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am 16. August 2010
Mitte der 80er Jahre hatte der Elektropop längst seinen Siegeszug angetreten. Human League, OMD, Heaven 17, Ultravox und wie sie alle hießen. Das war kommerziell extrem erfolgreich, mit viel Melodie und großem Hitpotential.

Dann kam Laurie Anderson. Mit Mister Heartbreak hatte sie das Genre schon auf den Kopf gestellt. Es gab keine Konzerte sondern Performances; keinen Mainstream sondern Avantgarde - sehr ungewöhnliche Musik, die hängen blieb und andere Möglichkeiten aufzeigte. Dann kam es neben Stop making sense von den Talking Heads wohl zum ungewöhnlichsten, aufregensten und bahnbrechenden Konzert der 80er: Der Live-Mitschnitt von Laurie's Home of the brave war mehr multimediale Performance - und das war komplett neu.

Die dazugehörige CD vereint Studio- und Liveaufnahmen und macht süchtig. Selbst die eingängigsten Titel (Smoke rings, Language is a virus) sind typisch Laurie Anderson - voller merkwürdiger Harmonien, tolle ironische Lyrics. Die weniger eingängigen Stücke erweisen sich als wahre Perlen, die auch heute noch zu 100% funktionieren.

When Laurie nach einem Fassbinder-Film fragt, läuft einem ein Schauer über den Rücken (White Lily). In der Klangcollage Late Show wird man aufgefordert, euf einen Herzschlag zu hören. Sehr aufregend ist Radar, gefolgt vom Höhepunkt des Albums Sharkey's night in der Live-Version. Credit Racket ist so etwas wie eine Variation von Sharkey's night.

Das geniale Zusammenspiel von Fairlight, Keys, Vocoder, Top Background, Percussion und Gitarre, allesamt besetzt von Ausnahme-Könnern ihrer Zunft (u.a. Adrian Belew, David van Tieghem) macht das Album zu einem echten Erlebnis, das nachwirkt. Am Ende will man mehr, einfach nur mehr.

Unter den 5 Cds für die Insel schon die zweite von Laurie Anderson.....
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am 29. Januar 2012
Dieser Film gehört für mich zum Berührendsten und Bezauberndsten, das es in der Musik gibt: Musik, die wirklich ungewöhnlich ist (ich verstehe bis heute nicht, warum mich selbst die Erzählungen von Laurie Anderson so faszinieren), Filme und Filmschnipsel, die erst im Zusammenhang ihren Sinn entfalten, und Musiker, die zur Weltklasse gehören. "Does humor belong to music", fragte Zappa, und davon abgesehen, dass er die Frage mit ja beantwortet hat, hat auch Laurie Anderson das getan. Eine Musikerin und Erzählerin von Geschichten, die ihre Figueren nie verrät, sondern mit der Zärtlichkeit ihrer Stimme umhüllt, so dass mir manches mal der Schauer über den Rücken läuft. Sie tanzt mit William Borroughs!

Und das alles ist nicht mit überbordendem Pomp aufgezogen, sondern wird in einer Einfachheit erzählt, kombiniert und auf die Bühne gebracht, die dem Zuhörer und Zuschauer ganz viel Raum lässt, seine eigene, innere Welt zu bereisen auf den Wellen ihrer Musik und Texte.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass diese große Entwicklungsmöglichkeit bis heute nur von sehr wenigen Künstlern konsequent weitergetragen wurde.
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"Home of the Brave" ist der Soundtrack zu dem gleichnamigen Kinofilm über ein fantastisches Konzert oder besser eine "Artperformance" der Künstler Laurie Anderson. Ich habe den Film damals im Kino gesehen und wir hatten damals im Freundeskreis eine Videokopie, die wir immer wieder angeschaut haben.
Bis heute gibt es keine DVD von diesem wirklich bemerkenswerten Film.
Die Tour wurde auf der Grundlage der Platte "Mister Heartbreak" durchgeführt und fast alle Stücke dieser tollen LP fehlen auf dieser CD.
Beim CD Format hätte man die kompette Show präsentieren können, dies war auf Vinyl damals natürlich nicht möglich, sonst hätte es eine Doppel LP werden müssen, die sich bei diesem "Artstuff" natürlich schlechter verkauft hätte.
So ist das ganze zwar sehr gut, vorallem Songs wie "Smokerings" und "Language Is a Virus", aber so ist es nur der halbe Spaß,
da es auch nur die halbe Show dokumentiert.
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am 13. Oktober 2015
Dieser Film (den es eigenartigerweise nicht als DVD/BluRay gibt) war für mich ein Erweckungserlebnis, als ich ihn seinerzeit im Kino sah.
Seither habe ich eine neue Sichtweise auf Musik, Texte und Performances.
Als CD fehlt mir die visuelle Komponente und erreicht mich die Musik weniger stark, auch lässt sich die Faszination von damals nicht wiederholen.
Trotzdem ein Meilenstein.
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am 3. Februar 2003
Erschreckend wie visionär Laurie Anderson in "ome of the brave" ist. Stupide Gameshows, Vereinsamung trotz Medien und die allgegenwärtige Digitalisierung der Welt. Gesehen habe ich die Show/Performance vor mehr als zehn Jahren. Beim Anhören der CD wird die Perfomance wieder präsent.
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