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am 18. Februar 2012
Hey, habe den Film gestern zum ersten mal gesehen und es hat mich anfangs total kirre gemacht, dann allerdings ist mir diese Idee in den Sinn gekommen, wie man Ihn verstehen könnte.

Einige Hinweise bevor ich mit meiner Interpretation loslege. Es ist von Vorteil sich ein wenig in der griechischen Mythologie auszukennen, denn es gibt einige wichtige Parallelen zu derer Figuren und eben auch zu der Geschichte von Sisyphos. Meines Erachtens nach, trägt diese Kenntnis erheblich zum Verständnis der Handlung bei und, wer damit nicht so vertraut ist, kann die Geschichte z.B. bei Wikipedia nachlesen, wo man auch einen Verweis auf den Film findet. Von Nutzen sind sicher auch Filme wie Stay"; Und täglich grüsst das Murmeltier" usw.
Der Anfang des Films beginnt kurz nach dem tödlichen Unfall mit dem Auto, als Jess bereits ein Geist (oder so was Ähnliches,untot vielleicht) ist. Das kann der Zuschauer selbstverständlich nicht wissen und um es einfacher zu machen möchte ich mit der Erklärung gerne kurz vor Schluss des Films beginnen, welcher ganz klar nicht das Ende ist ;-).
Jess wird an den Strand gespült, nachdem sie von Ihrem anderen Ich vom Schiff gestossen worden ist. Sie geht zu Ihrem Haus und sieht sich selbst mit Ihrem Sohn kurz vor dem Unfall. Sie ist also in der Vergangenheit. Als sie sieht wie schlecht sie das Kind behandelt, beschliesst Jess von nun an eine bessere Mutter zu werden. Sie" bringt die schlechte Mutter um" (in Ihrem Wunschtraum- nur symbolisch) packt sie in den Kofferraum, um das alte ich" wegzubringen und zu beerdigen. Auf der Fahrt fliegt eine Möwe gegen die Glasscheibe, und als Jess den Kadaver von der Klippe herunterwirft, sieht sie sehr viele Tote Möwen unten liegen, was bedeutet, dass sie das alles schon mal durchlebt hat. Die beiden fahren weiter und der Unfall geschieht wieder(egal was sie tut sie kann die Vergangenheit nicht ändern, bzw. dem Tod entfliehen). Auf der Strasse liegen zwei Leute, Jess in Ihrem alten ich und ihr Sohn. Nun wird klar, dass die andere Jess ein Geist sein muss, denn sie steht unversehrt neben dem Unfallort und beobachtet die Szene. Unter anderem taucht dort ein Junge mit einer Trommel aus einer Blaskapelle auf, wo ganz klar Aeolos" draufsteht (vermutlich um zu zeigen, dass dort auch andere Tote" zu sehen sind). Ein Taxifahrer kommt (Parallele zu Charon, dem Fährmann der Unterwelt Hades in der griech. Mythologie), welcher Jess anbietet sie wegzubringen (ich vermute in die Unterwelt) und er erklärt Jess, dass Ihr Sohn tot ist oder sterben wird ( ihm kann niemand mehr helfen").
Jess steigt ein und möchte zum Hafen. Der Taxifahrer willigt ein legt Ihr aber nahe wiederzukommen (ich lasse das Taxameter laufen, sie kommen doch wieder"), denn Sie ist tot und muss ordnungsgemäss in die Unterwelt gebracht werden. Jess verspricht es zwar, Sie denkt jedoch nicht mal daran. Stattdessen flieht sie vor dem Fährmann" zu den Lebendigen (wie Sisyphos).
Sie verleugnet den Tod Ihres Sohnes vor den Freunden und sich selbst (deutlich gemacht in der Szene später auf der Aeolos", als sie zu Greg meint: in meiner Welt wartet ein kleiner Junge auf seine Mutter") und tritt den Segeltörn an. Das Boot gerät in Seenot und die Besatzung bis auf eine Person rettet sich an Bord, der aus dem Nichts aufgetauchten Aeolos (Name des Vaters von Sisyphos, erster Hinweis auf die Sage; zweiter Hinweis: Es wird sogar gesagt, dass Sisyphos, jemand war, der den Tod ausgetrickst hat.).
Dort beginnt der Hauptteil des Films, welcher relativ klar ist, bis zu dem Zeitpunkt, als die maskierte Jess ihr zweites Ich, kurz bevor sie über die Reeling ins Meer stürzt, auffordert, alle zu töten, die das Schiff betreten. Das heisst also auch sich selbst. Und genau daran scheitert Jess immer wieder. Sobald sie sich selbst gegenüber steht (hier im Wahrsten Sinne des Wortes...)bringt sie es nicht übers Herz sich zu töten (wegen Ihrem Sohn...), und die neu eingestiegene Jess schubst die maskierte Jess ins Meer. Diese rettet sich an Land und generiert eine neue Besatzung der Triangle. Das Spiel geht von vorne los (ein Teufelskreis also-oder eine Sisyphosarbeit).
Die Lösung wäre also theoretisch die Tötung aller Besatzungsmitglieder, durch das Nicht- Besteigen der Aeolos oder durch deren Tötung an Bord der Aeolos. Da ich aber vermute, dass Jess sich nicht selbst umbringen kann (sie ist ja eigentlich schon tot..), sollte sie einfach mit dem Taxifahrer in die Unterwelt mitfahren, den Tod also akzeptieren.

