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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen186
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am 20. März 2010
Nun liegt sie da, die neue Silly-CD. In einer wunderbar gestalteten Klappbox eingelegt, mit einem Booklet und tollen Fotos. Die Deluxe Edition bietet noch eine sehr lohnende DVD mit Background-Infos zur Band und zur Produktion des akutellen Albums.
Die Songs begeistern gleich beim ersten Hören. Alles ist wahnsinnig gut produziert - eben auf Silly-Niveau. Ein Vergleich mit vergangenen Tonträgern bleibt natürlich nicht aus. Es fällt auf, dass alles noch melodischer als sonst wirkt. Dennoch wirken die Lieder nicht platt oder gar weichgespült. Es wurde wie immer auch hier mit großer Liebe zum Detail gearbeitet, ohne im Perfektionsmus zu ersticken. Die Musiker sind nicht nur kreativ, sondern auch auf ihren Instrumenten technisch sehr versiert und eingespielt.
Mit dem Tiel "Alles Rot" gelingt es Silly, gleich zu Beginn an zu begeistern. Jeder Titel ist hörenswert und das Album wurde sehr abwechslungsreich gestaltet. In dem Lied "Findelkinder", z.B. gelingt der Band der pefekte Spagat aus Silly-typischen Soundstrukturen und neuen Impulsen und Klangteppichen. Klar, es sind 14 Jahre ins Land gegangen und eine andere Sängerin gibt der Band die Stimme. Anna Loos erweist dabei ein absoluter Glücksfall. Sie sprüht vor Energie und Lebensfreude und vermittelt glaubhaft, worum es in den Songs geht. Die Texte sind wieder ausschließlich von Werner Karma - fein! Natürlich hört man stimmliche Ähnlichkeiten zu Tamara. Dennoch bringt Anna Loos ihr Gefühl und ihre Art zu singen ein und das ergibt dann eben einen Stil, der sich zu einem neuen Ganzen entwickelt hat.
Das Album wird jedem Silly-Fan gefallen und auch denen, die Silly erst für sich entdecken, egal ob jung oder alt.
"In mir drin ist alles rot / das Gegenteil von Tod / Mein Herz / Es schlägt sich noch ganz gut" heißt es in "Alles Rot".
Auf ein langes Leben!
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am 24. Januar 2010
Ein gutes Album hat mindestens 12 Tracks, von denen man die Hälfte mehr als einmal erträgt. Diese Kriterien werden von "Alles rot" übererfüllt.

Anderthalb Jahrzehnte nach dem letzten Studioalbum "Paradies" beweisen die Musiker von Silly eindrucksvoll, dass sie Meister ihres Handwerks sind. Dass die neue Frontfrau Anna Loos den legendären Texter Werner Karma zurückgewinnen konnte, veredelt die 13 Kompositionen mit einer Sprachkunst, die die aufmerksamkeitsgestörte Generation Twitter wahrscheinlich überfordern wird.

Die Track-by-Track-Analyse überlasse ich gerne anderen. Zusammenfassend würde ich sagen, dass eingängige Balladen die rockigen Stücke dominieren, die Arrangements zeitgemäß und doch wiedererkennbar Silly sind und die Sängerin sich ins Klangbouquet einfügt, als wäre sie schon immer dabei gewesen.

Die Producer von Valicon, die unter anderem mit Silbermonds "Nichts passiert" das deutsche Album des Jahres 2009 ablieferten, haben einen exzellenten Job gemacht. Die Produktion klingt druckvoll, transparent, ausgewogen und dynamisch; gleichermaßen aktuell wie konservativ, was die sonst unseligerweise gängige Überkomprimierung bei aktuellen Rock/Pop-CDs betrifft.

FAZIT: Musik für Menschen, die das Zuhören nicht verlernt und das Denken noch nicht eingestellt haben.

