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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen220
4,3 von 5 Sternen
Stil: für Canon|Ändern
Preis:309,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 4. August 2010
Um es kurz zu machen: Mit dem Sigma 17-50 2.8 OS HSM habe ich endlich das Objektiv gefunden, das ich lange gesucht habe. Es bietet 17mm Weitwinkel, was für meine Zwecke ausreichend ist (ein spezielles Weitwinkelobjektiv habe ich wieder verkauft, weil es die meiste Zeit zu Hause im Schrank lag). Bei 50mm ist zwar am langen Ende bereits Schluss, aber ein paar Schritte auf das Motiv zu tun der Bildwirkung oftmals ohnehin gut. Neben dem praktischen Brennweitenbereich fallen vor allem zwei weitere Vorteile ins Gewicht: die durchgängige Lichtstärke von 2.8 sowie der OS (optischer Bildstabilisator). Während Ersteres kurze Verschlusszeiten für bewegte Motive bzw. das reizvolle Spiel mit der Tiefenschärfe ermöglicht, bietet sich der OS für statische Motive an. Damit sind die meisten fotografischen Alltagssituationen abgedeckt. Abgerundet wird die hervorragende Allround-Tauglichkeit dieses Objektivs dank Sigmas HSM-Antrieb durch den schnellen und zielsicheren AF, der auch bei wenig Kontrast überzeugt.

Zu den Äußerlichkeiten:

Das Objektiv ist in etwa so groß und schwer wie das Sigma 17-70 OS, das ich vorher hatte. Anders als dieses ist es allerdings mit einer aus billigem Plastik gefertigten Gegenlichtblende und ebenso billig wirkenden Objektivdeckeln ausgestattet. Da hat offensichtlich der Rotstift regiert, was bei einem Objektiv dieser Preisklasse ein Armutszeugnis ist. Die Gegenlichtblende rastet zudem kaum ein und der vordere Objektivdeckel sitzt nur lose. Eine derart bescheidene Qualität ist mir bisher noch bei keinem anderen Sigma-Objektiv untergekommen, und ich habe einige davon. Davon abgesehen entspricht die Qualitätsanmutung dem 17-70 OS, mit dem auch eine weitere Gemeinsamkeit besteht: Bei beiden dreht sich der Fokusring beim Fokussieren mit, was störend ist, wenn man zufällig gerade die Hand an dieser Stelle hat. Darauf könnte ich gut verzichten.

Zur Bildqualität:

Das Objektiv liefert bereits bei Offenblende bei allen Brennweiten (!) gestochen scharfe Bilder. Die Farben wirken warm und plastisch, der Kontrast ist gut. CAs (chromatische Aberrationen bzw. Farbsäume) spielen kaum eine Rolle, selbst bei extremen Gegenlichtsituationen treten sie nur in sehr geringem Umfang auf. Sehr gut ist generell das Verhalten bei Gegenlicht - ein Punkt, in dem sich dieses Objektiv deutlich von anderen lichtstarken Objektiven abhebt, die bei Gegenlichtaufnahmen häufig überbelichtete, kontrastarme und verwaschen wirkende Bilder produzieren. Nicht so dieses Objektiv, das dadurch reizvolle Lichtspielereien ermöglicht!

Vor allem bei 17mm ist eine gewisse Verzeichnung feststellbar, die bei manchen Bildern störend sein kann. Da hilft es manchmal, die Bilder etwas zu beschneiden, solange das Objektiv in Korrektursoftware wie PTLens noch nicht unterstützt wird. Übrigens gibt es nur wenige Objektive, die gar nicht oder fast gar nicht verzeichnen, z. B. manche Festbrennweiten. Für ein Zoomobjektiv ist dem Sigma 17-50 in diesem Punkt also bestimmt nichts vorzuwerfen.

Mein Fazit:

+ Praktischer Brennweitenbereich, der das Objektiv zum Allrounder macht
+ Hervorragende Schärfe bereits bei Offenblende und über den gesamten Brennweitenbereich
+ Satte Farben (Sigma-typisch warm) und guter Kontrast
+ Gutes Bokeh (Bildwirkung im Unschärfebereich)
+ Akzeptable Verzeichnung
+ CAs sehr gut kontrolliert
+ Kein Einbruch bei Gegenlichtaufnahmen wie bei anderen lichtstarken Objektiven
+ Sehr guter OS

- Billige Gegenlichtblende und Objektivdeckel

+- Fokusring dreht sich beim Fokussieren mit

Aufgrund der erzielbaren hohen Bildqualität und der Ausstattung mit dem wirksamen OS vergebe ich fünf Punkte, trotz der minderwertigen Gegenlichtblende und Objektivdeckel. Auch der Preis geht für das Gebotene in Ordnung.

