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am 5. Mai 2014
Eigentlich hatte ich keine hohen Erwartungen an den Film – ich hatte mit gehobenem Trash gerechnet, gerade angesichts des blutrünstigen Covers. Insgesamt bin ich dann aber doch sehr angenehm überrascht worden. Filme, in denen an der Zeit oder der Zeitwahrnehmung gedreht wird, können ohnehin nie vollends logisch sein. Das ist sicherlich auch hier der Fall und man könnte sich an der einen oder anderen Stelle sicherlich fragen, warum die Protagonistin nicht anders handelt. Normalerweise stören mich offenkundige Logikbrüche in Filmen sehr stark, ich muss aber sagen, dass die Brüche hier durch die jeweils folgende Entwicklung rasch wieder – zumindest provisorisch – gekittet wurden. Lässt man den Handlungsfaden anschließend nochmals an sich vorbeilaufen, kann man tatsächlich – siehe auch die vielen gehaltvollen Diskussionen in den anderen Rezensionen – für die meisten Wendungen eine nachvollziehbare, teilweise sogar tiefgründige Erklärung finden.
Die Handlung war spannend, die Charaktere gut herausgearbeitet, die Bildqualität sehr in Ordnung (mit Ausnahme der Computeranimationen).
Ich empfand den Film als Bereicherung und könnte mir vorstellen, ihn demnächst nochmals anzuschauen, allerdings nicht ohne zuvor noch einige der oben erwähnten Diskussionen zur Interpretation durchgelesen und durchdacht zu haben.
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am 24. Juni 2013
Ohne die Handlung des Films zu verraten würde ich diesen wirklich guten Film in Stichworten so beschreiben:

Innovativ, abgefahren, spannend, oft unvorhersehbar, schockierend, blutig. Völliger Psychoalbtraum. Um es spannend zu machen und um die Story bildlich zu beschreiben: Man stelle zwei große Spiegel so gegenüber auf, dass die verspiegelten Seiten sich ansehen. Man stelle sich dann hinter einen Spiegel und schaue in den gegenüberliegenden hinein. Nach dem Film wird man diese "Metapher" verstehen. Dennoch ein bisschen unbefriedigendes Ende, wie ich finde, aber wie will man auch aus so einer kranken, abgedrehten Story realistisch wieder herauskommen. Hat mich alles in allem aber voll überzeugt.
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am 18. September 2010
Ich möchte hier keine wahnsinnig ausführliche Rezession schreiben.
Dieser Film ist keiner, den man eben mal schnell anguckt und danach zufrieden beiseite legt. Definitiv nicht. Um den Plot zu verstehen ist tatsächlich etwas Rätseln gefragt.
Aber jetzt erstmal ohne Spoiler meine Meinung;)
Da sicher viele am Ende ziemlich rätseln werden und einige Logiklücken erkennen, werde ich am Ende meine persönliche sehr logische Erklärung geben, durch die der Film letztendlich doch Rund erscheint.

Ich werd jetzt nix über die Handlung schreiben, die sollt ihr selber sehen und haben eh schon 50 andere geschrieben.

Also ganz kurz gemacht:
Positiv:
Coole Handlung mit (zumindest für mich) wirklich überraschenden Wendungen
Hoher Spannungs - und Gruselfaktor, der nicht durch unnötig brutale Szenen verursacht wird (ich glaube ich habe noch nie einen so spannenden Film ab 16 gesehen)
Ein fantastische Hauptdarstellerin, die ihre echt nicht einfach Rolle bravurös leistet

Negativ:
Ziemlich lächerliche CGI-Animationen (Ich sag nur Unwetter), die aber zum Glück eine Seltenheit sind und daher nur kurz ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern, aber nicht stören
sehr flache Nebendarsteller, die aufgrund der Handlung keinerlei Möglichkeit haben sich zu entfalten
Selbst mit viel Nachdenken, Rumüberlegen etc. bleibt das Ende völlig offen und mit viiiiielen Fragen

ACHTUNG SPOILER:
So, an alle, die den Film gesehen haben.
Die große Frage lautet ja:
Wieso um alles in der Welt schafft es Jess nicht aus dem ewigen Kreislauf raus zu kommen.
Sie hat es ja geschafft, der einzige Fehler war der Unfall am Ende.
Und der wäre beim nächsten Durchgang ja mit Leichtigkeit zu verhindern gewesen (einfach nicht zum Jungen zurück gucken).

