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5.0 von 5 Sternen Das Objektiv, auf das viele lange gewartet haben
Um es kurz zu machen: Mit dem Sigma 17-50 2.8 OS HSM habe ich endlich das Objektiv gefunden, das ich lange gesucht habe. Es bietet 17mm Weitwinkel, was für meine Zwecke ausreichend ist (ein spezielles Weitwinkelobjektiv habe ich wieder verkauft, weil es die meiste Zeit zu Hause im Schrank lag). Bei 50mm ist zwar am langen Ende bereits Schluss, aber ein paar Schritte...
Veröffentlicht am 4. August 2010 von Leonhard Scheiber

versus
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hält bei mir nicht, was es (auf dem Papier) verspricht.
Bisher nutze ich seit mehreren Jahren ein Tamron 17-50 2.8 (non VC) als "immerdrauf", zuerst an einer 40d, jetzt an einer 7d. Auch wenn ich mit dem Glas grundsätzlich hochzufrieden bin, wäre ein schnellerer und leiserer Fokus (USM/HSM) sowie ein Bildstabilisator doch ganz nett. Daher schaute ich hin und wieder, was an neuen Objektiven auf dem Markt kam...
Vor 15 Monaten von Steini veröffentlicht


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148 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Objektiv, auf das viele lange gewartet haben, 4. August 2010
Von 
Leonhard Scheiber (Weilheim an der Teck, BW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Um es kurz zu machen: Mit dem Sigma 17-50 2.8 OS HSM habe ich endlich das Objektiv gefunden, das ich lange gesucht habe. Es bietet 17mm Weitwinkel, was für meine Zwecke ausreichend ist (ein spezielles Weitwinkelobjektiv habe ich wieder verkauft, weil es die meiste Zeit zu Hause im Schrank lag). Bei 50mm ist zwar am langen Ende bereits Schluss, aber ein paar Schritte auf das Motiv zu tun der Bildwirkung oftmals ohnehin gut. Neben dem praktischen Brennweitenbereich fallen vor allem zwei weitere Vorteile ins Gewicht: die durchgängige Lichtstärke von 2.8 sowie der OS (optischer Bildstabilisator). Während Ersteres kurze Verschlusszeiten für bewegte Motive bzw. das reizvolle Spiel mit der Tiefenschärfe ermöglicht, bietet sich der OS für statische Motive an. Damit sind die meisten fotografischen Alltagssituationen abgedeckt. Abgerundet wird die hervorragende Allround-Tauglichkeit dieses Objektivs dank Sigmas HSM-Antrieb durch den schnellen und zielsicheren AF, der auch bei wenig Kontrast überzeugt.

Zu den Äußerlichkeiten:

Das Objektiv ist in etwa so groß und schwer wie das Sigma 17-70 OS, das ich vorher hatte. Anders als dieses ist es allerdings mit einer aus billigem Plastik gefertigten Gegenlichtblende und ebenso billig wirkenden Objektivdeckeln ausgestattet. Da hat offensichtlich der Rotstift regiert, was bei einem Objektiv dieser Preisklasse ein Armutszeugnis ist. Die Gegenlichtblende rastet zudem kaum ein und der vordere Objektivdeckel sitzt nur lose. Eine derart bescheidene Qualität ist mir bisher noch bei keinem anderen Sigma-Objektiv untergekommen, und ich habe einige davon. Davon abgesehen entspricht die Qualitätsanmutung dem 17-70 OS, mit dem auch eine weitere Gemeinsamkeit besteht: Bei beiden dreht sich der Fokusring beim Fokussieren mit, was störend ist, wenn man zufällig gerade die Hand an dieser Stelle hat. Darauf könnte ich gut verzichten.

Zur Bildqualität:

Das Objektiv liefert bereits bei Offenblende bei allen Brennweiten (!) gestochen scharfe Bilder. Die Farben wirken warm und plastisch, der Kontrast ist gut. CAs (chromatische Aberrationen bzw. Farbsäume) spielen kaum eine Rolle, selbst bei extremen Gegenlichtsituationen treten sie nur in sehr geringem Umfang auf. Sehr gut ist generell das Verhalten bei Gegenlicht - ein Punkt, in dem sich dieses Objektiv deutlich von anderen lichtstarken Objektiven abhebt, die bei Gegenlichtaufnahmen häufig überbelichtete, kontrastarme und verwaschen wirkende Bilder produzieren. Nicht so dieses Objektiv, das dadurch reizvolle Lichtspielereien ermöglicht!