Der Hintergrund dieser Kaufentscheidung:

Ich war lange auf der Suche nach einem sog. Immerdrauf, also ein Objektiv, das vielseitig einsetzbar ist und den fotografischen Grundbedarf abdeckt. Angefangen habe ich mit dem 18-55 von Nikon, das bei meiner D40 dabei war. Nach der Anschaffung einer D90 wurde es das 18-105 VR von Nikon. Der Wechsel zur D300s brachte zugleich den Umstieg auf das Sigma 17-70 OS mit sich. Dieses entsprach meinen Anforderungen fast, aber leider nicht ganz. Daher ging die Suche nach einiger Zeit weiter - ein gebraucht gekauftes Tamron 28-75 2.8 schied aufgrund des langsamen und unsicheren AF aus, als weiterer Reinfall erwies sich das bei Amazon gekaufte Sigma 24-70 2.8 HSM (siehe meine Rezension dazu). Zum Glück war die Rückgabe problemlos.
Am Ende der Suche ging es dann um die Entscheidung zwischen dem neuen Tamron 17-50 2.8 VC und dem noch neueren Sigma 17-50 2.8 OS. Meine Wahl fiel direkt auf das Sigma-Objektiv, weil mir Tamron mit den AF-Problemen, über die an vielen Stellen zu lesen ist und die ich beim 28-75 selbst erlebt hatte, suspekt war.
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1717 Kommentare|221 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Mai 2012
Nachdem ich mich bei der Wahl zu einem lichtstarken Standardzoom für meine EOS 7D sehr schwer getan habe möchte ich hier kurz meine Beweggründe zum Kauf des Sigma 17-50, F2.8 darstellen.

Ausgangslage: EOS 7D mit EF24-105 L F4, EF70-200 L F4 , EF-S 10-22, EF 50 F1.4

Kriterien: Ich suchte ein lichtstarkes Standardzoom für Reportage und Landschaftsaufnahmen

Testkandidaten: EF 24-70 L F2.8, EF-S 17-55 F2.8, Sigma 17-50 F2.8
Nach erstem Test schied das 24-70L aus, da es bei Crop-Faktor 1.6 für Landschaftsaufnahmen nur bedingt als Universalzoom geeignet ist und auch von der Auflösung nicht ganz mit den anderen beiden Testkandidaten mithalten konnte. Im Punkt Auflösung und Schärfe war mein 24-105 deutlich überlegen.
Das EF-S 17-55 und das Sigma 17-50 machten mir den Test und die Auswahl aber wirklich sehr schwer. Beide Objektive haben eine hervorragende Auflösung und Schärfe, wobei das Canon subjektiv in den Ecken eine Spur schärfer war. Das Sigma hatte dagegen weniger Vignettierung und eine bessere Kontrastverteilung über das Bild. Beim Canon fiel der Kontrast zum Rand doch sichtbar ab.
Beide Objektive waren korrekt justiert und keinerlei Back-/Frontfokus feststellbar (getestet mit Traumflieger Chart).
Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, beide Objektive zeigten sich im Test auf höchstem Niveau und durchaus vergleichbar mit meinen L-Linsen. Die Unterschiede waren wirklich minimal und die Wahl zugunsten des Sigmas eher subjektiv als wirklich objektiv begründbar.
Die Verarbeitung ist bei beiden Objektiven sehr gut, gefühlt ein Tick besser beim Sigma.

Entscheidung:
Die Entscheidung für dies Sigma fällte ich aufgrund des für mich besseren und gleichmässigeren Kontrastes, der sich vor allem bei Vergleichsaufnahmen in der Landschaft zeigte. Ein Grund gegen das Canon war auch das in vielen Foren zu lesende, wohl häufiger auftretende Problem mit Staub in der Linse. Das konnte ich beim Test zwar nicht feststellen, war aber bei der, wie gesagt eher subjektiven, Entscheidung dann doch ein Grund eher das Sigma zu nehmen.

Erste Erfahrungen:
Nach zwei Fotoreportagen und ca. 1000 Fotos habe ich die Entscheidung nicht bereut und bin von der Sigma Optik restlos begeistert. Sehr hohe Auflösung und Schärfe schon mit Offenblende und keine sichtbaren Beugungseffekte bis Blende 16 haben diese Linse zu meiner absoluten Standardlinse und "immerdrauf" Optik gemacht. Ich kann dieses Objektiv uneingeschränkt empfehlen und würde es jederzeit wieder kaufen.

Dies ist meine erste Rezension und ich hoffe ich konnte den Ansprüchen der anspruchsvollen Leserschaft genügen. Nachdem ich mich bei der Auswahl selbst so schwer getan hatte, dachte ich es wäre hilfreich meine Erfahrungen hier zur Verfügung zu stellen.
Ich wünsche allen viel Spaß und Freude mit diesem Objektiv.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Juni 2013
TITEL: Gutes Immerdrauf mit einigen Schwächen

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BEURTEILUNG:
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Optik: ****
mechanische Qualität: *** - ****
Funktionalität: ***
Preis-Leistung: *** - ****
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Gesamturteil: *** - **** (final aufgerundet: ****)
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ALLGEMEIN:
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Das Sigma 17-50mm/2.8 EX DC OS HSM hat sich über eine Einsatzdauer von bislang drei Monaten in unterschiedlichsten Situationen als ein gutes Immerdrauf-Standardzoom erwiesen. Es ist insgesamt ein Objektiv, bei dem man zwar Kompromisse eingehen muss, diese aber nicht derartig schmerzen, dass sie den positiven Gesamteindruck nachhaltig beeinträchtigen.

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POSITIV:
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Beeindruckend ist die hohe Lichtstärke. In Kombination mit dem guten Verwacklungsschutz "OS" gelingen selbst bei schlechten Lichtverhältnissen noch beeindruckende Fotos. Der Verwacklungsschutz vermag in der Praxis etwa drei Lichtwerte wirksam auszugleichen, so dass bei 17-20mm sogar 1/4-Sekunde aus der freien Hand möglich ist, vorausgesetzt, es handelt sich um die ruhige Hand eines erfahrenen Fotografen. Sowohl an der D90 als auch an der D7100 weiß diese Sigma-Linse zu überzeugen, zumindest, was ihre optischen Qualitäten angeht.

