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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie der Phönix aus der Asche..., 4. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
Endlich mal wieder ein Deftones Album! Lange musste man als Fan dieser Band warten. Das letzte (Saturday Night Wrist) kam schließlich vor 4 Jahren raus. Natürlich hatte die lange Wartezeit seine Gründe. Eigentlich stand es ziemlich schlecht um die Band.
Für 2009 war bereits ein Album geplant und sogar so gut wie fertig aufgenommen. Das Album "Eros" sollte (musikalisch gesehen) ein ganz harter Schlag werden. Doch den harten Schlag traf dann die Band und die gesamte Fangemeinde, als Ende 2008 Chi Cheng ein Autounfall passierte. Noch heute liegt der Bassist im Koma und es ist noch nicht abzusehen wann er wieder aufwachen wird.
Für die Band war es, wie gesagt, ein gewaltiger Schlag. Kurzfristig wurde das ganze Album Eros "vorübergehend" aufgegeben. Sie werden es noch irgendwann veröffentlichen, aber noch nicht jetzt und wahrscheinlich auch nicht in abzusehender Zeit. Möglicherweise warten sie bis Chi wieder aufwacht.
Eine Bandauflösung kam natürlich nie in Frage. Stattdessen startete man eine Kampagne für Chi und holte sich als Ersatz Sergio Vega an den Viersaiter. Und man begann sofort mit der Arbeit an einem neuen Album, dass anstelle von Eros veröffentlicht werden sollte.
Das Ergebnis kann man nun endlich bestaunen. Diamond Eyes heißt das gute Werk was nahtlos an alle vorherigen Alben anschließt. Das Album als "Back to Basics" zu beschreiben halte ich daher für übertrieben, da die Band eigentlich ihrem Stil immer treu blieb, aber trotzdem jedem Album einen ganz eigenen Schliff gab, so dass jedes Album für sich etwas besonderes darstellt. So auch Diamond Eyes.
Die typischen Grundzutaten sind vorhanden. Chinos verstörende Lyrics bestehend aus undurchdringlichen Metaphern, deren letztendliche Bedeutung wahrscheinlich nur er selbst weiß. Wie immer versteht er es die Texte mit beeindruckend gefühlvollem Gesang vorzutragen. Allein das erinnert schon sehr an das Highlight-Album der Band (White Pony), wo er es bis dahin am besten hinbekam. Gleichzeitig jedoch sind viele Schreiattacken zu hören, welche wiederum an die Zeit während Around the Fur und Adrenaline erinnern. Positiv zu bemerken ist, dass Chino im harten Screaming nichts verlernt hat und das nach mehr als 15 Jahren nach dem Debut. Stephen Carpenter sorgt (mithilfe von Chino zweiter Gitarre versteht sich) für die gewohnt drückende Gitarrenarbeit. Vor allem der Sound der Gitarre ist wieder abrissbirnenfett geworden. Sergio Vega hält sich mit seinem Bass eher im Hintergund, soll heißen er orientiert sich größtenteils an seinen Bandkollegen, macht aber einen guten Job.

Auffällig ist bei Diamond Eyes, dass die Songs, gerade wenn man geübter Deftoneshörer ist, sehr schnell ins Ohr gehen. Von anderen Alben der Band ist man ja eher gewohnt, das sie sehr spät (teilweise Monate nach dem erstmaligem Hören) zünden. Die Band macht schließlich das wofür man sie kennt und liebt, ohne aber mit zu sehr gewohntem zu langweilen. Was das Album zum eigenständigen Stück macht fällt leider sehr schwer zu beschreiben da der Teufel, wie man so schön sagt, im Detail liegt. Und alle Details habe ich nach gut einer Woche noch nicht entschlüsseln können.
Insgesamt vermittelt die Platte einen sehr düsteren Eindruck. Wohl auch bedingt durch den Ausfall von Chi. Trotzdem hat man das Gefühl, dass diese Platte eher mit positiver Energie aufgenommen wurde. Offensichtlich hat der große Schicksalsschlag die Band angespornt sich richtig ins Zeug zu legen. Das hört man und es weiß zu gefallen.
Einzelne Songs herauszupicken und Anspielstipps zu geben gelingt bei dieser Platte nicht und ist generell bei Deftonesplatten schwierig, weil das ganze Album als Gesamtwerk wirkt und keine Songs besonders hervorstechen, aber auch nicht abfallen. Allerdings ist das ein Indiz für die gute Arbeit, die die Band hier geleistet hat.