Ich hab bissel im Internet recherchiert, Teile des Films nochmal geguckt und kam dann auf eine durchaus logische Lösung.

Die Schlüsselszene des Films ist die, wo Jess im Schiff schläft und die andere Frau mit einem Glas Champagner zu ihr kommt.
1. Jess schläft.
2. Es werden Bilder aus ihrem Traum gezeigt (was aber nicht der Traum, sondern die wirkliche Endlosschleife ist)
3. Andere Frau: Hey alles klar?
[...]
Jess: Ich hatte einen furchtbaren Traum. ICH KANN MICH NICHT MEHR ERINNERN. (Oder nur noch dunkel, weil sie fragt, ob Crag okay ist.)

Hier muss man einfach davon ausgehen, dass sie tatsächlich fast nichts mehr weiß.

Dann sähe das Ganze so aus:
Wenn sie aufs Boot geht, weiß sie, was ihre Mission ist, da sie noch alles weiß vom letzten Schiffsaufenthalt, von dem sie gerade zurückkommt (also Boot, Unwetter, Schiff, Junge zu Hause, Junge auf Autofahrt, Unfall, Boot)
Dann aber schläft sie ein, dabei träumt sie das Ganze (oder denkt danach es wäre nur ein Alptraum gewesen?) Wie auch immer, das Wichtige ist, dass sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr weiß, was ihre Mission ist, also dass das ganze eine Endlosschleife ist. Hier beginnt die Endlosschleife sozusagen immer wieder von neuem. Denn sonst würde sie ja nie erlauben, dass sie sich aufs Schiff retten. Hier muss der Knackpunkt der Geschichte sein und somit macht sie etwas mehr Sinn. Nicht zu 100%, aber ich finde es dadurch einigermaßen logisch.

