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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen51
4,5 von 5 Sternen
Stil: für Sigma|Ändern
Preis:1.249,50 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 8. September 2010
Nach langem Überlegen habe ich mir das neue Sigma 50-500 vor etwa einem Monat gekauft. Ist schon eine Menge Geld, aber die Verlockung eines 10-fach Zooms mit Endbrennweite 500 mm war dann doch zu groß.
Nach Objektiv-Tests habe ich in Zeitschriften und im Internet einige Wochen lang eher vergeblich gesucht. Lediglich einen ausführlichen Testbericht konnte ich finden (Link darf man hier leider nicht nennen). In dem wurde das Objektiv relativ gut bewertet.
Als das Paket von Amazon kam (Bestellung und Lieferung funktionierte gewohnt perfekt!) war ich allerdings doch etwas überrascht von der Größe und vor allem dem Gewicht des Objektivs. An meine Kamera geschraubt wirkt die Nikon D90 ziemlich schmächtig, weshalb ich auch gleich den mitgelieferten Tragegurt am Objektiv montiert habe, und mir auf Fototouren diese Kombination lieber mit dem Objektiv- als dem Kameragurt um den Hals hänge, um den Kameraanschluss nicht übermäßig zu belasten.
Nach den ersten Probeaufnahmen wurde auch schnell klar dass mein bisheriges (Billig-) Stativ mit diesem Objektiv heillos überfordert war. Alleine der Spiegelschlag der Kamera versetzte diese in derartige Schwingungen dass trotz Spiegelvorauslösung (natürlich mit Fernauslöser) keine wirklich scharfen Aufnahmen mit Brennweite 500 und längeren Belichtungszeiten möglich waren.
Ich verwende jetzt übrigens ein Manfrotto 055CXPRO3, mit dem Kugelkopf 468MGRC2.

Mittlerweile konnte ich schon einige Praxiserfahrung mit dem Sigma 50-500 sammeln; daraus folgende Erkenntnisse:
(+) Durch den großen Zoombereich ist das Objektiv sehr gut für die Zoofotografie und Tierfotografie im Freien geeignet.
(+) Der OS ist ausreichend schnell und gut, auch im Vergleich zu meinen Nikon VR Objektiven.
(-) Für Freihand-Aufnahmen und sich bewegende Motive sind gute Lichtverhältnisse aber unverzichtbar (bei der D90 wird mir das Bildrauschen ab ISO 800 zu hoch).
(-) Die Lichtstärke sinkt bereits bei etwas über 200 mm auf f/6,3
() Etwas Abblenden (f/8 hat sich bei mir bewährt) ist empfehlenswert, wirkt sich positiv auf Schärfe und CA (Chromatische Abberation, ist aber nur relativ schwach) aus.
(+) Der AF ist schnell und präzise (bei ausreichend Licht!).
(+) Mit dem Abbildungsmaßstab von 1:3,1 (bei 200 mm) lassen sich auch gute Nahaufnahmen machen.
() In voll ausgefahrenem Zustand (500 mm)mit Gegenlichtblende ist das Objektiv, wohl auch aufgrund der relativ weit hinten sitzenden Stativschelle, auch auf einem stabilen Stativ schon sehr anfällig gegen Erschütterungen oder starken Wind.
(-) Eine Dichtlippe am Kameraanschluss (wie bei Nikon-Objektiven üblich) wäre wünschenswert

