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am 11. Juni 2010
Und er will mehr!
Seit den Ereignissen des ersten Teil sind 3 Jahre vergangen und Travis ist auf Rang 50 der UAA gefallen. Doch dann geschieht etwas, was ihn dazu veranlasst, sich wieder zur Spitze zu morden um die Nr. 1 zu zerfleischen um sie für das zu zahlen lassen, was sie getan hat. Ring frei für no More heroes 2!

Grafik:
Die grundlegende Engine ist komplett gleich geblieben, trotzdem wurde aber an der Grafikschraube gedreht. Das Spiel läuft jetzt flüssiger und auch die Lichteffekte sehen um einiges besser aus. Hier lässt sich schonmal ein klarer Schritt nach vorne verbuchen.

Story:
Schnell erzählt. Klassischer Rachefeldzug, der ohne Überraschungen über die Bühne gebracht wird. Nicht jedoch, ohne auf ein echtes Finale Furioso zu verzichten.

Präsentation:
Hier hat sich wenig verändert. Das Spiel setzt wie beim Vorgänger von auf Style, hat aber den Pseudo-GTA Open-World Teil rausgeworfen. Stattdessen geht jetzt alles von Standort zu Standort. Außerdem braucht man für die Rankfights kein Geld mehr, sondern nur noch für Kleidung, Waffen und das Fitnessstudio. Dazu sind sämtliche Nebenjobs jetzt Minispiele, die sowohl eine Hommage alsauch eine Persiflage an die 8-Bit Generation darstellen. Bei den Rankfights mäht man sich wie beim ersten Teil durch verschiedene Areale mit Gegnern, um dann am Ende auf einen Boss zu treffen. Die Bosskämpfe sind die Hilights des Spiels:
Ein cooler Hauptcharakter, kämpft gegen schräge Typen, dazu kranke Auftritte mit noch abgedrehteren Abgängen. Abstrus... ABER ABSOLUT GENIAL.
Wie gesagt, das Spiel setzt voll auf Style.

Warum ich trotzdem nur 4 Sterne vergebe?
Das Spiel ist immer noch zu kurz. Außerdem ist es zu leicht (auf Mild=Normal), es fehlt Tiefgang in der Steuerung sowie eine fesselnde Story und Abwechslung. Dazu stimmt die Abfrage der Bewegungssteuerung oft nicht.
Das Drumherum wurde sehr abgespeckt, darum fehlen Erkundungselemente und der Wiederspielwerd ist sehr gering.
Wie ihr seht gibt es also jede Menge kleiner Mängel, die etwas stören und eine absolute Spitzenwertung verhindern.

Allgemeine Übersicht:

Poitiv:
-geniale Inszinierung
-viele coole Typen
-ein sehr sympathischer Hauptcharakter
-schräg... aber gut schräg!
-immer wieder Anlehnungen an die 8-Bit Generation
-Action Nonstop!
-vergleichsweise günstig
-für Wii-Verhältisse technisch kaum zu überbieten
-kaum Ladezeiten
-neue Waffen
-mehr Bosse
-uncut

Negativ:
-zu leicht
-immer noch zu kurz
-manchmal etwas monoton
-kein Tiefgang in der Steuerung
-kaum Wiederspielwert
-Schwache Story

Fazit:
Trotz kleiner Macken ist NMH 2 jede Spielsekunde wert und zeigt mal wieder, dass es Entwickler gibt, die das Element Videospiel verdammt nah an "Kunst" heranbringen können. Hier kann ich nicht nur jedem Kenner und Liebhaber des ersten Teils, sondern allen Action-fans, auch wenn sie den ersten Teil nicht gespielt haben, wärmstens empfehlen beherzt zuzugreifen.
Trotz dieses positiven Gesamtbildes bleibt die Fortsetzung nach meinem Eindruck hinter dem Original zurück, welches sich in pucto Humor, Schwierigkeitsgrad, Storytwists und Setting deutlich besser macht.
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am 15. Juni 2010
Oh - mein - Gott! Selten habe ich ein so krankes Spiel (im positiven Sinne) gesehen wie NO MORE HEROES 2: DESPERATE STRUGGLE. Der Titel ist weit ab davon, ein perfektes Spiel zu sein, vor allem in technischer Hinsicht. Allerdings versucht es das auch gar nicht, sondern verbindet eine trashige Hauptstory mit Retro-8Bit-Elementen, Sex, Gewalt und überzogenem schwarzem Humor. Irgendwelche Fragen? Das hat Hitpotential!

Ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll. Als Nichtkenner des ersten Teils fällt mir der Einstieg trotzdem nicht schwer. Wir werden direkt in die Action geschmissen, bekommen jedoch Steuerungshinweise im ersten Kampf, die uns einen Blick in die Anleitung ersparen.
Mittels Laserschwert hetzt der Protagonist Travis Touchdown seinem ersten Gegner entgegen, man selbst lernt hierbei den Umgang mit dem leuchtenden Filetierinstrument sowie den Einsatz von Wrestling-Moves, wie man ausweicht, wie man die Batterien seiner Waffe wieder auflädt, etc.. Hat man nun Skelter Helter" einen Kopf kürzer gemacht (im wahrsten Sinne des Wortes), teilt dieser uns nun mit seinem letzten Odem mit, dass er uns mit dem Fluch der Rache belegt... Und genau in diesem Moment wird uns zudem noch mitgeteilt, dass wir soeben wieder in die Rangliste der UAA (United Assassins Association) eingestiegen sind, und zwar auf Platz 51. Dabei war dies gar nicht TravisŽ Anliegen.
Als aber sein bester Freund Bishop hingerichtet wird, sehen wir rot und wollen unbedingt Rache üben. Wie es der Zufall so will, sitzt der Verantwortliche für diesen Mord auf Platz 1 der Liga! Auf geht's...

Wie soll man es am wertfreiesten sagen? Die eigentlichen Hauptinhalte des Spiels, in denen ihr euch mit dem Lichtschwert durch gegnerische Massen schneidet, bis ihr dann vor einem von vielen Bossgegnern steht, sind zwar spaßig, machen aber nur einen Bruchteil des Spielspaßes aus. Die lockeren Sprüche, der übertriebene Sexanteil, Blutfontänen, all das sind Dinge, die zu dem Erfolg von NO MORE HEROES 2 beitragen, aber richtig nostalgisch wird es erst, wenn ihr in Minispielen die fette Katze abzuspecken versucht, oder in Nebenjobs eure Kohle aufbessert, um bessere Waffen oder andere Kleidung zu erhalten.
In 8-Bit-Technik geht es dann daran, Insekten zu vernichten, Abwasserrohre zu verlegen, Pizzen auszuliefern oder Müll einzusammeln. Ebenfalls mindestens genauso abgefahren ist die Idee, dass sich Travis zur Entspannung vor seinen Fernseher setzen und einen Vertikal-Shooter spielen kann, inkl. freischaltbarer Videosequenz natürlich.

Spätestens, wenn sich die Charaktere in Richtung Fernseher drehen und feststellen, dass sich niemand für die Vorgeschichte aus Teil 1 interessieren würde und man das sowieso wegschaltet und wir als Spieler direkt angesprochen werden, dürfte auch dem letzten klar sein: NO MORE HEROES 2: DESPERATE STRUGGLE nimmt sich nicht sonderlich ernst, sondern versucht vor allem, den Spieler auf ungewöhnliche Art und Weise zu unterhalten. Dieses Konzept geht voll und ganz auf!

NO MORE HEROES 2 ist bei weitem nicht das schönste Spiel, und auch die Steuerung in den Kämpfen ist manches mal ein wenig hektisch, wenn die Figur sich auf Teufel komm raus nicht dahin wenden will, wo wir sie gerne hätten. Klanglich mag man vielleicht noch meckern, dass es nicht einmal für eine deutsche Synchronisation gereicht hat (wobei es aber deutsche Untertitel gibt), unterm Strich bleibt aber eine aberwitzige Spielidee, die auf derbe Weise humoristisch ist und bei jeder Gelegenheit satirische Züge annimmt. FSK 18 ist sicherlich angebracht, und zwar nicht nur, weil die gezeigten Inhalte stellenweise sehr explizit sind, sondern auch, weil jüngere Spieler den Retro-Charakter des Spieles gar nicht zu würdigen wissen würden...
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am 28. Mai 2010
(basierend auf der US-Version)

Etwas vorweg: Ob die EU- und JAP-Fassungen inhaltlich gleich mit der US-Version sind lasse ich mal offen. Fest steht, es wurde angekündigt dass nur die US-Fassung wieder Blut enthalten soll, dann wurde posaunt man würde alles UNCUT lassen. Ob am Ende also wieder so ein Kuddelmuddel wie bei Teil 1 entsteht, wo sowohl in der US als auch der EU/JAP dann Szenen keinen Sinn mehr ergeben (Arm ab - Arm wieder dran, etc. was jetzt im zweiten Teil aber irgendwie erklärt wird), muss man sehen. Ansonsten möchte ich noch vermerken dass der Text Spoiler beinhalten könnte. Jetzt aber ab zum Review.