Das ist meine Erklärung.
Ihr könnt ja Kommentare schreiben, wenn ihr anderer Meinung seit, zustimmen wollt, etc^^
3333 Kommentare50 von 66 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. November 2013
Christopher Smith schafft in "Triangle" das schöne Kunststück, das vielen Genreproduktionen nicht gelingt.
Er verblüfft, fesselt, verstört ohne Durchhänger mit einer außergewöhnlichen Alptraum-Story.
Wenn David Lynch, Passagier auf einem schwimmenden Overlook- Hotel auf hoher See ist, dann kommt ein solches Musterbeispiel an komplex, verdrehter spannender Erzählstruktur heraus.
Christopher Smith hat mich mit fast jedem seiner Werke positiv überrascht.
Angefangen mit seinem grossartigen U-Bahn Schocker "Creep", über den etwas durchschnittlichen "Severance" bis hin zum finsteren Mittelalter- Epos: "Black Death".
Der Mann ist wandlungsfähig und hier in "Triangle" reisst er uns den Boden unter den Füssen weg, in einem irren Vexierspiel um verschobene Realitäten, verdrehte Zeit und Raum Wirklichkeiten, doppelte Identitäten und führt die Fäden letzendlich in einer ganz eigenen kreisähnlichen Logik zusammen, die erstaunem macht, verstört und bestürzt.
Eine durchgängig, alptraumhafte konstante Achterbahnfahrt in die Schizophrenie, in irre Persönlichkeitsspaltungen, in der nichts ist wie es scheint.
Wie bei einem "Donnie Darko", wie bei einem "Stay" möchte man am liebsten das Werk noch einmal sehen, um, diesmal mit dem veränderten Blickwinkel es neu zu erleben.
Eingeschlossen, isoliert von der Außenwelt auf einem menschenleeren, riesenhaft unheimlichen Schiff mit seinen unendlichen Gängen, Zimmerfluchten, Säälen befinden sich die Protagonisten.
Wie in einem Laufrad gefangen zwischen erlebter Realität, Wahrnehmumg und Identitätsverlust.
Ein Beispiel aus dem Komödiengenre wäre wohl "Und täglich grüßt das Murmeltier", hier wie dort sind die Personen gefangen in immer wiederkehrenden Zeitschleifen aus denen es kein Entkommen zu geben scheint.
Dies Film -Idee ist nicht neu. Zu nennen wäre "Wenn die Gondeln Trauer tragen" ,"Owl Creek Bridge" , "Jacobs Ladder", "Lost Highway", "Mulholland Drive" . Mehr oder weniger dieselben ausweglosen Endlosspiralen der Realitätsverzerrung.
Doch neu variiert, und letztendlich nicht vorhersehbar ist "Triangle" ein raffiniertes, atmosphärisches Spannungstück.
So lebt er auch weniger von Schockmomenten, sondern von der Sogkraft des Irrationalen, des Irrsinns, des Mysteriums, dessen Auflösung dann aber so packend daherkomt, daß einem der Mund offen stehen bleibt.
Die Wirklichkeit, nur eine von vielen Metaebenen, ist hier immer eine Sicht aus der jeweiligen Kameraperspektive, kann sich so unzählige Male als falsche Wahrnehmung herausstellen.
Glücklich der Zuschauer, der nichts weiß oder nur sehr wenig.
Also nur ein paar Sätze zur Story (ohne Spoiler):
Die junge Jess ärgert sich über ihren kleinen Sohn, schlecht hat er geträumt."Träume haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun", tröstet sie ihn.
Eigentlich hat sie keine Zeit. Schnell möchte sie ihre Sachen packen, den Kleinen in den Kindergarten bringen, denn sie ist für ein paar Tage zu einem Segeltörn mit Freunden verabredet.
Endlich auf der kleinen Yacht und vom Ufer abgelegt, macht sich bald ein seltsames Gefühl einer Vorahnung bei Jess breit.
Irgendeine unerklärliche Bedrohung liegt in der Luft.
Tatsächlich gerät das kleine Schiff bald in einen furchtbaren Sturm.
Weit abgetrieben und gekentert entdecken die Schiffbrüchigen am Horizont einen riesigen,uralten Ozeandampfer.
Es ist die Aeolus (auf den Bezug zur griechischen Mythologie wird im Laufe des Films noch hingewiesen).
Ein unheimlicher, verrottender Luxusdampfer, der als geisterhafter Koloß hier vor ihnen aus dem Nebel erscheint.
Vollkommen verlassen das Schiff, doch halt- winkt da nicht eine Gestalt an Bord?
Als einziger Weg um sich aus den Wellen zu retten, wird die kleine Gruppe sich an einer Leiter an Bord begeben.
Totenstille-, gespenstisch lange Gänge, Zimmerfluchten, die wie gesagt direkt aus Kubricks "Shining" stammen könnten, dunkle Treppen, ein riesiger Ballsaal.
Der Horror der Ungewissheit.
Doch Jess erstarrt in kaltem Entsetzen. Sie kennt dieses Schiff aus ihrer Vergangenheit.
Und was auf dem Dampfer wartet ist das pure Grauen.
Fazit: Für Liebhaber von surrealistischen Puzzlespielen, die die Gehirnwindungen verknoten, die Zeit und Raum immer wieder aus den Angeln heben, für den ist dieser aussergewöhnliche Film ein Genuß.
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am 10. Juni 2013
"Jess (Melissa George, „Mulholland Drive", „30 Days of Night"), junge Mutter eines autistischen Sohnes, unternimmt am Wochenende mit einigen Freunden einen Segeltörn. Als die kleine Yacht in einen fürchterlichen Sturm gerät und kentert, können sich die Schiffbrüchigen mit Mühe und Not auf einen verlassenen Ozeandampfer retten. Die Kabinen stehen leer, die Brücke ist unbemannt, die Korridore scheinen verwaist. Es dauert jedoch nicht lange, bis die Freunde feststellen, dass sie nicht alleine an Bord sind... "

Der Film ist ab 16, und da er doch ziemlich blutig ist, ist das durchaus berechtigt. Die Bildqualität (16:9 bzw. 2.35:1) der DVD ist gut :-) Tonformate: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1). Deutsche Untertitel auch vorhanden (auswählbar). Die Extras sind okay. Man erfährt auch einiges davon, wie das Schiff aufgebaut wurde, usw...