Zusammengefasst habe ich den Kauf nicht bereut, das neue Sigma 50-500 bietet eine solide Leistung und eröffnet mir Möglichkeiten die über die meines Nikon Kit-Objektivs (18-200) weit hinausgehen.
Natürlich wäre mehr Lichtstärke besser, aber die wirklich lichtstarken Zoom-Objektive in diesem Brennweitenbereich liegen weit außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten.
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66 Kommentare|186 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2014
Lange habe ich mit mir gerungen und unzählige Tests, Rezessionen und Forenbeiträge gelesen. Vor 5 Monaten habe ich dann entschieden dem Bigma eine Chance zu geben.
Vorweg: Inzwischen liebe ich dieses Objektiv.
Ich betreibe es an einer Nikon D7100 und bin sehr viel in Feld und Wald unterwegs. Meine Motive sind Singvögel, Säugetiere sowie Schmetterlinge und Libellen. All das ist mit dem Objektiv bei Tageslicht sehr gut in Szene zu setzen. Immer wieder hatte ich gelesen, es gäbe Einschränkungen bei der Schärfe am langen Ende. Mein Exemplar ist absolut scharf und das über den kompletten Brennweitenbereich.
Ein Trumpf ist auch der Abbildungsmaßstab von 1:3,1 durch den scheue Insekten fast schon in Makroqualität abgelichtet werden können. Ein 36mm Zwischenring mit Übertragung der Belichtung und des Autofokus sorgt inzwischen für noch größere Maßstäbe (dann allerdings zwingend auf dem Stativ weil die Lichtstärke abnimmt).
Endgültig begeistert war ich nach einem Wochenendseminar mit 8 weiteren Naturfotografen. Bis hin zum 600mm Nikon für 7000,- € war dort alles vertreten. Am Ende konnte selbst der Besitzer der Riesentüte keinen Unterschied bei den entstandenen Bildern erkennen. Aufgrund der höheren Lichtstärke konnte der allerdings eine halbe Stunde früher im Ansitzhäußchen an die Arbeit gehen. Und wenn ein größerer Vogel an der Futterstelle erschien hörte ich neben mir ein leises Fluchen weil das Motiv zu groß war für die Brennweite, während ich meinen Zoom nutzte und so den perfekten Ausschnitt wählen konnte.
Wer viel in der Natur unterwegs ist wird mit dieser Linse seinen Spaß haben. Und das Gewicht läßt sich mit einem Sunsniper Tragegurt (die 5kg Variante!) sehr gut verteilen.
Hätte ich das Bigma nicht schon, ich würde es sofort wieder kaufen.
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am 30. Mai 2011
Im Dezember 2010 habe ich mir die EOS550D mit den Kit Objektiven -250 mm Brennweite gekauft.
Ich wollte näher an die Objekte ran. Also überlegte ich mir ein größeres Tele zu kaufen.
Für mich kamen zwei Möglichkeiten in Betracht. Canon 70-200mm 2,8 mit 2 Fach Konverter (= 140-400mm 5,6) oder
das Sigma 50-500mm 4,5-6,3. Ich habe mir das Sigma im März 2011 bestellt. Jetzt nach etwa zwei bis drei Monaten bin ich absolut begeistert.
Warum?
Der große Brennweitenbereich mit einer solch hohen Endbrennweite wird meines Wissens von keinem anderen Hersteller Angeboten. Neulich konnte ich während eines Reitturniers mein Sigma gegen das Canon 70-200 mm 2,8 mit 2 Fach Konverter (auf den ich gleich verzichtete, weil ich auch aus der Nähe fotografieren musste) tauschen. Es dauerte nich lange vermisste ich mein Sigma und der Kollege war begeistert vom großen Zoom. Ich bekam die Pferde nicht mehr Formatfüllend auf die Linse und konnte auch nicht aus großer Entfernung ebenmal so ein Potrait machen. Durch den großen Brennweitenbereich erhält man auch eine wunderbare Freistellung doch die Gefahr des Verwackelns ist dabei größer.
Es eignet sich auch gut für "Makro" Nahaufnahmen. Mit einer Abbildungsleistung von 1:3,1 und einer Naheinstellgrenze von 0,6 m bei einer Brennweite von 200 mm, oder 1:3,9 und 1,3m bei 400mm ist es ein tolles Allround Objektiv.