Suda 51 sollte mittlerweile so bekannt sein wie diverse Urgesteine der Videospielgeschichte, obwohl man sich darüber streiten kann in wie weit es gerechtfertigt ist. Klar, er riskiert immer viel mit seinen Spielen, denn der Stil und die immer wiederkehrende Killer-Handlungen gefallen nicht jedem. Dennoch kommt man nicht drumherum seinen Spielen eine gewisse Einzigartigkeit zu attestieren. Killer 7, Flower Sun and Rain, Michigan: Report from Hell und nicht zuletzt NoMoreHeroes. Letzterer Titel gehört zu den wenigen seiner Titel, welcher nun auch eine Fortsetzung bekommen hat (ist sogar das einzige Spiel, wenn ich mich nicht irre).

Über die Story will ich nicht so arg viel sagen, denn man sollte sie einfach selbst erleben. So viel sei aber zum Aufhänger verraten: Zu Beginn wird man einer etwas bekannten Szene beiwohnen, lediglich einer der Protagonisten davon scheint irgendwie neu. Nachdem dieser beseitigt wurde, quasi als Tutorial, befindet man sich plötzlich wieder in den Rangkämpfen der United Assassins Association. Eine uns bekannte Dame sagt uns lediglich dass die Vorgeschichte keinen interessiert und Gamer es ohnehin überspringen würden, also muss man den doch recht direkten Einstieg in das Spiel so hinnehmen. Travis Touchdown, unser Held, ist natürlich nicht begeistert und hat erstmal nicht zwingend Interesse an neuen Rangkämpfen. Das ändert sich jedoch, als Travis den Kopf seines besten und wohl einzigen Freundes, Bishop, "zugesendet" bekommt.

Konfus? Ja. Man darf also wieder gespannt sein wie sich alles entwickelt und wer Sudas Spiele kennt weiß dass nichts so ist wie es scheint. Lange Rede, kaum ein Sinn... Die ersten Unterschiede zum Vorgänger merkt man gleich am Anfang. Grafisch hat sich einiges getan, auch die Steuerung wurde überarbeitet und es gibt jetzt 50 Killer. Wobei man hier vorsichtig sein sollte, denn in einigen Kämpfen mischen mehrere Personen mit, weshalb man von Rang 50 plötzlich auf 25 aufsteigt. Dazu aber später mehr.

Die Grafik wurde deutlich aufgemotzt, so gibt es zum Beispiel jetzt mehr Dymanmik. Haare sind nicht mehr statisch und fest, Travis Jacke, seine Gürtel, ja sogar Brüste und Pobacken von weiblichen Charakteren wackeln munter herum, aber auch Fettpölsterchen des etwas klischeebehafteten homosexuellen Sportrtainers. Selbst in Leveln oder in Travis Zimmerchen fallen Gegenstände um wenn man sie anrempelt oder mit dem Laserschwert bearbeitet. Somit kommt doch etwas mehr Leben in die fiktive Stadt Santa Destroy. Dazu tragen auch die unterschiedlichen Level bei, die nicht mehr ganz so austauschbar wirken, sondern deutlich verschiedener aussehen. Eine Uni, ein Resort, ein verwunschener Wald mit Geisterhaus, ein ganzer Wohnkomplex usw.
Ansonsten ist zu erwähnen dass der Titel neben einem dezenten Bloom-Effekt auch wunderschöne Lichteffekte spendiert bekommen hat - natürlich passend zu dem doch recht eigenwilligen Shading des Spiels - wie auch einen richtigen 16:9 Modus. Im ersten Teil waren noch etwas unschöne Balken an den Bildkanten zu erkennen, hier wurde dies getilgt. Im Abspann gibt es dann aber bei der Kamerafahrt durch Santa Destroy schon mal aufpoppende Bäume und Häuser zu sehen - ansonsten bleibt man davon aber verschont.