Sehr lange hat die Fangemeinde auf einen würdigen Nachfolger von White Pony gewartet. Ob Diamond Eyes das ist wird man, auch wenn die Songs ziemlich schnell zünden, wahrscheinlich erst nach Monaten (oder Jahren) sagen können. Bis dahin ist dieses Album ein Werk, welches sehr viel Spaß macht. Danke an die Band dafür.

Gute Besserung Chi.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ja,find mal nen passenden Titel..., 4. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
...dürfte wohl niemanden mehr überraschen,dass das Album schon vor Veröffentlichung in Umlauf ist.. eigentlich traurig!..aber naja,so hat ich jedenfalls schon die Möglichkeit,'Diamond Eyes' komplett zu hören.Versteht sich natürlich von selbst,dass ich mir das Original trotzdem kaufe!..hoffe ihr macht dasselbe,denn 'D E' ist für mich perönlich das beste Album seit 'White Pony'!..ich mag auf jeden Fall alle Alben,aber so euphorisch wie 'D E' hab ich die letzten beiden nicht wirklich aufgenommen.. Das Album hat irgendwie ne ganz eigene Stimmung... echt schwer zu beschreiben.Einige Sachen hat man auch so von Deftones noch nicht gehört.. Fängt schon mit dem Chorus vom Titel-Track an.. ich hab schon einige Kommentare gelesen,von wegen:zu "radio" und so,und ja kann sein,dass es ne breitere Masse ansprechen könnte,aber das gilt auch echt nur für den Chorus,..allein durch den Gitarrensound wird der Song auf jeden Fall kein "Radio-Hit".Mir gefällt er jedenfalls!(auch der Chorus).ich hät ehrlich gesagt auch kein Bock Deftones zwischen Lady Gaga und Ich&Ich zu hören.. ..was sonst noch?.ja,ich find,Chino's Vocals stechen mehr hervor als auf den andern Scheiben.. klingen einfach melodischer.'Sextape' ist hierfür wohl das beste Beispiel..sehr chillig,sehr schön-wie das Cover.Aber natürlich wird's auch ruff!..momentan ist 'Prince' mein Favorit,aber ich find auch jedes Mal wieder was anderes.. 'Royal' zum Beispiel,beginnt cool,aber erstmal nicht sonderlich spektakulär,und dann ab 2:50min oder so kommt der Vorschlaghammer!..auf meinem Gesicht breitet sich bei der Stelle jedes Mal 'n fettes Grinsen aus .. das letzte Mal hat ich bei 'Knife Party' ähnliche Gefühlsausbrüche.Gänsehaut!..
ok,ich will jetzt auch nicht jeden Track auseinander nehmen.. Das ganze Album ist meiner Meinung nach einfach komplett gelungen und funktioniert insgesamt!..was ich schreibe,kann dem eh nicht gerecht werden,was in mir vorgeht,wenn ich Deftones hör.. egal,ich mach's trotzdem.Euphorie muss man teilen!..Cheers!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diamant-Status, 10. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
,Diamond Eyes' ist das nunmehr sechste Studioalbum von DEFTONES. Nimmt man es ganz genau, eigentlich sogar das siebte, denn auf dem Weg zu ,Diamond Eyes' wurde ein komplettes Album mit dem Titel ,Eros' aufgenommen, anschließend aber wieder verworfen, dam an sich sicher war, etwas besseres zustande zu bekommen. Zudem steht ,Diamond Eyes' unter dem Schatten des Autounfalls von DEFTONES-Basser Chi Cheng.

,Diamond Eyes' ist ein rockiges Album geworden, ein durchdachtes Album. Letzteres hört man deutlich heraus. Wo Alben wie ,Adrenaline' und ,White Pony' wütend, nachdenklich, verzweifelt klangen, aber immer aus dem Bauch heraus, wird man hier das Gefühl nicht los, dass sich die Band überlegt hat, wie die einzelnen Songs zu klingen haben, wenig spontan, wenig erfühlte Musik, sondern vielmehr konzipiert, komponiert, zusammengeschrieben.