Eben noch den Vogel auf dem Ast fotografiert und im nächsten Moment die Biene auf der Blüte.
Die 2 Kg sind für mich OK (bin kein Hercules,eher durchschnittlich ) doch es ist sicherlich nicht für jeden geeignet.
Für mich als Amateur ist die Bildqualität absolut zufrieden stellend.
Ich bin froh das ich mich für das Sigma entschieden habe.
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am 28. Mai 2012
Es ist nur eine Woche und ca. 800 Bilder bei mir.
Also noch immer "Erste Eindrücke".
Alles was ich schreibe ist zu sehen als Vergleich zum EF 100-400 L, das seit 8 Jahren bei mir im häufigen Einsatz ist.
Vorab: Das Sigma kann das Canon nicht ersetzen, es aber sehr wohl ergänzen und deshalb bleibt es auch bei mir.
Nach Allem was ich bisher sehen kann, ist es optisch gleichwertig. Der AF, wenn überhaupt, nur unwesentlich langsamer.
Von der Haptik her ist es dem Canon aber ebenso unterlegen, wie vom "Soliditätsgefühl".
Das Canon ist erheblich schneller auf ein Motiv einzustellen, was den Auschnitt angeht, auch deshalb, weil der Zoomring des Sigma zwar sehr gleichmäßigen, aber doch relativ hohen Widerstand (der beim Canon sehr leicht und feinfühlig einstellbar ist) bietet und ergonomisch ungünstig weit vorn liegt. Bei Sportaufnahmen ein echter Nachteil. Eine Umstellung auf die Schiebezoom-Mechanik des Canon`s wäre eine erheblicher zusätzlicher Kaufanreiz für ein "anderse" Sigma.
Das deutlich höhere Gewicht des Sigma fällt, auch dank des großen Handgriffs, wenig auf.
Der Stabilisator ist beim Sigma deutlich besser, als beim Canon.
Optisch, wie schon beschrieben, ist es gleichauf über alle relevanten Bereiche, wie Schärfe, Kontrast, Vignettierung (zumindest im Bereich von 100-400mm an der Crop-Kamera 7D). Das Farbverhalten ist im Gegensatz zum leicht kühl betonten des 100-400 eher warm-gelb. In Zeiten der EBV kein Thema.
Die Erweiterung des Brennweitenbereichs bis 50mm ermöglicht viele Bilder, die mit 100 mm einfach nicht machbar sind. Die 500mm sind voll nutzbar, ohne deutlich erkennbaren Schärfeverlust.
Trotz der mit 6,3 geringeren Lichtstärke und entgegen der Behauptung, das an Lichtstärke 5,6 nur bei Kameras oberhalb 5D und 7D der AF nicht zuverläassig arbeitet stimmt im Ergebnis schlicht nicht. Das der AF nicht abgeschaltet wird, liegt schlicht daran, das das Objektiv der Kamera elektrisch "sagt" es sein ein 5,6 (wird im Sucher auch so angezeigt).
Die Entscheidung es als "Immerdrauf" zu behalten ist schnell gefallen. Daran ändert auch nichts, das für schnelle Sportarten und regnerisches Wetter, das Canon unverzichtbar bleibt, auch deshalb, weil sich die Blende beim Canon bis 32 (38) schließen läßt, beim Sigma nur bis 22, was bei bewußt eingesetzten langen Verschlußzeiten (Mitzieher)und viel Licht, ein echter Nachteil des Sigma ist.
Preis / Leistung stimmen gut zueinander !
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Januar 2013
Ich nutze bis jetzt das Tamron SP70-300 F/4-5.6 Di USD an einer Sony SLT-A57 als Tele für Motorsportveranstaltungen und
sonstige Einsatzzwecke bei denen große Brennweite gefragt ist.
Prinzipiell bin ich damit zufrieden, nur leider sind auch 300 mm in letzter Zeit immer öfter zu "kurz" geworden.
Ein größeres Zoom muss her und nach langem Streit mit meiner Vernunft habe ich mir das 50-500 von Sigma bestellt.
Das Schwestermodell Sigma 150-500 mm F5,0-6,3 DG OS HSM-Objektiv ist zwar deutlich billiger,
allerdings ist mir die Anfangsbrennweite von 150 mm zu "lang" und das Objektiv daher für mich zu unflexibel.
Alternativ dazu habe ich auch auf das viel gelobte Sony 70-400mm G SSM ein Auge geworfen -
mehr dazu unter der Überschrift: "EIN GUTER RAT FÜR SONY-NUTZER".