Musikalisch gibt es auch mehr Abwechslung. Alte Themen sind vorhanden, aber nicht mehr ganz so gleich abgemischt. Auch gibt es sehr viele Passagen ohne Musik, in denen dann nur die Sounds der Natur zu hören sind. Dazu gesellt sich eine durchaus gute Sprachausgabe, weshalb man sich in der Soundschublade ruhig mal was von No More Heroes abschneiden könnte. Wobei ich erwähnen muss dass die werte Sylvia offenbar eine andere Stimme bekommen hat, aber ich mag mich hier irren.

Leider kommt das doch recht große PRO der Optik wohl zu einem etwas hohen Preis für manchen Zocker. Die Oberwelt ist nicht länger frei begehbar, sondern besuchbare Orte können lediglich via Menü ausgewählt werden. Zwar bekommt man eine durchaus nette Kamerafahrt, oder besser einen Zoom in die digitale Karte, des deutlich größere Santa Destroy spendiert, aber damit hat man schon bei einigen RPGs Spieler verärgert. Ich persönlich finde es eher schlimm dass die Level drastisch gekürzt wurden. Manch ein Level hat wirklich nur einen Raum, dann steht schon der Bossfight vor der Tür.

Nun gut, es gibt augenscheinlich 50 Kämpfe, aber dem ist auch nicht so. Ein neues Element der Serie lässt nämlich zum Beispiel gleich gegen 25 Personen gleichzeitig kämpfen. Die Rede ist von den neuen Mecha-Kämpfen, bei denen sowohl Bossgegner als auch Travis sich ganz Powerranger-artig in einen gigantischen Mecha beamen und dann fast schon im Streetfighter-Stil von links nach rechts kämpfen. Das Element weiß zu überzeugen, auch wenn es ordentlich Einarbeitung benötigt, dennoch ist es irgendwie schade so gleich mehrere Ränge zu überspringen. Leider darf man selbst auch nur einmal relativ früh einen Mecha steuern. Im Verlauf aber zweimal gegen einen Roboter-Feind kämpfen, der mehrere Ränge besitzt. Entschädigung schaffen zwar die wirklich genialen anderen Bossfights, denn die Figuren sind herrlich absurd, überzogen und damit schon unheimlich sympathisch, doch ich für meinen Teil fühle mich da etwas "betrogen" um die wirklichen 50 Bosskämpfe. Im Endeffekt bleiben nämlich gerade mal an die 15 Endgegner und das ist schon sehr drastisch gekürzt, wo man doch bei Rang 50 beginnt. Hier sei auch anzumerken dass die durchaus guten Feinde irgendwie eine Gleichgültigkeit mit sich ziehen, was im ersten Teil nicht der Fall war. Dies ist wohl dem neuen Aufbau der einzelnen Level zuzuschreiben, denn man muss kein Geld mehr bezahlen um diese zu betreten. Heißt also: Man kann die Level ohne großes Tamtam betreten und wie am Fließband die Bossfights bestreiten. Hier geht sehr viel Persönlichkeit verloren wie ich finde.

