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Kundenrezensionen

20
3,6 von 5 Sternen
Wagner, Richard - Lohengrin [2 DVDs]
Format: DVDÄndern
Preis:31,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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54 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2010
Wäre die vorliegende DVD eine CD, würde ich ohne Bedenken für die Ausnahmesänger/innen Harteros und Kaufmann 5 Sterne vergeben. Auch ich habe vorab die Vorstellung im Münchner Nationaltheater gehört und leider auch unter ungünstigen Bedingungen gesehen: der Vorhang war offen.

Die Inszenierung ist nicht "zeitgemäß", sondern hat schlicht weder mit der Musik, der Handlung oder dem Text auch im Entferntesten etwas zu tun. Das beginnt mit der Gralsklangwelt des Vorspiels zu der ein(e) Archtitekt(in) Bauzeichnungen für ein Einfamilienhaus anfertigt. Die arme Frau Harteros ist bis zum III. Akt (in Latzhose) mit Mörtelrühren und Mauern beschäftigt bis ihr Spießerheim schließlich steht.

Hier haut der Regisseur radikal daneben: Die Sehnsucht der Elsa und die sie widerspiegelnde Musik ist eben nicht der Traum vom Spießerglück, sondern der zutiefst romantische von einem (weißen)Schwanenritter. Den bekommt Elsa in dieser Inszenierung leider nur in der Tracht eines Hamburger Zimmermanns mit einem fußkranken Schwan, der getragen werden muss. Weshalb der verkleidete Ritter seine hehre Gralsburg gegen ein wenig originelles Einfamilienhaus tauschen möchte, ist nur durch die bestechende hochsensible Gesangstechnik der Elsa/Harteros erklärbar.

Die Handlung ist bekannt; nach der unseligen Frage fackelt der Hamburger Lohengrin mit einem Benzinkanister das Haus inkl. Kinderwiege einfach ab. Die Gralserzählung gehört in dieser Aufnahme zu den absoluten Höhepunkten: Kaufmann singt sie mit einer selten gehörten liedhaften Innigkeit und Trauer.

Anders als so manche(r) Andere(r) hat Richard Jones eine reichhaltige Erfahrung als Opernregisseur auch von Wagner-Opern. Ein hoch romantisches Werk wie Lohengrin zu entzaubern und zu dekonstruieren, mag ein, wenn auch fragwürdiger, akzeptabler Inszenierungsansatz sein. Jones gelingt es jedoch leider nicht, etwas Überzeugendes an diese Stelle zu setzen.