---ERSTKONTAKT---

Das Sigma wird in einer geräumigen, gepolsterten Tasche geliefert, mit dabei sind eine Gegenlichtblende
inklusive Verlängerung, ein Filter-Durchmesser-Reduzier-Ring, ein Trageriemen und die obligatorischen
Deckel vorne und hinten.
Auf den ersten Blick wirkt das Objektiv hochwertig, die matte Oberfläche sieht schick aus und ist außerdem
schön griffig. Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck, auch voll ausgefahren wackelt nichts.
Sowohl Zoom- als auch Fokusring lassen sich gleichmäßig geschmeidig drehen und gut dosieren - Bestens!

Sowohl mit als auch ohne angeschraubte Kamera kann man das Objektiv sorglos auf die großzügig
dimensionierte Stativschelle stellen, ohne befürchten zu müssen, dass das gute Stück vom Tisch rollt - Praktisch!
Dann folgen die ersten Testfotos und schon nach wenigen Schüssen freihändig macht sich das hohe
Gewicht von fast 2 kg durch ein ziehen im linken Arm bemerkbar und mir wird klar, dass längere Sessions
ohne Einbein einen schönen Muskelkater nach sich ziehen könnten. ;)
Naja, für fehlende Kraft im Arm kann das Objektiv ja nix!

---PERFORMANCE---

DER FOKUS SITZT
Sigmas HSM-Antrieb sorgt für ruhiges und schnelles Fokussieren, der Fokus ist gut aber nicht perfekt justiert,
die leichte Abweichung im niederen einstelligen Millimeterbereich ist tolerierbar.
So weit, so gut.

GANZ GUT IM MITTLEREN BRENNWEITENBEREICH
Erste Testfotos bei moderaten Lichtverhältnissen fallen durchwegs positiv aus. Bei 300 mm ansehnliche Fotos,
abgeblendet etwas besser, im direkten Vergleich bei 300 mm erreicht es aber nicht ganz die Schärfe des Tamrons.
Farben und Kontrast geben keinen Anlass zur Kritik, fallen weder positiv noch negativ auf.
Der eingebaute Stabilisator sorgt für ein ruhiges Sucherbild, daran musste ich mich als Sony-User erst gewöhnen,
aber ein ruhiges Sucherbildhat schon seinen Reiz. ;)

AM LANGEN ENDE WIRD ES WEICH
Voll ausgefahren bei 400-500 mm werden die Bilder zunehmend weicher. Die Details wirken leicht verwaschen,
der Kontrast nimmt ab. Abblenden verbessert etwas die Qualität, macht aber das Handling durch die
ohnehin schon geringe Lichtstärke etwas knifflig, wenn ISO und / oder Belichtungszeit rapide ansteigen.
Wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden, stößt das Sigma an seine Grenzen. Bei meinen Tests am
späten Nachmittag bei schwindendem Licht mit 400 mm und Offenblende lag die Ausschussquote
bei erschreckenden 100%. Alle Bilder ausnahmslos unscharf und praktisch nicht zu gebrauchen.
Bevor mir nun unterstellt wird, dass bei diesen Verhältnissen auch jedes andere Objektiv versagt,
weise ich darauf hin, dass ich im Anschluss den Test mit dem Sony 70-400mm G SSM wiederholt habe und dabei
jedes Foto einwandfrei scharf geworden ist. Möglicherweise arbeitet aber auch das Sigma mit Sony Kameras
einfach nicht so gut zusammen wie die Linsen aus eigener Produktion.