Dass bei Fotos mit offener Blende Randunschärfen und Vignettierungen auftreten - geschenkt! Das ist bei praktisch allen lichtstarken Objektiven der Fall und ist schlicht und einfach durch die Bauart bedingt.

Dass im Weitwinkelbereich tonnenförmige Verzeichnungen wahrzunehmen sind - auch geschenkt! Man zeige mir nur ein Standardzoom für Kameras mit APS-C-/DX-Sensor, das diesen Fehler nicht aufweist, zumal sich mittels entsprechender Software sowohl Vignettierungen als auch Verzeichnungen leicht korrigieren lassen. Und solange im Zentrum alles so knackscharf abgebildet wird wie beim Sigma 17-50mm, ist die Welt in schönster Ordnung.

Die Schärfe ist also atemberaubend. Das 17-50mm/2.8 bildet bei Offenblende im Zentrum makellos scharf ab. Blendet man nur eine bis anderthalb Stufen weiter ab, wird das Bild knackscharf bis in die Ecken. Die Farbwiedergabe ist dabei, typisch für Sigma, etwas kühler und neutraler als bei den zu einer wärmeren Wiedergabe neigenden Nikkor-Linsen.

Die jeweils brennweitentypischen optischen Fehler treten beim Sigma 17-50mm außer im Weitwinkelbereich nur sehr moderat in Erscheinung und wurden gut korrigiert.

Auch die Anfälligkeit gegen Blendenflecken bei direktem Gegenlicht hält sich trotz der riesigen gewölbten Frontlinse in Grenzen, was eine angenehme Überraschung war. Trotzdem wird der Einsatz der Gegenlichtblende dringend angeraten, und dies nicht zuletzt, weil dieses Stück Plastik einen gewissen Schutz vor mechanischen Beschädigungen der Frontlinse darstellt. Auch chromatische Aberrationen haben sich als unproblematisch erwiesen und lassen sich zudem leicht per Software korrigieren.

Der Autofokus ist zu loben, denn er ist leise, ausreichend schnell und trifft zumindest an der D7100 präzise sein Ziel. An der D90 gab es da schon einige Male Fehlschüsse, die ich aber auf das nicht so gute AF-System der D90 zurückführe. Zumindest bei ausschließlicher Verwendung des mittleren Sensors (= Kreuzsensors) war nämlich auch an der D90 die Welt AF-technisch vollkommen in Ordnung.

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NEUTRAL:
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Das Sigma ist aufgrund der großzügigen "Verglasung", bedingt durch die hohe Lichtstärke, ein großes und schweres Objektiv, wenn auch nicht so ein "Monstrum" wie Nikons DX 17-55mm/2.8. Gemessen an seinem Marktpreis ist die Verarbeitung in Ordnung, wenn auch m. E. etwas zuviel sich preiswert anfühlendes Plastik verbaut wurde. Hier wäre sicherlich ein etwas hochwertigerer haptischer Eindruck möglich gewesen ohne dafür den Preis durch die Decke zu treiben.

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NEGATIV:
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Einige unschöne Details trüben leider den bis dahin sehr guten Eindruck.

Fangen wir damit an, dass das Bokeh der Linse, also die Art der Darstellung des unscharf gestellten Bereichs einer Aufnahme, im Weitwinkelbereich ziemlich gruselig ist. Das Bokeh wirkt sehr unruhig und "zerhackt", halbwegs ansprechende Freistellungen gelingen erst jenseits von 35mm und wirklich schöne auch nicht bei 50mm. Allerdings ist schönes, cremiges Bokeh eher eine Domäne lichtstarker Festbrennweiten jenseits von 50mm, weshalb ich diesen Aspekt auch nicht allzu negativ beurteilen möchte.

Fahren wir mit dem ganz trivialen Umstand fort, dass die Gegenlichtblende ein schlechter Scherz ist, was ihre Passgenauigkeit angeht. Sie schlackert und wackelt und man muss ihr erst einmal mit etwas dünnem Klebeband in der Führung ihres Bajonetts zu einem etwas strammeren Sitz verhelfen. Es ist wohl keine Frage von mehr als zwei bis drei Cent Kosten pro Stück, um dieses Teil auch mit einer anständiger Passgenauigkeit herzustellen.

Als in der Praxis nervig hat sich erwiesen, dass es keinen FTM-Fokus gibt. FTM steht für "full-time manual" und bedeutet, dass der Fotograf jederzeit und ohne explizit am Objektiv von Autofokus (AF) auf manuellen Fokus (M) umschalten zu müssen, selbst in die Scharfstellung eingreifen und die Schärfe von Hand nachführen kann. Beim Sigma 17-50mm muss man grundsätzlich umschalten, was in der Preisklasse einen unverständlichen Mangel darstellt. Dies gilt umso mehr, als es preiswertere Sigma-Objektive gibt, die wie selbstverständlich über FTM verfügen. Dass der Fokussierring dann auch noch etwas zu schmal ist, um wirklich griffig zu sein und überdies gegenläufig zum Fokussierring sämtlicher Nikkor-Linsen gedreht werden muss (von nah bis unendlich im Uhrzeigersinn, bei Nikon genau umgekehrt) sei nur am Rande erwähnt. Letzteres sehe ich aber explizit nicht als Mangel, sondern als Eigenart an.