Uff, lang aber ich hoffe es hilft. Und jetzt nochmal "Mullholland drive" ;-)

VG
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am 14. August 2015
Dieser Film ist ein kleines Juwel, Melissa George brilliert. Stück für Stück wird man in eine nervenaufreibende Geschichte verstrickt. Man sollte keine Zusammenfassungen gelesen haben und nichts wissen. Und man vergisst auch hier gleich wieder den mehr als unnötigen deutschen Film-Titel "Die Angst kommt in Wellen" - ziemlich fantasielos von Leuten erfunden die uns mit Originaltiteln nicht allein lassen wollen und es geht einfach nicht das ein Titel Fantasie (?) verlangt, ein Titel muss doch den ganzen Film zusammenfassen damit auch jeder Minderbegabte versteht dass dies kein Film über eine Dreierbeziehung ist, oder etwa nicht? ("Oh my god! I have not fraking idea what this movie is about please give me a German title!"). .... das musste ich einfach mal loswerden... Viel Spaß Allen beim wiederholten Ansehen!
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am 10. März 2016
Ein super Film, spannend, gruselig und super gespielt von Melissa George in der Hauptrolle. Den deutschen Untertitel "Die Angst kommt in Wellen" in Kombination mit dem blutigen Cover finde ich etwas unpassend, denn der Film ist sehr tiefgründig und beansprucht die grauen Zellen doch sehr.

Gerade da mein anfangs nicht weiß, was nun genau warum vor sich geht, ist er der Streifen sehr fesselnd. Von der Mythologie, die eingeflochten wird, bin ich auch sehr angetan. Zeitschleifen und ähnliches sehe ich i.d.R. gerne und hier wurde die Thematik meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Ich habe den Film schon mehrmals gesehen, denn nach dem ersten Mal habe ich ihn nicht so recht verstanden - auch das gefällt mir sehr an dem Film. Er ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Klasse!
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am 23. Juni 2015
Ja ich musste den Film 2 mal gucken um den wirklich zu verstehen. Beim ersten Mal War es sehr irreführend. Aber gut gemacht
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am 8. Dezember 2014
Ich mag Filme, die während der Handlung oder am Schluss überraschend eine andere Richtung einschlagen. Die Überraschungen sind bei diesem Film zwar nicht so groß und zum Teil vorhersehbar, aber dass der Zuseher die selbe Handlung immer aus anderen Perspektiven erlebt, wobei diese fließend ineinander übergehen und vorhergehende Handlungen so indirekt erklären, macht den Film zu einem interessanten und besonderen Erlebnis.
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am 27. April 2013
Ich habe mir schon vor längerer Zeit mal in einem Kommentar Gedanken zu diesem Film gemacht. Da so ziemlich jeder nach dem Film grübelnd zurückgelassen wird und mein Kommentar oft mit "hilfreich" bewertet wurde, wollte ich meine Interpretation in einer Rezension darlegen ;)
Vielleicht hilft sie ja dem einen oder anderen.

**** Achtung Spoiler ****

Also ich denke, dass die Jess, der wir von Anfang an folgen, im Prinzip auch nur eine Kopie ist. Auf den Schiff sehen wir ja schon eine große Anzahl an Leichen, sodass es nicht der Anfang der Dauerschleife sein kann.
Also ich denke, dass Jess beim Autounfall die Erinnerungen an die Dauerschleife, also an das Schiff usw., verliert. Denn im Prinzip würde sie sonst ja schon die Triangle und die Freunde von Greg kennen. In dem Traum wollen die Erinnerungen vielleicht wieder aufkommen, aber sie hält es nur für einen Alptraum und kann nichts damit anfangen.
Auf dem Schiff kommt ihr alles bekannt vor, aber die Erinnerungen bleiben verdrängt.

