Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

  • Go
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen5
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:39,89 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. April 2010
Als Mastermind von Sigur Rós hat Jon Tor Birgission alias "Jónsi" die Musikwelt schon ordentlich aufhorchen lassen. Mit dem Meisterwerk "Ágætis byrjun", das irgendwie nach allem klang, aber nicht nach das, was man schon genügend kannte, machte er sich bereits unsterblich. Sein ungewöhnlicher Musikstil, seine offenbar außerirdische Stimme, seine Kompositionen im Stile einer großen Post-Rock Band - das alles komplettierte den Stil des Isländers durch die Jahre und 2010 schließlich erscheint endlich sein Solodebut "Go".

Hier ist es der Versuch, Jónsis musikalisches Genie, das bisweilen Neueinsteiger leicht abschrecken konnte, mit zugänglichem Pop zu verschmelzen. Was dabei raus kommt, ist in einfachen Worten gesagt ein Fest für die Ohren.

"Go Do" begrüßt den Hörer erstmal mit allerlei seltsamen Klängen: Vogelgezwitscher, Schläge auf eine Turnhallenkiste, dazwischen Jónsi mit seiner engelhaften Stimme. Lyrics, die ihn in seine Welt entführen: "We should always know that we can do anything". Richtig, das wissen wir, und dass besonders Jónsi alles kann, davon ist man nach dem Einstieg in dieses Album überzeugt. Ach, und nebenbei liefert die Melodie noch Ohrwurmgefahr.
"Animal Arithmetic" animiert zum Tanzen mit seinem unaufhörlich treibenden Rhythmus, den Jónsi mit Feuereifer anpeitscht.
Ruhiger geht es mit "Tornado" weiter. Schöne Klavierklänge begleiten das Schwelgen des Sängers, bevor auch dieser Song Kirmesmusik-artig explodiert.
Der Vorab-Gratis-Download "Boy Lilikoi" hat Single-Charakter. Schöne Hooks treffen hier auf magische Lyrics - und wo wir schon bei magisch sind: Dieses Lied könnte perfekt in jeden Disneyfilm passen.
"Sinking Friendships" und das isländische "Kolnidur" geben dem Hörer dann doch ein etwas ruhigeres, aber wunderbares Interlude. Besonders in "Kolnidur" hört man Sigur Rós an allen Ecken und dann ist es wieder da, dieses Gefühl, dass man in der Eiszeit gelandet ist.
Dann das Highlight: "Around Us" bietet alles auf. Süchtig machende Hooks, beeindruckende Instrumentalisierung, eine reiche Soundcollage, Jónsi in Topform.
Nun schickt der Isländer uns aber erstmal wieder zurück in die Realität: "Grow till Tall" setzt als Jónsi-typische Ballade an, die sich alleine durch seine Stimme trägt, bevor der Track als instrumentales Feuerwerk endet. Das Lied hat den Charakter eines Closers und man ist überrascht, wenn Jónsi noch einen Track drauflegt. "Hengilas" verlässt wieder die Sphären, die der Isländer alleine aufgebaut hat und schickt uns wieder in die Welt von Sigur Rós. Der Sänger sagt uns: Jetzt kannst du wieder gehen. Das wars. War aber toll, oder?

"Go" ist bis jetzt für mich das unumstrittene Highlight dieses Jahres und es wäre eine Schande, würde dieses Album in Deutschland untergehen. Jónsi zeigt uns mit dem Dampfhammer, dass Island mehr ist als Björk und Vulkane. Und wir danken ihm dafür, dass er es genau so macht.