Dass sich der äußere Fokussierring im AF-Betrieb allerdings mitdreht, ist schlecht, denn dies macht eine stabile Kamerahaltung (Unterstützung des Objektivs von unten mit der linken Hand, wie vor allem in Lowlight-Situationen häufig eingesetzt) schwierig. Man darf den Fokussierring, im Gegensatz zu dem von Linsen, die FTM-Fokus bieten, nicht einfach während des AF-Betriebs festhalten oder gar von Hand drehen, sonst drohen Beschädigungen an der AF-Mechanik des Objektivs.

Enttäuschend ist der manuelle Fokus, denn nicht nur muss man den Fokussierring explizit am Objektiv zur händischen Nutzung "freischalten", sondern der Scharfstellweg von der kürzesten Naheinstellung bis unendlich beträgt gerade mal 30° (= eine Zwölfteldrehung des Fokussierrings). Damit eilt man zwar ruck-zuck durch den gesamten Scharfstellbereich, aber punktgenaues und präzises manuelles Scharfstellen wird damit zum Zufallsereignis.

Zu guter bzw. eigentlich eher zu schlechter Letzt gibt es keinen Wetterschutz, der Frontlinse und Bajonett gegen das Eindringen von Feuchtigkeit schützt. Bei Regen sollte man also, auch wenn man über ein gegen Spritzwasser abgedichtetes Kameragehäuse verfügt, auf das Fotografieren mit dem Sigma 17-50mm/2.8 verzichten. Während selbst eine preiswerte Immerdrauf-Festbrennweite wie das Nikkor DX 35mm/1.8 über einen wirksamen Spritzwasserschutz verfügt, muss sich das erheblich teurere Sigma 17-50mm/2.8 diesbezüglich zum Verlierer erklären lassen. Und da ich es selbst schon erleben musste, dass das Sigma-Objektiv leicht von innen beschlug, nachdem es in einem Wolkenbruch einige kräftige Spritzer auf die Frontlinsen bekommen hatte, weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein Spritzwasserschutz für Objektive bei allen, die keine reinen Schönwetter-Fotografen sind, ein durchaus wichtiges Ausstattungsmerkmal und beileibe kein überflüssiger Luxus ist. Da allerdings Sigma das 17-50mm/2.8 nicht explizit mit einem Schutz gegen Staub und Spritzwasser bewirbt, habe ich diesen Kritikpunkt auch nicht in die Bewertung mit einfließen lassen.

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VERGLEICH MIT DEM NIKKOR DX 17-55MM/2.8:
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Dem etwa doppelt so teuren Nikkor DX 17-55mm/2.8 ist das Sigma 17-50mm/2.8 in Punkto Schärfe im Zentrum leicht über- und in der Randschärfe bei offener Blende messtechnisch deutlich, sichtbar aber kaum wahrnehmbar unterlegen. Mit Bezug auf optische Fehler wie Verzeichnung, Bildfeldwölbung, Vignettierung bei großen Blendenöffnungen usw. sowie der Qualität des Bokehs sehe ich beide Objektive praktisch auf Augenhöhe unter praktischen Bedingungen, im einen oder anderen Fall mit minimalen Vorteilen für das Nikkor. Das Nikkor gibt Farben etwas wärmer wieder und bietet im Gegensatz zum Sigma die Möglichkeit zum FTM-Fokus und erheblich präziseres manuelles Scharfstellen. Der AF ist etwas schneller und treffsicherer, wobei Beschwerden über Sigmas AF in dem Punkt Klagen auf hohem Niveau sind. Ein weiterer Vorteil des Nikkors ist, dass sich der äußere Fokussierring im AF-Betrieb nicht mitdreht, was eine sicherere Kamerahaltung (rechte Hand an der Kamera, linke Hand stützt das Objektiv von unten) beim Fotografieren ermöglicht. Die Material- und Verarbeitungsqualität des Nikkors ist wie von einem anderen Stern, die Haptik und Bedienung sind ein Traum und es gibt einen wirksamen Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub. Im Gegensatz zum Nikkor bietet das Sigma allerdings einen sehr wirksamen Verwacklungsschutz.

Das Nikkor DX 17-55mm/2.8 hat also gegenüber dem Sigma 17-50mm/2.8 durchaus einige Vorteile, jedoch ist der dafür zu entrichtende Mehrpreis schon mehr als üppig. Das hohe Gewicht und die großzügigen Abmessungen machen Nikons bestes DX-Zoom zu einem echten Champion im Schwergewicht, wobei die Betonung auf "schwer" liegt.

Ich hätte die Möglichkeit gehabt, von meinem Fotohändler ein sehr gutes gebrauchtes Nikkor für 200 € über dem Neupreis des Sigma (damals 600 €) inkl. einer einjährigen Gewährleistung zu bekommen. Doch ich war nicht bereit, für den "Goldring um die Frontlinseneinfassung" und den Namen Nikon soviel mehr zu bezahlen. Und selbst angesichts des bei Sigma fehlenden Wetterschutzes und der Erfahrung, dass dieser durchaus nützlich sein kann, wäre ich es immer noch nicht. Denn ich wechsle, wenn ich unbedingt bei Regen fotografieren muss, lieber auf das Nikkor DX 35mm/1.8, dann habe ich nicht nur einen wirksamen Wetterschutz, sondern auch gleich anderthalb Blenden mehr Lichtstärke und ein schöneres Bokeh. Die variable Brennweite braucht's dann halt in den Füßen; Laufen soll ja bekanntlich gesund sein. ;-)

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FAZIT:
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Das Sigma 17-50mm/2.8 EX DC OS HSM ist ein gutes und lichtstarkes Immerdrauf-Standardzoom und richtet sich an anspruchsvolle Hobbyfotografen, die mehr wollen als das, was sehr preiswerte Kitobjektive wie das DX 18-55mm/3.5-5.6 qualitativ zu bieten haben. Auch wenn es nicht frei ist von Mängeln, von denen einer für alle Nutzer lächerlich ist (schlechte Gegenlichtblende), einer für anspruchsvolle Fotografen nervig (kein FTM-Fokus, im AF-Betrieb mitdrehender Fokussierring) und einer potentiell für alle Nutzer ärgerlich (kein Spritzwasserschutz), so ist das 17-50mm/2.8 durchaus eine Empfehlung wert, wenn man mit den o. g. Mängeln leben kann.