Kaufen.
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am 26. Februar 2010
Schön, dass es Euch immer noch gibt, und ihr mit Anna eine würdige Nachfolgerin für die charismatische Tamara gefunden habt, die ja eigentlich nicht zu ersetzen ist. Schön, dass ihr mit Eurer qualitativen Musik einen genialen Kontrast gegen den hirnschwunderzeugenden Einheitsbrei aus dem Radio darstellt. Schön, dass Ihr immer noch zeigt, wie wundervoll und facettenreich die deutsche Sprache ist. Dafür meinen Dank! Ich freue mich aufs Wiederhören. Alles Liebe, alles Rot . . . Euer Lars
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am 15. Februar 2010
... meine absolute Empfehlung, eine alte junge und endlich wieder bei sich angekommene Band - dazwischen vieles was es zu erzählen gäbe, zu viel, von Trauer, Verlust und Schmerz - irreversibel - nicht kompensierbar - und das haben sie auch nicht versucht! Sie haben lange gebraucht wieder zu sich zu finden, mit Anna sind sie wieder zum unverwechselbaren Unikat zusammengewachsen - schon die Promo der ersten sieben Titel am 20.01.2010 im Fritzclub Berlin war eine Offenbarung... Das komplette Album lässt einen dann nicht mehr los! Was helfen all die Superlative - einfach reinhören und feststellen, dass es einfach nur gut und "Gott sei dank" endlich wieder SILLY ist. Der Name war schon immer ein eigenständiger Qualitätsbegriff - unverwechselbar, unbeschreiblich, unkonventionell ... unverzichtbar!
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TOP 500 REZENSENTam 6. April 2010
... mir sind Silly recht bald nach der viel umjubelten "Wende" abhanden gekommen, wühlten sich doch meine Hände, Augen und Ohren durch den neu gewonnenen Überfluß. Hinzu kam eine unbedingte Abneigung gegen alles, was auch nur ganz entfernt den Ruch verklärender Ostalgie verströmen konnte - kurz: So wie Silly in meiner ostdeutschen Jugend meine Musik zu meiner Zeit waren, so sehr waren sie es danach eben nicht mehr. Dabei hatte ich mir sehr wohl auch selbst solche verklärenden Momente zur Seite gelegt - nach einem Konzert im heimischen Kreiskulturhaus rannte ich nervös und aufgeregt in den Backstagebereich, um mir von Tamara Danz mit dem Edding ein Autogramm auf den Unterarm schreiben zu lassen. Selbstredend wurde der Arm eine Woche nicht mehr gewaschen. Solche Erinnerungen und natürlich viele liebgewonnene Zeilen und Melodien von damals konserviert (So'ne kleine Frau, Liebeswalzer, Bataillon D'Amour,...), trotzdem Tamaras frühen und tragischen Tod nur noch wie aus weiter Ferne vernommen - und nun steht da die alte Band mit neuer Frau, nach zehn Jahren für viele, nach fast fünfundzwanzig für mich, und ihre neue Platte fragt mich: Funktioniert das und funktioniert das für dich?

Zu behaupten, Silly hätte nichts Besseres als Anna Loos passieren können, bekommt natürlich sehr schnell einen makaberen Beigeschmack. Nach all der langen Zeit des Abwägens und des Zögerns aber war das wohl der Königsweg. Loos nimmt die Band mit ihrer Unbefangenheit, mit ihrer sehr wachen, offenen Art und natürlich auch mit ihrer Prominenz zweifellos heraus aus der Klischeefalle, mit ihr haben sie trotz ähnlicher geschichtlicher Prägung die Chance, auf ihre alten Tage noch ein gesamtdeutsches Kapitel zu schreiben. Es ist gut zu hören, dass Anna Loos weder versucht, ihre stimmliche Ähnlichkeit zu Tamara Danz zu kaschieren noch sie hervorzuheben, sie singt ebenso kraftvoll und sicher, gleichwohl fehlen die rauchige Brüchigkeit, das Verruchte und Lebenssatte im Timbre - doch stören tut das nicht, es sind jetzt ihre Lieder. Ein zweiter erfreulicher Umstand ist die Tatsache, dass Silly zwar ohne Tamara Danz können, aber nicht ohne Werner Karma und dass gerade er wieder gewonnen werden konnte - so bleibt ein gesunder Bezug zur Vergangenheit gewahrt und gibt dem Album ein verläßliches Gerüst.