Vor allem bei 17mm ist eine gewisse Verzeichnung feststellbar, die bei manchen Bildern störend sein kann. Da hilft es manchmal, die Bilder etwas zu beschneiden, solange das Objektiv in Korrektursoftware wie PTLens noch nicht unterstützt wird. Übrigens gibt es nur wenige Objektive, die gar nicht oder fast gar nicht verzeichnen, z. B. manche Festbrennweiten. Für ein Zoomobjektiv ist dem Sigma 17-50 in diesem Punkt also bestimmt nichts vorzuwerfen.

Mein Fazit:

+ Praktischer Brennweitenbereich, der das Objektiv zum Allrounder macht
+ Hervorragende Schärfe bereits bei Offenblende und über den gesamten Brennweitenbereich
+ Satte Farben (Sigma-typisch warm) und guter Kontrast
+ Gutes Bokeh (Bildwirkung im Unschärfebereich)
+ Akzeptable Verzeichnung
+ CAs sehr gut kontrolliert
+ Kein Einbruch bei Gegenlichtaufnahmen wie bei anderen lichtstarken Objektiven
+ Sehr guter OS

- Billige Gegenlichtblende und Objektivdeckel

+- Fokusring dreht sich beim Fokussieren mit

Aufgrund der erzielbaren hohen Bildqualität und der Ausstattung mit dem wirksamen OS vergebe ich fünf Punkte, trotz der minderwertigen Gegenlichtblende und Objektivdeckel. Auch der Preis geht für das Gebotene in Ordnung.

Der Hintergrund dieser Kaufentscheidung:

Ich war lange auf der Suche nach einem sog. Immerdrauf, also ein Objektiv, das vielseitig einsetzbar ist und den fotografischen Grundbedarf abdeckt. Angefangen habe ich mit dem 18-55 von Nikon, das bei meiner D40 dabei war. Nach der Anschaffung einer D90 wurde es das 18-105 VR von Nikon. Der Wechsel zur D300s brachte zugleich den Umstieg auf das Sigma 17-70 OS mit sich. Dieses entsprach meinen Anforderungen fast, aber leider nicht ganz. Daher ging die Suche nach einiger Zeit weiter - ein gebraucht gekauftes Tamron 28-75 2.8 schied aufgrund des langsamen und unsicheren AF aus, als weiterer Reinfall erwies sich das bei Amazon gekaufte Sigma 24-70 2.8 HSM (siehe meine Rezension dazu). Zum Glück war die Rückgabe problemlos.
Am Ende der Suche ging es dann um die Entscheidung zwischen dem neuen Tamron 17-50 2.8 VC und dem noch neueren Sigma 17-50 2.8 OS. Meine Wahl fiel direkt auf das Sigma-Objektiv, weil mir Tamron mit den AF-Problemen, über die an vielen Stellen zu lesen ist und die ich beim 28-75 selbst erlebt hatte, suspekt war.
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60 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Immerdrauf mit einigen Schwächen, 9. Juni 2013
TITEL: Gutes Immerdrauf mit einigen Schwächen

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BEURTEILUNG:
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Optik: ****
mechanische Qualität: *** - ****
Funktionalität: ** - ***
Preis-Leistung: *** - ****
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Gesamturteil: *** - **** (final aufgerundet: ****)
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ALLGEMEIN:
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Das Sigma 17-50mm/2.8 EX DC OS HSM hat sich über eine Einsatzdauer von bislang drei Monaten in unterschiedlichsten Situationen als ein gutes Immerdrauf-Standardzoom erwiesen. Es ist insgesamt ein Objektiv, bei dem man zwar Kompromisse eingehen muss, diese aber nicht derartig schmerzen, dass sie den positiven Gesamteindruck nachhaltig beeinträchtigen.

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POSITIV:
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Beeindruckend ist die hohe Lichtstärke. In Kombination mit dem guten Verwacklungsschutz "OS" gelingen selbst bei schlechten Lichtverhältnissen noch beeindruckende Fotos. Der Verwacklungsschutz vermag in der Praxis etwa drei Lichtwerte wirksam auszugleichen, so dass bei 17-20mm sogar 1/4-Sekunde aus der freien Hand möglich ist, vorausgesetzt, es handelt sich um die ruhige Hand eines erfahrenen Fotografen. Sowohl an der D90 als auch an der D7100 weiß diese Sigma-Linse zu überzeugen, zumindest, was ihre optischen Qualitäten angeht.

Dass bei Fotos mit offener Blende Randunschärfen und Vignettierungen auftreten - geschenkt! Das ist bei praktisch allen lichtstarken Objektiven der Fall und ist schlicht und einfach durch die Bauart bedingt.