Eigentlich ist diese Linse mit 3,5 Sternen genau richtig bewertet. Da es bei Amazon aber keine halben Sterne gibt, runde ich die 3,5 mathematisch korrekt nach oben auf, denn eine Abwertung auf drei Sterne wäre angesichts der unbestreitbaren Qualitäten dieses Objektivs m. E. nicht angemessen.

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PS: Was übrigens die Serienstreuung bei Sigma angeht, so weiß ich davon nichts negatives zu berichten. Ich kaufte mir mein Sigma 17-50mm/2.8 bei meinem Fotohändler und da passte gleich das erste Exemplar, welches ich, ebenso wie das o. g. Nikkor 17-55mm/2.8, ausgiebig testen durfte, bevor ich es mitnahm.
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am 14. Februar 2016
Hier geht es lediglich um die Funktion der Gegenlichtblende, da meiner Meinung nach zur Linse selbst alles gesagt wurde.
Nichtsdestotrotz bewerte ich das Sigma mit ***** da das Preis/Leistungverhältnis unschlagbar ist.

Nun aber zu der vermeintlich lockeren Gegenlichtblende, die fast jeder bemäkelt.
Setzt man die Geli wie gewohnt an und dreht sie ca. 70 Grad im Uhrzeigersinn (von vorne betrachtet) bis zum (ersten) Anschlag fällt auf, dass der Pfeil auf der GeLi und der Punkt auf der Linse noch nicht fluchtet. Die Gegenlichtblende ist somit noch nicht an der dafür bestimmten Endposition. Dreht man nun die Blende mit ein wenig "Kraft" über den ersten Widerstand hinaus, ist ein deutliches Klickgeräusch zu hören und man bemerkt A) die beiden beschriebenen Markierungen fluchten auf einmal und B) die Gegenlichtblende sitzt satt und fest auf der Linse. Ein wenig ungewohnt - muss ich zugeben, aber kein Grund für Punktabzug! Auf den beiden Bildern sind die vorher beschriebenen Positionen nochmals dargestellt.
Viel Spaß beim ausprobieren und viel Freude mit dem tollen Objektiv!!
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am 18. Dezember 2013
Das Sigma 17-50 wird in diversen Tests, unter anderem bei DxO-Mark, für seine guten Eigenschaften und seine großartige Auflösung gelobt - und das durchaus zu Recht. An meiner Nikon D5200 kann dieses Objektiv bei 50mm und leicht abgeblendet sogar das Niveau der sehr guten Nikkor 50mm f/1.8 Festbrennweite erreichen und stellenweise sogar übertreffen - sofern man denn das Glück hat, ein gut kalibriertes Exemplar ohne Fertigungsmängel zu bekommen. Und hier liegt genau das Problem, denn die Qualitätssicherung von Sigma scheint eine völlige Katastrophe zu sein. Ich habe zwei Exemplare dieses Objektivs im September 2013 und zwei weitere im Dezember 2013 ausprobiert und keins davon konnte überzeugen - aber lest selbst:

Das erste Exemplar, das ich von diesem Objektiv geliefert bekam, hat mich mit seiner großartigen Bildqualität bei den ersten Probeaufnahmen (vom Balkon aus über die Nachbarschaft, detailreiche Szene bei größerer Entfernung, abgeblendet auf f/5,6 bis f/8 mit verschiedenen Brennweiten) direkt begeistert. Leider wich die Begeisterung, als ich auf kürzere Entfernungen fotografiert habe - zum Beispiel Porträtaufnahmen: während der Fokus unterhalb einer Brennweite von 35mm noch super gepasst hat, wanderte er oberhalb von 35mm deutlich nach hinten. Bei 50mm und Offenblende, also genau der Einstellung, die man für Porträts von Personen gerne nutzen würde, lag die Fokusebene ganze 15cm hinter dem anvisierten Punkt. Dies war nicht nur bei meiner D5200 der Fall, sondern trat auch an der D7000 eines Freundes auf, lag also definitiv am Objektiv selbst. Porträts und Detailaufnahmen bei längeren Brennweiten mit größerer Blende waren schlicht und einfach mit Autofokus immer falsch fokussiert und das Objektiv für mich so nicht zu gebrauchen. Da der Backfocus nur bei langen Brennweiten auftrat, hätte eine Feineinstellung des Autofokus, wie sie die größeren Modellreihen ab der D7xxx erlauben, das Problem nicht lösen können, sondern nur verschoben, das Objektiv ging also zurück.

Das zweite Exemplar fokussierte auch nicht so perfekt wie meine Nikkor-Objektive, insgesamt passte der Fokus aber noch. Dafür war dieses Exemplar offensichtlich schlecht zentriert: richtig scharf war immer nur ein Fleck rechts oberhalb des Bildmittelpunkts, der Rest des Bildes war immer leicht unscharf und sah deutlich schlechter aus als mit dem billigen Nikkor-Kitobjektiv. Kein Vergleich mit den großartigen Ergebnissen des ersten Exemplars. Auch dieses Objektiv ging zurück und ich entschied mich zunächst für ein Nikkor 16-85 als Alternative, das zwar nicht so lichtstark ist, dafür aber auf Anhieb keinerlei Probleme mit Fokus oder Unschärfe aufweist.