Dabei gelingt ihm beileibe nicht jeder Text mit der gleichen Güte und auch die Band geht für meine Begriffe auf Alles Rot" durch Höhen und Tiefen - das ist dann natürlich eine ganz subjektive Wertung. Denn generell vermag ich die Frage nach dem Gelingen zwar mit "ja" zu beantworten, für mich persönlich geht das aber nur bedingt auf. Die meines Erachtens großen Lieder haben Silly in die erste Hälfte des Albums gestellt, "Alles Rot", "Ich sag nicht Ja" und "Nackter als Du" gelingen mit sattem, vollem Klang und hintersinnigen Texten, auch wenn mir die Coldplay-Anleihe bei letzterem fast schon zu dick aufgetragen ist. Auch "Flieger", "Findelkinder" und "Erinnert" müssen den Vergleich mit Gegenwärtigem nicht scheuen und behalten ihre eigene, unverwechselbare Note. Womit ich so meine Probleme habe ist die etwas eindimensionale Ausrichtung des Sounds. Zu oft werden mir die Regler auf Anschlag gedreht, zu sehr scheint mir der elektronisch veredelte Breitwandrock von Depeche Mode als moderne Blaupause gegolten zu haben. Dass Silly nie eine Band von fragiler Zartheit war, weder im Text noch in der Musik, damit kann ich leben - sie waren eben nie leicht zu haben. Aber die leisen, die besonnenen Töne, früher oft riskiert, haben es nicht leicht auf diesem Album. Bis zum zehnten Song (Warum ich) muß warten, wer hier etwas vermißt und auch dann wird am Ende noch das Orchester zugeschaltet. "Mein Kapitän" ist mir zu breitbeinig, zu deutschrockig geraten, bei "Noch" scheinen mir die Betroffenheitsmetaphern mit dem Holzhammer zusammengenagelt und "Ich verlasse mich" ("... die Wörter geben es in Deutsch nicht her...") ist für mich leider nur schwülstige Beischlaflyrik ohne Charme und das gewohnte Augenzwinkern.