9,5/10
22 Kommentare|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2010
Es ist bei jeder erfolgreichen Band nur eine Frage der Zeit, bis unweigerlich meist der Sänger ein Soloalbum rausbringt. Egal, ob es eher finanzielle Anreize sind oder der kreative Wunsch, ohne Gruppen-Kompromisse oder in einem neuen Kontext arbeiten zu können, die die Bandleader auf Solopfade treiben, meist sind die Ergebnisse eher enttäuschend. Sei es, weil die Band ohnehin mitunter schon ziemlich so klingt wie das Soloprojekt oder sie es, weil die interne Reibung und Kommunikation überhaupt erst das ist, was das musikalische Produkt am Ende so einzigartig macht - den meisten Soloexkursen fehlt irgendeine wichtige Zutat, eine Art von Magie, die die Band hatte. Dieses Album ist tatsächlich eine der wenigen Ausnahmen. Auf Go gelingt es dem Frontmann von Sigur Rós, dem ja immanent von ihm mitgeprägten Grundsound der Band weiterhin gewachsen zu sein und doch eine dezidiert eigene Note einzubringen. Man wäre wahrscheinlich nicht überrascht gewesen, wenn Go ein reines Pianoalbum geworden wäre oder 75 Minuten nackter Gitarren-Whitenoise, beides würde das Spektrum der Musik von Jón Þór Birgisson und seinen Mitstreitern hergeben, beides wäre konsequent gewesen ' und ebenso richtig ist dieses Album, das überraschend leicht, poppig und offen daherkommt, den optimistischeren Klang des letzten Rós-Albums weiterträgt, die stärkere perkussive Note, die Tendenz, auch mal außerhalb des rein Isländischen zu singen, die Öffnung, die Schwerelosigkeit bei aller Vertracktheit. Während ein Track wie «Hengilás» oder «Grow Till Tall» absolut problemlos auch auf jede SR-Veröffentlichung passen würde, und auch der sich auftürmende Wall of Sound, der Streicher Bläser, Glockenspiel, Percussion und endlose andere Instrumente übereinanderstapelt wirkt vertraut. Neu ist aber der stark nach vorn gehende Beat, die Bündigkeit der Stücke, die Disziplin, sich nicht in endlosen Gitarrenorgien zu verlieren, der zumindest streckenweise Verzicht auf die große Geste und den großen Pathos. Vereinfacht gesagt machen Sigur Herbstmusik und dieses Soloalbum klingt nach Frühling, nach Auftauen, nach Wachstum ' Jónsis Spiritualität wirkt weniger märtyrerhaft, weniger schmerzverzerrt. Auf Songs wie «Around Us», «Go Do», «Sinking Friendships» oder «Tornado» geht es sogar regelrecht druckvoll zu, bei denen Jónsis Falsett zum Teil hummelhaft energiegeladen-optimistisch durch psychdelische Klanglandschaften springt, während man den klassischeren Arrangements immer wieder anhört, dass Produzent Peter Katis eben auch bei The National Erfahrungen gesammelt hat, wenn es darum geht, große Gefühle zu erzeugen («Kolniður»). Mitunter wirken die Arrangements von Nico Muhly vielleicht einen Hauch zu empathisch, zu wuchtig, zu viel, aber gerade diese Attacke auf die Ohren lässt die minimalistischeren, ruhigeren Stücke umso besser zur Geltung kommen. Dass Birgisson sich auf dem Cover-Artwork scheinbar LSD-bunte Engelsflügel anlegen lässt und und uns als mythische Figur kann kaum davon ablenken, dass dies das tatsächlichste weltlichste Album aus der Feder des Sigur Rós-Frontmanns ist, weit weniger rätselhaft und vernebelt als bisher, heller und einfacher. Dabei ist es zugleich die konsequente Weiterentwicklung von Trends des letzten Rós-Albums, was der Band vielleicht auch selbst Spielraum gibt, sich auf dem nächsten Album (wieder) neu zu erfinden, zu redefinieren, weil Birgisson einen Evolutionsschritt für sich selbst bereits weiter abgeschlossen hat. In das ohnehin durch viele Abschweifungen und Projekte gezeichnete Oevre von Sigur Rós passt insofern - fast analog zum Modell von Porcupine Tree ' diese Exkursion von Jónsi nahtlos ins Ganze und hat dennoch genug eigene Nuancen, um den Status als Soloalbum zu rechtfertigen ' more of the same, but different.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2011
"Jónsi, jaja. Wird wohl irgend so ein skandinavischer Singer/Songwriter mit ner Akustikgitarre sein. Interessiert mich nicht so."