Wie auch schon erwähnt wurde die Steuerung ja dezent überarbeitet. Manch ein Punkt erscheint mir gut, manch einer schlecht. Travis kann zum Beispiel mehrere Schwerter mit sich tragen, welche über den "2"-Button gewechselt werden können - und zwar zu jeder Zeit. Travis kann jetzt auch während dem Laufen durch einen Schwung der Wiimote einen Hieb ausführen und durch drücken und gedrückthalten des A-Knopf seine Waffe aufladen, was auch in einem starken Hieb resultiert. Der Rest gestaltet sich relativ gleich, so wird nur via A-Knopf zugeschlagen und das Halten der Wiimote bestimmt lediglich ob man oben oder unten zuschlägt. Was jedoch etwas ungeschickt gelöst wurde ist in meinen Augen das Aufladen der Waffen. Vom Prinzip her gestaltet es sich wie im ersten Teil, also Knopf drücken und eine "Luftmasturbation" hinlegen (Vergleich: Luftgitarre, nur eben eine andere, eindeutige Bewegung), scheint jedoch etwas hakeliger zu sein und reagiert nicht ganz so gut, wenn man auf den digitalisierten Höhepunkt hinarbeiten will. SO kommt es mir zumindest vor, denn gerne schaltet es mal plötzlich wieder um in die "nicht aufladen Position". Richtig schlimm wird es bei gewissen anderen, spielbaren Figuren, die zum Beispiel springen können. Jump'n'Run-Passagen bei denen Knöpfe in der Luft aktiviert werden funktionieren sehr schwer - die Kamera macht diesen Szenen zudem nicht gerade ein Kompliment.
Die Slotmachine und damit verbundenen Special-Modi sind auch wieder dabei, jedoch auch mit einem dezenten Unterschied. So kann Travis sich jetzt in den durchaus schon bekannten Tiger verwandeln und seine animalische Seite zeigen, besonders schnell angreifen oder Laserbälle mit dem Schwert abfeuern - leider alles ohne die Grafikfilter aus dem ersten Teil. Dafür gibt es eine neue "Extasy-Leiste" (ein eingeblendeter 8-Bit Tiger), mit der ein Matrix Effekt und schnelle Angriffe ausgelöst werden können, sofern diese Anzeige natürlich gefüllt wurde. Quasi ein Boni der Slotmachine welches auf Knopfdruck ausgelöst werden kann.

Für Feinde der Wiimote wurde auch gesorgt, denn der Titel kann via Classiccontroller gespielt werden. Wie dann aber die Wrestling-Einlagen, die ja über Bewegungssteuerung mit MW und Nunchuk ausgeführt werden, funktionieren sollen kann ich nicht sagen.

Abgesehen von den erwähnten kleinen Stolpersteinchen bekommt man das geliefert was man erwartet. Jede Menge überdrehte Action, etwas zu viel Blut und Eiter (mir ist es in diesem Teil zu viel, auch wenn einige Szenen dennoch gut Inszeniert sind, wie die erste Gore-Einlage zu Beginn) und natürlich deutlich mehr Anime- und 8-Bit-Liebe. Und gerade bei letzterem wurde sehr viel investiert was im Gegensatz zu mehr Blut und Sex wirklich löblich ist.

In Travis Zimmer kann man zum Beispiel ein Videospiel und Videos (ich habe bisher nur ein Video, gehe aber von mehr aus) zu "Bizarre Jelly", der eigens für No More Heroes erstellten Anime-Serie, begutachten. Auch wenn die Videos kurz sind und das Videospiel schnell monoton wirkt kann man hier wirklich Stunden verbringen, denn trotz Höschen- und "Minderjährige mit großem Busen"-Alarm macht es einfach nur Spaß. Dies trifft auch auf (fast) alle Jobs zu und sogar Minispiele wie das Training im städtischen GYM zu, welche sich als durchaus gehaltvolle, aber kurzweilige NES-Spiele präsentieren in denen entweder Steaks gebraten, Insekten eingesaugt, oder Müll aus dem Weltall gesammelt werden müssen. Düdelmusik, etwas hakelige Steuerung und kultige 8-Bit Sprachausgabe inklusive. Mir als NES-Spieler geht hier wirklich das Herz auf und es ist durchaus einer der ausschlaggebenden Gründe für den Kauf gewesen.

Für Sammelfreunde ist auch wieder etwas geboten. Zwar verstecken sich keine Sammelkarten oder Masken in den einzelnen Leveln (Masken werden vom Spielstand aus NMH 1 übernommen), aber man kann überall Dekoelemente für seine Wohnung finden, die dann automatisch dort aufgestellt werden. Auch gibt es eine gigantische Auswahl an Kleidung, die Travis deutlich verändern kann. Diesmal unterscheiden sich die Kleidungsstücke nämlich nicht nur in der Farbe, sondern es gibt ganz neue Modelle, wie komplett andere Brillenformen, Jacken oder Schuhe. Da ist es dann doch gut dass die einzelnen Rangkämpfe kein Geld mehr kosten, sondern man seine Moneten in Waffen, das GYM oder eben die Kleidung investieren kann. Lustig an den T-Shirts: Der typisch japanische Fable für die deutsche Sprache wird hier auf die SPitze getrieben. Von Worten wie "Kirsche" oder "Apfel", über "Stuttgart 86" und "Grafikdesign" bis hin zu Sätzen wie "Flug in der Schwerelosigkeit" ist fast alles dabei, was sich ein Japaner an deutschem Vokabular wohl aus den Fingern saugen kann. Wer wirklich alles will darf sich sogar um Travis Katze kümmern - mein persönliches Highlight. Die werte Katzendame hat nämlich einige Kilos zugenommen und man muss ihr die überflüssigen Pfunde abtrainieren. Vorallem wenn Travis ein zuckersüßes "miau miau" säuselt kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen und wenn die Katze mit einem Mariosound hüpft strahle ich über alle vier Backen (jaja, der Katzenfreak in mir).