Die traurig sehnsüchtigen und zugleich hoffnungsvollen "Sonnenblumen" zum Schluß versöhnen wieder, zeigen, dass sich hier in und mit der Erinnerung etwas gefunden hat, was vielleicht, was hoffentlich noch länger Bestand haben wird. Für manchen als Trost aus der alten Zeit, als Alternative und möglicherweise als Beleg dafür, dass der gewagte Neuanfang trotz aller Tücken und Stolpersteine trotzdem ein gelungener werden kann.
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am 18. April 2010
Danke Anna, dass du den Mut für das "Nach Tamara" hast. Du machst es wunderbar!!! Danke auch an die Band, dass ihr mich gern an meine ostdeutsche Jugend erinnert. So denke und fühle ich gern zurück. Die ersten Klänge der Scheibe haben ein kleines Gefühlscaos verursacht - das war toll. Nach den ersten Takten schon hörte ich Silly - dann kurz, nur ganz, ganz kurz Tamara - und wau - das ist Anna, ganz klar und unverkennbar Anna. Ich habe es als wunderbar empfunden, das diese CD eindeutig Silly ist, vorallem nach den vielen Jahren der Stille und dem Verlust von Tamara. Vier Sterne gebe ich, um Anna anzuspornen aus Ihrer Stimme noch eine richtige Rockröhre zu machen. Ansonsten ist "Alles Rot" fantastisch, rundum!!!
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am 21. Februar 2010
Das kommende Album in alter neuer Besetzung wird die deutsche Popkultur unendlich bereichern! Großes Lob an die alten Silly`s, dass ihr ganz im Vermächtnis von TAMARA weitergeht mit SILLY und ihr euch die nötige Zeit genommen habt für den Schritt weiterzugehen mit der unverwechselbaren "neuen" Frontlady Anna! Ich bin mir sicher, ihr werdet damit weiterwachsen und mit und aus der Vergangenheit deutsche Zukunftsmusik schreiben. Es klingt alles rund und stimmig - ein verdammt gutes Popalbum! Wünsche euch allen, dass ihr die alten Vorbehalte einer typisch "ostdeutschen" Band landesweit überzeugend in der Performance abstreifen könnt - denn es wird allerhöchste zeit nach 14 oder besser 20 Jahren!
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am 26. März 2010
Schön, dass sich Silly nach 14 Jahren wieder als Band in fester Formation und neuem Album zurückmelden.
Anfangs wusste ich nicht ganz, was ich davon halten sollte. Natürlich zeichnete sich die Band immer schon durch die einfallsreich und perfekt gespielten Instrumente aus. Das markanteste an Silly war aber eben doch immer die unverwechselbare Stimme von Tamara Danz.
Es ist daher wirklich erfreulich, dass Silly so ein spürbar unverkrampfter und hörenswerter reboot gelungen ist.
Der Sound ist klassisch Silly - und trotzdem modern. Die Texte in gewohnt treffsicher wie man es von Werner Karma kennt.
Ich persönlich finde lediglich, dass (von Valicon?) die Vocals an manchen Stellen unnötig durchproduziert wurden - das hat die Stimme von Anna Loos gar nicht nötig und erinnert manchmal doch stark an Silbermond. Aber vielleicht macht eben das den Aspekt der Modernität aus.

Alles in allem eine absolute Kaufempfehlung mit Ohrwurmgarantie. Wenn es eine deutsche Band gibt, die das Potential hat die langweilig gewordene Pop-Landschaft aufzumischen, dann ist das sicher Silly. Die richtige Band zur richtigen Zeit. Ich freue mich auf vielfaches Hören des Albums und alles was noch kommen möge. Welcome back.
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am 15. Dezember 2010
... zu einem wirklich großartigen Album. Ich habe es gekauft um es zu verschenken, aber werde es kurzerhand selbst behalten und noch ein zweites Mal kaufen. Der Bonus-Inhalt ist wirklich lohnend. Man hat danach das Gefühl die Botschaft der Band erst richtig aufzunehmen.

Ich habe die Band auch live gesehen und bin froh, dass nach 14 Jahren dieses Mega-Album entstanden ist.
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am 22. März 2010
Sollte es noch Zweifler geben? Nicht nötig!

Alle hier zu lesenden Rezensionen sprechen mir aus der Seele und haben bereits alles gesagt.

Wir erleben hier ein Stück Musikgeschichte, bei deren Entstehung wir alle dabei sein dürfen! Es ist nicht einfach nur eine Neuauflage von Silly, es ist so unendlich viel mehr! Es ist das Herzblut vierer Menschen, die sich dieser Musik verschrieben haben und sie leben - wir bekommen durchweg handgemachte Genialität geschenkt, die sich ganz erheblich abhebt vom allgemeinen - auch deutschspachigen - Einheitsgejaule, welches getränkt ist mit Oberflächlichkeit und computeranimierten Rythmen, die sehr bald auf die Nerven gehen.

Wer das Glück hatte, sie spontan mal eben aus dem Stehgreif heraus zu hören, wird wissen was ich meine.

Ich habe in 40 Jahren meines Lebens sehr selten solche Lieder hören dürfen! Silly eben - zum Glück immer noch Musik für höchste Ansprüche, nichts für Massenkonsumenten - und das ist auch gut so!

Wer mehr wissen möchte, schaut doch einfach mal auf sillyhome.de!
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