Dass im Weitwinkelbereich tonnenförmige Verzeichnungen wahrzunehmen sind - auch geschenkt! Man zeige mir nur ein Standardzoom für Kameras mit APS-C-/DX-Sensor, das diesen Fehler nicht aufweist, zumal sich mittels entsprechender Software sowohl Vignettierungen als auch Verzeichnungen leicht korrigieren lassen. Und solange im Zentrum alles so knackscharf abgebildet wird wie beim Sigma 17-50mm, ist die Welt in schönster Ordnung.

Die Schärfe ist also atemberaubend. Das 17-50mm/2.8 bildet bei Offenblende im Zentrum makellos scharf ab. Blendet man nur eine bis anderthalb Stufen weiter ab, wird das Bild knackscharf bis in die Ecken. Die Farbwiedergabe ist dabei, typisch für Sigma, etwas kühler und neutraler als bei den zu einer wärmeren Wiedergabe neigenden Nikkor-Linsen.

Die jeweils brennweitentypischen optischen Fehler treten beim Sigma 17-50mm außer im Weitwinkelbereich nur sehr moderat in Erscheinung und wurden gut korrigiert.

Auch die Anfälligkeit gegen Blendenflecken bei direktem Gegenlicht hält sich trotz der riesigen gewölbten Frontlinse in Grenzen, was eine angenehme Überraschung war. Trotzdem wird der Einsatz der Gegenlichtblende dringend angeraten, und dies nicht zuletzt, weil dieses Stück Plastik einen gewissen Schutz vor mechanischen Beschädigungen der Frontlinse darstellt. Auch chromatische Aberrationen haben sich als unproblematisch erwiesen und lassen sich zudem leicht per Software korrigieren.

Der Autofokus ist zu loben, denn er ist leise, ausreichend schnell und trifft zumindest an der D7100 präzise sein Ziel. An der D90 gab es da schon einige Male Fehlschüsse, die ich aber auf das nicht so gute AF-System der D90 zurückführe. Zumindest bei ausschließlicher Verwendung des mittleren Sensors (= Kreuzsensors) war nämlich auch an der D90 die Welt AF-technisch vollkommen in Ordnung.

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NEUTRAL:
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Das Sigma ist aufgrund der großzügigen "Verglasung", bedingt durch die hohe Lichtstärke, ein großes und schweres Objektiv, wenn auch nicht so ein "Monstrum" wie Nikons DX 17-55mm/2.8. Gemessen an seinem Marktpreis ist die Verarbeitung in Ordnung, wenn auch m. E. etwas zuviel sich preiswert anfühlendes Plastik verbaut wurde. Hier wäre sicherlich ein etwas hochwertigerer haptischer Eindruck möglich gewesen ohne dafür den Preis durch die Decke zu treiben.

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NEGATIV:
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Einige unschöne Details trüben leider den bis dahin sehr guten Eindruck.

Fangen wir damit an, dass das Bokeh der Linse, also die Art der Darstellung des unscharf gestellten Bereichs einer Aufnahme, im Weitwinkelbereich ziemlich gruselig ist. Das Bokeh wirkt sehr unruhig und "zerhackt", halbwegs ansprechende Freistellungen gelingen erst jenseits von 35mm und wirklich schöne auch nicht bei 50mm. Allerdings ist schönes, cremiges Bokeh eher eine Domäne lichtstarker Festbrennweiten jenseits von 50mm, weshalb ich diesen Aspekt auch nicht allzu negativ beurteilen möchte.

Fahren wir mit dem ganz trivialen Umstand fort, dass die Gegenlichtblende ein schlechter Scherz ist, was ihre Passgenauigkeit angeht. Sie schlackert und wackelt und man muss ihr erst einmal mit etwas dünnem Klebeband in der Führung ihres Bajonetts zu einem etwas strammeren Sitz verhelfen. Es ist wohl keine Frage von mehr als zwei bis drei Cent Kosten pro Stück, um dieses Teil auch mit einer anständiger Passgenauigkeit herzustellen.

Als in der Praxis nervig hat sich erwiesen, dass es keinen FTM-Fokus gibt. FTM steht für "full-time manual" und bedeutet, dass der Fotograf jederzeit und ohne explizit am Objektiv von Autofokus (AF) auf manuellen Fokus (M) umschalten zu müssen, selbst in die Scharfstellung eingreifen und die Schärfe von Hand nachführen kann. Beim Sigma 17-50mm muss man grundsätzlich umschalten, was in der Preisklasse einen unverständlichen Mangel darstellt. Dies gilt umso mehr, als es preiswertere Sigma-Objektive gibt, die wie selbstverständlich über FTM verfügen. Dass der Fokussierring dann auch noch etwas zu schmal ist, um wirklich griffig zu sein und überdies gegenläufig zum Fokussierring sämtlicher Nikkor-Linsen gedreht werden muss (von nah bis unendlich im Uhrzeigersinn, bei Nikon genau umgekehrt) sei nur am Rande erwähnt. Letzteres sehe ich aber explizit nicht als Mangel, sondern als Eigenart an.