Auf dem Schiff gibt es Jess immer dreimal. Eine, die gerade ankommt, eine, die versucht alle zu retten, indem sie ihnen erzählt, dass sie jemand töten will und dann als dritte, die die mit dem Gewehr rumläuft und alle tötet.
Mit der Jess, der wir folgen, druchlaufen wir alle drei Phasen. Während die dritte Jess versucht alle zu töten, schmeißt "unsere Jess" diese zum Schluss über Bord. Die zweite Jess hat ja in dem Zeitraum versucht alle zu retten und ist in dem Moment, indem die erste die dritte über Bord wirft, ein Deck höher und versucht Sally zu retten und entdeckt da ja unzählige Leichen von Sally. In dem Moment, in dem Sally ein Deck drüber stirbt, kommt die Triangle von Neuem. Die dritte Jess ist vom Schiff geworfen worden/gefallen und wacht im Prinzip am Strand auf, durchläuft den Totschlag der Jess, die bei Thommy ist, den Autounfall, die Amnesie und gelangt dann wieder ohne Erinnerungen auf das Schiff. Die dritte Jess wird in dem Moment zur ersten Jess. Die vorige erste Jess wird nun zur zweiten, weil sie ihren Freund Greg und dessen Freunde retten will. Die Zweite wiederum wird zur "Dritten", da sie merkt, dass die Triangle auftaucht, wenn Greg, Sally, Downey und Victor sterben. Sie will sie töten, damit die Triangle auftaucht und sie damit an Land schippern kann zu ihrem Sohn Thommy, weil sie gar nicht weiß, dass ihr Sohn tot ist (Autounfall-Amnesie) und einfach wieder bei ihm sein will. So habe ich das verstanden. Dann wird "unsere Jess" irgendwann zu dieser dritten Jess und wacht nach dem Durchlauf auf dem Schiff am Strand auf. Wenn die Triangle auftaucht, müssen dann ja im Prinzip parallel eine vierte Jess und ein neuer Thommy auftauchen, die noch zu Hause sind. Dann tötet "unsere Jess" die eine Jess, die ihren Sohn so anschreit/anmeckert und begeht dann den Autounfall, von dem sie ja auf jeden fall nichts mehr weiß. Sie bekommt ja auch kurz Panik, als sie sieht, dass da am Strand auch so viele tote Vögel liegen und sie wahrscheinlich in dem Moment merkt, dass sie noch nicht aus der Schleife raus ist. Dann kommt es zu dem Autounfall und sie verliert wieder die Erinnerungen. Daher meinte Victor auch am Anfang zu Greg, nicht (!) original zitiert: "Ich habe das Gefühl, sie weiß gar nicht, wo ihr Sohn ist. Ich habe nach ihm gefragt, sie zögerte erst und meinte dann er wäre in der Schule. ....."

Daraus würde folgen, dass die drei Jess' ja immer überleben und dann ohne Erinnerungen wieder und wieder von der Triangle auf das Schiff kommen. Die einzige Jess, die stirbt, ist die Vierte, die ihren Sohn anschreit und deswegen von einer der anderen Jess' umgebracht wird. Zitat: "Ich bin eine gute Mutter."

Die Sisyphos Legende besagt in dem Fall, dass sie trotz großer Mühe nie aus der Dauerschleife rauskommt, sie wird die Aufgabe nie erledigen können, da sie sich an den Autounfall nicht erinnern kann.

Ich kann die Logik-Fehler, die andere angesprochen haben, nachvollziehen. Ich meinte auch während des Films, dass es ja eigentlich unlogisch sei, dass vor allem die dritte Jess nicht anders reagiert. Sie hat die ersten beiden Phasen ja schon hinter sich und müsste ja wissen, was die jeweils andere Jess macht, weil sie es ja selber schon so gemacht hat. Das war mir vor allem in der Kampfszene zum Schluss aufgefallen. Oder als sie Victor hätte retten können, in dem sie verhindert, dass die zweite Jess Victor aus Versehen gegen dieses Metalldingen schlägt. Aber das muss ja eigentlich so sein, sonst würde der Film nicht funktionieren...
Auch mit dem Spiegel, im Prinzip verändert sich der Zustand des Schiffes nicht (Leichen über Leichen), aber der Spiegel ist immer wieder in Ordnung und unbeschmiert...