Nun mein persönlicher Eindruck:
Triangle (aus dem Jahre 2009) ist nach meiner Meinung einer der besten Filme die in der Thematik mit der Zeit spielen. Zusammen mit "Täglich grüsst das Murmeltier" definitiv in meinen (Zeitfilme) Top Ten!

Ich finde: Melissa George macht hier einen echt guten Job! Sie ist eine sehr gute Schauspielerin, die ihre Rollen sehr glaubhaft verkörpert. (Oh, Liam Hemsworth, ein Bruder von Chris Hemswort, spielt übrigens auch mit :) Ein weiterer guter Film mit Melissa George ist A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands als DVD: A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands oder als Blu-ray: A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands [Blu-ray]

Ich habe sicherlich schon einige andere Zeit-Paradoxon Filme und ähnliches gesehen, aber keiner von denen blieb mir wirklich im Gedächtnis. Ein Film den man sich öfter ansehen kann, und dann sogar noch mehr davon will umso häufiger man ihn sich ansieht. Und dann ist das auch noch ein Film aus Australien (und UK?)... der klare Beweis dass intelligente und spannende Filme bei weitem nicht nur aus Hollywood kommen. Falls das hier jemand denken sollte? ;-/

Dieser Film ist so gut gemacht, dass ich gerne noch mehr davon sehen möchte. Am liebsten hätte ich also einen zweiten Teil, bzw. eine Fortsetzung. Und ja, ich denke sehr wohl, dass die Macher dieses Filmes das sogar auf gute intelligente Art und Weise umsetzen könnten. Nicht jede Fortsetzung ist schlecht -es hängt immer davon ab, wer sie macht. Noch mehr solche -ich sage jetzt mal- "Verdoppelungen" auf diesem Schiff, ihr wisst schon was ich meine, wäre echt super. Ein interessanter Film mit Grusel, Spannung und was zum Nachdenken.
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am 1. April 2013
...obwohl man ihm hier und da einige billige Effekte merkt. Die Handlung ist klasse, originell und die Protagonistin wird sehr glaubhaft rübergebracht. Der Soundtrack setzt nochmal einen drauf!

Es ist allerdings für einen Horrorfilm tatsächlich, weil er eben ein intelligente Story (!!!) hat, keine leichte Kost. Das Thema gabs schonmal, der Film bietet aber eine perfekte Umsetzung. Das Einzige, was stellenweise nervt, sind Wiederholungsszenen (die 1 Minute,wenn Jess ihre maskierte Version ermordet, kommt doppelt- aber exakt gleich!) und ein paar andere Elemente, wo man dem Film anmerkt, dass er kein High- Budget wie Krieg der Welten ist.