Das muss sicherlich nicht schlecht sein, und die Songs auf ,Diamond Eyes' sprechen für sich. Nur darf man nicht vergessen: hier wird DEFTONES mit DEFTONES verglichen, nicht mit irgendeiner anderen Band, denn da wird schnell klar, dass diese Band eine Sonderstellung innehat.

Mit schwebenden, wogenden Klangteppichen hat die Band ihren Erfolg einbetoniert, und genau auf diesem festen Fundament bauen auch die neuen Ideen auf, beschränken sich aber zumeist auf eine grundlegende Idee pro Song, die ausgebaut wird. Dafür haben die elf enthaltenen Songs allesamt einen eigenen Charakter, der mit jedem weiteren Hördurchlauf an Gestalt gewinnt und schärfere Konturen erhält.

DEFTONES 2010, das sind 15 Jahre Erfahrung auf einen Silberling gepresst. Einzig die Tatsache, dass hier Erfahrung und Kenntnis der Werkzeuge, die eingesetzt werden, die künstlerische Kreativität überschatten und neue Ideen vermissen lassen, trübt den ansonsten rundum positiven Eindruck, den auch dieses DEFTONES-Album hinterlässt.

Von vielen als Wegbereiter des New Metal gefeiert, haben sich DEFTONES nie ein wirklich enges Korsette einer Stilrichtung aufzwängen lassen und gehen weiter ihren eigenen Weg. Ob nun New Metal, Alternative Rock oder sonstiges: DEFTONES machen harte Musik, die gefällt und verzaubert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 5. Mai 2010
Von 
L. Lehmann (Berlin, X-Berg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
kurze Frage:
Habt ihr schon mal einen Engel gesehen bzw. gehört, der mit ca. 300 Sachen gegen eine Mauer fliegt. Nein? Könnt ihr aber.
Genau so fühlt es sich nämlich an, nachdem man die Neue CD der Deftones in den CD-Player eingelegt hat.

Das mit dem neuen Album wurde aber auch wirklich Zeit. Immerhin sind schon 4 Jahre vergangen, seitdem die Deftones ihr letztes Album veröffentlicht haben...ENDLICH ist "Diamond Eyes" raus... und noch (fast) warm.

Das Album eröffnet mit dem titelgebenden Song "Diamond Eyes", dessen Anfang sich mit oben erwähnter Metapher am besten beschreiben lässt. Völlig unvorbereitet und von einem Moment zum anderen wird jeder Hörer sofort in eine Welt hineingerissen, die gespickt ist mit großen Gefühlen, unbändigem Hass und dem Sound einer Band, die wir so noch nicht erleben durften.

Die Songs "Royal" und "CMND/CTRL" wirken wie ein Befreiungsschlag und der lang erwartete Wutausbruch, liegt doch Chi Cheng - eigentlicher Bassist der Band - nach einem Unfall schon mehrere Monate im Koma. An seine Stelle tritt nun Sergio Vega, ein alter Bekannter der Band.

Sehr schön und sehr sphärisch teilt "Beauty School" das Album in zwei Hälften. Hier kommt vor allem das tighte und zugleich geniale Drumming von Abe Cunningham zur Geltung.
Ebenfalls Einfluss auf die neue Platte schien Chinos Nebenprojekt "Team Sleep" zu haben. Ganz deutlich ist dies am Song "Sextape" zu erkennen.

Stephen Carpenter - seinerseits Gitarrist und Gründungsmitglied der Deftones - glänzt wiederholt durch sein Gespür für Melodien. Was diesen Mann so besonders macht, sind komplexe Klangteppiche, die er mit wenig Aufwand zu erzeugen weiß. Bestes Beispiel hierfür, "Risk".

Den Abschluss der neuen Platte macht "This Place is Death", der jeden Hörer letztmalig in seinen Bann zieht und aufwühlt.

Auf der Deluxe Edition haben die Deftones noch Einen drauf gelegt und die drei Songs "Do You Believe", "Ghots" und "Caress"zusätzlich mit dazu gepackt.