Ich kann es heute selbst kaum fassen, aber das waren meine ersten Worte über Jónsi. Desinteresse. Da er aber einen Song von MGMT gecovert hatte ("Time to Pretend"), und ich im Moment sowieso nichts anderes zu tun hatte, sah ich mir das ganze mal an. Und stockte. Moment mal ... diese Stimme kannte ich doch. Natürlich, so singt nur einer! Schnell nochmal in der Presseinfo vergewissert, und tatsächlich: Jónsi ist der Sänger von der doch relativ bekannten Band Sigur Rós, von denen ich selbst zwar kein großer Fan war, aber sie doch kannte und toll fand. Mein Interesse war also geweckt. Ich besuchte kurz die Seite von Jónsi und stieß auf einen Song namens "Boy Lilikoi", den ich dann auch sofort abspielte. Und was ich da hörte, riss mich wirklich vom Hocker.

Der Song war anders als alles, was ich das letzte halbe Jahr gehört hatte. Und schon gar nicht das, was ich von einem Sigur Rós Mitglied erwartet hatte. Ach was, Erwartungshaltung, Einstellungen, alles wurde von dieser Musik weggeblasen. Die polternden Drums, die Glockenspiele, Jónsis Stimme, die wundervoll schwungvolle Melodie, alles war so perfekt, so wunderschön, dass ich kaum klar denken konnte. Mein Herz tanzte.

Und es tanzt immenroch. Denn das Album "Go", das ich mir so bald wie möglich zulegte, machte keine Ausnahme. "Boy Lilikoi" stach nicht mal als offensichtlicher Hit hinaus, nein, alles hier ist voller elfenhafter (es ist ja ein altes Island-Klischee, aber wenn es eben stimmt!) Melodien, voller Frohsinn, voller Energie. Das deckt sich mit den lebensbejahenden Texten, die Jonsi hier meistens auf Englisch beisteuert. Die andere Seite von "Go" klingt dann mehr wie Sigur Ros, aber weniger verschachtelt und klaustrophobisch, die ruhigeren Songs sind eingängiger aber nicht von minderer Schönheit wie die Uptempo-Nummern. Das ausgewogene Verhältnis zwischen den schnellen und den langsamen Songs macht "Go" auch auf Albumlänge perfekt. Jónsi beindruckt des weiteren durch tiefe Musikalität, eine Hand für Arrangements, vielfältige Instrumentierung und eine Zugänglichkeit, die man ihm trotz Sigur Ros Songs wie "Gobbeldigook" und "Hoppipolla" kaum zugetraut hätte. Alles an diesem Album passt einfach.

FAZIT: Ganz und gar nicht nur für Fans von Sigur Ros bietet Jónsis Soloalbum eine Welt voller Melodie, Schwung und Schönheit. Ein Album, so schön und vielfältig wie ein Märchenbuch.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Januar 2011
Da sich die vorigen Rezensionen schon ausführlich mit dem Album beschäftigen und ich mich dem eigentlich nur anschließen kann bleibt nicht mehr viel zu sagen. Go ist ein großartiges Album bei dem alles passt. Ich kann jedem nur empfehlen mal reinzuhören, für mich ist es ein Wunderwerk mit traumhaft schönen Songs bei denen ich einfach dankbar bin, dass ich sie entdeckt habe und hören kann. Mein Liebling unter den Lieblingen ist Around Us.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2010
Musik die dich mitnimmt! Ähnlich wie das letzte Sigur Ros Album ist dieses Jonsi Album gespickt mit rhythmischer Musik, die einen glücklich macht! Ich bin sehr froh darüber, dieses Schmuckstück in meinem CD Regal zu haben!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

16,01 €