Dass sich der äußere Fokussierring im AF-Betrieb allerdings mitdreht, ist schlecht, denn dies macht eine stabile Kamerahaltung (Unterstützung des Objektivs von unten mit der linken Hand, wie vor allem in Lowlight-Situationen häufig eingesetzt) schwierig. Man darf den Fokussierring, im Gegensatz zu dem von Linsen, die FTM-Fokus bieten, nicht einfach während des AF-Betriebs festhalten oder gar von Hand drehen, sonst drohen Beschädigungen an der AF-Mechanik des Objektivs.

Enttäuschend ist der manuelle Fokus, denn nicht nur muss man den Fokussierring explizit am Objektiv zur händischen Nutzung "freischalten", sondern der Scharfstellweg von der kürzesten Naheinstellung bis unendlich beträgt gerade mal 30° (= eine Zwölfteldrehung des Fokussierrings). Damit eilt man zwar ruck-zuck durch den gesamten Scharfstellbereich, aber punktgenaues und präzises manuelles Scharfstellen wird damit zum Zufallsereignis.

Zu guter bzw. eigentlich eher zu schlechter Letzt gibt es keinen Wetterschutz, der Frontlinse und Bajonett gegen das Eindringen von Feuchtigkeit schützt. Bei Regen sollte man also, auch wenn man über ein gegen Spritzwasser abgedichtetes Kameragehäuse verfügt, auf das Fotografieren mit dem Sigma 17-50mm/2.8 verzichten. Während selbst eine preiswerte Immerdrauf-Festbrennweite wie das Nikkor DX 35mm/1.8 über einen wirksamen Spritzwasserschutz verfügt, muss sich das erheblich teurere Sigma 17-50mm/2.8 diesbezüglich zum Verlierer erklären lassen. Und da ich es selbst schon erleben musste, dass das Sigma-Objektiv leicht von innen beschlug, nachdem es in einem Wolkenbruch einige kräftige Spritzer auf die Frontlinsen bekommen hatte, weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein Spritzwasserschutz für Objektive bei allen, die keine reinen Schönwetter-Fotografen sind, ein durchaus wichtiges Ausstattungsmerkmal und beileibe kein überflüssiger Luxus ist.

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VERGLEICH MIT DEM NIKKOR DX 17-55MM/2.8:
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Dem etwa doppelt so teuren Nikkor DX 17-55mm/2.8 ist das Sigma 17-50mm/2.8 in Punkto Schärfe im Zentrum leicht über- und in der Randschärfe bei offener Blende messtechnisch deutlich, sichtbar aber kaum wahrnehmbar unterlegen. Mit Bezug auf optische Fehler wie Verzeichnung, Bildfeldwölbung, Vignettierung bei großen Blendenöffnungen usw. sowie der Qualität des Bokehs sehe ich beide Objektive praktisch auf Augenhöhe unter praktischen Bedingungen, im einen oder anderen Fall mit minimalen Vorteilen für das Nikkor. Das Nikkor gibt Farben etwas wärmer wieder und bietet im Gegensatz zum Sigma die Möglichkeit zum FTM-Fokus und erheblich präziseres manuelles Scharfstellen. Der AF ist etwas schneller und treffsicherer, wobei Beschwerden über Sigmas AF in dem Punkt Klagen auf hohem Niveau sind. Ein weiterer Vorteil des Nikkors ist, dass sich der äußere Fokussierring im AF-Betrieb nicht mitdreht, was eine sicherere Kamerahaltung (rechte Hand an der Kamera, linke Hand stützt das Objektiv von unten) beim Fotografieren ermöglicht. Die Material- und Verarbeitungsqualität des Nikkors ist wie von einem anderen Stern, die Haptik und Bedienung sind ein Traum und es gibt einen wirksamen Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub. Im Gegensatz zum Nikkor bietet das Sigma allerdings einen sehr wirksamen Verwacklungsschutz.

Das Nikkor DX 17-55mm/2.8 hat also gegenüber dem Sigma 17-50mm/2.8 durchaus einige Vorteile, jedoch ist der dafür zu entrichtende Mehrpreis schon mehr als üppig. Das hohe Gewicht und die großzügigen Abmessungen machen Nikons bestes DX-Zoom zu einem echten Champion im Schwergewicht, wobei die Betonung auf "schwer" liegt.