Nun, im Dezember, habe ich es nochmal probiert, da mich die höhere Lichtstärke und bessere optische Auflösung ja doch noch immer reizt. Das dritte Exemplar habe ich zunächst auf Autofokus-Probleme getestet und konnte keine feststellen. Dafür stellte ich bei den Testaufnahmen vom Balkon schnell fest, dass bei diesem Exemplar die Bildmitte konsequent unscharf abgebildet wurde. Bei längeren Brennweiten wurde dieser unscharfe "Fleck" immer größer und bei 50mm war eigentlich das gesamte Bild leicht unscharf. Abblenden hat daran nicht viel geändert. Also auch hier wieder: kein Vergleich mit den großartigen Ergebnissen des ersten Exemplars (die ich zum Vergleich noch gespeichert hatte).

Bei Exemplar Vier, dank Amazon gleich am nächsten Tag in der Post, war der Fokus auch wieder korrekt und die Aufnahmen bei kürzeren Brennweiten wieder so exzellent wie beim ersten Exemplar. Bei 35mm und noch stärker bei 50mm zeigte sich dann jedoch ein Problem, dass ich von den anderen drei Exemplaren noch nicht kannte: die Bilder wirkten über große Teile, als wäre ein Schmierfilm auf der Linse - obwohl die äußerlich völlig sauber war. An kontraststarken Kanten verschmierten die hellen Flächen weit in die dunklen Flächen hinein, feine Details waren undeutlich. Im direkten Vergleich zeigte mein Nikkor keinerlei solcher Probleme bei den selben Lichtbedingungen. Auch Nummer 4 fiel also durch.

Mein Fazit: die Testberichte haben schon recht, dieses Objektiv kann richtig großartig sein und ist zu diesem Preis noch dazu ein echtes Schnäppchen - aber es ist ein Glücksspiel, ein gutes Exemplar zu bekommen. Wenn ihr es bestellt, testet es gründlich auf kurze und weite Entfernung und mit verschiedenen Blendenöffnungen. Testet auch die Genauigkeit des Autofokus - falsche Fokussierung bemerkt man oft nicht auf Anhieb, wenn man zum Testen nicht gerade Porträts macht. Ich bleibe nun bei meinem Nikkor und warte ab, ob Sigma in nächster Zeit einen Nachfolger dieses Objektivs auf den Markt bringt, dem ich vielleicht nochmal eine Chance geben kann. Durchgängig Blende 2,8 für einen bezahlbaren Preis wäre schon toll...
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TOP 500 REZENSENTam 31. Oktober 2015
Mit meiner Canon 70D fotografiere ich vor allem Menschen, ab und zu drehe ich auch damit Videos*. Ich nutzte sehr ungern Blitz, mein Lieblingsobjektiv ist Canon 40mm, aber ich war jetzt auf der Suche nach einem lichtstarken Standardzoom, der meinen alten Canon 18-55 1:3,5-5,6 ersetzten sollte.

Der Canon 17-55 1:2,8 war mit knapp 700€ zu teuer, zum Glück gibt es aber auch Sigma und Tamron. In verschiedenen Tests waren die Objektive der Konkurrenz genauso gut wie die von Canon, wobei Sigma oft minimal besser als Tamron abgeschnitten hat, also habe ich mich für Sigma entschieden.

Lange konnte ich mich aber nicht entscheiden, ob ich den Sigma 17-50 1:28 oder den Sigma 17-70 1:2,8-4,0 Sigma 17-70 mm f2,8-4,0 Objektiv (DC, Makro, OS, HSM, 72 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett nehmen soll. Die Entscheidung ist mir so schwer gefallen, dass ich die beiden Objektive bestellt habe mit der Absicht beide zu testen und einen zurückzuschicken. Nach 2 Wochen und ca. 2000 Fotos mit jedem Objektiv kann ich nun meine Rezension schreiben.

Beide Objektive:
* liefern richtig scharfe Bilder mit tollen Farben,
* sind spürbar lichtstärker als das Kit Objektiv (Canon 18-55), man kann bessere Fotos bei schlechteren Lichtverhältnissen machen,
* sind deutlich schwerer und etwas größer als das Kit Objektiv,
* erzeugen schöne Bokeh (der verschwommene Hintergrund sieht gut aus),
* fokussieren sehr schnell und verlässlich.

Ohne Zweifel sind beide Objektive besser als das Kit Objektiv und das Geld wert.

Wie unterscheidet sich das Sigma 17-50 1:2,8 von dem Sigma 17-70 1:2,8-4,0?

Das Sigma 17-50 1:2,8:

(-) ist ein wenig schwerer (ca. 100g) und minimal größer - man merkt es beim direkten Tausch, aber nicht auf Dauer. Der Unterschied zu dem Canon 18-55 ist aber sofort spürbar.

(+) Ist etwas günstiger (ca. 100€)

(-) die Brennweite ist 20mm kürzer, also man kann mit dem Objektiv weniger „zoomen“. Ich habe mich lange gefragt, ob ich diese 20mm brauche und jeder muss das für sich selbst entscheiden. Meine Erfahrung zeigt, dass 50mm Zuhause absolut ausreichen, aber draußen oft von Vorteil sind. Vor allem wenn man so wie ich gerne Menschen fotografiert, kann man die 70mm gut gebrauchen um schöne natürliche Portraits zu machen ohne auf sich die Aufmerksamkeit zu ziehen wenn man sehr nah an die Person kommt.