Bevor ich noch weiter in unötigem "Gesabbel" weiterschreibe: No More Heroes 2 ist ohne Frage eine Steigerung des ersten Teils. Leider auch was Gewalt und vorallem den Sexinhalt angeht (daher ist die 18er Freigabe wohl auch völlig gerechtfertigt, denn man wird von Penismännchen als Energieanzeiger, Schrittaufnahmen, Busen und anderen Dingern völlig erschlagen). Ich persönlich hätte hier etwas zurückgeschraubt, aber das bleibt letztendlich Geschmackssache - mir geht da jedenfalls keiner ab bei, aber man muss es nicht weiter ausarbeiten. Die Figuren sind sehr gut, kommen allerdings doch etwas zu kurz, was nicht zuletzt daran liegt dass die Rangkämpfe nicht mehr erarbeitet werden müssen. Die Story ist zwar nicht notwenig und nur ein klägliches Mittel zum Zweck, zwei Figuren aus dem ersten Teil bekommen zum Ende jedoch wirklich schöne Szenen, die durchaus auch für einen dritten Teil sprechen könnten. Die Cameos von anderen alten Bekannten sind nett, aber auch zu kurz. Im Gegenzug wird mit viel 8-Bit- und Otaku-Charme gepunktet und zwar um ein vielfaches Höher als im Vorgänger. Fans greifen ohnehin zu, Freunde von "Lauf und Klopp"-Spielen durchaus auch, wer Teil 1 noch nicht kennt MUSS diesen jedoch wegen mehreren vorhandenen Bezügen zuerst komplett durchspielen.

Danke Suda, nächstes Mal aber wieder bischen mehr Charaktertiefe und Story und doch etwas weniger Sex und Blut - vielleicht auch bischen weniger der "ach so coolen Worte" wie "F***face".
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am 20. Dezember 2010
Auch wenn der zweite Teil von No more Heroes nicht mehr so innovativ daher kommt wie sein Vorgänger, so knüpft er doch sehr gut an diesen an. Stil, Coolness und Spielspaß bleiben auf hohem Niveau.
Leider ist das Spiel recht schnell durchgezockt und freischaltbare Extras sind spärlich gesät.

Aber die Neuerungen sollen nicht unerwähnt bleiben. Hier wurden dem Spielkonzept einige Finessen spendiert:

- In Travis' Wohnung könnt ihr einen klassischen Shooter (von unten nach oben fliegen und alles abschießen was euch so entgegen kommt) mit den Protagonistinnen seiner Lieblinngs-Animeserie spielen.
- Um Geld zu verdienen, nehmt ihr auch weiterhin Jobs an. Im Gegensatz zum Vorgänger sind diese jedoch komplett in NES-Pixelgrafik programmiert worden - 1a-Retrocharme! Leider werden diese tollen Spiele mit der Zeit doch recht eintönig.
- Das Herzstück machen die insgesamt 15 Boss-Fights aus. Diese sind äußerst abwechslungsreich, schräg und einfach klasse! Ein Beispiel (Achtung, Spoiler!): Travis bleibt nicht der einzige spielbare Charakter
- Das freie Erkunden der Stadt Santa Destroy entfällt im zweiten Teil. Das strafft den Spielverlauf zwar, nimmt aber auch einen gewissen Reiz und einige Möglichkeiten - Geschmackssache. Dennoch müsst ihr nicht vollständig auf eueren Shoper verzichten...

Das Spiel könnte herrlich kurzweilig sein, wenn man nicht immer viel zu viel Zeit in die (eigentlich sehr cleveren) Job-Minispiele investieren müsste, um den ganzen trendigen kram für Travis zu erwerben. Am Ende bleibt dennoch ein gutes Spiel das alleine wegen seines hervorragenden Erzählstils und der besonderen, schrägen Art in keiner guten Videospielsammlung fehlen darf. So viel Kreativität und Mut sucht man bei den meisten Spielen vergebens.
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am 8. Juni 2010
Ich hab lange überlegt, was man zu No More Heroes 2 schreiben kann. Als erstes kam mir in den Sinn: Einfach abgefahren und absolut durchgeknallt. Das beschreibt das Spiel schon sehr treffend.