Ich hätte die Möglichkeit gehabt, von meinem Fotohändler ein sehr gutes gebrauchtes Nikkor für 200 € über dem Neupreis des Sigma (damals 600 €) inkl. einer einjährigen Gewährleistung zu bekommen. Doch ich war nicht bereit, für den "Goldring um die Frontlinseneinfassung" und den Namen Nikon soviel mehr zu bezahlen. Und selbst angesichts des bei Sigma fehlenden Wetterschutzes und der Erfahrung, dass dieser durchaus nützlich sein kann, wäre ich es immer noch nicht. Denn ich wechsle, wenn ich unbedingt bei Regen fotografieren muss, lieber auf das Nikkor DX 35mm/1.8, dann habe ich nicht nur einen wirksamen Wetterschutz, sondern auch gleich anderthalb Blenden mehr Lichtstärke und ein schöneres Bokeh. Die variable Brennweite braucht's dann halt in den Füßen; Laufen soll ja bekanntlich gesund sein. ;-)

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FAZIT:
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Das Sigma 17-50mm/2.8 EX DC OS HSM ist ein gutes und lichtstarkes Immerdrauf-Standardzoom und richtet sich an anspruchsvolle Hobbyfotografen, die mehr wollen als das, was sehr preiswerte Kitobjektive wie das DX 18-55mm/3.5-5.6 qualitativ zu bieten haben. Auch wenn es nicht frei ist von Mängeln, von denen einer für alle Nutzer lächerlich ist (schlechte Gegenlichtblende), einer für anspruchsvolle Fotografen nervig (kein FTM-Fokus, im AF-Betrieb mitdrehender Fokussierring) und einer potentiell für alle Nutzer ärgerlich (kein Spritzwasserschutz), so ist das 17-50mm/2.8 durchaus eine Empfehlung wert, wenn man mit den o. g. Mängeln leben kann.

Eigentlich ist diese Linse mit 3,5 Sternen genau richtig bewertet. Da es bei Amazon aber keine halben Sterne gibt, runde ich die 3,5 mathematisch korrekt nach oben auf, denn eine Abwertung auf drei Sterne wäre angesichts der unbestreitbaren Qualitäten dieses Objektivs m. E. nicht angemessen.

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PS: Was übrigens die Serienstreuung bei Sigma angeht, so weiß ich davon nichts negatives zu berichten. Ich kaufte mir mein Sigma 17-50mm/2.8 bei meinem Fotohändler und da passte gleich das erste Exemplar, welches ich, ebenso wie das o. g. Nikkor 17-55mm/2.8, ausgiebig testen durfte, bevor ich es mitnahm.
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134 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtige Wahl!, 5. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
Nachdem ich mich bei der Wahl zu einem lichtstarken Standardzoom für meine EOS 7D sehr schwer getan habe möchte ich hier kurz meine Beweggründe zum Kauf des Sigma 17-50, F2.8 darstellen.

Ausgangslage: EOS 7D mit EF24-105 L F4, EF70-200 L F4 , EF-S 10-22, EF 50 F1.4

Kriterien: Ich suchte ein lichtstarkes Standardzoom für Reportage und Landschaftsaufnahmen

Testkandidaten: EF 24-70 L F2.8, EF-S 17-55 F2.8, Sigma 17-50 F2.8
Nach erstem Test schied das 24-70L aus, da es bei Crop-Faktor 1.6 für Landschaftsaufnahmen nur bedingt als Universalzoom geeignet ist und auch von der Auflösung nicht ganz mit den anderen beiden Testkandidaten mithalten konnte. Im Punkt Auflösung und Schärfe war mein 24-105 deutlich überlegen.
Das EF-S 17-55 und das Sigma 17-50 machten mir den Test und die Auswahl aber wirklich sehr schwer. Beide Objektive haben eine hervorragende Auflösung und Schärfe, wobei das Canon subjektiv in den Ecken eine Spur schärfer war. Das Sigma hatte dagegen weniger Vignettierung und eine bessere Kontrastverteilung über das Bild. Beim Canon fiel der Kontrast zum Rand doch sichtbar ab.
Beide Objektive waren korrekt justiert und keinerlei Back-/Frontfokus feststellbar (getestet mit Traumflieger Chart).
Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, beide Objektive zeigten sich im Test auf höchstem Niveau und durchaus vergleichbar mit meinen L-Linsen. Die Unterschiede waren wirklich minimal und die Wahl zugunsten des Sigmas eher subjektiv als wirklich objektiv begründbar.
Die Verarbeitung ist bei beiden Objektiven sehr gut, gefühlt ein Tick besser beim Sigma.