---EIN GUTER RAT FÜR SONY-NUTZER---

Wer für seine Sony-Kamera ein Tele jenseits der 300 mm sucht und bereit ist, den Preis für das
Sigma 50-500 auf den Tresen zu legen, der sollte lieber noch etwas drauflegen und zum Sony 70-400mm G SSM
greifen. Ich habe beide Linsen miteinander vergleichen können mit dem Ergebnis, dass das Sony
in Sachen Abbildungsleistung in einer anderen Liga spielt und dem Sigma bezüglich der Bildqualität
in jeder Hinsicht überlegen ist. (dem Tamron übrigens auch)
Wie das im Hause Canon oder Nikon mit vergleichbaren Objektiven aussieht, kann ich nicht beurteilen,
vielleicht kann jemand anderes einen entsprechenden Hinweis als Kommentar abgeben.

---FAZIT---

Wer unbedingt 500 mm braucht und größtenteils bei sehr guten Lichtverhältnissen fotografiert, wird mit dem 50-500
von Sigma sicherlich seine Freude haben. Der große Brennweitenbereich macht es sehr flexibel einsetzbar
obwohl das hohe Gewicht die Bewegungsfreiheit etwas einschränkt. Dafür lassen Verarbeitung und Haptik
kaum Wünsche offen.
Mir war die Leistung bei 400-500 mm am wichtigsten, die Schwächen am langen Ende speziell bei Offenblende und
schlechtem Licht waren mir dann aber doch zu groß und die erheblich bessere Bildqualität des Sony 70-400mm G SSM
zu überzeugend, deshalb geht das Sigma leider wieder zurück.

Bei der Punktevergabe bin ich etwas hin- und hergerissen und schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.
Weil ich aber keine 3,5 Sterne vergeben kann, entscheide ich mich für 3 Sterne, weil die optische Leistung
auch hinter dem wesentlich günstigeren Tamron SP70-300 zurück bleibt und ein großer Brennweitenbereich
alleine keine Top-Bewertung rechtfertigt.
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am 7. August 2012
Da ich sehr gerne Tiere im Zoo fotografiere, habe ich im Laufe meines DSLR-Hobbys schon einige Teleobjektive mein eigen nennen können. Unerfahren angefangen mit Superzooms (Tamron 28-300) ist im letzten Jahr meine neueste Investition ein Sigma 50-500mm 4.5-6.3 OS HSM geworden.

Die Gründe für meinen Kauf waren zum einen, dass das Sigma 50-500 OS HSM das beste 500mm-Objektiv ist, welches man unter 2000 Euro erwerben kann. Zum anderen war auch die 50mm Anfangsbrennweite und die 50cm Naheinstellgrenze ein Grund, welche gerade im Zoo manchmal durchaus sehr praktisch ist.

Lieferumfang:
Neben dem Objektiv selbst, bekommt man bei dem Kauf eines neuen Sigma 50-500 APO HSM OS:
- einen Objektiv-Trageband
- einen Setp-Down-Ring von 95mm auf 86mm
- eine Gegenlichtblenden-Verlängerung für ASP-C-Kameras
- eine tulpenförmige Gegenlichtblende
- eine schwarze Schutztragetasche mit herausnehmbaren Polstern (je nach gewünschter GeLi-Länge)
- und natürlich Standarddinge wie die Objektiv-Schutzdeckel, Gebruchsanweisung, Karton, usw.

Mit der schwarz-matten Oberfläche und seinen fast 2kg macht das Objektiv den von Sigma gewohnten wertigen Eindruck. Das Objektiv liegt gut in der Hand und der Zoomring ist auch mit angebrachter Stativschelle gut zu erreichen. Der Zoomring geht im Vergleich zu anderen Objektiven jedoch eher etwas schwerer, was bei der Masse an Glas aber auch nicht verwunderlich ist. Da das Objektiv auch von alleine ausfährt, wenn es nach unten gehalten wird, hat das Sigma dem Objektiv einen Lock-Schalter bei der 50mm Stellung spendiert.

