesetzt man hat scharf aufgenommen). Es sollte jedoch klar sein, dass diese geringe Auflösung für großformatige Drucke nur bedingt geeignet ist, für's Web oder kleinere Drucksachen (bis A4) aber vollkommen ausreicht.

Ich benutze diese Kamera für bestimmte Bildeffekte wie zB. Langzeitbelichtungen und für die Aufnahme von Texturen. Das aber auch alles andere mit dieser Kamera möglich ist (und zudem in umwerfender Qualität), zeigen Fotografen wie Ines Mondon oder Felix Wesch - einfach mal googeln.
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