Entscheidung:
Die Entscheidung für dies Sigma fällte ich aufgrund des für mich besseren und gleichmässigeren Kontrastes, der sich vor allem bei Vergleichsaufnahmen in der Landschaft zeigte. Ein Grund gegen das Canon war auch das in vielen Foren zu lesende, wohl häufiger auftretende Problem mit Staub in der Linse. Das konnte ich beim Test zwar nicht feststellen, war aber bei der, wie gesagt eher subjektiven, Entscheidung dann doch ein Grund eher das Sigma zu nehmen.

Erste Erfahrungen:
Nach zwei Fotoreportagen und ca. 1000 Fotos habe ich die Entscheidung nicht bereut und bin von der Sigma Optik restlos begeistert. Sehr hohe Auflösung und Schärfe schon mit Offenblende und keine sichtbaren Beugungseffekte bis Blende 16 haben diese Linse zu meiner absoluten Standardlinse und "immerdrauf" Optik gemacht. Ich kann dieses Objektiv uneingeschränkt empfehlen und würde es jederzeit wieder kaufen.

Dies ist meine erste Rezension und ich hoffe ich konnte den Ansprüchen der anspruchsvollen Leserschaft genügen. Nachdem ich mich bei der Auswahl selbst so schwer getan hatte, dachte ich es wäre hilfreich meine Erfahrungen hier zur Verfügung zu stellen.
Ich wünsche allen viel Spaß und Freude mit diesem Objektiv.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hält bei mir nicht, was es (auf dem Papier) verspricht., 22. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
Bisher nutze ich seit mehreren Jahren ein Tamron 17-50 2.8 (non VC) als "immerdrauf", zuerst an einer 40d, jetzt an einer 7d. Auch wenn ich mit dem Glas grundsätzlich hochzufrieden bin, wäre ein schnellerer und leiserer Fokus (USM/HSM) sowie ein Bildstabilisator doch ganz nett. Daher schaute ich hin und wieder, was an neuen Objektiven auf dem Markt kam. Wenn dann ein Objektiv wie das 17-50 von Sigma auftaucht, was auf dem Papier das alles bietet und auch in Tests gut abschneidet, zieht man einen Wechsel durchaus in Betracht.

Also habe ich das Objektiv bei Amazon bestellt. Dies hatte bei 17mm einen deutlichen Backfokus, bei 50mm passte der Fokus, knackscharf. D. h. ich hätte nicht einmal über die Feinjustierung der 7d den Fokus optimieren können. Der Backfokus war deutlich sichtbar, also nicht nur im Testaufbau, sondern auch bei "Normalaufnahmen". Also habe ich dies zurückgeschickt. Die Rücksendung und Erstattung lief (wie immer bei Amazon) vorbildlich.

Um zu vermeiden, dass ich bei einer Amazon-Bestellung dieses Objektiv "ausversehen" wieder erhalte, habe ich das nächste Glas im lokalen Fachhandel erstanden. Dieses war (wieder) bei 50mm knackscharf hatte aber diesmal einen deutlichen Frontfokus bei 17mm. Daher ging auch dieses zurück. Einen neuen Versuch habe ich nicht gestartet.

Sicher fragen sich jetzt einige, warum ich jeweils das Glas nicht von Sigma habe nachträglich justieren lassen. Zum einen wird nicht garantiert, dass der Fehlfokus nach Justage auch (vollständig) behoben ist, weil es unterschiedliche Auffassungen zu Toleranzgrenzen gibt. Und selbst wenn dann bei 17mm der Fokus passt, muss das nicht für den Bereich dazwischen zutreffen. Zum anderen war, auch bei korrekter Fokussierung, die Randschärfe bei 17mm deutlich schlechter als bei meinem Tamron.

Fazit: Auf dem Papier bietet das Objektiv genau das, was ich suche. Leider blieb, trotz sehr guter Verarbeitung, die (Abbildungs-)Qualität des Objektives hinter meinen Erwartungen zurück. Was nutzt ein schneller Autofokus, wenn selbiger einen Fehlfokus aufweist und wenn die Randschärfe bei Offenblende schlechter als bei meinem jetzigen Glas ist, was die Hälfte kostet. Vielleicht gibt es auch gute Exemplare dieses Objektives, ich persönlich konnte die Erfahrung (leider) nicht machen. Bei dem Preis würde ich aber eine geringere Qualitätsvolatilität (Serienstreuung) erwarten. Für die gute Verarbeitung, das umfangreiche Zubehör inkl. Geli und Kameratasche sowie das Potential bei exakter Justierung ein gutes Glas zu sein, vergebe ich (aufgerundet) noch 3 Punkte.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lichtstark und Superscharf, 9. November 2010
Hallo zusammen,