Trotz Logikfehlern finde ich aber, dass das ein super Film ist, der einen schön zum grübeln bringt :)
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am 1. November 2013
Christopher Smith schafft in "Triangle" das schöne Kunststück, das vielen Genreproduktionen nicht gelingt.
Er verblüfft, fesselt, verstört ohne Durchhänger mit einer außergewöhnlichen Alptraum-Story.
Wenn David Lynch, Passagier auf einem schwimmenden Overlook- Hotel auf hoher See ist, dann kommt ein solches Musterbeispiel an komplex, verdrehter spannender Erzählstruktur heraus.
Christopher Smith hat mich mit fast jedem seiner Werke positiv überrascht.
Angefangen mit seinem grossartigen U-Bahn Schocker "Creep", über den etwas durchschnittlichen "Severance" bis hin zum finsteren Mittelalter- Epos: "Black Death".
Der Mann ist wandlungsfähig und hier in "Triangle" reisst er uns den Boden unter den Füssen weg, in einem irren Vexierspiel um verschobene Realitäten, verdrehte Zeit und Raum Wirklichkeiten, doppelte Identitäten und führt die Fäden letzendlich in einer ganz eigenen kreisähnlichen Logik zusammen, die erstaunem macht, verstört und bestürzt.
Eine durchgängig, alptraumhafte konstante Achterbahnfahrt in die Schizophrenie, in irre Persönlichkeitsspaltungen, in der nichts ist wie es scheint.
Wie bei einem "Donnie Darko", wie bei einem "Stay" möchte man am liebsten das Werk noch einmal sehen, um, diesmal mit dem veränderten Blickwinkel es neu zu erleben.
Eingeschlossen, isoliert von der Außenwelt auf einem menschenleeren, riesenhaft unheimlichen Schiff mit seinen unendlichen Gängen, Zimmerfluchten, Säälen befinden sich die Protagonisten.
Wie in einem Laufrad gefangen zwischen erlebter Realität, Wahrnehmumg und Identitätsverlust.
Ein Beispiel aus dem Komödiengenre wäre wohl "Und täglich grüßt das Murmeltier", hier wie dort sind die Personen gefangen in immer wiederkehrenden Zeitschleifen aus denen es kein Entkommen zu geben scheint.
Dies Film -Idee ist nicht neu. Zu nennen wäre "Wenn die Gondeln Trauer tragen" ,"Owl Creek Bridge" , "Jacobs Ladder", "Lost Highway", "Mulholland Drive" . Mehr oder weniger dieselben ausweglosen Endlosspiralen der Realitätsverzerrung.
Doch neu variiert, und letztendlich nicht vorhersehbar ist "Triangle" ein raffiniertes, atmosphärisches Spannungstück.
So lebt er auch weniger von Schockmomenten, sondern von der Sogkraft des Irrationalen, des Irrsinns, des Mysteriums, dessen Auflösung dann aber so packend daherkomt, daß einem der Mund offen stehen bleibt.
Die Wirklichkeit, nur eine von vielen Metaebenen, ist hier immer eine Sicht aus der jeweiligen Kameraperspektive, kann sich so unzählige Male als falsche Wahrnehmung herausstellen.
Glücklich der Zuschauer, der nichts weiß oder nur sehr wenig.
Also nur ein paar Sätze zur Story (ohne Spoiler):
Die junge Jess ärgert sich über ihren kleinen Sohn, schlecht hat er geträumt."Träume haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun", tröstet sie ihn.
Eigentlich hat sie keine Zeit. Schnell möchte sie ihre Sachen packen, den Kleinen in den Kindergarten bringen, denn sie ist für ein paar Tage zu einem Segeltörn mit Freunden verabredet.
Endlich auf der kleinen Yacht und vom Ufer abgelegt, macht sich bald ein seltsames Gefühl einer Vorahnung bei Jess breit.
Irgendeine unerklärliche Bedrohung liegt in der Luft.
Tatsächlich gerät das kleine Schiff bald in einen furchtbaren Sturm.
Weit abgetrieben und gekentert entdecken die Schiffbrüchigen am Horizont einen riesigen,uralten Ozeandampfer.
Es ist die Aeolus (auf den Bezug zur griechischen Mythologie wird im Laufe des Films noch hingewiesen).
Ein unheimlicher, verrottender Luxusdampfer, der als geisterhafter Koloß hier vor ihnen aus dem Nebel erscheint.
Vollkommen verlassen das Schiff, doch halt- winkt da nicht eine Gestalt an Bord?
Als einziger Weg um sich aus den Wellen zu retten, wird die kleine Gruppe sich an einer Leiter an Bord begeben.
Totenstille-, gespenstisch lange Gänge, Zimmerfluchten, die wie gesagt direkt aus Kubricks "Shining" stammen könnten, dunkle Treppen, ein riesiger Ballsaal.
Der Horror der Ungewissheit.
Doch Jess erstarrt in kaltem Entsetzen. Sie kennt dieses Schiff aus ihrer Vergangenheit.
Und was auf dem Dampfer wartet ist das pure Grauen.
Fazit: Für Liebhaber von surrealistischen Puzzlespielen, die die Gehirnwindungen verknoten, die Zeit und Raum immer wieder aus den Angeln heben, für den ist dieser aussergewöhnliche Film ein Genuß.
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am 5. April 2015
Ich finde, es wurde schon alles gesagt. Mir hat der Film sehr gefallen, weil ich generell so "Hirnverdreher" ala`Inception etc. absolut mag. Ich muß ihn mir gleich nochmal anschauen, dann bekommt man einen ganz neue Sichtweise. Es braucht kein Splatter oder totale Schockmomente für mich in diesem Film. Allein die Story ist hier entscheidend. Ich glaube die schlechten Bewertungen sind nur von Leuten, die den Film nicht verstanden haben.
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am 10. Juni 2013
"Jess (Melissa George, „Mulholland Drive", „30 Days of Night"), junge Mutter eines autistischen Sohnes, unternimmt am Wochenende mit einigen Freunden einen Segeltörn. Als die kleine Yacht in einen fürchterlichen Sturm gerät und kentert, können sich die Schiffbrüchigen mit Mühe und Not auf einen verlassenen Ozeandampfer retten. Die Kabinen stehen leer, die Brücke ist unbemannt, die Korridore scheinen verwaist. Es dauert jedoch nicht lange, bis die Freunde feststellen, dass sie nicht alleine an Bord sind... "