(+) hat etwas bessere Lichtstärke, hat Durchmesser von 77mm (gegen 72mm von Sigma 17-70) und die maximale Blendenöffnung ist durchgehend 2,8. Das war für mich ein wichtiges Argument für die 17-50. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass der Unterschied für mich kaum spürbar ist. Der Sprung zum Kit Objektiv ist in beiden Fällen so groß, dass man zwischen den beiden Sigmas kaum einen Unterschied merkt.

(-) hat keine Makro Funktion, das Sigma 17-70 macht dagegen gute Makro Aufnahmen,

(o) Sieht meiner Meinung nach etwas schlechter als 17-70 aus – es hat goldene Elemente, die mein Geschmack nicht so ganz treffen. Dagegen ist das Sigma 17-70 in schwarz-weiß-silber gehalten, was mir persönlich besser gefällt.

(--) Ist deutlich lauter bei Videoaufnahmen*. Ich liebe den Movie Servo Auto Focus bei meinem 70D und in den Aufnahmen mit zum Beispiel Canon 40mm Objektiv hört man gar nichts vom Focus. Bei den beiden von mir getesteten Sigmas hört man leider in den Aufnahmen ein Klackern und es ist bei dem Sigma 17-50 leider so laut, dass man dieses Objektiv für die Aufnahmen mit Sound gar nicht nutzen kann (eventuell mit externem Micro, ich habe es aber nicht getestet). Dadurch gibt es von mir ein Sternchen weniger. Bei dem 17-70 hört man den Motor zwar, aber es ist noch so leise, dass es für mich halbwegs akzeptabel ist.

Im Endeffekt war für mich das letzte Argument entscheidend und ich habe mich für Sigma 17-70 entschieden. Wer überhaupt keine Videoaufnahmen machen will und auf die zusätzlichen 20mm Brennweite am langen Ende verzichten kann, kann ruhig 100€ weniger ausgeben und den Sigma 17-50 kaufen und hat sogar dabei etwas bessere Lichtstärke.

* Ein kleiner Kommentar zu Videoaufnahmen mit der Spiegelreflexkamera. Ja, es gibt extra Videocamcorder zum Filmen und ja, ursprünglich waren Spiegelreflexkameras gar nicht zum Filmen gedacht. Nun ist es aber so, dass man mittlerweile mit Spiegelreflexkameras hervorragende Videos drehen kann, die bei dem Gebrauch von Stativ durchaus bessere Aufnahmen als die Videocamcorder mit Objektiven mit Durchmesser von 20mm liefern. Einfache Familienvideos drehe ich immer noch mit meinem Videocamcorder, aber für etwas mehr ambitionierte Aufnahmen mit weniger Schärfentiefe nutze ich meinen Canon EOS 70D mit Stativ, bisher hauptsächlich mit Canon 40mm 1:2,8.
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am 30. Dezember 2014
So liebe Leute !

Oft genug liest man Rezensionen von selbsternannten Profis und/oder Nörglern
Ich möchte nun dieses Objektiv nach normalen Maßstäben messen und wie es sich im Alltag eines Menschen bewährt der einfach Freude an der Fotografie hat
Linienpaar-Zähler und DXOMark-Anbeter bitte nicht lesen :)

Ich selbst betreibe es an einer 7D neben einem 70-200 2.8 (I) und einem 100mm 2,8 L Makro

Hauptsächlich fotografiere ich Hundesport wenn man das denn so nennen möchte dh. ich brauche schnelle Linsen
Ich persönlich bin begeistert und habe keine Mängel ala wackelnde schlecht sitzende Sonnenblende bei meinem Exemplar feststellen können von denen man gelegentlich liest.
Auch finde ich das dieses Objektiv zu einem der schärfsten gehört welches ich je benutzen durfte, der Autofokus ist flott und an dem mitdrehenden Fokusring kann man sich stören , ich tu es nicht.
Hin und wieder wird auch das Gewicht bemängelt aber ernsthaft, wer 17-50mm mit durchgehend 2.8 haben möchte muss einfach etwas Glas in die Hand nehmen, an der 7D fühlt es sich vom Gewicht absolut ok an.

Mein Fazit :
Wer sich Sorgen macht das dieses Objektiv nicht flott genug ist für Sportaufnahmen --> Es ist flott genug
Wer sich über mangelnde Verarbeitung sorgt --> Es ist sehr gut verarbeitet und jeden Euro wert
Wer Angst hat vor Front/Backfokus --> Kann mit jedem Objektiv passieren bitte mal erkundigen wie es dazu kommt --> meines sitzt perfekt
Wer Angst hat wegen Problem XY --> Leute das hier ist Amazon wer unzufrieden ist kann es ja einfach retournieren..