nach fast einem Jahr mit meiner Nikon D90 haben sich inzwischen 4 unterschiedlichen Objektive angesammelt. Nachdem ich mir zuletzt eine Festbrennweite (Nikon 50 1,8) zugelegt habe, habe ich zunehmend mit der Lichtstärke und der Schärfe der Bilder meines Standardzooms (Nikon 16-85) gehadert.
Nach reichlicher Recherche und diversen Testbildern bei meinem lokalen Fotoladen habe ich mich von der ersten Minute an für das Objektiv begeistert. Nach wochenlangem Überlegen über den Wechsel auf mehr Schärfe und Lichstärke zu lasten des Zoombereichs, habe ich es dann doch getan ... und ... ich frage mich jetzt warum nicht schon früher. Ich bin total begeistert vom Objektiv. Die Freude an den Fotos ist sprunghaft angestiegen. Die Festbrennweite bleibt fast immer zu Hause, da die Bildqualität vegleichbar ist, ich dafür aber ein Zoomobjektiv dabei habe. Auch bei Offenblende gibt es schon sehr scharfe Fotos. Bei meiner ersten Testreihe kam ich aus dem staunen nicht mehr raus. Scharf, schärfer ...

Es gibt aber auch ein paar Punkte die noch besser sein könnten bzw. die man wissen sollte. Es gibt eben keine perfekten Produkte :-)

1. Im WW Bereich (17-20 mm) verzeichnet das Objektiv sichtbar. Für mich noch akzeptabel.
2. Die Gegenlichblende sitzt sehr locker und kann schon mal abfallen.
3. Das Gewicht ist schon beachtlich, aber bei der Lichstärke und Verarbeitung wohl nicht zu vermeiden

Da es Perfekt nicht gibt, dieses Objektiv aber fast rankommt ... 5 *****
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sigma Objektiv 17 - 50 2,8, 19. Februar 2011
Das Objektiv habe ich jetzt einen Monat und ich muss sagen es macht wirklich gute Bilder, mit meiner Samsung GX20.
Es ist auch relativ klein und leicht.
Ich habe 4 Sterne gegeben weil, weil das Objektiv noch ein paar Verbesserungen vertragen könnte.
- Über die OS ( Optical Stabilizer ) Funktion
Sie soll laut Broschüre bis zu 4 Stufen längere Verschlußzeit ermöglichen, ich finde etwas hoch gegriffen.
Obwohl meine GX20 auch einen Stabilizer hat, der aber nicht so gut funktioniert wie von den Sigma Objektiv 17 -50
Auch der eine Punkt in der Broschüre - Vergewissern Sie sich dass der OS Schalter auf OFF steht, bevor Sie Ihr Objektiv an die Kamera ansetzen oder von der Kamera abnehmen.
Dass werde ich bestimmt öfters vergessen - und was passiert dann.

- Einstellen von Schärfe und Brennweite
Noch ein Sigma untypischer Punkt laut Broschüre - Zur Vermeidung einer Beschädigung des AF-Mechanismus darf der Entfernungsring nicht von Hand gedreht werden, solange die
Aufnahmeeinheit auf Autofokus geschaltet ist.
Klingt logisch. Ich habe aber auch ein Sigma 50 - 150 HSM dem macht das nichts aus.
Es kann doch immer passieren dass man an den Fokussierungsring langt.