Fazit:
Zäh, Kilometer weit, unüberwindbar, majestätisch oder einfach tonnenschwer - so klingt das neue Album des Deftones. Ich kann es euch einfach nur empfehlen!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Album, 6. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
Ich kann meinem Vorredner eigentlich nur zustimmen. Die meisten Lieder sind, wenn man die Gitarren für sich betrachtet wohl bisher die simpelsten, die sich im Deftones Repertoire finden lassen. Trotzdem wird durch die übrigen Instrumente und vor allem Chinos Gesang, der auf diesem Album mal wieder Weltklasse ist jedes Lied zu etwas Besonderem.
Das Album lässt sich meiner Meinung nach so beschreiben: Die elektronischen Effekte und das (wie immer sehr durchdachte) Spiel des Schlagzeugs erinnern an 'Saturday Night Wrist', die Gitarren an 'White Pony' und 'Around the Fur'. Chinos Gesang lässt sich meiner Meinung nach nicht nicht in die bisherige Discographie einordnen. Man muss es einfach gehört haben. Der Bass ist zwar auch gut und untermauert die Stimmung des Albums gut, wobei ich es mir aber nicht verkneifen kann zu behaupten, dass Chi seine Spuren abwechslungsreicher gestaltet hätte.
Das eindeutig schwächste Lied auf dem Album ist 'Sextape'. Das Lied ähnelt einfach zu sehr 'Rivère' von 'Saturday Night Wrist'.
Ein Lied im Vibe von 'Change (in the House of Flies)', 'Knife Prty' oder auch 'Be Quite (and drive far away)' würde dem ganzen Album noch die Krone aufsetzen. Dafür wurde ein ganz neuer Vibe kreiert, der sehr melancholisch - manchmal sogar richtig düster - wirkt.
Leute, die 'White Pony' für das letzte gute Deftones halten, sollten sich dieses Album unbedingt anhören. Wer 'Saturday Night Wrist' mochte, wird dieses Album als einen großen Schritt in die richtige Richtung empfinden.

Anspieltips: Diamond Eyes, You've seen the Butcher, Prince
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen es haut mich um, 27. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
Ich höre viel Metal, Rock, Alternative ... und ich habe noch nie ein Album rezensiert ... aber jetzt muss es unbedingt sein. Ich kannte die Deftones noch nicht ... ja, soetwas gibt es noch ... :-) ... und ich hörte dieses Stück mehrfach im Radio - Sextape - ... das gefiel mir, setzte sich in meinen Ohren fest ... dann hörte ich bei amazon.de in das Album rein und was ich da hörte war so gut, dass ich das Album Diamond Eyes unbedingt bestellen musste. Seit drei Tagen bin ich nun stolze Besitzerin dieses Wahnsinnsalbums. Ich höre es in Endlosschleife einige Stunden am Tag ... noch keine Band hat es geschafft, dass ich soetwas mache. Der Klangteppich dieser Stücke reißt mich einfach fort und nimmt mich mit auf eine Reise in eine Rock-NuMetal-Traumwelt, die ich noch nie so intensiv erleben durfte. DANKE, Deftones!!!
Und GUTE BESSERUNG Chi!
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5.0 von 5 Sternen You arrived in my dream ..., 20. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
Da war es endlich, das monatelang als "Eros" herumgeisternde und schließlich mit "Diamond Eyes" betitelte Album der so gar nicht in die eintönige Nu-Metal-Schublade passen wollenden Jungs aus Sacramento. Wieder sehr viel straighter, lauter, härter als die beiden Vorgänger ausgefallen finde ich es persönlich einfach nur großartig. Mich erinnert es gewaltig an mein geliebtes Around the Fur, nur wenig an White Pony, mit dem ich zugegeben nie vollständig warm geworden bin, obwohl ich einzig das überirdische Passanger als Hymne auf meiner Beerdigung zulassen würde ...

Diamond Eyes wummert einem dann auch sofort mal das Ohrenschmalz aus den Horchorganen. Royal, VCMND/CTRL und You've Seen The Butcher stehen dem Titelsong/Opener in puncto Soundfeuerwerk in nichts nach. Lange hat man Chino Moreno nicht mehr so herzergreifend brüllen hören ... das passt, das wirkt, dieses Zusammenspiel erinnert einen daran, aus welchen Gründen man diese Band lieben gelernt hat, was sie auch heute wieder so besonders macht.