Nun zu meiner Interpretation des Endes: Das chronologische Ende ist der Tod von Jess. Zu diesem Zeitpunkt sind alle, die das Schiff betreten haben, gestorben und es gibt keine Rettung mehr, da die Zeitschleife geschlossen ist. Der Punkt,als Jess am Strand aufwacht, ist der chronologische Anfang. Diese Jess kommt aus dem Ende der Zeitschleife, daher ist auch sie in der Wiederholung gefangen. Der Unfall passiert auch am Anfang des Films, wird aber geschickt ausgeblendet (man kann sich nur in Nachhinein denken, was passiert ist). Jess vergisst ihren Mord beim Schlaf auf der Yacht und sie hat verschwommene Erinnerungen an das Schiff (Leckstrom der Zeitschleife o.ä.). Das Ende des Films ist die Wiederholung der Szene am Anfang. Bis zu dieser Stelle hat der Zuschauer gedacht, jetzt macht Jess was Anderes, sie geht nicht aufs Boot etc. Aber erst als man sieht, dass das Ende keine neue Handlung, sondern längst geschehen ist, begreift man, dass es vorbei ist und kein Happy End geben wird.
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am 12. April 2011
Als "Vielseher" hat man irgendwann Alles schon einmal gesehen und "Alles irgendwie besser".
Nicht so bei diesem überraschenden Film.
Allein dafür, daß der Film es geschafft hat mich zu überraschen, hat er mal 3 Punkte verdient.
Dazu ist er auch hervorragend inszeniert, die Darsteller sind überzeugend und die meiner Ansicht nach unlogischen Bestandteile halten sich in Grenzen.
(Wieso die Verkleidung mit dem Sack über dem Kopf nötig war, ist mir immer noch unklar, wurde wohl der Dramaturgie geschuldet, damit man nicht weiß wer darunter steckt ;-)
Kein weltklasse Film aber wie gesagt überraschend und kurzweilig, spannend, nachdenklich stimmend.
Für mich ein echter Geheim-Tipp.
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am 21. August 2010
Die junge Mutter Jess, benötigt mal eine Auszeit von ihrem Alltagsleben und nimmt die Einladung zu einem Segelausflug an. Auf hoher See verschwinden die Urlaubsgedanken allerdings recht schnell. Erst wird es auf seltsame Art und Weise völlig windstill und gleichzeitig braut sich am Horizont ein gigantischer Sturm zusammen. Gegen diesen hat die Segeljacht keine Chance, weshalb man recht bald kentert, aber die Rettung naht in Form eines riesigen Kreuzfahrtschiffes. Dieses ist jedoch menschenleer. Doch halt! Irgendjemand scheint doch an Bord zu sein.............

Viel erwartet hatte ich im Vorfeld eigentlich nicht, aber die wunderbaren Aufnahmen auf hoher See, die symphatische Crew und auch die Atmosphäre gefielen mir von Anfang an. Als es dann auf das Kreuzfahrtschiff geht, dreht "Triangle" aber nochmal gewaltig auf. Unvorhergesehene Ereignisse, eine unheimliche Kulisse deren Mittelpunkt ein fantastisches Schiff bietet, sowie eine Spannungsschraube die gewaltig in die Höhen geht. Immer wieder dreht sich die Story und man saugt die nächsten Ereignisse förmlich auf. Man kann gar nicht genug bekommen von den superben Ideen die Christopher Smith hier anbietet. Mit "Creep" hat er ja schonmal einen interessanten Horrorthriller abgeliefert und mit "Severance" eine äußerst ansehnliche Horrorkomödie. "Triangle" schlägt aber beide um Längen. Eine Schande, das der bei uns nicht im Kino lief.

Mit Melissa George hat er allerdings auch eine Hauptdarstellerin gewählt, die die komplette Spielzeit über zu Gefallen weiß. Sie muß den Film auch ziemlich alleine tragen, was ihr fantastisch gelingt. Sie ist stets "Frau der Lage" und liefert hier eine Glanzleistung ab. Nett anzusehen ist sie dabei auch noch.

Wichtig ist es den Trailer nicht im Vorfeld zu sehen und auch nichts von der Geschichte zu lesen. Die Beschreibung am Anfang der Rezension ist absolut ausreichend, die Ereignisse auf dem Schiff sollte man selbst erfahren. Für alle Freunde von Horrorthrillern spreche ich also eine ganz klare Empfehlung aus.
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am 16. Juni 2010
Leatherface rattert immer noch mit der rostigen Kettensäge, Michael Myers brilliert immer noch mit nur einem Gesichtsausdruck, Jason hat seinen Mutterkomplex immer noch nicht überwunden, Freddy Krüger braucht immer noch dringend eine Maniküre. Immer noch kommen Prequels, Sequels, Reboots. Eine große Familie genannt Franchise Vermarktung.

George A! Romero covert seine eigenen Filme. Drehbücher gelingen in 3 Stunden. Filme ähneln entweder Fast Food oder Pumpernickel. Es wird nach dem einen Nenner gesucht, um allen zahlenden Kunden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Am Ende von Triangle jedoch, runzelt man die Stirn.