Von den Bilder her die ich bis jetzt gemacht habe ist das Objektiv 17 - 50 2,8 top.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Falsche Fokusierung, 7. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
Ich bin mit dem Objektiv an und für sich zufrieden, nur stellt es manchmal nicht richtig scharf. Diese Fehler treten in meinem Fall jedoch nur bei Offenblende von 2.8 auf. Wenn man mit 17mm f2.8 ein Motiv unter 10m fotografieren will, ist fast immer ein Backfokus zu sehen, was fast jedes Bild unbrauchbar macht. Bei Sportfotografie o.Ä. fällt es glaube ich nicht auf, wenn man jedoch ein bestimmtes Motiv in der Nähe anfokusieren möchte, funktioniert das meist nicht.
ich werde das Objektiv zurückschicken und darauf hoffen, dass das nächste diesen Fehler nicht hat. Ansonsten sehr schönes Objektiv.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut gelungen!, 6. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
Ich besitze das gute Stück (Canon - Anschluss, EOS 40D) seit zwei Wochen und bin bestens damit zufrieden. Labortests konnte ich bisher keine ausfindig machen. Ist mir aber auch egal. Die Linse wird ja nicht fürs Labor sondern für den praktischen Einsatz gemacht. Bei mir vornehmlich für Innenaufnahmen bei nicht allzu gutem Licht.
Sie liefert scharfe Bilder. Lediglich bei Offenblende kann ich am rechten Bildrand (bei 100% Ansicht) eine leichte Unschärfe feststellen.
Durch die große Lichtstärke sind kurze Belichtungszeiten möglich, die verbunden mit der Bildstabilisierung - auch bei wenig Licht - Verwackler ausschließen.
HSM arbeitet leise, schnell und sehr zuverlässig. Die Farben sind natürlich. Es gibt kaum CAs.
Anmerkung: Nur für APS-C geeignet. Ansonsten kommt es zu Randabdunkelungen.
Eindeutige Empfehlung (trotz des relativ hohen Preises).
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Alternative zum 17-55 IS von Canon, 16. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Canon Objektivbajonett (Elektronik)
Das Sigma hat ja lange auf sich warten lassen. Nicht der Versand, sondern bis es dann endlich mal auf dem Markt war.
Sehnsüchtig habe ich gewartet und dann direkt zugeschlagen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Zur Info: ich fotografiere mit einer Canon 7D. Mein altes Objektiv war das Tamron 17-50/2,8 (nicht stabilisiert).

Die ersten Testfotos mit reichlich Details haben mich sofort überzeugt. Am Computer wurde der Unterschied zwischen meinem Tamron (welches auch ein tolles Objektiv ist) und dem Sigma noch deutlicher. Farbbrillanz und Schärfe sind unschlagbar! Auch bei 100%-Ansicht. Phänomenal! So gute Ergebnisse habe ich selbst nicht mit dem (völlig überteuertem) Canon 17-55/2,8 gehabt (welches ich mir von einem Freund ausgeliehen habe).

Die Verarbeitung des Objektivs lässt keine Wünsche übrig. Leider ist der Lock-Schalter (damit das Objektiv beim Gehen/Laufen nicht ausfährt) ergonomisch nicht so top positioniert wie beim Tamron, aber das ist eine Kleinigkeit.

Eine Sache, der ich auf den Leim gegangen bin ist folgendes: ich habe "Innenfokussierung" so verstanden, dass sich die gesamte Baulänge des Objektivs nicht verändert. Aber da hatte ich einen Denkfehler: bei der Fokussierung verändert sich die Baulänge zwar nicht, aber beim Zoomen schon. Also sollte jemand auch wie ich ursprünglich auf dem Schlauch stehen: Baulänge verändert sich beim Zoomen (Objektiv fährt aus). Das ist schade - aber man muss ja noch Träume haben dürfen ;-)

Ein Wort noch zum Stabilisator: ich persönlich habe eine ruhige Hand und benötige keinen Stabilisator bei einem Standardobjektiv wie diesem. Im Tele-Bereich ist das Pflicht, aber nicht bei einem solchen Objektiv. Wenn, dann ist das primär etwas für Nachtaufnahmen. Und nicht wundern wenn die Kamera aus ist klackert es im Objektiv (weil der Stabilisator nicht an ist). Das gehört so ;-) Hat mich zunächst gewundert da mein Tele (Canon 70-200/4,0) solche Geräusche nicht macht... beim Sigma gehört das aber dazu.

Auf jeden Fall: Kaufempfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gutes Standardobjektiv, 8. September 2011
Ich habe mir das Sigma 17-50 2.8 als Standardzoom zur Ergänzung meines Nikon 35 1.8 gekauft. Hatte vorher schon das Wettbewerbsprodukt von Tamron getestet, mit dem war ich nicht richtig zufrieden. Die Originallinsen von Nikon sind bei vergleichbarer Offenblende (für mich) unbezahlbar. Insgesamt bin ich mit dem Objektiv sehr zufrieden:

- sehr gute Bauqualität
- kein Zoomcreep, d. h. das Objektiv fährt nicht unbeabsichtigt aus bzw. ein wenn man es noch unten bzw. oben hält (es ist auch ein Feststellschalter vorhanden, den braucht man aber nicht)
- Verzeichnung deutlich geringer als z. B. beim Tamron 18-200 mm im selben Brennweitenbereich (das sollte man aber auch erwarten können)
- Schärfe sehr gut, ebenfalls deutlich besser als beim Tamron 18-200 mm und auch vom Nikon 35 1.8 bei 35 mm kaum unterscheidbar
- Optischer Stabilisator funktioniert sehr gut und verursacht im Gegensatz zum Tamron keine störenden Geräusche
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