Am Anfang waren für mich die beiden Gegenlichtblenden etwas verwirrend. Nach einigem ausprobieren habe ich jedoch eine sehr komfortable und auch sichere Lösung gefunden, um den vorderen Objektivdeckel bequem anbringen und das ganze Zubehör am Objektiv belassen zu können.
GeLi - Objektivdeckel - GeLi-Verlängerung - Step-Down-Ring - Objektiv

Über die meisten technischen Fakten kann sich jeder bei der Sigma-Homepage direkt informieren. Was ich hier lediglich zusammengestellt habe, sind ein paar zusätzliche Informationen und persönliche Eindrücke.

Gewicht:
2.2 kg mit Stativschelle, Step-Down-Ring,Schutzdeckeln und beiden Gegenlichtblenden
3.4 kg Kampfgewicht an einer Canon 50D mit Batteriegriff

Längen (jeweils bis Bajonett gemessen):
22.1 cm nur Objektiv bei 50 mm
30.6 cm nur Objektiv bei 500 mm
+5.6 cm mit ASP-C-Gegenlichtblende (Blende alleine 7.2 cm)
+7.1 cm mit Gegenlichtblende (Blende alleine 7.5 cm)
= 43.3 cm Maximallänge

Zoombereich:
Wie erwartet, ist das Sigma 50-500 OS HSM als 10-fach-Zoom für Aufnahmen im Zoo oder Tierpark einfach nur genial. Man verpasst durch den großen Brennweitenbereich eigentlich nie einen gerade passenden Ausschnitt für das anvisierte Motiv. Vorallem die 50mm als kurze Brennweite bietet einem als Hobbyfotograf die Gelegenheit auch einmal das Gehege, in welchem die Tiere untergebracht sind, fotografisch festzuhalten, ohne das Objektiv wechseln zu müssen. Aber natürlich auch die verdammt lange Brennweite von 500mm hat ihre Vorteile, wenn sich die Objekte der fotografischen Begierde irgendwo ganz hinten im Gehege verstecken.

Bildqualität:
Ich persönlich bin zufrieden mit der vom Sigma gelieferten Bildqualiät bei meinen 15 MP an meiner Canon 50D. So aus meiner Erfahrung heraus würde ich die Schärfe bei 500mm und Offenblende F 6.3 als gut bezeichen. Abgeblendet auf F 8.0 steigert die Bildqualität nochmals in den sehr guten Bereich. Da die Bildqualität, bei Reduzierung der Brennweite (im Gegensatz zu manchen Canon-Objektiven) bei dem Sigma jedoch immer besser wird, kann man unter 300mm Brennweite auch bei Offenblende sehr scharfe Bilder schießen. Bei 50mm Brennweite ist das Sigma dann einfach nur noch perfekt!

Lichtstärke:
Wie man an der nächsten Tabelle erkennen kann, nimmt die optische Lichtstärke des Sigma 50-500 OS HSM recht schnell ab. Berücksichtigt man nun auch noch die Fausformel, dass man bei 500mm Brennweite mit 1/800 sec fotografieren sollte, stellt sich natürlich die Frage nach der praktischen Tauglichkeit eines solchen Objektives. Aus praktischer Erfahrung kann ich hier jedoch sagen, dass man durch den guten Bildstabilisator auch noch bei 500mm Brennweite und 1/100 sec auch noch scharfe Fotos machen kann, was tagsüber im Freien bei ISO 800 jedoch sehr selten vorkommt.
Blende 4.5: 50 - 52 mm
Blende 5.0: 52 - 100 mm
Blende 5.6: 101 - 200 mm
Blende 6.3: 201 - 500 mm