Nach dem eher ruhigen Beauty School überraschen die Jungs mit Prince, nicht wirklich wuchtig, aber fesselnd. Mit Rocket Skates wird's dann schon wieder etwas wilder. Dem balladesken Sextape folgen das unprätentiöse Risk und 976-Evil, nicht aufdringlich, nicht hämmernd, sondern ein perfekter Ohrwurm. Ausklingen lassen die Deftones das Album mit This Place is Death ... mein absolutes Highlight auf dem Album ... das ist auch so ein überirdischer Song...

Und auch wenn es schon hundertmal erwähnt wurde, aber gerade nach dieser düster-schönen Abschlusshymne muss man einfach an den so schwer verunglückten Bassisten Chi Cheng denken und wünscht sich, der Band und vor allem ihm selbst und seinen Lieben inständig, dass irgendwann alles wieder gut wird...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eigentlich fehlen mir die worte..., 1. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
...aber ich muss mich einfach zu diesem album äußern (meine erste rezension). jeder einzelne song ist es wert immer und immerwieder gehört zu werden. nur bei THIS PLACE IS DEATH hab ich mich anfangs etwas schwer getan. betrachtet man aber den text entfaltet der song eine gewisse magie und ich dachte mir "der song passt genau dahin". CMND/CTRL und ROCKET SKATES (krasser text! "let's fall in a long sadistic trance") kommen so hart und straight daher, dass ich mich in der strassenbahn zusammenreißen muss und nicht meine luftgitarre raushole. wiederum andere songs wie SEXTAPE laden dazu ein sich zurück zu lehnen und den rauch seiner zigarette zu betrachten. Mein absoluter favorit ist RISK. dieser song strahlt eine unglaubliche sehnsucht aus und ist, wie ich vermute chi, der bei einem autounfall schwer verletzt worden ist gewidmet.

genug der worte.

so i put on my headphones and listen to the deftones
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5.0 von 5 Sternen 100% Deftones! Endlich!, 25. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
Es gibt hier nicht viel zu schreiben:
Aber für all diejenigen, die Deftones seit je her kennen, dieses Album aber noch nicht besitzen:

Diese CD ist ein perfekter Anschluss an die guten alten Zeiten; und somit auch ein MUSS diese CD der Sammlung hinzuzufügen.
Eben Deftones, wie man sie kennt, wie man sie mag und genau so wie man sie hören möchte. Und dann sogar noch mit neuem Glanz.

Ich habe die CD in den Player geschoben und mit den ersten Akkorden war ich gefangen. Nach dem ersten Durchhören des Albums: Ohrwürmer, Ohrwürmer und noch mal Ohrwürmer.
Man wird umgehend eingenommen von der sphärischen Perfektion ihrer Musik. Ich liebe dieses Album schon jetzt und meines Erachtens haben die Deftones mit Diamond Eyes die Messlatte in ihrem Genre wieder sehr sehr hoch gesetzt.

Ich gebe fünf Sterne und würde sogar einen sechsten obenauf packen: dafür dass sie ihr Können nach so langer Zeit wieder perfekt unter Beweis stellen.
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5.0 von 5 Sternen authentisch, emotional, genial, 3. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Diamond Eyes (Audio CD)
Ohne groß drumherum zu reden: Das Album wird den hohen Erwartungen mehr als gerecht! Die Songs sind eine absolut geniale Mischung aus nahezu allen Vorgängeralben, die ich auch ohne Ausnahme sehr geil finde. Am meisten erinnert es aber an "White Pony" und "Saturday Night Wrist". Wer Deftones mag, wird das Album lieben. Keine Aussetzer, keine Schnörkel, die Instrumente sind perfekt abgemischt und Chinos Stimme... naja, dazu muss man nichts mehr sagen - Hammer.
Also wer mal wieder Gänsehaut aus dem CD-Player haben will und nur ansatzweise Ahnung von Musik hat, der greift zu.

TOP 3: Royal, cmnd/ctrl, 976-evil
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Diamond Eyes
Diamond Eyes von Deftones (Audio CD - 2010)
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