Der Film ist ab 16, und da er doch ziemlich blutig ist, ist das durchaus berechtigt. Die Bildqualität (16:9 bzw. 2.35:1) der DVD ist gut :-) Tonformate: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1). Deutsche Untertitel auch vorhanden (auswählbar). Die Extras sind okay. Man erfährt auch einiges davon, wie das Schiff aufgebaut wurde, usw...

Nun mein persönlicher Eindruck:
Triangle (aus dem Jahre 2009) ist nach meiner Meinung einer der besten Filme die in der Thematik mit der Zeit spielen. Zusammen mit "Täglich grüsst das Murmeltier" definitiv in meinen (Zeitfilme) Top Ten!

Ich finde: Melissa George macht hier einen echt guten Job! Sie ist eine sehr gute Schauspielerin, die ihre Rollen sehr glaubhaft verkörpert. (Oh, Liam Hemsworth, ein Bruder von Chris Hemswort, spielt übrigens auch mit :) Ein weiterer guter Film mit Melissa George ist A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands als DVD: A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands oder als Blu-ray: A Lonely Place to Die - Todesfalle Highlands [Blu-ray]

Ich habe sicherlich schon einige andere Zeit-Paradoxon Filme und ähnliches gesehen, aber keiner von denen blieb mir wirklich im Gedächtnis. Ein Film den man sich öfter ansehen kann, und dann sogar noch mehr davon will umso häufiger man ihn sich ansieht. Und dann ist das auch noch ein Film aus Australien (und UK?)... der klare Beweis dass intelligente und spannende Filme bei weitem nicht nur aus Hollywood kommen. Falls das hier jemand denken sollte? ;-/

Dieser Film ist so gut gemacht, dass ich gerne noch mehr davon sehen möchte. Am liebsten hätte ich also einen zweiten Teil, bzw. eine Fortsetzung. Und ja, ich denke sehr wohl, dass die Macher dieses Filmes das sogar auf gute intelligente Art und Weise umsetzen könnten. Nicht jede Fortsetzung ist schlecht -es hängt immer davon ab, wer sie macht. Noch mehr solche -ich sage jetzt mal- "Verdoppelungen" auf diesem Schiff, ihr wisst schon was ich meine, wäre echt super. Ein interessanter Film mit Grusel, Spannung und was zum Nachdenken.
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am 17. Mai 2015
Diesen Film muss man mehrmals ansehen!
Ich habe mich dabei ertappt, dass ich überlegt habe, was ich anders machen müsste, um aus diesem Kreislauf herauszukommen.
Ich will nicht zu viel verraten, denn ich kann nur jeden empfehlen, auch nicht Horror-Fan, diesen Film zu kaufen und die Lösung ergründen.
Absoluter Top Film!
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