Story/Charaktere:
Handlungsort des Geschehens ist die fiktive Stadt Santas Destroy.
Man spielt Travis Touchdown. Dieser hat sich vor ein paar Jahren, weil er endlich auch mal eine Frau abbekommen wollte, als Auftragskiller hochgearbeitet (No More Heroes 1).
Nach dem etwas offenen Ende von NMH1 war er eine Weile untergetaucht. Inzwischen hat sich in Santa Destroy eine neue Rangliste von Auftragskillern( insgesamt 50) gebildet, was Travis erstmal ziemlich kalt lässt. Erst als sein Freund Bishop angeblich vom ersten der Rangliste ermordet wird, beginnt der Kampf als Topauftragsmörder von Neuem.
Ich denke NMH 1 muss man nicht unbedingt gespielt haben, um in der Story hinterherzukommen, kann aber von Vorteil sein.

Grafik:
No More Heroes hat ganz klar seinen eigenen Stil. Es ist eine spezielle Art des Cel-Shadding-Looks. Sicherlich nicht jedermanns Sache. Mir hat es sehr gut gefallen. Die Charaktere, Travis und die Endgegner sind sehr gut animiert und in Szene gesetzt.

Sound:
Das Spiel hat eine englische Sprachausgabe und deutsche Untertitel. Die Synchronsprecher machen einen guten Job, tragen teilweise sehr mit ihren ausgefallenen Sprüchen zur abgedrehten Atmosphäre des Spiels bei.
Die Musik ist meistens stimmig und passt zur jeweiligen Situation.

Steuerung:
Man kann entweder mit Classic Controller oder mit Fernbedienung und Nunchuk spielen. Ich hab beides ausprobiert und es geht super von der Hand. Lediglich bei den Nebenjobs kann es zu Handkrämpfen kommen, dazu später mehr. Die Bewegungssteuerung ist ähnlich wie im ersten Teil, meistens bei Finishing und Wrestling Moves von Travis integriert.

Gameplay:
Wie schon erwähnt, liegt der Schwerpunkt darin, sich in den Rangkistenkämpfen zu behaupten. Diese werden meist durch abstruse Zwischensequenzen (Missionsbriefing) eingeleitet.
Travis kämpft mit einem Beamkatana, eine Art Laserschwert. Diese kann er auch während der Missionen (wenn gekauft) wechseln.
Die Gegner sind teilweise sehr gut aufgezogen, von einem Cheerleader- Transformer bis zu einem Kettensägenmann ist alles dabei. Die geniale Präsentation der Ranglistenkämpfe trägt erheblich zur Atmosphäre des Spiels bei. Man muss aber sagen, dass obwohl man bei Nummer 50 der Rangliste startet, es insgesamt nur 15 Rangkämpfe gibt, da man teilweise gegen mehrere Gegner antritt.
Nebenbei kann man noch Aushilfsjobs annehmen, um sich Geld für neue Klamotten oder Schwerter zu bekommen. Man muss keine Startgebühr vor den einzelnen Rangkämpfen mehr bezahlen.
Die sogenannten Nebenjobs sind 2D-Spiele. Es gibt insgesamt 9 davon. Von einem Motorradrennen, über eine Art Pacman bis zu einem Jump and Run ala Mario wird hier viel geboten. Die Nebenjobs müssen allerdings nicht gemacht werden. Fans von Retrospielen kommen hier voll auf ihre Kosten.
Man kann außerdem im Gym seine Lebensenergie und seine Angriffskraft durch Training (ebenfalls 2D-Spiele) erhöhen. Dazu muss man aber sagen, dass ich diese Spiele bockschwer fand. Gerade wenn man auf dem Laufband ist, bekommt man spätestens ab der dritten Stufe wegen dem ständigen drücken der L und R Tasten Krämpfe in den Händen.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt kann man noch sogenannte Rachemissionen anwählen. Dabei geht es darum, ganze Gegnergruppen oder einzelne Personen auszuschalten.
In seinem Apartment kann mit der Katze spielen, was teilweise sehr lustig aussieht. Außerdem gibt es am Fernseher im Apartment ein Anime zu spielen und anzuschauen.
Santa Destroy ist im Gegensatz zum ersten No More Heroes nicht mehr frei begehbar. Man wählt den Eventpunkt auf der Karte und ist gleich da. Ich finds so besser als im ersten Teil.
No More Heroes 2 ist im Gegensatz zum ersten Teil ungeschnitten.