Was also denkt sich dieser Film eigentlich?
Punkt Eins: Er wirbt mit den typischen Stärken eines 0815 Reißers. Punkt 2: Er wirft die Stärken über Bord. Punkt 3: Der Zuschauer hat gefälligst nachzudenken. Auch nach dem Ende. Das ist Triangle.

Die Stärken:

- gute, für mich unbekannte Darsteller
- interessantes Setting Ozeanliner-Traumurlaub-Albtraum
- endlich mal ein Pschyothriller, der auch mal am helligten Tage spielt
- Geniales Ende, wenn auch für manche vorhersehbar
- kann man 2-3 mal schauen

Die Schwächen:

- keineswegs realistisch ( Gott sei Dank )
- teilweise stereotype Charaktere ( jedoch glaubhaft gespielt )
- erfindet das Rad nicht neu ( bietet jedoch glitzernde 18 Zoll Chromfelgen )

Ein Satz aus Vorrezensionen ist bei mir hängen geblieben. Der Film sei nicht logisch.

Ja, ja. Logik und Filme. Sobald ein Film von Anfang bis Ende rein logisch und realistisch wäre ( gibt es solch einen Film? ) dann wäre es schon wieder surreal. Dies ist kein Krimi, wer Logiklöcher findet, darf sie behalten. ( Wer leidenschaftlicher Logiklöchersammler ist, dem kann ich nur 28 Weeks Later empfehlen, löchrig wie ein Schweizer Käse. )

Gruß aus dem Ruhrpott
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am 13. August 2012
Regisseur Christopher Smith gelang bereits mit „Creep“ ein spannender und atmosphärischer Horror-Thriller, der mich durchaus unterhalten konnte. Mit „Severance“ startete er mehr in Richtung (Fun-)Splatter durch, blieb dabei allerdings etwas auf der Strecke. Die Gags saßen nicht immer und für einen Film diesen Genres waren die Effekte einfach etwas zu selten. Der Film war zwar nicht langweilig, hätte aber mit mehr Einfällen und mehr absurder Kreativität deutlich besser sein können. Mit „Triangle“ geht Smith nun wieder in die Richtung, die ihm bereits einen Erfolg beschert hat – den atmosphärischen Horror-Thriller...

Über die Story des Films werde ich nicht einen Mucks verlieren, denn „Triangle“ ist einer der Filme, der seine Geschichte im Verlauf des Films mehrmals verändert, mehrere überraschende Wendungen zu bieten hat und durchaus frischen Wind in den sonst so eintönigen Horrorbrei bringt. Die Hauptdarstellerin Melissa George schafft es, ihren Charakter überzeugend zu spielen, auch der restliche Cast kann seinen Rollen Emotionalität und Glaubwürdigkeit einhauchen. Die Sets sind durchaus atmosphärisch, wenngleich das Schiff für eine Atmosphäre a la „Ghost Ship“ noch etwas zu gut in Schuss ist. Allerdings hinkt der Vergleich deutlich, da eben jene Atmosphäre hier sicher nicht gewollt war. Der Film bezieht seine Dynamik und seine Spannung allein aus der wendungsreichen und interessanten Story. Diese braucht zwar möglicherweise etwas, um wirklich in die Gänge zu kommen – wenn sie dann allerdings einmal begonnen hat, sich zu enthalten, bietet der Film zahlreiche Wendungen und lässt den Zuschauer bis zum Abspann nicht mehr los.

Sicherlich kann „Triangle“ trotzdem das Rad nicht neu erfinden. Einige Storyelemente hat man zwangsläufig schon in anderen Filmen gesehen. Allerdings soll das jetzt nicht als Kritikpunkt verstanden werden, da der Film diese Elemente gekonnt mit eigenen, frischen Ideen vermengt und damit die Story durchgehend dynamisch hält und den Zuschauer damit immer wieder mit neuen Ideen und Einfällen konfrontiert.

Spannender Horror-Thriller mit hervorragender Hauptdarstellerin, dessen überraschende Wendungen überzeugen können.
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