Bildstabilisator:
Entgegen meinen Erwartungen, lässt sich das Sigma 50-500 OS auch bei bedecktem Himmel gut freihand einsetzen, dank des Bildstabilisators. Und selbst Aufnahmen in Innenräumen und auf Veranstaltungen sind bei ISO 800 bis ISO 3200 noch möglich. Die Effektivität des OS mit seinen von Sigma angegebenen 4 Blendenstufen ist jedoch mit etwas Vorsicht zu genießen. Aus meiner bisherigen Erfahrung mit dem Sigma würde ich sagen, dass die 4 Blendenstufen zu 40%, die 3 Blendenstufen zu 75% und die 2 Blendenstufen zu 99% erreicht werden. Natürlich spielt hier aber auch die persönlichen Fähigkeiten und Haltetechniken eine große Rolle.

HSM-Geschwindigkeit:
Die Beurteilung, ob ein Objektiv nun einen schnellen oder eher langsameren AF hat, finde ich persönlich eine sehr schwierige Angelegenheit. Nicht nur, weil es mittlerweile vom normalen Motor-AF, über Mirco-USM, Ring-USM, USD, PZD und HSM verschiedene Antriebsmöglichkeiten gibt, sondern weil es auch viel eher darauf ankommt, in welchem Brennweitenbereich der AF arbeitet, welche Naheinstellgrenze er hat und ob Innenfokussiert wird. Und letztendlich muss je nach Objektivklasse auch mal mehr oder weniger schweres Glas bewegt werden.
Beim Sigma 50-500 OS wirkt sich natürlich der sehr hohen Brennweitenbereich leicht negativ auf die AF-Geschwindigkeit aus, da bei großen Brennweiten (z.B. bei 500mm) selbst zwischen 10m und 20m Objekt-Abstand die AF-Linsenelemente noch mit präziser Genauigkeit eingestellt werden müssen, während hingegen bei meinem UWW schon alles über 4m Abstand in den hyperfokalen Distanzbereich fällt. Im Gegenzug dazu hat das Sigma bei 50mm Brennweite dann auch noch ein Naheinstellgrenze von nur 50cm, was den gesamten Fokusweg dann natürlich nochmal ein kleines Stück länger macht.
Ich selbst empfinde den HSM von Sigma als durchaus schnell und leise. Zwar kenne ich den USM von Canon noch nicht selbst und habe jetzt auch noch nicht die Gelegenheit gehabt auf mich zu rennende Hunde damit zu fotografieren, aber im Zoo hat mich der HSM bisher noch nie im Stich gelassen.
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am 4. Juni 2014
Dieses ist inzwischen in die Jahre gekommen, die Brennweite ist nicht mehr arretierbar und es weist heftige Gebrauchsspuren und ordentliche Staubansammlungen im Linsensystem auf. All dies hat sich zwar in keinster Weise auf die Bildqualität ausgewirkt, aber letztendlich war dann die immer öfter für meine Einsatzzwecke zu große Anfangsbrennweite ausschlaggebend für den Neukauf des Sigmas. Nach ersten Vergleichen kann ich keine Unterschiede in der Bildqualität feststellen. Ich habe kein aufwendiges Testequipment bemüht, nur meine Augen. Aber "Traumflieger"-Test und Vergleich sagen ja praktisch dasselbe aus.
Volumen und Gewicht gegenüber dem Canon sind natürlich schon ein ordentlicher Schlag mehr, aber daran werde ich mich schnell gewöhnen. Den Stabi empfinde ich als sehr gut und besser funktionierend als beim Canon. AF-Geschwindigkeit super.
Wie schon erwähnt, ist das Wichtigste die Anfangsbrennweite von 50mm. Zukünftig werde ich kaum noch andere Optiken zu "meinen Events" mitnehmen. (Motorsport, Airshows, Planespotting). Daneben wird höchstens noch meine gute kompakte Taschenknipse für den Weitwinkelbereich in der Hemdtasche Platz finden.
Also, eine Spitzenoptik in Top-Verarbeitung.