So ist dieser musikalisch wunderbare Lohengrin des Dreigestirns Nagano, Harteros, Kaufmann leider nur mit einer schwarzen Augenbinde erträglich. Trotzdem eine klare Kaufempfehlung!
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2010
Lohengrin als Zimmermann, Elsa zu Beginn mit BDM-Zöpfen und in Latzhose, Teile des Chores in Braunhemden, viele Uniformen ... mannomann, gibt es keine intelligenteren Möglichkeiten der Inszenierung?
Die tragenden Rollen sind stimmlich wunderbar besetzt, der Chor grandios und auch das Orchester unter Kent Nagano spielt fabelhaft. Am besten: Man schließt die Augen und genießt die Musik. Aber warum kauft man dann eine DVD?
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2011
Bei diesem Lohengrindokument kann man nur eines tun:die Stereoanlange anlassen,aber den Fernseher ausschalten!Denn was man grandios hört,das beisst sich in einer Inszenierung,die jedes Ansatzes entbehrt,mit dem Stoff hat es rein gar nichts zu tun!Aktualisierte Aspekte können einem Werk zugeordnet werden,aber diese müssen im Ansatz im Werk enthalten sein,was hier restlos daneben geht!Einschläfernd und spannungslos stellt sich die Regie dar,daneben stehen grossartige Sänger,die sich für diesen Schwachsinn missbrauchen lassen,schade...Selten oder schon lange hat man keinen derart grossartigen Telramund erleben können,wie der von Wolfgang Koch,was darstellerische Intensität,Deklamation und auch Nuancierungen angeht,was manche Vertreter dieser Partie oftmals vermissen lassen;Kaufmann ist in diesem Fach bestens aufgegehoben (Vorfreude auf einen "Stolzing" mit ihm kommt auf),sowie alle anderen Protagonisten,was hätte das für ein Ereigniss werden können!So aber kann man getrost den Mantel des Schweigens über eine Inszenierung legen,die diese Apostrophierung nicht verdient.Die Zeiten einer Everdinginszenierung,ebenfalls aus München von 1979 mit Kollo,Ridderbusch,Ligendza,Roar,Randova und Brendel,werden schmerzlich vermisst,daher sollte man doch einmal diese Aufführung der damaligen Opernfestspiele auf DVD bringen,der Bayerische Rundfunk hat sie damals ausgestrahlt,es wäre ein notwendiger Kontrast zu diesem Regieschwachsinn der hier vorliegenden Aufnahme.
Wolfgang A.Palm
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Diese Inszenierung ist so weit am Inhalt der Oper vorbei inszeniert, daß es sich wirklich nicht lohnt, dazu etwas zu schreiben. Thema verfehlt, müßte man feststellen. Auch bei noch so anstrengender Gedankenakrobatik läßt sich da nichts mehr reparieren. Dabei hatte der gleiche Regisseur einen glänzenden Falstaff auf die Bühne gestellt. Aber bei Wagner scheitern offensichtlich viele wie ja Bayreuth überdeutlich zeigt. Sängerisch ist dafür mit Jonas Kaufmann ein Lohengrin aus der Traumkiste des Gesangs aufgeboten. Da bleibt nichts mehr zu kommentieren, das ist ganz große Klasse. Auch Anja Harteros kann restlos überzeugen, auch das ist aller erste "Sahne". Ebenso leistet das sonstige sängerische Ensemble hervorragende Interpretationen. So kann man nur zu dem Resümee kommen, trotz indiskutabler Inszenierung muß man diese sängerische Leistung einfach gehört haben, um zu realisieren, wie man Tenorrollen im Wagnerfach singen kann. Endlich mal wieder ein Wagnertenor der belcantistisch singen und gestalten kann und nicht der emotional wenig involvierende, mehr gestemmte Power Gesang der letzten Jahrzehnte, der nur aus der Not eine Tugend machte. Wenn man Kaufmann hört, erlebt man jede Oper neu.
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2010
Trotz der einfach nur unintelligenten, völlig am Stück und an der Musik vorbei gehenden Inszenierung ist diese DVD für den Wagner-Freund ein Muss. Jonas Kaufmann und Anja Harteros bringen die Musik Wagners zum Leuchten und selten mischen sich zwei Stimmen derart perfekt wie jene des Münchner Traumpaares. Anja Harteros singt vollkommen auf Linie und berührt in jeder Phrase mit ihrem herrlichen Sopran, Jonas Kaufmann setzt bereits jetzt als Lohengrin Maßstäbe - die Gralserzählung und der Abschied von Elsa sind bereits nicht mehr von dieser Welt. Kent Nagano überzeugt mit diesem Werk auch als Wagner-Dirigent und läßt mit dem bestens disponierten Bayerischen Staatsorchester ätherisch schwebenden Klang vernehmen. Wunderbar auch die Chöre und die übrigen Protagonisten. Wäre da nicht diese unsägliche Inszenierung, weshalb nur vier Sterne zu vergeben sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2014
Insgesamt eine wunderbare Aufnahme, vor allem musikalisch und in gewissen Grenzen in der Gestaltung. Die Szene spielt auf einer Baustelle eines Einfamilienhauses, kann man als Modernisierung noch ertragen. Dass in Flandern des frühen Mittelalters auch noch eine Viedokamera eingesetzt wird um die Unterschrift von Elsa von Brabant zu zeigen ist schon hart, aber da gibt es schlimmeres.
Dichtung und Musik von Richard Wagner kriegt man so aber nicht wirklich kaputt. Also sollten Sie das genießen. Ich liebe das Werk sehr.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2012
Über die Inszenierung verliere ich kein Wort. Die musikalische Interpretation ist wundervoll und jeden Cent wert. Ich genieße sie mit geschlossenen Augen - so hört sich Musik sowieso am besten. Schade, dass es diese Aufnahme nur als DVD gab ...
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2011
Ich habe die Inszenierung in München gesehen. Wer sich den Schwanenritter unbedingt als Zimmermann ansehen möchte, der ist hier richtig. Allen anderen kann ich nur den Kauf einer anderen DVD empfehlen. Z.B. Herzog, Bayreuth.
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am 20. März 2013
Wunderschön, bis auf die Inszenierung, über die man durchaus streiten kann!Über die Musik, das kann man
schon an der Besetzung sehen, gibt es natürlich nur das Beste zu berichten.(ebenfalls über die Qualität)
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2012
Schon viele sind mir vorgegangen, ich kann nur wiederholen: die Sänger sind wundervoll in diesen Lohengrin, allen voran Jonas Kaufmann der auf seiner ganz eigenen Art die Rolle singt und das ganz toll tut. Auch die anderen Rollen sind sehr gut besetzt, obwohl Michaela Schuster, die ich normalerweise sehr bewundere, nicht ganz da ist als Ortrud in dieser Aufnahme. Es ist als könne sie sich auch nicht in der Inszenierung zurecht finden ;))
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