Fazit:
Mich persönlich hat das Spiel 15 Stunden super unterhalten. Es nimmt sich nicht sehr ernst und hat auf Grund der sehr gut inszenierten Rangkämpfe eine geniale Atmosphäre. Der abgedrehte Hauptcharakter Travis tut sein übriges. Lediglich einige der Minispiele haben mich sehr gefrustet.
Wer No More Heroes 1 mochte, kann bedenkenlos zugreifen.
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am 30. März 2015
Dieses Spiel ist eins meiner Favoriten besonders das Zerschneiden von Gegnern mit dem Laserschwert macht viel Spaß.
Ich wurde von der Reihe bisher nicht enttäuscht.
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am 21. Juli 2013
Cool danke viel mals :) alles in Ordnung ich bin sehr zufrieden mit diesem Produkt und habe Spass dabei. :)
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am 30. Juni 2010
Ich habe den ersten Teil nicht gespielt und das muss man auch nicht, um an dieser Fortsetzung seinen Spaß zu haben (so als Info für all diejenigen die ebenfalls nur Teil 2 spielen wollen). In der Rolle von Travis Touchdown versucht man auf Platz 1 der Profikiller-Bestenliste zu kommen, um eine Frau flachzulegen - schlicht und ergreifend. Dazu packt man sein Lichtschwert (warum da George Lucas nichts dagegen hat? ^^) und metzelt sich mit riesigen Blutfontänen durch unzählige Horden an Gegnern - und das macht einfach Bock. Die Gewaltdarstellung kann man zu keinem Zeitpunkt ernst nehmen, das diese comicmäßig total überzogen ist. Das Spiel hat einen echt coolen erwachsenen Humor mit sexuellen Anspielungen, welchen man wirklich nicht oft in Videospielen findet. Neben der Hauptgeschichte kann man u.a. allerlei Minispiele absolvieren, um Geld zu verdienen und sich dadurch z.B. Trainingseinheiten im Fitness-Studio leisten zu können (für mehr Energie). Diese Spiele sind in bester 8Bit-Grafik und erinnert mich sehr an die schönen NES-Tage. Auch darf man seine dicke Katze wieder auf Vordermann bringen, indem man mit ihr Übungen macht. Richtig gut finde ich, dass man (im Gegensatz zu Teil 1) keine frei begehbare Stadt hat, sondern direkt von Ort zu Ort springt. Dadurch wird das Spiel (wie bei manch anderem Open World-Titel) nicht unnötig in die Länge gezogen, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche. Negativ fällt mir zum einen insgesamt die Optik auf. Klar muss man auf der Wii immer Abstriche machen, aber das Kantenflimmern ist stellenweise echt übel. Außerdem übertreibt es meiner Meinung nach der Schwierigkeitsgrad des letzten Endbosses etwas, den ich nur mit gut Glück schaffen konnte. Mir hat NMH2 echt sehr gut gefallen und es gehört für mich bisher zum Besten, was ich auf der Wii gespielt habe. Gehirn ausschalten und los metzeln!
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am 3. Mai 2011
Wer Teil 1 besitzt sollte es sich auf jeden Fall kaufen!
Wer Teil 1 noch nicht hat, sollte lieber erst diesen kaufen, weil es dort eine offene Welt und eine bessere Story gibt.
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am 5. Juni 2011
Also ich habe mir das Spiel gekauft, weil ich es gut finde mit dem Schwert herumzulaufen.

Aber das Spiel hat voll die nervigen Ladezeiten. Außerdem ist es immer wieder das gleiche, bis zu den Bossen, keine Abwechslung, nichts. Die Minigames sind nicht schlecht, aber das mache es nicht besser.

Also wer nur auf Blut, wenig Handlung und nervige Ladezeiten steht, kann es sich holen. Ansonsten lohnt es nicht die Investition zu tätigen.
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