Allen anderen wünsche ich viel Spaß damit und Gut Licht

Nachtrag : Der Objektivdeckel ist wirklich nicht sonderlich hochwertig aber das ist für mich kein Grund hier einen Stern abzuziehen aber ein kleiner Kritikpunkt
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am 7. März 2015
Auf der Suche nach einem lichtstarken Zoom mit VR für den Nahbereich bin ich auch aufgrund des attraktiven Straßenpreises über das
Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv gestolpert. Es kam per Versand, und ich habe einen Frontfokus festgestellt. Dieser ließ sich zunächst über die Autofokus-Korrektur meiner Kamera ausgleichen. Erst einmal raus, Konzert- sowie Bühnensituationen mit mäßigem Licht fotografiert und wirklich beeindruckende Ergebnisse erzielt. Es ist mechanisch natürlich nicht so stabil wie ein 2,8er-Nikon (ohne VR). Es ist kein Panzer wie das 17-55 2,8. Die Sonnenblende sitzt aus meiner Sicht recht salopp auf dem Tubus. Und es hat nicht den Prestige-Wert einer Nikon-Goldkante. Dafür ist es deutlich leichter.
Letztlich: Sind es nicht die Bilder, auf die es ankommt? Das Preis-Bild-Verhältnis ist aus meiner Sicht hervorragend!
Ein Wort möchte ich über den Sigma-Kundendienst verlieren: Nach ein paar Wochen Nutzung bei Sigma angerufen und wie gewünscht mit Kamerabody dorthin geschickt. Vier Tage später wieder da. Fokus kostenlos justiert. Er sitzt nun. Sehr scharf, sehr schöne satte Farben.
Man kann sich jetzt über Details streiten (wie einen von manchen hier beobachtete Abfall der Randschärfe). Das haben einige vorher in Foren schon getan. Und wenn es sehr dunkel ist, könnte es sein, dass das 2,8er-Nikon Original beim AF eine Idee mehr kann. Es ist in dieser Hinsicht aber auch herausragend.
All das rechtfertigt für mich keinen Sterne-Abzug für dieses Objektiv. Also: bezogen auf die Preis-Leistungsrelation auch inklusive eines Versands an den Sigma-Service, der hier noch einmal zu loben ist, volle Punktzahl. Neu nachdenken ist vielleicht angezeigt, wenn DX-Bodybesitzer, die Nikon gerade mit einem erneuten Update der 7000 versorgt, auch das Angebot einer originalen lichtstarken DX-VR-Linse für den Nahbereich erhalten.
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am 9. November 2010
Hallo zusammen,

nach fast einem Jahr mit meiner Nikon D90 haben sich inzwischen 4 unterschiedlichen Objektive angesammelt. Nachdem ich mir zuletzt eine Festbrennweite (Nikon 50 1,8) zugelegt habe, habe ich zunehmend mit der Lichtstärke und der Schärfe der Bilder meines Standardzooms (Nikon 16-85) gehadert.
Nach reichlicher Recherche und diversen Testbildern bei meinem lokalen Fotoladen habe ich mich von der ersten Minute an für das Objektiv begeistert. Nach wochenlangem Überlegen über den Wechsel auf mehr Schärfe und Lichstärke zu lasten des Zoombereichs, habe ich es dann doch getan ... und ... ich frage mich jetzt warum nicht schon früher. Ich bin total begeistert vom Objektiv. Die Freude an den Fotos ist sprunghaft angestiegen. Die Festbrennweite bleibt fast immer zu Hause, da die Bildqualität vegleichbar ist, ich dafür aber ein Zoomobjektiv dabei habe. Auch bei Offenblende gibt es schon sehr scharfe Fotos. Bei meiner ersten Testreihe kam ich aus dem staunen nicht mehr raus. Scharf, schärfer ...

Es gibt aber auch ein paar Punkte die noch besser sein könnten bzw. die man wissen sollte. Es gibt eben keine perfekten Produkte :-)

1. Im WW Bereich (17-20 mm) verzeichnet das Objektiv sichtbar. Für mich noch akzeptabel.
2. Die Gegenlichblende sitzt sehr locker und kann schon mal abfallen.
3. Das Gewicht ist schon beachtlich, aber bei der Lichstärke und Verarbeitung wohl nicht zu vermeiden

Da es Perfekt nicht gibt, dieses Objektiv aber fast rankommt ... 5 *****
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am 23. März 2015
Keine Sorge. Auch ich war anfänglich mehr als beunruhigt, weil das Objektiv besonders im abgeschalteten Zustand im Inneren wackelt als ob eine Linse oder der OS defekt wären. Das hat noch kein Rezensent auf Amazon erwähnt. In diversen Internet Foren habe ich aber bereits gelesen, dass das normal ist, weil die Linse sich erst im eingeschalteten Zustand elektromechanisch spannt. Klingt komisch, ist aber die offizielle Darstellung von Sigma Deutschland. Wird schon so sein, aber das sollte Sigma auch gleich in die Bedienungsanleitung hineinschreiben bevor der ahnungslose Käufer kurz vor einem Herzinfarkt steht. Ich habe die Linse heute bekommen und nach einem Arbeitstag auf meiner EOS 7D im Halbdunkel meiner Wohnung getestet. Also Hut ab, die Lichtstärke ist beeindruckend, die Farben sehr gut und der Autofocus absolut treffsicher. Das liegt aber sicherlich auch am unschlagbaren Autofocus System der EOS 7D. Wie auch immer, nach dem ersten Schock bin ich begeistert und ich melde mich wieder wenn ich das 17-50mm auch bei guten Lichtverhältnissen und auch auf meiner EOS 60D ausreichend getestet habe. Den Verkauf meines KIT-Objektives (18-55mm mit STM Motor und Baujahr 2014) von Canon bereue ich jedenfalls nicht.Das Sigma 17-50mm, f2,8 macht einen deutlich besseren Eindruck, obwohl es nur das Doppelte des bereits erwähnten KIT-Objektives gekostet hat.
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