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am 14. Mai 2014
Nachdem ich mehrere Jahre den Vorgänger des aktuellen Sigma 50-500 hatte, stand nach einer Umstellung der Kamera von einer Eos 40d a6f eine 70d auch ein Neukauf von Objektiven an, da die Kamera die alte Linse überforderte. Zunachst ging die Uberlegung in Richtung eines Canon Ef 100-400, aber der geringere Zoombereich, Schiebezoom und eine 10 Jahre alte Konstruktion brachten mich wieder zu Sigma.
Gewicht und Größe kann man in den technischen Daten lesen, somit keine Überraschung, da durch die alte Linse bekannt.
Die Bildqualität wurde in einigen Tests im Netz beschrieben und mit Test- und Vergleichsbildern belegt.
Nach meinen ersten Testbildern kann ich dem Sigma Apo 50-500 OS ein sehr gut attestieren. Eine Stufe abgeblendet ist sogar eine kleine Steigerung der Abbildungsleistung zu erkennen.
Der zweistufige Bildstabilisierer erweitert das Einsatzspektrum um einiges, die Verarbeitung ist einwandfrei. Der Dehring des Zooms läuft gleichmäßig. Ich bin froh, nicht das Canon 100-400 gekauft zu haben. Traumflieger und Lenstest haben mir geholfen....
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am 20. Juni 2013
zwischen Frust und Lust Objektiv. Nach dem Auspacken kam das ansetzen und es ging hinaus auf Pirsch. Frust Frust statt Lust.
Kein einziges knackiges Foto der Weichmacher hatte gnadenlos zugeschlagen, trotz Einbein trotz FV Chip. Der Fokus fokusierte hin und nicht mehr her, manuell war die Lösung. Der Brennweitenbereich überzeugte und in den niedrigen Brennweiten gelangen gute Fotos aber ich liebe den Effekt der langen Brennweite und die Entäuschung der ersten Bilder war riesengroß. Dann den Schalter Antiwackler umgelegt, Blende f7.1 und etwas höher bis zur f10 was dann kam waren Brilliante Scharfe Detailreiche Kontrastreiche Bilder mit einem schön anzuschauenden Bokeh. Etwas Sonne liebt das Ding und wir ja auch. Einbein mit Kugelkopf SIRUI K-30X der es hält mit D800 daran, ISO 400, 30/100 sec Blende f7.1 es gelingen Bilder von guter Schärfe. Je schneller der Verschluß desto schärfer die Bilder. Excellent am ZW-Ring im Macroeinsatz und die dann erzielbare Bokehwanderungen im Kosmos der kleinen Dinge stellen mein Makro Nikon 105mm fast in den Schatten. ICH LIEBE ES. Im 500mm Bereich gelingen bei klarer Luft klasse kontrastreiche Landschaftsaufnahmen von Objekten die sich in über 2-3 Kilometern Distanz von einem befinden. Einziges kleines Manko ist der Fokusweg der bei diesem extremen Brennweitenverhältnis einfach länger braucht um ihn zu durchfahren und sich manchmal dabei aufhängt, Kamera aus und wieder an und es geht weiter (kostet einen Stern) und ich hoffe das ein Update diesen Zustand beheben kann.
Inzwischen ist es fast mein ein und alles Objektiv geworden. ICH LIEBE ES. Verwunschene/ Verwünscht /Wunsch/Wunschlos 4von5*. Ich habe die Kaufentscheidung nicht bereut.
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am 17. Juni 2015
Wir haben lange überlegt, ob wir ein Canon oder das "Bigma" kaufen sollen. Wir haben uns - da wir das Objektiv nur ab und zu für Sport- und Safariaufnahmen verwenden - für die günstigere Variante von Sigma entschieden. Preis -Leistungsverhältnis stimmt und wer ein solches Objektiv kauft darf sich nicht über das Gewicht beschweren.
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